testadvert (2)

Hermsdorf – Falten aufspritzen und Haut glätten, Gesicht straffen und Zähne weißen – die Verjüngungskur der Feuerwache Hermsdorf an der Heinsestraße 22 sah zwar etwas anders aus, aber war um einiges umfangreicher. ...

Tegel – Nachdem das Parkhaus des Tegel-Centers nach und nach entkernt wurde, beginnen Ende Juli die Abrissarbeiten des großen Gebäudekomplexes. Dies sollte eigentlich bereits erfolgt sein, doch Asbest-Funde im ...

Bezirk – Wo gehöre ich hin? Wer bin ich? Antwort auf diese Fragen zu finden, zu wissen, wo man steht, ist eine Grundvoraussetzung, um sich auch gut entfalten und wachsen zu können. Die Projektreihe 7-8-0 Berlin, die von der ...

Bezirk – Der bezirkspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Stephan Schmidt, möchte der Schweinerei ein Ende bereiten. In einer aktuellen Pressemitteilung fordert er den Senat auf, den Schäden und der Bedrohung durch die in den ...

Kriegsgräber

 Bezirk – Insgesamt 45 Jugendliche – aus Algerien, Armenien, Weißrussland, Deutschland, Frankreich, Hong Kong, Irland, Italien, der Republik Korea, Mexico, Russland, Serbien, Spanien, Thailand, der Tschechischen ...

 Bezirk – Mehrere Damen älteren Semesters haben ihren Spaß auf der Rathauswiese. Sie sind die Ersten, die vom neuen Outdoor-Sportangebot „Sport im Park“ Gebrauch machen. Stephanie Panzig vom TSV Wittenau ist die ...

Tegel – Alle zwei Jahre wird es besonders „kiezig“ in Tegel-Süd: Dann lädt wieder das Kiezfest zum Bummeln ein. Auch in diesem Jahr wurde die Kreuzung Sterkrader Straße und Namslaustraße für einen Samstag für den ...

Frohnau – „Wie geht ein Buch ins Internet? Hat es Spaß gemacht, ein Buch zu schreiben?“ Die Kinder der Klasse 3c der Victor-Gollancz-Grundschule hatten sehr viele Fragen an Hardyna Vedder, die zuvor aus ihrem Fantasy ...

Die RAZ lud die Bundestagskandidaten der sechs in der Bezirksversammlung vertretenen Parteien am Vormittag des 19. Juni zum Pressegespräch ein. Alle erhielten die Gelegenheit, zu verschiedenen Fragen Stellung zu beziehen, die im Vorfeld durch ...

Sing Along

Märkisches Viertel/Mitte – Die Aufregung war groß, als die Komische Oper vier Grundschulen im Märkischen Viertel zu einem gemeinsamen Sing Along Projekt einlud. Mit je rund 300 Kindern aus der Grundschule an der Peckwisch, ...

Reinickendorf – Seit 2011 findet das interdisziplinäre Festival „Salon K“ mit einem abwechslungsreichen Programm statt. Zu Beginn der Sommerferien, vom 20. bis 23. Juli, verleiht Salon K dem Lettekiez eine besondere ...

Die RAZ lud die Bundestagskandidaten der sechs in der Bezirksversammlung vertretenen Parteien am Vormittag des 19. Juni zum Pressegespräch ein. Alle erhielten die Gelegenheit, zu verschiedenen Fragen Stellung zu beziehen, die im Vorfeld durch ...

Borsigwalde – In der Ferienzeit vom 24. Juli bis zum 11. August können Kinder von 9.30 bis 16 Uhr in der Tietzia, Tietzstraße 12, ihrer Kreativität freien Lauf lassen. In der ersten Woche gibt es die Möglichkeit, sich unter ...

Märkisches Viertel – „Geh’ nicht aus mein Licht, denn ich will es sehn, dein Angesicht“, heißt es in der dritten Strophe des bekannten Kinderliedes Laterne, Laterne. Getreu diesem Motto veranstaltet die ...

Neuer Headcoach

Märkisches Viertel – Mit sofortiger Wirkung verpflichten die Berlin Flamingos Don Freeman als Headcoach. Er will die Betreuung, das Training des Zweitligateams und die Kooperation der Nachwuchs- und Talentausbildung ...

Die RAZ lud die Bundestagskandidaten der sechs in der Bezirksversammlung vertretenen Parteien am Vormittag des 19. Juni zum Pressegespräch ein. Alle erhielten die Gelegenheit, zu verschiedenen Fragen Stellung zu beziehen, die im Vorfeld durch ...

Wittenau – Die Bären sind in Feierlaune. Nein, hier geht es nicht um die für viel Geld aus China geholten Pandas im Zoo, sondern um Reinickendorfer Bären auf zwei Beinen, die statt Bambus öfter mal einen Hockeyschläger in ...

Reinickendorf – Zaher Halwani ist spät dran. Ewig hat er im Stau gestanden auf dem Weg ins Humboldt-Klinikum. Eigentlich müsste er in die Bibliothek eilen, wo in Kürze der Patientinnen-Tag „Musik und Co. gegen Krebs“ ...

Hermsdorf/Märkisches Viertel – In Reinickendorf ist künstlerisch mehr los, als man denkt, und so sind immer wieder lohnende Ausstellungen im Bezirk zu sehen. Insbesondere die bezirklichen Kunstinstitutionen locken Besucher ...

Die RAZ lud die Bundestagskandidaten der sechs in der Bezirksversammlung vertretenen Parteien am Vormittag des 19. Juni zum Pressegespräch ein. Alle erhielten die Gelegenheit, zu verschiedenen Fragen Stellung zu beziehen, die im Vorfeld durch ...

Reinickendorf/Bezirk – Am 13. Oktober werden sich in der Residenzstraße anlässlich des Musikfestivals „Klangstraße“ Geschäfte und gastronomische Einrichtungen in kleine Konzertbühnen verwandeln – dabei sind ...

Bezirk – Das Gesetzgebungsverfahren zur Erweiterung des Unterhaltsvorschussgesetzes ist bislang noch nicht abgeschlossen, die Zustimmung von Bundesrat und Bundestag wurde jedoch erteilt. Mit der Veröffentlichung im ...

Reinickendorf – Der aufgeblasene und einige Meter hohe Gummi-Adler im Stade Napoléon ist schon ein stolzes Teil. Immer wenn ein Spiel der A-Junioren der Berlin Adler auf dem Programm steht, dann rennen die Jungadler unter ihm ...

Die RAZ lud die Bundestagskandidaten der sechs in der Bezirksversammlung vertretenen Parteien am  19. Juni zum Pressegespräch ein. Alle erhielten die Gelegenheit, zu verschiedenen Fragen Stellung zu beziehen, die im Vorfeld durch die ...

200 Jahre Herwegh

Hermsdorf – Georg Herwegh wird 200 Jahre alt, dies war der Anlass am Georg-Herwegh-Gymnasium (GHG) den Geburtstag des Namensgebers, den 31. Mai, zu feiern. Lehrer, Eltern und Schüler haben schon lange vorher auf diesen Tag ...

Bezirk – Laut Bezirksstadtrat Sebastian Maack werden ab Anfang 2018 wieder Trauungen außerhalb des Standesamtes Reinickendorf durchgeführt. Aufgrund langer Wartezeiten in allen Bereichen des Standesamtes und weiterer ...

Die RAZ lud die Bundestagskandidaten der sechs in der Bezirksversammlung vertretenen Parteien am  19. Juni zum Pressegespräch ein. Alle erhielten die Gelegenheit, zu verschiedenen Fragen Stellung zu beziehen, die im Vorfeld durch die ...

Frohnau – Die ordentlichen Auftritte bei der Reinickendorfer Bezirksmeisterschaft am 30. Juli 2016 waren schon ein erster Fingerzeig, der Frohnauer SC verlor zwar das Endspiel gegen Arminia Tegel mit 0:1, aber beim Aufgalopp in ...

Tegel – Den Sprung auf das Siegerpodest muss er noch üben. Als der Tegeler Judoka Jon Schäfer zur Siegerehrung gebeten wurde und mit einem beherzten Satz die zweite Stufe des Treppchens erklimmen wollte, blieb er mit einem ...

