Märkisches Viertel – Der Flachbau am Eichhorster Weg 32 liegt etwas unscheinbar zu Füßen der Hochhäuser des Märkischen Viertels. Doch das Günter-Zemla-Haus, wie es nach seinem Gründer benannt ist, hat es im wahrsten ...

Campus im Grünen

Wittenau – Unkraut wurde entfernt. In den Blumenkästen blühen nun Lavendel, Thymian und Sonnenblumen. Für den Biologie-Unterricht wurde ein Beet angelegt. Schüler der Klasse 7c des Romain-Rolland-Gymnasium haben die ...

Heiligensee – Betritt der Gast das jüngst eröffnete Kaffeegeschäft Sampor in der Ruppiner Chaussee 289, so fühlt er sich wahrscheinlich in eine andere Welt versetzt. Hier, unweit des Bahnhofes Schulzendorf, geht es ganz im ...

Wittenau – Der Bauer Gustav Rosentreter hätte bestimmt seine Freude, wenn er seinen Lehnschulzenhof an der Wittenauer Dorfaue mit der Adresse Alt-Wittenau 38 heute sehen könnte! Stattlich und wohlhabend sehen die aus ...

Bezirk – Der neue Mietspiegel sorgt für Aufregung. Gerade die Mieten in den bisher günstigsten Altbauten mit Baujahren bis 1918 sind erheblich im Preis gestiegen. Je nach Größe sind bei einfacher Wohnlage nun ...

Bezirk – Für gleich zwei Großveranstaltungen zeichnet in diesem Monat der SC Tegeler Forst verantwortlich. Am 21. Juni steht der 16. IKK BB Berliner Firmenlauf auf dem Programm, drei Tage später am 24. Juni richtet der ...

 Bezirk – „Wir sind gut, denn wir haben Mut, wir sind ein Team, ja das ist prima,“ Fröhlich trällernd tritt eine Gruppe bestens gelaunter Kids aus dem Dickicht und nimmt auf dem Mauerweg den Naturschutzturm an der ...

Wittenau – Am 20. Juni sind alle Schulen und andere Institutionen in ganz Deutschland, die Garten-Bildungsarbeit leisten, aufgerufen, ihre Gartentore für die Bevölkerung zu öffnen. Auch die Reinickendorfer können sich ein ...

Konradshöhe – Kinder, die bei Dunkelheit verängstigt auf den Bus warten. Ein Parkplatz, der insbesondere im Winterhalbjahr vereist und schlammig ist und dadurch gefährlich. Dieses Bild zeichnet der Reinickendorfer ...

Bezirk – Die Berlin Flamingos sind wieder im Geschäft um die Krone in der 2. Baseball-Bundesliga Nord- Ost. Im zweiten Hauptstadtduell der Saison 2017 auswärts bei den Berlin Sluggers konnten die Reinickendorfer am letzten ...

Tegel – Der Bezirk Reinickendorf hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zu mehr Elektromobilität gemacht. Ende Mai wurde von Vertretern des Senats, der Gewobag, der Allego GmbH und von Wirtschaftstadtrat Uwe Brockhausen in der ...

Märkisches Viertel – Gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderung, das ist eines der erklärten Ziele des Berliner Senats. Dafür wurde bis heute vieles getan, und auch zukünftig stehen noch einige ...

Tegel – Die grasenden Wollknäule sind schon von weitem zu sehen. Und auch ihr Blöken hallt über den Flughafensee. „Sie sind zurück!“ freut sich die fünfjährige Melina, die mit ihrer Mutter am Ufer des Sees spazieren ...

Reinickendorf/Bezirk – Am 13. Oktober werden sich in der Residenzstraße anlässlich des Musikfestivals „Klangstraße“ Geschäfte und gastronomische Einrichtungen in kleine Konzertbühnen verwandeln – dabei sind ...

Zeitvorsorge

Bezirk – Älteren Menschen den Alltag zu Hause erleichtern – das ist das Ziel der Initiative „Zeitvorsorge“. Sie steckt noch in der Planungsphase, ihr Ziel allerdings ist klar definiert: Helfer und Hilfesuchende zusammen ...

Märkisches Viertel – Einstimmig haben die Bezirksverordneten auf der vergangenen Bezirksverordnetenversammlung (BVV) entschieden, dass das Bezirksamt Reinickendorf sich bei den Berliner Bäderbetrieben und dem Senat dafür ...

Märkisches Viertel – Welchen Beruf soll ich wählen? Soll ich eine Ausbildung machen? Ist vielleicht ein Studium das Richtige? Diese und weitere Fragen beschäftigen junge Menschen, wenn sie kurz davor sind, ihre Schullaufbahn ...

Tegel – Schon früh brachten die Plane- Spotter jenseits der Autobahn und auf der Aussichtsterrasse des Flughafens Tegel ihre Kamerastative in Stellung. Schließlich war der 26. Mai nicht nur für die Flughafen Berlin ...

Tegel – Der Tourismuspavillon in Tegel ist aus dem Winterschlaf erwacht, wurde für die neue Saison hergerichtet und steht ab sofort den Reinickendorfern zur Verfügung. Aber auch internationale Reinickendorf-Besucher können ...

Bezirk – Im Rahmen des „Langen Tages der StadtNatur“ am 17. und 18. Juni können naturinteressierte Städter auf den Spuren der Biber im Tegeler Forst wandern, in Frohnau Tag- und Nacht- Insekten beobachten oder den grünen ...

Bezirk – Bewegte Momente bringt die Volkshochschule Reinickendorf ins Spiel: Ein sogenannter Dynamischer Aktivierungsgang am Tegeler See stärkt gleichzeitig den Bewegungsapparat sowie das Gedächtnis. Unter Anleitung von ...

Bezirk – Mieter wollen nicht ausziehen, haben noch feste langfristige Mietverträge – doch der Investor macht Druck und will die restlichen Geschäftsleute mit ihren Läden zum Auszug bewegen, um mit den ...

Wittenau – Die CDU Wittenau lädt zwischen dem 28. Juni und dem 2. Juli zu ihrer dritten Historischen Woche ein, die unter der Schirmherrschaft von Kulturstadträtin Katrin Schultze- Berndt stattfinden wird. Am 28. Juni findet ...

Bezirk – Die Fußballer in Reinickendorf biegen mit noch zwei verbleibenden Spieltagen langsam auf die Zielgerade der Saison ein. In der Berlin-Liga stehen für die Füchse und den Nordberliner SC am kommenden Sonntag, 11. ...

Tegel – „Hauptstadtfinanzierungsvertrag“ – ein sperriges Wort. Am 8. Mai wurde der dritte Vertrag dieser Art zwischen der Bundesrepublik und dem Land Berlin unterzeichnet.

Es ist ein rund zwei Milliarden schweres ...

Tegel – Das Tegeler Hafenfest vom 14. bis 23. Juli, verbunden mit einem 42-Punkte-Auflagenkatalog, ist genehmigt. „Nach dem großen Andrang im Vorjahr hatte der Veranstalter beim Bezirksamt eine Verlängerung zur Entzerrung ...

Bezirk – Unter Sozialängsten leiden zirka zehn Prozent der Bevölkerung. Gefürchtet wird, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und sich dort peinlich zu verhalten. Durch Verhaltenstherapie können Betroffene lernen, ...

Tegel – Beim Spaziergang lag sie plötzlich da – nur etwa einen Meter vom Waldweg entfernt. Der Reinickendorfer Lutz Essers fand die britische Stabbrandbombe aus dem 2. Weltkrieg auf Laubblättern unweit des Schwarzen Weges ...

Märkisches Viertel – Die Uhr ging auf Mitternacht zu, da erhellte Feuerschein die Nacht im Märkischen Viertel.

Ein Anwohner bemerkte gegen 23.40 Uhr in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai Feuer an einem BMW, der am ...

Polizeimeldungen aktuell

Seniorin schwer verletzt

23. Juni (Neukölln) – Bei einem Verkehrsunfall heute Vormittag in Gropiusstadt wurde eine Fußgängerin schwer verletzt. Ein 45-Jähriger fuhr gegen 11.35 Uhr nach Ladetätigkeiten mit einem Transporter rückwärts auf den Joachim-Gottschalk-Weg. Dabei erfasste er die 86-jährige Frau, die in Begleitung eines Angehörigen die Fahrbahn des Joachim-Gottschalk-Wegs hinter dem Mercedes überquerte. Die Seniorin stürzte und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, der Fahrer des Fahrzeugs und der 54-jährige Begleiter blieben unverletzt.

Feuer beschädigt mehrere Autos

23. Juni (Mitte) – In der vergangenen Nacht wurden in Mitte drei Autos durch ein Feuer beschädigt. Ersten Ermittlungen zufolge bemerkte eine Anwohnerin gegen 1.45 Uhr einen brennenden VW in der Griebenowstraße. Von diesem griff das Feuer auf einen Mercedes und einen weiteren VW über. Der zuerst brennende VW und der direkt links danebenstehende Mercedes wurden durch das Feuer nahezu völlig zerstört. Der andere VW wurde leicht beschädigt. Alarmierte Brandbekämpfer löschten das Feuer. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernimmt die weiteren Ermittlungen.

