Bezirk – Rund um den ovalen Tisch haben acht Frauen und zwei Männer Platz genommen und unterhalten sich bereits bei Tee und Kaffee miteinander, bevor ihr Treffen offiziell anfängt. Sie alle verbindet, dass sie als ...

Tegel – „Dzień dobry“, so heißt es immer häufiger an der Gabriele-von-Bülow-Oberschule im Tile-Brügge-Weg 63. Dieser Wunsch für einen guten Tag ist dort mittlerweile üblich, denn seit nunmehr annähernd 20 Jahren ...

Heiligensee – Integration und Kunst sind vielfältig. Während die Kunst jedoch Grenzen überwindet, stößt die gelebte Integration an ihre Grenzen. Im Kulturprojekt „Gemeinsam ankommen“ konnte die ...

Wittenau – Einen halben Meter im Durchmesser und vier Zentimeter tief ist das Ärgernis in der Rue Lamartine in der „Cité Foch“. Ungesichert und unrepariert sorgt es für Frust bei den Bewohnern der Siedlung, denn die ...

Lübars – Ein neues Angebot für Feinschmecker existiert seit Ende letzten Jahres in der ländlich anmutenden Idylle von Lübars. Hier, wo noch Trecker durch den alten Dorfkern rattern, hat sich der Gastronom Florian Wehr ...

Tegel/Schönefeld – Die Billig-Fluglinie Ryanair setzt auf die Offenhaltung vom Flughafen Tegel. Dies teilte David O’Brian, Kaufmännischer Direktor von Ryanair bei einem Pressegespräch mit. Ab Winter 2017/18 baut die ...

Reinickendorf – Einen intelligenten Mülleimer, der sich selbstständig verschließt, wenn er voll ist, entwickelte Charlotte Schramme vom Reinickendorfer Bildungs- und Forschungszentrum Berlin (BFZ). Mit diesem Projekt nahm ...

Reinickendorf – Die Winterwochen mit extremen Minusgraden machten den Bauherren des neuen Edeka-Marktes am Eichborndamm schwer zu schaffen. Die Arbeiten an den Außenanlagen mussten sechs Wochen pausieren, und somit war der ...

Reinickendorf – Die 100. Börse! Der Verein Naturfreunde für Aquarien- und Terrarienkunde im 20. Bezirk e. V. lädt ein, am 19. März zwischen 10 und 11.30 Uhr Zierfische zu tauschen. Die Aquarianer, wie sich die Freunde der ...

Frohnau – Seitdem sparsame Pendler aus dem Umland den Bahnhofsbereich blockieren, wurden fast alle Parkmöglichkeiten zu kundenfreundlichen Kurzparkzonen. Seit November 2016 beeinträchtigt das Bauvorhaben „Alnatura Super ...

Heiligensee – Es kreischen wieder die Motorsägen. Jedes Jahr, wenn sich der Winter verabschiedet, beginnen die Berliner Forsten und das Gartenbauamt mit den so genannten Baumpflegemaßnahmen. Es werden Äste gekappt und Bäume ...

Tegel – Ein wenig Wehmut schwingt mit bei Michaela Hildebrandt, der Floorball-Trainerin des VfL Tegel. „Ich bin ja schon seit acht Jahren mit den Jungs zusammen, kenne sie von klein auf“, sagte die Trainerin der U17 am ...

Reinickendorf – Mit einem festen Händedruck begrüßt Karl Bubenheimer, Geschäftsführer des Integrationsunternehmens Integra, seine Gäste in der Lengeder Straße. Er beabsichtigt bei diesem Termin, der anlässlich der ...

Wittenau – Er ist aus Wolfenbüttel und hat das Rathaus Reinickendorf zuvor wohl nicht oft von innen gesehen. Doch seit 100 Tagen ist der Neubau am Eichborndamm seine tägliche Anlaufstelle. Denn Tobias Dollase ist der neue ...

Hermsdorf – Wie können Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, entlastet werden? Am 13. März informieren Mitarbeiter des Pflegestützpunktes und der „Haltestelle Diakonie“ von 14 bis 16 Uhr im Raum 01.318 in der 3. Etage ...

Frohnau – Dirigent und Pianist Richard Vardigans erzählt und spielt Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ am 17. März im Centre Bagatelle, Zeltinger Straße 6. Unter dem Motto  „Einfach ALLES (leicht ...

Bezirk – Die Lilli-Henoch-Halle bebte, unter den rund 300 Zuschauern ging auch der beinahe komplett anwesende Bundesliga-Kader der Füchse Berlin mit. Die A-Junioren der Füchse bezwangen mit einer grandiosen Leistung im ...

Wittenau – "Carl Maria von Weber kam auf die Welt, um den Freischütz zu schreiben" beschrieb Hans Pfitzner 1916 zum 100. Todestag des Komponisten dessen Verhältnis zu seinem wohl bekanntesten Werk, der großen volkstümlichen ...

Tegel/Prenzlauer Berg – Im Spitzenspiel der Gruppe A besiegten die Füchse die dänische Mannschaft Handbold Gudme mit 37:29. Am 1. März tobte die Max-Schmeling-Halle – und 16 Kinder vom VfL Tegel mit. Die Jungen der ...

Tegel – Mit einem Festvortrag eröffnete Dr. Manfred Geier, deutscher Germanist und Publizist, die Veranstaltungsreihe zum 250. Geburtstag von Wilhelm von Humboldt in der Humboldt Bibliothek. Zuvor erinnerte Katrin ...

Märkisches Viertel – Als „bester Freund des Menschen“ hat der Hund schon einen langen Ehrenplatz in der Menschheitsgeschichte. So waren es auch die vielen vierbeinigen Begleiter, die Anfang März bei der Eröffnung ...

Reinickendorf – Seit drei Monaten läuft das Projekt „Alles sauber! Alles schick?“ vom Quartiersmanagement Auguste-Viktoria-Allee. Nun konnten am 24. Januar erste Ergebnisse der fünf Kiezspaziergänge ausgewertet ...

Mitte/Konradshöhe – Nach 57 Jahren soll Schluss sein: Die Kündigung des Mietvertrages brachte traurige Gewissheit, dass die ver.di Jugendbildungsstätte in der Stößerstraße 18 ihren Betrieb aufgeben soll. Dies bedeutet das ...

Dritte MINT-MESSE

Märkisches Viertel – „Was kann ich denn mit so einem MINT Fach eigentlich machen? Wofür ist Mathe gut, oder Physik, oder Chemie?“ Dieser Schülerfrage geht die MINT Messe im Fontane-Haus auf den Grund. MINT steht für ...

Bezirk/Berlin – „Stellen Sie sich vor, dass Sie Silvester von zwei Millionen Menschen umgeben am Brandenburger Tor stehen und sich die ganze Zeit denken: Hoffentlich muss ich nicht auf Klo“, sagt Janine Malik, die an ...

Bezirk – Es ist die größte Straßenbaumaßnahme im Bezirk seit vielen Jahren, vom finanziellen Umfang her die aufwändigste, die es in Reinickendorf je gegeben hat. 10 Millionen Euro soll der Umbau der Oranienburger Straße ...

Velten – Unsere Kinderreporterin Jette Reimann (12) hat sich mit Maike und Udo Arndt getroffen. Beide leben in ihrer Nachbarschaft und ermöglichten ihr einen Blick hinter die Kulissen dieses seltenen Berufes. Neben einem ...

Märkisches Viertel – Die von Volker Eisenach 1992 mitbegründete Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Mit zwei Vorstellungen im Fontane-Haus im MV am 17. und 18. März (jeweils ab ...

Reinickendorf – „Viele der 78.000 Senioren im Bezirk wissen erst jetzt durch die Zustellung der Einladung zur Wahl der Seniorenvertretung, dass es uns überhaupt gibt“, erzählt der 73-jährige Massoud Jamshidpour, der ...

Polizeimeldungen aktuell

Fahrgast angegriffen

26. März (Reinickendorf) – Heute früh soll ein Mann in Reinickendorf einen Fahrgast in einem Bus geschlagen haben. Gegen 4.25 Uhr war der BVG-Bus der Linie 128 im Kurt-Schumacher-Damm in Richtung Flughafen Tegel unterwegs, als ein Mann unvermittelt einem anderen Fahrgast mehrmals gegen den Kopf geschlagen haben soll. Der Fahrer stoppte daraufhin den Bus. Verärgert über die Fahrtunterbrechung soll der mutmaßliche Angreifer dann den 57 Jahre alten BVG-Mitarbeiter beleidigt haben. Als die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten eintrafen, wurden auch diese beschimpft und geschlagen. Der vermeintliche Schläger, der offenbar unter Alkoholeinfluss stand, zeigte sich weiterhin unkooperativ und wurde zu einer Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht. Der 31-jährige Fahrgast erlitt leichte Verletzungen am Kopf und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Während ein Polizist Kopfverletzungen erlitt, klagte sein Kollege über Schmerzen am Arm und Bein. Beide Beamten konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

Festnahmen nach Brandstiftung

26. März (Schöneberg) – Polizeibeamte haben in der vergangenen Nacht in Schöneberg zwei Jugendliche nach Brandstiftung vorläufig festgenommen. Gegen 23.35 Uhr brannte auf einem Bahngelände in der Nähe der Friedenauer Brücke ein Holzschuppen. Feuerwehrleute löschten das Feuer. Der Schuppen wurde komplett zerstört. Verletzt wurde niemand. Zwei Passantinnen hatten unmittelbar nach Ausbruch der Flammen vier Verdächtige entlang der Gleise in Richtung S-Bahnhof Friedenau flüchten sehen. Polizisten konnten zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren am S-Bahnhof Friedenau vorläufig festnehmen. Bei der Suche nach den zwei weiteren Verdächtigen hatte auch der Polizeihubschrauber die Kollegen unterstützt. Die möglichen Komplizen der mutmaßlichen Brandstifter wurden nicht entdeckt. Das festgenommene Duo wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung einem Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übergeben.

Keiner will gefahren sein

26. März (Treptow-Köpenick) – Ermittler des Verkehrsermittlungsdienstes der Polizeidirektion 6 übernahmen nach Unfällen gestern Abend in Altglienicke die Bearbeitungen. Gegen 21.10 Uhr war ein Mercedes auf der Dorothea-Viehmann-Straße unterwegs, als der Wagen Zeugenangaben zufolge an der Einmündung Rudower Straße geradeaus weiter über den Gehweg in ein Zaunfeld raste. Anschließend fuhr der Mercedes weiter in Richtung Wegedornstraße und entfernte sich. Kurz darauf entdeckten Zeugen das Auto im Eisenhutweg. Vor dem Kreisverkehr kam der Mercedes von der Straße nach rechts ab und prallte gegen einen Baum. In der Folge überschlug sich der Mercedes und landete auf dem Dach in einem Bauzaun. Anschließend kletterten zwei Männer unverletzt aus dem Wagen. Keiner von ihnen will gefahren sein, gaben sie den alarmierten Polizeibeamten gegenüber an. Die 36- und 40-jährigen Männer waren offenbar alkoholisiert, woraufhin ein Richter Blutentnahmen anordnete. Anschließend durften beide zu Fuß ihre Wege fortsetzen. Das Unfallwrack wurde für die Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt.

Ermittlungen nach Angriff
und Beleidigung mit
fremdenfeindlichem Hintergrund

26. März (Schöneberg) – Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat nach einem Angriff und einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund in Schöneberg die Ermittlungen übernommen. Eine 55-Jährige erschien gestern Nachmittag auf dem Polizeiabschnitt 41 und erstattete Anzeigen gegen unbekannt. Nach ihren Schilderungen fuhr sie gegen 14.45 Uhr am U-Bahnhof Nollendorfplatz mit der Rolltreppe hoch zum Bahnsteig der U2 in Richtung Pankow, als ein Mann an ihr vorbei gehen wollte. Dabei soll der Mann sie dann unvermittelt geschubst und getreten haben. Dadurch rutschte die 55-Jährige zwei Stufen hinunter. Glücklicherweise konnte sie sich festhalten und dadurch einen Sturz die Rolltreppe hinunter verhindern. Nachdem die Frau den Unbekannten auf sein Verhalten angesprochen hatte, soll er sie dann fremdenfeindlich beschimpft und erneut angegriffen haben. Er soll ihr an den Haaren gezogen, ihr mit Fäusten ins Gesicht geschlagen und ihr die Hand verdreht haben. Als die Angegriffene laut um Hilfe schrie, ließ der Unbekannte von ihr ab und flüchtete vom Bahnhof. Nach dem Angriff klagte die 55-Jährige über Schmerzen am Kopf und an der Hand. Die Ermittlungen dauern an.

Frau bei Angriff schwer verletzt

26. März (Mitte) – Bei einem Angriff heute früh in Mitte ist eine Frau schwer verletzt worden. Gegen 4.50 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einer verletzten Frau nach einer Körperverletzung in die Panoramastraße gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 24-Jährige von zwei Männern angegriffen worden sein, die anschließend flüchteten. Rettungssanitäter brachten sie mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tathergang sowie die Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 3 führt.

Radfahrer verstorben

26. März (Kreuzberg) – Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es gestern Abend in Kreuzberg. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 29-Jähriger gegen 19.10 Uhr mit einem Sattelzug in der Yorckstraße in Richtung Gneisenaustraße unterwegs. Am Mehringdamm bog der Kraftfahrer nach rechts in Richtung Platz der Luftbrücke ab und erfasste mit dem Sattelzug einen 80 Jahre alten Radfahrer, der in gleicher Richtung unterwegs war und offenbar geradeaus den Mehringdamm überqueren wollte. Der Senior erlag seinen schweren Verletzungen am Unfallort. Während der Unfallaufnahme waren die Yorckstraße ab Großbeerenstraße und der Mehringdamm von der Yorckstraße bis zur Hagelberger Straße bis 0.15 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernahm die Unfallbearbeitung.