Polizeimeldungen aktuell

Vandalismus – mehrere Tatverdächtige

22. Juli – Über zwei Dutzend Scheiben von drei Wartehäuschen in Marzahn waren in der vergangenen Nacht das Ziel von Zerstörungswütigen.
Marzahn-Hellersdorf – Nach bisherigen Ermittlungen wurde kurz nach Mitternacht ein Zeuge auf lautes Bersten von Scheiben aufmerksam und sah drei Personen, die sich von der dortigen Straßenbahnhaltestelle „Freizeitforum Marzahn“, entfernten. Gegen 2 Uhr wurde erneut die Polizei von Anwohnern zu dieser Haltestelle alarmiert, da sie drei Männer sahen, die Steine warfen. Als die Polizisten eintrafen, stellten sie drei junge Männer fest. Die Zeugen erkannten zwei Männer im Alter von 20 und 28 Jahren wieder, gegen sie wurden Anzeigen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet. Ob die Männer auch für die Sachbeschädigung zuvor verantwortlich sind, ist Gegenstand der Ermittlungen. In dem Wartestellenbereich sind 16 Scheiben beschädigt beziehungsweise zerstört worden.
Marzahn-Hellersdorf Ein Anwohner hörte gegen 0.15 Uhr wie Glas zerbrach und sah, als er aus dem Fenster schaute, einen Mann in der Allee der Kosmonauten, der Steine aus dem Gleisbett nahm und gegen die Scheiben des dortigen Wartehäuschens warf. Als eine Straßenbahn sich näherte, stieg der Steinewerfer auf einen Motorroller und flüchtete in Richtung Marzahner Chaussee. Der Unbekannte beschädigte insgesamt zehn große Glasscheiben des Wartebereichs.
Marzahn-Hellersdorf – Kurz nach 2 Uhr hörte ein Zivilpolizist laute Geräusche aus Richtung Mehrower Allee und sah drei Männer, von denen einer ein Fahrrad dabei hatte, die in Richtung Märkische Allee liefen. An der Bushaltestelle „Lea-Grundig-Straße“ nahm der Beamte dann ein lautes Klirren wahr und alarmierte seine Kollegen. Als das Trio festgenommen werden sollte, flüchteten zwei Verdächtige. Ein 23-Jähriger wurde in der Sella-Hasse-Straße, ein 21-Jähriger nach kurzer Flucht in der Mehrower Allee festgenommen. Dem Dritten gelang die Flucht. Der 21-Jährige führte eine Bauchtasche mit sich. Die Beamten entdeckten in dieser ein Tütchen mit Btm-suspekter Substanz und stellten anhand darin befindlicher, persönlicher Sachen fest, dass die Tasche offenbar dem dritten, 24-jährigen Verdächtigen gehört und beschlagnahmten diese samt Inhalt. Die beiden alkoholisierten Tatverdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen am Ort entlassen. Die Ermittlungen zu den Sachbeschädigungen dauern an.

Mutmaßliche Autoeinbrecher vorläufig festgenommen

22. Juli (Zehlendorf) Zivilfahnder haben in der vergangenen Nacht in Zehlendorf ein mutmaßliches Autoeinbrecherquartett vorläufig festgenommen. Ein Anwohner des Breitensteinwegs alarmierte gegen 2 Uhr die Polizei, da er drei Männer und eine Frau dabei beobachtet hatte, wie diese in einen VW Caddy einbrachen, mehrere Werkzeuge sowie eine Kiste entwendeten und in einen weißen Lieferwagen luden. Anschließend fuhr das Quartett mit dem Lieferwagen in Richtung Andréezeile weg. Bei der Suche nach dem Fluchtfahrzeug entdeckten die Zivilpolizisten diesen geparkt in der Straße Ritterhufen. Zu dem nahmen sie drei Männer und ein Frau wahr, auf die die Personenbeschreibungen des Zeugen passten, und die von der Straße Ritterhufen links in die Andréezeile liefen. Dort nahmen die Fahnder die Vier fest. Die 18-Jährige und ihre drei 24, 27 und 52 Jahre alten Komplizen wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlungen der Kriminalpolizei der Direktion 4 übergeben. Der Lieferwagen der mutmaßlichen Autoeinbrecher wurde beschlagnahmt. Der Caddy-Besitzer erhielt sein Werkzeug und die Kiste zurück. Die Ermittlungen dauern an.

Polizisten angegriffen

22. Juli (Mitte) – Gestern Abend wurden in Gesundbrunnen Polizisten in einem Einsatz angegriffen. Die Beamten wurden gegen 20.20 Uhr in die Chausseestraße zu Streitigkeiten und einer Schlägerei zwischen zwei Familien auf der Straße alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 15-Jähriger gegen 20.15 Uhr einer 21-Jährigen das Kopftuch heruntergerissen und eine 17-Jährige gewürgt haben. Die zuerst am Ort eingetroffenen zwei Funkwagenbesatzungen sahen sich dann kurz darauf etwa 60 bis 80 aggressiven Personen gegenüber und forderten weitere Unterstützungskräfte an. Die Beamten wurden beschimpft, körperlich attackiert und mit Eiern beworfen. Ein Kollege wurde darüber hinaus von einer geworfenen Flasche am Bein leicht verletzt. Während der folgenden Festnahmen kam zu Widerstandshandlungen von den Festgenommenen, Gefangenenbefreiungen beziehungsweise versuchten Gefangenenbefreiungen und Körperverletzungsdelikten. Die Einsatzkräfte wurden bedrängt und mussten die Personen von sich wegschieben und wegdrücken. Ausgesprochene Platzverweise ignorierten die Männer und Frauen. Mit Eintreffen der Unterstützungskräfte beruhigte sich die Lage. Insgesamt wurden elf Personen vorläufig festgenommen, von denen eine 17-jährige Jugendliche und zwei Frauen im Alter von 21 und 38 Jahren sowie ein 15-Jähriger und drei 19, 23 und 52 Jahre alte Männer zu erkennungsdienstlichen Behandlungen zur Gefangenensammelstelle gebracht wurden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Festgenommenen entlassen. Neben dem Kollegen, der von einer Flasche am Bein getroffen worden war, wurden vier weitere Polizisten leicht verletzt, die alle ihren Dienst fortsetzen. Die Einsatzkräfte fertigten Strafanzeigen unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzungsdelikten, Widerständen, Beleidigung, Bedrohung sowie Gefangenenbefreiung und versuchter Gefangenenbefreiung. Es waren rund 75 Polizeibeamtinnen und –beamte im Einsatz.

Schwerverletzte Radfahrerinnen

22. Juli – Bei Unfällen in Wannsee und in Zehlendorf sind zwei Radfahrerinnen schwer verletzt worden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernahm die Unfallbearbeitungen.
Zehlendorf – Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 72-Jähriger kurz vor 16 Uhr mit seinem Mercedes in Wannsee in der Königstraße in Richtung Kronprinzessinnenweg unterwegs und bog einige Meter hinter der Hohenzollernstraße in eine Einfahrt ein. Dabei erfasste er eine 26-Jährige, die mit ihrem Fahrrad den Radweg in gleicher Richtung befuhr. Die Zweiradfahrerin stürzte und erlitt Rumpfverletzungen. Mit einem Rettungshubschrauber wurde sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus geflogen. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Zehlendorf – Gegen 17.20 Uhr befuhr Ermittlungen zufolge eine 94-Jährige mit ihrem Audi den Dahlemer Weg in Richtung Seehofstraße in Zehlendorf und bog nach rechts in die Mühlenstraße ab. Dabei übersah sie offenbar die in gleicher Richtung fahrende Radfahrerin, die den Radweg nutzte. Rettungssanitäter brachten die 59-jährige Zweiradfahrerin mit Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen in eine Klinik, in der sie stationär aufgenommen wurde. Die Audi-Fahrerin wurde nicht verletzt.

Gebäude mit Steinen beworfen

22. Juli (Marzahn) – Unbekannte haben in Marzahn ein Gebäude mit Steinen beworfen. Ein Zeuge bemerkte gestern am späten Abend, gegen 21.50 Uhr, die Beschädigungen an dem Haus, in dem sich ein Jobcenter und ein Finanzamt befinden, und alarmierte die Polizei. Insgesamt fünf Scheiben wurden beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.

Abdeckplanen mutwillig angezündet

22. Juli – In der vergangenen Nacht haben Unbekannte die Abdeckplanen von zwei Motorrollern in Steglitz und Schöneberg in Brand gesetzt.
Steglitz – Ein Anwohner der Steglitzer Göttinger Straße alarmierte gegen Mitternacht den Besitzer eines Motorrollers, da er an diesem Feuer bemerkt hatte. Beide, 26 und 24 Jahre alt, löschten die brennende Plane, die sie von dem Zweirad gezogen hatten, mit Wasser. Verletzt wurde niemand. Das Kleinkraftrad wurde durch das Feuer beschädigt.
Schöneberg – Gegen 0.30 Uhr sah ein Mieter beim Blick aus dem Fenster einen Feuerschein auf dem Hinterhof der Brüggemannstraße in Schöneberg. Als er auf dem Hof ankam, sah er, dass der Motorroller eines Nachbarn gebrannt hatte und die Flammen alleine erloschen waren. Er alarmierte den Besitzer und anschließend die Polizei. In beiden Fällen ermittelt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

Kleinwagen in Brand gesetzt

22. Juli (Reinickendorf) – Ein Unbekannter hat in der vergangenen Nacht auf einem Parkplatz im Märkischen Viertel an einem Nissan Micra absichtlich ein Feuer entfacht. Ein Zeuge alarmierte gegen 1 Uhr die Polizei und Feuerwehr in den Eichhorster Weg. Kurz zuvor hatte er eine dunkel gekleidete Person wahrgenommen und eine Stichflamme im hinteren Bereich des Autos. Die alarmierten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zu der Brandstiftung übernahm ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Geschwindigkeitsüberwachung auf Autobahn

22. Juli (Treptow-Köpenick) – Beamte der Autobahnpolizei führten in der vergangenen Nacht Geschwindigkeitsmessungen auf der BAB 113 durch. Zwischen 0.50 Uhr und 2.30 Uhr passierten 194 Fahrzeuge die Kontrollstelle, bei der ein Blitzer aufgestellt worden war. Spitzenreiter war ein BMW-Fahrer, der gegen 1.20 Uhr mit 96 km/h bei erlaubten 40 Stundenkilometern im Baustellenbereich fuhr. Den Autofahrer erwarten jetzt ein Bußgeld in Höhe von mindestens 280 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von zwei Monaten. Insgesamt können sich 28 Fahrzeugführer auf ein Fahrverbot einstellen.