„Polizeibeamte“ festgenommen

23. Juni (Neukölln) – Wegen des Tatverdachts des versuchten Trickbetruges wurden gestern Nachmittag in Buckow zwei Männer festgenommen.
Zunächst hatte ein Unbekannter über ein Callcenter eine 76-jährige Frau im Heideläuferweg angerufen und sich als Polizist zu verstehen gegeben. Er erklärte der Dame, sie stünde auf einer Liste von Spitzbuben, die in Kürze in ihre Wohnung einbrechen wollten. Aus diesem Grund würde man präventiv Kollegen vorbeischicken, die ihre Wertsachen wie Schmuck und Bargeld abholen und sichern würden. Da auf dem Telefon die 030110 als Anrufer-Nummer angezeigt wurde, schöpfte die Dame zunächst keinen Verdacht.
Gegen 16.45 Uhr erschienen dann auch drei Männer am Haus der Frau - allerdings ohne die Rechnung mit echten Polizisten gemacht zu haben. Zwei der Trickbetrüger im Alter von 28 und 31 Jahren gingen den Beamten ins Netz. Ein Komplize der Beiden konnte flüchten.
Die Männer wurden dem zuständigen Kommissariat beim Landeskriminalamt übergeben. Gegen den älteren Festgenommenen lagen der Polizei bereits einschlägige Erkenntnisse vor. Die Polizei rät:
Seien Sie bei solchen Anrufen misstrauisch!
Legen Sie den Hörer immer auf, denn sonst landen Sie wieder im Callcenter!
Wählen Sie die 110, Sie brauchen keine 030 vorwählen, oder rufen Sie Ihren Wohnortabschnitt an und teilen Sie das Geschehene mit! Die Telefonnummern des zuständigen Abschnitts finden Sie oft im Treppenhaus!
Polizeibeamtinnen und -beamte fragen am Telefon, ohne dass von Ihnen vorher eine Anzeige erstattet wurde, nicht nach Wertgegenständen!
Die wirksamste Maßnahme zur Verhinderung solcher Taten ist die Löschung Ihres Telefonbucheintrags.
Lassen Sie sich von bei Ihnen erscheinenden Einsatzkräften, ob in Uniform oder zivil, die Dienstausweise zeigen!
Ziehen Sie Nachbarn oder Verwandte hinzu, denen Sie vertrauen!
Weitere Hinweise zum Schutz vor Trickbetrügern und deren Maschen finden Sie im Internet unter Diebstahl und Einbruch - Berlin.de.

Handy und Portemonnaie geraubt

23. Juni (Friedrichshain) – In der vergangenen Nacht wurde ein Fußgänger Opfer eines Räubers in Friedrichshain. Zeugenaussagen zufolge lief der 34-Jährige gegen 22.50 Uhr auf dem Gehweg der Tamara-Danz-Straße, als er unvermittelt von einem Unbekannten angesprochen wurde. Der Mann drohte in englischer Sprache mit einer vermeintlichen Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Geld. Als er daraufhin nicht reagierte, verspürte der 34-jährige Mann einen Schlag ins Gesicht und ging zu Boden. Der Räuber durchsuchte die Taschen des Geschädigten und entnahm dessen Portemonnaie und Handy. Anschließend flüchtete er in Richtung Warschauer Brücke. Rettungskräfte brachten den 34-Jährigen mit einer Platzwunde am Jochbein zur Behandlung in ein Krankenhaus. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mehrere Verkehrsunälle

23. Juni – Bei Verkehrsunfällen wurden gestern mehrere Verkehrsteilnehmer schwer verletzt. Die Verkehrsermittler der Polizeidirektionen haben die weiteren Bearbeitungen übernommen.
Friedrichshain – Gegen 9.30 Uhr befuhr ein 62-Jähriger mit seinem Dacia die Karl-Marx-Allee in Friedrichshain. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß er beim Linksabbiegen in die Straße der Pariser Kommune mit einem entgegenkommenden 21-jährigen Kraftradfahrer zusammen. Der Suzuki-Fahrer stürzte. Ein hinter ihm fahrender 30-Jähriger konnte seinen Mercedes nicht rechtzeitig stoppen, klemmte den 21-Jährigen unter der Frontschürze ein und schob ihn über die Fahrbahn. Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Steglitz – In Lichterfelde befuhr ein 67-Jähriger mit seinem Fahrrad gegen 18 Uhr die Drakestraße in Fahrtrichtung Unter den Eichen. Eine 37-jährige Autofahrerin, die ihren BMW kurz zuvor eingeparkt hatte, soll Augenzeugen zufolge unvermittelt die Fahrertür geöffnet haben. Trotz des Versuchs, der Tür auszuweichen, stürzte der Radler gegen die halboffene Tür und anschließend auf die Fahrbahn. Er wurde mit Verletzungen am Kopf- und Rumpfbereich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Treptow-Köpenick – Auf einer S-Bahnbrücke in Adlershof stießen zwei Radler zusammen. Gegen 20.30 Uhr befuhr ein 28-Jähriger den gemeinsamen Rad- und Gehweg der Köpenicker Straße in Fahrtrichtung Adlergestell. Am Adlergestell Ecke Glienicker Weg stieß er mit einem entgegenkommenden 35-jährigen Fahrradfahrer zusammen. Beide stürzten und zogen sich schwere Verletzungen zu, die stationär behandelt werden mussten.

Autoeinbrecher festgenommen

23. Juni (Steglitz-Zehlendorf) – Gestern Abend gingen in Steglitz zwei Autoknacker den Zivilpolizisten ins Netz. Gegen 21.30 Uhr bemerkten die Beamten einen dumpfen Knall auf einem Parkplatz Düppelstraße Ecke Kieler Straße. Sie beobachteten einen Mann, der mit einem Hammer die Scheibe eines geparkten Mercedes einschlug. Währenddessen beugte sich ein Zweiter in das Fahrzeug. Die Polizisten nahmen die beiden 36-jährigen Männer, die weiteres Diebesgut bei sich hatten, fest. Bei einer Absuche des Parkplatzes entdeckten die Beamten noch zwei weitere Fahrzeuge mit eingeschlagener Seitenscheibe. Die Einbrecher wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und für ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 eingeliefert.

Tatverdächtiger nach Saunabrand identifiziert

22. Juni (Tempelhof-Schöneberg) – Ermittler des Brandkommissariats beim Landeskriminalamt haben heute am späten Nachmittag einen Mann als Tatverdächtigen zu der fahrlässigen Brandstiftung in dem Saunaclub namhaft gemacht. Durch das Feuer in dem Saunaclub am 5. Februar 2017 waren drei Menschen zu Tode gekommen.
Ein gezielter Hinweis hatte die Beamten zu dem 35-Jährigen geführt. Er befindet sich zurzeit wegen eines anderen Deliktes im offenen Vollzug in einer Justizvollzugsanstalt in Heiligensee. Die Ermittlungen in dem Fall dauern weiter an.

Getränkekiosk beraubt und Messer zurückgelassen

22. Juni (Mitte) – Zwei Männer bedrohten gestern Abend eine Kioskangestellte in Mitte. Aussagen zufolge sollen die beiden Unbekannten jeweils mit einem Messer bewaffnet gegen 20 Uhr den Verkaufsraum in der Brunnenstraße betreten haben. Unter dem Vorwand eine Packung Kaugummi kaufen zu wollen, ließen sie die 50-jährige Mitarbeiterin die Kassenschublade öffnen. Dabei führten sie vermeintliche Stichbewegungen über den Tresen hinweg in Richtung ihres Oberkörpers durch und forderten die Herausgabe des Geldes. Anschließend griffen sie in die Kasse und flüchteten Richtung Rosenthaler Platz. Eines der Messer ließen sie jedoch auf dem Verkaufstresen zurück. Die Angestellte wurde nicht verletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Feuerzeug zündete nicht – Brandstiftung misslang

22. Juni (Neukölln) – Bei dem Versuch ein Kraftrad in Neukölln anzuzünden, konnte der vermeintliche Brandstifter gestellt werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen war gegen 18 Uhr ein 34-Jähriger in der Schillerpromenade gerade damit beschäftigt, die Batterie seines dort auf dem Gehweg geparkten Motorrollers auszutauschen. Hierbei wurde er plötzlich von einem Mann angesprochen, der zwei Kanister in den Händen hielt. Anschließend soll der verwirrt wirkende Herr den Inhalt eines Behälters auf der Vespa ausgeschüttet haben. Als er danach ein Feuerzeug aus der Hosentasche holte um zu zündeln, versagte dieses. Alarmierte Polizisten stellten den 52-Jährigen im Nahbereich und entließen ihn nach einer Identitätsfeststellung. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weitere Bearbeitung übernommen.