Mann nach Angriff im Krankenhaus

26. März (Neukölln) – In der Nacht wurde ein Mann in Neukölln schwer verletzt. Nach Angaben eines Zeugen traf der offenbar alkoholisierte Passant gegen Mitternacht an der Weisestraße Ecke Mahlower Straße auf eine Personengruppe. Der 42-Jährige soll die etwa zehn bis 15 Männer beschimpft haben. Dabei soll er sich auf einen Mann aus der Gruppe besonders konzentriert haben. Der Passant soll dann ein Messer aus dem Hosenbund gezogen und sein Gegenüber damit bedroht haben. Als Reaktion darauf soll der Bedrohte dann dem 42-Jährigen mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen und die Flucht ergriffen haben. Alarmierte Polizisten nahmen die Verfolgung des vermeintlichen Täters auf, der bis zum U-Bahnhof Boddinstraße lief und dann über das Gleisbett flüchtete. Eine Absuche im Tunnel verlief ohne Erfolg. Der 42-Jährige hatte Kopfverletzungen erlitten und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Mutmaßlicher Autoteiledieb festgenommen

26. März (Prenzlauer Berg) – Polizeibeamte nahmen gestern Abend in Prenzlauer Berg einen mutmaßlichen Autoteiledieb vorläufig fest. Aufmerksame Anwohner der Grellstraße bemerkten gegen 21.45 Uhr den 49-Jährigen, der mit einem Werkzeug die Radnabenabdeckungen entfernte und an einem Fahrzeug den Außenspiegel abtrat. Alarmierte Polizisten nahmen den Verdächtigen fest. In seiner mitgeführten Tasche fanden die Beamten 76 Radnabenkappen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einer Gefangenensammelstelle wurde der 49-Jährige entlassen. Das Kommissariat vom Polizeiabschnitt 16 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zwei Schwerverletzte
nach Verkehrsunfällen

26. März (Treptow-Köpenick/Pankow)) – Bei Verkehrsunfällen in Schmöckwitz und Prenzlauer Berg sind gestern Nachmittag zwei Männer schwer verletzt worden. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 1 und 6 übernehmen die Unfallbearbeitungen.
Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 42-Jähriger gegen 16.30 Uhr mit seiner Kawasaki in der Wernsdorfer Straße in Schmöckwitz in Richtung Wernsdorf unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache verlor der Motorradfahrer in einer Rechtskurve die Kontrolle über seine Maschine und prallte mit einem entgegenkommenden Mercedes, mit dem ein 47-Jähriger die Wernsdorfer Straße in Richtung Adlergestell befuhr. Der Kradfahrer stürzte und sein führerloses Zweirad touchierte dann den Opel einer 27-Jährigen, die ebenfalls in Richtung Adlergestell fuhr. Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer mit einem Armbruch in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Polizisten stellten das Motorrad zur Erstellung eines technischen Gutachtens sicher.
Ein 34-Jähriger fuhr bisherigen Erkenntnissen zufolge kurz nach 17 Uhr mit seinem Einsatzfahrzeug der Deutschen Bahn in der Grellstraße in Prenzlauer Berg in Richtung Storkower Straße. Nach Zeugenangaben soll er mit Sonder- und Wegerechten an der Greifswalder Straße bei Rot in die Kreuzung eingefahren sein. Dabei stieß er mit dem von rechts kommenden Skoda eines 42-Jährigen zusammen. In der Folge wurde der Skoda gegen einen neben ihm fahrenden Nissan eines 53-Jährigen gedrückt. Der Nissan touchierte anschließend einen Baum und kam dann im Gleisbett der Straßenbahn zum Stehen. Der Nissan-Fahrer kam mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Stadtweite Kontrollen 
zur Bekämpfung 
von Verkehrsunfällen mit 
Radfahrenden durch 
abbiegende Kraftfahrzeuge

26. März (berlinweit) – Von morgen an wird die Polizei Berlin im Rahmen einer zehntägigen stadtweiten Schwerpunktaktion ihr Hauptaugenmerk in der Verkehrsunfallprävention und -überwachung auf den Schutz von Radfahrenden richten.
Im gesamten Stadtgebiet wird das Fehlverhalten von abbiegenden Kraftfahrzeugführern gegenüber Radfahrenden überwacht.
Fehlerhaftes Abbiegen durch Kraftfahrzeuge an Einmündungen und Kreuzungen ist mit weitem Abstand hauptursächlich für Verkehrsunfälle mit Radfahrenden, bei denen diese schwer oder tödlich verletzt werden. Durch diese stadtweit zu beobachtenden typischen Fehlverhaltensweisen von abbiegenden Kraftfahrzeugen ereigneten sich im vergangenen Jahr 928 Verkehrsunfälle, bei denen fünf Radfahrende getötet und 744 verletzt wurden. Auch durch Dekorationsartikel, wie Wimpel, Bilder oder Gardinen vor den Spiegeln oder Fenstern in Lkw und Bussen ereignen sich folgenschwere Verkehrsunfälle. Auch solche Verstöße werden geahndet.
Die erste Aktionswoche wird im Zeichen der Aufklärung stehen und soll der Sensibilisierung von am Straßenverkehr Teilnehmenden hinsichtlich der Gefahren beim Abbiegen dienen. In der zweiten Woche finden gezielte Verkehrskontrollen zur Überwachung und Ahndung dieser Fehlverhaltensweisen statt.
Die Polizei Berlin möchte mit dieser Aktion sensibilisieren und dazu bewegen, sich insbesondere beim Abbiegen verantwortungsbewusst und vorschriftsmäßig zu verhalten, um Verkehrsunfälle mit Radfahrenden zu verhindern und so einen wesentlichen Beitrag für die Verkehrssicherheit zu leisten.

Raub im Supermarkt

25. März (Wilmersdorf) – Zwei Unbekannte haben heute früh eine Angestellte eines Supermarktes in Wilmersdorf überfallen. Die beiden Maskierten überraschten die 24-jährige Verkäuferin gegen 5.15 Uhr, als sie den Nebeneingang des Lebensmittelgeschäftes in der Berliner Straße aufschloss. Die junge Frau wurde genötigt, das Wechselgeld aus dem Büro herauszugeben. Anschließend stießen sie die Männer zu Boden und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Angestellte erlitt einen Schock und musste ambulant behandelt werden.

Mehrere Brände in Westend

25. März (Charlottenburg) – In Westend mussten Feuerwehr und Polizei in der vergangenen Nacht gleich zu mehreren Bränden ausrücken. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.
Gegen 23.30 Uhr bemerkte ein 80-jähriger Anwohner des Brombeerwegs einen brennenden VW. Der Wagen brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand.
Nur fünf Minuten später – gegen 23.35 Uhr – stellte ein Anwohner des Stendelwegs drei nebeneinander stehende brennende Mülltonnen fest. Der 51-Jährige versuchte zunächst das Feuer selbstständig zu löschen, was jedoch nicht gelang. Die alarmierte Feuerwehr bekämpfte die Flammen schließlich. Die Hausfassade wurde durch das Feuer leicht beschädigt. Auch in diesem Fall wurde niemand verletzt.

Vom Verhalten Jugendlicher gestört
Mann festgenommen

25. März (Reinickendorf) – Polizeibeamte in Reinickendorf nahmen gestern Abend einen 39-Jährigen vorläufig fest, der zuvor eine 15-Jährige gewürgt und ein Handy beschädigt haben soll. Gegen 19.45 Uhr soll es nach Angaben der Beteiligten zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Mann und mehreren Mädchen gekommen sein, weil diese auf dem U-Bahnhof Paracelsus-Bad mit Schalen von Sonnenblumenkernen herumgespuckt haben sollen. Der 39-Jährige soll die Mädchen aufgefordert haben, das zu unterlassen. Als die Jugendlichen sich davon unbeeindruckt gezeigt hatten und eine von ihnen begonnen hatte, zu telefonieren und dabei wegdrehte, soll der Mann ihr das Handy entrissen und es auf den Boden geworfen haben. Als sich daraufhin eine 15-Jährige zwischen ihn und ihre Freundin gestellt hatte, soll der 39-Jährige ihr an den Hals gegriffen und sie gewürgt haben. Anschließend war der Mann gemeinsam mit einer Begleiterin in die U-Bahn gestiegen und weggefahren. Die Jugendlichen waren ihm gefolgt, hatten die Polizei alarmiert und die Notbremse gezogen. Am U-Bahnhof Osloer Straße nahmen Polizisten den 39-Jährigen vorläufig fest. Noch während seiner Festnahme spuckte der Mann in Richtung der Mädchen und wurde immer aggressiver. Die Polizisten mussten ihn zu Boden bringen und ihm die Handfessel anlegen um weitere Attacken auf die Jugendlichen zu verhindern. Zu den gemachten Vorwürfen wollte er sich nicht äußern. Die Beamten brachten ihn für eine erkennungsdienstliche Behandlung in eine Gefangenensammelstelle. Die 15-Jährige klagte über Schmerzen am Hals und ließ sich in einem Krankenhaus behandeln. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung dauern an.

Videothek von Räubern heimgesucht

25. März (Pankow) – Drei Unbekannte haben vergangene Nacht in Weißensee eine Videothek überfallen. Einer der Männer hielt dem 40-jährigen Angestellten des Verleihs in der Berliner Allee eine Waffe vor und forderte Geld. Ein weiterer Täter ging hinter den Verkaufstresen und entnahm Geld aus der Ladenkasse, während ein Dritter Schmiere stand. Mit ihrer Beute flüchteten die Männer in Richtung Tassostraße. Zwei hinzukommende Zeugen versuchten noch vergeblich, die Flucht der Männer zu verhindern. Der Angestellte blieb unverletzt.

Radfahrer bei Unfall verletzt

25. März (Kreuzberg) – Ein Radfahrer kam vergangene Nacht nach einem Verkehrsunfall in Kreuzberg in eine Klinik. Ersten Ermittlungen zufolge waren der Radfahrer und ein Taxifahrer gegen 23 Uhr auf der Gitschiner Straße in Richtung Hallesches Ufer unterwegs. In Höhe der Zossener Straße kam es dann aus bislang ungeklärter Ursache zur Kollision der Beiden. Möglicherweise hatte der Radfahrer beim versuchten Linksabbiegen das Taxi übersehen. Der 26-jährige Taxifahrer blieb unverletzt. Der 58-jährige Radler erlitt schwere Verletzungen.

Auto kracht in Gartenzaun

25. März (Tempelhof) – Beim Zusammenstoß von zwei Autos gestern Abend in Lichtenrade wurde eine Frau schwer verletzt. Zeugenaussagen zufolge hatte der 57-jährige Peugeot Fahrer gegen 18.45 Uhr beim Linksabbiegen vom Kirchhainer Damm in Richtung Nürnberger Straße die entgegenkommende 72-jährige mit ihrem Toyota übersehen. Das Auto der Frau krachte durch den Zusammenstoß bedingt in einen Gartenzaun. Die Frau kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 57-Jährige verzichtete auf die Versorgung seiner Kopfplatzwunde.

Festnahme von Autoknackern

25. März (Pankow) – Einem aufmerksamen Anwohner war vergangene Nacht die Festnahme zweier Autoeinbrecher in Wilhelmsruh zu verdanken. Die eintreffenden Beamten verfolgten gegen Mitternacht die beiden Männer, die gerade in einem bereitstehenden Opel verschwinden wollten. Die Männer im Alter von 31 und 34 Jahren hatten offenbar aus einem in der Lessingstraße geparkten Transporter Baumaschinen und Werkzeug entwendet. Sie wurden der Kriminalpolizei überstellt.

Fenster und Türen
am Parteibüro beschädigt

24. März (Wedding) – Unbekannte Täter beschädigten in der vergangenen Nacht Fenster und Türen eines Parteibüros im Wedding. Ein Mitarbeiter des Objektsschutzes stellte heute früh gegen 05.30 Uhr in der Malplaquetstraße ein mit Farbe besprühtes Fenster und eine beschädigte Tür fest. Diese wurde mit einer klebrigen Masse beworfen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Drogen und mutmaßlicher
Handelserlös beschlagnahmt -
Mann festgenommen

24. März (Friedrichshain-Kreuzberg) – In einem gemeinsam geführten Ermittlungsverfahren mit der Staatsanwaltschaft Berlin nahmen Polizisten gestern Nachmittag einen 54-jährigen Verkäufer fest. Die auf Grund eines Beschlusses durchsuchte Wohnung des mutmaßlichen Händlers in der Lenbachstraße führte zur Beschlagnahme von über zehn Kilogramm verschiedener Betäubungsmittel, mutmaßlichen Handelserlöses in dreistelliger Höhe sowie einer scharfen Schusswaffe, manipulierten Schreckschusswaffen, Munition, Pfefferspray, eines Schlagstocks und eines Messers. Der mutmaßliche Händler soll am heutigen Tage einem Haftrichter vorgeführt werden.

Über 260 Einbrüche – 
Haftbefehle vollstreckt

24. März (Berlin/Brandenburg) – Nach intensiven Ermittlungen der Gemeinsame Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin, wurden vorgestern zwei Haftbefehle gegen zwei mutmaßliche Einbrecher vollstreckt. Bereits seit Ende Juni 2016 ermitteln die Behörden in diesem sehr umfangreichen Verfahren wegen schweren Bandendiebstahls, das mittlerweile über 260 Einbrüche in Einfamilienhäuser in Berlin und im Brandenburger Umland umfasst. Dabei drangen die Täter in der Regel zur Nachtzeit, meistens in Anwesenheit der schlafenden Bewohner, in die Häuser ein und entwendeten unter anderem auch insgesamt neun auf den Grundstücken abgestellte Fahrzeuge, von welchen zwischenzeitlich sieben wieder aufgefunden wurden.
Durch die Ermittlungen konnte ein Großteil der Einbrüche einer Bande albanischer Tatverdächtiger zugeordnet werden, die diese Einbrüche mutmaßlich in wechselnder Tatbeteiligung begangen haben. Vier identifizierte Männer stehen derzeit in Verdacht, dieser Bande anzugehören. Zwei Tatverdächtige, im Alter von 22 und 24 Jahren, wurden bereits im November 2016 und im März 2017 auf frischer Tat in Biesdorf und Karlshorst festgenommen. Der Jüngere erhielt bereits eine rechtskräftige Bewährungsstrafe von zwei Jahren, der Ältere sitzt noch in Untersuchungshaft.
Am vergangenen Mittwochmorgen nahmen die Ermittler nun zwei weitere Tatverdächtige in Hellersdorf fest, für die bereits Haftbefehle erwirkt wurden. Zudem durchsuchten die Polizisten die Unterkunft der Männer in der Stendaler Straße und eine Cocktailbar in der Irenenstraße, die mutmaßlich als Lagerort von Diebesgut genutzt wurde. Hier beschlagnahmten die Beamten Beweismittel und zwei Schreckschusswaffen. Die Auswertungen dazu dauern noch an.
Des Weiteren trafen die Polizisten in der Unterkunft auf einen Mann, für den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig vorlag. Sie nahmen auch diesen 23-Jährigen fest. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Raubüberfall auf Spielhalle

24. März (Prenzlauer Berg) – Unbekannte überfielen heute früh in Prenzlauer Berg eine Spielhalle. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand verschafften sich drei Tatverdächtige gegen 4 Uhr gewaltsam Zugang in ein Automatencasino in der Prenzlauer Allee und überwältigten den dort allein anwesenden 47-jährigen Mitarbeiter. Sie brachten ihn zu Boden und besprühten ihn mit Reizgas. Anschließend brachen die Räuber mehrere Spielautomaten auf und nahmen das darin befindliche Geld an sich. Mit der Beute flüchteten die drei Männer in Richtung Raumerstraße. Rettungskräfte der Feuerwehr behandelten den Verletzten noch vor Ort. Die weiteren Ermittlungen hat das Raubkommissariat der Direktion 1 übernommen.