Motorradfahrer schwer verletzt

21. Juli (Reinickendorf) – Schwer verletzt wurde ein Motorradfahrer bei einem Unfall heute Nachmittag in Reinickendorf. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr eine 63-Jährige gegen 15.30 Uhr mit ihrem Smart kurz hinter der Thyssenstraße von einem Grundstück auf die Fahrbahn der Roedernallee und stieß dabei mit dem von links kommenden Kradfahrer zusammen, der mit seiner Kawasaki die Roedernallee in Richtung Flottenstraße befuhr. Der 20-Jährige stürzte, erlitt Kopf,- Bein- und Rumpfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Rettungssanitäter brachten die Smart-Fahrerin ebenfalls in eine Klinik. Sie verblieb mit Kopf- und Rumpfverletzungen stationär. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Roedernallee zwischen Flotten- und Lengeder Straße rund eineinhalb Stunden gesperrt. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1.

Ermittlungen nach wechselseitiger Körperverletzung – ein Schwerverletzter

21. Juli (Friedrichshain) – Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat heute früh Ermittlungen zu einer wechselseitigen Körperverletzung in Friedrichshain übernommen. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 37-Jähriger und ein vier Jahre älterer Mann gegen 6.30 Uhr in einer Wohnung in der Kopernikusstraße in einen Streit. In deren Verlauf sollen die beiden, offenbar alkoholisierten Männer dann aufeinander eingeschlagen haben. Der Jüngere griff dann wohl ein Küchenmesser und stach mit diesem dem 41-Jährigen mehrmals in den Oberkörper. Der Attackierte soll dann ebenfalls ein Messer genommen und seinen Kontrahenten damit im Gesicht verletzt haben. Dem 51-jährigen, anwesenden Wohnungsmieter gelang es dann die beiden Männer zu trennen. Der 41-Jährige lief anschließend auf die Straße, wo er von einem Passanten mit nacktem, Blut verschmierten Oberkörper gesehen wurde. Während der Verletzte bis zur Warschauer Straße lief und in einige Geschäfte ging, alarmierte der Fußgänger die Polizei. Bevor diese eintraf, kam der Verletzte zurück und ging wieder in das Haus, aus dem er zuvor gekommen war. Die Polizisten entdeckten den verletzten Mann dann im Treppenhaus des Vorderhauses. Er kam ihnen, bewaffnet mit einem Messer und einem Pfefferspray, entgegen. Die Beamten forderten den Mann auf, die Waffen wegzulegen und drohten den Schusswaffengebrauch an. Daraufhin legte der 41-Jährige sofort das Messer und das Reizgas weg. Den 37-jährigen Kontrahenten trafen die Einsatzkräfte kurz darauf in der Wohnung an. Anschließend versorgten Rettungssanitäter die beiden Männer und brachten sie in Krankenhäuser. Während der Ältere mit Stichverletzungen intensivmedizinisch behandelt wird, wurde 37-Jährige nach ambulanter Behandlung seiner Gesichts-, Arm- und Rumpfverletzungen entlassen. Polizisten brachten ihn zur Gefangenensammelstelle und übergaben ihn der Kriminalpolizei.

Auto und Fahrrad kollidierten – Radfahrer schwer verletzt

21. Juli (Treptow-Köpenick) – Zu einem Unfall kam es heute Vormittag in Adlershof. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 57-Jähriger gegen 9.40 Uhr die Straße Am Studio in Richtung Köpenicker Straße. Als er mit seinem Mitsubishi nach links in die Köpenicker Straße einbiegen wollte, übersah er offenbar den entgegenkommenden, 55-jährigen Radfahrer. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Zweiradfahrer stürzte und sich eine Kopfverletzung zuzog. Rettungskräfte brachten den Mann zur stationären Behandlung in eine Klinik. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizisten bei dem 57-jährigen Mitsubishi-Fahrer Alkoholgeruch fest. Eine anschließend durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,4 Promille. Der Autofahrer musste die Polizisten zur Blutentnahme begleiten und durfte im Anschluss gehen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Mutmaßlicher Einmietbetrüger gefasst

21. Juli (Lichtenberg) – Am Mittwoch wurde ein mutmaßlicher Betrüger in einem Hotel in Lichtenberg dingfest gemacht. Am 19. Juli gegen 12 Uhr checkte der 28-Jährige unter falschem Namen in der Rathausstraße ein. Ein 36-jähriger Angestellter, der über ein internes Warnsystem auf den vermutlich nicht zahlenden Mieter aufmerksam gemacht wurde, alarmierte die Polizei. Die Beamten nahmen den 28-Jährigen noch in seinem Hotelzimmer fest. Der Mann war bereits 2016 mit 13 nachgewiesenen Taten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Ermittler des Fachkommissariats konnten dem Tatverdächtigen nun eine seit Ende Mai andauernde Einmietbetrugsserie nachweisen. Ein Haftbefehl wurde erlassen.

Tatverdächtige nach bewaffnetem Raubüberfall ermittelt

21. Juli (Neukölln) – Drei der vier gesuchten Tatverdächtigen konnten ermittelt werden. Es handelt sich um zwei 15-Jährige und einen 18 Jahre alten Komplizen. Zu dem vierten mutmaßlichen Räuber dauern die Ermittlungen an.

Autobrand in Marienfelde

21. Juli (Tempelhof) – Aus noch nicht geklärter Ursache brannte in der vergangenen Nacht ein Ford in Marienfelde vollständig aus. Ein 51 Jahre alter Taxifahrer hatte gegen 3.40 Uhr Feuerwehr und Polizei alarmiert, nachdem er im Fuchsmühler Weg den brennenden Wagen entdeckt hatte. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt

21. Juli – In Moabit und Reinickendorf wurden gestern Nachmittag und Abend zwei Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt.
Mitte – Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 56 Jahre alter Taxifahrer auf der Lehrter Straße in Richtung Kruppstraße. Nach seinen und den Aussagen von Zeugen rannte plötzlich ein achtjähriger Junge zwischen geparkten Autos hindurch auf die Straße. Dem Taxifahrer gelang es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Junge Verletzungen an der Hand und diverse Hautabschürfungen. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.
Reinickendorf – Eine Sechsjährige fuhr gegen 19.30 Uhr mit einem Tretroller auf die Fahrbahn der Scharnweberstraße und wurde hierbei von dem Motorrad eines 61-Jährigen erfasst. Das Mädchen wurde durch die Luft geschleudert und blieb ohnmächtig auf der Fahrbahn liegen. Der Motorradfahrer, der bei Grün auf der Scharnweberstraße in Richtung Seidelstraße unterwegs war, stürzte ebenfalls. Der Mann erlitt einen Schock und musste medizinisch versorgt werden. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Sechsjährige, die Verletzungen am Kopf und am Schlüsselbein erlitten hatte, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Jaguar in Flammen

21. Juli (Neukölln) – In Rudow brannte in der vergangenen Nacht ein Fahrzeug nahezu komplett aus. Eine Zeugin hatte gegen 1.30 Uhr Feuerwehr und Polizei alarmiert, nachdem sie in der Straße An der Werderlake einen Feuerschein bemerkt und wenig später realisiert hatte, dass dort ein Auto brannte. Beamte der Feuerwehr löschten die Flammen an dem Jaguar. Andere Fahrzeuge kamen nicht zu Schaden. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Über 100 km/h zu schnell

21. Juli (Charlottenburg) – Ein 29-Jähriger war in der vergangenen Nacht auf der A 100 deutlich zu schnell unterwegs. Polizisten bemerkten den rasenden Audi gegen 0.45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Beusselstraße und Jakob-Kaiser-Platz. Auch nach Abzug der Messtoleranz fuhr der Mann noch mit 182 km/h, demnach 102 km/h zu schnell. Nachdem er die Autobahn am Jakob-Kaiser-Platz verlassen hatte, stoppten und kontrollierten ihn die Beamten. Er wollte sich nicht zu dem Vorwurf äußern. Der 29-Jährige muss nun mit einem Fahrverbot von drei Monaten, zwei Punkten in Flensburg und einem Bußgeld von mindestens 1000 Euro rechnen.

Überfall in Spielcasino

21. Juli (Kreuzberg) – Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat gestern Abend eine 36-jährige Angestellte eines Spielcasinos in Kreuzberg überfallen. Der Kriminelle war gegen 21.45 Uhr durch ein zum Innenhof gelegenes Fenster in das Casino in der Dresdener Straße gelangt. Unter Vorhalt des Messers forderte der mit einem Tuch maskierte Mann die Angestellte auf, die Kasse zu öffnen. Die Bedrohte händigte dem Mann mehrere Geldbündel aus, mit denen er in Richtung Oranienplatz flüchtete. Die Frau blieb unverletzt.