11. Aktions- und Präventionstag der Polizeidirektion 6 am 25. Juni 2017

21. Juni (Marzahn) – Am Sonntag, den 25. Juni 2017, lädt die Polizeidirektion 6 zum 11. Aktions- und Präventionstag ein. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr können die Besucherinnen und Besucher auf dem Polizeigelände in der Cecilienstraße 92 in Berlin-Marzahn einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit werfen und sich zu Themen der Kriminal- und Verkehrsunfallprävention beraten lassen. "Wie sichere ich meine eigenen vier Wände und mein Auto? Wie erkenne ich Falschgeld und welchen Schaden verursacht der illegale Zigarettenhandel? Wie ist die Polizei ausgerüstet und welche Fahrzeuge nutzt sie? Was kann ich tun, wenn mein Kind straffällig geworden ist?" Auf diese und viele weitere Fragen geben die Fachleute der Polizei Berlin Antworten.
Darüber hinaus können Groß und Klein, z. B. bei der Spurensuche und dem Rauschbrillenparcours, aber auch bei den vielen anderen Mitmach-Aktionen und Quizspielen interessante Erfahrungen sammeln und nützliches Wissen mit nach Hause nehmen.
Radfahrer können unter Vorlage eines Personaldokuments das eigene Fahrrad registrieren lassen. Für Action, Spaß und Spannung ist mit den Vorführungen der Polizeihunde und den Einsatztrainern sowie der Polizeidrohne gesorgt. Das "Interkulturelle Dorf" entführt in fremde Länder und das bunte Bühnenprogramm mit Auftritten der Combo des Landespolizeiorchesters Brandenburg, der Polizeirockband "Hundertzehn", der "Berlin Police Pipe Band" mit ihren Dudelsäcken sowie die Gesangs- und Tanzdarbietungen verschiedener Kulturvereine verspricht abwechslungsreiche Unterhaltung.
Für das leibliche Wohl steht ein umfangreiches Getränke- und Speisenangebot zur Verfügung.
An dieser Veranstaltung beteiligen sich unter anderem die Berliner Feuerwehr, der Zoll, die Ordnungsämter Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg, das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz, die Berliner Verkehrsbetriebe, diverse Opferschutzvereine, die pad gGmbH, unsere interkulturellen Netzwerkpartner - Lyra e.V., Vision e.V., Babel e.V., Reistrommel e.V., Vereinigung der Vietnamesen in Berlin & Brandenburg e.V. und die Caritas - sowie die Berliner Wasserbetriebe und die Landesverkehrswacht Berlin.

Nach Brand im Sauna-Club - Polizei sucht Tatverdächtigen mit Bildern

21. Juni (Schöneberg) – Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der in den Nachtstunden des 5. Februar diesen Jahres in einem Sauna-Club in Schöneberg fahrlässig einen Brand verursacht haben soll. Gegen 22.15 Uhr bemerkten Gäste den Brand im Untergeschoss des "Apollo Splash Club" in der Kurfürstenstraße. Die Flammen brachen in einer Kabine aus und verursachten eine intensive Rauchentwicklung. Drei Gäste starben.
Die Polizei fragt:
Wer kann Angaben zur Identität des Gesuchten und dessen Aufenthaltsort machen?
Wer war am Tattag Gast im Untergeschoss des Sauna-Clubs, kann Hinweise zum Tatgeschehen geben und wurde noch nicht von der Polizei befragt?
Hinweise nimmt das zuständige Brandkommissariat beim Landeskriminalamt, Keithstraße 30, 10787 Berlin, unter der Rufnummer (030) 4664-912100 oder (030) 4664-912101 (zu den Bürodienstzeiten) oder jede andere Polizeidienststelle (außerhalb der Bürodienstzeiten). Die Bilder des Gesuchten können im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.558113.php abgerufen werden.

Die 214 wurde zum Verhängnis - Festnahme

21. Juni (Pankow) – In der vergangenen Nacht gelang im Ortsteil Wilhelmsruh die Festnahme eines mutmaßlichen Diebes von Autoteilen. Gegen 2.20 Uhr hörte eine 31-jährige Anwohnerin der Hielscherstraße verdächtige Geräusche und sah aus dem Fenster. Auf der Straße entdeckte sie einen Mann, der an ihrem Auto kniete und am linken Vorderrad hantierte. Als sich der Mann an einem der hinteren Räder zu schaffen machen wollte, machte sie sich durch Rufen bemerkbar und der Mann ergriff die Flucht. Noch in der Nähe nahmen alarmierte Beamte des Polizeiabschnitts 13 einen 49-jährigen Tatverdächtigen fest. In seiner Tasche fanden die Ermittler 214 Radnabenabdeckungen und mögliches Tatwerkzeug. Er wurde dem Polizeiabschnitt 13 zu weiteren Ermittlungen überstellt.

Mit gestohlener Kreditkarte bezahlt – Gesuchter meldet sich

21. Juni (Tempelhof) – Nach der Öffentlichkeitsfahndung von gestern hat sich der mit Bildern Gesuchte über einen Rechtsanwalt bei der Polizei gemeldet. Es handelt sich um einen 22-jährigen Mann aus Berlin. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Erstmeldung Nr. 1384 vom 20. Juni 2017: Mit gestohlener Kreditkarte bezahlt – Polizei sucht mit Bildern nach Zeugen und dem Verdächtigen

Radfahrer zusammengestoßen

21. Juni (Marzahn) – Zu einem Radunfall kam es gestern Nachmittag in Marzahn. Gegen 16.45 Uhr war ein 68-Jähriger auf einem Zweirad in der Allee der Kosmonauten, Fahrtrichtung Helene-Weigel-Platz, unterwegs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 37-Jähriger zu diesem Zeitpunkt in derselben Richtung auf einem Rad rechtsseitig hinter dem Älteren. In Höhe eines Gebäudes entschloss sich der Vorausfahrende nach rechts abzubiegen und soll dieses auch angezeigt haben. Beim Abbiegen stießen beide zusammen und fielen zu Boden. Dabei erlitt der Jüngere Knochenbrüche im Bereich des Beckens und der Schulter. Er kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der 68-Jährige konnte mit Hautabschürfungen seinen Weg fortsetzen.

Aus dem Diebstahl wurde nichts

21. Juni (Tempelhof) – Zivilpolizisten der Abschnitte 43 und 44 vermasselten in der vergangenen Nacht zwei mutmaßlichen Motorraddieben in Tempelhof die Tour. Gegen 2.50 Uhr beobachteten die Beamten, wie sich zwei Unbekannte auf ein Firmengelände in der Komturstraße begaben und kurze Zeit später von dort zurückkehrten. Dabei schob einer der Beiden ein Motorrad, welches sie offensichtlich in einen in der Nähe geparkten Transporter verladen wollten. Als das Duo die Polizisten bemerkte, flüchtete es, kam jedoch nicht weit und wurde von den Beamten festgenommen. An der Suzuki entdeckten sie ein beschädigtes Lenkradschloss. Nach einer Spurensuche konnte das Zweirad dem Halter, einem 40-Jährigen, wieder ausgehändigt werden. Die beiden Festgenommenen im Alter von 38 und 46 Jahren wurden der Kriminalpolizei überstellt. Den Transporter beschlagnahmten die Polizeibeamten als mutmaßliches Tatmittel.

Zweiter bundesweiter Aktionstag wegen so genannter „Hasspostings“ – Durchsuchungen auch in Berlin

20. Juni (berlinweit) – In mehreren vom Polizeilichen Staatsschutz und der Staatsanwaltschaft Berlin geführten Ermittlungsverfahren wegen der Veröffentlichung strafrelevanter so genannter „Hasspostings“ in sozialen Medien bzw. Netzwerken wurden heute in der Zeit von 6 bis 7.30 Uhr zehn Durchsuchungsbeschlüsse in Rathenow, Steglitz, Lichtenberg, Neukölln, Pankow, Spandau, Treptow, Schöneberg sowie Tempelhof vollsteckt. Die Ermittlungen werden überwiegend wegen des Verdachts der Volksverhetzung geführt und richten sich gegen neun Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 66 Jahren. Sie sollen über soziale Netzwerke strafbare Inhalte verbreitet haben. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel, wie beispielsweise Laptops und Handys, aber auch Schlagringe und Drogen gefunden und sichergestellt. An dem Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes unterstützt durch das Spezialeinsatzkommando Berlin sowie Dienstkräfte der Polizeiinspektion West des Bundeslandes Brandenburg beteiligt.
Die Ermittlungen sowie die Auswertung der Beweismittel dauern an.
Wie auch schon im vergangenen Jahr erfolgte die Vollstreckung dieser Beschlüsse im Rahmen eines vom Bundeskriminalamt koordinierten Einsatzes in 14 Bundesländern. Mit diesem zweiten länderübergreifenden Einsatz soll fortgesetzt und entschlossen den Straftaten und radikalen Äußerungen im Internet begegnet werden.