Tatverdächtiger wegen sexuellen
Missbrauchs von Kindern und
Zwangsprostitution festgenommen

24. März (bezirksübergreifend) – Bei der Staatsanwaltschaft und dem Landeskriminalamt Berlin wurden umfangreiche Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Zwangsprostitution zum Nachteil von Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren geführt.
Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, unter Verwendung mehrerer Profile auf WhatsApp und in sozialen Netzwerken auf die Mädchen eingewirkt zu haben, um diese sexuell zu missbrauchen und auch an andere Männer, mit denen er über das sog. Darknet in Kontakt trat, für sexuelle Handlungen zu vermitteln. Dabei gab er sich u. a. als 13-jähriges Mädchen und deutlich jüngerer Mann aus, um durch das Zusammenspiel der erfundenen Personen im Chat das Vertrauen der Mädchen zu gewinnen.
Hierbei ging der Tatverdächtige äußerst konspirativ vor und nutzte für die Kommunikation mit Kindern und Freiern ausschließlich offene und frei zugängliche WLAN-Hotspots.
Durch intensive Ermittlungen unter Einsatz verdeckter Maßnahmen sowie technischer Mittel konnte der Tatverdächtige identifiziert werden.
Am 21. März 2017 wurde der Haftbefehl gegen den 36-jährigen Tatverdächtigen vollstreckt und anschließend an 4 Orten in Berlin sowie weiteren 19 Orten bei potentiell Geschädigten und Kontaktpersonen im Bundesgebiet und in Österreich durchsucht. Es konnten umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden.
An den Ermittlungen zur Identifizierung des Tatverdächtigen waren zeitweise auch Beamte aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Sachsen beteiligt.
Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfall mit schwerverletztem
Fußgänger – Polizei sucht Zeugen

24. März (Neukölln) – Zu einem Verkehrsunfall in Neukölln sucht die Polizei nach Zeugen. Am Mittwoch, den 15. März 2017 verursachte gegen 12.30 Uhr ein unbekannt gebliebener Fahrzeugführer einen Verkehrsunfall in der Onckenstraße 21. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Fahrer einen 77-jährigen Fußgänger, welcher die Straße überquerte, erfasst haben. Durch den Zusammenstoß wurde der Senior auf eine Bordsteinkante geschleudert. Mit den Verletzungen hat er sich noch zu seiner Wohnanschrift geschleppt und dort mit Hilfe von Nachbarn die Feuerwehr alarmiert. Er wurde mit Verletzungen am Kopf und der Hüfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 5 fragt:
Wer kann Angaben zu einem derartigen Verkehrsunfall oder dem beteiligten Fahrzeug machen?
Wer kann sonstige sachdienliche Angaben zu dem Vorfall machen?
Zeugen werden gebeten, sich bei dem Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 5 in der Friesenstraße 16 in Kreuzberg unter der Rufnummer (030) 4664 – 57 28 00 oder mit bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Erfolgreicher Einsatz
gegen das Glücksspiel

24. März (bezirksübergreifend) – Ermittler des Landeskriminalamtes kontrollierten gestern von 10 bis 19 Uhr in acht Stadtbezirken 39 Spielstätten. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Steuerfahndung, des Finanzamtes Wedding und der Bezirksämter Lichtenberg und Tempelhof-Schöneberg suchten sie 32 Gaststätten, 5 Wettbüros und 2 Spielhallen auf und überprüften diese. Dabei stellten sie 15 Verstöße wegen illegalen Glücksspiels und 44 Ordnungswidrigkeiten, unter anderem nach dem Jugendschutzgesetz und der Gewerbeordnung, fest. Die Durchsuchung eines Wettbüros führte zur Beschlagnahme von fünf Geldspielgeräten und Geld aus drei Spielautomaten. Die Steuerfahnder versiegelten fünf weitere Geräte. Die Ergebnisse der steuerrechtlichen Auslesungen aller kontrollierten Spielautomaten stehen noch aus.

Gesuchter Mann
nach Angriff ermittelt

24. März (Charlottenburg) – Nach Hinweisen von Zeugen konnte der mutmaßliche Angreifer ermittelt werden. Es handelt sich um einen 54-jährigen Mann. Die Ermittlungen des Verkehrsermittlungsdienstes dauern an.

Allein auf weiter Flur

24. März (Charlottenburg) – Allein auf weiter Flur war in der vergangenen Nacht ein Taxifahrer mit seiner gefahrenen Geschwindigkeit in Charlottenburg unterwegs. Polizeibeamte vom Abschnitt 24 führten zwischen 2 und 3 Uhr auf dem Kaiserdamm in Höhe ihres Dienstgebäudes eine Geschwindigkeitsmessung durch. 36 Minuten hielten sich die nächtlichen Autofahrer an die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Dann kam ein Taxi, das in Richtung Königin-Elisabeth-Straße unterwegs war. 99 km/h hatte das Überwachungsgerät der Polizisten gemessen. Das bedeutet für den 42-jähirgen Kraftfahrer eine Geldbuße von mindestens 200,- Euro. Dazu erwarten ihn noch zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. In den folgenden 24 Minuten schauten die beiden Kollegen durch das Geschwindigkeitsmessgerät in die Scheinwerfer der Autos, die weiterhin die 50 km/h während ihrer Fahrt im Blick hatten.

Mutmaßliche
Drogenhändler festgenommen

24. März (Kreuzberg) – Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft nahmen in der vergangenen Nacht in Kreuzberg zwei mutmaßliche Drogenhändler vorläufig fest. Die Polizisten beobachteten gegen 1.10 Uhr in der Lausitzer Straße die beiden jungen Männer und eine Frau, wie diese sehr eng zusammenstanden und die Männer der Frau etwas übergaben. Als das Duo die Polizisten bemerkte, ergriff es sofort die Flucht. Während die Beamten die Verfolgung aufnahmen und die beiden kurz darauf festnehmen konnten, überprüften Kollegen die Frau. Die 27-Jährige hatte zuvor offenbar Drogen bei den Männern gekauft. Die Käuferin wurde nach Personalienfeststellung und Vernehmung entlassen. Die Festgenommenen im Alter von 18 Jahren wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und für die Kriminalpolizei der Direktion 5 eingeliefert.

Festnahme nach Einbruch
in Tiefgarage

24. März (Mitte) – Nach einem Einbruch in der vergangenen Nacht in eine Tiefgarage in Mitte konnte ein Verdächtiger vorläufig festgenommen werden. Nach bisherigen Ermittlungen hörte eine 52-jährige Anwohnerin der Annenstraße gegen 0.35 Uhr klirrende Geräusche aus der gegenüberliegenden Tiefgarage und alarmierte die Polizei. Beamte des Polizeiabschnitts 32 bemerkten am Tor der Garage eine eingeschlagene Scheibe und leuchteten durch diese in die Garage hinein. Dabei entdeckten sie einen Mann, der sich in einem geparkten BMW mit eingeschlagener Seitenscheibe versteckte. Kurz darauf gelangten die Polizisten in die Garage, suchten nach dem Verdächtigen, der sich unter einem anderen Auto versteckte. Die Polizisten nahmen ihn fest und entdeckten noch einen Opel und einen VW, bei denen ebenfalls Scheiben eingeschlagen waren. Der 41 Jahre alte Festgenommene wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für das Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 eingeliefert.

Raubüberfall auf Lebensmitteldiscounter

23. März (Marzahn-Hellersdorf) – Unbekannte überfielen heute früh in Biesdorf eine Filiale eines Lebensmitteldiscounters. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betraten mehrere Angestellte gegen 5.50 Uhr ein Geschäft in der Cecilienstraße und wurden hier von drei Tätern mit Messern bedroht und gefesselt. Die Unbekannten waren dabei maskiert und warteten bereits auf die Mitarbeiter. Sie gelangten zuvor über ein aufgebrochenes Fenster in den Supermarkt. Anschließend entwendeten sie aus einem Büroraum Geld und flüchten unerkannt. Bei der Tat wurde eine Angestellte leicht am Kopf verletzt. Die weiteren Mitarbeiter blieben unverletzt, standen jedoch unter dem Eindruck des Geschehens. Die Ermittlungen zu dem Überfall hat das Raubkommissariat der Direktion 6 übernommen.

Festnahme nach Tötungsdelikt

23. März (Charlottenburg/Ahrensfelde) – Heute Vormittag ist nach einem Tötungsdelikt in Charlottenburg ein Verdächtiger in Ahrensfelde vorläufig festgenommen worden. Ersten Ermittlungen zufolge wurde eine 64-Jährige gegen 5.45 Uhr mit tödlichen Verletzungen in ihrer Wohnung in der Christstraße in Charlottenburg entdeckt. Der Sohn war danach geflüchtet. Gegen 10.30 Uhr rief eine Frau die Polizei, da ein Mann auf einem Friedhof in der Ahrensfelder Dorfstraße angab, gesucht zu werden. Polizeibeamte aus Brandenburg und aus Berlin fuhren zum Friedhof und nahmen den Verdächtigen fest. Der 40-Jährige wurde nach Berlin gebracht und den Ermittlern der 3. Mordkommission übergeben. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Ordnungsamt Reinickendorf
mit Farbe besprüht

23. März (Reinickendorf) – Ein Zeuge meldete heute Morgen eine Sachbeschädigung an der Fassade vom Ordnungsamt Reinickendorf. Unbekannte hatten das Gebäude im Lübener Weg in der vergangenen Nacht zunächst unbemerkt mit Farbe besprüht. Zusätzlich wurden Beschädigungen an den Scheiben der Eingangstüren festgestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Männer durch Schüsse verletzt

23. März (Kreuzberg) – Zwei Männer erlitten gestern Abend Schussverletzungen in Kreuzberg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gerieten gegen 19 Uhr insgesamt drei Männer vor einem Discounter in der Charlottenstraße in einen Streit. In dem Verlauf gab einer der Männer Schüsse auf die anderen Zwei ab, die dadurch Verletzungen erlitten. Die beiden Brüder im Alter von 29 und 32 Jahren kamen mit Rettungswagen zu Behandlungen in Krankenhäuser. Der Täter flüchtete in einem Fahrzeug und entkam unerkannt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat, die derzeit noch unklar sind, führt die 3. Mordkommission des Landeskriminalamts.

Mann bei
Wohnungsbrand verstorben

23. März (Köpenick) – Bei einem Wohnungsbrand heute früh in Köpenick ist ein Mann gestorben. Eine Mieterin eines Wohnhauses in der Seelenbinderstraße alarmierte gegen 3.40 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie starken Brandgeruch im Haus wahrgenommen hatte. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr öffneten die Wohnung und löschten den Brand. Bei den Löscharbeiten fanden die Beamten im Schlafzimmer einen toten Mann, bei dem es sich um den 30-jährigen Mieter der Wohnung handelt. Wie der Brand in der Wohnung ausgebrochen ist, ermittelt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

Motorradfahrer
nach Unfall geflüchtet –
Polizei sucht nach Zeugen

23. März (Marzahn) – Die Polizei Berlin sucht nach Zeugen eines Verkehrsunfalls vom 16. März 2017 in Marzahn. Bisherigen Ermittlungen zufolge war ein 46-Jähriger gegen 16.15 Uhr mit seinem VW-Bus in der Schwarzwurzelstraße in Richtung Spinatweg unterwegs und wollte links in den Radieschenweg abbiegen. Da er noch entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen musste, hielt er an. Ein dahinter fahrender Motorradfahrer fuhr auf den Bus auf und flüchtete anschließend über einen Grünstreifen vom Unfallort. Ein sieben Jahre alter Junge musste zur Seite springen und verletzte sich dabei leicht. Der Motorradfahrer soll auf einer orangefarbenen Maschine ohne Kennzeichen unterwegs gewesen sein.
Die Verkehrsermittler fragen:
Wer kennt den Motorradfahrer und/oder kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
Wer kennt das beschriebene Motorrad?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zum Verkehrsunfall geben?
Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 in der Nipkowstraße 23 in Adlershof unter den Telefonnummern (030) 4664 – 67 28 00 oder – 67 28 01 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mutmaßliche Autoeinbrecher festgenommen

23. März (Charlottenburg) – In Charlottenburg wurden in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Autoeinbrecher vorläufig festgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge beobachteten Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 25 gegen 23.30 Uhr zwei Männer in der Rönnestraße, die sich in einen geparkten BMW setzten, dann wieder ausstiegen und sich zunächst entfernten. Kurz darauf begaben sich die Verdächtigen erneut zu dem Wagen, setzten sich hinein und stiegen nach ein paar Minuten wieder aus. In der Gervinusstraße nahmen die Polizisten dann die beiden Männer fest. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass das Auto aufgebrochen worden war und das Duo offenbar das Navigationsgerät entwenden wollte. Der 22-Jährige und sein 30 Jahre alter Komplize wurden zu erkennungsdienstlichen Behandlungen in eine Gefangenensammelstelle gebracht und anschließend der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 übergeben.

Schwerverletzter Lkw-Fahrer
nach Verkehrsunfall

23. März (Kreuzberg) – In Kreuzberg wurde gestern Nachmittag ein Lkw-Fahrer bei einem Unfall schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war ein 36-Jähriger gegen 15.45 Uhr mit einem BVG-Bus auf Betriebsfahrt in der Urbahnstraße in Richtung Grimmstraße unterwegs. An der Schönleinstraße wendete der Kraftfahrer den Bus, um in Richtung Hermannplatz seine Fahrt fortzusetzen. Der 23-Jährige Fahrer eines Lkw, der die Urbanstraße in Richtung Hermannplatz befuhr, wich daraufhin nach rechts aus und verhinderte einen Zusammenstoß mit dem Bus. Dabei verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über den Laster, stieß gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Mercedes, schleuderte auf den Mittelstreifen, kippte auf die rechte Seite und rutschte gegen einen Baum. Dabei erlitt der Lkw-Fahrer Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Sein 17 Jahre alter Beifahrer erlitt Arm- und Kopfverletzungen und konnte die Klinik nach der Behandlung wieder verlassen. Während der Bergungs- sowie Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Urbanstraße zwischen Hermannplatz und Schönleinstraße bis etwa 20.45 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5.

Schwerverletzter Tourist
nach Verkehrsunfall

23. März (Friedrichshain) – Schwer verletzt wurde ein Beifahrer bei einem Unfall in der vergangenen Nacht in Friedrichshain. Ermittlungen zufolge war ein 22-Jähriger gegen 0.10 Uhr mit seinem Taxi in der Straße der Pariser Kommune unterwegs und bog links in die Karl-Marx-Allee in Richtung Warschauer Straße ab. Dabei stieß der Taxifahrer mit einem entgegenkommenden Dacia zusammen, mit dem ein 31-Jähriger die Straße der Pariser Kommune in Richtung Friedenstraße befuhr. Während der Dacia-Fahrer einen Schock erlitt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurde, musste sein 36-jähriger Beifahrer, ein Tourist, mit Kopfverletzungen stationär in einer Klinik verbleiben. Der Taxifahrer wurde bei der Kollision nicht verletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die Unfallbearbeitung übernommen.

Festnahme nach Körperverletzung

22. März (Friedrichshain) – Wegen einer Auseinandersetzung in Friedrichshain haben alarmierte Polizisten gestern Nachmittag einen 17-Jährigen festgenommen.
Passanten hatten die Beamten gegen 16 Uhr zum Annemirl-Bauer-Park alarmiert, nachdem drei Jugendliche von etwa sechs bis acht vom S-Bahnhof Ostkreuz heranstürmenden Jugendlichen an einem Spielplatz attackiert wurden. Zeugenaussagen zufolge sollen im weiteren Verlauf alle Beteiligten zum Teil mit Gürteln, BVG-Nothämmern und nicht näher definiertem Werkzeug aufeinander eingeprügelt haben. Zudem soll einer der Jugendlichen aus der größeren Gruppe mit einem Messer in Richtung eines Kontrahenten gestochen haben.
Als die Beamten eintrafen, weigerte sich der 17-Jährige das Messer aus der Hand zu legen. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und zog sich dabei Schnittverletzungen an der Hand zu. Seine Mitstreiter konnten nur unter Einsatz des Reizstoffsprühgerätes und Androhung des Schusswaffengebrauchs von dem Versuch der Gefangenenbefreiung abgehalten werden. Während dieser Maßnahmen zeigte ein anderer Jugendlicher den Beamten eine blutende Stichverletzung im Bauchbereich an. Trotzdem die Polizisten ihn aufgrund dessen medizinisch versorgen lassen wollten, lief er mit seinen Kumpels davon.
Der 17-Jährige wurde in einer Klinik ambulant versorgt und anschließend der örtlichen Kriminalpolizei überstellt.