Mann entdeckt sein gestohlenes Auto– Zwei Tatverdächtige festgenommen

21. Juli (Marzahn) – Ein 30-Jähriger staunte gestern Abend in Marzahn nicht schlecht, als er auf einem Parkplatz in der Frank-Zappa-Straße seinen VW Bus stehen sah, der ihm zwei Tage zuvor gestohlen worden war. Der Mann alarmierte die Polizei, die am Fahrzeug zwei 35 und 43 Jahre alte Männer festnahm. Die Männer waren gerade dabei, Gegenstände aus dem Bus in zwei daneben stehende Fahrzeuge zu laden. In allen drei Wagen fanden die Polizisten Betäubungsmittel in geringer Anzahl sowie Elektroartikel und andere Gegenstände, die vermutlich aus Straftaten stammen. Die Autos sowie die gefundenen Gegenstände wurden sichergestellt. Die beiden Festgenommenen wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

Mann nach Sprung vom Balkon gestorben

20. Juli (Wedding) – Ein Mann, der gestern Nachmittag in Gesundbrunnen von einem Balkon gesprungen ist, verstarb in den späten Abendstunden. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein 17-Jähriger gegen 16.30 Uhr über den Notruf die Polizei zu einer Wohnung in die Koloniestraße, da mehrere Personen versuchen würden, in die Wohnung zu gelangen. Die Personen sollen laut dem Anrufer bewaffnet gewesen sein und die Bewohner mit dem Tode bedroht haben. Am Ort eingetroffen konnten Polizeibeamte im Hausflur vor der betreffenden Wohnung keine Personen feststellen. Auf Klingeln öffnete der Jugendliche einen Spalt die Tür und gab an, dass die Personen bereits weg seien. Zur weiteren Klärung des Sachverhalts und zur Prüfung, ob sich die Bewaffneten tatsächlich entfernt hatten, begaben sich die Polizisten in die Wohnung und nahmen eine Anzeige wegen Bedrohung auf. In der Wohnung hielten sich der Jugendliche, sein 44 Jahre alter Vater, seine 67-jährige Großmutter und zwei 37 und 45 Jahre alte Bekannte der Familie auf. In der Wohnung entdeckten die Polizisten sechs Fahrräder, von denen eins zur Fahndung ausgeschrieben war. Alle Fahrräder wurden zur Überprüfung der Eigentumsverhältnisse sichergestellt. Nach Angaben der Bekannten sollen sie und der 44-Jährige zuvor Drogen konsumiert haben. Bei der Fahndungsnachfrage zu dem 44-Jährigen wurde den eingesetzten Beamten mitgeteilt, dass dieser Mann mit Haftbefehl gesucht werde. Dies eröffneten die Polizisten dem Mann. Da er eine offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, bat er darum, sich Kleidung für den Haftaufenthalt zu packen. Dazu ging der 44-Jährige auf den Balkon im vierten Obergeschoss, um offenbar Kleidungsstücke vom Wäscheständer zu holen. Plötzlich kletterte der Mann über die Balkonbrüstung und ließ sich fallen. Schwer verletzt wurde er in eine Klinik gebracht. Trotz Notoperation verstarb der 44-Jährige am Abend. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass der Verstorbene nicht mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Wie es zu der falschen Information zu dem Haftbefehl kommen konnte, wird derzeit geprüft. Eine Obduktion des Verstorbenen wurde bei der Staatsanwaltschaft Berlin angeregt.

Mit Tram kollidiert – Frau schwer verletzt

20. Juli (Lichtenberg) – Zu einem Verkehrsunfall kam es heute Morgen in Alt-Hohenschönhausen, bei dem eine Autofahrerin schwer verletzt wurde. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr die 36-Jährige gegen 8.20 Uhr den Weißenseer Weg in Richtung Indira-Gandhi-Straße. In Höhe des Sportforums wollte die Renault-Fahrerin wenden und soll dabei die in gleicher Richtung fahrende Tram der Linie M 13 übersehen haben. Es kam zum Zusammenstoß, durch den der Pkw in das Gleisbett geschoben wurde. Die Autofahrerin wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Rettungskräfte brachten die 36-Jährige mit einer Kopf- und Armverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 37-jährige Straßenbahnführer, unter dem Eindruck des Geschehens stehend, wurde hierbei nicht verletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

Boutique überfallen – Polizei bittet um Mithilfe

20. Juli (Charlottenburg) – Zu einem Überfall auf eine Modeboutique in Charlottenburg bittet die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 mit der Veröffentlichung eines Videos und Fotos aus Überwachungskameras die Bevölkerung um Mithilfe.
Nach den bisherigen Ermittlungen gelangten am Mittwochabend des 15. März 2017 drei Maskierte über die Bleibtreustraße in das Parkhaus des Hauses Kurfürstendamm 195, begaben sich von dort in das frei zugängliche Treppenhaus und dann vor den Hinterausgang des Modegeschäftes „Philipp Plein“. Als die Angestellten gegen 19.40 Uhr den Laden durch diesen Ausgang verlassen wollten, wurden sie von dem Trio unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines großen Reizstoffsprühgerätes in das Geschäft zurückgedrängt. Dort ließen sich die Räuber Geld die Einnahmen aushändigen, packten selbständig diverse Schuhe, Taschen, Rucksäcke und Geldbörsen aus den Auslagen in vorhandene Tüten und fesselten die Mitarbeiter. Anschließend flüchteten sie mit der erlangten Beute wiederum durch das Treppenhaus in das Parkhaus, wo sich ihre Spur verliert. Durch dieses Geschehnis erlitten die Überfallenen ein psychisches Trauma. Aufgrund der Maskierung konnte kaum eine Täterbeschreibung abgegeben werden. Der Wortführer wird als ca. 185 cm groß mit kräftiger Figur beschrieben. Er trug einen dunklen Trainingsanzug mit weißen Applikationen, vermutlich der Marke „Adidas“.
Die Polizei fragt:
Wer kennt die Tatverdächtigen und/oder kann Angaben zu deren Aufenthalt machen?
Wer hat zum fraglichen Zeitpunkt Beobachtungen gemacht, insbesondere bezüglich eines möglichen Fluchtfahrzeuges vor dem Ausgang des Parkhauses in der Bleibtreustraße?
Wem ist bereits vor der Tat etwas Verdächtiges aufgefallen?
Wem wurden die entwendeten Gegenstände der Marke „Philipp Plein“ zum Kauf angeboten?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 in der Charlottenburger Chaussee 75 in 13597 Berlin-Spandau, zu den Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer (030) 4664–273117, außerhalb der Bürodienstzeiten unter (030) 4664-271100 oder auch an jede andere Polizeidienststelle. Die Bilder und der Film können im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.571586.php abgerufen werden.

54 km/h zu schnell

20. Juli (Marzahn) – Eilig hatte es offenbar gestern Nachmittag in Marzahn ein Mann mit seinem Auto. Von 15 bis 18.30 Uhr führten Beamte vom Polizeiabschnitt 62 in der Märkischen Allee Höhe Mehrower Allee in Richtung Märkische Spitze Geschwindigkeitsmessungen durch. Gegen 17.45 Uhr laserten die Polizisten den Spitzenreiter an. 104 km/h warfen sie dem 30-jährigen Fahrer bei erlaubten 50 Stundenkilometern vor. Ihn erwarten jetzt ein Bußgeld von mindestens 280 Euro, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte. Insgesamt hatten die Beamten 13 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Sechs Verletzte bei Unfällen

20. Juli – Bei drei Unfällen sind gestern Nachmittag in Mitte und Tegel drei Frauen und drei Männer verletzt worden. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 3 und 1 übernahmen die Unfallbearbeitungen.
Mitte – Nach bisherigen Ermittlungen war eine 33-Jährige gegen 15.15 Uhr mit ihrem Citroen in Mitte in der Scharnhorststraße in Richtung Invalidenstraße unterwegs und wollte nach links in die Habersaathstraße abbiegen. Dabei erfasste sie einen entgegenkommenden 57 Jahre alten Rollerfahrer, der die Scharnhorststraße in Richtung Boyenstraße befuhr. Der Zweiradfahrer stürzte und wurde von Rettungssanitätern mit Bein-, Rumpf- und Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin blieb unverletzt.
Reinickendorf – Etwa zwei Stunden später befuhr eine 37-Jährige mit einem Opel die Seidelstraße in Richtung Berliner Straße in Tegel und bog nach links in Richtung Bernauer Straße ab. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Roller. Mit diesem war ein 36-Jähriger gemeinsam mit seiner zwei Jahre älteren Sozia in der Berliner Straße in Richtung Scharnweberstraße unterwegs. In der Folge stürzten beide und wurden schwer verletzt. Rettungssanitäter brachten sie zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser. Die Opel-Fahrerin erlitt einen Schock und wurde am Ort behandelt.
Mitte – In Mitte war gegen 17.40 Uhr eine 28-Jährige auf ihrem Fahrrad in der Kommandantenstraße in Richtung Alexandrinenstraße unterwegs und bog nach links in die Alte Jakobstraße ab. Dabei wurde sie von einem von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten Taxi erfasst. Die Zweiradfahrerin stürzte vom Rad auf die Motorhaube des Taxis und fiel anschließend auf die Fahrbahn. Mit Kopfverletzungen wurde die 28-Jährige in eine Klinik gebracht, in der sie stationär aufgenommen wurde. Der 47 Jahre alte Taxifahrer erlitt einen Schock und wurde am Ort von Rettungssanitätern behandelt.