Mit gestohlener Kreditkarte bezahlt – Polizei sucht mit Bildern nach Zeugen und dem Verdächtigen

20. Juni (Tempelhof) – Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach einem mutmaßlichen Betrüger. Der Gesuchte steht im Verdacht, am 7. Oktober 2016 in einer Parfümerie in einem Einkaufszentrum am Tempelhofer Damm Parfüm mit einer gestohlenen Kreditkarte bezahlt zu haben. Einen Tag später erschien der Unbekannte erneut im Geschäft und wollte seinen Einkauf mit einer Kreditkarte bezahlen. Als der Zahlvorgang zurückgewiesen worden war, verließ er zunächst das Geschäft, kehrte jedoch kurz darauf mit einer anderen Kreditkarte zurück. Die Zahlung scheiterte erneut, der Unbekannte ging aus der Parfümerie und kam nicht wieder zurück. Die Verkäuferin wunderte sich über das Verhalten des Kunden, alarmierte die Polizei und erstattete Anzeige.
Anschließende Ermittlungen ergaben, dass eine der genutzten Kreditkarten und der dazugehörige Brief mit der PIN einem 28-Jährigen im September 2016 von einer Bank im Abstand von wenigen Tagen übersandt worden waren. Bei dem Angeschriebenen kamen die Briefe jedoch nicht an. Ein paar Wochen später kam es dann zu dem beschriebenen Parfümkauf. Darüber hinaus soll der Gesuchte mit der Kreditkarte in einem Supermarkt, einem Sportgeschäft, einer Drogerie und einem Bekleidungsgeschäft verschiedene Waren mit der entwendeten Kreditkarte erstanden haben.
Die Ermittler fragen:
Wer kann Angaben zur Identität des abgebildeten Mannes sowie seines Aufenthaltsortes machen?
Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Zeugen werden gebeten sich bei dem Fachkommissariat für Warenbetrug unter der Telefonnummern (030) 4664-925200 oder (030) 4664-925201, per E-Mail oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Bilder des Gesuchten befinden sich unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.594342.php

Kind und Radfahrer bei Unfällen schwer verletzt

20. Juni – Bei Unfällen in den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden sind in Lichtenrade und in Wannsee ein Kind und ein Radfahrer schwer verletzt worden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernahm die Unfallbearbeitungen.
Tempelhof – Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 62-Jähriger gegen 16.20 Uhr mit seinem Renault in Lichtenrade in der Groß-Ziethener Straße in Richtung Lichtenrader Damm unterwegs und erfasste in Höhe Taunusstraße den neunjährigen Jungen, der von links die Straße überquerte. Der Junge erlitt Kopf- und Beinverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Zehlendorf – Gegen 20 Uhr befuhr ein 60-Jähriger bisherigen Ermittlungen zufolge mit einem VW die Wannseer Königstraße in Richtung Potsdamer Chaussee, stoppte den Wagen einige Meter hinter der Hohenzollernstraße und fuhr dann rückwärts in eine Grundstückseinfahrt. Dabei stieß er mit dem 20 Jahre alten Radfahrer zusammen, der mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Königstraße in Richtung Potsdamer Chaussee unterwegs war. In der Folge stürzte der Zweiradfahrer und zog sich Kopfverletzungen zu. Rettungssanitäter brachten ihn zur Behandlung in eine Klinik, in der er stationär aufgenommen werden musste. Der VW-Fahrer wurde nicht verletzt.

Festnahme nach gefährlicher Körperverletzung

20. Juni (Zehlendorf) – Polizeibeamte haben in der vergangenen Nacht in Nikolassee einen Mann nach gefährlicher Körperverletzung vorläufig festgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge feierte ein 21-Jähriger seinen Geburtstag mit Freunden an einem Strand in der Nähe des Badeweges. Gegen 0.50 Uhr bemerkte er das Fehlen eines Bierkastens, den er zum Kühlen ins flache Wasser gestellt hatte. Daraufhin sprach er den Mann an, der in der Nähe mit zwei Bekannten zeltete. In der Folge entwickelte sich ein Streitgespräch und der angesprochene Mann soll dem Geburtstagskind dann mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen haben. Begleiter des Angegriffenen alarmierten Rettungskräfte und Polizei. Während sich die Sanitäter um die Versorgung des Verletzten kümmerten und ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachten, nahmen Polizisten den mutmaßlichen Angreifer fest. Der 26-Jährige wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und der Kriminalpolizei der Direktion 4 übergeben. Wer den gesuchten Bierkasten entwendete, ist nicht bekannt.

Nach gefährlicher Körperverletzung - Polizei sucht Tatverdächtige mit Bildern

19. Juni (Kreuzberg) – Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach den Abgebildeten, die in Verdacht stehen, aus einer 10-köpfigen Gruppe heraus am 16. Dezember 2016 eine gefährliche Körperverletzung in Kreuzberg begangen zu haben. Gegen 21 Uhr trafen sich die beiden späteren Opfer, ein 16-Jähriger und ein damals 17-Jähriger, mit drei Freundinnen am Kottbusser Tor. Alle waren Schweizer Austauschschüler. Bereits auf dem Bahnsteig sahen sie die vier Gesuchten, die sie beobachteten. Als die Tatverdächtigen bemerkten, dass die Gruppe französisch sprach, beleidigten sie sie in französischer Sprache. Alle stiegen anschließend in die U-Bahn ein und verließen diese am U-Bahnhof Schlesisches Tor. Die beiden 16- und 17-Jährigen wurden von der Gruppe verfolgt und in der Skalitzer Straße angegriffen. Beide wurden geschlagen und getreten, indem ihnen die jungen Männer mehrmals die Knie in Rücken, Bauch und Gesicht rammten. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen. Glücklicherweise erlitten die Angegriffenen nur leichte Verletzungen.
Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:
südländisches Aussehen
15 bis 18 Jahre alt
sprachen deutsch
Die Polizei fragt:
Wer kennt die abgebildeten Personen, hat sie möglicherweise schon auf dem U-Bahnhof Kottbusser Tor gesehen und kann Angaben zur Tat oder den Tatverdächtigen machen?
Hinweise nimmt das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 5 in der Jüterboger Straße 4, 10965 Berlin-Kreuzberg, unter der Rufnummer (030) 4664-573100 (Montag bis Freitag, 7 bis 15 Uhr), Fax: (030) 4664-573199 oder unter (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten), Fax: (030) 4664-571199 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Bilder der Gesuchten können im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.600765.php abgerufen werden.

Kabelbrand auf Bahngelände

19. Juni (Treptow) – Unbekannte haben heute früh auf dem Bahngelände der Deutschen Bahn AG in Alt-Treptow mehrere Stromkabel in Brand gesetzt. Mitarbeiter der Deutschen Bahn alarmierten gegen 3.30 Uhr die Polizei, nachdem sie zwischen den S-Bahnhöfen Treptower Park und Sonnenallee aus einem abgedeckten Kabelschacht Rauchschwaden emporsteigen sahen. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten mehrere brennende Signal- und Steuerungskabel. Menschen wurden durch den Brand nicht verletzt. Aufgrund des Feuers kam es zu Einschränkungen des Bahnverkehrs der S-Bahnlinien S8, S9 und ein Abschnitt der Ringbahn. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatschutzes beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen, da derzeit eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen wird.

Gesuchter namhaft gemacht – Hinweisgeber gab den entscheidenden Tipp

19. Juni (Tempelhof-Schöneberg) – Eine Veröffentlichung von Bildern eines Tatverdächtigen am 16. Juni 2017 im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung führte zu dem entscheidenden Hinweis. Ein anonymer Anrufer meldete sich heute bei den Ermittlern und gab den wichtigen Tipp. Der mutmaßliche Täter konnte nun namhaft gemacht werden, die Ermittlungen dauern an.

Radfahrerinnen bei Verkehrsunfall verletzt

19. Juni (Zehlendorf) – Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Zehlendorf wurden zwei Radfahrerinnen schwer verletzt. Eine 75-jährige VW-Fahrerin fuhr auf der Potsdamer Straße in Richtung Teltower Damm. Kurz nach 14 Uhr fuhren die beiden Frauen im Alter von 15 und 52 Jahren mit ihren Rädern dem Radweg an einer Baustelle folgend hintereinander auf die Fahrbahn. Hierbei erfasste die 75-Jährige mit ihrem Fahrzeug die ältere Fahrradfahrerin. Sie und die vor ihr fahrende Tochter verloren die Kontrolle über ihre Räder und stürzten auf die Fahrbahn. Die Verletzten kamen mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Fußgängerin von Radfahrer erfasst

19. Juni (Kreuzberg) – Schwere Verletzungen erlitt eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Kreuzberg. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll der 22-jährige Radfahrer gegen 14.20 Uhr in Höhe der Einmündung Markgrafendamm zur Persiusstraße den Markgrafendamm in Richtung Elsenbrücke bei Rot überquert und dabei die 60-jährige Fußgängerin, die grün gehabt haben soll, erfasst haben. Sie musste in einer Klinik stationär aufgenommen werden.