Mann schlägt Kind

22. März (Reinickendorf) – Mit schweren Verletzungen kam gestern Abend ein 12-Jähriger in eine Klinik, nachdem ihn ein Mann in Tegel geschlagen und getreten haben soll. Ersten Ermittlungen zufolge soll es zunächst zwischen dem 12-Jährigen und der 11-jährigen Tochter des Mannes zu Handgreiflichkeiten vor einer Freizeiteinrichtung in der Sterkrader Straße gekommen sein. Als das Mädchen ihren 31 Jahre alten Vater zu Hilfe rief, soll es zu gegenseitigen Schlägen und Tritten gekommen sein, wobei der 12-Jährige mehrfach von dem Mann geschlagen und bereits am Boden liegend getreten worden sein soll. Der Junge kam mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik, in der er am Kiefer operiert werden musste. Der 31-Jährige begab sich zunächst zu seiner Wohnung und alarmierte von dort die Polizei, um ebenfalls Strafanzeige zu erstatten. Bei der Auseinandersetzung erlitt er Verletzungen an der Hand, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Anschließend nahmen ihn Polizisten vorläufig fest, unterzogen ihn einer erkennungsdienstlichen Behandlung und lieferten ihn für die Kriminalpolizei der Direktion 1 ein.

Mit schweren
Kopfverletzungen in Klinik

22. März (Spandau) – In den gestrigen Nachmittagsstunden kam es zu einer Auseinandersetzung in Spandau, bei der ein Mann schwer verletzt wurde. Zeugenaussagen und denen des 36-jährigen Schwerverletzten zufolge, sei es gegen 17 Uhr zu einer Auseinandersetzung vor einem Café in der Neuendorfer Straße gekommen. Fünf Männer sollen in deren Verlauf auf das Opfer eingeschlagen und getreten haben, bis dieses zu Boden ging. Alarmierte Polizisten trafen am Ort auf einen 34-Jährigen, den sie vorläufig festnahmen und zu einer Gefangenensammelstelle brachten. Ermittlungen in der Klinik, in die der Schwerverletzte zwischenzeitlich von Rettungskräften gebracht wurde, ergaben Hinweise auf einen weiteren Täter, einen 36 Jahre alten Mann, dem die Flucht gelang. Grund für die Auseinandersetzung sollen persönliche Streitigkeiten gewesen sein. Die Ermittlungen dauern an.

Staatsschutz
ermittelt wegen Brandstiftung

22. März (Lichtenberg) – In der Nacht brannten zwei Autos in Lichtenberg. Passanten alarmierten kurz vor 2 Uhr Feuerwehr und Polizei in die Scheffelstraße, nachdem sie das Feuer an dem geparkten Mercedes bemerkt hatten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.

Autofahrerin mit schweren
Verletzungen in Klinik

22. März (Steglitz) – Mit diversen Frakturen kam gestern Abend eine Autofahrerin in eine Klinik, nachdem sie mit einem anderen Fahrzeug in Steglitz zusammengestoßen war. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr die 79-Jährige gegen 21.30 Uhr mit ihrem VW auf der Knausstraße in Richtung Feuerbachstraße und wollte links in die Thorwaldsenstraße abbiegen. Hier stieß sie mit dem entgegenkommenden Mercedes eines 48-Jährigen zusammen, der bei Rot in die Kreuzung eingefahren sein soll. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Mercedes-Fahrer, bei dem eine Atemalkoholkontrolle einen Wert von 0,75 Promille ergab, erlitt leichte Verletzungen an der Hand, die er nicht behandeln lassen wollte. Polizisten nahmen ihn zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle mit. Auf Grund der Unfallaufnahme blieb die Unfallstelle für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.

Das wird teuer

22. März (Treptow-Köpenick) – Beamte der Autobahnpolizei führten in der Nacht eine stationäre Geschwindigkeitskontrolle auf der BAB 113 zwischen dem Tunnel Rudower Höhe und dem Tunnel Altglienicke durch. Nach nur knapp 20 Minuten maßen die Polizisten einen Audi-Fahrer, der mit 150 km/h bei erlaubten 80 Stundenkilometern unterwegs war. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 480 Euro, 2 Punkte in Flensburg sowie 3 Monate Fahrverbot zu.

Motorradfahrer bei Unfall verstorben

21. März (Marzahn) – Heute Mittag kam es in Marzahn zu einem tödlichen Unfall. Ersten Ermittlungen zufolge war ein 42-Jähriger gegen 12.45 Uhr mit einer BMW im Pyramidenring in Richtung Rhinstraße unterwegs. Nach einer Rechtskurve kam er mit der Maschine nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Dabei erlitt der Motorradfahrer schwerste Kopfverletzungen und verstarb trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen an der Unfallstelle. Bis 15 Uhr war der Pyramidenring gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Festnahme nach Tötungsdelikt

21. März (Neukölln/Belgien) – Der Gesuchte hat sich gestern in Belgien auf einer Polizeidienststelle gemeldet und wurde festgenommen. Der 55-Jährige sitzt mit einem europäischen Haftbefehl aus Berlin wegen Mordes in Belgien in Untersuchungshaft.
Die Ermittler der 2. Mordkommission fragen weiterhin:
Wer kannte die 41-jährige Ewa KACPRZYKOWSKA?
Wer kann Angaben zu ihrem Bekannten- oder Freundeskreis machen oder weiß, mit wem sie häufig in Kontakt stand?
Wer hat die Frau im Laufe des gestrigen Tages gesehen oder kann etwas zu ihrem Tagesablauf am Freitag, den 17. März 2017 sagen?
Hinweise nimmt die 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 222 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Vermisster Senior aus dem
Jahr 2014 tot aufgefunden

21. März (Neukölln/Brandenburg) – Der vermisste Senior aus dem Jahr 2014 wurde am Sonntag, den 12. März 2017 tot aufgefunden. Hundebesitzer hatten ihn zwischen Kleinziethen und Waßmannsdorf in Brandenburg entdeckt. Er wurde heute zweifelsfrei identifiziert.

Wasserschaden führte
zu Cannabisplantage

21. März (Treptow-Köpenick) – Mehrere Mieter bemerkten gestern Nacht gegen 23.30 Uhr im Ortsteil Altglienicke Wasserschäden aus einer darüber liegenden Wohnung.
Im Badezimmer dieser Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Grünauer Straße wurde ein überlaufender Behälter aufgefunden, aus welchem das Wasser auslief. Dabei entdeckten die Mieter in einem Zimmer eine größere Cannabisplantage und alarmierten die Polizei. Die Beamten stellten rund 150 Pflanzen, diverse Stromverteiler und passende Luftschläuche fest. Der Bewohner der Wohnung konnte nicht angetroffen werden. Die aufgefundenen Pflanzen und Gegenstände wurden von den Einsatzkräften sichergestellt und einem Fachkommissariat der Direktion 6 übergeben.

Festnahmen von Dieben
nach Millionenschaden

21. März (Berlin) – Gemeinsam mit den Staatsanwaltschaften Berlin und Danzig und der polnischen Polizei betreibt das Kommissariat für internationale Kfz-Verschiebung beim Landeskriminalamt Berlin eine Gemeinsame Ermittlungsgruppe "Biber". Grundlage dieser Ermittlungsgruppe, die aus einem EU-Projekt zur Bekämpfung mobiler organisierter Gruppierungen aus dem Baltikum einschließlich russisch Sprechender hervorging, sind die Ermittlungen gegen einen Großhehler aus dem Raum Danzig, der unter anderem in Deutschland entwendete Pkw's aus dem Premiumsegment als "Schrottfrisierungen" in Polen wieder in den legalen Wirtschaftskreislauf eingebracht haben soll.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden im Februar des vergangenen Jahres Ermittlungen gegen eine polnische Diebesbande initiiert. Diese Tätergruppierung hatte sich vorrangig auf hochwertige Porsche-Oldtimer, Fiat-Wohnmobile, IVECO-Transporter (auch Kühlfahrzeuge) sowie Pkw der Marken Audi, Range Rover und Peugeot spezilalisiert. Seitdem konnte dieser Gruppierung, die aus mindestens 16 agierenden Bandenmitgliedern besteht, diverse Diebstahlstaten in Deutschland und Polen zugeordnet werden.
Bereits am 3. Februar 2017 nahmen Beamte sechs in Deutschland agierende Bandenmitglieder fest, von denen fünf als wesentliche Kernmitglieder gelten. Die Festnahme erfolgte auf frischer Tat bei der anstehenden Übergabe eines Wohnmobils in Hoppegarten. Gegen fünf der Festgenommenen hat ein Ermittlungsrichter einen Haftbefehl erlassen.
Der Auftraggeber, der zugleich als Vermittler, Geldgeber und Beschaffer der notwendigen Elektronik zum "Knacken" der Autos gilt, wurde anschließend in Polen festgenommen. Im Zuge der Festnahmen wurden die Wohnungen der Männer in Treptow-Köpenick und in Schönefeld (Brandenburg) durchsucht. Dabei konnten die Ermittler vier Tatfahrzeuge, etliche Kfz-Kennzeichendoubletten, gefälschte Umweltplaketten, Zulassungen und Personaldokumente sicherstellen. Darüber hinaus fanden die Beamten Diebstahlswerkzeug und Einzelteile entwendeter Autos.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen können der Bande bislang 45 Diebstahlstaten im Gesamtwert von mehr als 2 Millionen Euro zugeordnet werden. 18 entwendete Autos wurden bei Durchsuchungsmaßnahmen in Polen entdeckt. Auch ein aufgefundener Fahrzeugbunker in der Nähe von Duisburg kann als Ermittlungserfolg verbucht werden.
Der durch die Bande verursachte Schaden dürfte sich im Anbetracht der Tatsache, dass sie mindestens seit 2013 mit wöchentlichen Beutezügen im ganzen Bundesgebiet glänzten, auf mehr als zehn Millionen Euro belaufen.
Unabhängig von dem Ermittlungsverfahren gegen diese 16 Tatverdächtigen gab es bereits mehrere erfolgreiche Ermittlungskomplexe der deutsch-polnischen Zusammenarbeit gegen gesondert agierende Banden.

Festnahme eines Tatverdächtigen
nach Werkzeugdiebstählen
aus Fahrzeugen

21. März (Prenzlauer Berg) – Gestern Nacht nahmen Polizeibeamte der Direktion 6 in Prenzlauer Berg einen tatverdächtigen Autoknacker fest. Ein aufmerksamer Anwohner alarmierte gegen 23 Uhr die Polizei in die Landberger Allee, nachdem er mehrere Männer bemerkt hatte, die sich an zwei Transportern zu schaffen machten. Ein 29-Jähriger flüchtete zunächst in einem Opel Vectra in die Franz-Jacob-Straße, die mutmaßlichen Mittäter entfernten sich zu Fuß in unbekannte Richtung. Während seiner Flucht kam es zu mehreren Kollisionen mit einem Einsatzfahrzeug. Er konnte schließlich durch die eingesetzten Beamten in der Grellstraße festgenommen und einem Kommissariat der Direktion 6 übergeben werden. Sein Fahrzeug wurde sichergestellt. Er wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.

Schneller Fahndungserfolg nach gefährlicher Körperverletzung

21. März (Pankow) – Erfolgreich war die Suche nach dem Quartett. Während sich zwei mutmaßliche Täter im Alter von 20 und 27 Jahren gestern in den Nachmittagsstunden auf dem Polizeiabschnitt 13 stellten, meldete sich ein 22-jähriger Mittäter bei einer Polizeidienststelle in Schwerin. Nach Personalienfeststellungen wurden die Drei entlassen. Der Vierte konnte ermittelt werden. Es soll sich um einen 23-jährigen Mann handeln.

Apotheke überfallen
Täter mit Phantombild gesucht

21. März (Tempelhof) – Die Kriminalpolizei sucht mit einem Phantombild nach einem mutmaßlichen Räuber. Der Unbekannte soll am Montag, den 20. Februar 2017 gegen 18.30 Uhr eine Apotheke in der Friedrich-Karl-Straße in Tempelhof betreten, eine 59 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert zu haben. Anschließend flüchtete der Unmaskierte mit der Beute. Die Mitarbeiterin wurde nicht verletzt.
Beschreibung des Gesuchten:
etwa 180 cm groß
ungefähr 30 bis 35 Jahre alt
spricht deutsch
schmale fast hagere Gestalt
mittel- bis dunkelblondes Haar
einen Kinn- beziehungsweise Vollbart
trug ein Basecap und tarnfarbene Kleidung
Die Ermittler fragen:
Wer kennt die abgebildete Person und kann Angaben zu ihrer Identität und/oder zu ihrem Aufenthaltsort machen? Wer hat Beobachtungen gemacht, welche im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?
Hinweise bitte an das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664 – 473 112 oder jede andere Polizeidienststelle.
Das Phantombild befindet sich im Internet unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.573869.php.

Wachsame Augen 
überführten Autofahrer

21. März (Lichtenberg) – Verkehrspolizisten hatten gestern Nachmittag in Alt-Hohenschönhausen wachsame Augen. Gegen 14.40 Uhr stoppten die Beamten einen VW an der Schleizer Straße Ecke Arendsweg, da der Fahrer nicht angeschnallt war. Bei der anschließenden Überprüfung des Wagens stellten die Beamten fest, dass dieser nicht versichert war. Darüber hinaus hatten die Polizisten den Eindruck, der 42-Jährige könnte unter Drogeneinfluss stehen. Bei einer anschließenden Urinprobe füllte der VW-Fahrer eine urinähnlich aussehende Flüssigkeit in den Becher. Die Beamten bemerkten jedoch den Schwindel. Ein Richter ordnete daraufhin eine Blutentnahme an. Nach dieser musste der Autofahrer seinen Weg zu Fuß fortsetzen.

Mädchen mit Fahrrad 
angefahren und geflüchtet – 
Polizei sucht Zeugen

21. März (Charlottenburg) – Zu einem Verkehrsunfall in Westend sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand soll ein unbekannt gebliebener Radfahrer am Dienstag, den 14. März 2017 gegen 18 Uhr in der Königin-Elisabeth-Straße, Höhe Hausnummer 17, ein zehnjähriges Kind angefahren und schwer verletzt haben. Er soll das Kind zunächst noch kurz angesprochen haben, entfernte sich dann aber vom Unfallort. Das Mädchen kam mit einer Gehirnerschütterung zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus.
Der unbekannte Zweiradfahrer trug eine blaue Hose, eine graue Jacke und eine grüne Mütze mit Bommel. Sein Fahrrad war schwarz und hatte eine weiße Tasche am Gepäckträger.
Die Polizei fragt:
- Wer kann Angaben zu dem unbekannten Radfahrer und oder zu seinem Aufenthalt machen?- Wer kann Angaben zu einem solchen Sachverhalt machen oder sonstige Hinweise geben?Zeugen werden gebeten, sich mit dem Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 2 telefonisch unter der Rufnummer (030) 4664-272800 oder mit einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizisten verletzt

21. März (Mitte) – Bei einem Polizeieinsatz wegen einer nicht angemeldeten Versammlung wurden gestern Nachmittag zwei Polizisten verletzt. Gegen 16.20 Uhr hatten Zeugen die Polizei über zehn Personen informiert, die in der Torstraße in Mitte mit einem Sarg entlang gelaufen und lautstark skandiert hatten. Am Rosa-Luxemburg-Platz wurden die Personalien der Teilnehmer durch die Beamten festgestellt. Eine 33-Jährige gab sich als Versammlungsleiterin zu erkennen und beendete die nicht angemeldete Demonstration schließlich. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen einen 37-jährigen Teilnehmer der Versammlung mehrere offene Haftbefehle bestanden. Als die Polizisten den Mann daraufhin festnahmen, leistete er erheblichen Widerstand, indem er um sich trat und schlug. Als die Beamten ihn daraufhin zu Boden brachten, stürmten vier ehemalige Versammlungsteilnehmer, darunter auch die 33-Jährige, auf sie zu. Nach Zeugenaussagen traten und schlugen sie auf die Beamten ein und ermöglichten dem Festgenommenen so die Flucht. Die drei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren und die Frau, konnten festgenommen werden. Eine Polizeibeamtin erlitt durch die Tritte und Schläge Verletzungen an den Armen und Beinen, blieb aber im Dienst. Ein Polizeibeamter erlitt neben diversen Platzwunden unter anderem einen Kieferbruch, trat vom Dienst ab musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Beamten leiteten Strafermittlungsverfahren wegen einem Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Widerstands, gefährliche Körperverletzung und Gefangenenbefreiung ein. Die Ermittlungen dauern an.