Autos brannten

20. Juli – In Friedrichsfelde und in Baumschulenweg brannten in der vergangenen Nacht zwei Autos. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen. In beiden Fällen wird derzeitigen Erkenntnissen zufolge von Brandstiftungen ausgegangen.
Friedrichsfelde – Eine Anwohnerin der Dolgenseestraße in Friedrichsfelde wurde gegen 1.45 Uhr von mehreren lauten Knallgeräuschen aus dem Schlaf gerissen. Als sie aus dem Fenster sah, entdeckte sie Flammen an einem BMW, der in einer Nebenfahrbahn der Dolgenseestraße geparkt war, und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten das Feuer. Die Front des Wagens brannte komplett aus. Verletzt wurde niemand.
Treptow-Köpenick – Gegen 2 Uhr brannte ein geparkter Mercedes im Heidekampweg in Baumschulenweg. Feuerwehrleute löschten die Flammen. Das Auto brannte komplett aus. Ein Opel und ein Mitsubishi wurden in Mitleidenschaft gezogen. Es wurde niemand verletzt.

Festnahme nach Sachbeschädigung, Beleidigung und Bedrohung

20. Juli (Pankow) – Polizeibeamte nahmen gestern Abend in Prenzlauer Berg nach einer Sachbeschädigung, einer Beleidigung und einer Bedrohung einen Mann vorläufig fest. Nach Angaben von Zeugen überquerte der 42-Jährige, der ein Fahrrad schob, gegen 19.30 Uhr die Wichertstraße bei Rot, woraufhin Autofahrer hupten und ihre Fahrzeuge zum Stehen bringen mussten. Plötzlich nahm der Mann sein Fahrrad und schleuderte dieses gegen den Audi eines 28-Jährigen. Anschließend hob der 42-Jährige seinen Drahtesel wieder auf und wollte sich damit vom Ort entfernen. Passanten schritten beherzt ein und hielten den Mann fest. Dabei beleidigte er einen 32-Jährigen und bedrohte einen 34 Jahre alten Mann. Als alarmierte Polizeibeamte eintrafen, wurden diese sofort von dem 42-Jährigen beschimpft. Anschließend verweigerte er die Herausgabe seines Personalausweises, wollte auch keine mündlichen Angaben zu seinen Personalien machen und wurde zunehmend gereizter. Fortwährend beleidigte der 42-Jährige Passanten in der näheren Umgebung. Nachdem er dann seinen Nachnamen genannt hatte, schwang er sich auf sein Fahrrad und wollte flüchten, was die Polizistenverhinderten. Durch unkontrolliertes Herumschlagen mit seinen Armen versuchte der 42-Jährige weiter, sich der Identitätsfeststellung zu entziehen, woraufhin ihn die Polizisten fesselten. Anschließend sollte der Festgenommene zum Einsatzwagen gebracht werden. Hiergegen wehrte er sich. Erst mit Hilfe von Unterstützungskräften gelang es, den Mann zum Funkwagen zu bringen. Dabei rief er mehrmals laut „Heil Hitler“. Der Pöbler wurde zur Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung zu einer Gefangenensammelstelle gebracht und im Anschluss entlassen. Die Polizisten fertigten Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Mutmaßlichen Taschendieb wiedererkannt

20. Juli (Kreuzberg) – Zivilfahnder nahmen gestern Nachmittag in Kreuzberg einen mutmaßlichen Taschendieb vorläufig fest. Ein 51-Jähriger hatte gegen 17.30 Uhr einen Mann im Paul-Lincke-Ufer wiedererkannt, der ihm am 20. Mai 2017 beim Zeigen eines Fußballtricks im Görlitzer Park seine Geldbörse aus der Gesäßtasche entwendet haben soll, und alarmierte daraufhin die Polizei. Ermittler eilten zum Ort und nahmen den Verdächtigen vorläufig fest. Bei der Überprüfung des 25-Jährigen stellten die Fahnder fest, dass er illegal eingereist war. Er wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Fachkommissariat zur Bekämpfung von Taschendiebstahl beim Landeskriminalamt Berlin übergeben.

Videothek überfallen

20. Juli (Tempelhof-Schöneberg) – In Friedenau wurde in der vergangenen Nacht eine Videothek überfallen. Gegen 0.40 Uhr betrat ersten Erkenntnissen zufolge ein Mann das Geschäft in der Hauptstraße, verwickelte zwei 26-jährige, angestellte Männer zunächst in ein Gespräch. In dem Gespräch wirkte der bis dahin Unbekannte aggressiv und erweckte bei den beiden Mitarbeitern den Eindruck, dass er eine Waffe hätte. Anschließend forderte der Mann Geld, sprang über den Tresen, griff sich eine dort liegende Geldbörse mit den Einnahmen und flüchtete. Bei der Betrachtung der Videoaufnahmen erkannte ein eingesetzter Polizist den mutmaßlichen Räuber aus vergangenen Einsätzen wieder. Hierbei handelt es sich um einen 33 Jahre alten Mann. Die Ermittlungen zu ihm dauern an. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 führt diese.

Passanten halten mutmaßlichen Taschendieb fest

19. Juli (Spandau) – Heute Vormittag wurde ein mutmaßlicher Taschendieb in Spandau vorläufig festgenommen. Ermittlungen zufolge beobachtete eine 43-jährige Passantin gegen 10.50 Uhr den Mann, wie er einem 88-Jährigen beim Aussteigen aus einem vollen Bus der Linie 136 im Altstädter Ring die Geldbörse aus der Gesäßtasche zog und mit dieser in Richtung U-Bahneingang Rathaus Spandau lief. Die Zeugin informierte daraufhin den Senior, der den Diebstahl nicht bemerkt hatte, und lief dem mutmaßlichen Taschendieb hinterher. Auf dem U-Bahnhof machte die 43-Jährige durch Haltet-den-Dieb-Rufe andere Passanten auf sich aufmerksam. Beherzt griffen sich zwei Männer, 25 und 46 Jahre alt, den Verdächtigen und übergaben ihn zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten. Der Bestohlene erhielt sein Portemonnaie zurück. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der 55-jährige Festgenommene den Ermittlern vom Taschendiebstahlskommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übergeben.

Falsch unterwegs - Unfall

19. Juli (Friedrichshain) – Mit schweren Gesichtsverletzungen kam heute Morgen ein Radfahrer nach einem Verkehrsunfall in Friedrichshain in ein Krankenhaus. Nach Zeugenangaben war ein 59-Jähriger gegen 8 Uhr mit seinem Opel in der Friedenstraße in Richtung Straße Am Friedrichshain unterwegs. Zeitgleich kam ihm entgegengesetzt der Richtungsfahrbahn der 23-Jährige mit seinem Fahrrad entgegen. Beide stießen frontal zusammen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Mann zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Opel-Fahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die Unfallbearbeitung übernommen.

Autofahrerin bei Unfall schwer verletzt

19. Juli (Treptow-Köpenick) – Heute Vormittag wurde bei einem Verkehrsunfall in Adlershof eine Autofahrerin schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 51-Jähriger gegen 10 Uhr mit einem Skoda die Hermann-Dorner-Allee und stieß am Groß-Berliner Damm mit einem vorfahrtsberechtigten, von links kommenden VW zusammen, mit dem eine 20-Jährige in Richtung Rudower Chaussee unterwegs war. In der Folge überschlug sich der VW mehrmals. Alarmierte Rettungssanitäter brachten die junge Frau mit Kopf-, Bein-, Arm- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Skoda-Fahrer wurde mit Armverletzungen und einem Schock ambulant in einer Klinik behandelt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Elfjährige Radfahrerin verunglückt

19. Juli (Zehlendorf) – Schwer verletzt wurde heute Vormittag ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf. Nach den bisherigen Erkenntnissen war das Mädchen mit ihrem Rad kurz vor 11 Uhr auf dem Fahrradweg der Clayallee in Richtung Scharfestraße unterwegs. Plötzlich soll ihr entgegen der Fahrtrichtung ein Radfahrer entgegen gekommen sein. Bei dem Ausweichmanöver stieß die Elfjährige mit dem Vorderrad gegen das Hinterrad ihrer vor ihr fahrenden Freundin und stürzte. Der unbekannte Radfahrer hielt kurz an, sprach mit der Gestürzten und setzte dann seinen Weg fort. Das verletzte Mädchen kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus; ihre Freundin blieb unverletzt. Die weitere Unfallbearbeitung führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4.

Stich mit abgebrochener Flasche - Verdächtiger nach versuchtem Totschlag festgenommen

19. Juli (Neukölln) – Zielfahnder nahmen heute Vormittag in Neukölln einen Verdächtigen vorläufig fest. Die Ermittlungen der 5. Mordkommission führten nach der Tat am 24. Mai 2017 anhand von Spuren zu einem 30-Jährigen, der im Verdacht steht, einen 26-Jährigen mit einer Bierflasche angegriffen zu haben. Die Ermittlungen ergaben des Weiteren, dass der Verdächtige den 26-Jährigen offenbar gewollt angerempelt hatte und somit provozieren wollte. Der Festgenommene, der gegen 10 Uhr in der Mainzer Straße ergriffen wurde, soll heute einem Richter zur Verkündung des bereits bestehenden Haftbefehls vorgeführt werden.

