Frohnau – Die Internationale Gartenaustellung (IGA) 2017 wirft ihren Schatten voraus und das Reinickendorfer Gartenbauamt die Motorsägen an: Bis Ende Februar sollen 33 Kiefern und Fichten in Frohnau gefällt ...

U-Bahnlinie 8 ins MV

Märkisches Viertel – Der Wahlkampf zur Bundestagswahl beginnt in Reinickendorf mit einem bekannten Thema. So bringen derzeit Politiker von SPD und CDU wieder eine denkbare Verlängerung der U-Bahnlinie 8 ins Gespräch. „Der ...

„Tegel leuchtet“

Tegel – Die Berliner Straße war über Wochen in der Adventszeit weihnachtlich erleuchtet – zum ersten Mal seit über zehn Jahren. Geschäftsleute und Anwohner spendeten insgesamt 19.000 Euro, um das zu ermöglichen. „Ein ...

Reinickendorf – Alfred Baran ist ein Mensch mit vielen Eigen- und Leidenschaften. Der 86-Jährige, der seit mehr als fünf Jahrzehnten im Resi-Kiez lebt, betreibt viel Sport. Über Jahre ist er aktiver Leichtathlet, kegelt und ...

Stilvoller Genuss

Tegel – Das Restaurant im Hotel Best Western, direkt gegenüber vom südlichen Eingang der Hallen am Borsigturm, gibt es schon seit der Neugestaltung des gesamten Areals. 1999 feierte man dort die Eröffnung, es entstanden 105 ...

Bezirk – Die Zeiten, in denen Reinickendorf französische Besatzungszone war, gehören längst der Vergangenheit an. Doch auch heute noch, über 20 Jahre nach Abzug der Alliierten, haben die Beziehungen zur ehemaligen ...

Tegel – „Kubi’s Point“ ist umgezogen. So wie andere auch musste Inhaber Alfred Kubanek mit seinem Stand für Craft-Biere Ende des Jahres aus der Markthalle Tegel weichen. Er hat fast übergangslos ein neues Domizil ...

Waidmannslust – „Zu trauern heißt die Liebe spüren“ – für Monika Ludwig ist das der Satz, der den Kern ihrer Arbeit am besten umreißt. Seit 15 Jahren befasst sich die Reinickendorfer Sozialpädagogin professionell und ...

Bezirk – Die evangelische Kirche in Reinickendorf sucht Ehrenamtliche, die Besuchsdienste in Altenpflegeheimen übernehmen können. Die erwachsenen Helfer sollten Zeit zum Zuhören, Gespräche führen und Vorlesen mitbringen ...

Die verlassenen Villen

Waidmannslust – Vom Glanz der früheren Jahre war nicht mehr viel übrig geblieben. Seit Jahren stehen die einst prächtigen Villen und herrschaftlichen Gebäude in der Dianastraße leer. Damit wollten sich einige ...

Märkisches Viertel – Manfred Grabowsky freut sich. Sogar der Stadtrat für Soziales, Uwe Brockhausen, ist gekommen. Dieser eröffnete am 27. Januar die Veranstaltungsreihe „Kaffeeplausch“ im Café Senftenberger. ...

Reinickendorf – Der Zeichner Heinrich Zille hat die Berliner „Milljöhs“ in zahlreichen Zeichnungen unsterblich gemacht und vor allem das Leben in der Innenstadt porträtiert – nicht zuletzt auch, um die Missstände und ...

Konradshöhe – Die ver.di Jugendbildungsstätte an der Stößer Straße 18 steht vor dem Aus. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte die Räume zum 31. Dezember 2016 gekündigt. Zwar wurde die Schließung um ...

Lübars – „Jeder kann singen, wenn es Spaß macht – auch ohne Noten.“ Mit dieser Einstellung und dem Ziel, 100 Chormitglieder zu vereinen, gründete die Frohnauer Musikerin Marion Karliczek 2009 mit sieben Laiensängern ...

Heiligensee – Zu den Spitzenzeiten am frühen Morgen – zwischen 7.45 und 8.15 Uhr – ist vor der Otfried-Preußler-Grundschule an der Schulzendorfer Straße verkehrstechnisch so einiges los. Eltern bringen ihre Kinder mit ...

Reinickendorf – Nun kam er doch noch, der Winter, und brachte sich in unangenehme Erinnerung. So mancher Winterdienst war mit der dünnen Schnee- und Eisdecke überfordert und schaffte seine Pflichten nicht. Bis sieben Uhr ...

Tegel – Dem 250. Geburtstag Wilhelm von Humboldts widmet der Bezirk Reinickendorf eine große Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist“ in der ersten Hälfte ...

Mehr Radau erlaubt

Reinickendorf – Am Freiheitsweg gab es vor Jahren mal richtig Ärger. Ein Anwohner, gerade zugezogen, fühlte sich vom Lärm, der von der Sportanlage der Füchse ausging, belästigt. Der Mann klagte, aber hatte damit keinen ...

Bezirk – Tegeler See, Flughafensee, Heiligensee und Schäfersee – seit Wochen sind die Reinickendorfer Seen und Teiche aufgrund der frostigen Temperaturen zugefroren. Die Verlockung ist groß, die Eisflächen zu betreten, um ...

Basel ist begeistert

Lübars/Glienicke – Die Delegation aus der Schweiz war hin und weg. „Der Aufenthalt bei uns hat ihnen super gefallen“, sagte Rainer Lux, der gemeinsam mit seiner Frau Katja die U15-Juniorinnen des 1. FC Lübars trainiert. ...

Waidmannslust – Die beiden hübschen jungen Frauen in schwarzen Hosen und grauem Shirt hatten kein leichtes Amt. Konstantin Lwowsky, der Trainer von Alba Berlin II, hatte einiges auszusetzen an der Spielleitung der ...

Gegen Gewalt

Wittenau/Mitte – Unter dem Motto „Rise! Disrupt! Connect!“ wird am 14. Februar von 17.30 bis 18.00 Uhr vor dem Brandenburger Tor tanzend gegen Gewalt an Mädchen und Frauen demonstriert. Dilek Kolat, Senatorin für ...

Märkisches Viertel – Das Jahr ist neu, aber der 1. Vorsitzende der Berlin Flamingos bleibt derselbe: Reiner Wöttke wurde auf der Jahreshauptversammlung des Baseballvereins am 22. Januar in seinem Amt ebenso bestätigt wie die ...

Neues Pflegegesetz

Märkisches Viertel – Eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen, der Lebenssituation, den Beeinträchtigungen und Fähigkeiten des einzelnen Menschen soll ein neues Begutachtungsverfahren und ein neuer ...

Märkisches Viertel – Sogar Ben Cartwright gibt sich die Ehre. Allerdings nur als Pappfigur, aber würde der Bonanza-Darsteller Lorne Greene noch über diesen Planeten wandeln, wäre es gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass ...

Reinickendorf – Zugunsten der Kinderhilfe – Hilfe für Krebs- und schwerkranke Kinder e. V.“ präsentieren deren beiden Botschafter Anneke Kim Sarnau und Reiner Schöne am 10. Februar um 20 Uhr in der Baptisten-Kirche, ...

Tegel – Die Maus Johnny Mauser ist klein. Sehr klein. Und doch ist er es, auf den es beim „Figurentheater der Freunde“ ankommt, das bis zum 12. Februar im Ortsteil Tegel gastiert. Die Theater-Fabrik aus Bentwisch bei ...

Reinickendorf – Ein Treffen von Menschen, die in Reinickendorf-Ost etwas bewegen wollen, fand beim traditionellen Neujahrsempfang des Quartiersmanagements Letteplatz am 24. Januar statt. Anstelle von prominenten Gästen aus ...

Tegel – Da ist das neue Jahr erst gerade sechs Wochen alt – und schon zweimal gab es Probleme mit dem Fährverkehr zur Schulfarm Insel Scharfenberg. Erst legte die Wasserschutzpolizei die Fähre still, dann blieb sie wegen ...

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Polizeimeldungen aktuell

Einbrecher mit
Bildern und Video gesucht

21. Februar (Schöneberg) – Mit der Veröffentlichung eines Videos aus einer Überwachungskamera und den dazu gehörenden Fotosequenzen bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Identifizierung von drei Tatverdächtigen. Die Männer hatten am 19. November 2016 zwischen 03.08 Uhr und 03.13 Uhr ein Lebensmittelgeschäft in der Schöneberger Cranachstraße aufgebrochen und eine große Menge an Zigaretten aus den Regalen entwendet.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 in der Eiswaldstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664 – 472 114 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Bilder und Videosequenz der Tatverdächtigen finden Sie im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.563296.php .

Festnahmen nach Diebstahl

21. Februar (Reinickendorf) – Beamte des Polizeiabschnitts 12 nahmen in der vergangenen Nacht im Ortsteil Märkisches Viertel zwei Tatverdächtige zu einem Einbruch in ein Auto fest. Eine Zeugin beobachtete drei Personen, die sich an dem Türschloss eines in der Tiefenseer Straße geparkten Transporters zu schaffen machten. Auf ihr Tun angesprochen, ließen sie zunächst von ihrem Vorhaben ab. Kurze Zeit später, gegen 1 Uhr, beobachtete die Zeugin das Trio, als es die Heckscheibe eines geparkten Autos einschlug und eine Baumaschine daraus stahl. Die alarmierten Polizisten nahmen eine 39 Jahre alte Frau und einen 40-Jährigen noch am Tatort fest. Dem Dritten des Trios gelang die Flucht. Die Festgenommenen wurden erkennungsdienstlich behandelt und für die Kriminalpolizei der Direktion 1 eingeliefert.

 

Trotz Sauwetter gerast

21. Februar (Tiergarten) – In der vergangenen Nacht stoppten Beamte der Autobahnpolizei einen Raser in Moabit. Gegen 1.30 Uhr fuhr ein Audi A6 an einer Zivilstreife auf der Stadtautobahn BAB 100 in Richtung Nord mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vorbei und wurde kurz nach der Autobahnabfahrt Beusselstraße gestoppt. Der 19-jährige Fahrer fuhr trotz starken Regens und bei erlaubten 80 Stundenkilometern mit gemessenen 172 km/h. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld in Höhe von 960 Euro, drei Monate Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg zu.

Zusammenstoß mit Straßenbahn

21. Februar (Friedrichshain) – In den gestrigen Nachmittagsstunden stieß ein Audi mit einer Straßenbahn in Friedrichshain zusammen. Ein 28 Jahre alter Mann fuhr gegen 14.30 Uhr mit seinem Audi auf der Landsberger Allee stadtauswärts, als er, ersten Ermittlungen zufolge, verbotswidrig links in die Conrad-Blenkle-Straße abbog und mit einer geradeaus fahrenden Straßenbahn der Linie M6 zusammenstieß. Die 42 Jahre alte Straßenbahn-Fahrerin blieb ebenso wie die Fahrgäste, unverletzt. Der Audi-Fahrer verletzte sich leicht und konnte die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Seine 26-jährige Beifahrerin zog sich allerdings schwere Verletzungen am Kopf zu, die stationär in einer Klinik behandelt werden.

Mit Axt in Supermarkt

21. Februar (Neukölln) – Gestern Abend überfiel ein Mann mit einer Axt bewaffnet einen Supermarkt in Britz. Den Angaben des 30-jährigen Mitarbeiters zufolge betrat der Maskierte kurz nach 20 Uhr das Geschäft in der Späthstraße und lief zum Kassenbereich. Er habe den Angestellten bedroht, Geld gefordert und mit der Axt auf die Kasse geschlagen. Anschließend raubte er die Einnahmen und flüchtete in unbekannte Richtung. Der 30-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt.

Abendlicher Überfall

21. Februar (Neukölln) – In den gestrigen Abendstunden überfiel ein Maskierter ein Café in Britz. Mit erhobener Schusswaffe soll der Unbekannte Aussagen zufolge kurz vor 22 Uhr das Café am Britzer Damm betreten und die Waffe auf einen allein anwesenden 23-jährigen Angestellten gerichtet haben. Anschließend erhielt der Mitarbeiter einen Tritt in den Bauch und ging zu Boden. Der Täter habe dann auf den 23-Jährigen eingeschlagen und Geld aus der Kasse entnommen, bevor er in unbekannte Richtung geflüchtet ist. Der Mitarbeiter kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik.

Verletzter Junge nach Verkehrsunfall - Polizei sucht Zeugen

20. Februar (Marzahn-Hellersdorf) – Am Morgen des 15. Februar 2017 ereignete sich in Mahlsdorf ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde ein 12-jähriger Junge beim Überqueren eines Fußgängerüberwegs an der Dahlwitzer Straße Ecke Hamburger Straße gegen 07.40 Uhr von einem weißen Wagen am Hinterrad seines Fahrrades berührt, wodurch er ins Straucheln kam, hinfiel und sich leicht verletzte. Der Fahrer des Autos hielt nicht an und fuhr in Richtung S-Bahnhof Birkenstein weiter. Der Schüler kam mit Verletzungen am Bein zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Zeugen die den Verkehrsunfall beobachtet haben und/oder Angaben zu dem geflüchteten Fahrzeug machen können, werden gebeten sich mit dem Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 in der Nipkowstraße 23 in Berlin Adlershof unter der Rufnummer (030) 4664-672 800 bzw. -801 oder mit einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verletzter bei Brand

20. Februar (Tiergarten) – In den gestrigen Nachmittagsstunden brach ein Feuer in einem Hausflur in Moabit aus, bei dem ein Mann mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik kam. Kurz nach 17 Uhr bemerkte ein Hausbewohner die brennende Couch, die im Hausflur des Mehrfamilienhauses in der Wilhelmshavener Straße stand, und alarmierte die Feuerwehr, die die Flammen löschte. Ein 78-jähriger Bewohner kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Schwer verletzte Beifahrerin
bei Verkehrsunfall

20. Februar (Treptow-Köpenick) – Mit schweren Verletzungen kam gestern Abend eine Frau nach einem Verkehrsunfall in Oberschöneweide in eine Klinik. Gegen 19 Uhr war ein Skoda-Fahrer aus Richtung Edisonstraße kommend auf der Siemensstraße unterwegs. Ersten Ermittlungen zufolge soll der 83-Jährige kurz hinter der Deulstraße aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst gegen einen geparkten Lieferwagen in der Siemensstraße gefahren sein. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lieferwagen gegen ein Verkehrsschild gedrückt, welches so stark beschädigt wurde, dass es von alarmierten Rettungskräften der Feuerwehr abgetrennt werden musste. Während der Fahrer, der über Brustschmerzen klagte, nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde, verblieb seine 81-jährige Ehefrau, die auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, stationär. Auf Grund der Unfallaufnahme blieb die Siemensstraße zwischen Edison- und Wattstraße für rund eine Stunde gesperrt.

Wettbüro überfallen

20. Februar (Neukölln) – Glücklicherweise körperlich unverletzt blieb ein 32-jähriger Mitarbeiter, nachdem Unbekannte in der Nacht ein Wettbüro in Neukölln überfallen hatten. Gegen 23.30 Uhr seien die beiden Räuber in das Geschäft in der Hermannstraße gekommen und hätten den Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht. Der Aufforderung, die Kasse zu öffnen, kam der Mitarbeiter nach, so dass die Täter Geld entnahmen und anschließend in Richtung S-Bahnhof Hermannstraße flüchteten. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 übernahm die Ermittlungen wegen schweren Raubes.

Vermisstes Mädchen wieder da

19. Februar (Reinickendorf) – Die vermisste Zwölfjährige aus Reinickendorf ist wieder da. Ein Hinweis führte die Ermittler gegen 20.45 Uhr nach Friedrichshain, wo das Mädchen in der Wohnung des gesuchten Zeugen angetroffen wurde. Sie hielt sich dort freiwillig auf. Anhaltspunkte auf eine Straftat liegen derzeit nicht vor.

Von der Fahrbahn abgekommen

19. Februar (Lichtenberg) – Ein Autofahrer wurde gestern Abend bei einem Unfall in Falkenberg leicht verletzt. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge befuhr der 29-Jährige gegen 21.45 Uhr mit seinem VW die Dorfstraße in Richtung Falkenberger Chaussee, als er aus bisher ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dabei prallte der Wagen zunächst gegen eine Straßenlaterne, zwei Poller sowie ein Straßenschild. Das Auto kam letztendlich zwischen dem Schild und einer Hauswand zum Stehen. Der Fahrer erlitt Gesichtsverletzungen und wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Da der Verdacht bestand, dass er Alkohol zu sich genommen hatte, führten die Beamten eine Atemalkoholmessung durch. Diese ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Weitere Verletzte gab es nicht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Getöteter Mann im Park –
Belohnung ausgelobt

19. Februar (Neukölln) – Die Ermittlungen der 4. Mordkommission führten bisher nicht zur Namhaftmachung eines Tatverdächtigen. Nun hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung ausgesetzt. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, ist eine Belohnung in Höhe von bis zu 5.000 Euro (fünftausend Euro) ausgelobt worden. Die Ermittler bitten die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe und haben folgende Fragen:
Wer kennt Mohammed ABO HASSAN und hatte in den letzten Wochen Kontakt zu ihm?Welche weiteren Aufenthaltsorte, insbesondere Übernachtungsorte oder -plätze, des Mohammed ABO HASSAN sind bekannt?Wer hat seit dem 1. Februar bis zum Auffinden des Toten am 2. Februar gegen 15 Uhr im Bereich U-Bahnhof Grenzallee bzw. dem Auffindeort des Toten (siehe Kartenausschnitt) auffällige Beobachtungen gemacht?
Hinweise, die gegebenenfalls auch vertraulich behandelt werden, nimmt die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 444, per E-Mail an LKA114-Hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt.
Ein Bild des Opfers und den Kartenausschnitt können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.557497.php einsehen.

Siebenjähriger
nach Unfall im Krankenhaus

19. Februar (Wilmersdorf) – Heute Vormittag wurde ein Junge bei einem Unfall in Wilmersdorf schwer verletzt. Nach Angaben einer Zeugin war ein 73-Jähriger gegen 9.25 Uhr mit seinem Fiat in der Brandenburgischen Straße in Richtung Berliner Straße unterwegs. Der Fahrer erfasste dann mit seinem Wagen den Siebenjährigen, der von rechts, offenbar ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Straße gelaufen war. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Junge Fuß- und Beinbrüche und wurde von Rettungssanitätern und einem Notarzt zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fiat-Fahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernahm die Unfallbearbeitung.

Mordkommission übernimmt
Ermittlungen zu vermisster
Chantal LINK

19. Februar (Reinickendorf) – Seit fünf Tagen wird Chantal Isabelle LINK aus Reinickendorf vermisst. Es gibt keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der Zwölfjährigen und auch kein Lebenszeichen von ihr. Da eine Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, hat die 6. Mordkommission heute die Ermittlungen und die Suche nach dem Mädchen übernommen. Insbesondere wird nach dem Zeugen mit dem Namen „Philipp“ gesucht, zu dem die Vermisste am 14. Februar 2017, dem Tag ihres Verschwindens, Kontakt gehabt haben soll.
Daher bittet beziehungsweise fragt die 6. Mordkommission:
Der Mann mit Namen Philipp wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden!
Wer kann Hinweise zu dem Philipp geben?
Auch zu den bisherigen gestellten Fragen erhoffen sich die Ermittler weiterhin Hinweise:
Wer hat Chantal seit dem Abend des 14. Februar 2017 gesehen?
Wer kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen?
Wer kann Angaben zu möglichen Kontaktpersonen von Chantal machen?
Hinweise nimmt die 6. Mordkommission in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 666, per E-Mail: lka116-hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Stationäre Behandlung nach Überfall

19. Februar (Charlottenburg) – Mit schweren Verletzungen musste in der vergangenen Nacht ein Mann nach einem Überfall in Westend stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 52-Jährige gegen 23.40 Uhr in der Flatowallee von zwei Männern angesprochen und nach einer Zigarette gefragt. Als der Mann dies verneinte, schlugen ihm die beiden Männer mit Fäusten gegen den Kopf. Als er blutend auf dem Boden lag, entwendeten ihm die Angreifer die Geldbörse und das Handy. Anschließend flüchteten die Räuber. Rettungssanitäter brachten den Attackierten mit Kopfverletzungen in eine Klinik. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2.

Mutmaßliche Autodiebe festgenommen

19. Februar (Hellersdorf) – Gestern Abend konnte in Hellersdorf ein gestohlenes Fahrzeug gestoppt und drei Insassen festgenommen werden. Polizisten des Abschnitts 63 entdeckten gegen 21.25 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Louis-Lewin-Straße einen am 17. Februar 2017 aus Mitte als entwendet gemeldeten VW, in welchen drei Männer einstiegen und losfuhren. Der Fahrer raste mit hoher Geschwindigkeit weg und wurde von den Beamten, die dem Wagen mit Blaulicht und Martinshorn gefolgt waren, in der Böhlener Straße Ecke Eilenburger Straße angehalten. Die Polizisten nahmen die Tatverdächtigen im Alter von 24, 26 und 32 Jahren fest und übergaben sie der Kriminalpolizei der Direktion 3. Die Ermittlungen dauern an.

Supermarkt überfallen

19. Februar (Neukölln) – Ein Maskierter überfiel gestern Nachmittag einen Lebensmittelmarkt in Neukölln. Gegen 17.45 Uhr kam der mit einem Messer bewaffnete Mann in das Geschäft in der Sonnenallee und forderte von einer 32-jährigen Angestellten die Öffnung der Kasse. Die Frau kam dieser Aufforderung nach, der Täter griff anschließend selbst zum Geld, nahm es an sich und flüchtete aus dem Markt. Bei seiner Flucht verlor er einige Geldscheine. Verletzt wurde die Kassiererin nicht. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen.

Festnahmen nach
versuchtem Geschäftseinbruch

19. Februar (Spandau) – Polizisten machten in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Einbrecher in Wilhelmstadt dingfest. Die Handschellen klickten, als die beiden 17- und 20-Jährigen gegen 2.20 Uhr versuchten, die Scheibe der Eingangstür eines Fitnessfachmarktes in der Adamstraße mit Steinen einzuwerfen. Der Jüngere ist der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Beide Männer wurden der Kriminalpolizei der Direktion 2 überstellt.

Fahrzeuge brannte

19. Februar (Charlottenburg) – Eine Anwohnerin bemerkte heute früh, gegen 3.20 Uhr in Charlottenburg einen brennenden Transporter. Noch bevor die alarmierte Feuerwehr in der Friedbergstraße an dem geparkten VW-Transporter eintraf, hatte sich bereits das Feuer auf einen davor stehenden Smart ausgebreitet. Trotz sofortiger Löschmaßnahmen wurden beide Fahrzeuge erheblich beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Chantal LINK weiter vermisst –
Neue Erkenntnisse und Fragen der Ermittler

19. Februar (Reinickendorf) – Die bisherigen Ermittlungen der Vermisstenstelle führten bisher nicht zum Bekanntwerden des Aufenthaltsortes der zwölfjährigen Chantal Isabelle LINK. Es ergaben sich jedoch nun weitere Anhaltspunkte: Noch am 14. Februar 2017, am Tage ihres Verschwindens, hatte sie am Abend Kontakt zu einem Mann, der vermutlich Philipp (genaue Schreibweise nicht bekannt) heißt. Möglicherweise war sie bei ihm Zuhause oder mit ihm in einer Wohnung. Dieser Mann ist als Zeuge im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Chantal Isabelle LINK für die Ermittler sehr wichtig.
Daher bittet beziehungsweise fragt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei:
Der Mann mit Namen Philipp wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden!
Wer kann Hinweise zu dem Philipp geben?
Auch zu den bisherigen gestellten Fragen erhoffen sich die Ermittler weiterhin Hinweise:
Wer hat Chantal seit dem Abend des 14. Februar 2017 gesehen?
Wer kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen?
Wer kann Angaben zu möglichen Kontaktpersonen von Chantal machen?
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 912 444, E-Mail: vermisstenstelle@polizei.berlin.de, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Taxifahrer fährt Randalierer an

18. Februar (Kreuzberg) – Ein randalierender Mann wurde heute früh in Kreuzberg mehrmals von einem Taxifahrer angefahren und lebensgefährlich verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen randalierte der 31-Jährige gegen 5 Uhr in der Straße Vor dem Schlesischen Tor an einer Bushaltestelle in der Nähe eines Clubs, aus dem er kurz zuvor verwiesen wurde. Im Bereich der Haltestelle soll zu diesem Zeitpunkt ein 50 Jahre alter Taxifahrer mit seinem Toyota gehalten haben. Der 31-Jährige sei auf die Fahrbahn getreten und habe wiederholt gegen das Fahrzeug getreten und gestoßen. Der Taxifahrer soll nun seinen Wagen dazu benutzt haben, den Randalierer mit geringer Geschwindigkeit anzufahren und wegzudrücken. Dadurch sei der Jüngere mehrfach gestürzt und immer wieder mit dem Kopf auf der Fahrbahn aufgeschlagen. Dann sei er wieder aufgestanden um weiter zu randalieren. Bei einem dieser Fahrmanöver des Taxifahrers soll der Mann im Bereich der Hüfte von einem Reifen überrollt worden sein. Er wurde mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen und Verletzungen an der Hüfte in eine Klinik gebracht. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Taxifahrer fest und lieferten ihn für die Kriminalpolizei der Direktion 5 ein. Sie stellten ferner das Taxi zur Spurensicherung sicher. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Mann mit Messer verletzt

18. Februar (Spandau) – Ein Mann wurde heute Vormittag in Spandau von zwei Unbekannten mit einem Messer verletzt. Gemäß Angaben des 33-Jährigen verließ er gegen 11.45 Uhr eine U-Bahn der Linie 7 auf dem Bahnhof Altstadt Spandau, als es zu einem Anrempeln mit zwei Unbekannten kam. Die beiden Männer pöbelten ihn daraufhin an, woraufhin er Richtung Ausgang flüchtete. Das Duo soll ihn dann an der Rolltreppe eingeholt haben. Während ein Täter ihn festhielt, soll ihn der Zweite mit einem Messer mehrmals in den Oberschenkel gestochen haben. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei der Direktion 2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Widerstand geleistet

18. Februar (Steglitz) – Ein Busfahrer der BVG rief die Polizei gestern Nachmittag zu einem Einsatz nach Steglitz. Gegen 15.30 Uhr stand er mit seinem Bus der Linie M82 an der Endhaltestelle in der Schloßstraße und bemerkte, dass ein Fahrgast auch nach Aufforderung seinen Wagen nicht verließ. Alarmierte Beamte fanden den Jugendlichen schlafend vor und begleiteten ihn schließlich nach draußen. Im weiteren Verlauf verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien, versuchte die Polizisten zu schlagen und beleidigte sie. Die Beamten brachten ihn daraufhin zu Boden und nahmen ihn vorläufig fest. Im Zuge der Festnahme verletzte sich ein Beamter an der Hand und musste seinen Dienst vorzeitig beenden. Der 15-Jährige erlitt eine Verletzung im Gesicht und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. In der Klinik beleidigte der Jugendliche eine Krankenschwester und leistete erneut Widerstand gegen Polizeibeamte, die ihn dorthin begleiten mussten. Dadurch wurde ein weiterer Beamter leicht verletzt, der jedoch im Dienst verblieb. Es bestand der Verdacht, dass der 15-Jährige Betäubungsmittel zu sich genommen hatte, da er mehrere Tütchen mutmaßlicher Drogen bei sich führte, welche die Polizisten beschlagnahmten. Ein Richter ordnete eine Blutentnahme an, die jedoch erst nach Verabreichen von Beruhigungsmitteln durch einen Arzt durchgeführt werden konnte. Die Mutter des Jugendlichen wurde benachrichtigt. Der Junge wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, verblieb jedoch zunächst im Krankenhaus.

Maskierte überfallen Tankstelle

18. Februar (Köpenick) – Heute früh überfielen zwei Männer eine Tankstelle in Köpenick. Nach den Angaben der 31 Jahre alten Angestellten, die zum Zeitpunkt des Überfalls alleine war, betraten die Unbekannten gegen 6.40 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle an der Kaulsdorfer Straße, hielten ihr jeweils eine Schusswaffe vor und zwangen sie, sich auf den Boden zu legen. Anschließend öffneten die Maskierten die Kasse und entwendeten daraus Geld. Dann flüchteten sie mit der Beute in unbekannte Richtung. Die 31-Jährige kam mit dem Schrecken davon und wurde nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen zu dem Überfall hat das Raubkommissariat der Direktion 6 übernommen.