76-jähriger Radler von Auto erfasst

21. März (Tiergarten) – Bei einem Verkehrsunfall in Tiergarten wurde gestern Nachmittag ein Radfahrer von einem Auto erfasst und zog sich hierbei schwere Rückenverletzungen zu. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 76 Jahre alte Radfahrer gegen 15.45 Uhr bei roter Ampel die Schillstraße in Richtung Lützowplatz überquert haben. Ein 39-Jähriger, der mit seinem Kia von der Klingelhöferstraße nach links in die Straße Lützowplatz abbog, erfasste den Mann mit seinem Fahrzeug, wodurch der Radfahrer gegen die Windschutzscheibe des Wagens prallte und auf die Straße stürzte. Eine 49-Jährige, die mit ihrem Ford hinter dem Kia fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf diesen auf. Sie blieb, wie auch der Fahrer des Kia, unverletzt. Der Radfahrer wurde von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht.

Schwere Kopfverletzungen
nach Verkehrsunfall

21. März (Pankow) – Wegen des Verdachts eines Schädel-Hirn-Traumas brachten Rettungskräfte der Feuerwehr gestern Nachmittag gegen 14.20 Uhr einen verletzten 16-Jährigen nach einem Verkehrsunfall in Pankow in ein Krankenhaus. Nach derzeitigen Ermittlungen soll der Jugendliche bei „Rot“ auf die Fahrbahn der Berliner Straße gefahren sein und war hier mit dem VW eines 24-Jährigen zusammen gestoßen. Der 16-Jährige stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.

„Tanz“ beendet

21. März (Charlottenburg) – Polizeibeamte in Wilmersdorf nahmen in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Räuber auf frischer Tat fest. Gegen 22 Uhr beobachteten die Polizisten, wie ein 56 Jahre alter Gast eines Hotels in der Lietzenburger Straße im Eingangsbereich von zwei Männern angesprochen und zunächst nach einer Zigarette und einer Wegbeschreibung gefragt wurde. Als der Angesprochene daraufhin versuchte, den Weg zu erklären, begann einer der Männer ihn „anzutanzen“ und ihm dabei mit einem Griff den Verschluss der Armbanduhr zu öffnen. Der 56-Jährige bemerkte das jedoch, woraufhin die vorher noch so freundlichen „Tänzer“ ihn gewaltsam umklammerten und ihm die Uhr entrissen. Die in ziviler Kleidung eingesetzten Polizisten rannten daraufhin auf die drei zu, verfolgten das nun flüchtende Duo und nahmen es wenige Straßen weiter fest. Die beiden 19 und 21 Jahre alten Tatverdächtigen konnten von dem 56-Jährigen, der oberflächliche Hautabschürfungen erlitten hatte, eindeutig wiedererkannt werden. Beide Festgenommenen wurden für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert.

Festnahme nach Bedrohung

21. März (Neukölln) – In der vergangenen Nacht wurde in Neukölln ein Mann nach einer Bedrohung vorläufig festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein Zeuge gegen 15.20 Uhr über den Notruf die Polizei und teilte mit, dass der Mann eine Bekannte in einer Wohnung in der Delphinstraße mit einer Schusswaffe bedrohen und dort festhalten soll. Die Tochter der Bedrohten, die Mieterin der Wohnung ist, konnte diese zuvor verlassen. Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes Berlin drangen kurz vor 1 Uhr in die Wohnung ein und nahmen den 63-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Die festgehaltene Frau im Alter von 62 Jahren war unverletzt. Der ebenfalls unverletzt gebliebene Festgenommene wird zu einer Gefangenensammelstelle gebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen des Verdachts einer Geiselnahme dauern an.

Vermisster Junge wieder da

20. März (Pankow) – Der Siebenjährige kehrte gegen 20.30 Uhr wieder nach Hause nach Weißensee zurück. Wo sich der Junge aufgehalten hat, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Siebenjähriger vermisst – 
Polizei bittet um Mithilfe

20. März (Pankow/Treptow-Köpenick) – Mit einem Bild sucht die Polizei Berlin nach dem siebenjährigen Jason BECKER aus Weißensee, der seit heute Morgen vermisst wird. Nach bisherigen Ermittlungen verließ der Junge offenbar unbemerkt gegen 8.20 Uhr einen Hort in der Pfingstberggasse in Adlershof.
Der Junge wird wie folgt beschrieben:
sieben Jahre alt
etwa 1,35 bis 1,40 m groß
schlank
dunkelblondes, kurzes Haar
Jason trug eine schwarz-weiße Camouflage-Jacke, eine blaue Hose und bunte Chucks. Er hat einen dunkelblauen Star Wars-Rucksack bei sich. Der Junge könnte in Berlin mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein oder sich in Supermärkten aufhalten.
Die Ermittler fragen:
Wer hat Jason seit heute Morgen gesehen?
Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes Berlin in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 912 444, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Bild des Jungen finden Sie unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.573572.php

Männer angegriffen –
Polizei sucht Zeugen

20. März (Prenzlauer Berg) – Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin vier mutmaßliche Täter nach einer gefährlichen Körperverletzung. Das Quartett soll am 1. Januar 2017 gegen 7 Uhr auf dem U-Bahnhof Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg zwei Männer angegriffen haben. Zunächst soll aus einer Gruppe heraus auf dem Bahnsteig eine Frau verbal belästigt worden sein. Ein 18-Jähriger stellte sich daraufhin schützend vor die Frau und soll dann aus der Gruppe heraus von einem Mann angegriffen worden sein. Ein 24 Jahre alter Zeuge wollte die Auseinandersetzung schlichten und wurde von demselben Mann angegriffen. Daraufhin kamen drei weitere Männer hinzu, die den ersten Angreifer unterstützten und den 18-Jährigen und den 24 Jahre alten Zeugen ebenfalls attackierten. Bevor sich die Verdächtigen entfernten, warf einer noch eine Bierflasche in das Gesicht des 24-Jährigen. Die beiden angegriffenen Männer hatten Gesichtsverletzungen erlitten und mussten zu Behandlungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt die abgebildeten Personen?
Wer kann Angaben zu ihrer Identität oder Aufenthaltsort machen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 in der Straße Am Nordgraben 7 in Reinickendorf unter der Telefonnummer (030) 4664 – 17 33 00 (zu Bürodienstzeiten), (030) 4664 – 17 11 00 (außerhalb der Bürodienstzeit), per E-Mail dir1k33@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Bilder der gesuchten Männer befinden sich im Internet auf folgender Seite: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.572779.php.

Joggerin überfallen

20. März (Prenzlauer Berg) – Ein Unbekannter hat gestern Abend in Prenzlauer Berg brutal eine Joggerin überfallen. Nach derzeitigem Kenntnisstand joggte die 40-Jährige gegen 21.35 Uhr auf dem Hauptweg durch den Mauerpark, als ihr plötzlich von einem Unbekannten von hinten mit einem Ziegelstein auf den Kopf geschlagen wurde. Sie stürzte daraufhin zu Boden, wurde dort liegend weiter mit dem Stein geschlagen sowie von dem Mann gegen Kopf und Schulter getreten. Der Räuber zerrte währenddessen an ihrer Jacke und erbeutete sie schließlich. Die Frau rettete sich in die Gleimstraße. Bei ihrer Flucht konnte sie noch erkennen, dass der Mann ihre Jacke durchsuchte und diese zusammen mit einem darin befindlichen Smartphone entwendet. Die Joggerin erlitt einen Kieferbruch und Brüche an einer Hand. Sie kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus.

Spätkauf überfallen

20. März (Pankow) – Ein Spätkauf in Weißensee wurde gestern Abend ausgeraubt. Laut Aussage betraten um kurz nach 21 Uhr zwei zum Teil Maskierte das Geschäft in der Berliner Allee und bedrohten den 49 jährigen Ladenbesitzer mit einer Pistole. Sie forderten Geld, woraufhin der Inhaber die Kasse öffnete. Einer der Räuber griff sich daraus Geld und das Duo flüchtete mit der Beute in Richtung Buschallee. Der Überfallene blieb körperlich unverletzt.

Mann mit Messer verletzt

20. März (Neukölln) – Eine Auseinandersetzung in einem Geschäft endete gestern Mittag in Neukölln für einen Mann im Krankenhaus. Ermittlungen zufolge gerieten fünf bis sechs Männer gegen 12 Uhr in einem Spätkauf der Braunschweiger Straße Ecke Wipperstraße in einen Streit. Im Verlauf wurde ein 26-Jähriger von einem noch unbekannt gebliebenen Täter mit einem Messer an der Lippe und am Oberkörper verletzt. Er kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Die anderen Beteiligten flüchteten vom Tatort. Im Zuge der Ermittlungen wurde ein 18-Jähriger als Beteiligter des Streits ermittelt und vorläufig festgenommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam er wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Brennender Pkw

20. März (Treptow-Köpenick) – Gestern Abend brannte in Oberschöneweide ein Fahrzeug auf einem Parkplatz. Ein Passant bemerkte gegen 20.50 Uhr in der Rummelsburger Landstraße einen brennenden Opel Astra älteren Baujahrs, welcher auf einem Parkplatz eines Autohauses stand. Trotz sofortiger Löscharbeiten durch die Feuerwehr wurde der Wagen fast vollständig zerstört. Die Flammen beschädigten auch einen danebenstehenden Transporter leicht. Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Frau durch Verkehrsunfall
schwer verletzt

20. März (Tempelhof) – Zu einem Zusammenstoß mit zwei Fahrzeugen kam es gestern Nachmittag in Marienfelde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr gegen 16.40 Uhr eine 46-Jährige mit ihrem Auto von einem Grundstück auf die Malteser Straße. In diesem Moment kam ein 40 jähriger Audi-Fahrer von links, der in Fahrtrichtung Friedenfelser Straße unterwegs war und stieß mit dem Opel der Frau zusammen. Der Opel Astra wurde durch den Aufprall auf eine gegenüberliegende Einfahrt geschleudert. Die Fahrzeugführerin wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste durch die alarmierte Feuerwehr befreit werden. Sie kam mit schweren Verletzungen am Kopf und den Armen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ihre beiden Mitfahrerinnen, ein 11-jähriges Mädchen und eine 75-jährige Frau, wurden leicht verletzt nach ambulanter Behandlung wieder entlassen. Der Fahrer des Audis blieb unverletzt.

Hausfassade
mit Farbkugeln beworfen

19. März (Steglitz) – Unbekannte haben gestern Abend die Hausfassade eines Mehrfamilienhauses in Steglitz mit Farbkugeln beworfen und beschädigt. Ein Zeuge alarmierte gegen 21.15 Uhr die Polizei in die Steinstraße, nachdem er zwei unbekannte Personen dabei beobachtete, wie diese mehrere Farbkugeln gegen die Fassade des Neubaus warfen und sich anschließend unerkannt in Richtung Lauenburger Straße entfernten. Ebenfalls beschädigt durch die Farbkugeln wurde ein vor dem Haus geparkter VW. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt prüft, ob die Tat politisch motiviert war.

Nach Tötungsdelikt – Dringend
Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

19. März (Friedrichshain-Kreuzberg) – Das Obduktionsergebnis ergab, dass die 41-Jährige Ewa K. Opfer eines Tötungsdelikts wurde. Der abgebildete Mann ist in diesem Zusammenhang dringend tatverdächtig. Er konnte im Rahmen der bisherigen Ermittlungen als letzter Begleiter der Frau identifiziert werden. Darüber hinaus wurde der abgebildete Mann vom Innenhof der Pücklerstraße aus als Flüchtender identifiziert. Der Abgebildete soll am Tattag zeitweise eine Schiebermütze getragen haben. Darüber hinaus wurden Spuren des unbekannten Tatverdächtigen gesichert. Er spricht sehr gutes Englisch und stammt nach eigenen Angaben aus Belgien.
Die 2. Mordkommission fragt:
· Wer kennt den abgebildeten Mann bzw. kann Angaben zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort machen?
Hinweise nimmt die 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 – 911 222 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Bilder des Gesuchten und des Opfers können Sie im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.572774.php einsehen.
Zudem bittet die 2. Mordkommission um Mithilfe und fragt:
· Wer kannte die 41-jährige Ewa KACPRZYKOWSKA?
· Wer kann Angaben zu ihrem Bekannten- oder Freundeskreis machen oder weiß, mit wem sie häufig in Kontakt stand?
· Wer hat die Frau im Laufe des gestrigen Tages gesehen oder kann etwas zu ihrem Tagesablauf am Freitag, den 17. März 2017 sagen?
Hinweise nimmt die 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 222 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Schlägerei vor Imbiss

19. März (Friedrichshain) – Derzeit unklar sind die Hintergründe einer Schlägerei heute früh in Friedrichshain, bei der insgesamt drei Personen leicht verletzt wurden. In der Erich-Steinfurth-Straße sollen die Beteiligten gegen 1.30 Uhr in Streit geraten sein und mit Metallstangen einer benachbarten Baustelle aufeinander eingeschlagen haben. Während der Schlägerei soll mindestens eine Person seine Kontrahenten mit Pfefferspray besprüht haben. Hierbei erlitten zwei Männer im Alter von 21 und 40 Jahren Augenreizungen. Ein weiterer beteiligter Mann im Alter von 29 Jahren erlitt eine Schnittverletzung an der Hand. Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizisten entfernte sich ein Großteil der Beteiligten unerkannt in Richtung Straße der Pariser Kommune. Bei dem Streit wurde ein Fahrzeug eines 29-jährigen Mannes beschädigt. Inwiefern auch er an der Auseinandersetzung beteiligt war, wird derzeit geprüft. Die alarmierten Polizisten haben ein Strafermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet.

Busfahrerin attackiert

19. März (Reinickendorf) – Eine Busfahrerin wurde gestern Nachmittag in Waidmannslust angegriffen. Gegen 14.35 Uhr hielt der Bus der BVG-Linie 222 an der Endhaltestelle Waidmannslust/Titiseestraße. Als alle Personen den Wagen verließen, soll die 43-Jährige aus einer Gruppe von vier Fahrgästen heraus zunächst beleidigt worden sein. Als sie die Gruppe aufforderte, das sein zu lassen, sei sie von zwei unbekannten Männern aus der Gruppe heraus geschlagen worden sein und stürzte daraufhin zu Boden. Anschließend flüchtete die Gruppe. Die Busfahrerin erlitt Verletzungen an Kopf und Nacken und kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Mann auf U-Bahnhof angegriffen

19. März (Reinickendorf) – Drei Unbekannte attackierten gestern Abend einen Mann auf einem U-Bahnhof in Reinickendorf. Gegen 21.30 Uhr war der 52-Jährige auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Residenzstraße unterwegs, als er plötzlich von drei Männern geschlagen und getreten wurde. Mitarbeiter der BVG wurden auf die Situation aufmerksam und gingen dazwischen, woraufhin die Angreifer flüchteten. Der Angegriffene blieb mit Verletzungen am Kopf zurück, wollte aber nicht von einer Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt werden.