Von der Fahrbahn abgekommen – Autofahrer lebensgefährlich verletzt

19. Juni (Spandau) – Derzeit noch unklar ist die Ursache eines Verkehrsunfalles gestern Nachmittag in Spandau, bei dem ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr der 69-jährige Fahrer eines Toyotas gegen 15.45 Uhr auf dem Falkenseer Platz in Richtung Falkenseer Damm. In Höhe der Neuendorfer Straße soll der Mann aus bislang noch ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein und prallte gegen einen Lichtmast. Der Mann kam mit einem Notarzt zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Aufgrund der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war der Falkenseer Platz zwischen der Aus - und Einfahrt zur Neuendorfer Straße für knapp vier Stunden gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Kinderwagen in Hausflur angezündet

19. Juni (Wedding) – In der vergangenen Nacht wurde in einem Mehrfamilienhaus in Wedding ein Kinderwagen angezündet. Anwohner sahen gegen 1.20 Uhr den brennenden Kinderwagen im Hausflur des Wohnhauses in der Müllerstraße und alarmierten die Feuerwehr. Das Feuer konnte durch die Mieter vor dem Eintreffen der Rettungskräfte gelöscht werden. Die Anwohner brachten sich selbst in Sicherheit, verletzt wurde niemand. Das zuständige Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Brennender Pkw

19. Juni (Charlottenburg) – Unbekannte haben gestern Abend ein Fahrzeug in Charlottenburg angezündet. Anwohner alarmierten gegen 21.30 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie eine Rauchentwicklung an einem BMW entdeckt hatten. Alarmierte Einsatzkräfte löschten das Feuer, durch das der Pkw beschädigt wurde. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die weiteren Ermittlungen.

Lebensgefährlich Verletzter bei Radrennen

18. Juni (Charlottenburg) – Im Rahmen eines Radrennens kam es heute Mittag in der Havelchaussee in Grunewald zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus noch nicht geklärter Ursache stürzte gegen 11.30 Uhr ein 16-Jähriger in einer Rechtskurve und zog sich hierbei sehr schwere Kopfverletzungen zu. Nach derzeitigem Stand war kein anderer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt. Der gesundheitliche Zustand des Jugendlichen ist kritisch.

Ohne Führerschein unterwegs und am Steuer eingeschlafen

18. Juni (Neukölln) – Ein 65-Jähriger verursachte heute Morgen in Neukölln einen Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann gegen 7.50 Uhr mit einem VW auf der Hermannstraße in Richtung Leinestraße unterwegs. Weil er nach eigenen Angaben kurz am Steuer eingeschlafen war, kam er plötzlich nach links von der Fahrbahn ab, fuhr ein Verkehrszeichen um und prallte gegen ein abgestelltes Motorrad. Der Mann zog dann, den noch rollenden Wagen wieder nach rechts und kam mittig auf der Fahrbahn zum Stehen. Das Verkehrszeichen wurde aus der Verankerung gerissen und auf die Fahrbahn geschleudert. Auch das Motorrad wurde auf die Fahrbahn geschoben. Der 65-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde von Rettungskräften zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Bei Überholmanöver mit Gegenverkehr zusammengestoßen

18. Juni (Tempelhof) – Bei einem Verkehrsunfall in Marienfelde wurden heute Morgen ein 40-Jähriger schwer, eine 35-Jährige und ein 71-Jähriger leicht verletzt. Nach Zeugenaussagen fuhr der 71-Jährige gegen 8.15 Uhr mit seinem Nissan auf dem Richard-Tauber-Damm in Richtung Daimlerstraße. Gemäß eines vor ihm fahrenden Zeugen, soll er dann plötzlich nach links in den Gegenverkehr gefahren sein, um zu Überholen und war hierbei frontal mit dem Toyota zusammengestoßen in dem der 40-Jährige und seine Beifahrerin saßen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. In einer ersten Befragung machte der 71-Jährige andere Angaben als die Zeugen. Die Ermittlungen dauern an.

Betrunkenes Paar überfallen

18. Juni (Mitte) – In Mitte gab heute früh ein Paar an, zuvor von drei Unbekannten überfallen worden zu sein. Gegen 4.45 Uhr hatten Mitarbeiter der BVG die Polizei verständigt, nachdem sie an der Kreuzung Otto-Braun-Straße/Mollstraße auf einen verletzten Mann aufmerksam geworden waren. Vor Ort trafen die Beamten auf den 41-Jährigen und seine 32- jährige Freundin. Beide waren stark alkoholisiert. Der Mann gab später im Krankenhaus an, dass beide gegen 4.30 Uhr auf dem Gehweg unterwegs waren, als plötzlich drei Unbekannte auf sie zugekommen seien und ihm gegen den Kopf geschlagen hätten. Der 41-Jährige sei daraufhin zu Boden gegangen, woraufhin die Angreifer auf ihn eingetreten hätten. Der Mann erlitt teilweise erhebliche Gesichtsverletzungen und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Seine Freundin blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Auseinandersetzungen bei Demonstrationen in Mitte

18. Juni (Mitte) – Insgesamt 19 Polizisten wurden bei Demonstrationen gestern Nachmittag in Moabit und Gesundbrunnen verletzt. Unter dem Motto „ gegen Geschichtsrevisionismus und neurechte Ideologien“ versammelten sich gegen 12.15 Uhr mehrere hundert Teilnehmer zu einem Aufzug am Leopoldplatz, um gegen eine in den Mittagsstunden angemeldete Versammlung in Gesundbrunnen zu demonstrieren. Gegen 13.40 Uhr liefen die Teilnehmer durch den Stadtteil Wedding zur Bernauer Straße in Gesundbrunnen. Schon während des Demonstrationsverlaufs versuchten die Teilnehmer die Wegstrecke der Versammlung „Gedenkveranstaltung 17.06. & Protest gegen aktuelle Regierungspolitik“ zu erreichen, die ab 14.30 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen begann. Auch hier fanden sich mehrere hundert Teilnehmer ein, um durch den Stadtteil Gesundbrunnen den Hauptbahnhof in Tiergarten zu erreichen. Da mehrere Protestler die Wegstrecke der Demonstration in der Brunnenstraße Ecke Stralsunder Straße blockierten, indem sie sich auf die Fahrbahn setzten, hielt der Aufzug gegen 15 Uhr am U-Bahnhof Voltastraße. Nach mehreren vergeblichen Aufforderungen die Fahrbahn zu verlassen und sich zu dem vorgeschlagenen Kundgebungsort Brunnenstraße Ecke Bernauer Straße zu begeben, trugen die Beamten einige der auf der Straße sitzenden Personen von der Fahrbahn und leiteten u.a. Strafermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ein.
Aufzugsgegner versuchten immer wieder rund um die Brunnenstraße die Absperrungen der Polizei zu durchbrechen, woraufhin die Beamten die Personen abdrängten und teilweise Pfefferspray einsetzten. Kurz vor 17 Uhr beendete der Veranstalter die Demonstration am U-Bahnhof Voltastraße, woraufhin die Teilnehmer wenig später geschlossen zum U-Bahnhof Gesundbrunnen liefen, um den Veranstaltungsort mit der S-Bahn zu verlassen. Auch hier mussten Dienstkräfte der Polizei Berlin immer wieder einschreiten, um zu verhindern, dass die ehemaligen Demonstranten aufeinander losgingen.
Eine weitere Demonstration wurde zu 12 Uhr mit dem Thema „Solidarität mit Rojava und Shengal“ in Moabit angemeldet. Bereits vor Beginn mussten Polizisten 18 Fahnen sicherstellen. Nach einer Auftaktkundgebung liefen gegen 13.45 Uhr knapp 300 Demonstranten über die angemeldete Demonstrationsstrecke zur Straße Alt-Moabit Ecke Turmstraße. Dort musste der Aufzug gegen 14.15 Uhr anhalten, da immer wieder verbotene kurdische Vereinssymbole gezeigt und über den Lautsprecherwagen Lieder mit verbotenen Texten abgespielt wurden. In der Rathenower Straße zeigten mehrere Passanten den sogenannten „Wolfsgruß“ in Richtung der Aufzugsteilnehmer, woraufhin ein Stein und eine Flasche aus dem Aufzug geworfen wurden, die jedoch niemanden trafen. Auch in der Perleberger Straße warfen Aufzugsteilnehmer Steine in Richtung von Personen von denen sie sich verbal provoziert fühlten. Polizisten mussten einschreiten um ein Aufeinandertreffen der Konfliktparteien zu verhindern. Unmittelbar nach Beendigung des Aufzuges gegen 16.30 Uhr am U-Bahnhof Schwarzkopffstraße nahmen die Einsatzbeamten wiedererkannte Straftäter fest und wurden hier von ehemaligen Demonstrationsteilnehmern, mit Fahnenstangen, Faustschlägen und Tritten, teilweise direkt gegen den Kopf, attackiert. Die Beamten setzten sich unter Einsatz von körperlicher Gewalt, des Rettungsmehrzweckstocks und Pfeffersprays zur Wehr und drängten die Angreifer zurück oder nahmen sie fest.
Bei den Demonstrationen wurden insgesamt 112 Personen festgenommen. Die Beamten leiteten 74 Strafermittlungsverfahren u. a. wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, schweren Landfriedensbruchs, Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und Verstößen gegen das Versammlungs- , Vereins- und Waffengesetz ein. Die Polizei Berlin war mit knapp 1.000 Beamtinnen und Beamten eingesetzt, unterstützt von Polizisten aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg.