Geschäft überfallen

18. Februar (Marzahn-Hellersdorf)) – Ein Unbekannter überfiel gestern Abend einen Schreibwarenladen in Biesdorf. Als nach bisherigem Ermittlungsstand eine 42-jährige Angestellte gegen 18.45 Uhr den Laden in der Weißenhöher Straße verließ, erschien plötzlich ein Maskierter, drängte sie zurück in das Geschäft und stieß sie zu Boden. Unter Vorhalt eines Messers forderte er sie auf, Geld und Briefmarken zu übergeben. Dieser Aufforderung kam sie nach. Anschließend sprühte ihr der Täter Reizgas in das Gesicht und flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Die Mitarbeiterin erlitt Verletzungen im Gesicht und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Barbetreiber überfallen und lebensgefährlich verletzt

18. Februar (Neukölln) – Mehrere Täter überfielen in der vergangenen Nacht eine Bar in Neukölln und verletzten den Betreiber lebensgefährlich. Nach bisherigem Kenntnisstand gaben sich drei Unbekannte um kurz vor 23 Uhr zunächst als Gäste der Bar in der Braunschweiger Straße aus und nahmen Getränke zu sich. Sie verließen das Lokal anschließend kurz, kehrten dann aber wieder zurück und begaben sich direkt hinter den Tresen zum 31-jährigen Inhaber und stachen mehrmals auf ihn ein. Sie nahmen die Einnahmen an sich und flüchteten anschließend über die Saalestraße in Richtung Sonnenallee. Der Barbetreiber erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Die Kriminalpolizei hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

Mann von Zug erfasst und lebensgefährlich verletzt

18. Februar (Wilmersdorf) – Im Verlaufe eines Streites in der vergangenen Nacht in Wilmersdorf zwischen mehreren jungen Männern verlor ein 24-Jähriger ein Bein. Nach den bisherigen Ermittlungen soll es gegen 0.20 Uhr auf dem Bahnsteig der U7 in Richtung Rudow des U-Bahnhofs Richard-Wagner-Platz zwischen einer fünfköpfigen Gruppe und zwei jungen Männern, 17 und 18 Jahre alt, aus Nichtigkeiten heraus zum Streit gekommen sein, der in einem Gerangel mündete. Dabei fiel der 24-Jährige aus der Fünfergruppe ins Gleisbett und wurde beim Herausklettern von einem einfahrenden Zug erfasst. Dadurch wurde ein Bein abgetrennt. Der lebensgefährlich Verletzte wurde durch einen Notarzt behandelt und in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Der Jugendliche und der 18-Jährige wurden wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung vorläufig festgenommen und der Kriminalpolizei der Direktion 2 übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Schwere Brandstiftung an Polizeigebäude

18. Februar (Treptow-Köpenick) – Unbekannte setzten in der vergangenen Nacht vor einem Gebäude der Kriminalpolizei der Direktion 6 in Plänterwald einen Autoreifen in Brand. Kurz nach 2 Uhr hörte ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma erst einen Knall und stellte dann Flammen vor der Eingangstür des Polizeigebäudes in der Bulgarischen Straße fest. Er alarmierte die Polizei und die Feuerwehr und begann damit, die Flammen zu löschen. Durch die Unterstützung der Besatzung eines eintreffenden Streifenwagens kann das Feuer gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt unter der Telefonnummer (030) 4664 – 950 130 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Chantal LINK vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

17. Februar (Reinickendorf) – Mit der Veröffentlichung eines Bildes bittet die Polizei Berlin bei der Suche nach Chantal Isabelle LINK um Mithilfe. Die 12-Jährige hatte zuletzt am Dienstag, den 14. Februar 2017 am S- und U-Bahnhof Wittenau gegen 16 Uhr Kontakt zu einer Freundin. Dort verabschiedete sie sich von ihr und hatte vor, zum S-Bahnhof Alexanderplatz zu fahren, um dort einen Freund zu treffen. Es gab bis zum Abend des 14. Februar 2017 gegen 21 Uhr noch Handynachrichten von der Vermissten an deren Freundin. Seither gibt es von Chantal LINK kein Lebenszeichen. Sie hat eine kräftige Gestalt und lange rotgefärbte Haare. Sie trug zuletzt eine schwarze Leggings, einen roten Kapuzenpulli, blauen Blouson sowie grüne Stoffschuhe.
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-912444, E-Mail: vermisstenstelle@polizei.berlin.de, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Bild der Vermissten kann im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.562553.php eingesehen werden.

Full Hand

17. Februar (Mitte) – Einem aufmerksamen Anwohner ist es zu verdanken, dass der Polizei in der vergangenen Nacht gleich fünf Autoknacker in Mitte ins Netz gegangen sind. Der 28-Jährige beobachtete zunächst gegen 23.20 Uhr zwei Männer, die auf einem Mieterparkplatz an der Leipziger Straße das Türschloss eines VW aufbrachen, das Fahrzeug durchsuchten und anschließend mit drei Komplizen die Flucht ergriffen. Alarmierte Polizisten schnappten das Quintett in der Nähe und überstellten die Verdächtigen im Alter von 15, 17, 29, 34 und 38 Jahren der Kriminalpolizei der Direktion 3.

Zeugen von Ladendieb attackiert

17. Februar (Tiergarten) – Ein ertappter Ladendieb leistete gestern Nachmittag in Tiergarten erheblichen Widerstand und griff dabei auch helfende Zeugen an. Ermittlungen zufolge sprach eine 24-jährige Angestellte eines Discounters in der Kurfürstenstraße den Mann gegen 17 Uhr an, der mit unbezahlten Waren das Geschäft verlassen wollte. Daraufhin reagierte der Erwischte aggressiv, weshalb ihn mehrere Kunden beruhigen wollten und auch verbal von dem Mann angegangen wurden. Als ein 58-jähriger Blumenverkäufer auf die Situation aufmerksam wurde und ebenfalls hinzutrat, erhielt dieser mehrere Faustschläge ins Gesicht. Zwischenzeitlich alarmierte Polizisten nahmen den 32-jährigen Verdächtigen fest und übergaben ihn der Kriminalpolizei. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,5 Promille. Der Blumenverkäufer ließ sich am Ort von Rettungskräften behandeln.

Kasseninhalt erbeutet

17. Februar (Tempelhof) – Zwei Maskierte überfielen gestern Abend ein Bekleidungsgeschäft in Marienfelde und entkamen anschließend mit der Beute. Nach ersten Aussagen betrat das Duo den Laden in der Malteserstraße kurz vor 20 Uhr, soll zwei 46 und 49 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe sowie mit einem Reizstoffsprühgerät bedroht und die Mitarbeiter zum Öffnen der Kasse aufgefordert haben. Mit dem Inhalt flüchteten beide Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mit Waffe in Straßenbahn

17. Februar (Pankow) – Polizisten nahmen gestern Abend einen Mann fest, der in Prenzlauer Berg Fahrgäste in einer Straßenbahn mit einer Waffe bedroht haben soll. Der 37-Jährige soll nach ersten Ermittlungen gegen 19 Uhr auf mehrere Personen, die in der M10 in der Eberswalder Straße unterwegs waren, gezielt haben. Alarmierte Polizisten nahmen den Verdächtigen am Frankfurter Tor fest, als er die Bahn verließ. Sie beschlagnahmten bei dem Betrunkenen die Schreckschusswaffe sowie drei Messer, stellten einen Atemalkoholwert von 1,37 Promille fest, und nahmen dessen Personalien auf. Der 37-Jährige muss sich nun wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Linienbusse beworfen

17. Februar (Spandau) – Vermutlich mit Steinen bewarfen Unbekannte gestern Nachmittag zwei Linienbusse in Wilhelmstadt. Die Busse der Linie 137 waren gegen 17.45 Uhr im Seeburger Weg unterwegs, als die Fahrzeuge an den seitlichen Scheiben getroffen und diese beschädigt wurden. Die Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon. Nach Angaben von Zeugen soll es sich bei den Tatverdächtigen um Kinder gehandelt haben.

Fahrt endet am Baumstumpf

17. Februar (Treptow-Köpenick) – Zu einem Verkehrsunfall kam es gestern Abend in Baumschulenweg. Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein 29-jähriger Opel-Fahrer gegen 18 Uhr von der Fahrbahn ab, als er in der Südostallee in Richtung Kiefholzstraße unterwegs war. Dabei kollidierte er mit einem Baumstumpft, zog sich schwere Verletzungen am Brustkorb sowie an den Armen zu und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.

Senior angefahren

17. Februar (Pankow) – Ein betagter Mann erlitt gestern Abend bei einem Verkehrsunfall in Französisch Buchholz schwere Kopfverletzungen. Der 82-Jährige überquerte gegen 18.15 Uhr die Fahrbahn der Blankenfelder Straße, als er von dem Wagen eines 38-Jährigen, der in Richtung Hauptstraße unterwegs war, erfasst wurde. Während der Passant stationär in einer Klinik aufgenommen werden musste, blieb der Autofahrer unverletzt.

Erfolgreiche Verkehrskontrolle

17. Februar (Tempelhof-Schöneberg) – Polizisten des Abschnitts 47 sowie der Polizeiakademie führten gestern Nachmittag und am Abend in Lichtenrade eine Verkehrskontrolle durch. Von 16 bis 20 Uhr überprüften die Beamten an einer Kontrollstelle im Lichtenrader Damm die stadtein- und auswärtsfahrenden Autos. Insgesamt stoppten die Polizisten 125 Fahrzeuge, veranlassten 29 Atemalkoholmessungen und 57 Drogenschnelltests. In drei Fällen waren die Drogenschnelltests positiv, so dass sich die Betroffenen einer Blutentnahme unterziehen mussten und ihnen die Weiterfahrt untersagt wurde. Darüber hinaus fertigten die Beamten fünf Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen sowie vier Mängelberichte. Bei den übrigen kontrollierten Verkehrsteilnehmern war hingegen nichts zu beanstanden. Rund 70 Polizisten waren an dem Einsatz beteiligt

Hinweis führt zur Überführung eines Verkehrssünders

16. Februar (Reinickendorf/Zehlendorf) – Der Hinweis eines Autofahrers führte heute früh zur Überführung eines Verkehrssünders. Aufgrund der bei der Verkehrspolizei eingegangenen Informationen zum mehrfach beobachteten Fehlverhalten eines morgendlichen Autofahrers, entdeckte die Besatzung einer Zivilstreife des Verkehrsdienstes den beschriebenen Mercedes gegen 5.30 Uhr in Reinickendorf. Bevor es den Beamten möglich war, den 53-Jährigen in Zehlendorf zu stoppen, überschritt der Wagen mehrfach in Tempo 30-Zonen und auf der Stadtautobahn deutlich die Geschwindigkeit. Zudem unterließ der Fahrer das Anzeigen eines Fahrstreifenwechsels, missachtete den Mindestabstand zu anderen Autos, die Vorfahrt eines anderen Fahrzeugs, die Haltesignale des Funkwagens sowie eine rote Ampel. Das Sammelsurium von Verkehrsverstößen zeichnete die Videotechnik des Einsatzwagens auf. Die Polizisten nahmen bei der Kontrolle in Zehlendorf dem 53-Jährigen, der angab verschlafen zu haben, den Führerschein ab und fertigten eine Strafanzeige wegen Verkehrsgefährdung. Über die Folgen seiner Fahrt entscheiden nun die Bußgeld- und die Führerscheinstelle.

Tankstellen und Geschäfte überfallen - Raubserie aufgeklärt

16. Februar (Spandau/Mitte) – In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch gingen Zivilfahndern der Polizeiabschnitte 21, 22 und 23 in Spandau vier vermeintliche Räuber ins Netz. Ein Anwohner beobachtete gegen 1 Uhr am Brunsbütteler Damm zwei maskierte Männer, die in Richtung einer Tankstelle liefen, dann jedoch von ihrem mutmaßlichen Raubzug abließen. Sie entledigten sich ihrer Maskierung und versteckten sich hinter einem geparkten Fahrzeug. Zwei vermutliche Komplizen blieben auf der anderen Straßenseite stehen. Anschließend ging das Quartett in ein Café in der Wilhelmstraße, wo die Polizisten die Heranwachsenden im Alter von 17 bis 20 Jahren sowie einen weiteren 18-Jährigen vorläufig festnahmen.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen des Raubkommissariats der Polizeidirektion 2 konnten insgesamt zehn vom 28. Dezember 2016 bis zum 10. Februar 2017 verübte Überfälle zugeordnet sowie zwei weitere 17-jährige Mittäter ermittelt werden. Bei den Durchsuchungen der Wohnungen wurde weiteres Beweismaterial gefunden.
Die beiden 17-jährigen Mittäter, ein 18-Jähriger sowie ein weiterer 17-Jähriger werden heute einem Richter zum Erlass von Haftbefehlen überstellt. Die übrigen Komplizen wurden zunächst auf freien Fuß gesetzt.

Mutmaßlicher Vergewaltiger gesucht - Polizei bittet um Mithilfe

16. Februar (Neukölln) – Mit der Veröffentlichung einer Videosequenz sowie eines Fotos sucht das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes nach dem 33-jährigen libyschen Staatsangehörigen Fatah CHINAN. Dieser wird dringend verdächtigt, am Donnerstag, den 9. Februar 2017, in Neukölln eine Frau unter massiver Gewaltanwendung vergewaltigt zu haben. Die 48-Jährige wurde bei der Tat schwer verletzt und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 913 402, per Telefax an die Rufnummer (030) 4664 - 913 499, per E-Mail an lka134@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Videosequenz und das Bild können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.562002.php einsehen.

Schwerer Raub in Hotel - Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

16. Februar (Neukölln) – Mit der Veröffentlichung von Lichtbildern sucht die Polizei Berlin einen unbekannten Mann, der am 25. Oktober 2016 gegen 1 Uhr in Buckow Geld aus einer Kasse geraubt haben soll. In der Rudower Straße betrat er gemeinsam mit zwei zum Teil maskierten Komplizen die Rezeption eines Hotels. Dort zwangen sie eine 27-jährige Hotelangestellte unter Vorhalt einer Pistole und eines Messers, sich auf den Boden zu legen. Anschließend flüchteten sie mit ihrer Beute unerkannt. Hinweise nimmt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 in der Jüterboger Straße 4 in Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664 - 573 110 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.561888.php einsehen.

Zwei Verkehrsunfälle an selber Kreuzung in kurzer Zeit

16. Februar (Mitte) – Innerhalb von sechs Stunden kam es an einer Kreuzung in Mitte zu zwei Verkehrsunfällen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernahm die Unfallbearbeitung.
Gestern Abend gegen 21.40 Uhr bog ein Renault nach Angaben von Zeugen aus dem linken Linksabbiegerfahrstreifen von der Mollstraße in die Otto-Braun-Straße in Richtung Alexanderplatz ab. Dabei soll der Renault auf das Gleisbett der Mollstraße zugefahren sein und dann stark abgebremst haben. Hinter dem Auto fuhr ein Bus des Schienenersatzverkehrs. Der 44-jährige Kraftfahrer machte eine Gefahrenbremsung und konnte dadurch einen Zusammenstoß mit dem Renault, der dann einen Schlenker nach rechts machte und über die Otto-Braun-Straße weiter in Richtung Alexanderplatz fuhr, verhindern. Ein hinter dem Bus fahrender Busfahrer versuchte mit seinem Fahrzeug auszuweichen, touchierte dabei jedoch das Heck des vor ihm fahrenden, stieß dann mit seinem Bus auf dem Mittelstreifen gegen eine Fußgängerampel, an der sich auch die Signalgeber für die Straßenbahn befinden, und kam zum Stehen. In der Folge musste der beschädigte Ampelmast von der Feuerwehr entfernt und die komplette Ampelanlage außer Betrieb gesetzt werden. Der 44-jährige Busfahrer und sein 34-jähriger Kollege wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zu dem Renault dauern an.

Rund sechs Stunden später war ein 48-Jähriger nach bisherigen Ermittlungen mit einem Taxi in der Otto-Braun-Straße in Richtung Alexanderplatz unterwegs und stieß an der Mollstraße, die Ampelanlage war außer Betrieb, mit einem von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Transporter zusammen, mit dem ein 45-Jähriger in der Mollstraße in Richtung Torstraße unterwegs war. In der Folge wurden eine Fußgängerampel auf dem Mittelstreifen der Mollstraße sowie ein Verteilerkasten beschädigt. Bei der Kollision erlitt der Taxifahrer Kopfverletzungen und der Transporterfahrer Arm- sowie Kopfverletzungen. Beide wurden stationär in Krankenhäusern aufgenommen.

Paar nach Einbruch in Einfamilienhaus und Homejacking festgenommen

16. Februar (Marzahn) – Zivilfahnder des Einbruchskommissariats der Polizeidirektion 6 nahmen gestern Abend in Marzahn einen Mann und seine Freundin in einem entwendeten BMW fest. Die Beamten bemerkten das als gestohlen gemeldete Auto, versehen mit ebenfalls gestohlenen Kennzeichen, gegen 18 Uhr auf einem Parkplatz in der Märkischen Allee. Nachdem vier Personen in den BMW eingestiegen waren, verließ der Fahrer den Parkplatz, fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Märkische Allee, steifte einen Mazda und blieb zunächst stehen. Als die Polizisten nun an den Wagen herantraten, beschleunigte der Fahrer erneut, so dass ein Beamter sich nur durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen konnte und unverletzt blieb. In Folge des Manövers kollidierte der BMW mit einem Audi und kam erneut zum Stehen. Fluchtartig verließen alle vier Insassen den Wagen und rannten davon. Fahrer und Beifahrerin, 26 und 18 Jahre alt, wurden von den Fahndern nach kurzer Verfolgung festgenommen, die beiden anderen Mitfahrer konnten unerkannt flüchten. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass der BMW Anfang Februar nach einem nächtlichen Einbruch in ein Einfamilienhaus in Biesdorf mit dem Originalschlüssel entwendet worden war und der 26-Jährige mit einem Haftbefehl zu einem ähnlichen Delikt gesucht wird. Bei der Durchsuchung der Wohnung der 18-Jährigen fanden die Fahnder Gegenstände, die auf weitere Einbruchstaten mit anschließendem Autodiebstahl hindeuten. Die Ermittlungen zu dem Paar, das für das Fachkommissariat eingeliefert wurde, dauern an.

Lokal mit Steinen und Gläsern beworfen

16. Februar (Lichtenberg) – In der vergangenen Nacht warfen Unbekannte Steine und Gläser gegen das Schaufenster einer Kneipe in Alt-Hohenschönhausen. Gegen 22.25 Uhr befanden sich sieben Gäste in dem Lokal in der Konrad-Wolf-Straße, als mehrere schwarz gekleidete Personen Gegenstände von außen gegen die Lokalität schleuderten. Durch die geöffnete Eingangstür fanden mehrere, vermutlich mit Farbe und Buttersäure gefüllte Einweggläser, ihren Weg in den Gastraum. Als diese auf dem Boden zerbrachen, verbreitete sich sofort ein übler Geruch. Eine 45-jährige Besucherin und die 57-jährige Betreiberin wurden von der Flüssigkeit am Körper getroffen, wobei Rettungskräfte die Jüngere zu einer ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus bringen mussten. Durch die Steinwürfe wurde niemand verletzt, das Lokal jedoch durch den Gläserinhalt stark verschmutzt. Alle weiteren Gäste klagten über Ekel und Übelkeit, lehnten jedoch ärztliche Hilfe ab. Die Täter konnten unerkannt entkommen. Die Fachdienststelle des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizeibeamte bei Einsatz verletzt

16. Februar (Reinickendorf) – Bei einem Einsatz in Reinickendorf sind gestern Abend zwei Polizeibeamte verletzt worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde die Polizei gegen 20.30 Uhr zu einer häuslichen Gewalt in einer Wohnung im Uranusweg alarmiert. Die Frau und der Mann hielten sich im Schlafzimmer auf und der Mann sollte nach Aufforderungen von Polizisten dieses verlassen. Da der 30-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, wollten ihn zwei Beamte aus dem Zimmer bringen. Dabei versteifte sich der 30-Jährige und hielt sich am Türrahmen fest. Eine Kollegin kam den beiden Polizisten zu Hilfe, woraufhin der 30-Jährige den Türrahmen los ließ. In der Folge stürzte ein Polizeibeamter rückwärts in eine Glastür, die dabei zu Bruch ging. Den Polizisten gelang es dann, dem 30-Jährigen Handfesseln anzulegen und ihn aus der Wohnung zu bringen. Der Festgenommene kam in eine Gefangenensammelstelle und wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Der Polizist, der gegen die Glastür gefallen war, hatte sich eine Schnittverletzung am Rücken zugezogen und musste seinen Dienst nach einer Behandlung in einem Krankenhaus beenden. Eine Kollegin von ihm erlitt leichte Verletzungen und konnte ihren Dienst fortsetzen. Was zwischen dem 30-Jährigen und seiner Frau vorgefallen war, derzeit unklar.

Lebensmitteldiscounter überfallen

16. Februar (Kreuzberg) – Unbekannte haben gestern Abend in Kreuzberg einen Lebensmitteldiscounter überfallen. Nach den bisherigen Erkenntnissen betraten zwei maskierte Männer gegen 20.50 Uhr das Geschäft in der Gitschiner Straße, sollen eine 53-jährige Kassiererin und ihren 46 Jahre alten Kollegen mit einer Schusswaffe sowie einem Reizstoffsprühgerät bedroht und Geld gefordert haben. Während die Mitarbeiterin die Kasse verließ, öffnete der 46-jährige Angestellte seine Kasse. Ein Räuber griff sich das Geld und flüchtete anschließend mit seinem Komplizen in Richtung Prinzenstraße. Die Mitarbeiter des Discounters sowie Kunden blieben unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 ermittelt.

Sperrung nach Verkehrsunfall auf Autobahn

16. Februar (Neukölln) – Nach einem Verkehrsunfall musste in Britz in der vergangenen Nacht die Überleitung von der BAB 100 zur BAB 113 sowie eine Autobahnauffahrt etwa zwei Stunden gesperrt werden. Gegen 23.35 Uhr war den Ermittlungen zufolge ein 18-Jähriger mit einem VW in der Auffahrt Buschkrugallee unterwegs, um seine Fahrt dann auf der BAB 113 in Richtung Schönefeld fortzusetzen. Am Ende der Auffahrt geriet der Fahrer nach Angaben von Zeugen mit dem Wagen ins Schleudern, fuhr zunächst rechts und dann links gegen die Begrenzung. Anschließend kippte der VW auf das Dach, rutschte über die Fahrbahn und kam dann zum Liegen. Der 18-Jährige konnte sich selbst aus dem Wagen befreien und wurde von Rettungssanitätern mit Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme kam es zur Sperrung der Überleitung sowie der Auffahrt Buschkrugallee. Wie genau es zum Unfall kam, muss noch ermittelt werden. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5.

Sehbehinderter Tourist bestohlen

16. Februar (Schönberg) – Zivilfahnder vom Polizeiabschnitt 41 haben gestern Abend in Schönberg einen mutmaßlichen Taschendieb vorläufig festgenommen. Kurz nach 21 Uhr soll den ersten Erkenntnissen zufolge ein 27-jähriger, sehbehinderter Berlin-Besucher von einem Passanten in der Eisenacher Straße mit einem Handschlag begrüßt worden sein. Dabei habe der junge Mann dem 27-Jährigen in die Jackentasche gegriffen und das Handy entwendet. Der Tourist bemerkte den Diebstahl, folgte dem Dieb und rief immer wieder laut auf Englisch nach der Polizei. Dies bemerkten die Fahnder, die mit ihrem Wagen in der Eisenacher Straße unterwegs waren. Sie nahmen die Verfolgung des Flüchtenden auf und den 16-Jährigen kurz darauf vorläufig fest. Der 27-Jährige erhielt sein Handy zurück und der Tatverdächtige wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Anschließend wurde der Jugendliche für das Fachkommissariat für Taschendiebstahl des Landeskriminalamtes eingeliefert.

Mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

16. Februar (Kreuzberg) – Zivilfahnder vom Polizeiabschnitt 53 nahmen gestern Abend in Kreuzberg zwei mutmaßliche Drogenhändler vorläufig fest. Die Ermittler beobachteten die Männer gegen 19.30 Uhr in der Dresdener Straße, als diese Passanten ansprachen und ihnen offenbar Drogen verkaufen wollten. Die Fahnder nahmen die mutmaßlichen Drogenhändler im Alter von 16 und 22 Jahren fest. Bei der Durchsuchung des 16-Jährigen entdeckten die Polizisten einen Haschischbrocken, ein Reizstoffsprühgerät, Geld und ein Mobiltelefon. Bei seinem Komplizen fanden die Fahnder einen Haschischbrocken, eine Haschischplatte, Geld sowie ein Handy. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Die Festgenommenen wurden nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 5 übergeben.

Nach Angriff auf Busfahrer - Tatverdächtiger meldet sich bei der Polizei

15. Februar (Spandau) – Nur einen Tag nach der Veröffentlichung von Bildern eines Tatverdächtigen nach einem Angriff auf einen Busfahrer, meldete sich heute der 27- jährige Gesuchte bei der Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

Schwer verletzter Radfahrer

15. Februar (Wedding) – Gestern Nachmittag kam es in Wedding zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge überquerte ein 54 Jahre alter Mann gegen 16.30 Uhr mit seinem Fahrrad bei Grün die Seestraße vom Nordufer kommend. Dabei wurde er von dem Mercedes eines 60-Jährigen erfasst, der in Richtung Stadtautobahn unterwegs war. Zeugen berichteten, dass der Autofahrer bei Rot gefahren sei. Durch den Zusammenstoß schleuderte der Radler über die Motorhaube und kam neben dem Mercedes zum Liegen. Dabei erlitt er schwere Verletzungen, die stationär in einer Klinik behandelt werden.

Attacke gegen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma angezeigt

15. Februar (Pankow) – Ein Unbekannter soll gestern Nachmittag einen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma in Pankow attackiert haben. Nach den Angaben des 24-jährigen Angestellten, der als solcher erkennbar gekleidet war, soll er gegen 17.20 Uhr von einem Mann am U-Bahnhof Pankow gefragt worden sein, ob er Drogen kaufe wolle. Als der Wachmann den Unbekannten festhalten wollte, soll dieser ihn die Treppe hinabgestoßen haben und geflüchtet sein. Der Angegriffene trug Verletzungen am Kopf, am Nacken sowie am Arm davon und ließ sich in einer Klinik ambulant behandeln. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung hat die Kriminalpolizei der Direktion 1 übernommen.

Um Ausreden nicht verlegen

15. Februar (Neukölln) – Zwei mutmaßliche Einbrecher gingen der Polizei in der vergangenen Nacht in Neukölln ins Netz. Ein aufmerksamer Anwohner beobachtete gegen 2 Uhr zwei Männer in der Fontanestraße, als diese versuchten per Klinkendrücken in mehrere Wohnhäuser zu gelangen und schließlich in einem Mehrfamilienhaus verschwanden. Anschließend alarmierte Polizisten stellten dort einen aufgebrochenen Keller und einen Schraubendreher als mögliches Tatwerkzeug fest. Zudem entdeckten sie die beiden leicht alkoholisierten Herren im Alter von 21 und 23 Jahren vor. Diese versuchten die beiden Beamten mit der Ausrede "Wir sind nur hier, um Cannabis zu konsumieren." zu beschwichtigen. Bei einer darauffolgenden Durchsuchung der beiden Männer fanden die Beamten weder Rauschgift noch Zubehör. Im Rahmen einer Atemalkoholkontrolle stellten die Polizisten bei dem Jüngeren einen Wert von rund 0,8 Promille, bei seinem Komplizen knapp 0,4 Promille fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam konnte das Duo seinen Weg fortsetzen. Das zuständige Abschnittskommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zu schnell auf der Stadtautobahn

15. Februar (Charlottenburg) – Sehr rasant war in der vergangenen Nacht in Charlottenburg ein Wagen auf der Stadtautobahn unterwegs. Gegen 23.25 Uhr wurde der Mercedes auf der BAB 100 in Richtung Seestraße in Höhe der Knobelsdorffbrücke mit 113 km/h geblitzt. Bei den erlaubten 60 km/h war das Auto 53 km/h zu schnell unterwegs. Per Post wird dem Fahrer oder der Fahrerin der Tatvorwurf gemacht werden. Zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot und 280 Euro sind das Ergebnis der rasanten Fahrt, die die Polizeibeamten der Autobahnpolizei mit ihrem Messgerät festgehalten hatten.

Offenbar bei Rot die Straße überquert

15. Februar (Neukölln) – Ein Junge kam gestern Nachmittag nach einem Verkehrsunfall in Buckow mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach den bisherigen Erkenntnissen war eine 55-Jährige gegen 15.35 Uhr mit ihrem Mitsubishi in der Marienfelder Chaussee in Richtung Mariendorfer Damm unterwegs und erfasste am Quarzweg den Zwölfjährigen, der die Fahrbahn bei Rot in Richtung Drusenheimer Weg überquert haben soll. Rettungssanitäter und ein Notarzt brachten den Jungen mit Rücken- und Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in die Klinik. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernahm die Unfallbearbeitung.

Räuber flüchten nach Überfällen

15. Februar (Zehlendorf/Neukölln/Friedrichshain) – Bei Überfällen in den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden sowie in der vergangenen Nacht in Wannsee, Neukölln und Friedrichshain gelang Räubern die Flucht mit und ohne Beute. Die Raubkommissariate der Polizeidirektionen 4 und 5 führen die Ermittlungen.

Aussagen zufolge betrat gegen 17.40 Uhr ein maskierter Mann einen Zeitungsladen in der Königstraße und habe die 74-jährige Inhaberin mit einer Schusswaffe bedroht. Der Täter versuchte dann selbst die Kasse zu öffnen. Zeitgleich rief die Seniorin laut um Hilfe. Nachdem ein weiterer Versuch, die Kasse zu öffnen, gescheitert war, ergriff der Räuber ohne Beute die Flucht. Die Ladenbesitzerin wurde nicht verletzt.

Nach ersten Ermittlungen stürmten drei oder vier Maskierte gegen 21.35 Uhr in eine Spielhalle in der Hermannstraße und bedrohten einen 26 Jahre alten Angestellten. Dabei sollen die Täter mit mindestens einer Schusswaffe und einem Messer bewaffnet gewesen sein. Nach Aufforderung übergab der Mitarbeiter Geld an die Räuber. Anschließend flüchteten diese. Der 26-Jährige blieb unverletzt.

Rund 70 Minuten später betraten Erkenntnissen zufolge zwei Männer einen Spätkauf in der Ebertystraße, sollen den 54-jährigen Inhaber mit einer Schusswaffe bedroht und Geld verlangt haben. Der bewaffnete Täter ging dann um den Tresen zu dem Besitzer, woraufhin es zwischen beiden zu einem Handgemenge kam. Dabei erhielt der 54-Jährige zwei Schläge mit der Waffe auf den Kopf. Dem Opfer gelang es, den akustischen Überfallalarm auszulösen. Daraufhin verließ das Räuber-Duo ohne Beute den Laden und rannte in Richtung Ebelingstraße. Der Ladeninhaber erlitt Kopfverletzungen und wurde am Ort von Rettungskräften behandelt.

Festnahme nach Drogenhandel

15. Februar (Kreuzberg) – Zivilfahnder vom Polizeiabschnitt 53 nahmen gestern Abend einen mutmaßlichen Drogenhändler in Kreuzberg vorläufig fest. Gegen 18 Uhr beobachteten die Beamten den Mann an einem Spielplatz in der Wassertorstraße, als dieser offenbar Drogen verkaufte. Während sich der Käufer entfernen konnte, überprüften die Ermittler den Verkäufer und entdeckten im Sand an der Stelle, an der der vorläufig Festgenommene zuvor gesessen hatte, 13 kleine Tüten, mit vermutlich Marihuana. Bei der Durchsuchung des 21-Jährigen entdeckten die Polizisten eine Tüte, in der sich 16 weitere kleine Tüten, offenbar ebenfalls mit Marihuana gefüllt, befanden. Darüber hinaus beschlagnahmten die Fahnder ein Einhandmesser, drei Handys und Geld. Der 21-Jährige kam zu einer Gefangenensammelstelle und wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung dem Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 übergeben.