Mutmaßliche Einbrecher festgenommen

19. Juli (Marzahn-Hellersdorf) – Eine aufmerksame Bewohnerin eines Hauses in Kaulsdorf verhinderte gestern am frühen Nachmittag möglicherweise einen Einbruch in ihr Wohnhaus. Gegen 14.40 Uhr bemerkte sie zwei Unbekannte auf dem Grundstück in der Giesestraße. Als diese die Frau bemerken, flüchteten sie gemeinsam mit einem dritten mutmaßlichen Einbrecher, der offenbar vor dem Haus Schmiere stand. Die 24-Jährige alarmierte die Polizei. Die Beamten nahmen noch in der Nähe zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 24 Jahren fest. Der Jüngere hatte mutmaßliches Einbruchwerkzeug dabei, welches die Polizisten beschlagnahmten. Beide Männer wurden bereits per Haftbefehl wegen Einbruchdiebstahls gesucht. Sie wurden der Kriminalpolizei überstellt, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Fast jedes zweite Fahrzeug zu schnell

19. Juli (Neukölln) – Die Autobahnpolizei stellte in der vergangenen Nacht zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße auf der A 113 fest. An der Anschlussstelle Stubenrauchstraße, in Fahrtrichtung Süd, wurden in der Zeit von 22 bis 2 Uhr rund 1000 Fahrzeuge angemessen und dabei 430 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Erlaubt sind an der Stelle derzeit 40 km/h, da Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Der oder die Schnellste wurde mit vorwerfbaren 97 km/h gemessen. Insgesamt müssen 130 Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen nun unter anderem mit einem Fahrverbot rechnen.

Fußgängerin mit dem Auto angefahren und dann geflüchtet

18. Juli (Wedding) – Am Morgen kam es im Gesundbrunnen zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fußgängerin und einem Pkw. Nach ersten Ermittlungen wurde gegen 8.50 Uhr eine 70-Jährige in der Usedomer Straße von einem Pkw erfasst und verletzt. Nach Zeugenaussage eines anderen Autofahrers, befuhr ein derzeit noch unbekannter Fahrzeugführer die Usedomer Straße in Richtung Brunnenstraße. An der Kreuzung Usedomer Straße Ecke Wattstraße überholte er ein anderes Fahrzeug und erfasste im Anschluss die Passantin, die die Fahrbahn von rechts nach links überqueren wollte. Der Unbekannte soll dann mit hoher Geschwindigkeit nach rechts in die Brunnenstraße abgebogen sein. Die Frau erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass sie stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3.

Die Ermittler bitten Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und/oder dem geflüchteten Fahrzeug machen können, sich beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 in der Invalidenstraße 57 in 10557 Berlin unter der Telefonnummer 4664 372 800 zu melden.

Haftbefehl nach Laserpointerangriff vollstreckt

18. Juli (Reinickendorf) – Einsatzkräfte des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt vollstreckten gestern gegen 13.20 Uhr am Wilhelmsruher Damm einen Haftbefehl gegen einen jungen Mann. Dem 22-Jährigen wird vorgeworfen, in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni 2017 in der Rigaer Straße in Friedrichshain an Angriffen auf Polizeibeamte beteiligt gewesen zu sein. In diesem Zusammenhang kam es zu gezielten Stein- und Flaschenwürfen auf die Einsatzkräfte. Gegen 0.50 Uhr soll dann der Tatverdächtige vom Boxhagener Platz aus einen Laserpointer auf die Kanzel des zur Unterstützung der am Boden agierenden Polizisten eingesetzten Polizeihubschraubers gerichtet haben. Der grüne Laserstrahl traf hierbei rund eine Minute den Piloten und die Besatzung, die jedoch schwerwiegende Augenverletzungen oder den Kontrollverlust des Fluggerätes durch ständige Positionsänderungen und Anlegen von Schutzvisieren verhindern konnten. Bei der im Juni durchgeführten Festnahme des Täters fanden die Ermittler unter anderem eine Zwille mit Schrauben und Muttern sowie eine Sturmhaube und mehrere pyrotechnische polnische Knallkörper. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft, da er dringend tatverdächtig ist, unter anderem die Sicherheit des Luftverkehrs beeinträchtigt zu haben.

Radfahrerin abgedrängt und weitergefahren

18. Juli (Spandau) – Gestern Nachmittag kam es in Kladow zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einem derzeit noch unbekannten Autofahrer. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr die 51-Jährige gegen 15.30 Uhr die Uferpromenade in Richtung Ritterfelddamm. Zwei Zeugen, die in einem Auto hinter ihr fuhren und den Sturz der Radfahrerin beobachtet hatten, schilderte sie, dass sie von einem Auto beim Überholen abgedrängt wurde. Dadurch habe sie die Kontrolle verloren, stürzte und zog sich Verletzungen zu. Der Fahrzeugführer fuhr weiter, ohne sich um die Frau zu kümmern. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde sie mit der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt der zuständige Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 2.

Mann bedrohte Polizisten mit Schusswaffe - Festnahme

18. Juli (Pankow) – Polizisten des Abschnitts 13 nahmen gestern Abend einen Mann in Pankow fest, der sie mit einer Schusswaffe bedrohte. Kurz nach 19 Uhr wollten sie den bis dato noch Unbekannten an der Prenzlauer Promenade kontrollieren, da gemeldet wurde, dass dieser einen waffenähnlichen Gegenstand bei sich tragen solle. Als einer der Beamten den Mann ansprach, zog dieser eine Pistole hervor und richtete sie auf ihn. Daraufhin zogen auch die Polizisten ihre Dienstwaffen und forderten ihr Gegenüber auf, die Pistole fallen zu lassen. Dieser Aufforderung kam er schließlich nach und die Polizeibeamten nahmen ihn fest. Bei ihm fanden sie zudem noch einen Schlagring, den sie, neben der Schreckschusswaffe, beschlagnahmten. Eine bei dem 38-Jährigen durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von fast 2,3 Promille. Er kam zu weiteren polizeilichen Maßnahmen in eine Gefangenensammelstelle. Anschließend ließ er sich wegen seines psychischen Zustandes freiwillig in ein Krankenhaus einweisen.

Rad- und Motorradfahrer schwer verletzt

18. Juli – Zwei Schwerverletzte sind die Bilanz zweier Verkehrsunfälle, die sich gestern Nachmittag und Abend in Köpenick und Adlershof ereigneten.
Köpenick – Kurz nach 16 Uhr, so die Angaben der Unfallbeteiligten, fuhr ein 36 Jahre alter LKW-Fahrer auf der Köpenicker Straße in Richtung Biesdorf. In gleicher Richtung fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Rad zunächst auf dem Radweg. Dort, wo dieser auf der Fahrbahn mündet, kam es zum Zusammenstoß beider. Der Radfahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Köpenick – Ein 40 Jahre alter BMW-Fahrer fuhr kurz vor 20 Uhr auf der Rudower Chaussee in Richtung Adlergestell, als er nach links in den Groß-Berliner-Damm abbog. Hierbei kam es zur Kollision mit einem 37-jährigen Motorradfahrer, der ihm auf der Rudower Chaussee entgegenkam. Der 37-Jährige kam schwer verletzt zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Rassistische Beleidigung vom Balkon gerufen

17. Juli (Neukölln) – In den Abendstunden rief ein Mann rassistische Beleidigungen vom Balkon seiner Wohnung in Britz. Gegen 21.20 Uhr alarmierte ein 48-Jähriger die Polizei und gab an, dass ihn ein Mann vom Balkon einer Wohnung im Martin-Wagner-Ring rassistisch beleidigt habe. Nachdem die Beamten die Personalien des 61-jährigen Wohnungsmieters aufgenommen hatten, öffnete dieser erneut das Fenster und beleidigte den 48-Jährigen wiederum rassistisch. Gegen ihn ermittelt nun der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt.

Viel zu schnell unterwegs

17. Juli (Reinickendorf) – Gestern Abend überwachten Polizeibeamte des Verkehrsdienstes die BAB 111 in Heiligensee. An der Anschlussstelle Schulzendorf in Fahrtrichtung Nord bemerkten die Beamten aus ihrem zivilen Videowagen heraus gegen 19.10 Uhr einen Autofahrer, der mit einem BMW recht rasant unterwegs war. Die Polizisten stellten beweissicher eine gemessene Geschwindigkeit von 140 km/h fest, erlaubt sind an dieser Stelle 60 km/h. Dem 29-jährigen BMW-Fahrer drohen nun ein Bußgeld von mindesten 680 €, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Zebrastreifen überquert – Kind von Auto erfasst

17. Juli (Hellersdorf) – Bei einem Verkehrsunfall heute Morgen in Hellersdorf wurde ein Mädchen schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen schob die Elfjährige ihr Fahrrad gegen 7.25 Uhr in Höhe des S- und U-Bahnhofs Wuhletal über den Zebrastreifen. Dabei wurde sie von einem 56-jährigen Citroën-Fahrer erfasst, der die Altentreptower Straße in Richtung Brebacher Weg befuhr. Das Kind kam mit Prellungen am ganzen Körper zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus und der Autofahrer erlitt einen Schock.