Frau fremdenfeindlich beleidigt

18. Juni (Zehlendorf) – Eine 31-jährige Berlinerin ist gestern Abend in einem Zehlendorfer Einkaufsmarkt fremdenfeindlich beleidigt worden. Die 31-Jährige hielt gegen 20.30 Uhr auf dem Teltower Damm ein Polizeifahrzeug an. Den Beamten gegenüber gab sie an, dass sie kurz nach 20 Uhr in der Clayallee in einem Einkaufsmarkt plötzlich von einer ihr nicht bekannten Frau fremdenfeindlich beleidigt worden sei. Als die Frau das Geschäft verließ, folgte sie ihr zu Fuß und machte die Polizeistreife auf sich aufmerksam. Die Polizisten nahmen von der 66-jährigen Tatverdächtigen und einer Zeugin die Personalien auf. Die weitere Bearbeitung übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Mehrere Autos beschädigt

18. Juni (Friedrichshain) – In Friedrichshain beschädigte in der vergangenen Nacht ein Mann mehrere Autos. Zeugen hatten gegen Mitternacht bemerkt, wie ein offenbar alkoholisierter und halbnackter Mann mit einem Gegenstand bei vier geparkten Autos in der Rigaer Straße Scheiben einschlug. Zudem wurde auf die Motorhaube eines Wagens ein Anarchiezeichen gekratzt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Sachbeschädigung festgestellt

18. Juni (Tehlendorf) – Gestern früh stellte ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes in der Zehlendorfer Königsstraße eine Sachbeschädigung fest. Unbekannte hatten das Haus, in dem eine Studentenverbindung ansässig ist, Glasflaschen beworfen, die mit Farbe gefüllt waren.

Frau überfallen

18. Juni (Tempelhof-Schöneberg) – In Schöneberg wurde in der vergangenen Nacht eine 28-jährige Frau überfallen. Den alarmierten Polizisten gegenüber gab sie an, dass sie gegen 2.20 Uhr zu Fuß auf dem Weg nach Hause war. Sie lief auf dem Gehweg der Fritz-Elsas-Straße in Richtung Kufsteiner Straße, als sich ihr ein Unbekannter näherte, sie ansprach und ihr plötzlich in den Schritt fasste. Geistesgegenwärtig ließ sich die Überfallene zu Boden fallen und schrie laut um Hilfe. Der Angreifer ließ sie los, riss nun so stark an ihrer über der Schulter getragenen Handtasche, dass der Henkel riss und flüchtete mit der erlangten Beute in Richtung Hans-Rosenthal-Platz. Zwei Zeugen, die die Schreie gehört hatten, eilten der Frau zur Hilfe und alarmierten die Polizei. Die 28-Jährige wurde leicht verletzt.

Motorrollerfahrer lebensgefährlich verletzt

18. Juni (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Bei einem Verkehrsunfall in Grunewald erlitt ein Motorrollerfahrer gestern Nachmittag eine lebensgefährliche Kopfverletzung. Nach den bisherigen Erkenntnissen war gegen 15.20 Uhr eine 51-jährige Opel-Fahrerin auf der Königsallee in Richtung Oberhaardter Weg unterwegs. Als sie verkehrsbedingt halten musste, bremste der hinter ihr fahrende Motorradfahrer stark ab, stürzte und rutschte mit dem Krad über die Fahrbahn. Der 69-Jährige zog sich dabei die schwere Verletzung zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik, wo er operiert werden musste. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Auto und zwei Radfahrerinnen in Unfall verwickelt

18. Juni (Mitte) – In Mitte wurden gestern Nachmittag bei einem Verkehrsunfall zwei Radfahrerinnen im Alter von 28 und elf Jahren verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen fuhr ein 36-jähriger Audi-Fahrer auf der Karl-Marx-Allee in Richtung Alexanderplatz. Er soll schnell unterwegs gewesen sein und als die Ampel, kurz hinter der Berolinastraße, auf Rot umsprang Gas gegeben haben. Dabei erfasste er die elfjährige Fahrradfahrerin, die sich überschlug, stürzte und gegen die andere Radfahrerin prallte, die ebenfalls stürzte. Mehrere Passanten eilten zur Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Das Mädchen und die 28-Jährige kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Während die Ältere dieses nach ambulanter Behandlung verlassen konnte, musste das Kind stationär aufgenommen werden. Bei dem Autofahrer wurde eine Atemalkoholkontrolle durchgeführt, die deutlich ausfiel. Eine Blutentnahme wurde von der Amtsanwaltschaft angeordnet, der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Autoknacker festgenommen

18. Juni (Spandau) – Auf frischer Tat ertappt wurden in der vergangene Nacht zwei mutmaßliche Autoeinbrecher. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes alarmierten kurz vor Mitternacht die Polizei in die Paulsternstraße nach Siemensstadt. Die Zeugen sahen, wie bei einem geparkten Renault eine Scheibe eingeschlagen und anschließend versucht wurde das Fahrzeug zu starten. Als die beiden aus dem Auto ausstiegen, verwickelten die Zeugen sie, bis zum Eintreffen der Polizei, in ein Gespräch. Die nicht in Berlin gemeldeten Männer im Alter von 50 und 52 Jahren wurden festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Mit Rakete beschossen

17. Juni (Reinickendorf) – Ein Elfjähriger wurde gestern Abend im Märkischen Viertel durch einen gezielten Angriff mit einem Feuerwerkskörper verletzt. Die Mutter des verletzten Jungen alarmierte kurz nach 20 Uhr die Polizei zu ihrer Wohnanschrift. Als die Polizisten eintrafen, gab das Kind gegenüber den Beamten an, dass es in Begleitung mit zwei Freunden, beide 15 Jahre alt, gegen 19.50 Uhr am Dannenwalder Weg, an den dortigen Gleisen entlang gelaufen sei. Plötzlich seien drei Jugendliche aus dem Gebüsch gesprungen. Einer von ihnen soll eine angezündete Rakete in der Hand gehalten und diese gezielt in die Richtung des Elfjährigen und seiner Begleiter abgeschossen haben. Dadurch fing das T-Shirt und die Sweatshirtjacke des Jungen Feuer. Nachdem er sich die Sachen vom Körper gerissen hatte, rannte er nach Hause. Die Polizisten alarmierten aufgrund der ersichtlichen Brandverletzungen am Oberkörper die Feuerwehr. Die alarmierten Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den Verletzen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 1.

Motorradfahrer und Autofahrer verletzt

17. Juni (Pankow) – In Rosenthal kam es heute Mittag zwischen einem Autofahrer und einem Motorradfahrer zu einem Unfall. Nach den bisherigen Erkenntnissen war 39-jährige Autofahrer gegen 13.40 Uhr auf der Kastanienallee in Richtung Dietzgenstraße unterwegs und wollte nach links in die Dietzgenstraße abbiegen. Dabei übersah er offensichtlich den 68-jährigen Motorradfahrer, der die Dietzgenstraße in Fahrtrichtung Mitte befuhr und stieß mit ihm frontal zusammen. Der Honda Civic-Fahrer erlitt einen Schock, der Kradfahrer eine Kopf- und Beinverletzung. Beide kamen in Krankenhäuser. Das Auto und die BMW waren nicht mehr fahrbereit. Während der Rettungsmaßnahmen kam es bis ca. 14.25 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Bei nächtlichem Spaziergang überfallen worden

17. Juni (Treptow) – Eine 30-Jährige, die nach eigenen Angaben in der vergangenen Nacht im Treptower Park in Alt-Treptow spazieren ging, wurde Opfer eines Raubüberfalls. Nach Angaben der Frau war sie gegen 2.15 Uhr im Treptower Park unterwegs, als zwei ihr Unbekannte von hinten an sie heran traten und an ihrer Umhängetasche zerrten. Der Frau gelang es noch, sich kurz loszureißen, die beiden Männer folgten ihr jedoch und sollen mit Knüppeln oder Ästen auf sie eingeschlagen haben. Die Frau ging zu Boden und die Männer entrissen ihr die Tasche, mit der sie dann in Richtung sowjetisches Ehrenmahl flüchteten. Die 30-Jährige erlitt eine Verletzung an der Lippe sowie diverse Hautabschürfungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Autofahrer geflüchtet – Beifahrer renitent