Bank überfallen – mehrere Täter flüchtig

14. Februar (Reinickendorf) – Unbekannte überfielen heute Morgen eine Bankfiliale am Ludolfingerplatz in Frohnau. Noch vor Öffnung des Geldinstitutes verschafften sich mehrere maskierte, mit Schusswaffen und Reizgas bewaffnete Täter Zugang zu der Filiale, in dem sie die Reinigungskraft, eine 42-jährige Frau, überwältigten. Im weiteren Verlauf warteten die Unbekannten auf die zur Öffnungszeit erschienenen Mitarbeiter der Bank und überwältigten auch diese. Letztlich gelangten die Täter in den Tresorraum, wo sie gewaltsam mehrere Schließfächer öffneten. Mit der Beute aus den Fächern flüchteten sie in unbekannte Richtung. Die 42-jährige Reinigungskraft wurde leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren fünf Angestellten wurden nicht verletzt, standen aber unter dem Eindruck des Geschehens. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

Mutmaßlicher Schmuckdieb identifiziert

14. Februar (Mitte/Reinickendorf) – Dank des Hinweises eines Justizmitarbeiters sowie Informationen aus der Bevölkerung konnte der Gesuchte, dem zur Last gelegt wird, mehrere Trickdiebstähle im April 2016 begangen zu haben, namhaft gemacht werden. Es handelt sich um einen 33-Jährigen, der der Polizei Berlin bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt ist. Der Mann befindet sich derzeit wegen einer anderen Sache in Baden-Württemberg in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Berlin dauern an.

Busfahrer angegriffen – Mann mit Bildern gesucht

14. Februar (Spandau) – Die Kriminalpolizei sucht mit Bildern nach einem Mann, der in dringendem Verdacht steht, am 31.Oktober 2016 einen Busfahrer der BVG Linie 236 mehrfach mit Reizgas besprüht zu haben. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand betrat der Mann an der Haltestelle Pichelsdorfer Straße Ecke Betckestraße gegen 12.45 Uhr den Bus. Es kam zu einem Streitgespräch über einen Fahrschein, woraufhin der 54-jährige Fahrer zunächst von den Unbekannten bespuckt wurde. Anschließend verwies er ihn aus dem Fahrzeug und wurde daraufhin unvermittelt mit Reizgas besprüht. Nun flüchtete der Angreifer und der Busfahrer verfolgte ihn. Um den Verfolger abzuschütteln, besprühte ihn der Täter abermals mit Reizgas und entkam in Richtung Heerstraße. Durch die Tat erlitt der BVG Fahrer eine Reizung der Augen, die ambulant behandelt werden musste. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 2 in der Charlottenburger Chaussee 67 in Spandau zu den Bürodienstzeiten unter der Rufnummer (030) 4664-273313, außerhalb der Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer (030) 4664-271100 oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.560907.php einsehen.

Die Echten nehmen die Falschen fest

14. Februar (Steglitz) – Fahnder des Fachkommissariats für Trickdiebstahl im Landeskriminalamt nahmen gestern Nachmittag eine Bande von vier mutmaßlichen Trickdieben fest. Die Beamten bemerkten in Steglitz einen VW Golf, besetzt mit vier Männern. Zwei Männer stiegen in der Zimmermannstraße aus, verschwanden kurz vor 16 Uhr etwa eine Viertelstunde in einem Wohnhaus, kehrten dann zu dem Fahrzeug zurück und fuhren mit ihren Begleitern davon. Sofort anschließende Ermittlungen in dem Wohnhaus ergaben, dass eine 81-jährige Bewohnerin kurz zuvor von zwei Männern aufgesucht worden war, die sich als Kriminalbeamte vorstellten. Als beide wenig später die Wohnung wieder verlassen hatten, bemerkte die Seniorin das Fehlen ihrer Geldbörse. Aufgrund der Angaben der Rentnerin stoppten die Zivilfahnder den VW an der Bundesallee Ecke Güntzelstraße und nahmen alle Insassen vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des Autos und der Männer fanden die Beamten unter anderem das Portemonnaie der 81-Jährigen und einen gefälschten Dienstausweis der Kriminalpolizei. Die Festgenommenen, zwischen 23 und 45 Jahre alt, wurden wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls für das Trickdiebstahlkommissariat eingeliefert. Sie sollen heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an. Tipps, wie Sie sich vor Trickbetrügern beziehungsweise -dieben schützen können und zur Seniorensicherheit, erhalten Sie im Internet auf der Seite der Polizei Berlin oder auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention sowie bei dem Ansprechpartner für Seniorensicherheit des Landeskriminalamtes Berlin im Columbiadamm 4 in Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 - 979 222.

Im U-Bahnhof geraucht - Wachschutzangestellte angegriffen

14. Februar (Mitte) – Leichte Verletzungen trug eine Mitarbeiterin eines Sicherheitsunternehmens gestern Abend in Mitte davon. Die 28-Jährige war gegen 19.50 Uhr mit ihrer gleichaltrigen Kollegin im U-Bahnhof Alexanderplatz unterwegs, als die beiden auf dem Bahnsteig der U5 auf einen rauchenden Mann aufmerksam wurden. Als sie ihn auf das bestehende Rauchverbot hinwiesen, reagierte der Angesprochene aggressiv und versuchte, seine glimmende Zigarette in das Gesicht der 28-Jährigen zu drücken. Dies konnte sie im letzten Moment verhindern. Daraufhin ließ der 26-Jährige den Glimmstengel auf den Boden fallen, packte die Frau nun am Hals und würgte sie. Gemeinsam mit der Kollegin und einem hinzueilenden BVG-Angestellten konnte der Angriff abgewehrt, der Mann zu Boden gebracht und ihm eine Handfessel angelegt werden. Zwischenzeitlich alarmierte Polizisten stellten bei ihm bei einer Atemalkoholkontrolle einen Wert von über ein Promille fest und brachten den 26-Jährigen zu einer Gefangenensammelstelle. Dort musste er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurde er auf freien Fuß gesetzt und muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die 28-Jährige trug Schmerzen davon, brauchte jedoch nicht behandelt werden. Ihre Kollegin blieb unverletzt.

Sachbeschädigung an Dienstgebäude

14. Februar (Friedrichsfelde) – Unbekannte haben in Friedrichsfelde ein Dienstgebäude der Polizei beschädigt. Heute früh stellten Beamte der dort untergebrachten Einsatzhundertschaft gegen 4.25 Uhr eine gesprungene Fensterscheibe im Erdgeschoss des Gebäudes in der Sewanstraße fest. Vermutlich wurde die äußere Scheibe eines Doppelglasfensters mit einem Kleinpflasterstein eingeworfen. Die Polizisten entdeckten das vermeintliche Wurfgeschoss auf der Rasenfläche und stellten den Stein als Spurenträger sicher. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zusammenstoß zwischen Kastenwagen und Schüler

14. Februar (Tiergarten) – Gestern Nachmittag kam es in Tiergarten zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Schüler schwer verletzt wurde. Ersten Ermittlungen zufolge soll der 15-Jährige bei Rot die Klingelhöferstraße in Richtung Stülerstraße überquert haben, als er gegen 16.30 Uhr von dem Renault eines 63-Jährigen, der aus Richtung Hofjägerallee kam, erfasst wurde. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich der Jugendliche schwer am Kopf und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Nächtlicher Tankstellenüberfall

14. Februar (Tempelhof) – Mit Beute flüchteten unbekannte Täter, nachdem sie in der vergangenen Nacht eine Tankstelle in Tempelhof überfallen hatten. Nach den Angaben des 25 Jahre alten Angestellten sollen gegen 22.20 Uhr zwei Maskierte den Verkaufsraum der Tankstelle im Tempelhofer Weg betreten und sich mit gezogener Schusswaffe und Pfefferspray zum Verkaufstresen begeben haben. Der Mitarbeiter flüchtete geistesgegenwärtig in hintere Räume, in denen er sich einschloss. Die Räuber nahmen Geld aus der Kasse und flüchteten in Richtung Wilhelm-Borgmann-Brücke. Der Angestellte stand bei der Anzeigenaufnahme noch deutlich unter dem Eindruck des Geschehens. Die Kriminalpolizei der Direktion 4 hat die Ermittlungen zum schweren Raub übernommen.

Mann mit Stichverletzungen in Klinik

14. Februar (Lichtenberg) – In der vergangenen Nacht kam ein Mann in eine Klinik, nachdem er bei einem Angriff in Karlshorst verletzt worden war. Ein vorangegangener Streit, so die Aussagen, soll Ursache des Angriffs in der Köpenicker Allee gewesen sein. Ein ihm Unbekannter soll gegen 23.30 Uhr den 18 Jahre alten Mann festgehalten haben, ein 23-Jähriger habe ihm dann mehrere Stiche in den Oberschenkel versetzt. Anschließend seien beide geflüchtet. Glücklicherweise waren es oberflächliche Verletzungen, so dass der junge Mann nach einer ambulanten Behandlung in einer Klinik wieder entlassen werden konnte. Was die Ursache des Streits gewesen ist, ist nun Teil der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 6 führt.

Polizist angegriffen und verletzt

14. Februar (Tiergarten) – Gestern Abend wurde ein Polizist bei einem Einsatz in Moabit angegriffen und trat anschließend verletzt vom Dienst ab. Mit einem richterlichen Beschluss wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln durchsuchten Polizisten der Direktion 3 die Wohnung eines 26-Jährigen. Als die Beamten kurz vor 22 Uhr die Wohnung in Alt-Moabit betraten, schlug der Mann sofort mit einem Baseballschläger auf einen Polizisten ein. Dieser erlitt Verletzungen an der Schulter, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Der 26-Jährige wurde festgenommen und für die Kriminalpolizei der Direktion 3 eingeliefert. In der Wohnung fanden die Beamten Betäubungsmittel, mit denen der Mann gehandelt haben soll.

Mann nach Überfall mit schweren Verletzungen im Krankenhaus

13. Februar (Tiergarten) – Ein Passant entdeckte heute früh einen schwer verletzten Mann in Moabit. Um kurz nach 4 Uhr sah er den 57-Jährigen blutend auf dem Gehweg liegen und alarmierte Feuerwehr sowie Polizei. Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der Mann Opfer eines Raubüberfalles, wobei der oder die Täter ihm sein Handy abgenommen haben sollen. Er kam mit Kopfverletzungen und schwersten Verletzungen an der Halswirbelsäule in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Rücksichtsloser Raser

13. Februar (Reinickendorf/Wedding) – Die Flucht eines Autofahrers vor der Polizei, von Wedding nach Reinickendorf, endete gestern Nacht mit einem schweren Verkehrsunfall.
Gegen 23.45 Uhr bemerkten Polizisten in der Plantagenstraße ein parkendes Fahrzeug mit einem scheinbar zusammengesackten Mann am Steuer. Auf dem Beifahrersitz entdeckten sie zudem eine Einwegspritze. Als die Beamten den Fahrer ansprachen, startete dieser plötzlich den Wagen und fuhr rückwärts los. Ohne eingeschaltetes Licht raste er mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Wedding. Dabei kam es an der Kreuzung zur Adolfstraße zu einem Zusammenprall mit einem Streifenwagen. Unbeeindruckt setzte er seine Fahrt in Richtung Reinickendorf fort, wobei er Gehwege sowie Grünflächen überfuhr und einen Skoda streifte und dabei beschädigte. Seine Fahrt endete schließlich in der Heiligenseestraße wo er von der Fahrbahn abkam und gegen ein Haltstellenschild sowie einen Baum prallte. Anschließend überschlug sich der Audi und kam auf dem Dach zum Liegen. Die Rettungskräfte der Feuerwehr zogen den 34- jährigen Fahrer durch eine eingeschlagene Seitenscheibe aus dem zwischenzeitlich brennenden Wagen und brachten ihn mit schweren Kopfverletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stehende Mann hatte keinen gültigen Führerschein und wurde bereits mit zwei Haftbefehlen wegen Diebstahlstaten gesucht. Zudem fanden die Beamten in seinem Wagen drei Kügelchen einer mutmaßlichen Droge. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die Heiligenseestraße bis 4.30 Uhr gesperrt. Zum Glück wurden durch die rücksichtslose Fahrweise des Mannes keine weiteren Personen verletzt.

Spielautomaten manipuliert - Tatverdächtige mit Bildern gesucht

13. Februar (Pankow) – Mit der Veröffentlichung von Lichtbildern sucht die Polizei Berlin nach drei unbekannten Männern, die am 8. Dezember 2016 in der Zeit von 21.45 bis 23 Uhr in Blankenburg mehrere Spielautomaten manipuliert haben sollen. In einer Spielhalle in der Treseburger Straße gingen die Täter arbeitsteilig vor. Während zwei Männer die Angestellten ablenkten und die Sicht auf den dritten Komplizen versperrten, manipulierte dieser das Spielsystem, so dass der Automat mehrfach leergespielt werden konnte. Hierbei erbeuteten sie einen Betrag von rund 2.100 Euro. Es liegen Anhaltspunkte vor, dass das Trio überregional mit seiner Begehungsweise auftritt. Ein Verdächtiger soll 25 bis 30 Jahre alt sein. Er trägt dunkle gelockte Haare und ist von schlanker Statur. Der Zweite ist ungefähr 50 Jahre alt, kräftig und trägt kurze, glatte schwarze Haare. Der dritte Täter ist etwa 55 Jahre alt, hat eine kräftige bis stämmige Figur und kurze graumelierte Haare. Hinweise nimmt das Abschnittskommissariat 14 der Polizeidirektion 1 in der Berliner Allee 210 in Weißensee unter der Telefonnummer (030) 4664 - 114 700 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder der Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.560197.php einsehen.

Vorläufige Festnahme nach Brandstiftung

13. Februar (Wilmersdorf) – In der vergangenen Nacht nahmen Zivilbeamte einen mutmaßlichen Brandstifter in Wilmersdorf fest. Kurz vor Mitternacht bemerkte ein Mann ein Feuer an seinem am Hohenzollerndamm geparkten VW. Polizisten des Abschnitts 26, die in der Nähe waren, nahmen kurz danach einen 37 Jahre alten Mann fest, der sich zuvor vom Tatort entfernt hatte. Das Auto, in dem er kurzzeitig geflüchtet war, stoppten die Beamten am Spandauer Damm. Im Fahrzeug fanden die Polizisten unter anderem zwei auf dem Beifahrersitz liegende Luftdruckwaffen. Der 37-Jährige wurde für ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes eingeliefert. Der VW wurde durch die Flammen erheblich beschädigt, Menschenleben waren nicht in Gefahr.

Brandstiftung an Hochsitz und Auto

13. Februar (Zehlendorf/Marzahn) – Beamte eines Brandkommissariats und des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt gehen derzeit von Brandstiftung an einem Hochsitz in Nikolassee sowie an einem Auto in Marzahn aus.

Vorbeifahrende Zeugen alarmierten gestern gegen 19.40 Uhr Polizei und Feuerwehr in ein Waldstück an der Havelchaussee, nachdem sie einen in Flammen stehenden Hochsitz von der Straße aus entdeckten. Rettungskräfte der Feuerwehr löschten die Flammen, die den Hochsitz stark beschädigten. Ein Übergreifen auf die in unmittelbarer Nähe stehenden Nadelbäume konnte verhindert werden.

Das Feuer an einem in der Märkischen Allee geparkten VW wurde von alarmierten Polizisten gelöscht, nachdem eine Passantin dies gegen 2.20 Uhr entdeckte. Menschenleben waren nicht in Gefahr.

Nach Warenkreditbetrug drei Jugendliche vorläufig festgenommen

13. Februar (Pankow) – In den gestrigen Nachmittagsstunden nahmen Polizisten drei Jugendliche im Hansaviertel vorläufig fest. Gegen 14.40 Uhr alarmierte ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Lessingstraße die Polizei, nachdem er das sich verdächtig verhaltende Trio beobachtet hatte. Die Drei hatten mehrere Paketlieferscheine aus Briefkästen erlangt und die Pakete, die bei Nachbarn hinterlegt waren, durch Vorzeigen der Lieferscheine in Empfang genommen. Die von einem Richter angeordneten Wohnungsdurchsuchungen bei den Festgenommenen im Alter von 14 und 15 Jahren führten zur Beschlagnahme von Beweismitteln.

Tatverdächtiger zu zwei Mordfällen - Wer kennt Josef Szcurek

12. Februar (Pankow) – Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei Berlin um Hinweise zu dem festgenommenen Tatverdächtigen Josef SZCZUREK. Die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes ermittelt aktuell in Zusammenhang mit dem Mord an dem Rentner Heinz NEIDHARDT, der am 9. Januar 2017 tot in einer Tiefkühltruhe in seiner Wohnung in der Hosemannstraße 18 in Prenzlauer Berg gefunden wurde, sowie zu dem Verschwinden der Rentnerin Irma KUROWSKI. Frau KUROWSKI wohnte offiziell bis zum Jahr 2002 in der Naugarder Straße 49 in Prenzlauer Berg. Seit Ende 2000 fehlt von ihr jedes Lebenszeichen. Es muss davon ausgegangen werden, dass auch Frau KUROWSKI einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Der festgenommene 55-jährige Beschuldigte Josef SZCZUREK ist dringend verdächtig, beide Taten begangen zu haben. Von besonderem Interesse sind dabei die Jahre 2000 bis 2008. Hinweise nimmt die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 888, per E-Mail an LKA118@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Bilder des Beschuldigten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.552122.php einsehen.

Geschäfte überfallen

12. Februar (Charlottenburg/Tempelhof/Spandau/Lichtenberg) – Insgesamt vier Geschäfte waren Ziele von Raubüberfallen gestern Abend und in der vergangenen Nacht in Charlottenburg, Tempelhof, Gatow und Neu-Hohenschönhausen.

Gegen 18.30 Uhr begaben sich zwei Männer in einen Schreibwarenshop am Kurfürstendamm. Einer der Täter bedrohte die 46-jährige Filialleiterin mit einem Messer und zwang sie, die Kasse zu öffnen. Zudem musste die Frau auch die Kasse des in dem Laden befindlichen Postschalters öffnen. Nachdem die Räuber die Beute an sich genommen hatten, drängten sie die Frau in den Lagerraum und fesselten sie. Das Duo flüchtete anschließend mit der Beute unerkannt. Der 46-Jährigen gelang es sich zu befreien und die Polizei zu alarmieren. Sie blieb glücklicherweise unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen wegen schweren Raubes.

Kurz vor 19 Uhr betraten zwei Maskierte einen Kiosk am Tempelhofer Damm, bedrohten die 46-jährige Inhaberin mit einer Pistole und rissen ihr mit Wucht den Telefonhörer aus der Hand. Nachdem sich die beiden Unbekannten mehrere Zigarettenschachteln aus der Auslage genommen hatten, flüchteten sie aus dem Geschäft in unbekannte Richtung. Die 46-Jährige blieb unverletzt.

Am Kladower Damm liefen kurz nach 19 Uhr drei Räuber in den Verkaufsraum einer Tankstelle und bedrohten den 40-jährigen Pächter mit einer Schusswaffe sowie zwei Messern. Sie zwangen den Mann die Kasse zu öffnen, aus der sich das Trio Geld nahm. Anschließend raubten die Täter mehrere Tabakdosen und flüchteten aus dem Verkaufsraum in unbekannte Richtung.

Ein Maskierter betrat kurz nach 23 Uhr ein Bistro in der Grevesmühlener Straße und forderte von dem 51-jährigen Angestellten Geld. Dieser ließ sich nicht beeindrucken, stieß den mutmaßlichen Räuber gegen die Wand und hielt ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten fest. Sowohl die Maskierung als auch die Waffe verlor der Tatverdächtige bei dem Gerangel. Der 16-Jährige räumte ein, dass er von einem weiteren Jugendlichen zur Tat angestiftet worden sei. Die Beamten fuhren zu dessen Wohnanschrift und nahmen einen 17-jährigen Tatverdächtigen vorübergehend fest. Ermittlungen ergaben, dass eine gleichaltrige Freundin die Maskierung sowie Handschuhe zur Verfügung gestellt hatte, so dass auch sie wegen Beihilfe einem Strafermittlungsverfahren entgegensieht. Sowohl der 16-Jährige als auch sein mutmaßlicher Anstifter wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Mann bei Streitigkeiten in Diskothek verletzt

12. Februar (Neukölln) – In Rudow kam es heute früh zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Diskothekenbesuchern, wobei ein Mann verletzt wurde. Gegen 3.45 Uhr gerieten ein 29-Jähriger und ein 21-Jähriger nach einer versehentlichen Rempelei an der Bar in der Neuköllner Straße beim Getränkeholen in Streit. Trotz sofortiger Entschuldigung des jüngeren Mannes boxte der mutmaßliche Tatverdächtige diesem sofort mit der Faust auf das rechte Auge. Anschließend schlug er den oberen Teil seines Trinkglases am Tresen ab und führte ruckartige Stichbewegungen durch. Diese konnte der 21-Jährige jedoch abwehren und erlitt dabei leichte Schnittwunden am rechten Unterarm. Der 29-Jährige wurde vom Türsteher, bei dem Versuch die Diskothek zu verlassen, am Ausgang aufgehalten und den alarmierten Polizisten übergeben. Der Mann wurde nach einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung aus dem Gewahrsam entlassen. Der 21-Jährige kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mit Schlägen und Tritten attackiert

12. Februar (Mitte) – Heute früh gerieten im U-Bahnhof Jannowitzbrücke in Mitte zwei junge Männer mit einer Personengruppe in Streit, wobei ein Mann leicht verletzt wurde. Der 17-Jährige und sein gleichaltriger Begleiter wurden gegen 4.15 Uhr unvermittelt von einer Gruppe Männer angegriffen. Diese schlugen dem jungen Mann ins Gesicht und traten ihn mehrfach. Auch als dieser zu Boden ging, ließen die Angreifer nicht von ihm ab. Er erlitt Verletzungen am Kopf. Rettungskräfte brachten den Jugendlichen zu einer ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die vermeintlichen Schläger konnten unerkannt flüchten. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

12. Februar (Spandau) – Zwei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls gestern Nachmittag in Spandau. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr ein 20-jähriger Fahrer eines BMW in der Straße am Juliusturm und wollte gegen 16.50 Uhr nach links in den Zitadellenweg abbiegen. Hierbei stieß der junge Mann mit seinem Fahrzeug gegen einen entgegenkommenden Skoda eines 35-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der 35-Jährige leichte Verletzungen, seine 31-jährige Beifahrerin musste mit einer schweren Kopfverletzung in einer Klinik stationär aufgenommen werden. Der 20-Jährige blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen zum Unfallhergang.

Zwei Verletzte bei Schüssen vor Diskothek

12. Februar (Schöneberg) – Vor einer Diskothek in Schöneberg kam es heute früh zu Schüssen, wobei zwei Männer verletzt wurden. Gegen 3.50 Uhr gaben Unbekannte aus einem Fahrzeug, das in der Hauptstraße in Richtung Potsdamer Straße unterwegs war, mehrere Schüsse auf den Eingang der auf der gegenüberliegenden Seite befindlichen Diskothek ab. Zwei Türsteher im Alter von 26 und 36 Jahren wurden an den Beinen getroffen und kamen zur Behandlung in Krankenhäuser. Das Auto eines Unbeteiligten, das in Richtung Innsbrucker Platz fuhr, wurde ebenfalls getroffen. Der Fahrer blieb - wie auch weitere Personen - glücklicherweise unverletzt. Die Täter entkamen unerkannt. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts hat die 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen. Für die Tatortarbeit war die Hauptstraße in beiden Richtungen zwischen Akazien- und Eisenacher Straße bis in die Morgenstunden gesperrt.

Auf dem Dach gelandet

11. Februar (Friedrichshain) – Heute Mittag kam es in Friedrichshain zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Beteiligte verletzt wurden. Gegen 11.10 Uhr war eine 26-Jährige mit ihrem Auto in der Stralauer Allee in Richtung Mühlenstraße unterwegs. Als sie nach links auf die Oberbaumbrücke abbiegen wollte, übersah sie ein entgegenkommendes Taxi eines 62-Jährigen. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei sich der VW Caddy der Frau überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Rettungskräfte brachten sie und ihre 28-jährige Beifahrerin mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Taxifahrer erlitt einen Schock und konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Für die Unfallaufnahme war die Kreuzung für rund eine Stunde für den kompletten Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weitere Bearbeitung übernommen.

Polizisten bei Widerstand verletzt

11. Februar (Friedrichsfelde) – In der vergangenen Nacht wurde die Polizei zum U-Bahnhof Friedrichsfelde wegen Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen alarmiert. Als die Beamten gegen 1.10 Uhr den Sachverhalt aufnahmen, verletzte eine 16-Jährige eine Polizistin unvermittelt mit Tritten und Schlägen leicht an den Beinen sowie am Kopf. Ein Begleiter der Jugendlichen versuchte im Verlauf des Gerangels die Dienstwaffe des Kollegen der Angegriffenen zu erlangen. Dies konnte der Polizeibeamte jedoch abwehren und erlitt dabei eine Prellung an der Hand. Eine anschließende Atemalkoholmessung bei der jungen Frau ergab einen Wert von rund 0,6 Promille. Ihr 20-jähriger Begleiter musste sich im Polizeigewahrsam einer Blutentnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Beide müssen sich nun wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte verantworten. Während die Polizistin ihren Dienst fortsetzen konnte, beendete ihr Kollege die Schicht und ließ sich wegen der Handverletzung ambulant im Krankenhaus behandeln.
Im Zuge der Anzeigenaufnahme wurde bekannt, dass zwei Unbeteiligte im Alter von 29 und 31 Jahren ebenfalls mit Faustschlägen attackiert und dabei leicht verletzt wurden. Eine ärztliche Behandlung lehnten sie ab und gaben an, dass es sich bei dem Angreifer um einen 19-Jährigen handelte, der zuvor in die Streitigkeiten der beiden Gruppen involviert war. Der junge Mann konnte nach der Personalienfeststellung seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen dauern an.

Mehrere Einbrecher festgenommen

11. Februar (Charlottenburg/Lichtenberg) – Zivilpolizisten der Direktion 2 beobachteten gegen 12 Uhr zwei Frauen, die in verdächtiger Weise mehrere Wohnhäuser betraten und kurz darauf wieder verließen. Bei der Überprüfung konnten die Beamten an zwei Wohnungen in der Wintersteinstraße sowie in der Straße Alt-Lietzow frische Hebelspuren feststellen und nahmen die Verdächtigen fest. Aufgrund der Ermittlungen der Kriminalpolizei stehen die beiden Frauen im Verdacht, weitere Einbruchstaten begangen zu haben. Während eine von ihnen als 25-Jährige identifiziert werden konnte, dauert die Klärung bei ihrer Komplizin noch an. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Auf frischer Tat überraschte ein Mieter einen Einbrecher in seiner Wohnung in der Paul-Zobel-Straße. Der 32-Jährige kehrte gegen 15.40 Uhr nach Hause und sah den Unbekannten, der gerade die Wohnung verließ und die Tür hinter sich zuzog. Als er den Verdächtigen ansprach, rannte dieser aus dem Wohnhaus. Der Mieter nahm die Verfolgung auf und konnte den Flüchtenden mit Hilfe von Passanten festhalten und der zwischenzeitlich alarmierten Polizei übergeben. Bei dem 41-Jährigen beschlagnahmten die Beamten Geld sowie Schmuck. Dabei handelt es sich mutmaßlich auch um Diebesgut aus anderen Taten. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei der Direktion 6 überstellt, die die Ermittlungen - auch zu den möglichen weiteren Taten - übernommen hat.

Drei auf einen Streich

11. Februar (Mitte) – Gleich drei mutmaßliche Autoknacker gingen der Polizei in der vergangenen Nacht in Mitte und Gesundbrunnen ins Netz.
Gegen 22.40 Uhr beobachteten Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 31, dass ein Mann in der Hannoverschen Straße die Seitenscheibe eines geparkten BMW einschlug und sich anschließend Handschuhe anzog. Noch bevor sich der 30-Jährige in das Wageninnere beugen konnte, nahmen ihn die Polizisten fest und überstellten ihn der Kriminalpolizei.
Ein Passant bemerkte gegen 0.15 Uhr in der Behmstraße zwei Männer, die an der Seitentür eines Transporters hantierten und informierte die Besatzung eines in der Nähe patrouillierenden Funkwagens. Als die Beamten sich näherten, saßen die beiden Verdächtigen in einem vor dem Transporter geparkten Auto. Bei der Kontrolle des Wagens fanden die Polizisten hochwertige Baumaschinen, die sie beschlagnahmten. Die beiden 26-Jährigen wurden festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt. Einer von ihnen war zudem mit Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben.

Raubüberfall gescheitert

11. Februar (Neukölln) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht vergeblich versucht, eine Spielhalle in Britz zu überfallen. Kurz nach 1 Uhr klingelte einer der drei Täter an dem Geschäft in der Blaschkoallee. Nachdem der 41-jährige Mitarbeiter den Türsummer betätigt hatte, lief das Trio in den Vorraum der Spielhalle. Der Angestellte hörte kurz darauf, dass mehrere Waffen im Vorraum des Geschäfts durchgeladen wurden. Als einer der Räuber kurz darauf die Spielhalle mit gezogener Waffe betrat, warf der Mitarbeiter einen schweren Holzstab nach dem ungebetenen Gast. Dieser duckte sich und suchte mit seinen Komplizen ohne Beute das Weite. Der 41-Jährige blieb unverletzt.

Täter flüchten nach Überfall in Hotel mit Beute

11. Februar (Neukölln) – Drei Unbekannte haben heute früh ein Hotel in Neukölln überfallen und sind mit der Beute unerkannt geflüchtet. Gegen 2.15 Uhr betrat das Trio die Vorhalle des Hotels in der Hermannstraße. Der gerade im Büro arbeitende 39-jährige Angestellte wurde nun von einem der Räuber mit einer Pistole bedroht und zur Herausgabe von Geld gezwungen. Nachdem das Trio die Beute an sich genommen hatte, flüchtete es aus dem Hotel in unbekannte Richtung. Der 39-Jährige blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen.