Zeuge erkennt mutmaßlichen Einbrecher wieder - Festnahme

17. Juli (Zehlendorf) – Gestern erließ ein Richter einen Haftbefehl gegen einen 44-jährigen Mann. Er wurde am vergangenen Samstag gegen 12.50 Uhr in Zehlendorf in der Hermann- Ecke Täubchenstraße von einem 75-jährigen Zeugen als mutmaßlicher Einbrecher wiedererkannt und von alarmierten Polizisten festgenommen. Der 44-Jährige steht im dringenden Verdacht, Anfang Juli im selben Stadtteil versucht zu haben, in das Haus des wachsamen Seniors einzubrechen. Damals bemerkte der 75-Jährige einen Unbekannten auf frischer Tat, der seine Terrassentür aufbrechen wollte. Nachdem er den ungebetenen Gast angesprochen und mit dem Handy fotografiert hatte, ergriff dieser die Flucht. Der bereits wegen Diebstählen polizeibekannte Festgenommene sitzt nun in Untersuchungshaft.

Fußgänger schwer verletzt

17. Juli (Zehlendorf) – Mit diversen Frakturen kam gestern Abend ein Mann in eine Klinik, nachdem ihn ein Motorradfahrer in Zehlendorf erfasst hatte. Ersten Ermittlungen zufolge überquerte der Fußgänger gegen 19.30 Uhr die Potsdamer Straße in Höhe des Fischer-Dieskau-Weges. Der von links kommende 37-jährige Harley Davidson-Fahrer erfasste den 66-Jährigen. Der schwer verletzte Fußgänger kam zur stationären Behandlung in eine Klinik; der Motorradfahrer erlitt leichte Verletzungen, die ambulant behandelt wurden.

Homophob beleidigt und geschlagen

17. Juli (Neukölln) – In den gestrigen Abendstunden wurde ein homosexuelles Paar in Neukölln von Jugendlichen homophob beleidigt und angegriffen. Den Angaben der beiden 32 und 42 Jahre alten Männern zufolge, trafen sie kurz nach 19 Uhr in der Leinestraße auf eine fünfköpfige Jugendgruppe, aus der heraus sie homophob beleidigt worden seien. Auf die Frage, was das Problem sei, hätten zwei Jugendliche mit Schlägen auf den 42-Jährigen reagiert. Zeugen eines nahegelegenen Imbisses gelang es, die Täter zunächst in die Flucht zu schlagen. Wenige Zeit später traf das Paar erneut auf die Gruppe. Wiederum schlugen dieselben zwei Jugendlichen auf den 42-Jährigen ein, bevor sie in Richtung Tempelhofer Flugfeld endgültig flüchteten. Glücklicherweise erlitt der Mann nur leichte Verletzungen, die er gegebenenfalls ärztlich behandeln lassen wird. Sein 32-jähriger Begleiter blieb unverletzt. Zeugenaussagen zufolge sollen sich die Jugendlichen in türkischer Sprache unterhalten haben. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Schwerverletzter gefunden

17. Juli (Wedding) – Ein Unbekannter alarmierte gestern Nachmittag Polizei und Feuerwehr zu einem Schwerverletzten in Wedding. Gegen 16.15 Uhr trafen die Alarmierten in der Antwerpener Straße ein und fanden den 40-Jährigen auf der Straße liegend. Der Mann blutete unter anderem aus dem Mund und wies diverse Hämatome auf. Auf Grund seiner Verletzungen, vermutlich auch ein Kieferbruch, und der Sprachbarrieren, fanden die Polizisten lediglich heraus, dass er von mehreren Personen geschlagen worden sein soll. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der genaue Tathergang ist nun Bestandteil der Ermittlungen zu einer gefährlichen Körperverletzung, die die Kriminalpolizei der Direktion 3 übernommen hat.

Unbekannte setzen Mülltonne in Brand

17. Juli (Pankow) – In der vergangenen Nacht setzten Unbekannte eine Mülltonne in Prenzlauer Berg in Brand, wobei die Flammen auch auf ein Auto und einen Lkw übergriffen. Gegen 22.45 Uhr bemerkten Beamte des Polizeiabschnitts 16 in der Storkower Straße den brennenden Audi, der unmittelbar neben der in Flammen stehenden Mülltonne stand. Sofort begannen die Polizisten mit den Löscharbeiten, die von alarmierten Feuerwehrleuten fortgesetzt und beendet wurden. Ein Lkw, der unmittelbar hinter dem Audi geparkt war, wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Ermittler eines Brandkommissariats beim Landeskriminalamt gehen derzeit von Brandstiftung aus.

Auf dem Heimweg angegriffen

16. Juli (Reinickendorf) – In Tegel wurden in der vergangenen Nacht zwei junge Männer aus einer Gruppe von etwa acht Personen heraus angegriffen und leicht verletzt. Nach Angaben eines 22-Jährigen war er gemeinsam mit seinem 23-jährigen Begleiter auf dem Heimweg vom Hafenfest, als sie in der Gorkistraße gegen 1.10 Uhr auf die Gruppe stießen. Ein 19-Jähriger soll ihm dann von hinten eine Cola-Flasche aus der Hand gerissen haben. Als ihn der Angegriffene zur Rede stellte, was das solle, habe der andere ihn mit der Faust gegen das Kinn geschlagen, woraufhin er zu Boden ging. Als ihm sein 23-jähriger Freund zur Hilfe kommen wollte, sollen andere aus der Gruppe auch diesen zu Boden geschlagen haben. Bereits auf dem Boden liegend sollen dann mehrere Personen auf die beiden Männer eingetreten haben. Anschließend entfernten sich die Gruppenmitglieder in unterschiedliche Richtungen. Alarmierte Zivilfahnder der Polizeiabschnitte 11 und 12 nahmen in der Nähe vier Tatverdächtige im Alter von 16, 17, 19 und 21 Jahren fest und leiteten gegen sie ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die jungen Männer wieder entlassen und die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 1 übernommen.

Motorradfahrer bei Unfällen verletzt

16. Juli  – In Friedrichshagen und in Tiergarten kam es gestern Nachmittag zu Verkehrsunfällen, bei denen Motorradfahrer verletzt wurden.
Treptow-Köpenick – Gegen 15.15 Uhr wollte eine 67-Jährige mit ihrem Toyota vom Fürstenwalder Damm nach links in die Straße Kurzer Steig abbiegen. Nach ersten Erkenntnissen soll ein ebenfalls 67-Jähriger mit seiner Suzuki links an den wartenden Fahrzeugen vorbei gefahren sein und war dann in die linke Seite des gerade abbiegenden Toyota gefahren. Der Mann stürzte und zog sich Verletzungen im Arm- und Rumpfbereich zu. Zudem stand er unter Schock. DieA Autofahrerin und ihr Beifahrer leisteten Erste Hilfe bis alarmierte Rettungskräfte eintrafen, die den Verletzten in ein Krankenhaus brachten.
Mitte – Ein 24-Jähriger war gegen 17.45 Uhr mit seinem Motorrad auf der Scheidemannstraße in Richtung Dorotheenstraße unterwegs. Nach Aussage mehrerer Zeugen soll er dann in Höhe des Simsonweges nach rechts auf die Busspur ausgeschert sein und dort, nur auf dem Hinterrad fahrend, mehrere vor ihm befindliche Autos überholt haben. In dem Moment, als er wieder nach links auf die vorgesehene Spur fuhr, musste ein 58-Jähriger seinen Dacia abbremsen und der Motorradfahrer, der immer noch nur auf dem Hinterrad gefahren sein soll, konnte nicht mehr bremsen, fuhr auf und stürzte. Hierbei wurde der 24-Jährige vom Motorrad geschleudert und blieb regungslos auf der Fahrbahn liegen. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Motorrad wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt.