17. Juni (Pankow) – Mehrere Strafanzeigen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen waren gestern Abend das Ergebnis des Verhaltens zweier Autoinsassen in Pankow. Einer Funkwagenbesatzung fiel gegen 19.30 Uhr ein auf der Standspur der Autobahnauffahrt A 114 Richtung stadtauswärts stehender VW Polo auf. Als die Beamten fast das Fahrzeug erreicht hatten, sahen sie noch, wie ein Mann durch das Beifahrerfenster einstieg und der VW sich auf der Standspur in Gang setzte. An der Ausfahrt Bucher Straße fuhr der Autofahrer von der Autobahn und bog nach rechts in Richtung Hobrechtsfelder Chaussee ab. Die Polizisten, die dem Pkw gefolgt waren und direkt dahinter fuhren, konnten sehen, dass es sich um zwei Männer handelt, die beide nicht angeschnallt waren und aufgrund der Verhaltensweise – rhythmische Bewegungen mit Kopf und Armen- offensichtlich laut Musik hörten. Auf das Anhaltesignal reagierte der Fahrer nicht. Auch als ein akustisches Signal dazu geschaltet wurde und eine Lautsprecherdurchsage erfolgte, fuhr der VW Polo weiter. Der Funkwagen setzte sich vor das Auto, dabei stellten die Polizisten fest, dass das vordere Kennzeichen fehlte. Der Polo wurde langsamer, scherte dann aber plötzlich nach links aus und fuhr davon. Die Beamten folgten ihm. Kurz vor der Hobrechtsfelder Brücke wiederholte sich das Szenario. Als die Beamten aussteigen wollten, gab der Fahrer des Polos Gas und fuhr an dem Polizeiauto vorbei. Das Fluchtfahrzeug passierte die Bahnanlage hinter der Hobrechtsfelder Brücke mit überhöhter Geschwindigkeit, in Höhe der Hobrechtsfelder Chaussee verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, landete im Feld und fuhr weiter. Zurück auf der Hobrechtsfelder Chaussee setzten die beiden ihre Fahrt durch „Lückenspringen“ fort. Hinter der Kreuzung Hobrechtsfelder Chaussee / Wiltbergstraße kam der Wagen aufgrund der Geschwindigkeit in der dortigen S-Kurve von der Straße ab, prallte gegen zwei Holzpoller und einen Strommast. Der Fahrer sprang aus dem Wagen und konnte flüchten, der alkoholisierte Beifahrer, ein 26-Jähriger, stieg mit einer Bierflasche und Zigarette in der Hand aus. Den Anweisungen der Beamten leistet er keine Folge, beleidigte sie und leistete Widerstand. Der 26-Jährige stimmte einer freiwilligen Atemalkoholkontrolle zu, die eindeutig war. Der VW wurde sichergestellt, ein Mobiltelefon beschlagnahmt. Den Beifahrer erwarten Verfahren wegen Widerstands, Bedrohung, Körperverletzung, Strafvereitelung und Beleidigung. Da der 26-Jährige über Schmerzen im Schulterbereich klagte, brachte ihn ein Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo zudem eine richterlich angeordnete Blutentnahme durchgeführt wurde. Da er eine ärztliche Untersuchung ablehnte, wurde er im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen am Knie, verblieb aber im Dienst. Die Ermittlungen zu dem Fahrer dauern an.

Betrunkener schlägt und beißt Polizisten

17. Juni (Steglitz) – Ein betrunkener 45-Jähriger hat in der vergangenen Nacht in Steglitz einen 46-jährigen Polizisten und dessen 40-jährige Lebensgefährtin verletzt. Gegen 23.30 Uhr fuhr der 45-Jährige mit einem Tretroller mittig auf der Fahrbahn der Sembritzkistraße. Der 46-Jährige, der außer Dienst und daher in seinem eigenen Pkw unterwegs war, fuhr zunächst hinter dem Mann. Da er nicht vorbei kam, sprach er ihn an und bat ihn, auf den Gehweg zu fahren. Als der Angesprochene dem nicht nachkam, versuchte der 46-Jährige langsam rechts an dem offenbar Betrunkenen vorbei zu fahren und forderte ihn abermals auf, die Straße zu verlassen. In diesem Moment schlug der Angesprochene dem Autofahrer durch das geöffnete Fenster mit der Faust ins Gesicht. Der Geschlagene gab sich daraufhin mehrfach als Polizist zu erkennen und forderte den Angreifer auf, stehen zu bleiben, woraufhin der 45-Jährige abermals zuschlug und zweimal mit seinem Roller gegen das Auto fuhr. Der Polizist stieg daraufhin aus seinem Wagen, gab sich noch ein weiteres Mal als Polizeibeamter zu erkennen und versuchte den Mann festzuhalten. Der schlug heftig um sich und biss dem Beamten in eine Hand, einen Arm und ein Knie. Nur mit großer Mühe gelang es dem Polizisten den renitenten Betrunkenen zu Boden zu bringen. Seine 40-jährige Lebensgefährtin, die versuchte ihrem Freund zu helfen, erlitt ebenfalls Verletzungen durch den aggressiven 45-Jährigen. Zudem beleidigte dieser das Paar mehrfach. Hinzugerufene Polizisten unterstützten ihren Kollegen und nahmen den bereits am Boden Fixierten fest. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Der Festgenommene wurde zu einer Gefangenensammelstelle gebracht, dort wurde ihm Blut abgenommen und anschließend wurde er entlassen. Die Verletzungen des Polizeibeamten mussten in einem Krankenhaus versorgt werden, seine Partnerin erlitt eine leichte Verletzung an der Hand und verzichtete zunächst auf eine ärztliche Behandlung.

Festnahmen nach Einbruch

17. Juni (Schöneberg) – Ein Zeuge hörte in der vergangenen Nacht Geräusche in einem Bürogebäude eines Gewerbegebietes in Schöneberg und alarmierte die Polizei. Eintreffende Polizisten bemerkten gegen 2.15 Uhr in einem Gebäude in der Wilhelm-Kabus-Straße zwei Männer, die durch das Treppenhaus liefen. Die Beamten umstellten das Haus und suchten die Eindringlinge. Dabei wurde in einem Büro ein aufgebrochener Stahlschrank entdeckt. In einem Flur wurde ein 32-Jähriger festgenommen, auf dem Dach des Bürogebäudes befanden sich zwei weitere Männer, ein 30- und ein 33-Jähriger, die diverses Einbruchswerkzeug dabei hatten. Einer der beiden hatte einen Autoschlüssel vom Dach geworfen. Bei der Suche nach dem dazugehörigen Fahrzeug, stellte die Beamten einen in der Nähe geparkten VW Passat fest. Dieses Auto wurde sichergestellt.
Die drei Festgenommenen, alle wegen gleichartiger Delikte bereits bekannt, wurden der Kriminalpolizei der Direktion 4 überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Brennende Barrikaden und Angriffe auf Polizisten

17. Juni (Friedrichshain) – In Friedrichshain kam es in der vergangenen Nacht zu schweren Straftaten. Gegen 0.10 Uhr alarmierten Anwohner die Polizei, weil Personen Hindernisse auf die Straße stellten und lautstark Musik abspielten. Gegen 0.15 Uhr entzündeten die rund 40 bis 60 größtenteils Vermummten dann auf der Kreuzung Rigaer Straße/Liebigstraße ein Feuer und begannen, immer mehr Gegenstände auf die Kreuzung zu tragen. Gemäß Zeugen wurde aus der Gruppe heraus auch damit begonnen, Kleinpflastersteine aus dem Boden zu lockern und diese aufzunehmen. Als wenig später Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft eintrafen und sich entschieden den verbarrikadierten Weg zügig freizuräumen um der angeforderten Feuerwehr das Löschen des inzwischen auf mehrere Meter breiten und hohen Feuers zu ermöglichen, wurden diese sofort massiv mit Steinen, Flaschen, Pyrotechnik, Bengalischen Feuern und anderen brennenden Gegenständen beworfen. Hierbei erlitten vier Polizistinnen und Polizisten Verletzungen. Alle vier setzten ihren Dienst fort. Insgesamt befanden sich zu diesem Zeitpunkt nach Einschätzung der Beamten rund 100 Personen im Bereich der Kreuzung und den umliegenden Straßen. Es wurden polizeifeindliche Sprüche skandiert und immer wieder Pyrotechnik sowie andere Gegenstände entzündet. Die Gewalt ging hauptsächlich von einer rund 60-köpfigen, überwiegend vermummten Gruppe aus. Um den Bereich auszuleuchten – die Straßenlaternen waren größtenteils so manipuliert oder beschädigt worden, dass sie nicht mehr funktionierten - war zudem der Polizeihubschrauber im Einsatz. Ein 22-Jähriger, der die Besatzung des Hubschraubers mehrfach geblendet haben soll, wurde wenig später im Nahbereich festgenommen. Bei ihm fanden die Beamten neben einem Laserpointer außerdem eine Zwille mit mehreren Stahlkugeln, Pyrotechnik, ein Einhandmesser, Handschuhe und eine Sturmhaube. Der Festgenommene wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen.
Die Polizisten nahmen noch drei weitere junge Männer im Alter von 22, 23 und 29 Jahren fest, die in dringendem Verdacht stehen zuvor an den Straftaten beteiligt gewesen zu sein. Den anderen Kriminellen gelang die Flucht.
Die Feuerwehr musste im Verlauf des Abends diverse brennende Müllcontainer, ein Toilettenhäuschen, Sperrmüll, brennende Fahrzeuge, Autoreifen und Holzgestelle löschen. Die Löschmaßnahmen gelangen den Rettern jedoch teilweise erst unter Polizeischutz.
Gegen 1.15 Uhr hatte sich die Situation weitestgehend beruhigt und es hielten sich in der Umgebung nur noch Kleingruppen auf. Spezialisten der Kriminaltechnik stellten im Nachgang noch diverse pyrotechnische Gegenstände sicher. Die Polizei leitete Strafermittlungsverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, schweren Landfriedensbruchs, Landfriedensbruchs, Brandstiftung, Widerstands, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffen- sowie das Sprengstoffgesetz und Sachbeschädigung ein.