Über das Gleisbett gefahren

11. Februar (Neukölln) – Gestern Abend kam ein 73-Jähriger gegen 18.10 Uhr in Höhe Fuchsienweg in Rudow mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab, als er in der Stubenrauchstraße in Richtung Neuköllner Straße unterwegs war. Anschließend fuhr er auf dem Mittelstreifen weiter. Im Gleisbett der Mittenwalder Eisenbahn überfuhr er zwei Poller und kam auf die Fahrbahn zurück. Anschließend stieß er gegen einen am rechten Rand abgestellten Anhänger. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser über den Gehweg gegen einen Zaun geschoben. Bei diesem Zusammenstoß erlitt der Autofahrer offensichtlich nur Hautabschürfungen am Unterarm. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann jedoch wegen des Verdachts auf ein Schädelhirntrauma zur Beobachtung in ein Krankenhaus.
Die eingesetzten Polizisten konnten noch während der Unfallaufnahme einen weiteren Unfallort in der Stubenrauchstraße Ecke Kanalstraße ausfindig machen. Dort hatte der Mann zuvor bereits einen Verkehrsunfall verursacht und sich mutmaßlich unerlaubt entfernt. Eine richterlich angeordnete Blutentnahme ergab, dass der Herr alkoholisiert war. Die Stubenrauchstraße musste für die Unfallaufnahme zwischen Seidelbastweg und Fuchsienweg rund eine Stunde für den kompletten Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weitere Bearbeitung übernommen.

Von der Fahrbahn abgekommen

11. Februar (Schöneberg) – Gestern Abend befuhr ein 44-Jähriger den Sachsendamm in Schöneberg in Richtung Dominicusstraße. Gegen 20.15 Uhr kam er mit seinem BMW vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Bei diesem Zusammenstoß erlitt er schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das erheblich beschädigte Fahrzeug wurde zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt. Der Sachsendamm musste für die Unfallaufnahme zwischen Gotenstraße und Friedrich-Gerlach-Brücke rund zweieinhalb Stunden für den kompletten Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Die zuständige Fachdienststelle der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Maskierte überfallen Tankstelle

10. Februar (Spandau) – Heute früh überfielen zwei Unbekannte eine Tankstelle in Spandau und flüchteten anschließend mit der Beute. Den Aussagen der 36 Jahre alten Mitarbeiterin zufolge haben gegen 5.20 Uhr die beiden Maskierten den Verkaufsraum der Tankstelle in der Streitstraße betreten. Einer habe ein Pfefferspray, der andere eine Waffe, die einer Machete ähnelte, in den Händen gehalten. Beide drangen an der Angestellten vorbei zur Kasse und entnahmen Geld sowie diverse Zigarettenschachteln aus einem Regal. Anschließend stahlen sie noch das Handy der 36-Jährigen und flüchteten in Richtung Askanierring. Die Mitarbeiterin, die deutlich unter dem Eindruck des Geschehens stand, alarmierte dann die Polizei. Die Kriminalpolizei der Direktion 2 hat die Ermittlungen übernommen.

Schmuckdieb mit Bildern gesucht

10. Februar (Reinickendorf/Mitte) – Mit der Veröffentlichung von Lichtbildern sucht die Polizei Berlin nach einem Unbekannten, der im April 2016 in Tegel und Mitte Trickdiebstähle begangen und dabei hochwertige Ringe aus Schmuckläden entwendet hat. Der Gesuchte, der sich als Oleg VOLOBEEV ausgegeben hat, ist 35 bis 40 Jahre alt, etwa 185 cm groß, schlank, weist eine vernarbte Gesichtshaut auf und trägt blonde, leicht gelockte lange Haare mit einem "Pferdeschwanz". Er sprach bei den Taten Englisch mit osteuropäischem Akzent und gebrochenes Deutsch. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm 12 in Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 - 944 401 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.560046.php einsehen.

Cannabisplantage entdeckt - Brüder festgenommen

10. Februar (Mitte) – Nach umfangreichen Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft und das Rauschgiftkommissariat der Direktion 3 wegen Verdacht des gewerbsmäßigen unerlaubten Anbaus von Cannabis vollstreckten die Fahnder gestern Morgen drei Durchsuchungsbeschlüsse in Moabit und Wedding und nahmen zwei tatverdächtige Männer fest. Ab 7 Uhr durchsuchten die Beamten die Wohnungen von zwei Brüdern, 35 und 30 Jahre alt, in der Siemensstraße und in der Burgsdorfstraße sowie eine Remise, ebenfalls in der Burgsdorfstraße, die als Gewerbe angemietet war. Der 30-Jährige wurde in den Gewerberäumen angetroffen. Dort fanden die Polizisten eine aufwendig betriebene Indoor-Plantage vor und stellten etwa 150 Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien sowie circa 16 Kilogramm bereits geerntete Cannabisblütenstände sicher. Den 35-jährigen Bruder nahmen die Beamten in seiner Wohnung in der Siemensstraße fest. Er soll heute einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehles vorgeführt werden. Sein jüngerer Bruder wurde gestern nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Ein Foto der Betäubungsmittel finden Sie unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.560034.php

Mutmaßlicher Drogenhändler ging ins Netz

10. Februar (Neukölln) – Beamte des Polizeiabschnitts 54 haben gestern Nachmittag einen mutmaßlichen Drogenhändler in Neukölln festgenommen. Nachdem die Fahnder gegen 14.40 Uhr in der Brusendorfer Straße den polizeibekannten 24-Jährigen beim Drogenhandel beobachtet hatten und in diesem Zusammenhang zunächst einen 43-jährigen Käufer überführen konnten, nahmen die Beamten wenig später den Tatverdächtigen fest. Bei ihm fanden die Polizisten Marihuana sowie den mutmaßlichen Handelserlös aus den Drogengeschäften. Der Festgenommene wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun wegen Drogenhandels verantworten.

Frau bei Überfall leicht verletzt

10. Februar (Neukölln) – Leichte Kopfverletzungen erlitt eine Frau bei einem Überfall gestern Abend in Neukölln. Die 49-Jährige zeigte bei einem Polizeiabschnitt an, dass sie sich gegen 18 Uhr auf dem Gehweg der Karl-Marx-Straße befand und eine Kurznachricht auf ihrem Mobiltelefon eingab. Hierbei trat ein Unbekannter an sie heran, schlug der Frau unvermittelt mit der Faust ins Gesicht und riss ihr das Handy aus der Hand. Anschließend flüchtete der Räuber unerkannt. Die Frau gab weiterhin an, dass sie bei dem Überfall eine Gesichtsverletzung erlitten habe und sich in einem Krankenhaus ambulant behandeln lassen wolle. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen in diesem Fall.

Festnahmen nach versuchtem Raubüberfall

10. Februar (Kreuzberg) – Beamte der 31. Einsatzhundertschaft haben in der vergangenen Nacht zwei Tatverdächtige in Kreuzberg festgenommen, die zuvor versucht hatten, einen Mann zu überfallen. Der 20-Jährige befand sich gegen 22.15 Uhr im Görlitzer Park und wurde hierbei von zwei Männern gefragt, ob er Drogen kaufen wolle. Als er dies verneinte und sein Handy in die Jackentasche steckte, packte einer der Männer ihn an seiner Jacke. Zeitgleich stach der zweite mutmaßliche Räuber mit einem Messer nach dem jungen Mann. Da der 20-Jährige sich nach eigenen Aussagen weggedreht und auf die Knie hat fallen lassen, wurde er lediglich an der Hand leicht verletzt. Ihm gelang es, aus dem Park zu flüchten. Herbeigerufenen Polizisten der Bereitschaftspolizei nahmen kurze Zeit später die beiden Tatverdächtigen im Alter von 23 und 30 Jahren im Park fest und überstellten sie einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei. Der 20-Jährige erlitt bei dem Überfall eine Schnittverletzung an der Hand, die er zunächst nicht behandeln lassen wollte.

Mutmaßliche Autoknacker festgenommen

10. Februar (Lichtenberg/Pankow) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 64 haben in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Autodiebe in Prenzlauer Berg festgenommen. Gegen 23.45 Uhr sahen die Fahnder in der Schulze-Boysen-Straße drei Männer, die sich an einem Audi A4 zu schaffen machten. Während einer des Trios in den Wagen einstieg und davon fuhr, stiegen seine beiden Komplizen in ihren Audi ein und fuhren dem Mann hinterher. Nicht allein auf weiter Flur waren sie, da die Polizisten ebenfalls dem Trio hinterher fuhren und mit Unterstützung weiterer Kollegen beide Fahrzeuge wenig später in der Michelangelostraße anhielten. Während der Mann im gestohlenen Audi zu Fuß flüchten konnte, nahmen die Fahnder seine beiden Komplizen im Alter von 29 und 34 Jahren fest. Beide Fahrzeuge wurden von den Beamten sichergestellt. Die beiden Festgenommenen wurden einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei überstellt. Die Fahndung nach ihrem derzeit noch unbekannten Komplizen dauert an.

Fahrzeuge beschmiert

10. Februar (Friedrichshain) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht zwei Fahrzeuge sowie einen Bauzaun in Friedrichshain mit Parolen beschmiert. In der Rigaer Straße hatten es die Unbekannten auf zwei Fahrzeuge von Car-Sharing-Firmen abgesehen und beschmierten unter anderem die Motorhauben der Autos. Darüber hinaus wurde ein Bauzaun auf einer Fläche von rund 20 Metern mit Parolen beschmiert. Angestellte des Zentralen Objektschutzes sahen gegen 1.50 Uhr die Farbschmierereien und verständigten ihre Kollegen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen.

Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse nach Überfällen vollstreckt

9. Februar (Neukölln/Mitte/Guben) – Nach umfangreichen Ermittlungen der Raubkommissariate der Polizeidirektionen 3 und 6 sowie der Staatsanwaltschaft Berlin wurden heute in den frühen Morgenstunden Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse in Neukölln, Gesundbrunnen und im Bundesland Brandenburg vollstreckt. Gegenstand der Ermittlungen waren ein Überfall auf einen Handyshop am 27. Dezember 2016 in der Storkower Straße in Fennpfuhl und ein Raub drei Tage später auf ein Spielcasino in der Brunnenstraße in Gesundbrunnen. Die Haftbefehle wurden in der Neuköllner Falkstraße bei einem 27-Jährigen, bei einer 33-Jährigen in der Zechliner Straße und in Guben bei einem 22-Jährigen vollstreckt. Bei einem vierten, 33-jährigen Verdächtigen wurde die Wohnung in der Swinemünder Straße durchsucht. Die Fahnder beschlagnahmten eine Vielzahl von Beweismitteln, deren Auswertungen andauern. An den Vollstreckungen waren rund 80 Polizeibeamte, darunter auch Kollegen des Spezialeinsatzkommandos, beteiligt.

Fahrzeuge in Tiefgarage beschädigt - Polizei sucht Zeugen

9. Februar (Friedrichshain) – Zu den Sachbeschädigungen an 21 Autos in einer Tiefgarage in der Rigaer Straße in der vergangenen Nacht bittet der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes um Mithilfe. Hinweise nimmt das Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes im Bayernring 44 in Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 - 952 101, per E-Mail an lka521@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mann nach Verkehrsunfall verstorben

9. Februar (Pankow) – Der 78-jährige Mann, der bei einem Verkehrsunfall am 31. Januar 2017 in Blankenburg verletzt worden war, erlag gestern in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Er ist der zweite tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer in diesem Jahr in Berlin.Brennendes Fahrzeug

Brennendes Fahrzeug

9. Februar (Neukölln) – Eine Fahrzeughalterin hatte in der vergangenen Nacht in Rudow Flammen an ihrem Auto festgestellt und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Der in einer Einfahrt der Friederike-Nadig-Straße geparkte Skoda brannte gegen 2.30 Uhr trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen aus. Menschen waren nicht in Gefahr. Nach derzeitigen Erkenntnissen wird von einer politisch motivierten Straftat ausgegangen, so dass der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen hat.

Getränkelieferanten überfallen

9. Februar (Friedrichsfelde) – Gestern Nachmittag wurde in Friedrichsfelde ein Überfall auf einen Transporter einer Getränkefirma angezeigt. Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhren zwei Firmenmitarbeiter um 14.10 Uhr die Zufahrt eines Geschäfts in der Rhinstraße, als sie von dem Beifahrer eines vorbeifahrenden Kombis zum Anhalten aufgefordert worden sein sollen. Die Insassen hätten sich als Kriminalpolizisten ausgegeben und anschließend die 27- und 34-Jährigen zum Aussteigen aufgefordert. Einer der vermutlich falschen Polizisten soll eine Pistole am Gürtel getragen haben. Im Rahmen einer angeblichen Überprüfung soll eine Tasche mit Geld aus der Fahrerkabine entwendet worden sein. Anschließend seien die Täter mit ihrer Beute geflüchtet. Die beiden Mitarbeiter blieben unverletzt. Die weiteren noch andauernden Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 6 übernommen.

Tatverdächtiger nach Raubüberfall festgenommen

9. Februar (Neukölln) – Beamte des Polizeiabschnitts 56 haben gestern Abend einen mutmaßlichen Räuber in Britz festgenommen. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll eine 16-Jährige im Vorraum des U-Bahnhofs Blaschkoallee gegen 19.20 Uhr aus einer größeren Personengruppe heraus zunächst beleidigt und geschlagen worden sein. Hierbei sollen zwei Beteiligte der Jugendlichen die Handtasche entrissen haben. Die 16-Jährige flüchtete auf den Bahnsteig und alarmierte von dort aus die Polizei. Einer der Räuber Räuber soll ihr im Anschluss an die Tat auf den Bahnsteig gefolgt sein und ihr die zuvor geraubte Tasche entgegen geworfen haben. Während die Gruppe vor dem Eintreffen der Polizisten flüchten konnte, nahmen die Beamten den 16-jährigen mutmaßlichen Räuber fest und überstellten den polizeibekannten Jugendlichen dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 5. Die 16-Jährige erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen im Gesicht, die zunächst nicht von einem Arzt versorgt werden mussten.

Fahrscheinkontrolleur attackiert

9. Februar (Wedding) – Ein mutmaßlicher "Schwarzfahrer" hat gestern Abend einen Fahrscheinkontrolleur in einem U-Bahnhof in Gesundbrunnen angegriffen. Gegen 20.15 Uhr kontrollierten zwei Mitarbeiter den 31-jährigen Fahrgast im U-Bahnhof Osloer Straße. Bei der Überprüfung versuchte der als Intensivtäter bekannte Mann einen 36-jährigen Kontrolleur mehrmals mit der Faust zu schlagen. Dem Mitarbeiter gelang es, der Attacke auszuweichen. Erst mit Hilfe weiterer Kontrolleure gelang es, den Mann festzuhalten und ihn den alarmierten Polizisten zu übergeben. Der Angreifer wurde der Kriminalpolizei überstellt.

Mutmaßliche Kioskeinbrecher kamen nicht weit

9. Februar (Reinickendorf) – Einer aufmerksamen Anwohnerin ist die Festnahme zweier mutmaßlicher Kioskeinbrecher durch Beamte des Polizeiabschnitts 12 in der vergangenen Nacht in Reinickendorf zu verdanken. Die Zeugin sah gegen 0.30 Uhr zwei Männer an dem Laden in der Reginhardstraße, die sich an der Fensterfront zu schaffen machten und sie schließlich einschlugen. Die Anwohnerin alarmierte sofort die Polizei und gab den Beamten eine Personenbeschreibung zu den beiden Männern. Offensichtlich bei der Tat gestört, ließen die mutmaßlichen Einbrecher von ihrem Vorhaben ab und flüchteten zunächst. Noch in Tatortnähe nahmen die Polizisten die beiden Tatverdächtigen im Alter von 22 und 23 Jahren fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam das Duo wieder auf freien Fuß.

Fahrzeuge beschädigt

9. Februar (Friedrichshain) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht insgesamt 21 Fahrzeuge in einer Wohnanlage in Friedrichshain beschädigt. Ein Anwohner der Rigaer Straße alarmierte gegen 1 Uhr die Polizei, nachdem er aus einer Tiefgarage heraus lautes Klirren von zerborstenem Glas und eine ausgelöste Alarmanlage eines Autos gehört hatte. Der Zeuge gab den ermittelnden Polizisten später an, dass er zwei dunkel gekleidete Personen mit Kapuzen aus dem Innenhof einer Neubauwohnanlage hat weglaufen sehen. Bei der Tatortuntersuchung stellten die Beamten fest, dass an insgesamt 21 teils hochwertigen Fahrzeugen Scheiben eingeworfen und Reifen zerstochen wurden. Darüber hinaus wurden an eine Wand zwei politische Parolen geschmiert. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen.

Nach Überfall auf Videothek - Täter flüchten mit Beute

9. Februar (Spandau) – Ziel eines Raubüberfalls war in der vergangenen Nacht eine Videothek in Spandau. Ermittlungen zufolge betragen zwei Unbekannte kurz nach Mitternacht das Geschäft in der Bismarckstraße und sollen den 33-jährigen Angestellten mit einer Pistole, einem Messer sowie Reizgas bedroht haben. Das Duo habe die Herausgabe von Geld gefordert, sich mehrere Zigarettenstangen aus der Auslage genommen und sich mit der Beute aus dem Geschäft in Richtung Groenerstraße entfernt haben. Der Mitarbeiter blieb bei dem Überfall unverletzt.

Bedrohung und Nötigung im Straßenverkehr

8. Februar (Marzahn) – Am Morgen kam es in Marzahn zu einer Bedrohung mit Waffe und einer Nötigung zwischen zwei Autofahrern. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 38-Jähriger gegen 7.15 Uhr mit seinem Skoda im rechten Fahrstreifen der Bitterfelder Straße in Richtung Märkische Allee unterwegs. Kurz vor der Märkischen Allee soll der 38-Jährige einen Fahrstreifen nach links gewechselt und dabei einen bereits im linken Fahrstreifen fahrenden Toyota behindert haben, so dass der 24-jährige Fahrer zu einer Gefahrenbremsung gezwungen worden sein soll. An einer roten Ampel hielten beide Fahrzeuge an. Der 38-Jährige soll dann ausgestiegen sein und wollte den 24-Jährigen zur Rede stellen, da dieser während des Fahrstreifenwechsels gehupt und schnell auf den Skoda zugefahren sein soll. Der Skoda-Fahrer soll dann versucht haben, die Fahrertür des Toyota zu öffnen. Diese war jedoch verschlossen. Der Toyota-Fahrer habe dann die Scheibe einen Spalt geöffnet und auf das Ansprechen gesagt, dass er Polizist sei. Dabei erblickte der 38-Jährige eine Waffe, die der Toyota-Fahrer vor seinem Oberkörper gehalten haben soll. Der Lauf habe dabei in Richtung des 38-Jährigen gezeigt. Daraufhin stieg der Bedrohte wieder in seinen Wagen, rief die Polizei und folgte dem 24-Jährigen, der zum Polizeiabschnitt 62 in Biesdorf gefahren ist. Dort erstatteten beide Autofahrer Strafanzeige. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet. Der 24-Jährige, der Polizist der Polizei Berlin ist, sieht einem Verfahren wegen Bedrohung mit Waffen entgegen. Bei der Waffe handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, die beschlagnahmt wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Fahrradfahrerin lebensgefährlich verletzt

8. Februar (Treptow-Köpenick) – Heute Morgen zog sich eine Radfahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw in Baumschulenweg lebensgefährliche Verletzungen zu. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr die 50-Jährige gegen 8.30 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg der Straße Neue Krugallee in Richtung Alt-Treptow. An der Kreuzung Baumschulenstraße soll die Radlerin die Vorfahrt des von links kommenden Lkw der Berliner Stadtreinigung missachtet haben und stieß mit diesem zusammen. Die Radfahrerin kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der 55 Jahre alte Laster-Fahrer blieb unverletzt. Auf Grund der Unfallaufnahme war die Kreuzung für rund zweieinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 hat die Ermittlungen übernommen.

Beschlagnahme großer Mengen an Betäubungsmitteln

8. Februar (Kreuzberg) – Nach umfangreichen gemeinsamen Ermittlungen mit der Staatsanwaltschaft Berlin in den vergangenen Wochen durchsuchten Polizisten am Montagnachmittag insgesamt zehn Wohnungen wegen Verdachts des gewerblichen Handels mit Betäubungsmitteln. In einer so genannten Bunkerwohnung in der Kreuzberger Bergfriedstraße nahmen die Beamten den Hauptverdächtigen fest. Zusammen mit den weiteren Durchsuchungen fanden die Ermittler insgesamt rund 1,5 Kilogramm Cannabis, etwa 400 Gramm Ecstasy, knapp 160 Gramm Amphetamine, circa 70 Gramm Kokain sowie einen Geldbetrag von rund 42.000 Euro. Fünf weitere mutmaßliche Tatverdächtige konnten in der Nähe der Bunkerwohnung, an ihren Wohnanschriften in Kreuzberg und Neukölln oder während eines laufenden Handels mit Betäubungsmitteln vorläufig festgenommen werden. Der 37-jährige Hauptverdächtige sowie zwei Komplizen im Alter von 19 und 37 Jahren werden heute einem Richter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt. Die übrigen Festgenommenen im Alter von 20 bis 32 Jahren wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats der Direktion 5 dauern an.

Mann Treppe hinuntergestoßen – Neuer Ermittlungsstand

8. Februar (Neukölln) – Weitergehende Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 5 ergaben einen neuen Sachstand zum Geschehen auf dem U-Bahnhof Boddinstraße aus der letzten Nacht. Nach Sichtung der Videoaufnahmen wurde der 62-Jährige Verletzte nicht geschubst. Er wurde vielmehr unbeabsichtigt von zwei Männern umgerempelt, die auf der Flucht vor einem dritten Mann waren. Dieser Mann war anscheinend mit einem Messer bewaffnet. Der verletzte 62-Jährige blieb am Ort liegen und kam, wie bereits berichtet, in ein Krankenhaus. Nach jetzigem Stand hat er keine schwerwiegenden Verletzungen erlitten. Die Ermittlungen zu den beteiligten Männern dauern an.

Mann Treppe hinuntergestoßen

8. Februar (Neukölln) – Ein Mann wurde in der vergangenen Nacht in Neukölln von einem Unbekannten die Treppe eines U-Bahnhofs hinuntergeschubst. Gemäß Zeugenangaben sei der 62- Jährige gegen 22.55 Uhr die Treppe am Eingang des U-Bahnhofs Boddinstraße hinuntergelaufen. Plötzlich tauchten hinter ihm zwei Männer auf, von denen ihn einer beim Vorbeirennen geschubst habe. Daraufhin verlor er das Gleichgewicht und stürzte die Stufen hinunter. Dem Täter gelang gemeinsam mit seinem Begleiter die Flucht. Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er zur Beobachtung stationär aufgenommen wurde. Die weiteren noch andauernden Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 5 übernommen.

Schwerstverletzte Rentnerin in Wohnung

8. Februar (Tiergarten) – Die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes hat gestern Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen. Nachbarn eines Wohnhauses in der Cuxhavener Straße in Moabit hörten gegen 11 Uhr Schreie aus der Wohnung einer 78-Jährigen. Als sie bei der Frau klingelten, öffnete die schwerst verletzte Rentnerin. Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik, in der sie umgehend notoperiert wurde. Die Recherchen zu den Tatumständen und möglichen Verdächtigen dauern an.

Festnahme nach Drogenhandel

8. Februar (Schöneberg) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 41 nahmen gestern Abend in Schöneberg einen Drogendealer auf frischer Tat fest. Die Beamten beobachteten, dass der Mann gegen 18 Uhr in der Dominicusstraße mehrfach kurzen Kontakt zu Passanten hatte. Bei einer Überprüfung der mutmaßlichen Drogenkäufer stellte sich heraus, dass sie tatsächlich Rauschgift bei dem Verdächtigen erworben hatten. Als die Polizisten den 47-Jährigen kontrollierten, beschlagnahmten sie bei ihm rund 30 Verkaufseinheiten mit Haschisch und Kokain sowie Geld. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Beamten weitere Drogen, Geld und drei Schreckschusswaffen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Festgenommene dem Rauschgiftkommissariat der Polizeidirektion 4 überstellt.

Aufmerksamer Nachbar - Betrüger festgenommen

8. Februar (Friedenau) – Das Bauchgefühl eines aufmerksamen Mieters führte gestern Abend in Friedenau zur Festnahme zweier mutmaßlicher Betrüger. Die beiden Männer klingelten gegen 21 Uhr bei dem Mann in der Handjerystraße und holten unter Vorlage von Abholscheinen mehrere Pakete ab, die der Mieter für eine Nachbarin entgegengenommen hatte. Anschließend verfolgte der 30-Jährige die beiden, die auf einem Spielplatz die Pakete öffneten, die Waren entnahmen und in Einkaufstaschen verstauten. Zwischenzeitlich alarmierte Polizisten nahmen die Männer im Alter von 23 und 27 Jahren fest. Die aus den Paketen entnommenen Uhren und Kleidungsstücke wurden beschlagnahmt. Bei Wohnungsdurchsuchungen fanden die Beamten Laptops, Handys sowie vorgefertigte Namensschilder und Bestellaufzeichnungen. Die Festgenommenen mussten sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen, wurden danach auf freien Fuß gesetzt und müssen sich nun wegen Warenkreditbetrugs verantworten.

Raub unter Jugendlichen

8. Februar (Marzahn) – Zu einer Raubtat unter Jugendlichen kam es gestern Abend in Marzahn. Gegen 18 Uhr trafen in einem Einkaufszentrum an der Marzahner Promenade zwei Jugendgruppen aufeinander. Der Beteiligte einer siebenköpfigen Gruppe zog dann ein Messer und forderte die vier Gegenüber auf, ihre Portemonnaies vorzuzeigen. Nach Schlägen und Tritten aus der größeren Fraktion flüchteten die Angreifer mit Geld und zwei Basecaps. Bei dem Vorfall erlitt ein 17-Jähriger eine Knieverletzung, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Ermittlungen wegen schweren Raubes hat die Kriminalpolizei der Direktion 6 übernommen.

Brennende Fahrzeuge

8. Februar (Schöneberg) – Gestern Abend stellten Anwohner zwei brennende Fahrzeuge auf einem Hinterhof in der Feurigstraße in Schöneberg fest. Die gegen 22.35 Uhr alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. An dem Transporter der Marke Fiat brannten Motorraum und Fahrerkabine vollständig aus. Der Mercedes wurde an der Fahrerseite und am Kofferraum beschädigt. Ein in unmittelbarer Nähe stehendes Fahrzeug wurde durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen, ohne jedoch selbst Feuer zu fangen. Es wurde niemand verletzt. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen aufgenommen.

Fußgängerin übersehen

8. Februar (Neukölln) –Schwere Verletzungen erlitt gestern Abend eine Fußgängerin in Neukölln. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte die 64-jährige Frau gegen 18.40 Uhr den Siegfried-Aufhäuser-Platz. Dabei wurde sie von einem 33-jährigen Autofahrer offenbar übersehen, der aus Richtung Saalestraße kam. Es kam zum Zusammenstoß, wobei die Fußgängerin Verletzungen am Kopf und an der Hüfte erlitt. Die 64-Jährige kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Taxifahrer beraubt

8. Februar (Neukölln) –Opfer eines Raubes wurde heute früh ein Taxifahrer in Neukölln. Ermittlungen zufolge stieg ein unbekannter Mann gegen 3 Uhr am S-Bahnhof Frankfurter Allee in das Fahrzeug und forderte den 74-Jährigen gegen 3.25 Uhr in der Fontanestraße zum Halten auf. Beim Verlassen des Wagens riss der Räuber das mobile Navigationssystem von der Windschutzscheibe und begab sich anschließend zur Fahrerseite. Dort zerrte er den Droschkenkutscher aus dem Fahrzeug und entwendete das Portemonnaie mit den gesamten Tageseinnahmen. Der Fahrgast flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der Chauffeur blieb unverletzt.

Erfolgreiche Ermittlungen nach Büroeinbruch

7. Februar (Neukölln/Mitte/Reinickendorf) – Die gemeinsamen Ermittlungen des Einbruchskommissariats der Polizeidirektion 3 mit der Staatsanwaltschaft Berlin haben Hinweise zu einem Büroeinbruch vom 16. Januar 2017 in der Französischen Straße in Mitte ergeben. Es wurde Diebesgut aufgefunden und sieben Tatverdächtige konnten im Zusammenhang mit der Beute ermittelt werden. Bei der Tat wurden mehrere 360°-Kameras sowie weitere technische Geräte entwendet. Teile der Beute wurden kurz darauf im Internet zum Verkauf angeboten, was für die Ermittler eine erste Spur war und zu dem Händler führte. In der Wohnung des 34-Jährigen in Gropiusstadt beschlagnahmten die Beamten bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung am 31. Januar 2017 nicht nur Geräte aus dem Büroeinbruch, sondern auch weitere technische Gegenstände, die nach Wohnungs- und Büroeinbrüchen, Diebstählen aus Hotels sowie am Flughafen Tegel zur Fahndung ausgeschrieben waren. Weitere Recherchen führten zu einem 22-Jährigen in Reinickendorf, bei dem mehrere der entwendeten Kameras entdeckt und beschlagnahmt wurden. Während der Ermittlungen stellten die Beamten auch einen Polizeiauszubildenden fest, der im Besitz einer der gestohlenen Kameras war. Die Ermittlungen wegen Einbruchs sowie gewerbs- und bandenmäßiger Hehlerei, insbesondere zu den aufgefundenen und bislang nicht zugeordneten Beweismitteln sowie den einzelnen Tatbeteiligungen, darunter auch des Auszubildenden, dauern an.

Gegen Laterne gefahren

7. Februar (Neukölln) – Die Polizei wurde heute früh gegen 5.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Britz alarmiert. Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein 31-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Audi in der Späthstraße in Richtung Autobahn unterwegs, als er in Höhe Neue Späthstraße nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen eine Laterne fuhr. Bei diesem Zusammenstoß verletzte sich der Mann schwer am Kopf, einer Hand sowie einem Bein und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Nach eigenen Angaben soll das Heck des Fahrzeugs aufgrund Blitzeises ausgebrochen sein. Am Auto und an der Laterne entstanden Sachschäden.