Schlägerei wegen Nichtigkeit

16. Juli (Reinickendorf) – An einem Imbiss in Reinickendorf kam es in der vergangenen Nacht wegen einer Nichtigkeit zu einer Schlägerei. Nach Angaben von drei 27, 31 und 42 Jahre alten Männern, hätten sie gegen 1.30 Uhr an einem Tisch eines Imbisses am Kurt-Schuhmacher-Damm gesessen, als eine Gruppe von sechs oder sieben Männern und fünf Frauen erschien und die Gruppenmitglieder begannen, offenbar über die Essensbestellung zu diskutieren. Nach Angabe der drei Gäste soll eine Frau dabei immer wieder das Wort „Pommes“ gesagt haben, so dass der 42-Jährige irgendwann sinngemäß äußerte, dass die Frau wohl „Pommes“ wolle. Einer der Männer aus der Gruppe soll daraufhin sehr aggressiv auf die drei Männer zugegangen sein und gesagt haben, sie sollen sich gefälligst nicht einmischen. Zudem soll er das Bierglas des 31-Jährigen genommen und den Inhalt über die drei Männer geschüttet haben. Daraufhin sei die Situation eskaliert und es kam zu einer Schlägerei, bei der die Unbekannten unter anderem mit einem Bierglas und einer Sitzbank geworfen haben sollen. Der 31-Jährige wurde nach eigenen Angaben von mehreren Männern zu Boden geprügelt und getreten. Die Brille des 27-Jährigen wurde bei der Auseinandersetzung beschädigt. Noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchtete die Gruppe. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den 31-Jährigen und den 42-Jährigen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Überfälle auf Hotels

16. Juli (Schöneberg) – In der vergangenen Nacht wurden die Angestellten in zwei Hotels in Moabit und Friedrichshain von Unbekannten überfallen. Die örtlichen Raubkommissariate haben die weiteren Ermittlungen übernommen.
Mitte – Nach den Angaben des 77-jährigen Portiers und einer 23 Jahre alten Bewohnerin des Hotels in der Zinzendorfer Straße betraten zwei maskierte Männer gegen 22.40 Uhr den Eingangsbereich und bedrohten die beiden mit länglichen Metallstangen. Während einer der Maskierten die Angegriffenen in einen Nebenraum drängte, soll sein Komplize Geld aus den Schubladen des Empfangtresens genommen haben. Die Räuber sollen dann mit der Beute in Richtung Alt-Moabit geflüchtet sein. Der Hotelangestellte und die 23-jährige blieben unverletzt.
Friedrichshain – Gegen 2 Uhr betraten zwei ebenfalls maskierte Männer ein Hotel in der Frankfurter Allee und sollen dann sofort über den Rezeptionstresen gesprungen sein, den 33-jährigen Nachtportier von einem Stuhl gezogen und zu Boden gedrückt haben. Mit Geld aus dem Büro, welches sich hinter dem Tresen befindet, haben die Räuber nach Angaben des Angestellten das Hotel, wieder mit einem Sprung über den Tresen, verlassen und flüchteten in unbekannte Richtung. Der 33-jährige wurde leicht durch Kratzer an der Haut verletzt.

Seitenscheibe eingeschlagen – Festnahme

16. Juli (Spandau) – Ein aufmerksamer Passant beobachtete gestern Abend in Siemensstadt einen Mann beim Einschlagen einer Autoscheibe und alarmierte gegen 21 Uhr die Polizei. Als die Beamten wenig später in der Nonnendammallee eintrafen, saß der mutmaßliche Einbrecher noch in dem auf dem Mittelstreifen geparkten Mercedes und durchsuchte den Innenraum. Die Beamten nahmen den 3

Rund 60 offene Vorführungsbefehle – Kommissar „Zufall“ hilft bei Festnahme

15. Juli (Schöneberg) – Polizeibeamte des Abschnitts 41 nahmen heute früh einen 35-Jährigen in Schöneberg vorläufig fest, gegen den rund 60 offene Vorführungsbefehle bestanden. Rein zufällig entdeckten die Polizisten gegen 7.20 Uhr in der Straße An der Urania den Renault, von dem sie wussten, dass der Gesuchte mit ihm unterwegs sein könnte. Sie stoppten das Fahrzeug und nahmen den Mann fest. Der 35-Jährige hatte in der Vergangenheit immer wieder diverse Ordnungswidrigkeiten begangen und die geforderten Strafen nicht bezahlt. An seiner Meldeanschrift konnte er nie angetroffen werden. Da er nicht in der Lage war, die offenen über 7000 Euro zu bezahlen, überstellten die Beamten ihn für eine Ersatzhaft der Justiz. In Deutschland besitzt er bereits seit längerem ein Fahrverbot, so dass nun auch zum widerholten Mal wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn ermittelt wird.

Früher Spaziergang -
Frau in Park überfallen

15. Juli (Reinickendorf) – Heute früh wurde eine 53-Jährige nach eigenen Angaben bei einem Spaziergang in einem Park in Tegel überfallen. Gegen 4.20 Uhr sei die Frau in der Grünanlage in der Illerzeile unterwegs gewesen, als sich ihr plötzlich zwei Männer genähert und sie angesprochen haben sollen. Einer der beiden soll sie mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. Sein Komplize habe dann eine Schusswaffe gezogen und die Frau ebenfalls bedroht. Die Männer nahmen der Frau ihren Rucksack, zwei Tüten und Bargeld weg. Bevor sie mit den geraubten Sachen in Richtung Trettachzeile flüchteten, schoss einer von ihnen mit der Schusswaffe einmal in die Luft. Die 53-Jährige blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall und flüchtet zunächst

15. Juli (Reinickendorf) – Bei einem Verkehrsunfall in Hermsdorf wurden in der vergangenen Nacht insgesamt fünf Personen verletzt, davon zwei Frauen schwer. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein 20-Jähriger gegen 2.15 Uhr mit einem BMW auf dem Hermsdorfer Damm in Richtung Oranienburger Straße. Offenbar überholte er dann in Höhe einer S-Bahn-Brücke ein anderes Fahrzeug und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Taxi eines 57-Jährigen zusammen. Durch den Zusammenstoß wurde das Taxi rund 20 Meter zurück geschleudert. In dem Taxi saßen zum Unfallzeitpunkt drei Fahrgäste. Eine 50-Jährige und eine 52-Jährige wurden schwer verletzt und ein 54-Jähriger leicht. Der Taxifahrer erlitt ebenfalls Verletzungen. Der BMW wurde bei dem Unfall auf den Gehweg geschleudert und ging dort in Flammen auf. Der Unfallverursacher stieg gemäß Zeugenaussagen aus, schraubte die Kennzeichen ab und flüchtete zu Fuß. Zeugen sowie die Feuerwehr löschten den Brand. Rettungskräfte versorgten die Verletzten am Ort und brachten sie in Krankenhäuser. Ermittlungen führten die Beamten schließlich zu dem 20-Jährigen, bei dem eine Atemalkoholmessung einen Wert von rund 1,2 Promille ergab. Aufgrund einer Verletzung musste er in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die abgeschraubten Kennzeichen fanden die Polizisten in seiner Wohnung; seinen Führerschein gab der Autofahrer freiwillig heraus. Das Ergebnis der Blutentnahme steht noch aus. Die Ermittlungen dauern an. Der Hermsdorfer Damm musste bis 8.15 Uhr gesperrt bleiben.

Zusammenstoß zwischen Auto und Tram – fünf Verletzte

15. Juli (Lichtenberg) – Bei einem Unfall gestern am frühen Abend sind in Lichtenberg zwei Frauen und drei Männer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 41-Jähriger gegen 18 Uhr mit einem Ford die Landsberger Allee in Richtung Weißenseer Weg und bog nach rechts in die Zechliner Straße ab. Dabei kollidierte der Wagen mit einer Straßenbahn der Linie M6, die rechts neben der Fahrbahn in gleicher Richtung unterwegs war. In der Folge wurde der Ford über die Mittelinsel der Zechliner Straße bis an eine Ampel geschoben, wo das Auto dann zwischen der Tram und der Ampel eingekeilt wurde. Die 43 Jahre alte Beifahrerin des Fords wurde im Wagen eingeklemmt und musste von Feuerwehrleuten aus dem Fahrzeugfond geschnitten werden. Sie erlitt schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Während zwei Fahrgäste, eine 40-jährige Frau und ein zehn Jahre jüngerer Mann, mit leichten Verletzungen am Ort behandelt wurden, mussten der Ford-Fahrer sowie der 48-jährige Straßenbahnfahrer zu ambulanten Behandlungen in eine Klinik gebracht werden. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme kam es an der Unfallstelle bis 20.50 Uhr zu Sperrungen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Sechs Festnahmen nach Angriff und Raub

15. Juli (Mitte) – Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Mitte sechs junge Männer vorläufig fest. Ersten Ermittlungen zufolge soll ein 17-Jähriger, der in Begleitung eines 18 Jahre alten Bekannten war, gegen 1.30 Uhr in der Panoramastraße aus einer etwa zehnköpfigen Personengruppe heraus beschimpft und bedrängt worden sein. Als der Jugendliche aus der Situation fliehen wollte, sollen ihn die Personen geschlagen haben. Einer aus der Gruppe sprühte dem Angegriffenen dann offenbar Reizgas ins Gesicht. Zeitgleich sollen ihm die mutmaßlichen Angreifer die Bauchtasche entwendet haben. Als die Personengruppe die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten bemerkte, ergriff sie die Flucht. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten sechs der Verdächtigen im Alter von 15 bis 21 Jahren vorläufig festnehmen. Der 17-Jährige erlitt Rumpfverletzungen sowie Reizungen der Augen und Atemwege und wurde von Rettungssanitätern am Ort behandelt. Die Polizisten entdeckten bei der Durchsuchung des 15-Jährigen ein Tierabwehrspray, bei einem 18-jährigen Komplizen ein Messer und bei dem 21-Jährigen neben einem Butterfly-Messer noch Drogen. Die gefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt. Die sechs Festgenommenen wurden zu erkennungsdienstlichen Behandlungen zur Gefangenensammelstelle gebracht und anschließend der Kriminalpolizei der Direktion 3 übergeben.

Radfahrer schwer verletzt
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