Raubüberfall – Täter flüchten ohne Beute

17. Juni (Neukölln) – Bei dem gestrigen Versuch einen Juwelier in Neukölln zu überfallen, wurden mehrere Personen leicht verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen betraten gegen 15.50 Uhr drei Maskierte das Geschäft in der Karl-Marx-Straße und versprühten Reizgas. Einer der Räuber schubste die 61-jährige Angestellte, die dadurch leicht verletzt wurde. Der 41-jährige Geschäftsinhaber setzte sich zur Wehr und bewarf die Kriminellen mit Gegenständen. Daraufhin ergriff das Trio ohne Beute die Flucht. Zwei Passanten, die sich in der Nähe des Geschäftes aufhielten, wurden von einem der Flüchtenden mit Reizgas besprüht. Durch Zeugenhinweise konnten Polizisten einen der Tatverdächtigen, einen 26-jährigen Intensivtäter, kurz darauf in der Rollbergstraße festnehmen und für das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 einliefern. Die Ermittlungen dauern an. Zwei der Reizgasbesprühten, der 52-Jährige und die 21-Jährige die vor dem Juweliergeschäft standen, mussten vor Ort durch Rettungskräfte medizinisch versorgt werden.

Fuß überrollt

17. Juni (Mitte) – Schwer verletzt wurde gestern Abend ein Fußgänger in Mitte. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 18.20 Uhr ein BVG-Busfahrer der Linie TXL die Krausenstraße und wollte nach links in die Charlottenstraße abbiegen. Verkehrsbedingt hielt er an der Kreuzung an. Der 37-jährige Fußgänger wollte den 50-jährigen Busfahrer des stehenden Busses ansprechen, da dieser nach seiner Meinung kurz zuvor sehr dicht an ihm vorbeigefahren sei. In diesem Moment fuhr der Linienbus an und überrollte den Fuß des 37-Jährigen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten mit einem Mittelfußbruch zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weitere Bearbeitung des Unfalls übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3.

Radfahrer schwer verletzt

17. Juni (Treptow) – Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Alt Treptow wurde ein Fahrradfahrer schwer verletzt. Nach Zeugenaussagen war der Bus der Linie 265 gegen 19.10 Uhr auf der Puschkinallee in Richtung Elsenstraße unterwegs. Als der 57-jährige BVG-Busfahrer nach rechts in die Elsenstraße abbog, übersah er offensichtlich den 36-jährigen Radfahrer, der die Elsenstraße querte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Fahrradfahrer stürzte und mit einem Bein unter den Bus geriet. Ein Notarzteinsatzfahrzeug brachte den schwer Verletzten in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Lebensgefahr bestand nicht. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsdienst der Polizeidirektion 6.

Pizzalieferdienst überfallen

17. Juni (Pankow) – Ziel eines Räubers war in der vergangene Nacht die Filiale eines Pizzabäckers in Karow. Nach den bisherigen Ermittlungen befand sich kurz nach Mitternacht ein 23-jähriger Angestellter alleine im Geschäft in der Bahnhofstraße, als er plötzlich von einem Maskierten mit einem Teleskopschlagstock bedroht wurde. Der Räuber fesselte den jungen Mann, entwendet Geld aus der Kasse und flüchtete. Der Überfallene, der soweit unverletzt blieb, konnte sich selbst befreien und alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

Jugendliche provoziert

17. Juni (Treptow) – In der vergangenen Nacht kam es im Treptower Park in Alt Treptow zu einem Übergriff. Nach den bisherigen Ermittlungen hielten sich in der Parkanlage gegen 0.50 Uhr etwa 30 Jugendliche auf. Fünf andere Jugendliche mischten sich plötzlich ungefragt unter die Gruppe und provozierten. Einer von ihnen schlug unvermittelt mit der Faust einem 15-Jährigen ins Gesicht, holte Pfefferspray hervor und sprühte dieses dem 15-Jährigen zusätzlich in die Augen. Ein weiterer 15-Jähriger der direkt daneben stand, bekam ebenfalls das Spray ab. Ein anderer aus der Angreifergruppe drohte mit einem Messer in der Hand den Jugendlichen. Zur gleichen Zeit sollen aus der Fünfergruppe heraus zwei Raubtaten, eines Handys und eines Rucksacks, begangen worden sein. Das Quintett entfernte sich anschließend in Richtung S-Bahnhof Treptower Park. Alarmierte Rettungskräfte versorgten mit Augenspülungen die beiden Verletzten vor Ort. Die Ermittlungen zu den Straftaten übernahm die Kriminalpolizei der Direktion 6.

Sachbeschädigung an zukünftiger Flüchtlingsunterkunft

16. Juni (Marzahn) – Unbekannte haben fünf Fenster einer noch im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkunft in Marzahn beschädigt.
Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma alarmierten heute gegen 10.30 Uhr die Polizei in die Rudolf-Leonard-Straße, nachdem sie die Beschädigungen entdeckt hatten. Personen wurden nicht verletzt, die Unterkunft ist derzeit noch nicht bewohnt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen ist eine politische Tatmotivation nicht auszuschließen. Daher hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

Zusammenstoß Radfahrer

16. Juni (Friedrichshain) – In den Morgenstunden stieß ein Radfahrer mit einem Autofahrer in Friedrichshain zusammen und kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 46 Jahre alte Radfahrer kurz nach 7 Uhr einen Verbindungsweg an der Kynaststraße befuhr, anschließend den Gehweg überquerte und auf die Fahrbahn fuhr, um seinen Weg in Richtung Alt-Stralau fortzusetzen. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem Skoda eines 19-Jährigen, der auf der Kynaststraße in Richtung Marktstraße unterwegs war. Bei dem Zusammenprall erlitt der Radfahrer schwere Kopfverletzungen und kam mit alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Verkehrskontrolle endete mit einer eingeschlagenen Seitenscheibe

16. Juni (Tempelhof) – Bei einer gestrigen Verkehrskontrolle in Mariendorf leistete ein Fahrzeugführer erheblichen Widerstand. Polizisten führten in der Reißeckstraße von 12 bis 20 Uhr eine Verkehrsüberwachung zur Feststellung von Geschwindigkeitsverstößen sowie Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr durch. 56 Fahrzeuge wurden hierbei überprüft, bei denen 14 Atemalkoholkontrollen und 39 Drogenvortests durchgeführt wurden. Neben zahlreichen Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Verboten der Weiterfahrt, führten sieben Personen ihre Kraftfahrzeuge unter dem Einfluss berauschender Mittel.
Die Beamten lotsten gegen 17 Uhr einen 30-Jährigen mit seinem Auto in die Kontrollstelle. Bei dem Versuch sein Fahrzeug in dieser abzustellen, benötigte er mehrere Rangierversuche. Die Polizisten, sensibilisiert durch sein Fahrverhalten, forderten ihn zur Herausgabe seiner Papiere und zum Aussteigen auf. Der 30-Jährige, der offensichtlich unter Drogeneinfluss stand, verschloss sein Auto und filmte die Beamten mit seinem Smartphone. Als er den mehrfachen Aufforderungen auszusteigen nicht nachkam, schlugen die Beamten die Seitenscheibe ein und versuchten, den Zündschlüssel abzuziehen. Der Widerspenstige wurde unter heftiger Gegenwehr und Einsatz von Reizgas aus dem Auto geholt und zu einer Gefangenensammelstelle gebracht. Bei der Blutentnahme leistete der 30-Jährige erneut heftigen Widerstand. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. 

Nach Körperverletzung und Diebstahl – Polizei sucht mit Bildern nach dem Täter

16. Juni (Tempelhof) – Mit der Veröffentlichung von Bildern sucht die Polizei nach einem Mann, der am Donnerstag, den 9. Februar 2017, in Tempelhof mehrfach auf einen anderen Mann eingeschlagen haben soll. Gegen 18.10 Uhr in einem Wagon der U-Bahnlinie 6 in Fahrtrichtung Tegel am U-Bahnhof Kaiserin-Augusta-Straße soll der Mann zunächst einen 44-jährigen Fahrgast angespuckt und anschließend diesem mehrfach mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben. Durch die Schläge ließ der Angegriffene sein Handy fallen, welches dann von dem unbekannten Schläger aufgehoben und gestohlen wurde. Kurz zuvor soll es durch denselben unbekannten Angreifer bereits zu einer Körperverletzung gegen einen weiteren Fahrgast der U-Bahn gekommen sein. Auch diesem soll der Tatverdächtige mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:
190 – 196 cm groß
25 bis 35 Jahre alt
von schlanker Gestalt mit schmalem Gesicht
feiner Oberlippen- oder Dreitagebart
kurze dunkelblonde Haare, seitlich sehr kurz rasiert, „Boxerhaarschnitt“
schwarze Hose mit beidseitig aufgesetzten Taschen
graue Turnschuhe mit weißen Applikationen
dunkle Kapuzenjacke
Die Polizei fragt:
Wer kennt die abgebildete Person und kann Angaben zur Identität und/oder zu ihrem Aufenthaltsort machen?
Wer hat Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt der Abschnitt 44 in der Götzstraße 18 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-444619 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des Tatverdächtigen finden Sie unter: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.599393.php

Brennende Fahrzeuge

16. Juni (Lichtenberg)

RAZ Medizin Ferien

Beliebte Beiträge