Betrunken mit Polizeiauto zusammengestoßen

7. Februar (Hellersdorf) – In der vergangenen Nacht ereignete sich in Hellersdorf ein Verkehrsunfall, bei dem ein Einsatzfahrzeug der Polizei beschädigt wurde. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 37-Jähriger mit einem Transporter kurz nach Mitternacht die Quedlinburger Straße und wollte ohne zu blinken nach links in den Oschatzer Ring abbiegen. Ein Gruppenwagen der Polizei war mit Blaulicht zu einem Einsatz in der Nähe unterwegs und wollte links an dem Wagen vorbeifahren. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch beide Fahrzeuge beschädigt wurden. Verletzt wurde niemand. Da der Verdacht bestand, dass der Ford Transit-Fahrer Alkohol zu sich genommen hatte, wurde eine Atemalkoholmessung durchgeführt. Diese ergab einen Wert von 1,6 Promille. Die Beamten nahmen dem Mann den Führerschein ab und er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Mit Stichverletzungen im Krankenhaus

7. Februar (Marzahn) – Mit Stichverletzungen musste in der vergangenen Nacht in Marzahn ein Mann stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Mehrower Allee alarmierten gegen 22.30 Uhr Polizei und Feuerwehr zu einer Wohnung in der neunten Etage, da ein Mann mit Blut verschmierten Händen bei Ihnen geklingelt und darum gebeten hatte, die Polizei zu verständigen. In der Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte einen Mann im Flur liegen, der Stichverletzungen am Bauch aufwies. Rettungssanitäter brachten den 30-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Lebensgefahr besteht dem Vernehmen nach nicht mehr. In der Wohnung wurde der 34-jährige Wohnungsmieter festgenommen. Ein 55 Jahre alter Bekannter, der zuvor auch in der Wohnung gewesen sein soll, wurde im Hausflur festgenommen. Die Verdächtigen kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle und wurden anschließend der Kriminalpolizei der Direktion 6 übergeben. Das mögliche Tatmesser entdeckten Polizisten vor dem Haus. Offenbar wurde es vom Balkon geworfen. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen und zum Täter dauern an.

Überfälle auf drei Geschäfte und eine Kneipe

7. Februar (Charlottenburg/ Neukölln/Mitte/Prenzlauer Berg) – Gestern sind in Charlottenburg, Neukölln, Mitte und Prenzlauer Berg drei Geschäfte und eine Kneipe überfallen worden. Vier Frauen und ein Mann wurden leicht verletzt. Die Raubkommissariate der Polizeidirektionen 2, 5, 3 und 1 führen die Ermittlungen.
Kurz vor 18 Uhr betraten Aussagen zufolge zwei maskierte Männer einen Zeitungsladen im Kaiserdamm in Charlottenburg sollen den 69-jährigen Inhaber mit einem Hammer bedroht und Geld gefordert haben. Dem Bedrohten gelang die Flucht aus seinem Geschäft und er alarmierte die Polizei. Die Räuber flüchteten kurz darauf, hatten zuvor jedoch das Geld aus der Kasse genommen. Eine Suche nach den Tätern verlief erfolglos. Der Zeitungsladenbesitzer wurde nicht verletzt.

Ermittlungen zufolge betraten gestern Abend gegen 19 Uhr drei mit einer Schusswaffe und zwei Messern bewaffnete Männer die Kneipe im Neuköllner Kiehlufer und stießen die 72-jährige Wirtin sofort zu Boden. Ein Täter forderte die Inhaberin auf liegen zu bleiben und habe die Schusswaffe in ihre Richtung gehalten. Zeitgleich bedrohte ein Komplize eine 54-Jährige, die Gast in dem Lokal war, mit einem Messer. Die 54-Jährige versuchte reflexartig, das Messer abzuwehren und erlitt dabei eine leichte Schnittverletzung an einer Hand. Der Dritte nahm sich währenddessen das Geld aus der Handtasche der Kneipenbesitzerin. Anschließend verließ das maskierte Räuber-Trio die Kneipe. Die 72-Jährige verletzte sich bei dem Sturz auf den Boden am Knie. Rettungssanitäter waren am Ort.

Ein Unbekannter betrat gegen 20 Uhr ein Handygeschäft am Alexanderplatz und soll mit einer Schusswaffe einen 23 Jahre alten Angestellten bedroht haben. Anschließend forderte der Täter von ihm und seinem Kollegen die Tageseinnahmen. Außerdem mussten die Mitarbeiter dem Räuber noch Handys aushändigen. Mit der Beute ergriff der Mann dann die Flucht. Die Angestellten blieben unverletzt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen öffnete ein 24-jähriger Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes nach Ladenschluss gegen 22.10 Uhr die Eingangstür eines Supermarktes in der Pasteurstraße in Prenzlauer Berg, um eine Mitarbeiterin aus dem Geschäft zu lassen. Plötzlich sei er von hinten von einem maskierten Mann festgehalten, mit einer Schusswaffe bedroht und gezwungen worden, in das Büro zu gehen. Eine 38-jährige Angestellte eines Backshops, die gerade dabei war Feierabend zu machen, musste ebenfalls mit dem Täter in das Büro des Geschäfts gehen. Dort befand sich eine 31-jährige Mitarbeiterin des Supermarktes, die die Abrechnung machte. Der Bewaffnete forderte die zwei Frauen und den Security-Mitarbeiter auf, sich auf den Boden zu legen. Nachdem die drei der Aufforderung nachgekommen waren, traten zwei maskierte Komplizen in das Büro und nahmen die Tageseinnahmen an sich. Anschließend musste der Sicherheitsdienstmitarbeiter das Räuber-Trio zum Ausgang begleiten. Die Täter ergriffen die Flucht und ließen den 24-Jährigen zurück. Die drei Überfallenen erlitten einen Schock und wurden zunächst von Rettungssanitätern am Ort behandelt. Später übernahm die Betreuung der Opfer ein Kriseninterventionsteam.

Zwei Jugendliche und ein Kind bei Verkehrsunfällen schwer verletzt

7. Februar (Neukölln/Treptow-Köpenick) – Bei Verkehrsunfällen in den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden sind zwei Jugendliche und ein Kind schwer verletzt worden. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 5 und 6 übernahmen die Unfallbearbeitungen.

Gegen 17.30 Uhr war in Buckow ein 75-Jähriger mit einem Honda im Wildhüterweg in Richtung Kölner Damm unterwegs. Nach Angaben von Zeugen rannten plötzlich von links eine Jugendliche und ein Junge auf die Straße. Der Honda-Fahrer konnte trotz Bremsens einen Zusammenstoß nicht verhindern und erfasste die beiden. Die Geschwister im Alter von 15 und sieben Jahren erlitten Bein- und Kopfverletzungen und wurden von Rettungssanitätern zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Ein 46-Jähriger war den Ermittlungen zufolge gegen 19.20 Uhr mit einem Chevrolet Kleinwagen in der Johannisthaler Chaussee in Baumschulenweg in Richtung Königsheideweg unterwegs. Gegenüber vom Ligusterweg hatte ein BVG-Bus der Linie X 11 an einer Haltestelle gestoppt, um Fahrgäste aussteigen zu lassen. Eine 15-Jährige verließ den Bus und überquerte hinter diesem die Johannisthaler Chaussee. Zeitgleich setzte der 46-Jährige zum Überholen des Busses an und übersah offenbar die Jugendliche und erfasste sie. Bei dem Zusammenstoß erlitt sie Knochenbrüche und kam in eine Klinik, in der sie stationär aufgenommen werden musste. Der Autofahrer wurde nicht verletzt.

Mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

7. Februar (Reinickendorf) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 12 nahmen gestern Abend in Wittenau zwei mutmaßliche Drogenhändler vorläufig fest. Die Fahnder entdeckten gegen 20.40 Uhr in der Wilhelm-Gericke-Straße einen auf dem Gehweg geparkten Peugeot, in dem nur der Beifahrer saß. Kurz darauf erschien der Fahrer des Wagens und legte eine Tasche auf die Rücksitzbank, stieg ein und fuhr los. Die Polzisten folgten dem Wagen und stoppten diesen in der Straße Alt-Wittenau. Nachdem der Fahrer die Tür geöffnet hatte, drang ein starker, Marihuana typischer Geruch aus dem Auto. Ein Fahnder roch daraufhin an der auf der Rücksitzbank liegenden Tasche. Da sich der Geruch verstärkte, öffnete ein Fahnder die Tasche und entdeckte einen etwa 50 cm x 50 cm großen Plastikbeutel, in dem sich offenbar Marihuana befand. Bei der Durchsuchung der Insassen fanden die Beamten bei dem 16-jährigen Beifahrer in einer Jackentasche eine Plastiktüte mit vermutlich ebenfalls Marihuana. Dazu entdeckten die Beamten bei beiden Geld. Der 18-jährige Autofahrer und sein jugendlicher Begleiter wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 1 übergeben. Anschließend wurden die Wohnungen der mutmaßlichen Drogenhändler mit einem richterlichen Beschluss durchsucht. Dort entdeckten die Fahnder weitere Drogen, Verpackungsmaterialien, Feinwaagen sowie gefälschte Geldscheine. Die Ermittlungen dauern an.

Schwein gehabt – Hausschwein von Polizisten befreit

6. Februar (Mitte) – „Schwein gehabt“ im wahrsten Sinne des Wortes hatte ein Hausschwein heute Mittag in Mitte, als es Polizisten in einer Tierbox auf dem ehemaligen Gelände einer Eisfabrik gefunden hatten. Ein Passant sprach gegen 14 Uhr eine Polizeistreife in der Köpenicker Straße an und teilte den Beamten mit, dass er einen leblosen Mann angeblich mit einem Hund auf dem Gelände hat schlafen sehen. Die Beamten schauten nach dem Schlafenden, konnten ihn jedoch nicht finden. Stattdessen hörten sie ein leises Grunzen eines Hausschweines. Die Beamten brachten das von der Polizei benannte Tier Namens „Gustl“ zunächst zu einer Polizeidienststelle, wo es etwas zu trinken und fressen bekam. Da die Katzentransportbox zum Halten von Hausschweinen nicht artgerecht ist, haben die Polizisten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Das Tier wird nicht lange bei der Polizei in „Gewahrsam“ bleiben, da Dienstkräfte des Tierfangs es in ein Tierheim bringen werden.

Einbruch in Spätkauf

6. Februar (Prenzlauer Berg) – Unbekannte brachen heute früh in einen Spätkauf in Prenzlauer Berg ein. Nach den bisherigen Ermittlungen warfen die Täter gegen 4 Uhr die Scheibe des Geschäfts in der Greifswalder Straße mit einem Gullydeckel ein und stahlen diverse Packungen Zigaretten. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Woher der Gullydeckel stammt, konnte bislang nicht geklärt werden. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 hat die Ermittlungen übernommen.

Nach räuberischem Diebstahl – Tatverdächtiger ermittelt

6. Februar (Friedrichshain) – Nach dem räuberischen Diebstahl am 23. September 2016 in dem Supermarkt in der Andreasstraße in Friedrichshain wurde nach einem Hinweis aus der Bevölkerung ein Tatverdächtiger ermittelt. Es handelt sich dabei um einen 17-Jährigen aus Berlin. Zum Tatvorwurf äußerte er sich bisher nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Mutmaßlicher Wohnungseinbrecher mit Bildern gesucht

6. Februar (Tempelhof) – Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Kriminalpolizei nach einem Unbekannten, der im vergangenen Dezember in eine Wohnung in Mariendorf eingebrochen sein soll. Die Tat ereignete sich am 8. Dezember 2016 zwischen 11.45 Uhr und 15 Uhr im Blumenweg. Der Einbrecher entwendete mehrere elektronische Geräte, darunter Spielekonsolen, ein Handy und einen MP3-Player. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664-472 117 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Bilder des Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.557815.php einsehen.

Feuer in Sauna-Club – drei Tote und ein Schwerverletzter

6. Februar (Schöneberg) – Bei einem Feuer in einem Sauna-Club in Schöneberg sind gestern in den frühen Nachtstunden drei Männer verstorben und ein Mann ist schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen brannte es gegen 22.20 Uhr im Untergeschoss des Clubs in der Kurfürstenstraße. Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um einen 48-jährigen Mann, der in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden musste. Die Identität der Verstorbenen ist derzeit noch nicht bekannt und muss eine gerichtsmedizinische Untersuchung klären. Brandermittler des Landeskriminalamtes führen die Untersuchungen am Brandort, um die Ursache des Feuers zu klären.

Fußgänger von Straßenbahn erfasst

6. Februar (Pankow) – Gestern Nachmittag wurde in Pankow ein Fußgänger von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der 70-Jährige gegen 14.50 Uhr in der Berliner Straße die Straßenbahngleise vom Mittelstreifen aus in Richtung Westerlandstraße und wurde von der Bahn der Linie M1, die in Richtung Mühlenstraße unterwegs war, erfasst. Die Fußgängerampel soll zu dieser Zeit rot gezeigt haben. Der Senior erlitt Kopf- und innere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 57-jährige Straßenbahn-Fahrer erlitt einen Schock und wurde in einer Klinik ambulant behandelt. Der Straßenbahnverkehr in Richtung Mühlenstraße war bis etwa 15.40 Uhr unterbrochen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die Unfallbearbeitung.

Offenbar alkoholisierter Autofahrer bei Unfall schwer verletzt

6. Februar (Mitte) – Mit schweren Verletzungen wurde ein Autofahrer gestern Abend nach einem Unfall in Mitte in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Gegen 21 Uhr war ersten Ermittlungen zufolge der 47-Jähriger mit einem VW-Bus in der Leipziger Straße in Richtung Wilhelmstraße unterwegs. Kurz hinter dem Leipziger Platz kam er nach rechts von der Straße ab und fuhr gegen eine Betonschutzwand, die einen Fußgängertunnel an einer Baustelle sichert. Dabei verlor der Autofahrer offenbar die Kontrolle über den Kleinbus, touchierte einen links neben ihm fahrenden Mitsubishi und fuhr dann gegen eine weitere Betonschutzwand. Auf dieser kam der VW- Bus zum Stehen. Der 47-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen. Er war vermutlich alkoholisiert, so dass ihm nach Anordnung eines Richters im Krankenhaus Blut abgenommen wurde. Darüber hinaus ordnete der Richter die Beschlagnahme des Führerscheins an. Der 30 Jahre alte Mitsubishi-Fahrer wurde nicht verletzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Leipziger Straße zwischen Potsdamer Platz und Wilhelmstraße bis circa 23.45 Uhr gesperrt. Die Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernommen.

Maskierte überfallen Getränkemarkt

6. Februar (Wedding) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Wedding einen Getränkemarkt überfallen. Aussagen zufolge betragen gegen 22.35 Uhr zwei maskierte Männer den Laden in der Triftstraße. Ein Täter schlug habe zunächst mit einem Schlagstock auf den Tresen geschlagen und von einem 40-jährigen Mitarbeiter Geld verlangt. Nachdem der Angestellte dieses übergeben hatte, soll der zweite Täter ihn mit Reizgas besprüht haben. Anschließend flüchteten die Räuber. Der 40-Jährige hatte Augenreizungen erlitten. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 ermittelt.

Auto brannte

6. Februar (Tempelhof-Schöneberg) – In Schöneberg hat heute früh ein Auto gebrannt. Gegen 4 Uhr alarmierte ein Anwohner Polizei und Feuerwehr zu dem brennenden Wagen mit französischem Diplomatenkennzeichen im Willmanndamm. Brandbekämpfer löschten die Flammen an dem Volvo. Ein daneben geparkter VW wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin prüft derzeit, ob eine politische Tatmotivation vorliegt.

U-Bahnzug beschmiert

5. Februar (Marzahn) – Aus einer Gruppe von 18 bis 20 Personen heraus wurde ein U-Bahnzug heute früh in Marzahn mit Graffitis beschmiert. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge begab sich die Gruppe gegen 5 Uhr auf den Bahnsteig des U-Bahnhofs Biesdorf-Süd, öffnete mit einem Schlüssel den Dienstraum der BVG und hielt sich zunächst in dem Raum auf. Als der U-Bahnzug der Linie U5 mit Fahrtrichtung Hönow in den Bahnhof einfuhr, lief die Gruppe aus dem Dienstraum und beschmierte mit Farbspraydosen den Zug über eine Länge von etwa sechs Waggons. Anschließend verließ die Gruppe den Bahnhof in unbekannte Richtung. Ermittlungen ergaben, dass die Gruppe zum Zeitpunkt der Tat die Zugangsgitter zum Bahnhof verschlossen und auch den Dienstraum der BVG mit Graffitis beschmiert hatte. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigungen.

Getöteter Mann identifiziert – Mordkommission bittet um Mithilfe

5. Februar (Neukölln) – Der am Donnerstag in einer Grünanlage in Britz tot aufgefundene Mann konnte identifiziert werden. Er wurde Opfer eines Tötungsdelikts. Bei dem Getöteten handelt es sich um den 31-jährigen Syrer Mohammed ABO HASSAN, der bis September 2016 in einer Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt/Oder lebte.
Zeugenaussagen zufolge soll er sich in den letzten Wochen nahezu täglich im Bereich des U-Bahnhofes Grenzallee aufgehalten haben. Hinweise, die ggf. auch vertraulich behandelt werden, nimmt die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 444, per E-Mail an LKA114-Hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Ein Bild des Opfers und den Kartenausschnitt können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.557497.php einsehen.

Geschäfte überfallen

5. Februar (Steglitz-Zehlendorf/Neukölln) – Unbekannte Räuber haben gestern drei Geschäfte in Steglitz und Neukölln überfallen. In allen drei Fällen führen Raubkommissariate der Kriminalpolizei die Ermittlungen.

Am Steglitzer Damm betraten kurz vor 21 Uhr drei Unbekannte ein Solarium, bedrohten die 22-jährige Mitarbeiterin mit einer Pistole und zwangen sie die Kasse zu öffnen. Nachdem die Räuber das Geld an sich genommen und auch das Handy der Mitarbeiterin geraubt hatten, flüchteten sie aus dem Geschäft in Richtung Heinrich-Seidel-Straße. Die 22-Jährige blieb unverletzt.

Kurz nach 22 Uhr standen zwei Männer an der Kasse des bereits geschlossenen Supermarktes im Wildhüterweg, um ihre Ware auf dem Kassentisch abgelegte Ware zu bezahlen. Als die 50-jährige Mitarbeiterin die Ware über den Scanner gezogen hatte, zog einer der Räuber eine Maske über das Gesicht, während sein Komplize eine Waffe hervorholte. Beide zwangen nun die Mitarbeiterin die Kasse zu öffnen und nahmen sich das Geld. Einer der beiden Räuber zwang die 50-Jährige mit ihm in das Büro zu gehen, wo sich zwei weitere Angestellte befanden. Nachdem die Mitarbeiter gezwungen wurden sich auf den Boden zu legen, nahmen die Unbekannten Geld aus einem Safe und flüchteten über den Notausgang aus dem Geschäft in unbekannte Richtung. Die Mitarbeiter blieben allesamt unverletzt.

Ein derzeit noch unbekannter Mann bedrohte gegen 23.40 Uhr in einer Automatenspielhalle am Steglitzer Damm die 31-jährige Angestellte mit einem Messer und zwang sie ihm Geld aus der Kasse zu geben. Der Räuber nahm das Geld an sich, bedrohte auf seinem Weg zur Ausgangstür einen Kunden mit dem Messer und flüchtete schließlich zu Fuß über den Steglitzer Damm in Richtung Kellerstraße. Sowohl der Angestellte als auch der Gast blieben unverletzt.

Rollerfahrer schwer verletzt

5. Februar (Tempelhof-Schöneberg) – Bei einem Verkehrsunfall in Friedenau wurde gestern Nachmittag der Fahrer eines Kleinkraftrades schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr der 51-jährige Fahrer eines VW-Passat die Saarstraße und wollte gegen 16.30 Uhr nach links in die Rheinstraße abbiegen. Dabei übersah er vermutlich im Kreuzungsbereich den ihm entgegenkommenden Zweiradfahrer und stieß mit ihm zusammen. Der 66-jährige Piaggio-Fahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht werden musste. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Vier Festnahmen nach versuchten Einbruch

5. Februar (Charlottenburg) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 24 nahmen in der vergangenen Nacht in Halensee vier Männer fest die verdächtigt werden, kurz zuvor versucht zu haben, in einen Supermarkt einzubrechen. Gegen 23.30 Uhr hörte ein Anwohner den bisherigen Ermittlungen zufolge die ausgelöste Alarmanlage eines Discounters in der Heilbronner Straße und alarmierte die Polizei. Die eintreffenden Beamten stellten fest, dass Personen durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster in das Geschäft eingestiegen waren, es aufgrund der ausgelösten Alarmanlage ohne Beute verlassen hatten. In der Nähe des Tatortes bemerkten die Fahnder vier Männer, die mit einem schweren Rucksack einen VW-Golf bestiegen und davon fuhren. Die Polizisten stoppten den Wagen und kontrollierten das Auto sowie die Insassen. In dem Rucksack fanden die Beamten unter anderem Werkzeug und Funkgeräte. Sie nahmen die vier Männer, zwischen 22 und 32 Jahre alt, fest. Nach deiner anschließenden Personalienüberprüfung wurden die Männer aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des versuchten Einbruchsdiebstahls ermittelt.

Angriff in Wohnung

4. Februar (Pankow – Gestern Nachmittag ist ein Pärchen in seiner Wohnung in Wilhelmsruh angegriffen worden. Gegen 17.45 Uhr sollen bisherigen Erkenntnissen zufolge vier Männer in die im zweiten Stock gelegene Wohnung in der Hauptstraße eingebrochen sein, als der 33 Jahre alte Mieter im Wohnzimmer auf der Couch lag. Die Maskierten sollen ihn dann sofort mit einer Eisenstange und einem Schlagstock angegriffen haben. Die zwei Jahre ältere Lebensgefährtin befand sich zu diesem Zeitpunkt im Badezimmer und wollte ihrem Freund zu Hilfe eilen. Als sie das Bad verlassen hatte, soll sie von den Tätern wieder zurück in dieses gedrängt und die Tür von außen zugehalten worden sein. Der Attackierte flüchtete sich dann auf den Balkon und sprang aus Angst hinunter. Anschließend verließ das Quartett die Wohnung. Zuvor war noch eine Schublade durchsucht worden, entwendet wurde wohl nichts. Der 33-Jährige erlitt nicht lebensgefährliche Arm-, Bein- und Rumpfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Seine Freundin blieb unverletzt. Die Ermittlungen führen die Beamten der Kriminalpolizei der Direktion 1.

Durch Schuss verletzt

4. Februar (Steglitz-Zehlendorf) – Gestern Abend ist in Lankwitz in einer Wohnung ein Mann durch einen Schuss verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen zufolge befanden sich kurz nach 21 Uhr in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Gemeindepark der 32-jährige Mieter der Wohnung sowie vier Gäste, drei Männer im Alter von 20, 31 und 34 Jahren und eine 27-jährige Frau, die gemeinsam feierten. Als es an der Wohnungstür klingelte, wurde die Tür geöffnet und es sollen fünf bisher unbekannte Männer in die Wohnung gestürmt sein. Nachdem einer der Unbekannten einen Schuss auf den 34-jährigen Besucher abgegeben haben soll, flüchtete die fünfköpfige Gruppe wieder aus der Wohnung. Rettungssanitäter und ein Notarzt brachten den Angeschossenen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Seine Freunde erlitten einen Schock. Während die Männer in der Wohnung behandelt wurden, musste die 27-Jährige zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Die Hintergründe der Tat sind unklar und Gegenstand der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 4 übernommen haben.

Fußgänger bei Unfällen schwer verletzt

4. Februar (Tempelhof/Mitte) – Bei Unfällen gestern Abend in Mariendorf und in der vergangenen Nacht in Mitte sind zwei Fußgänger schwer verletzt worden. Die Unfallbearbeitungen übernahmen die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 4 und 3. Nach bisherigen Ermittlungen war ein 25-Jähriger gegen 18.10 Uhr mit einem BMW auf dem Mariendorfer Damm in Richtung Tempelhofer Damm unterwegs und bog links in die Kurfürstenstraße ab. Dabei beschleunigte er nach eigenen Angaben den Wagen, um ein entgegenkommendes Auto nicht zu behindern und erfasste dann einen 24 Jahre alten Fußgänger, der die Kurfürstenstraße in Richtung Tempelhofer Damm überquerte. Der Passant stieß zunächst mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und fiel dann auf die Straße. Rettungssanitäter brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus, wo er zur Beobachtung verblieb. Bei dem unverletzten Autofahrer wurde ein Urintest durchgeführt, welcher positiv auf Cannabis reagierte. Der 25-Jährige begleitete daraufhin die Polizisten freiwillig zu einer Blutentnahme auf eine Gefangenensammelstelle. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und er konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gehen.

Gegen 0.30 Uhr war ersten Erkenntnissen zufolge ein 56-Jähriger mit einem Taxi in der Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Alexanderplatz unterwegs. Kurz hinter der Spandauer Straße erfasste er einen 22-jährigen Touristen, der die Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Hackescher Markt überquerte. Die Fußgängerampel soll nach Angaben von Zeugen rot gewesen sein. Mit Kopf- und Armverletzungen wurde der Berlin-Besucher zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Der Taxifahrer wurde nicht verletzt.

Festnahme nach Kiosk-Einbruch

4. Februar (Marzahn) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 62 nahmen in der vergangenen Nacht in Marzahn einen mutmaßlichen Kiosk-Einbrecher vorläufig fest. Die Polizisten bemerkten den 30-jährigen gegen 1.35 Uhr an einem geschlossenen Imbiss auf dem Vorplatz am S-Bahnhof Ahrensfelde. Dieser lehnte in einem offen stehenden Fenster und entfernte sich dann mit vier Plastiktüten, die er aus dem Imbiss gegriffen hatte. Die Beamten überprüften anschließend den Imbiss und stellten fest, dass das Fenster gewaltsam geöffnet worden war. Daraufhin folgten die Ermittler dem zuvor Geflüchteten auf den Bahnhof und nahmen ihn in einer wartenden S-Bahn vorläufig fest. In den Tüten befanden sich Tabakwaren, Alkohol und die Trinkgeldkasse aus dem Imbiss. Der Festgenommene wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und der Kriminalpolizei der Direktion 6 übergeben.

Jugendlicher attackiert Fahrgast

4. Februar (Neukölln) – Im Mitte wurde heute früh ein Mann durch einen unbekannt gebliebenen Jugendlichen angegriffen und leicht verletzt. Nach Angaben des 26-Jährigen war er mit seiner Freundin gegen 4.30 Uhr mit der U-Bahn vom Alexanderplatz aus kommend in Richtung Hermannplatz unterwegs. Im Abteil sollen sich auch vier Jugendliche, darunter der spätere Angreifer, befunden haben, die über eine Bluetooth-Box laut Musik hörten. Der 26-Jährige und seine Begleiterin sollen mehrfach die Gruppe gebeten haben, die Musik leiser zu stellen, was ignoriert wurde. Als der Mann dann am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße ausstieg, sei ihm ein junger Mann aus der Gruppe gefolgt, habe ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen und Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Anschließend soll der Jugendliche wieder in denselben Zug eingestiegen sein und konnte unerkannt flüchten. Dem 26-Jährige wurden am Ort von Rettungskräften die Augen ausgespült. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 3 übernommen.

Festnahme nach versuchten Einbruch

4. Februar (Steglitz) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 45 nahmen in der vergangenen Nacht in Steglitz einen mutmaßlichen Einbrecher vorläufig fest. Gegen 22.50 Uhr bemerkten Passanten zwei Männer in der Zimmermannstraße, die sich rennend von einem Schönheitssalon entfernten und armierten die Polizei. Eintreffende Polizisten nahmen wenig später anhand der Personenbeschreibung in der Nähe des Salons einen 45-jährigen Mann fest. Sein mutmaßlicher Komplize konnte über die Ahornpassagen in Richtung Ahornstraße flüchten. An der Eingangstür des Geschäfts stellten die Beamten Hebelspuren fest. Der 45-Jährige wurde für das Einbruchkommissariat der Direktion 4 eingeliefert.

Zeitungsladen überfallen

3. Februar (Spandau) – Heute früh wurde in Staaken ein Zeitungsladen überfallen. Den ersten Ermittlungen zufolge betraten gegen 6.15 Uhr zwei mit pistolenähnlichen Gegenständen Bewaffnete das Geschäft in der Südekumzeile und bedrohten damit eine 62 Jahre alte Angestellte. Ein Täter hielt dann die Mitarbeiterin fest und forderte die Kasse zu öffnen. Nachdem die Frau dem Verlangten nachgekommen war, griff sich der Räuber das Geld aus der Kasse. Der Komplize ging währenddessen in einen Hinterraum und steckte Tabakwaren ein. Im Anschluss ergriffen die Räuber die Flucht. Die 62-Jährige blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 übernahm die Ermittlungen und prüft Zusammenhänge mit anderen Überfällen.

Toter in Park - Mordkommission ermittelt

3. Februar (Neukölln) – In einer Grünanlage in Britz ist gestern Nachmittag ein toter Mann gefunden worden. Ein Passant hatte den Mann gegen 14.50 Uhr in dem Park, der sich an einem Wirtschaftsweg zwischen der Ballinstraße und der Buschkrugallee befindet, entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Verletzungen deuten auf eine Gewalttat hin. Die Hintergründe dieser Tat und das Tatgeschehen sind derzeit noch unklar. Auch über die Identität des Opfers ist bisher nichts bekannt. Die Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt führt die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes.

Nach Überfall auf Senior - Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

3. Februar (Reinickendorf) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Tatverdächtigen, der zusammen mit zwei weiteren Männern im August des vergangenen Jahres einen 90-jährigen Mann in Wittenau ausraubt haben soll. In den Vormittagsstunden des 3. August 2016 überfiel das Trio den Senior auf dem Parkplatz der Reichelt-Filiale am Wilhelmsruher Damm. Vor dem Einkauf hob der Überfallene Geld an einem Automaten der Berliner Bank-Filiale in der Oranienburger Straße ab, wobei er bereits von den Männern beobachtet wurde. Gegen 11.30 Uhr umringten ihn die Täter dann auf dem Parkplatz, durchsuchten ihn und raubten seine Geldbörse. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 1 in der Pankstraße 29 in Gesundbrunnen unter der Telefonnummer (030) 4664 - 173113 bzw. - 173100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder der Gesuchten finden Sie auf der Homepage der Polizei unter dem folgenden Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.557229.php

Supermarkt überfallen

3. Februar (Spandau – Unbekannte haben gestern Abend in Spandau einen Supermarkt überfallen. Nach den bisherigen Erkenntnissen stürmten gegen 19.45 Uhr zwei mit Schusswaffe und Reizstoffsprühgerät bewaffnete Männer in das Geschäft in der Elstaler Straße und riefen "Überfall". Die Maskierten bedrohten dann einen 21-jährigen Kassierer und forderten Geld von ihm. Nachdem die Räuber dieses hatten, ergriffen sie die Flucht. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 ermittelt.Busfahrer lässt nach Verkehrsunfällen Linienbus zurück

2. Februar (Steglitz/Schöneberg) – Ein Busfahrer hat gestern Abend mehrere Verkehrsunfälle in Steglitz verursacht und anschließend den Linienbus in Schöneberg zurückgelassen. Nach Angaben von Zeugen war der 44-Jährige gegen 19.35 Uhr mit dem Bus der Linie X76 während einer Betriebsfahrt in der Kieler Straße von der Bergstraße kommend in Richtung Schloßstraße unterwegs. Von der Sackgasse aus fuhr der Kraftfahrer auf den Gehweg, streifte dann einen Imbiss, bog anschließend nach rechts auf die Fahrbahn der Schloßstraße ab und befuhr mit dem Bus den Mittelstreifen, wobei dieser beschädigt wurde. Der 44-Jährige setzte dann seine Fahrt fort und soll in Höhe Schildhornstraße das Rot einer Ampel missachtet haben. Dabei touchierte er mit dem Bus den an der Ampel wartenden VW einer 31-Jährigen. Während der weiteren Fahrt streifte der Bus gegenüber einem Einkaufszentrum einen im Einsatz befindlichen, abgestellten Funkwagen. Über die Rhein- und Hauptstraße fuhr der 44-Jährige weiter bis zum Innsbrucker Platz, hielt dort an und ließ den Bus mit steckendem Schlüssel und laufendem Motor zurück. Rund zehn Minuten später kehrte der Busfahrer zurück. Passanten, die zwischenzeitlich auf den Bus aufgepasst hatten, hielten den Busfahrer fest und übergaben ihn der Polizei. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von null Promille. Rettungssanitäter stellten eine Unterzuckerung bei dem Busfahrer fest und brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Anschließend konnte er die Klinik wieder verlassen. Derzeit wird geprüft, ob die Unterzuckerung ursächlich für das Verhalten des Busfahrers gewesen sein könnte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernahm die weiteren Ermittlungen.