Rassistisch beleidigt
und geschlagen

19. März (Wedding) – Unbekannte sollen in der vergangenen Nacht in Wedding einen Mann rassistisch beleidigt und danach geschlagen sowie getreten haben. Gegen 23.15 Uhr war der 30-Jährige nach bisherigem Erkenntnisstand in der Müllerstraße unterwegs, als er aus einer Gruppe von sechs bis sieben Personen heraus zunächst rassistisch beleidigt worden sein soll. Daraufhin entwickelte sich ein Streitgespräch, zu dem ein weiterer Unbekannter hinzugekommen sein soll und dem Beleidigten mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben soll. Als er daraufhin zu Boden ging, soll ihm einer dann gegen den Kopf getreten haben. Anschließend flüchtete die Gruppe. Der Verletzte wurde noch am Ort von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen des rassistischen Übergriffs.

Fußgänger bei
Verkehrsunfällen schwer verletzt

19. März (Neukölln/Spandau/Steglitz-Zehlendorf) – Bei drei Verkehrsunfällen in Neukölln, Gatow und Lichterfelde wurden drei Fußgänger schwer verletzt und kamen zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser.
Neukölln – Ein 20-jähriger Fahrer eines Renault passierte von der Herzbergstraße aus kommend gegen 15.45 Uhr den Kreuzungsbereich Sonnenallee Ecke Treptower Straße bei „Grün“. Hierbei erfasste der Autofahrer mit seinem Pkw die 15-jährige Fußgängerin, die bei „Rot“ die Fahrbahn überquert haben soll. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Schülerin auf den Gehweg geschleudert und erlitt hierbei einen Beinbruch sowie eine Kopfverletzung. Sie kam mit einem Notarzt ins Krankenhaus.
Spandau – Gegen 15.50 Uhr lief am Kladower Damm eine 13-jährige Schülerin auf die Fahrbahn und wurde hierbei von dem Fahrzeug einer 56-jährigen Fahrerin eines Peugeot erfasst, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Kladower Damm in Richtung Alt-Gatow unterwegs war. Zeugen berichteten den Verkehrsermittlern, dass die 13-Jährige kurz zuvor mit anderen Kindern auf dem Gehweg gespielt und plötzlich auf die Fahrbahn gerannt sein soll. Die Schülerin erlitt einen Beinbruch und musste in einem Krankenhaus operiert werden. Die Autofahrerin blieb unverletzt.
Steglitz-Zehlendorf – In der Goerzallee fuhr ein 55-jähriger Mercedes-Fahrer in Richtung Beeskowdamm. Gegen 18.45 Uhr überquerte eine 61-jährige Fußgängerin von einer Grundstücksausfahrt kommend die Fahrbahn und wurde hierbei von dem Autofahrer erfasst. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wird derzeit intensivmedizinisch behandelt. Aufgrund der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Goerzallee zwischen der Appenzeller Straße und dem Ortlerweg für knapp drei Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Fahrzeug in Brand gesetzt

19. März (Mitte) – Unbekannte haben heute früh einen Pkw in Mitte in Brand gesetzt. Ein Anwohner alarmierte gegen 4 Uhr die Polizei und Feuerwehr in die Griebenowstraße, als er den brennenden Mercedes sah. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand, durch den ein daneben stehender VW ebenfalls beschädigt wurde. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen wegen Brandstiftung.

Beleidigung mit
fremdenfeindlichem Hintergrund

18. März (Reinickendorf) – Heute Vormittag erstattete eine Frau auf dem Polizeiabschnitt 11 in Tegel eine Anzeige wegen Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund. Die 27-Jährige teilte in Begleitung einer Bekannten mit, dass sie gestern gegen 17.35 Uhr zusammen mit ihren Kindern mit einem Zug der Linie U6 vom Bahnhof Otisstraße Richtung Alt-Mariendorf fuhr. Im Zug soll sich eine männliche Person befunden haben, welche laut vor sich hinsprach. Die Anzeigende fühlte sich nicht angesprochen und beachtete den Mann nicht. Erst als sich weitere Fahrgäste zu ihr umdrehten, nahm sie wahr, dass der Mann offenbar mit ihr beziehungsweise über sie sprach. Den Inhalt verstand die 27-Jährige nicht. Während der weiteren Fahrt soll der Mann dann plötzlich aufgestanden, sich direkt vor sie gestellt und sie laut angesprochen haben. Dabei verstand die Frau ein paar Wörter, die auch beleidigend gewesen waren. Zwischen den Bahnhöfen Wedding und Reinickendorfer Straße soll der Unbekannte dann einige Schritte zurückgegangen sein und eine mitgeführte Flasche hoch gehoben haben, so dass die Anzeigende das Gefühl hatte, dass der Mann sie mit der Flasche schlagen wollte. Fahrgäste sollen den Pöbler dann am Bahnhof Reinickendorfer Straße aus dem Zug gedrängt haben. Der Hinausgedrängte blieb unbekannt. Die weiteren Ermittlungen werden vom Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin geführt.

Festnahmen nach Kiosk-Überfall

18. März (Neukölln) – Einer mutigen Verkäuferin ist die Festnahme von zwei mutmaßlichen Räubern heute früh in Neukölln zu verdanken. Ersten Ermittlungen zufolge sollen zwei Männer gegen 5.20 Uhr einen Kiosk am U- und S-Bahnhof Neukölln betreten und die 59-jährige Angestellte mit einem Messer bedroht haben. Ihren Angaben zufolge drängten die Männer sie dann in einen hinteren Raum und forderten Geld von ihr. Währenddessen erschienen Kunden im Geschäft. Die mutmaßlichen Täter forderten die Mitarbeiterin auf, die Kunden wegzuschicken. Diese Chance nutzte die Frau, ging mit den Kunden aus dem Geschäft und schloss die beiden jungen Männer im Kiosk ein. Alarmierte Polizisten nahmen kurz darauf die Kriminellen vorläufig fest. Die beiden 19-Jährigen, von denen einer als Intensivtäter bekannt ist, wurden nach erkennungsdienstlichen Behandlungen dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 übergeben.
Die Ermittler prüfen derzeit auch, ob die Festgenommenen für einen Überfall auf einen weiteren Kiosk heute früh gegen 4.35 Uhr auf dem U-Bahnhof Alt-Mariendorf verantwortlich sind. Nach den Schilderungen einer 32-jährigen Angestellten betraten zwei Männer das Geschäft, schoben sie unter Vorhalten eines Messers in das Büro und verlangten Geld. Nachdem die mutmaßlichen Räuber dieses erhalten hatten, sollen sie die Frau gefesselt haben. Anschließend ergriff das Duo die Flucht.
Die beiden überfallenen Frauen erlitten einen Schock.
Die Tatverdächtigen werden im Laufe des morgigen Tages einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt.

Fastfood-Restaurant überfallen

18. März (Friedrichsfelde) – Heute früh wurde das Restaurant einer Fastfoodkette nach Geschäftsschluss in Friedrichsfelde überfallen. Nach bisherigen Ermittlungen betraten zwei Männer gegen 3.55 Uhr das Restaurant in der Straße Alt-Friedrichsfelde und stürmten durch den Gastraum in das Büro. Dort bedrohte einer der beiden Maskierten die allein anwesende 32-jährige Angestellte mit einem Schlagstock, hielt ihr diesen an den Hals und forderte Geld. Bevor die Räuber mit Beute die Flucht ergriffen, musste sich die Mitarbeiterin hinknien und wurde gefesselt. Kurz darauf gelang es der Frau, sich selbst zu befreien und die Polizei zu alarmieren. Die 32-Jährige blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 führt die Ermittlungen.

Festnahme eines 
mutmaßlichen Drogenhändlers

18. März (Steglitz-Zehlendorf) – Polizeibeamten gelang gestern Abend in Lankwitz die Festnahme eines mutmaßlichen Drogenhändlers. Gegen 21.50 Uhr wurden Polizisten des Abschnitts 46 zu einer Wohnung in der Belßstraße gerufen, da dort eine Frau um Hilfe gerufen haben soll. Die Frau wurde im Hausflur angetroffen, gab gegenüber den Polizisten jedoch an, dass sie mit ihrem Lebensgefährten nur einen verbalen Streit gehabt hätte. Daraufhin begab man sich zur Wohnung des 24-jährigen Lebensgefährten. Nachdem dieser die Wohnungstür geöffnet hatte, nahmen die Beamten sofort einen starken Cannabisgeruch war, der in den Hausflur strömte. Auf Anordnung eines Richters wurde anschließend die Wohnung durchsucht. Die Polzisten entdeckten unter anderem Ecstasy-Tabletten, Kokain und Cannabis sowie Verpackungsmaterialien. Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten rund 800 Euro. Nach dem Fund besteht der Verdacht, dass der 24-Jährige mit Drogen gehandelt haben könnte. Er wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für das Fachkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin eingeliefert.

Schneller Erfolg
nach Öffentlichkeitsfahndung

18. März (Marzahn-Hellersdorf) – Einen schnellen Erfolg gab es für die Polizei Berlin gestern Nachmittag in Biesdorf. Gegen 16.30 Uhr erschienen eine junge Frau und drei junge Männer auf dem Polizeiabschnitt 62 in der Cecilienstraße und gaben an, die gesuchten, mutmaßlichen Räuber zu sein. Das 21, 22 und 23 Jahre alte Männer-Trio wurde vernommen und gestand den räuberischen Diebstahl. Auch die 19-jährige Frau räumte ein, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Welche Rolle sie bei der Tatgespielt hatte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Das Quartett wurde zu erkennungsdienstlichen Behandlungen zur Gefangenensammelstelle gebracht und anschließend entlassen.

Polizeifahrzeug
mit Farbbeuteln beworfen

18. März (Friedrichshain) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Friedrichshain ein Polizeifahrzeug mit Farbe beschädigt. Kurz nach Mitternacht löschte die Feuerwehr im Beisein von Einsatzkräften einer Einsatzhundertschaft in der Rigaer Straße eine Feuertonne, die in einer Parkbucht stand. Gegen 0.40 Uhr entdeckte die Besatzung des angeforderten Polizeihubschraubers in der Rigaer Straße ein weiteres Feuer, das ebenfalls von der Feuerwehr gelöscht wurde. Um ein weiteres Feuer zu verhindern, wurde die Tonne zur Stadtreinigung gebracht. Gegen 3.20 Uhr entdeckten Polizeibeamte ein Feuer in einem kleiner Metalleimer. Dieses löschten die Einsatzkräfte selbst. Etwa 20 Minuten später wurde ein Polizeifahrzeug, das in einer Einfahrt in der Rigaer Straße stand, von Farbbeuteln getroffen. Sowohl der Einsatzwagen als auch Gehweg und Straße waren mit Farbe beschmutzt. Ein in der Nähe geparkter Citroen wurde von Farbspritzern getroffen. In der gesamten Nacht wurden immer wieder kleinere und größere Personengruppen, die der linken Szene zu zurechnen sind, in der Rigaer Straße und Umgebung sowie vor Häusern festgestellt. Zum Teil waren Personen auch vermummt. Maßnahmen wurden von Unmutsäußerungen begleitet. Polizeibeamtinnen und –beamte wurden beschimpft und ihnen wurden Mittelfinger gezeigt. Verletzt wurde niemand. Kurz nach Mitternacht hatte eine Frau auf dem Polizeiabschnitt 51 Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Beleidigung erstattet. Die 32-Jährige hatte gegen 23.30 Uhr an dem von ihr genutzten Carsharing-Fahrzeug, das in der Rigaer Straße geparkte war, festgestellt, dass der linke Außenspiegel beschädigt und der Mini mit gelber Farbe besprüht worden war. Unter anderem war das Anarchiezeichen aufgebracht worden. Darüber hinaus soll die Frau aus einer Personengruppe heraus beleidigt worden sein. Die Personen waren schwarz gekleidet und hatten ihre Gesichter mit hochgezogenen Schals und Kapuzen verdeckt.

Verdacht eines Tötungsdeliktes -
Fragen der Mordkommission

18. März (Kreuzberg) – Ursprünglich hatten Anwohner gestern Abend die Feuerwehr und Polizei alarmiert, weil es in einer Wohnung in der Kreuzberger Pücklerstraße brannte. Während der Löscharbeiten entdeckten die Retter gegen 21.45 Uhr dann eine leblose Frau, die trotz Reanimationsversuchen noch am Ort ihren Verletzungen erlag. Da die Verletzungen der 41-Jährigen nicht brandbedingt und offensichtlich durch Fremdeinwirkung entstanden waren, hat die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugen gaben auf Befragen der Ermittler an, einen bislang unbekannten Mann kurz vor dem Brandausbruch aus einem Fenster der Wohnung über den Innenhof flüchten gesehen zu haben. Eine Obduktion der Frau, die für heute anberaumt ist, soll weitere Erkenntnisse über den Tathergang bringen.
Zudem bittet die 2. Mordkommission um Mithilfe und fragt:
Wer kannte die 41-jährige Ewa KACPRZYKOWSKA?
Wer kann Angaben zu ihrem Bekannten- oder Freundeskreis machen oder weiß, mit wem sie häufig in Kontakt stand?
Wer hat die Frau im Laufe des gestrigen Tages gesehen oder kann etwas zu ihrem Tagesablauf am Freitag, den 17. März 2017 sagen?
Hinweise nimmt die 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 222 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Bild von Ewa KACPRZYKOWSKA finden Sie im Internet auf unserer Homepage unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.572774.php

Juwelier überfallen

18. März (Reinickendorf) – Unbekannte haben gestern Nachmittag einen Juwelier im Ritterlandweg in Reinickendorf überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen öffnete der Geschäftsinhaber gegen 17.10 Uhr auf Klingeln die Eingangstür und es stürmten drei Maskierte in den Laden. Während die Räuber den 56-Jährigen aufforderten, ruhig zu bleiben, zerschlug ein Täter mit einem Hammer das Glas einer Vitrine. Anschließend steckte er mit einem Komplizen den Schmuck aus der Vitrine ein. Die Unbekannten verließen das Juweliergeschäft durch die Tür, die der dritte Mann offengehalten hatte. Mit einem Auto, mit dem ein weiterer Komplize gewartet hatte, flüchteten die Räuber in Richtung Residenzstraße. Der 56-jährige Ladenbesitzer erlitt einen Schock. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 übernahm die Ermittlungen.

Überfallener Pizzabote - Festnahme

18. März (Kreuzberg) – Opfer eines Überfalls wurde in der vergangenen Nacht in Kreuzberg ein Pizzabote. Eigenen Angaben zufolge wollte der 25-Jährige gegen 22.30 Uhr in der Johanniterstraße telefonisch bestellte Pizzen ausliefern, als vor dem Hauseingang zwei Männer von hinten an ihn herangetreten sein sollen. Während ihm ein Mann den Mund zugehalten hat, soll der Komplize den Lieferanten mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem die mutmaßlichen Räuber das Geld hatten, flüchteten sie in Richtung Brachvogelstraße. Hinzugerufene Polizisten des Abschnitts 52 nahmen in der Nähe aufgrund der Personenbeschreibung einen 24-Jährigen vorläufig fest. Der Festgenommene wurde dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übergeben.