Bespuckt und rassistisch beleidigt

2. Februar (Reinickendorf) – Polizeibeamte nahmen gestern Abend in Reinickendorf einen Passanten vorläufig fest. Nach den Schilderungen eines 44-Jährigen und eines 16 Jahre alten Jugendlichen soll der 41-Jährige gegen 19.50 Uhr in der Auguste-Viktoria-Allee beiden zunächst ins Gesicht gespuckt haben. Anschließend beleidigte der Fußgänger den Jugendlichen rassistisch. Die Bespuckten alarmierten daraufhin die Polizei. Noch in der Nähe wurde der Verdächtige kurz darauf von den Beamten vorläufig festgenommen und nach der Personalienfeststellung am Ort entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.

Nach Einbruch in Lokal – Polizei Berlin fahndet mit Bildern nach Einbrecher

2. Februar (Schöneberg) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach einem Unbekannten, der am 29. Oktober 2016 in Schöneberg in der Zeit zwischen 3 Uhr und 5.35 Uhr in das Lokal „Meininger‘s“ in der Martin-Luther-Straße 95 eingebrochen war, einen Spielautomaten aufgebrochen und Geld entwendet hatte.Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664 - 472 114 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Bilder des Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.556878.php einsehen.

Auto brannte

2. Februar (Lichtenberg) – In Neu-Hohenschönhausen hat in der vergangenen Nacht ein Auto gebrannt. Anwohner der Zingster Straße bemerkten gegen 00.45 Uhr das Feuer an dem geparkten Mercedes und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten die Flammen. Durch die Hitzeeinwirkung wurde ein neben dem Mercedes geparkter BMW beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist unklar. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen.

Mit Beute geflüchtet

2. Februar (Neukölln) – Einem Räuber gelang in der vergangenen Nacht nach einem Überfall in Neukölln die Flucht mit der Beute. Nach bisherigen Erkenntnissen betrag der Unbekannte gegen 22.10 Uhr das Lebensmittelgeschäft im Kiehlufer, ging zu den Kassen, habe einen Angestellten mit einer Machete bedroht und Geld gefordert. Der 23-jährige Mitarbeiter öffnete die Kasse und der Räuber griff sich das Geld. Mit diesem verließ der Maskierte den Supermarkt und flüchtete in Richtung Treptower Straße. Der Kassierer sowie ein 17 Jahre alter Kunde blieben unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übernahm die Ermittlungen.

Flucht ohne Beute

2. Februar (Spandau) – Ohne Beute ergriff ein Räuber-Duo in der vergangenen Nacht in Spandau die Flucht. Den Ermittlungen zufolge betraten die beiden maskierten Männer gegen 0.20 Uhr ein Kino in der Havelstraße. Dabei rief einer der Unbekannten laut "Überfall". Gleichzeitig hielten die Täter jeweils ein Reizstoffsprühgerät in der Hand in Richtung eines 30 Jahre alten Angestellten. Dieser schrie daraufhin laut und griff nach einem Aufsteller, den er dann drohend in den Händen hielt. Offenbar von der Reaktion des Mitarbeiters überrascht, flüchteten die Räuber ohne Beute. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen hat das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 übernommen.

Versuchter Überfall durch Fenster

2. Februar (Schöneberg) – Gestern Abend haben Unbekannte versucht, eine Filiale für Bargeldtransfer in Schöneberg zu überfallen. Gegen 18.10 Uhr wurde den ersten Erkenntnissen zufolge eine Scheibe des Geschäfts in der Potsdamer Straße vom Hof aus eingeworfen. Anschließend stiegen zwei Maskierte durch das Fenster, hätten zwei 44 und 45 Jahre alte Mitarbeiterinnen mit einer Schusswaffe bedroht und das Öffnen des Tresors gefordert. Als dies nicht gelang, flüchteten die Räuber ohne Beute. Die ältere Angestellte verletzte sich leicht am Knie. Ihre Kollegin blieb unverletzt.

Fußgänger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

2. Februar (Hellersdorf) – Schwer verletzt wurde ein Fußgänger gestern Abend bei einem Verkehrsunfall in Hellersdorf. Der 34-Jährige soll kurz nach 18 Uhr vom Mittelstreifen, offenbar ohne auf den Verkehr zu achten, die Fahrbahn der Landsberger Chaussee betreten haben. Dabei wurde er von einem Kleinbus erfasst, mit dem ein 45-Jähriger in Richtung Stendaler Straße unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Passant auf den Gehweg geschleudert. Mit Knochenbrüchen und Kopfverletzungen brachten ihn Rettungssanitäter zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Vorläufige Festnahme zweier mutmaßlicher Kabeldiebe

1. Februar (Neukölln) – Gestern Nachmittag gelang Zivilpolizisten des Abschnitts 56 die vorläufige Festnahme von zwei Männern, die Kabel aus einem U-Bahntunnel in Britz gestohlen haben. Gegen 17.45 Uhr beobachtete die Zivilstreife die beiden Verdächtigen, als sie mehrere zwei Meter lange Kabel und Stangen vom U-Bahnhof Britz-Süd in einen geparkten VW luden. Beide trugen rote Warnwesten, um den Eindruck zu vermitteln, berechtigte Arbeiter zu sein, so deren spätere Angaben. Als die Beamten die 31 und 45 Jahre alten Männer kontrollierten, gaben diese zunächst an, die Gegenstände gefunden zu haben und sie für künstlerische Zwecke verwenden zu wollen. Auf dem gemeinsamen Weg zur angeblichen Fundstelle gaben sie dann zu, die Kabel und Stangen aus dem U-Bahntunnel gestohlen zu haben. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden beide wieder entlassen. Den hinzugezogenen Mitarbeitern der BVG übergaben die Beamten das entwendete Gut.

Aufmerksame Nachbarin vereitelt Trickdiebstahl

1. Februar (Spandau) – Aufmerksamen Nachbarn ist es zu verdanken, dass Beamte des Polizeiabschnitts 21 eine mutmaßliche Trickdiebin in Haselhorst festnehmen konnten. Eine 34-jährige Frau sah gegen 11.40 Uhr aus dem Fenster, wie zwei fremde Frauen ihrer 84 Jahre alten Nachbarin in den Flur des Mehrfamilienhauses im Gorgasring folgten. Die Seniorin kehrte zu diesem Zeitpunkt von ihrem Einkauf zurück. Die 34-Jährige erkannte die Situation, fragte sehr energisch die beiden Frauen nach deren Weg, woraufhin diese das Weite suchten und aus dem Haus flüchteten. Eine der mutmaßlichen Trickdiebinnen konnte von dem couragierten 38-jährigen Ehemann der Zeugin bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Hierbei wehrte sich die 47-jährige Frau vergeblich, sie wurde von den alarmierten Polizisten festgenommen. Die Frau ist als so genannte „Zetteltrickdiebin“ bereits polizeibekannt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam sie wieder auf freien Fuß.

Sechs Verletzte nach Verkehrsunfall 

1. Februar (Pankow) – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Nachmittag in Blankenburg. Ein 78-Jähriger befuhr mit seinem Honda gegen 15.35 Uhr die Heinersdorfer Straße in Richtung Blankenburger Pflasterweg. An der Kreuzung zeigte die Ampel Rot und es warteten davor zwei Fahrzeuge. Gemäß Zeugenangaben fuhr der 78-Jährige im Gegenverkehr an den Wartenden vorbei, als eine Frau mit einem VW vom Blankenburger Pflasterweg kommend nach links in die Heinersdorfer Straße abbog und frontal mit dem Honda zusammenstieß. Durch die Wucht des Aufpralls stießen die Autos gegen die beiden an der Ampel wartenden Fahrzeuge. Der 78-Jährige sowie seine 75-jährige Beifahrerin kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die 30-jährige VW-Fahrerin wurde leicht verletzt und wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Drei weitere Insassen der am Unfall beteiligten Fahrzeuge im Alter von 33, 37 und 52 Jahren wurden ebenfalls leicht verletzt und kamen zu ambulanten Behandlungen in Krankenhäuser.

Fahrzeuge brannten 

1. Februar (Spandau/Marzahn/Charlottenburg) – In der vergangenen Nacht brannten im Ortsteil Falkenhagener Feld, in Marzahn und Westend insgesamt drei Fahrzeuge. Brandkommissariate des Landeskriminalamtes haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Gegen 0.25 Uhr brannte zunächst ein auf einem Parkplatz in der Falkenseer Chaussee Ecke Flurende abgestellter Mercedes. Die alarmierte Berliner Feuerwehr löschte den Brand. Verletzte gab es keine. Etwa 0.50 Uhr war es, als ein Anwohner des Brodowiner Rings durch einen lauten Knall geweckt wurde. Vom Fenster aus sah er auf einem Parkplatz einen brennenden VW und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Der Wagen brannte fast vollständig aus, es gab keine Verletzten. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand von einer Brandstiftung ausgegangen. Passanten wurden kurz nach 1 Uhr auf ein brennendes Wohnmobil im Jasminweg aufmerksam und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Ein hinter dem Mobil der Marke Mitsubishi abgestelltes Auto wurde durch die Flammen an der Motorhaube beschädigt. Nach bisherigen Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass das Fahrzeug angezündet worden war.

Überfall auf Apotheke

1. Februar (Friedrichshain) – Gestern Nachmittag überfiel ein Unbekannter eine Apotheke in Friedrichshain. Ermittlungen zufolge betrat der Räuber kurz vor 16 Uhr das Geschäft in der Karl-Marx-Allee, habe sich hinter den Verkaufstresen begeben, einen 30-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht und die Einnahmen aus der Kasse gefordert. Die 48-jährige Inhaberin der Apotheke kam hinzu und öffnete die Kasse, nachdem es ihrem Kollegen nicht gelungen war. Der bewaffnete Mann griff sich das Geld und flüchtete anschließend aus dem Laden in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand.

Zwei Festnahmen nach versuchtem Raub

31. Januar (Spandau) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 23 nahmen heute früh einen Jugendlichen und einen jungen Mann in Wilhelmstadt wegen Verdachts des versuchten Raubes fest. Ein 24 Jahre alter Mann hatte gegen 4 Uhr die Polizei zu einer Bushaltestelle an der Pichelsdorfer Straße Ecke Genfenbergstraße alarmiert. Er gab an, dass er kurz zuvor von einem Mann nach einer Zigarette und der Uhrzeit gefragt worden sei. Der Unbekannte sei in Begleitung eines Jugendlichen gewesen, der zunächst auf der anderen Straßenseite gewartet habe. Als der 24-Jährige die Uhrzeit von seinem Handy ablesen wollte, soll der Mann ein Messer gezogen, ihn damit bedroht und die Herausgabe des Mobiltelefons gefordert haben. In diesem Moment soll der jüngere Begleiter auf sie zugekommen sein. Diese Situation habe der Bedrohte genutzt, um wegzurennen und in seine nahe gelegene Wohnung zu flüchten. Von dort habe er die Polizei alarmiert. Die eintreffenden Beamten suchten anhand der Personenbeschreibungen die Umgebung ab und nahmen die beiden Tatverdächtigen in der Nähe bei dem Versuch, ein Fahrrad zu stehlen, fest. Die Festgenommenen, 24 und 17 Jahre alt, wurden dem Raubkommissariat übergeben.

Radfahrerin schwer verletzt in Klinik

31. Januar (Mitte) – Gestern Abend stieß eine Radfahrerin mit einem Auto in Mitte zusammen und kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Gegen 19 Uhr fuhr ein 21-Jähriger mit einem Audi in der Alexanderstraße von der Otto-Braun-Straße kommend. Bei Rot, so die Aussagen der Zeugen, soll er in die Kreuzung Grunerstraße gefahren sein. Hier stieß er mit der 26 Jahre alten Radfahrerin zusammen, die auf dem Radweg der Alexanderstraße Zeugenaussagen zufolge bei Grün links in die Alexanderstraße abbog. Die junge Frau stürzte und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu.

Vorläufige Festnahmen nach Überfall

31. Januar (Schöneberg) – Nach einem versuchten Raub in einem Zeitungsladen in Schöneberg wurden gestern Abend drei Jugendliche festgenommen. Nach ersten Ermittlungen drangen kurz vor 18 Uhr drei Maskierte in das Geschäft in der Rubensstraße ein. Zwei begaben sich sogleich hinter den Verkaufstresen, wo sie erfolglos versuchten die Kasse zu öffnen. Ein dritter Komplize trat gegen eine Tür zu einem Raum im hinteren Teil des Ladens, wo sich der 60-jährige Geschäftsinhaber geistesgegenwärtig eingeschlossen hatte, und flüchtete anschließend mit seinen Kumpanen ohne Beute. Die von einem Zeugen zwischenzeitlich alarmierten Polizisten nahmen zwei Tatverdächtige im Alter von 14 und 15 Jahren fest. Der dritte, ebenfalls ein 15-Jähriger, stellte sich kurze Zeit später bei einem Polizeiabschnitt. Das Trio wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeibeamter bei Widerstand verletzt

31. Januar (Kreuzberg) – Bei einem Widerstand in Kreuzberg wurde gestern Mittag ein Polizist verletzt. Mitarbeiter der BVG kontrollierten gemeinsam mit Polizisten des Abschnitts 53 gegen 13 Uhr am U-Bahnhof Moritzplatz einen 39-Jährigen, der ohne gültigen Fahrausweis unterwegs war. Als dieser aggressiv auf die Kontrolleure zuging, ergriffen Polizisten den Arm des Mannes, wobei dieser sich heftig wehrte und bei der Festnahme einem Beamten in den Finger biss und diesen verdrehte. Nach der Identitätsfeststellung konnte der 39-Jährige seinen Weg fortsetzen. Der Polizist kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik und trat anschließend vom Dienst ab.

Intensive Ermittlungen führten zur Festnahme

30. Januar (Reinickendorf) – Ein seit Juni vergangenen Jahres mit der Staatsanwaltschaft Berlin gemeinsam geführtes Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, führte am vergangenen Freitag zum Erlass eines Haftbefehls gegen einen 39-jährigen Mann. Die Ermittler des Landeskriminalamtes stießen auf eine Wohnung im Märkischen Viertel, die vermutlich als sogenannte Lieferantenwohnung diente. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnten die Beamten etwa 26 Kilogramm Haschisch-Platten, circa 700 Gramm Marihuana sowie einen fünfstelligen Geldbetrag auffinden. Der 39-jährige Wohnungsnutzer wurde festgenommen und am vergangenen Freitag dem Bereitschaftsgericht vorgeführt, das einen Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen dauern an.

Brennende Kinderwagen

30. Januar (Wedding) – In der vergangenen Nacht brannten zwei abgestellte Kinderwagen in Gesundbrunnen, wobei die Ermittler derzeit von Brandstiftung ausgehen. Gegen Mitternacht wurden Polizei und Feuerwehr in die Stettiner Straße alarmiert, da Unbekannte zwei im Hausflur abgestellte Kinderwagen in Brand gesetzt hatten. Bewohner des Hauses mussten dieses auf Grund der starken Rauchentwicklung kurzzeitig verlassen, verletzt wurde niemand. Rettungskräfte der Feuerwehr löschten die Flammen, die einen Wagen komplett zerstörten und den anderen stark beschädigten. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen.

Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers

30. Januar (Pankow) – Bei einem 26-jährigen Mann klickten in der vergangenen Nacht die Handschellen, nachdem er in eine Apotheke in Weißensee eingebrochen war. Noch am Tatort in der Schönstraße nahmen die von einer Sicherheitsfirma alarmierten Polizisten kurz vor 23 Uhr den jungen Mann fest. Ob der Festgenommene knapp eine Stunde zuvor auch in einen Supermarkt in der Pistoriusstraße eingebrochen war, ist nun unter anderem Bestandteil der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 1 übernommen hat.

Feuer in ehemaliger Gerhart-Hauptmann-Oberschule

29. Januar (Kreuzberg) – Wegen eines Feuers in einem Zimmer der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Oberschule in der Ohlauer Straße in Kreuzberg, mussten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr und der Polizei heute früh ausrücken. Ein 57-jähriger Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte gegen 6.50 Uhr das Feuer in einem im zweiten Obergeschoss gelegenen Zimmer entdeckt. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand, durch den zwei Wohnungen vollständig zerstört wurden. Eine 33-jährige Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes brachte die im Haus befindlichen Bewohner aus dem Gebäude und erlitt hierbei eine Rauchgasvergiftung. Sie kam mit der Berliner Feuerwehr zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts führt die Ermittlungen zur Brandursache, die derzeit noch nicht abschließend geklärt werden konnte.

Blutiger Streit auf Geburtstagsfeier

29. Januar (Marzahn) – Bei einer privaten Geburtstagsfeier in Marzahn wurde in der vergangenen Nacht ein 28-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache soll ein 22-Jähriger gegen 0.30 Uhr in der Küche eines Partyraums in der Schwarzburger Straße mit einem Messer auf den Mann losgegangen sein. Bereits zuvor soll der 22-Jährige nach Zeugenaussagen zwei Frauen gegenüber aggressiv geworden sein. Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen noch am Ort fest und begleiteten ihn zunächst aufgrund einer Handverletzung zu einer ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Nachdem der Festgenommene von einem Arzt behandelt wurde kam er zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie Blutentnahme und wurde anschließend der weiterermittelnden Kriminalpolizei überstellt. Das an Hals und Schulter verletzte Opfer musste von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen dauern an.

Radfahrer bei Sturz schwer verletzt

29. Januar (Mitte) – Schwere Kopfverletzungen erlitt ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Mitte. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll laut Zeugenaussagen ein 37-jähriger Fußgänger mit einem Kinderwagen den Radweg der Alexanderstraße in Richtung Bernhard-Weiß-Straße bei Rot überquert haben. Ein 31-jähriger Radfahrer, der im Radfahrstreifen der Alexanderstraße in Richtung Karl-Liebknecht-Straße unterwegs war, verhinderte einen Zusammenstoß, indem er eine Vollbremsung tätigte. Hierbei stürzte der Mann von seinem Rad und zog sich die Verletzungen zu. Er kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Fußgänger sowie sein Kind blieben unverletzt.

Nach Überfall – Täter flüchten ohne Beute

29. Januar (Schöneberg) – Drei bislang unbekannte Räuber haben gestern Abend versucht einen Spätkauf in Schöneberg zu überfallen. Kurz nach 19 Uhr betraten die drei maskierten Räuber den Laden in der Hohenfriedbergstraße. Der 36-jährige Inhaber befand sich zu dem Zeitpunkt in einem kleinen Lagerraum hinter dem Tresen. Als der Mann in den Verkaufsraum zurückgekehrte, stand einer der Täter bereits hinter dem Kassentresen und besprühte ihn mit Reizgas. Alle drei Räuber riefen nun lautstark „Überfall“ und forderten die Herausgabe von Geld. Dem 36-Jährigen gelang es, den hinter dem Tresen stehenden Räuber zurückzudrängen und das Trio mit seinem eigenen Reizgasspray zu besprühen. Die Räuber suchten nun das Weite und flüchteten ohne Beute aus dem Geschäft. Der 36-Jährige erlitt bei dem Überfall Augenreizungen, die er jedoch nicht behandeln lassen wollte. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen.

Verkehrsschild in Polizeiauto gerammt

29. Januar (Mitte) – Ein 35-Jähriger Tourist beschädigte gestern Nachmittag in Mitte ein Polizeiauto mit einem Verkehrsschild und ließ sich dann widerstandslos festnehmen. Gegen 16 Uhr beobachtete ein Zeuge in der Dorotheenstraße, wie der Mann ein mobiles Verkehrsschild aus dem Sockel zog, damit mehrfach auf die Scheibe eines parkenden und unbesetzten Opel Corsa des Zentralen Objektschutzes der Polizei einschlug und dadurch die Frontscheibe zerstörte. Das Schild steckte er dann in das Loch in der Scheibe und trat anschließend noch den rechten Außenspiegel ab. Ein zufällig vorbeikommender Mitarbeiter des Objektschutzes nahm den Mann daraufhin vorläufig fest. Alarmierte Polizeibeamte brachten ihn anschließend in eine Gefangenensammelstelle, wo er erkennungsdienstlich behandelt und für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert wurde.

Cannabispflanzen in Wohnung angebaut

29. Januar (Hellersdorf) – Bei dem Versuch einen Haftbefehl zu vollstrecken, entdeckten Polizeibeamte gestern Mittag in einer Wohnung in Hellersdorf zwar nicht den Gesuchten, jedoch eine kleine Cannabis-Plantage. Als die Beamten gegen 12 Uhr an der Wohnung in der Torgauer Straße klopften, hörten sie Geräusche. Nachdem sie daraufhin androhten einen Schlüsseldienst anzufordern, wurde ihnen die Tür von einem 48-Jährigen geöffnet. Sofort strömte den Beamten ein auffälliger Geruch entgegen und wenig später entdeckten sie dann in einem Zimmer zwei aufgebaute Zelte, in denen insgesamt 59 Cannabispflanzen unterschiedlicher Größe wuchsen. Auch Ventilatoren, Beleuchtung und Düngemittel waren vorhanden. Der 48-Jährige gab an, von der 35 Jahre alten Wohnungsmieterin als „Gärtner“ angestellt worden zu sein und sich alle zwei Tage um die Pflanzen zu kümmern. Die Frau war nicht anwesend. In der Wohnung befanden sich noch zwei weitere 26- und 27- jährige Männer, die sich nicht äußern wollten. Die Beamten brachten alle drei Männer zu einer Gefangenensammelstelle, wo sie erkennungsdienstlich behandelt wurden. Anschließend konnten sie ihren Weg fortsetzen. Die Cannabispflanzen und sämtliches Aufzuchtequipment wurden beschlagnahmt und abtransportiert. Die Ermittlungen dauern an.

Wildschwein verletzt mehrere Menschen

28. Januar (Reinickendorf) – In Reinickendorf mussten heute Nachmittag Polizeibeamte ein aggressives Wildschwein erschießen. Gegen 14 Uhr soll eine ganze Wildschweinrotte am Kurt-Schuhmacher-Platz aufgetaucht sein. Von dieser Rotte hatte sich dann ein Tier abgesondert und an einem Vereinsheim am Volkspark Rehberge mehrere Menschen verletzt. Eine Frau erlitt eine Verletzung am Oberschenkel zwei Männer wurden durch das Tier ebenfalls leicht verletzt. Der Rest der Wildschweinrotte hatte sich zwischenzeitlich bereist wieder entfernt. Alarmierte Polizisten mussten den aggressiven Keiler im Volkspark Rehberge erschießen, um zu verhindern, dass noch mehr Menschen verletzt werden.

Vollsperrung der Stadtautobahn nach Verkehrsunfall

30. Januar (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Vollsperrung der Stadtautobahn nach Verkehrsunfall: Gestern Nachmittag musste auf Grund eines Verkehrsunfalls die BAB 100 in Charlottenburg gesperrt werden. Den ersten Ermittlungen zufolge wollte gegen  14 Uhr ein 42 Jahre alter Fahrer eines Renault-Kleintransporters vom Spandauer Damm kommend auf die Stadtautobahn in Richtung Neukölln fahren. Zeitgleich wechselte ein 47-jähriger Mazda-Fahrer vom mittleren in den rechten Fahrstreifen der BAB 100. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, zog der Renault-Fahrer sein Fahrzeug nach links und geriet ins Schleudern. Nachdem er gegen die Leitplanke gestoßen war, kippte das Fahrzeug auf die linke Seite. Auf Grund des Unfallgeschehens wählten mehrere Zeugen den Notruf, so dass der Rettungshubschrauber auf der Stadtautobahn landete, die hierfür für rund 45 Minuten ab dem Kaiserdamm in Richtung Süd voll gesperrt werden musste. Der Fahrer des Kleintransporters sowie sein 21 Jahre alter Beifahrer zogen sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Der Fahrer des Mazda blieb unverletzt.

Festnahme nach Lokalüberfall

30. Januar (Marzahn-Hellersdorf– Das kurzzeitige Herunterziehen der Maskierung führte gestern Abend in Hellersdorf zur schnellen Festnahme einer 32-jährigen Räuberin nach einem Überfall auf ein Lokal. Nach ersten Ermittlungen betraten gegen 19.45 Uhr drei Maskierte das Lokal in der Luckenwalder Straße und forderten unter Vorhalten eines Sprühgerätes vom 26 Jahre alten Angestellten die Herausgabe des Geldes. Der Mitarbeiter kam der Forderung nach und die Täter flüchteten anschließend mit  Geld sowie Alkoholflaschen. Beim Betreten des Lokals hatte sich die später Festgenommene kurzzeitig die Maske vom Gesicht gezogen, so dass der Überfallene sie als ehemalige Mitarbeiterin erkannte. Ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss führte zur Festnahme der 32-Jährigen in ihrer Marzahner Wohnung. Die anderen beiden Räuber blieben bislang unbekannt.

Männer auf U-Bahnhof attackiert und verletzt

28. Januar (Wedding) – Zwei Unbekannte haben in der vergangenen Nacht auf einer Rolltreppe des U-Bahnhofs Gesundbrunnen drei Männer attackiert, von denen dabei zwei verletzt wurden. Die jungen Männer fuhren gegen 22.30 Uhr mit einer Rolltreppe abwärts, um den Bahnsteig der U-Bahnlinie U8 zu erreichen. Laut Angaben der Angegriffenen im Alter zwischen 20 und 23 Jahren, hörten sie plötzlich hinter sich ein lautes Schreien, drehten sich um und sahen zwei Männer. Einer der Unbekannten soll sich dann mit beiden Händen auf das Geländer der Rolltreppe aufgestützt und mit beiden nach vorne geschwungenen Beinen gegen den Oberkörper eines 20-Jährigen getreten haben. Dieser stürzte aufgrund der Wucht des Tritts die Rolltreppe hinunter. Nun griffen beide Täter den 23-jährigen Begleiter an und traten ihm mit den Beinen gegen den Oberkörper und das Gesicht. Ihm gelang es zwar, einen der beiden Angreifer zu umklammern, er stürzte jedoch während des Gerangels und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Nachdem einer der Unbekannten den dritten jungen Mann im Alter von 22 Jahren derart würgte, dass diesem kurzzeitig die Luft wegblieb, flüchtete das Duo unerkannt. Neben dem 23-Jährigen wurde auch sein 20-jähriger Begleiter leicht verletzt. Er erlitt bei dem Sturz Verletzungen an den Beinen. Der 22-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 führt die Ermittlungen und fahndet nach den derzeit Unbekannten.

Mutmaßliche Farbschmierer festgenommen

28. Januar (Pankow) –Beamte des Polizeiabschnitts 14 nahmen heute früh zwei mutmaßliche Farbschmierer in Weißensee fest. Die Beamten sahen gegen 3.30 Uhr, wie zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren an einem BVG-Wartehäuschen in der Pistoriusstraße, mit einem Stift herumhantierten. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung Gustav-Adolf-Straße, wo es von den Beamten vorübergehend festgenommen wurde. Die Festgenommenen sollen kurz zuvor an dem BVG-Wartehäuschen ein aus sieben einzelnen „Tags“ bestehendes Graffiti aufgemalt haben. Eine bei dem 20-Jährigen durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,16 Promille. Gegen beide mutmaßlichen Farbschmierer wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Busfahrer beleidigt und beworfen

28. Januar (Reinickendorf) – Zwei renitente Fahrgäste haben gestern Abend einen Busfahrer im Stadtteil Märkisches Viertel beleidigt und mit Eis beworfen. Gegen 21 Uhr verwies der 55-jährige Fahrer der Linie 221 an der Haltestelle Wilhelmsruher Damm / Tiefenseer Straße die beiden alkoholisierten Männer des Busses, weil sie zuvor lautstark herumgepöbelt hatten. Die Männer kamen dem zunächst laut schimpfend nach. An der Endhaltestelle stiegen sie jedoch wenig später wieder in den Bus und beleidigten den Fahrer. Außerdem versuchten sie die Trennglasscheibe zur Fahrerkabine aufzuziehen, um den Fahrer anzugreifen. Einer der beiden Unbekannten warf anschließend noch ein Eis nach dem Mitarbeiter. Fahrgäste alarmierten in der Zwischenzeit die Polizei, woraufhin sich die beiden Trunkenbolde in Richtung Senftenberger Ring entfernten noch bevor die Beamten eintrafen.

Fahrzeug überschlägt sich – Fahrerin verletzt

28. Januar (Charlottenburg) – Bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg erlitt die 26-jährige Fahrerin eines Smart gestern Abend schwere Verletzungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein 23-Jähriger gegen 20 Uhr mit seinem BMW auf der Bismarckstraße in Richtung Kaiser-Friedrich-Straße. Aus noch nicht geklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich Bismarckstraße / Krumme Straße zum Zusammenstoß mit dem Smart der 26-Jährigen, der sich durch die Wucht überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Aus welcher Richtung der Smart kam, konnte derzeit noch nicht ermittelt werden. Zeugen gaben an, der 26-Jährige sei bei „Grün“ gefahren. Passanten hatten den Smart wieder aufgerichtet und die Fahrerin aus dem Wagen gezogen noch bevor die alarmierten Rettungskräfte eintrafen. Mit dem Verdacht eines Beckenbruchs kam die Frau in ein Krankenhaus. Der 23-Jährige und dessen Beifahrerin blieben unverletzt.

In Gegenverkehr geschleudert

28. Januar (Köpenick) – Bei einem Verkehrsunfall in Köpenick wurde gestern Nachmittag eine Autofahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften der Feuerwehr befreit werden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 17 Uhr ein 80-Jähriger mit seinem Toyota von einem Parkplatz eines Discounters auf den Fürstenwalder Damm. Hierbei übersah er offenbar den VW einer 59 Jahre alten Frau, die auf dem Fürstenwalder Damm in Richtung Bölschstraße unterwegs war. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Durch den Zusammenprall verlor die Frau die Kontrolle über ihren Wagen, schleuderte in den Gegenverkehr und stieß dort gegen den Anhänger eines Kleintransporters. Anschließend kam der VW quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Die Feuerwehr befreite die 59-Jährige und brachte sie in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Der 80-Jährige und der Fahrer des Transporters blieben unverletzt.

Mutmaßliche Räuber festgenommen

28. Januar (Pankow/Kreuzberg) – In Pankow und Kreuzberg konnten in der vergangenen Nacht insgesamt drei Tatverdächtige nach Raubtaten festgenommen werden. Alle drei wurden für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Gegen 23.20 Uhr hatte ein maskierter und mit einem Messer bewaffneter Mann den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Straße Am Feuchten Winkel betreten, die 21-jährige Verkäuferin bedroht und Geld gefordert. Nachdem die junge Frau sich geweigert hatte, soll der Täter sie noch geschubst haben, dann jedoch ohne Beute geflüchtet sein. Alarmierte Polizeibeamte nahmen nur wenig später einen 31-Jährigen fest, der auch noch das Messer und die Maskierung bei sich hatte. Gegen 3.30 Uhr hatte eine 51-Jährige eine Bar in der Dresdener Straße verlassen und war dann nach eigenen Angaben am Oranienplatz von drei jungen Männern eingekreist worden. Die Männer hätten ihre Handtasche gefordert, deren Herausgabe die Frau jedoch verweigert hatte. Daraufhin habe ihr einer der drei gedroht ein Messer zu ziehen und sie abzustechen, gleichzeitig hatten die anderen beiden ihr die Tasche entrissen. Das Trio war dann davon gerannt, die Frau jedoch laut schreiend hinterher. Durch ihre Rufe waren Zeugen auf die Situation aufmerksam geworden und hatten einen der drei Flüchtenden - einen 17-Jährigen - stoppen und festhalten können. Einen zweiten Tatverdächtigen nahmen Polizisten wenig später in der Nähe fest. Bei ihm handelt es sich nach noch nicht abschließend überprüften Angaben um einen 18-Jährigen. Der dritte Täter, sowie die Handtasche blieben bisher verschwunden.

Auf frischer Tat ertappt

27. Januar (Tempelhof) – Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Tempelhof zwei mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat fest. Ein Anwohner der Manteuffelstraße hatte gegen 0.40 Uhr die Polizei verständigt, nachdem er durch Geräusche aus einem Bürogebäude auf die Einbrecher aufmerksam geworden war. Noch in den Büroräumen nahmen die Beamten zwei 29 und 30 Jahre alte Männer fest. Die beiden hatten bereits diverse Schränke und Taschen durchwühlt und Wertgegenstände in einem Umzugskarton zum Abtransport bereitgestellt. Neben Einbruchwerkzeug und Pfefferspray fanden die Polizisten bei den Festgenommenen Substanzen, bei denen der Verdacht besteht, es könne sich um Betäubungsmittel handeln. Beide Männer wurden für die Kriminalpolizei eingeliefert.

Betrunken und ohne Kennzeichen unterwegs

27. Januar (Treptow-Köpenick) – Mit rund 2,3 Promille Alkohol im Blut wurde in der vergangenen Nacht ein mutmaßlich Krimineller in der Schnellerstraße in Niederschöneweide von Polizisten gestoppt. Gegen Mitternacht war der Mann den Beamten aufgefallen, weil an dem Audi, mit dem er unterwegs war, keine Kennzeichen angebracht waren. Die Beamten stoppten den Wagen und überprüften den Mann und dessen Beifahrer. Der deutlich alkoholisierte 37-Jährige gab an, nur ein paar Bier getrunken zu haben und stimmte einer freiwilligen Atemalkoholmessung zu. Sein Beifahrer war so betrunken, dass er sich während der Kontrolle übergeben musste. Auf Nachfragen der Polizisten gab der Fahrer an, er sei nicht im Besitz eines Führerscheins. Einen Fahrzeugschein für das Auto konnte er auch nicht vorlegen. Im Wageninnern lagen Kennzeichen, die, wie sich herausstellte, gestohlen worden waren. Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Audi um ein stillgelegtes Fahrzeug handelt, das von dem eigentlichen Besitzer verkauft werden sollte. Den Schlüssel dazu hatte der 37-Jährige offenbar wenige Tage zuvor aus einem Büro entwendet. Nach einer Blutentnahme in einer Gefangenensammelstelle durfte der Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Es wird jetzt unter anderem wegen einer Trunkenheitsfahrt, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verdachts des Diebstahls eines Kraftfahrzeugs und Verdachts des Kennzeichendiebstahls ermittelt.

Kinder überfallen

27. Januar (Spandau) – In Spandau überfielen drei bisher Unbekannte gestern Abend zwei Kinder. Die beiden Zwölfjährigen waren nach eigenen Angaben gegen 18.30 Uhr von den Spandauer Arcaden aus auf dem Weg in die Altstadt Spandau, als sie bemerkten, dass sie von drei ihnen unbekannten Kindern oder Jugendlichen verfolgt wurden. In der Moritzstraße hätten die Unbekannten sie dann in einen Hinterhof gedrängt, sie geschlagen und ihnen ihre Handys entwendet. Außerdem soll das Trio sie mit einem Metallmülleimer beworfen haben. Die beiden Jungs erlitten leichte Verletzungen, mussten aber nicht behandelt werden. Sie gingen direkt zur Polizei und zeigten den Vorfall an. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Glasfassaden beschmiert

27. Januar (Mitte) – Insgesamt 25 Scheiben eines Bürogebäudes in der Dircksenstraße in Mitte wurden in der vergangenen Nacht mit Farbe beschmiert. Gegen 1.10 Uhr stellten Mitarbeiter eines Wachschutzunternehmens fest, dass Unbekannte gelbe und blaue Farbe gegen die Scheiben geschmiert und sie mit einem fünf Meter langen Schriftzug versehen hatten. Zudem hatten die Unbekannten versucht, die Scheiben an diversen Stellen einzuschlagen, was jedoch misslungen war. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes prüft eine politische Motivation.

Drogenfund im Zentralen Omnibusbahnhof

26. Januar (Charlottenburg) – Derzeit unbekannt ist ein Mann, der insgesamt 35 Kilogramm Marihuana in einem Reisebus transportieren wollte. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll der Unbekannte auf dem Zentralen Omnibusbahnhof in der Masurenallee zwei Koffer abgegeben und anschließend in den Bus eingestiegen sein. Die Fahrstrecke des Busses war von Berlin über Dresden nach Wien. Dem Fahrer stieg beim Verstauen der Gepäckstücke ein seltsam süßer Duft entgegen. Nun wurde der Mitarbeiter skeptisch, wies seine 24-jährige Kollegin an in den Bus einzusteigen, um den Besitzer der Koffer zu ermitteln. Der Unbekannte stieg nun aus dem Bus aus und wollte sich ohne Gepäck mit einem Taxi entfernen. Ein weiterer, 24-jähriger Mitarbeiter der Busfirma alarmierte sofort die Polizei und verständigte den Taxifahrer, was zur Folge hatte, dass der Mann zu Fuß flüchtete. Der 24-Jährige übergab den alarmierten Polizisten die beiden Koffer, in denen sich rund 35 Kilogramm Marihuana befanden. Auch der als Geruchsblocker hineingestreute Kaffee, den die Beamten in zwei Fächern des Koffers fanden, konnte nicht verhindern, dass der Fahrer skeptisch wurde und die heiße Ware entdeckte. Ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei führt nun die Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Marihuana. Die Bilder vom Rauschgift stehen im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.555118.php zum download bereit.

Mann durch Messerstiche schwer verletzt

26. Januar (Wedding) – Derzeit unklar sind die Hintergründe eines Streits zwischen zwei Männern in einer Wohnung in Wedding. Gegen 1.30 Uhr geriet ein 21-Jähriger mit einem derzeit noch unbekannten Mann in einer Wohnung in der Liebenwalder Straße in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung stach der Unbekannte dem jungen Mann mehrfach mit dem Messer in den Oberkörper. Der 21-Jährige flüchtete aus der Wohnung und benachrichtigte einen Angehörigen, der die Polizei alarmierte. Der Schwerverletzte musste in einem Krankenhaus operiert werden und befindet sich derzeit außer Lebensgefahr. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 führt die Ermittlungen und Fahndung nach dem Täter.

Lebensmitteldiscounter und Back-Shop überfallen

26. Januar (Neukölln) – Heute früh und in den Morgenstunden wurden ein Lebensmitteldiscounter in Neukölln und ein Back-Shop in Gropiusstadt überfallen. Verletzt wurde niemand. In beiden Fällen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 die Ermittlungen. Nach bisherigen Ermittlungen betraten vier Angestellte gegen 5.45 Uhr den Discounter in der Sonnenallee und begaben sich in den Personalbereich. Dort lauerten ihnen drei maskierte Männer auf, die zuvor durch ein Toilettenfenster in das Geschäft eingebrochen waren. Die mit Messern, Schusswaffe und Schraubendreher Bewaffneten fesselten die 27, 30, 36 und 50 Jahre alte Frauen und forderten Geld. Mit diesem flüchtete das Trio durch das Toilettenfenster. Alarmierte Polizisten befreiten die Mitarbeiterinnen.

Gegen 8.10 Uhr stürmte nach Angaben von Zeugen ein Trio in den Back-Shop in der Fritz-Erler-Allee, bedrohte die 37-jährige Inhaberin sowie drei Kunden, zwei Männer im Alter von 53 und 76 Jahren und eine 74-jährige Frau, mit Schusswaffen und forderte die Anwesenden auf, sich auf den Boden zu legen. Nachdem alle der Forderung nachgekommen waren, verlangten die maskierten Räuber Zigarettenstangen und die Kassenöffnung. Die Besitzerin öffnete daraufhin die Kasse und ein Täter nahm das Geld an sich. Die beiden Komplizen nahmen zeitgleich aus den Auslagen Zigarettenschachteln und steckten diese ein. Anschließend ergriffen die Täter die Flucht.

Wiedererkannt nach Körperverletzung im Internetcafé – Festnahme

26. Januar (Tiergarten) – Nach einer schweren Körperverletzung im Dezember 2016 nahmen Polizeibeamte des Abschnitts 33 gestern Mittag den mutmaßlichen Täter in Moabit vorläufig fest. Ein Zeuge hatte gegen 13.30 Uhr den Mann, der dem mittlerweile 24-jährigen Opfer damals ein Stück Ohr abgebissen hatte, im Kleinen Tiergarten wiedererkannt und die Polizei alarmiert. Der Verdächtige hatte sich inzwischen zum U-Bahnhof Turmstraße begeben, wo kurz darauf die Handschellen klickten. Die Polizisten brachten den Tatverdächtigen im Alter von 24 Jahren zur Gefangenensammelstelle und übergaben ihn nach erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 3. Der Festgenommene soll heute zum Erlass eines Haftbefehls einem Richter vorgeführt werden.

„Messer machen Mörder“ - Logo online

26. Januar (Berlin) – Das Präventionskonzept „Messer machen Mörder“ hat seit dem 16. Januar 2017 ein Logo, das seit heute online ist. Entworfen hat das Logo ein 16-jähriger Schüler des Archenhold-Gymnasiums in seinem Medienkurs. Mit der tollen Idee gewann er den ausgeschriebenen Wettbewerb und erhielt eine Geldprämie, die von Burkhard von Walsleben, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Volker-Reitz-Stiftung zu Berlin, übergeben wurde. Auch die Plätze zwei und drei wurden mit einer Geldprämie bedacht. Die Volker-Reitz-Stiftung unterstützt seit 2014 das Präventionsprojekt „Messer machen Mörder“. Informationen zu dem Projekt befinden sich auf der Homepage.

Polizei sucht mutmaßliche Räuber mit Bildern

26. Januar (Zehlendorf) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus Überwachungskameras bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach drei mutmaßlichen Räubern, die in den Nachmittagsstunden des 15. August 2016 einen Mann in Zehlendorf überfielen. Einer der Gesuchten soll zunächst in einem Supermarkt in der Ladiusstraße die PIN der EC-Karte des 81-Jährigen ausgespäht und ihn anschließend angesprochen haben, ob er Geld wechseln könne. Nachdem der Senior dies getan hatte, machte er sich gegen 14.45 Uhr auf den Nachhauseweg. Kurz vor seiner Wohnung in der Andréezeile wurde er von den weiteren Tatverdächtigen angesprochen und plötzlich von einem der beiden in den Schwitzkasten genommen. Trotzdem sich der 81-Jährige zur Wehr setzte und sich befreien konnte, bemerkte er später den Diebstahl seiner Geldbörse. Kurz darauf hob einer der Tatverdächtigen einen vierstelligen Betrag von dem Konto des Opfers in einer Bankfiliale in der Andréezeile ab. Der Überfallene zog sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu, die keine medizinische Versorgung nach sich zogen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 4 in der Eiswaldtstraße 18, Berlin-Lankwitz, unter der Rufnummer (030) 4664-473111 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder der Gesuchten finden Sie unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.554861.php

Brennende Fahrzeuge

26. Januar (Wedding) – Aus derzeit noch nicht geklärter Ursache brannten in der vergangenen Nacht in Gesundbrunnen zwei Autos nahezu komplett aus. Ein Anwohner der Grenzstraße bemerkte kurz nach Mitternacht Flammen am Heck eines abgestellten Mercedes und alarmierte die Feuerwehr. Durch das Feuer geriet auch ein dahinter stehender VW in Brand. Die Rettungskräfte der Feuerwehr löschten die Flammen an beiden Fahrzeugen, verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Einbruch in Jugendhilfeeinrichtung

26. Januar (Neukölln) – Polizeibeamte des Abschnitts 54 nahmen in der vergangenen Nacht in Neukölln einen mutmaßlichen Einbrecher auf frischer Tat fest. Gegen 0.30 Uhr bemerkte ein Zeuge einen nach oben geschobenen Rollladen an einem Büro einer Jugendhilfeeinrichtung in der Pflügerstraße. Der Zeuge alarmierte die Polizei. Als die Beamten wenig später eintrafen, entdeckten sie in dem Büro einen Jugendlichen, der spontan äußerte, es auf die Kasse abgesehen gehabt zu haben. Die Polizisten nahmen den 14-Jährigen vorläufig fest und lieferten ihn für ein Einbruchkommissariat ein.

Feuer in Wohnhaus – Zwei Mieter leicht verletzt

26. Januar (Prenzlauer Berg) – Wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftungen mussten zwei Mieter eines Wohnhauses in Prenzlauer Berg gestern Abend in einem Krankenhaus behandelt werden. Gegen 20.05 Uhr hatte eine 49 Jahre alte Mieterin des Hauses in der Storkower Straße einen Brand in der dritten Etage bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Aus bisher noch nicht abschließend geklärter Ursache gerieten mehrere auf dem Flur befindliche Abstellboxen in Brand. Die Brandbekämpfer konnten die Flammen löschen, bevor sie auf Wohnungen übergriffen. Derzeit wird am ehesten von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen, die Ermittlungen dauern jedoch an.

Fußgängerin mit Motorroller zusammengestoßen

26. Januar (Steglitz) – In Steglitz lief gestern Abend eine Fußgängerin seitlich in einen fahrenden Motorroller, woraufhin beide Unfallbeteiligten stürzten. Nach Zeugenaussagen soll die 73-Jährige gegen 18.15 Uhr bei Rot die Fahrbahn der Schloßstraße betreten haben. Der 55-Jährige Motorrollerfahrer, der in Richtung Walther-Schreiber-Platz unterwegs war, gab an, nur noch bemerkt zu haben, wie die Frau seitlich gegen sein Fahrzeug gelaufen sei, bevor beide zu Boden fielen. Während der Mann leichtere Verletzungen erlitt und auf eine Behandlung verzichtete, brachten Rettungskräfte der Feuerwehr die 73-Jährige aufgrund einer schweren Beinverletzung in ein Krankenhaus.

Drei Schwerverletzte bei Unfall

25. Januar (Reinickendorf) – Bei einem Unfall sind heute Mittag im Märkischen Viertel zwei Männer und eine Frau schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 70-Jähriger gegen 13 Uhr mit seinem schwarzen Mercedes von dem Parkplatz eines Baummarktes im Wilhelmsruher Damm herunter und kollidierte dabei mit einem von links kommenden grauen Mercedes, mit dem ein 42-Jähriger im Wilhelmsruher Damm in Richtung Dannenwalder Weg unterwegs war. In Folge des Zusammenstoßes wurden ein geparkter Toyota sowie ein geparkter Renault beschädigt. Während der 70-Jährige bei dem Zusammenstoß mehrere Brüche erlitt, zog sich der 42-jährige Autofahrer Rumpfverletzungen zu. Seine ein Jahr jüngere Beifahrerin verletzte sich am Kopf. Die drei Verletzten kamen zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war der Wilhelmsruher Damm zwischen Oranienburger Straße und Dannenwalder Weg bis etwa 16.15 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 hat die Unfallbearbeitung übernommen.

Unbekannter überfällt Apotheke

25. Januar (Schöneberg) – Ein Unbekannter hat heute Nachmittag eine Apotheke in Schöneberg überfallen. Gegen 15.50 Uhr betrat der Mann, Ermittlungen zufolge, die Apotheke in der Cranachstraße und gab zunächst vor, Tabletten kaufen zu wollen. Ein 48-jähriger Apotheker holte daraufhin das Medikament und wollte kassieren. Daraufhin bedrohte der Unbekannte den Mitarbeiter mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Nachdem der 48-Jährige das Geld übergeben hatte, steckte der Räuber dieses sowie seine Waffe ein und ergriff die Flucht in Richtung Dürerplatz. Der Apotheker blieb unverletzt. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4.

Nach Verkehrsordnungswidrigkeit Polizisten angegriffen

25. Januar (Tiergarten) – Aus einer Gruppe von etwa 25 bis 30 Personen heraus wurden gestern Abend mehrere Polizisten in Moabit beleidigt und angegriffen. Vorausgegangen war eine Verkehrsordnungswidrigkeit in der Beusselstraße. Ein Ehepaar im Alter von 31 und 35 Jahren stand kurz vor 21 Uhr mit ihrem Renault in zweiter Reihe. Bei der anschließenden Überprüfung attackierten sowohl der 35-Jährige als auch seine 31 Jahre alte hochschwangere Ehefrau die Beamten. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich die Menschentraube, aus der heraus die Beamten beleidigt und mit den Handys aufgezeichnet wurden. Ein Teil der Gruppe attackierte die Beamten und versuchte das festgenommene Ehepaar zu befreien. Mit Unterstützung weiterer Kollegen gelang es den Polizisten, fünf Männer im Alter zwischen 30 und 45 Jahren festzunehmen. Sie standen im Verdacht, sich an den Übergriffen beteiligt zu haben. Alle Festgenommenen wurden nach einer Personalienüberprüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die hochschwangere Frau kam mit der Berliner Feuerwehr zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Ihr Ehemann klagte über Kopfschmerzen, musste jedoch nicht von den Rettungskräften behandelt werden. Von den rund 35 eingesetzten Polizisten wurden zwei Beamte leicht verletzt. Insgesamt sieben Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs, versuchter Gefangenenbefreiung sowie Beleidigung leiteten die Polizisten ein und stellten fünf Smartphones als Beweismittel sicher.

Fußgänger von Auto erfasst

25. Januar (Reinickendorf) – Schwere Verletzungen erlitt ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Reinickendorf. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr ein 52-jähriger VW-Fahrer in der Lindauer Allee in Richtung Aroser Allee. Gegen 17.30 Uhr überquerte der 81-jährige Senior vom Mittelstreifen aus die Fahrbahn der Lindauer Allee und wurde hierbei von dem Autofahrer erfasst. Der Fußgänger prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Fahrzeuges und erlitt hierbei eine schwere Kopfverletzung. Er kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Fremdenfeindliche und rechtsradikale Parolen geschmiert

25. Januar (Altglienicke) – Unbekannte haben gestern mehrere Parolen an die Hauswand eines Jugendclubs in Altglienicke geschmiert. Eine Mitarbeiterin entdeckte gegen 13 Uhr die mit roter Farbe geschmierten fremdenfeindlichen sowie rechtsradikalen Parolen an der Hausfassade des Jugendclubs in der Ortolfstraße und alarmierte die Polizei. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Junger Mann von Jugendlichen attackiert und verletzt

25. Januar (Mitte) – Aus einer Gruppe von vier Jugendlichen heraus wurde ein junger Mann gestern Abend in Mitte attackiert und am Kopf verletzt. In der Panoramastraße pöbelten die 17- bis 18-Jährigen gegen 18.45 Uhr den 23-Jährigen an. Einer der Täter schlug dann mit einer Glasflasche dem jungen Mann auf den Hinterkopf. Nach Angaben des Verletzten soll einer der Jugendlichen kurz darauf ein Messer gezogen und ihn damit bedroht haben. Um sich zu schützen griff der 23-Jährige in das Messer und zog sich hierbei eine Schnittwunde an der Hand zu. Ein weiterer Täter soll das Opfer während des Übergriffs mit einer Tasche geschlagen haben. Während drei Schläger unerkannt entkommen konnten, hielt der 23-Jährige mit einem Begleiter sowie einem Zeugen einen 17-jährigen aus der Gruppe bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten fest. Der Angegriffene erlitt neben der Handverletzung eine Kopfplatzwunde und kam daher mit der Berliner Feuerwehr zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung führt die Kriminalpolizei der Direktion 3.

Nach Feuer in Wohnhaus - Landeskriminalamt ermittelt

25. Januar (Lichtenrade) – Drei leicht verletzte Mieter sind die Bilanz eines Kellerbrandes in der vergangenen Nacht in einem Wohnhaus in Lichtenrade. Ein Mieter des Mehrfamilienhauses im Bornhagenweg alarmierte gegen 0.20 Uhr die Berliner Feuerwehr, nachdem er dunklen Rauch aus dem Keller des achtgeschossigen Hauses empor steigen sah. Kurz zuvor sah der Zeuge eine Person, die sich vom Haus in Richtung Pechsteinstraße entfernte und ein bengalisches Feuer in der Hand hielt. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den angezündeten Sperrmüll im Keller. Ein 20 und 25 Jahre altes Paar sowie dessen anderthalbjähriger Sohn erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten in einer Klinik ambulant behandelt werden. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Schwer verletzter Fußgänger

24. Januar (Niederschöneweide) – Mit schweren Verletzungen kam ein Fußgänger heute Mittag nach einem Unfall in Niederschöneweide in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der 49-Jährige gegen 12.25 Uhr die Brückenstraße und wurde dabei von einer Straßenbahn der Linie 37 erfasst, die von der Michael-Brückner-Straße kam und in Richtung Edisonstraße unterwegs war. Der Passant erlitt Kopf- und Beinverletzungen und wurde von Rettungssanitätern zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Der 26 Jahre alte Tram-Fahrer blieb unverletzt. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6.

Intensive Ermittlungen decken zweiten Mord auf

24. Januar (Tempelhof-Schöneberg) – Durch intensive Ermittlungen der 2. Mordkommission und der Staatsanwaltschaft Berlin sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin ergab sich gegen den am 22. November 2016 festgenommenen Verdächtigen der dringende Tatverdacht, bereits im Jahr 2013 ein weiteres Tötungsdelikt begangen zu haben. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand tötete der Mann seine damalige Ehefrau am 12. Januar 2013 in der ehemals gemeinsamen Wohnung in Tempelhof und arrangierte den Tatort so, dass dieser zunächst auf das Vorliegen eines Selbstmordes schließen ließ. Nun ergab sich der dringende Verdacht, dass der Festgenommene auch seine damalige Frau durch Gewalt gegen den Oberkörper tötete. Gegen den Mann wurde nun ein weiterer Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

Maskierter überfällt Spätkauf

24. Januar (Friedenau) – Ein maskierter und mit einer Pistole bewaffneter Mann hat in der vergangenen Nacht den Angestellten eines Geschäfts in Friedenau überfallen. Nach Angaben des 53 Jahre alten Angestellten, hatte er gerade in dem Spätkauf in der Bundesallee sauber gemacht, als der Unbekannte das Geschäft gegen 23.30 Uhr betreten, ihn mit der Waffe bedroht und Geld gefordert habe. Nachdem er sich selbst aus der Kasse bedient hatte, flüchtete der Mann. Der Angestellte blieb körperlich unverletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Mann rassistisch beleidigt und getreten

23. Januar (Wedding) – In den Nachmittagsstunden ist ein Mann offenbar von einem Kind und zwei Jugendlichen in Gesundbrunnen rassistisch beschimpft und angegriffen worden. Gegen 15.30 Uhr traf der 47-Jährige auf dem U-Bahnhof Osloer Straße auf das Trio und soll zunächst aus der Gruppe heraus mit einer leeren Getränkedose beworfen worden sein. Ein Komplize soll dann den Beworfenen beschimpft haben. Anschließend soll das Trio dem Beschimpften vor die Füße gespuckt haben. Bevor die Drei die Flucht ergriffen und den Bahnhof verließen, soll ein Verdächtiger dem 47-Jährigen noch gegen ein Bein getreten haben. Zwischenzeitlich alarmierte Polizisten nahmen die mutmaßlichen Angreifer aufgrund der Personenbeschreibungen in der Nähe vorläufig fest. Nach Personalienfeststellungen beziehungsweise erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Festgenommenen im Alter von 13, 14 und 15 Jahren ihren Eltern übergeben. Das Opfer klagte über Schmerzen am Bein. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Beim Überqueren der Straße von Auto erfasst – zwei Schwerverletzte

23. Januar (Köpenick) – Heute Vormittag sind bei einem Unfall in Köpenick eine Frau und ihre Tochter schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 38-Jähriger gegen 9.30 Uhr mit einem Audi in der Grünauer Straße in Richtung Glienicker Straße unterwegs und erfasste die Fußgängerin, die von rechts die Straße überquerte. Auf dem Arm hatte die 37-Jährige ihre zwei Jahre alte Tochter. Beide wurden in die Windschutzscheibe des Wagens geschleudert. Rettungssanitäter brachten die Mutter und ihr Mädchen zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Rentnerin aus Prenzlauer Berg seit 2000 verschwunden - Verdacht des Mordes

23. Januar (Prenzlauer Berg) – Im Zusammenhang mit dem Mord an dem Rentner, der am 9. Januar 2017 tot in einer Tiefkühltruhe gefunden wurde, konnte festgestellt werden, dass der 55-jährige Tatverdächtige auch Zugriff auf die Rentenzahlungen einer heute 92-jährigen Frau hatte. Irma KUROWSKI wohnte bis zum Jahr 2002 in der Naugarder Straße 49 in Prenzlauer Berg und ist seit Ende 2000 verschwunden. Im selben Haus wohnte in dieser Zeit auch der Tatverdächtige. Die Seniorin wurde im August 2002 von Amts wegen bei dieser Anschrift abgemeldet. Es muss davon ausgegangen werden, dass Frau KUROWSKI einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Hinweise nimmt die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 888, per E-Mail an LKA118@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Ein Bild von Frau Kurowski können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.552122.php einsehen.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort - Polizisten retten Säugling

23. Januar (Neukölln) – Vermutlich das rasche Handeln zweier Polizisten hat einem Säugling am vergangenen Samstag das Leben gerettet. Während einer Streifenfahrt gegen 1.15 Uhr durch die Karl-Marx-Straße in Neukölln, machte ein Paar durch winken auf sich aufmerksam. Als die Beamten des Polizeiabschnitts 55 anhielten, erklärten die 30-jährige Frau und ihr gleichaltriger Partner, dass ihr kleines Kind nicht mehr atme und sich nicht mehr bewegen würde. Die beiden Polizisten alarmierten sofort den Rettungsdienst, erkannten aber auch, dass die Situation kein weiteres Warten zuließ. Nachdem die Eltern mit dem erst im Dezember geborenen Jungen in den Einsatzwagen eingestiegen waren, fuhren die Beamten ins Krankenhaus und ließen die Rettungsstelle über die Einsatzleitzentrale informieren. Der Polizist auf dem Beifahrerplatz nahm den Kleinen auf seinen Schoß und wollte gerade mit der Reanimation beginnen, als bei dem Jungen die Atmung und Bewegungen einsetzten. Im Krankenhaus versorgten die Ärzte das Baby. Wie heute bekannt wurde, geht es dem Kind gut. Es konnte die Klinik zwischenzeitlich gesund und munter mit seinen Eltern wieder verlassen.

Vorläufige Festnahmen nach Sachbeschädigung

23. Januar (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht nahmen Polizisten drei Männer fest, die im Verdacht stehen, drei abgestellte U-Bahnwaggons in Reinickendorf beschädigt zu haben. Gegen 2.30 Uhr besprühten neun Personen die Waggons auf einer Fläche von etwa 100 qm, die sich auf einem Abstellgleis im U-Bahnhof Paracelsus-Bad befanden. Alarmierte Polizisten nahmen in der Nähe drei Tatverdächtige im Alter von 25, 33 und 35 Jahren fest, die nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.

Überfall auf Spielhalle

23. Januar (Adlershof) – Opfer eines abendlichen Überfalls wurden gestern zwei Angestellte einer Spielhalle in Adlershof. Kurz vor 20.30 Uhr soll ein Mann das Geschäft in der Schnellerstraße betreten und die 28 und 33 Jahre alten Mitarbeiterinnen unter Vorhalt einer Schusswaffe zur Öffnung der Kassen aufgefordert haben. Nachdem die beiden Frauen der Aufforderung nachgekommen waren, habe der Täter das Geld entnommen und sei anschließend in unbekannte Richtung geflüchtet. Die Frauen erlitten einen leichten Schock, der nicht medizinisch behandelt werden musste.