Nach Streit mit Auto angefahren

18. März (Wedding) – In Gesundbrunnen soll ein Mann nach einem Streit eine Frau und drei Männer mit einem Auto angefahren und diese leicht verletzt haben. Ersten Erkenntnissen zufolge wollte ein 26-Jähriger gegen 13.30 Uhr mit seinem Auto in der Stettiner Straße rückwärts aus einer Parklücke ausparken, als von hinten ein BMW nach Angaben von Zeugen sehr schnell angefahren gekommen sein soll. Der BMW war in der Stettiner Straße in Richtung Badstraße unterwegs. Der Fahrer des BMW konnte seinen Wagen bremsen, damit einen Zusammenstoß verhindern und wurde dann von dem 26-Jährigen auf seine schnelle Fahrt angesprochen. Daraufhin soll es zwischen beiden Autofahrern zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, während der BMW-Fahrer in seinem Wagen sitzen geblieben war. Die Ehefrau des 26-Jährigen war zwischenzeitlich ausgestiegen und stand auf der Fahrbahn, als der Fahrer des BMW los gefahren sein soll. Dabei soll er mit dem Auto die 27-Jährige angefahren haben, so dass sie auf die Straße stürzte. Anschließend soll der BMW-Fahrer zurückgesetzt und dabei den 26-Jährigen sowie zwei hinzugekommene Verwandte des 26-Jährigen angefahren haben. Anschließend entfernte sich der BMW vom Ort. Polizeibeamte entdeckten den Wagen kurz darauf geparkt in der Gottschedstraße und beschlagnahmten ihn. Der 26-Jährige, seine ein Jahr ältere Ehefrau und ein 51-Jähriger wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt, während ein 40-Jähriger eine leichte Gesichtsverletzung erlitten hatte, die nicht behandelt werden musste. Die Ermittlungen des Verkehrsermittlungsdienstes der Polizeidirektion 3 zum Fahrer dauern an.

Mehr als 80 Kellereinbrüche

17. März (bezirksübergreifend) – In einem sehr umfangreichen Ermittlungsverfahren konnten in den letzten Monaten mehr als 80 Kellereinbrüche in Berlin aufgeklärt werden.
Im Oktober des vergangenen Jahres gelang es Beamten des Abschnitts 63, einen Tatverdächtigen in Hellersdorf vorläufig festzunehmen. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes in der Lilly-Braun-Straße wurden etwa 100 Kubikmeter an Gegenständen aufgefunden und sichergestellt, die offenbar aus nächtlichen Beutezügen des Mannes stammten. Die Auswertung und Zuordnung der einzelnen Gegenstände, bei denen es sich um Hobbyausrüstungen, Münzsammlungen, Werkzeug, Elektronik, Spielzeug und Textilien handelt, dauerte mehrere Monate. Aufgrund dessen konnten die Ermittler einen Haftbefehl wegen mehrfachen Einbruchdiebstahls erwirken, weswegen der 36-Jährige gestern in seiner Wohnung festgenommen wurde. Und wieder wurde man fündig: geschätzte 30 Kubikmeter neuer mutmaßlicher Beute wurden gesichtet.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge gehen die Beamten davon aus, dass der Mann berlinweit agierte. Für seinen „Job“ nutzte er oftmals Handwerkerkleidung, sodass er sich unter einem Vorwand ohne Eile in den Kellern aufhalten konnte. Die sauber gefilterte Beute transportierte er meist mit einem Miettransporter, sodass es nach außen wie eine organisierte Entrümpelung wirkte.
Dem Tatverdächtigen wurden bislang mehr als zwanzig Taten zugeordnet, bei mindestens sechzig weiteren Einbrüchen gilt er momentan als „guter Kandidat“.
Mittlerweile konnten die ganzen Gegenstände von den Polizisten des Abschnitts sortiert und gelistet werden. Es reichte tatsächlich, eine komplette Halle damit zu füllen. Etliche Dinge konnten bereits ihrem Besitzer zurückgegeben werden. In einigen Fällen hatten die Kellermieter den Einbruch noch nicht einmal festgestellt.
Da die in der Halle ausgestellten Diebesstücke nun ihren rechtmäßigen Besitzer erreichen sollen, bietet der Polizeiabschnitt 63 in der Heinrich-Grüber-Straße 35 in 12621 Berlin-Kaulsdorf eine Besichtigungsmöglichkeit an. Interessierte können zu den Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 663 122 bis zum 31. März 2016 einen Besichtigungstermin vereinbaren und gegebenenfalls ihr Eigentum bei entsprechendem Nachweis mitnehmen.

Organisierter Rauschgifthandel –
drei Männer festgenommen

17. März (bezirksübergreifend) – Umfangreiche Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin führten gestern Nachmittag zu Festnahmen von drei Männern, die in dringendem Verdacht stehen, seit mehreren Monaten Rauschgift in größeren Mengen verkauft zu haben.
Mutmaßlicher Hauptakteur und Drahtzieher des organisierten Handels soll hierbei ein bereits vorbestrafter und aktuell noch unter Bewährung stehender 34-Jähriger sein. Aufgrund derzeitiger Ermittlungsergebnisse wird davon ausgegangen, dass der Mann zum einen selbst größere Mengen Rauschgift auf Bestellung mit zwei von ihm genutzten Pkw im gesamten Stadtgebiet verkauft hat und zum anderen Mittäter für ihn Drogen im Bereich des Kreuzberger Mehringplatzes sowie des dortigen U-Bahnhofes Hallesches Tor umgesetzt haben.
Bei den polizeilichen Maßnahmen gestern nahmen Polizisten sowohl den 34-Jährigen, zu dem in dieser Sache bereits ein Haftbefehl erlassen worden war, als auch zwei 25 und 29 Jahre alte mutmaßliche Mittäter fest. Neben den Festnahmen durchsuchten die Beamten außerdem von den Männern als Bunkerwohnungen genutzte Räume in der Hedemannstraße in Kreuzberg sowie in der Braunschweiger Straße in Neukölln. Hierbei fanden und beschlagnahmten die Ermittler insgesamt rund 1,4 Kilogramm Heroin, rund 400 Gramm Kokain und mehrere tausend Euro Bargeld.

Ermittlungen nach Beleidigungen
und Körperverletzungen

17. März (Wedding/Prenzlauer Berg) – Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt nach Körperverletzungen und Beleidigungen gestern Nachmittag und Abend in Wedding und Prenzlauer Berg
Wedding – Nach bisherigen Ermittlungen soll ein Mann gegen 14.40 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft in der Müllerstraße in Wedding eine Frau fremdenfeindlich beleidigt haben. Als die 31-Jährige daraufhin drohte die Polizei zu rufen, soll der Mann ihr mit der Faust auf den linken Oberarm geschlagen haben. Sie wurde dadurch leicht verletzt, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Der Unbekannte und seine weibliche Begleitung flüchteten anschließend.
Prenzlauer Berg – An der Kreuzung Schönhauser Allee Ecke Gleimstraße beobachtete eine Zeugin gegen 22.10 Uhr einen Streit und eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Alter von 20 und 31 Jahren und alarmierte daraufhin die Polizei. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Ältere den Jüngeren rassistisch beschimpft haben. Nachdem sich der Beleidigte daraufhin gemeinsam mit seiner Begleiterin entfernte, soll ihnen der 31-Jährige noch nachgelaufen sein und drei Pflastersteine nach dem 20-Jährigen geworfen haben. Dieser wurde jedoch nicht getroffen und blieb unverletzt. Polizisten stellten die Personalien der beiden Männer fest und entließen sie anschließend. Die Ermittlungen wegen wechselseitiger Körperverletzungen dauern an. Der 31-Jährige sieht zudem noch einem Strafverfahren wegen Beleidigung entgegen.

Ladendetektive mit Reizgas besprüht
Täter mit Bildern gesucht

17. März (Marzahn-Hellersdorf) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach drei Räubern, die am Donnerstag, den 20. Oktober 2016 zwei Ladendetektive eines Lebensmittelmarktes in Biesdorf mit Reizgas attackiert und dabei verletzt haben. Die beiden Mitarbeiter im Alter von 20 und 21 Jahren beobachteten das Trio gegen 20.15 Uhr dabei, wie es sich an den Regalen des Geschäfts in der Wuhlestraße bediente und den Markt ohne die Waren zu bezahlen verlassen wollte. Durch die Mitarbeiter gestellt, sprühten die Täter ihnen Reizgas in die Gesichter. Anschließend flüchteten die Unbekannten mit der Beute aus dem Geschäft. Der 20-jährige Ladendetektiv verfolgte die Flüchtenden, woraufhin er nach eigenen Angaben von ihnen im Bereich Fridolinweg / Ingeweg mit einem Teleskopschlagstock angegriffen und geschlagen wurde.
Hinweise nehmen die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6 in der Bulgarischen Straße 55 in Treptow unter der Telefonnummer (030) 4664 – 67 31 16 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Bilder der Gesuchten können im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.572373.php eingesehen werden.

Diebesgut wiedererkannt -
Festnahmen

17. März (Schöneberg) – In einem Schmuckgeschäft in Schöneberg wurden gestern Mittag zwei Männer vorläufig festgenommen. Die vermeintlichen Hehler betraten gegen 12.15 Uhr den Juwelier in der Potsdamer Straße und sollen einem Angestellten Ohrringe und Armketten zum Kauf angeboten haben. Der Mitarbeiter hinter dem Verkaufstresen erkannte jedoch den Schmuck als den seiner Cousine wieder. Dieser war bei einem Einbruch am 15. März 2017 aus der Wohnung der Frau entwendet worden. Während der Angestellte die 23- und 27-jährigen Männer ablenkte, konnte seine ebenfalls im Geschäft tätige Verwandte die Polizei alarmieren. Die eintreffenden Polizisten nahmen das verdutzte Duo fest und überstellten es einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 4.

Räuber flüchten ohne Beute

17. März (Tempelhof) – In Marienfelde mussten gestern Abend Räuber ohne Beute flüchten. Nach bisherigen Erkenntnissen betraten kurz vor 20 Uhr zwei mit Schusswaffe und Schlagstock bewaffnete Männer einen Lebensmitteldiscounter in der Hildburghauser Straße, bedrohten damit eine 19 Jahre alte Kassiererin und forderten die Öffnung der Kasse. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, schlug ein Täter mit dem Schlagstock auf den Kassentresen. Als der Angestellten die Kassenöffnung vor Aufregung nicht gelang, ergriff das maskierte Duo die Flucht in Richtung Dr.-Jacobsohn-Promenade. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 übernahm die Ermittlungen.

Festnahmen nach „Sieg Heil“- Rufen

17. März (Hellersdorf) – Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Hellersdorf nach „Sieg Heil“- Rufen einen Jugendlichen und einen jungen Mann vorläufig fest. Sicherheitsdienstmitarbeiter einer Flüchtlingsunterkunft in der Zossener Straße alarmierten gegen 0.45 Uhr die Polizei und gaben an, dass aus einer Gruppe heraus mehrmals „Sieg Heil“ und „Ausländer raus“ gerufen worden sein soll. Zwei aus der Gruppe wollen die Angestellten wiedererkannt haben. Daraufhin nahmen Polizisten die beiden vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des 17-Jährigen entdeckten die Beamten einen Schlagring und beschlagnahmten diesen. Er und sein 19 Jahre alter Begleiter wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und erkennungsdienstlich behandelt. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem Älteren ergab einen Wert von etwa einem Promille. Der Jugendliche war nicht alkoholisiert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 17-Jährige seinen Eltern übergeben. Der 19-Jährige wurde entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.

Mann flüchtet in ein Kino

17. März (Mitte) – Gestern Abend hat sich ein Mann in Mitte in ein Kino geflüchtet. Der 40-Jährige zeigte an, dass er gegen 21.50 Uhr am S-Bahnhof Alexanderplatz aus einer etwa 15 bis 20 Personen großen Gruppe bedrängt worden sein soll. Daraufhin lief der Bedrängte in Richtung Kino. In Höhe einer Tramhaltestelle soll aus der Gruppe eine Flasche in seine Richtung geworfen worden sein. Diese verfehlte ihn und zerbrach auf dem Boden. Am Eingang des Kinos traf er auf einen Angestellten. In diesem Moment soll erneut eine Flasche in Richtung des 40-Jährigen geworfen worden sein. Diese prallte an der Fensterfront ab, fiel auf den Boden und zerschellte. Der 36-jährige Mitarbeiter des Kinos und der Verfolgte begaben sich daraufhin in das Kino und versuchten von innen die Tür zu zuhalten. Der Gruppe gelang es kurz die Tür aufzureißen und nach Angaben der beiden Männer Reizgas in das Kino zu sprühen. Anschließend flüchtete die Gruppe in Richtung S-Bahnhof. Der 40-Jährige und der 36 Jahre alte Mitarbeiter des Kinos klagten über Atemwegsreizungen. Die Ermittlungen dauern an.

Schwerverletzter Zweiradfahrer

17. März (Treptow-Köpenick) – Schwer verletzt wurde gestern Abend ein Kradfahrer in Bohnsdorf. Gegen 19 Uhr war ersten Erkenntnissen zufolge der 62-Jährige mit seiner Piaggio in der Buntzelstraße in Richtung Richterstraße unterwegs. Kurz vor der Einmündung betrat ein 56-jähriger Fußgänger die Fahrbahn und wurde von dem Leichtkraftrad erfasst. Der Zweiradfahrer stürzte, verletzte sich schwer und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Passant erlitt leichte Verletzungen und konnte die Klinik nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem Fußgänger ergab einen Wert von rund 2,1 Promille. Die Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernommen.

Festnahme
mutmaßlicher Fahrraddiebe

17. März (Charlottenburg) – Maßlosigkeit führte gestern Nacht in Charlottenburg zur Festnahme zweier Fahrraddiebe. Kurz nach 22 Uhr beobachteten Zeugen an der Neuen Kantstraße Ecke Kuno-Fischer-Straße zwei Männer, die jeweils ein Fahrrad gestohlen haben sollen und mit diesen vom Ort flüchteten. An der Neuen Kantstraße Ecke Dernburger Straße hielten beide an und einer der mutmaßlichen Fahrraddiebe soll ein weiteres Fahrrad gestohlen haben. Mittlerweile auf die Spur gebrachte Polizisten in Zivil des Abschnitts 26 entdeckten dann das Duo am S-Bahnhof Messe Nord, wie sie ein viertes Fahrrad stehlen wollten. Als die mutmaßlichen Fahrraddiebe die Fahnder bemerkten, ergriffen sie die Flucht, konnten aber kurz darauf vorläufig festgenommen werden. Die Festgenommenen im Alter von 20 und 21 Jahren wurden zu erkennungsdienstlichen Behandlungen zur Gefangenensammelstelle gebracht. Während der Ältere anschließend entlassen werden konnte, wurde der 20-Jährige, der der Polizei als Intensivtäter bekannt ist, für das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 eingeliefert. Die Ermittlungen zu den Fahrraddiebstählen führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2.