Schwer verletzte Beifahrerin

23. Januar (Marzahn) – Mit schweren Verletzungen kam in der vergangenen Nacht eine Beifahrerin nach einem Verkehrsunfall in Marzahn in eine Klinik. Den ersten Ermittlungen zufolge ist ein 57 Jahre alter Mercedes-Fahrer in der Havemannstraße in Richtung Kemberger Straße unterwegs gewesen, als er gegen 23.20 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache beim Rechtsabbiegen in die Borkheider Straße mit einem Ampelmast kollidierte. Die 78-jährige Beifahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen, die stationär behandelt werden.

Autobrände - Ermittler gehen von Brandstiftung aus

23. Januar (Neukölln) – In der vergangenen Nacht brannten zwei Autos in Britz, bei denen die Ermittler derzeit von Brandstiftung ausgehen. Gegen 1.30 Uhr hörte eine Anwohnerin ein lautes Geräusch, bemerkte anschließend den in Flammen stehenden Mercedes in der Gielower Straße und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Ein davor geparkter BMW wurde durch die Hitzeeinwirkung in Mitleidenschaft gezogen. Ebenfalls eine Anwohnerin war es, die gegen 2 Uhr einen brennenden Ford in der Lauterberger Straße bemerkte und Polizei sowie Feuerwehr alarmierte. Die Rettungskräfte löschten die Flammen, die jeweils den Motorraum komplett zerstörten. In beiden Fällen prüft derzeit der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Übernahme der Ermittlungen.

Steinwürfe auf Polizisten

22. Januar (Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg) – Unbekannte haben vergangene Nacht mehrfach Steine auf Polizeiautos geworfen. Zunächst wurde gegen 2 Uhr ein Fahrzeug des Zentralen Objektschutzes während einer Streifenfahrt in der Köpenicker Straße in Höhe der Adalbertstraße beworfen. Als wenige Minuten später alarmierte Funkwagen eintrafen, prasselten erneut Steine nieder und trafen die Autos. Ein Angestellter des Objektschutzes wurde leicht verletzt. Die Täter flüchteten anschließend und blieben unerkannt. Insgesamt wurden fünf Polizeiautos stark beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Verletzte bei Verkehrsunfall

22. Januar (Spandau) – Möglicherweise überhöhte Geschwindigkeit könnte vergangene Nacht die Ursache eines Verkehrsunfalls im Ortsteil Falkenhagener Feld gewesen sein. Zeugen gaben den ermittelnden Beamten gegenüber an, dass der 20-jährige Fahrer des Renault Clio in der Falkenseer Chaussee gegen 0.45 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Dann sei er gegen zwei geparkte Pkw und einen Kleintransporter geschleudert. Der 19-jährige Beifahrer erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und verlor mehrfach das Bewusstsein. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein weiterer 18-jähriger Mitinsasse wurde leicht verletzt. Der Fahrer des Renaults blieb unverletzt.

Schwerverletzter Kradfahrer

22. Januar (Lichterfelde) – Bei einem Verkehrsunfall erlitt gestern am späten Nachmittag ein Mann in Lichterfelde schwere Verletzungen. Der 65-jährige berührte gegen 17.20 Uhr in der Drakestraße in Höhe der Hans-Sachs-Straße einen 87-jährigen Mann, der gerade die Straße überqueren wollte. Er versuchte noch auszuweichen und kam dabei mit seinem Moped zu Fall. Der Kradfahrer verlor noch am Unfallort das Bewusstsein und wurde schließlich mit Verdacht auf innere Verletzungen und mehreren Knochenbrüchen in eine Klinik gebracht. Der 87-jährige Mann lehnte die Behandlung seiner leichten Verletzungen ab. Ob der Kradfahrer möglicherweise alkoholisiert war, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Geschäft überfallen

22. Januar (Wilmersdorf) – Mehrere Männer überfielen gestern Abend ein Geschäft in Wilmersdorf. Gegen 18.30 Uhr betraten die drei zum Teil Maskierten den Laden am Kurfürstendamm. Ein Vierter stand davor Schmiere. Der 21-Jährige Angestellte wurde von dem Trio sofort angegriffen und ins Gesicht geschlagen. Anschließend erbeuteten sie Geld und Briefmarken, fesselten ihr Opfer und ließen es in einem Nebenraum zurück. Mit der Beute flüchteten sie in Richtung Dahlmannstraße. Der Verkäufer konnte sich selbst befreien und die Polizei alarmieren. Mit Gesichtsverletzungen kam er dann zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus.

Tageseinnahmen erbeutet

22. Januar (Prenzlauer Berg) – Ein Unbekannter raubte gestern die Einnahmen eines Supermarktes in Prenzlauer Berg. Der Maskierte kam gegen 20.50 Uhr in den Laden in der Kniprodestraße, bedrohte die beiden 22- und 34-Jahre alten Angestellten mit einer Pistole und forderte die Herausgabe von Geld. Die Frauen kamen der Aufforderung nach und übergaben die Einnahmen. Anschließend flüchtete der Mann mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Beide Opfer erlitten einen Schock und kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Verdächtiger festgenommen

21. Januar (Wedding) – Polizeibeamte des Abschnitts 35 haben heute Mittag nach einer Handyortung in Wedding einen Mann vorläufig festgenommen. Gegen 11.30 Uhr war eine 52-Jährige mit ihrem Fahrrad im Bremer Weg im Großen Tiergarten unterwegs, stürzte und verlor dabei offenbar ihr Mobiltelefon. Ihr Ehemann ortete daraufhin das Handy zunächst im Bremer Weg. Bei der Nachschau konnte die 52-Jährige das Handy jedoch nicht finden. Nach einer weiteren Ortung sollte sich das Telefon dann in der Torfstraße befinden. Dorthin alarmierte der Ehemann die Polizei. Eine erneute Ortung führte die Polizisten dann in ein An- und Verkaufsgeschäft, in dem sich der Inhaber und ein 26-jähriger Kunde befanden. Nach dem Handy befragt, gaben beide an, nichts von einem verlorengegangenen Handy zu wissen. Der Ehemann löste daraufhin einen Alarmton an dem vermissten Mobiltelefon aus. Zeitgleich nahmen die uniformierten Ermittler diesen Ton in einer Jackentasche des 26-Jährigen wahr. Nach einer Aufforderung übergab er dann das Handy an die Beamten, die es dann später der glücklichen Besitzerin wieder aushändigen konnten. Der Verdächtige wurde nach der Personalienfeststellung am Ort entlassen.

Festnahmen nach Raub

21. Januar (Kreuzberg) – Drei Männer wurden vergangene Nacht in Kreuzberg nach vorangegangenen Raubtaten festgenommen. Zunächst hatten die vier Männer zwei 28- und 29-Jährige gegen 0.10 Uhr in der Falckensteinstraße grundlos beleidigt und anschließend wechselseitig geschlagen. Dabei versuchte einer der Täter, von den Opfern Wertsachen zu entwenden. Die beiden Männer konnten fliehen und alarmierten die Polizei. Etwa 15 Minuten später wurde ein 17-jähriger Tourist Opfer derselben Gruppe. Sie schlugen auf ihn ein, und entwendeten das Portemonnaie und das Handy des Jugendlichen. Dieser alarmierte kurz danach die Polizei aus einer Bar, woraufhin drei Männer im Alter von 21, 30 und 33 Jahren festgenommen werden konnten. Bei ihnen fanden die Beamten schließlich auch das geraubte Handy des Touristen.

Verletzte bei Verkehrsunfall

21. Januar (Tempelhof) – Insgesamt drei Verletzte waren durch einen Verkehrsunfall gestern am späten Nachmittag in Tempelhof zu verzeichnen. Derzeitigen Ermittlungen zufolge war eine 49-jährige Autofahrerin gegen 17 Uhr vom Platz der Luftbrücke kommend nach links in den Tempelhofer Damm abgebogen und dabei mit dem Fahrzeug eines 22-Jährige kollidiert, der aus der Dudenstraße geradeaus fahren wollte. Die beiden Fahrer der Autos kamen mit Verdacht auf innere Verletzungen in Krankenhäuser. Der 17-jährige Beifahrer des jungen Mannes wurde ambulant behandelt.

Mann überfallen und schwer verletzt

21. Januar (Prenzlauer Berg) – Ein Unbekannter überfiel in der vergangenen Nacht einen Mann in Prenzlauer Berg. Ein Zeuge beobachtete gegen 3.45 Uhr in der Lychener Straße, wie ein am Boden liegender Mann von einem anderen Mann getreten wurde. Daraufhin machte er verbal auf sich aufmerksam, woraufhin der Täter die Flucht ergriff. Der durch die Tritte am Kopf verletzte 28-jährige Mann stellte anschließend fest, dass ihm der Räuber Geld abgenommen hatte. Die Verletzungen waren so schwer, dass er in einem Krankenhaus stationär zur Behandlung aufgenommen werden musste. Lebensgefahr besteht jedoch nicht.

Nach gefährlicher Körperverletzung – Polizei vollstreckt Haftbefehl in Moschee

20. Januar (Reinickendorf/Tiergarten) – Beamte des Landeskriminalamtes Berlin haben heute Abend einen auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Berlin erlassenen richterlichen Haftbefehl vollstreckt. Der 24-jährige Beschuldigte steht im dringenden Tatverdacht, gestern gegen 20.45 Uhr einen Angehörigen in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Märkisches Viertel geschlagen zu haben. Da bei dem in der Einstufung zum islamistischen Gefährder befindlichen und gewaltbereiten Mann eine Reststrafenaussetzung wegen versuchten Totschlags bestand, war die begangene Gewalttat ausschlaggebend dafür, dass ein Ermittlungsrichter Haftbefehl erließ. Motiv soll ein Verhalten des Familienangehörigen gewesen sein, dass der islamistischen Weltanschauung des Verhafteten widersprach. Der 24-Jährige wurde heute gegen 21 Uhr in einer Moschee in der Perleberger Straße verhaftet. Die Ermittlungen gegen den Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Fußgänger von Auto erfasst

20. Januar (Kreuzberg) – Bei einem Unfall wurde heute Mittag in Kreuzberg ein Fußgänger schwer verletzt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war eine 62-Jährige gegen 13.45 Uhr mit ihrem Skoda in der Dudenstraße in Richtung Platz der Luftbrücke unterwegs. Nach ihren Angaben überquerte der Passant von links die Fahrbahn bis zur Straßenmitte. Sowohl sie als auch der 65 Jahre alte Fußgänger blieben stehen. Anschließend soll die Autofahrerin los gefahren sein. Gleichzeitig lief der Passant wieder los und er wurde von dem Wagen erfasst. Bei dem Zusammenstoß erlitt er Kopfverletzungen und einen Beinbruch. Rettungssanitäter brachten den 65-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die Unfallbearbeitung übernommen.

Unfall mit Fußgänger – Auto sichergestellt

20. Januar (Charlottenburg) – Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am heutigen Morgen in Charlottenburg an der Kreuzung Kaiser-Friedrich-Straße und Kantstraße. Nach ersten Feststellungen stand ein 67-Jähriger Opel-Fahrer gegen 6.50 Uhr an der roten Ampel und wollte die Kreuzung aus der Bismarckstraße kommend in Richtung Kurfürstendamm überqueren. Nachdem er wieder losgefahren war, stieß er mit einem Fußgänger zusammen, der die Straße überqueren wollte. Der 26-jährige Fußgänger erlitt beim Zusammenprall schwere Kopfverletzungen und wurde durch die Feuerwehr zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Autofahrer derzeit nicht berechtigt war, ein Fahrzeug zu führen, auf Veranlassung eines hinzugezogenen Unfallsachverständigen wurde auch der Opel sichergestellt. Die Ermittlungen zum Unfall werden durch den Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 2 übernommen.

Brennendes Auto lenkt offenbar Autofahrer ab – Drei Verletzte nach Unfall

20. Januar (Altglienicke) – Bei einem Unfall heute früh auf der BAB 113 sind in Altglienicke zwei Männer und eine Frau verletzt worden. Gegen 6.15 Uhr war bisherigen Erkenntnissen zufolge ein 36-Jähriger mit seinem Hyundai im mittleren Fahrstreifen der BAB 113 in Richtung Schönefeld unterwegs. Zwischen den Tunneln Rudower Höhe und Altglienicke kam er nach rechts von seiner Fahrspur ab und fuhr gegen einen BVG-Bus, der sich auf einer Betriebsfahrt befand. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Hyundai zunächst und kam dann zum Stehen. Eine 42-jährige Frau, die mit einem Skoda hinter dem Hyundai fuhr, konnte nicht mehr ausweichen und fuhr gegen diesen. Der Hyundai-Fahrer wurde mit Kopf-, Arm- und Beinverletzungen zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Während die Skoda-Fahrerin am Ort behandelt wurde, kam der Busfahrer zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Nach Angaben des 36-jährigen Hyundai-Fahrers war er kurzzeitig von einem brennenden VW auf der gegenüberliegenden Fahrbahn abgelenkt. Der VW war nach bisherigem Ermittlungsstand aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Die BAB 113 war nach dem Verkehrsunfall in Richtung Schönefeld zwischen den Anschlussstellen Adlershof und Schönberg bis etwa 8.30 Uhr komplett gesperrt. Wegen der Reinigungsarbeiten waren der rechte und der mittlere Fahrstreifen noch bis 9.15 Uhr gesperrt. Die Gegenfahrbahn, auf nach das brennende Fahrzeug stand, konnte kurz vor 8 Uhr wieder freigegeben werden. Die Bearbeitung des Verkehrsunfalls führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6.

Brandstiftungen

20. Januar (Treptow-Köpenick/Neukölln) – In Oberschöneweide und Britz brannten in der vergangenen Nacht Kinderwagen und in Müllsäcken verpackte Kleidung. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand. Es wird derzeit von Brandstiftung ausgegangen. Zusammenhänge sind bisher nicht erkennbar, werden jedoch geprüft. Gegen 22.30 Uhr bemerkte ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Edisonstraße Brandgeruch und Rauchentwicklung im Treppenhaus und alarmierte die Feuerwehr. Die Rettungskräfte löschten wenig später das von einem abgestellten Kinderwagen ausgehende Feuer, das bereits auf eine Zugangstür zum Treppenhaus übergegriffen hatte. Ebenfalls ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses war es, der gegen 1.30 Uhr im Britzer Damm eine starke Rauchentwicklung bemerkte und die Feuerwehr alarmierte. Die Brandbekämpfer löschten diverse brennende Müllsäcke mit Textilien und abgestellte Kinderwagen im Treppenhaus.

Kind von Einsatzfahrzeug erfasst

20. Januar (Wedding) – Ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kind schwer verletzt wurde, ereignete sich gestern Nachmittag in Wedding. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war ein Notarzteinsatzfahrzeug der Bundeswehr gegen 16.20 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn in der Müllerstraße in Richtung Seestraße unterwegs, als das Kind offenbar bei Rot die Fahrbahn überquerte. Der Einsatzwagen erfasste die Neunjährige mit einem Außenspiegel, wodurch sie zu Boden geschleudert und schwer am Kopf verletzt wurde. Sie kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Der Unfallort blieb bis circa 18.30 Uhr wegen 

Friseur überfallen

20. Januar (Neukölln) – Ein Mann und eine Frau überfielen gestern Abend ein Friseurgeschäft in Neukölln. Aussagen zufolge betrat zunächst die Frau gegen 18 Uhr den Laden in der Hobrechtstraße und gab vor, einen Termin machen zu wollen. Plötzlich habe der der Mann mit einer Schusswaffe das Geschäft betreten, die 52-jährige Mitarbeiterin mit dieser bedroht und die Einnahmen gefordert. Sie übergab das Geld, woraufhin die Unbekannten nicht nur dieses, sondern auch das Smartphone der Frau an sich genommen haben sollen. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung Sonnenallee. Verletzt wurde die Friseuse nicht. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 fahndet nun nach dem Räuberduo.

Einnahmen von Supermarkt geraubt

20. Januar (Neukölln) – Ein mit einem Messer bewaffneter Mann raubte gestern Abend einen Teil der Einnahmen eines Lebensmittelgeschäfts in Neukölln. Nach ersten Ermittlungen betrat kurz vor 20 Uhr der Maskierte das Geschäft in der Sonnenallee, habe einen 27-jährigen Kassierer mit dem Messer bedroht und die Herausgabe von Geld gefordert. Als dieser zunächst nichts herausgab, versuchte der Räuber selbst die Kasse zu öffnen, was ihm jedoch nicht gelang. Als der Bedrohte dann schließlich doch die Kasse öffnen musste, griff der Täter hinein, riss Geld an sich und flüchtete damit aus dem Laden. Verletzt wurde niemand.

Auto angezündet

20. Januar (Wedding) – Unbekannte zündeten gestern Abend ein Auto in Gesundbrunnen an. Gegen 21.50 Uhr meldeten Zeugen den in Flammen stehenden Audi in der Gustav-Meyer-Allee. Die zum Ort gerufene Berliner Feuerwehr löschte die Flammen. Der Wagen wurde durch das Feuer total zerstört. Personen wurden nicht verletzt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug bereits im Oktober des vergangenen Jahres in Mitte gestohlen worden war. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Betrunken und zu schnell

20. Januar (Tempelhof) – Beamte der Autobahnpolizei stoppten heute früh einen Betrunkenen in Tempelhof, der mit seinem Wagen auf der BAB 100 in Höhe der Anschlussstelle Alboinstraße in Fahrtrichtung Neukölln auch noch viel zu schnell unterwegs war. Gegen 3.40 Uhr stellten die Beamten nach Abzug der Toleranz eine vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 114 km/h statt erlaubten 80 km/h fest. Sie stoppten den 26-Jährigen und bemerkten dann, dass der Mann offenbar reichlich Alkohol zu sich genommen hatte. Eine durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Sie beschlagnahmten seinen Führerschein. Zusätzlich muss er nun mit einer hohen Geldstrafe und einer längeren Fahrpause rechnen.

Mit dem Rad durchs Fenster

19. Januar (Charlottenburg) – Polizisten des Abschnitts 25 nahmen gestern Nachmittag einen mutmaßlichen Einbrecher in Charlottenburg fest. Eine Anwohnerin beobachtete gegen 15.30 Uhr, dass sich ein Unbekannter ein abgestelltes Fahrrad griff und damit die Fensterscheibe einer im Erdgeschoss gelegenen Wohnung in der Leibnizstraße einwarf. Anschließend stieg er in die Räume ein. Die Zeugin alarmierte daraufhin die Polizei. Die gerufenen Beamten nahmen den 33-Jährigen noch in der Wohnung fest. Gegenstände aus der Wohnung hatte er noch nicht bei sich. Die Kriminalpolizei der Direktion 2 übernahm den Mann und die weiteren Ermittlungen.

Kind mit Auto angefahren

19. Januar (Köpenick) – Ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kind schwer verletzt wurde, ereignete sich gestern Nachmittag in Köpenick. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand fuhr eine 61-Jährige gegen 18.15 Uhr mit ihrem Auto in der Kaulsdorfer Straße in Richtung Egersfelder Allee, als das Mädchen plötzlich von links nach rechts über die Fahrbahn rannte. Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die 13-Jährige. Bei dem Zusammenstoß wurde das Mädchen an der Hüfte sowie an einem Bein verletzt und kam mit einem alarmierten Rettungswagen zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Räuber kam mit Dönermesser

19. Januar (Neukölln) – Ziel eines Räubers war gestern Abend ein Spätkauf in Neukölln. Ermittlungen zufolge betrat der Maskierte gegen 21.50 Uhr den Laden in der Sonnenallee und soll die 22-jährige Verkäuferin mit einem langen Messer bedroht haben. Er forderte Geld von ihr, woraufhin die Frau entgegnete, nichts zu haben. Der Unbekannte machte kehrt und zog ohne Beute in Richtung Mareschstraße von dannen. Die Angestellte blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 sucht nun nach dem Mann.

Gähnende Leere

19. Januar (Schöneberg) – Zwei mutmaßliche Einbrecher gingen der Polizei gestern Abend in Schöneberg ins Netz. Kurz vor 22 Uhr begaben sich zwei Unbekannte in ein Wohnhaus in der Ebersstraße, brachen eine Tür im Erdgeschoss auf und fanden dahinter einen leerstehenden Raum vor. Eine Zeugin bemerkte das Geschehen, woraufhin sich die mutmaßlichen Einbrecher gestört fühlten und in Richtung Hauptstraße flohen. Polizisten nahmen zwei dringend Tatverdächtige im Alter von 27 und 31 Jahren noch in derselben Straße fest und überstellten sie der Kriminalpolizei der Direktion 4, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Frau stirbt nach Brand in Wohnung

18. Januar (Marzahn) – Aus bisher noch nicht abschließend geklärter Ursache brannte es heute Vormittag in Marzahn. Gegen 10 Uhr kam es zu einem Feuer in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Fichtelbergstraße. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr löschten die Flammen und fanden die schwer verletzte 76-Jährige Mieterin. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch einen Notarztes starb die Frau noch vor Ort. Weitere Bewohner des Hauses wurden nicht verletzt. Da derzeit noch nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Feuer durch eine Brandstiftung entstanden war, wurde der ebenfalls 76 Jahre alte Lebensgefährte der Frau vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen eines Brandkommissariats dauern an.

Jugendliche Fußgängerin nach Unfall im Krankenhaus

18. Januar (Lichtenberg) – Mit Kopfverletzungen musste eine 14-Jährige nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Nach ersten Erkenntnissen soll sie am heutigen Morgen um 7 Uhr die Straße Alt-Friedrichfelde trotz roter Ampel betreten haben. Eine 45-jährige VW-Fahrerin, die die Kreuzung Alt-Friedrichfelde/ Rosenfelder Straße in Richtung Frankfurter Allee stadteinwärts überqueren wollte, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die Fußgängerin. Die Pkw-Fahrerin blieb unverletzt. Für die Unfallaufnahme mussten zwei Fahrstreifen kurzzeitig gesperrt werden. Die Ermittlungen zum Unfall führt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6.

Bei Wohnungseinbruch Alarm ausgelöst - Festnahme

18. Januar (Wilmersdorf) – Nach einem Wohnungseinbruch in der Fasanenstraße in Wilmersdorf haben Polizisten am gestrigen Abend einen Tatverdächtigen festgenommen. In der Wohnung einer 31-Jährigen löste um 21.25 Uhr eine Überwachungskamera einen Alarm aus, den die abwesende Geschädigte empfing und sofort einen Nachbarn informierte. Dieser rief die Polizei an, nachdem er in der Wohnung der Geschädigten Licht und auf dem Balkon eine unbekannte Person gesehen hatte. Zivilbeamte des Polizeiabschnitts 25 trafen auf dem möglichen Fluchtweg aus der Wohnung auf einen 29-jährigen Tatverdächtigen, der Gegenstände bei sich hatte, die später der Wohnung der Geschädigten zweifelsfrei zugeordnet werden konnten. Auf dem Fluchtweg wurden weitere Beutestücke gefunden. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Direktion 2 überstellt. Noch während der Ermittlungen vor Ort stellte ein weiterer, gerade zurückgekehrter Hausbewohner Einbruchsspuren an seiner im selben Haus gelegenen Wohnung fest.

Festnahme nach Tötungsdelikt

18. Januar (Prenzlauer Berg) – Polizeibeamte haben in der vergangenen Woche einen Mann wenige Tage nach einem Leichenfund in Prenzlauer Berg festgenommen. Ein Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Raubmordes. Ein Mieter eines Wohnhauses in der Hosemannstraße meldete seinen Nachbarn bei der Polizei als vermisst, den er schon lange nicht mehr gesehen hatte. Am 9. Januar 2017 öffneten Feuerwehrleute auf Anforderung der Polizei gegen 19 Uhr die Wohnung des vermissten Rentners. Schließlich entdeckten die Beamten den 90-Jährigen in der Tiefkühltruhe. Bei der rechtsmedizinischen Untersuchung in der Charité stellte sich heraus, dass der betagte Herr Opfer eines Tötungsdeliktes geworden war. Die gemeinsamen Ermittlungen der 8. Mordkommission und der Staatsanwaltschaft führten zu dem Verdacht, dass der Rentner schon vor etwa zehn Jahren getötet und eingefroren worden sein könnte. Während der Ermittlungen stellten die Beamten auch fest, dass noch im Dezember und Januar Geld von einem Unbekannten von dem Konto des Toten abgehoben worden war. Von diesem Mann wurden Videoaufnahmen in einer Bankfiliale gesichert. Ein Tatverdächtiger, der vom äußeren Erscheinungsbild der in der Bankfiliale gefilmte Mann zu sein schien, wurde schließlich am Abend des 10. Januar 2017 in der Nähe der Wohnung des Rentners festgenommen. Dieser 55-Jährige führte persönliche Gegenstände des Opfers mit sich. Am Mittwoch erließ ein Richter einen Haftbefehl gegen ihn.
Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar und Gegenstand der weiter andauernden Ermittlungen.

Offenbar nicht wegen Hungers in Imbiss eingebrochen

18. Januar (Weißensee) – Mit Geld flüchtete heute früh ein Duo nach einem Einbruch in einen Imbiss in Weißensee. Zivilfahnder entdeckten die beiden Männer gegen 4.30 Uhr in der Mahlerstraße, als diese die Scheiben der Durchreiche des Imbisses mit Steinen einwarfen. Anschließend griff einer durch das Loch in die Geldschublade und nahm offenbar das darin befindliche Geld an sich. Anschließend lief das Duo zu einem geparkten VW und fuhr mit diesem weg. Die Ermittler folgten dem VW Sharan und stoppten ihn nach kurzer Zeit mit Hilfe von Unterstützungskräften im Weißenseer Weg. Die beiden 26 und 30 Jahre alten mutmaßlichen Einbrecher wurden vorläufig festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und für das Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 1 eingeliefert.

Festnahme nach Diebstahl

18. Januar (Reinickendorf– Gestern Abend ist in Wittenau ein mutmaßlicher Dieb vorläufig festgenommen worden. Nach Angaben eines 27-jährigen Mitarbeiters einer Physiotherapiepraxis in der Oranienburger Straße bemerkte er gegen 18.30 Uhr, dass seine Tasche mit seinem Tablet und persönlichen Gegenständen aus der Praxis gestohlen worden war. Daraufhin ortete er sein Tablet, alarmierte die Polizei und begab sich zu der georteten Stelle. Dort entdeckte der 27-Jährige seine Tasche auf dem Gehweg, jedoch fehlte von dem Tablet jede Spur. Nach Eintreffen der Polizisten ortete der Bestohlene sein Tablet erneut. Demnach sollte es sich in der Ollenhauerstraße befinden. Die Beamten fuhren mit dem 27-Jährigen zu der georteten Adresse und nahmen dort drei Männer im Alter von 23, 40 und 41 Jahren vorläufig fest. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass der 41-Jährige offenbar die Tasche aus der Praxis gestohlen hatte und er zum Zeitpunkt der Festnahme das Tablet wohl gerade an die anderen beiden Männer verkaufen wollte. Nach der Personalienfeststellung wurde der Verdächtige, ebenso wie die beiden Zeugen, entlassen.

Stationäre Behandlung nach Angriff

18. Januar (Reinickendorf) – Ein Mann muss nach einem Angriff in der vergangenen Nacht im Ortsteil Borsigwalde stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Den ersten Ermittlungen zufolge stieg der 60-Jährige kurz nach 1 Uhr an der Tietz- Ecke Ernststraße in einen Bus der Linie N 33 und traf dort auf zwei Männer, mit denen er zuvor in einem Internetcafé einen Streit gehabt hatte. Das Duo soll den 60-Jährigen sofort beleidigt haben. Einer soll dem Beschimpften dann mehrmals auf den Hinterkopf und mit Fäusten ins Gesicht geschlagen haben. Der Begleiter des mutmaßlichen Angreifers soll dann ebenfalls den 60-Jährigen geschlagen haben, woraufhin dieser auf den Boden stürzte. Dort liegend soll das Duo dem Attackierten gegen den Oberkörper und den Bauch getreten haben. Währenddessen versuchte der 60-Jährige mit seinem Handy die Polizei zu alarmieren. Daraufhin sollen ihm die Männer das Handy entrissen haben. An der Haltestelle Borsigwalder Weg verließen die Täter den Bus und warfen das Handy auf den Gehweg. Zwischenzeitlich alarmierte Zivilfahnder nahmen die zwei mutmaßlichen Angreifer in der Nähe fest. Der Angegriffene wurde von den ebenfalls vom Busfahrer alarmierten Rettungssanitätern mit Kopf- und Rumpfverletzungen in das Krankenhaus gebracht. Polizisten brachten die 21 und 22 Jahre alten Festgenommenen zur Gefangenensammelstelle. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen und Blutentnahmen wurden sie entlassen. Eine Atemalkoholkontrolle hatte bei dem 22-Jährigen einen Wert von ein Promille ergeben. Bei seinem jüngeren Begleiter waren 1,6 Promille festgestellt worden.

Zusammenstoß zwischen Auto und Bus

13. Januar (Reinickendorf)  In der vergangenen Nacht ist bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Bus ein Mann schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 49-jährige Busfahrerin gegen 23 Uhr mit einem BVG-Bus der Linie 122 die Lindauer Allee in Richtung Ollenhauerstraße. Als sie in Höhe der Humboldtstraße mit dem Bus wenden wollte, fuhr ein dahinter fahrender 23-jähriger Mann mit seinem BMW gegen den Bus. Während der 23-Jährige und die Busfahrerin leicht verletzt wurden und die Krankenhäuser nach den Behandlungen wieder verlassen konnten, musste der 37 Jahre alte Beifahrer des BMW mit einem Beinbruch und Rumpfverletzungen stationär in einer Klinik aufgenommen werden. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Lindauer Allee zwischen Klamannstraße und Roedernallee etwa eine Stunde komplett gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 hat die Unfallbearbeitung übernommen.

Schwer verletzter Fußgänger

10. Januar (Reinickendorf)  Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Abend in Wittenau. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand lief ein 18-jähriger, alkoholisierter Fußgänger gegen 21.30 Uhr offenbar ohne auf den Verkehr zu achten auf die Fahrbahn an der Oranienburger Straße Ecke Roedernallee. Ein 49-jähriger Autofahrer, der mit einem Renault die Oranienburger Straße in Richtung Wilhelmsruher Damm befuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Mann. Der Fußgänger schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und erlitt dadurch schwere Verletzungen. Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens brachte ihn zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

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