Zusammenstoß auf Kreuzung –
vier leicht Verletzte

16. März (Reinickendorf) – Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Einsatzwagen der Polizei Berlin und einem Mercedes eines 74-Jährigen in Tegel, sind heute Nachmittag vier Beteiligte leicht verletzt worden. Der Einsatzwagen war gegen 13.15 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf der Berliner Straße unterwegs. Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache kam es dann im Kreuzungsbereich Berliner Straße / Holzhauser Straße zu einem Unfall zwischen dem Polizeifahrzeug und dem Mercedes, der auf der Holzhauser Straße in Richtung Bernauer Straße unterwegs war. Bei dem Unfall erlitten die drei Polizeibeamten die in dem Einsatzwagen saßen, sowie eine 77- Jährige, die als Beifahrerin in dem Mercedes saß, Verletzungen. Alle vier mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Brennender Pkw mit
gestohlenen Kennzeichen

16. März (Mitte) – Heute früh brannte ein Opel Astra in der Hochstraße in Gesundbrunnen. Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte gegen 4.25 Uhr, wie der Motor des Wagens aufheulte und ein Mann aus dem Fahrzeug stieg. Anschließend schlugen Flammen aus dem hinteren Radkasten. Der Unbekannte stand beobachtend an dem Auto und wurde von der Zeugin angesprochen. Daraufhin entfernte sich der vermeintliche Täter in unbekannte Richtung. Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr löschten das Feuer, welches bereits zwei weitere, nebenstehende Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen hatte. Weitere Ermittlungen ergaben, dass an dem Opel gestohlene Kennzeichen eines VW Touareg angebracht waren. Das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes in Berlin hat die weitere Bearbeitung übernommen.Versuchtes Tötungsdelikt

16. März (Neukölln) – Wegen des Verdachts der versuchten Tötung haben Polizeibeamte gestern Abend in Neukölln einen Mann festgenommen. Gegen 19.45 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zur Kreuzung Sonnenallee Ecke Braunschweiger Straße, nachdem es dort zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Vor Ort stellten die Beamten zwei Kontrahenten fest, die aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen in Krankenhäuser gebracht wurden.
Zeugenaussagen zufolge waren der Sechzehnjährige und der 32-Jährige aus unbekanntem Anlass in Streit geraten. Plötzlich soll der Mann auf den Jugendlichen eingestochen haben, der dadurch auch innere Verletzungen erlitt.
Auch der Ältere hatte bei seiner Festnahme Verletzungen, die auf Messerstiche schließen lassen.
Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die die 2. Mordkommission beim Landeskriminalamt übernommen hat.

Geschäft überfallen

16. März (Charlottenburg) – Mehrere Täter überfielen gestern Abend ein Geschäft Charlottenburg. Gegen 19.40 Uhr verließen zwei Angestellte das Geschäft am Kurfürstendamm, als plötzlich drei Maskierte auf sie zukamen und sie unter Vorhalt einer Schusswaffe in den Laden zurückdrängten. Anschließend nahmen die Unbekannten die Einnahmen an sich und fesselten die beiden 29 und 45 Jahre alten Frauen. Auch Waren in Form von Schuhen, Taschen, Rucksäcken und Portemonnaies packten die Männer ein und flüchteten mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Den Frauen gelang es, sich selbst zu befreien und die Polizei zu rufen. Sie blieben körperlich unverletzt. Die Kriminalpolizei der Direktion 2 hat die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen.

Steinwürfe auf Polizeiauto

16. März (Friedrichshain) – In der vergangenen Nacht bewarfen Unbekannte einen Polizeiwagen in Friedrichshain mit Steinen. Gegen 1.20 Uhr war der Wagen in der Rigaer Straße unterwegs, als den Gruppenwagen plötzlich mehrere Steine trafen. Ein unbekannt gebliebener Mann, der zu diesem Zeitpunkt mit seinem Hund Gassi ging, musste sich in Sicherheit bringen, um nicht von den Steinen getroffen zu werden. Nicht nur der Einsatzwagen wurde durch die Steine beschädigt, sondern auch drei in der Straße geparkte Autos. Vermutlich wurden die Steine von Häuserdächern der Rigaer Straße aus geworfen. Ein Polizeihubschrauber kam daraufhin zum Einsatz, verdächtige Personen konnten auf den Dächern jedoch nicht ausgemacht werden. Im Zuge des Einsatzes wurde der Hubschrauber mehrmals aus dem Bereich Warschauer Straße Ecke Frankfurter Allee aus einem Auto heraus mit einem Laserpointer geblendet. Das Auto wurde kurze Zeit später in der Silvio-Meier-Straße geparkt vorgefunden. Weitere Ermittlungen führten zu den drei Insassen im Alter von 21, 33 und 34 Jahren, die festgenommen wurden. Zwei Verdächtige kamen nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß. Der Älteste, der das Blenden einräumte, wurde einem Fachkommissariat des Landeskriminalamts überstellt. Die Hubschrauberpiloten sowie die mit Steinen beworfenen Polizisten wurden nicht verletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.

Brennender Laster

16. März (Zehlendorf) – Gestern Abend brannte in Nikolassee an einem Waldstück ein geparkter Lkw. Durch Passanten wurde das Feuer gegen 21.45 Uhr in der Havelchaussee bemerkt. Obwohl die alarmierte Feuerwehr das Feuer schnell unter Kontrolle hatte, wurde das gesamte Führerhaus des Fahrzeugs durch die Flammen zerstört. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen in wegen einer Brandstiftung übernommen.

Mutmaßliche Autodiebe
festgenommen

16. März (Tempelhof) – Vergangene Nacht wurden in Lichtenrade zwei mutmaßliche Autodiebe festgenommen. Polizeibeamte beobachteten gegen 01.30 Uhr am Lichtenrader Damm, wie sich zwei Männer an einem geparkten VW Golf zu schaffen machten. Sie nahmen die beiden Männer im Alter von 32- und 36-Jahren noch im Wagen fest. Sie hatten in ihren Rucksäcken mutmaßliches Tatwerkzeug dabei, welches beschlagnahmt wurde Die Festgenommenen wurden der Kriminalpolizei der Direktion 4 überstellt, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Festnahme nach
versuchtem Enkeltrick

16. März (Wilmersdorf) – Gestern Nachmittag wurde in Wilmersdorf ein mutmaßlicher Betrüger festgenommen. Gegen 15 Uhr fiel Ermittlern des Landeskriminalamtes in der Bonnerstraße der 19-Jährige auf, als er sich durch Klingeln Zugang zu einem Wohnhaus verschaffte. Nach einem kurzen Moment kehrte er wieder auf die Straße zurück. Dort wurde er von den Fahndern angesprochen und befragt. Während dieser Befragung kam eine Mieterin herbei und gab den Hinweis, dass sich der Tatverdächtige mit einer Nachbarin des Hauses unterhalten haben soll. Dieser soll er erzählt haben, dass er für ihren vermeintlichen Schwiegersohn Geld und Schmuck abholen solle. Die 93-Jährige hatte im Laufe des Tages mehrere Anrufe erhalten, in welchen ihr vermeintlicher Angehöriger um hohe Geldsummen bat. Als sie dieses sogar schon von der Bank abholen wollte, kamen ihr auf dem Weg jedoch Zweifel darüber und sie kehrte nach Hause zurück. Dort meldete sich ihr vorgetäuschter „Schwiegersohn“ erneut und bat jetzt nur noch um eine kleine Summe, welche der 19-jährige Abholer nun entgegennehmen sollte. Der bereits polizeibekannte mutmaßliche Trickbetrüger wurde festgenommen und in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Dort wurde er dem Betrugskommissariat des Landeskriminalamtes überstellt.

Erste Untersuchungsergebnisse 
zu verdächtigem Gegenstand

15. März (Mitte) – Erste Untersuchungsergebnisse des heute Vormittag in der Postverteilerstelle im Bundesfinanzministerium aufgefundenen Gegenstandes haben ergeben, dass sich in dem Paket ein sogenanntes Blitzknallgemisch befand, welches häufig bei der Herstellung von Pyrotechnik verwendet wird. Es wäre geeignet gewesen, erhebliche Verletzungen beim Öffnen des Pakets zu verursachen. Weitere Untersuchungen zu dem Gegenstand und den Hintergründen der Tat dauern an.

Nach versuchtem schweren Raub –
drei Tatverdächtige festgenommen

15. März (Treptow-Köpenick) – Nach einem versuchten schweren Raub, der sich gestern Morgen in Altglienicke ereignet hatte, nahmen Polizeibeamte heute im Laufe des Tages drei Tatverdächtige fest. Gegen 6.30 Uhr soll ein 41-Jähriger am Hintereingang seines Geschäfts in der Köpenicker Straße von zwei Maskierten mit einer Pistole und einem Messer bedroht worden sein. Die Tatverdächtigen sollen ihn aufgefordert Geld auszuhändigen, woraufhin der Bedrohte um Hilfe schrie und versuchte die beiden Unbekannten wegzudrängen. Es entstand ein Handgemenge, im Zuge dessen einer der Tatverdächtigen dem 41-Jährigen mit der Waffe mehrfach gegen den Kopf und ins Gesicht geschlagen haben soll. Durch die Hilferufe des Überfallenen war ein Zeuge aufmerksam geworden. Als dieser sich näherte, flüchteten die Maskierten.
Der 41-Jährige erlitt Platzwunden im Gesicht und wurde ärztlich behandelt. Einen Transport in ein Krankenhaus lehnte er jedoch ab.
Aufgrund von Zeugenhinweisen konnten die beiden mutmaßlichen Räuber sowie ein Mittäter, der den Fluchtwagen gefahren haben soll, ermittelt werden. Im Laufe des heutigen Tages wurden der 19-jährige sowie zwei 17-jährige Tatverdächtige an ihren Wohnanschriften in Altglienicke festgenommen. Der 19-Jährige ist der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Derzeit ist geplant, die Männer morgen einem Richter zum Erlass von Haftbefehlen vorzuführen. Die Ermittlungen dauern an.

Verdächtiger Gegenstand

15. März (Mitte) – Gegen 9.30 Uhr wurde in der Postverteilerstelle des Bundesfinanzministeriums in der Niederkirchnerstraße in Berlin-Mitte ein verdächtiges Paket bemerkt. Spezialisten des Kriminaltechnischen Instituts konnten nach erster Inaugenscheinnahme eine Gefahr nicht ausschließen. Aufgrund dessen mussten Mitarbeiter die Postverteilerstelle und umliegende Räume verlassen.
Das Paket wurde geröntgt. Bislang konnte noch nicht eindeutig geklärt werden, was genau das Paket beinhaltet. Aus diesem Grund wird es zur weiteren Untersuchung auf den Sprengplatz nach Grunewald gebracht. Das Fachkommissariat für Sprengstoffdelikte beim Landeskriminalamt führt die weiteren Ermittlungen.

Auto in Flammen

15. März (Neukölln) – Ein Auto brannte in der vergangenen Nacht in Gropiusstadt. Gegen 23 Uhr bemerkte eine Anwohnerin Feuer in einem Parkhaus am Kölner Damm Ecke Hugo-Heimann-Straße und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten einen in Flammen stehenden Mercedes und konnten dadurch ein Übergreifen des Feuers auf das Parkhaus verhindern. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Seniorin überfallen

15. März (Neukölln– Unbekannte überfielen gestern Nachmittag eine Rentnerin in Neukölln. Nach derzeitigem Ermittlungsstand klingelte es gegen 14.25 Uhr an der Wohnungstür der 91-Jährigen im Michael-Bohnen-Ring. Vor der Tür stand zunächst ein Mann, der vorgab, den Heizungsverbrauch ablesen zu wollen. Sie ließ den Unbekannten daraufhin hinein. In der Wohnung packte sie der Mann plötzlich, verdrehte ihr den Arm, stieß sie aufs Bett und drückte ihr ein Kissen auf das Gesicht. Zwischenzeitlich bemerkte sie, dass drei weitere Männer ihre Wohnung betraten und diese nach Wertgegenständen durchsuchten. Die Täter erbeuteten Geld und Schmuck und flüchteten damit. Die Wohnungsmieterin erlitt Verletzungen am Arm, an den Rippen und an der Schulter. Sie kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen nach den Tätern hat die Kriminalpolizei der Direktion 5 übernommen.
Tipps, wie Sie sich vor Trickbetrügern und derartigen Taten schützen können sowie Hinweise zur Seniorensicherheit, erhalten Sie im Internet unter den beiden Links http://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/diebstahl-und-einbruch/artikel.119066.php und www.polizei-beratung.de. Zudem steht ein Ansprechpartner für Seniorensicherheit beim Landeskriminalamt im Columbiadamm 4 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 - 979 222 für weitere Fragen zur Verfügung.

Fußgängerin bei Unfall
schwer verletzt

15. März (Lichterfelde) – Gestern Abend wurde eine Fußgängerin in Lichterfelde von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr eine 42-Jährige gegen 19 Uhr mit einem Volvo in der Drakestraße aus einer Grundstückseinfahrt auf die Fahrbahn. Dabei erfasste sie eine 55-jährige Fußgängerin, welche zuvor die Straße überqueren wollte. Durch den Zusammenprall stürzte die Frau und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Sie wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Information Sprengungen

15. März (Zehlendorf) – Auf dem Sprengplatz Grunewald wird die Polizei Berlin heute gegen 10 Uhr Sprengungen zur Munitionsvernichtung durchführen. Daher muss die AVUS (BAB A 115) zwischen den Anschlussstellen Hüttenweg und Nikolassee kurzzeitig in beiden Richtungen für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.

Vermisster tot gefunden

14. März (Tempelhof) – Gestern Mittag wurde ein Toter aus dem Teltowkanal in Tempelhof geborgen. Bei dem Mann handelt es sich zweifelsfrei um den 35-Jährigen, der seit dem 2. März 2017 aus Mariendorf vermisst worden war. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand liegt kein Gewaltverbrechen vor.

In Lokal eingebrochen –
zwei Festnahmen

14. März (Prenzlauer Berg) – Drei Männer brachen heute Morgen in ein Café in Prenzlauer Berg ein. Gegen 4.20 Uhr beobachteten Zivilkräfte des Polizeiabschnitts 15 die Männer, die sich vor dem Lokal in der Stargarder Straße verdächtig verhielten. Ein 23-Jähriger stieg durch ein zuvor aufgehebeltes Oberlichtfenster in die Räume des Erdgeschosses des Hauses ein und wurde von einem hinterherkletternden Beamten im Tresenbereich vorläufig festgenommen. Die beiden Komplizen standen währenddessen vor dem Haus Schmiere. Ein 22-jähriger des Trios wurde ebenfalls dingfest gemacht, der Dritte konnte jedoch flüchten. Hierbei warf er eine Glasflasche in Richtung einer Beamtin, die jedoch nicht verletzt wurde. Die beiden Festgenommenen wurden in ein Polizeigewahrsam zur erkennungsdienstlichen Behandlung gebracht. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 1 hat die Ermittlungen übernommen.

In Tatortnähe festgenommen

14. März (Spandau) – Nach einem versuchten Überfall in der vergangenen Nacht in Spandau nahmen Polizisten ein Trio vorläufig fest. Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte ein 53-Jähriger gegen 23.45 Uhr in der Schönwalder Straße die Straßenseite, als er dabei von drei jungen Männern angerempelt worden sein soll. Anschließend soll das Trio ihn aufgefordert haben, um Entschuldigung zu bitten. Als er dieses ablehnte, soll er von zwei Männern festgehalten und aufgefordert worden sein, seine Geldbörse herauszugeben. Als der Festgehaltene dem nicht nach kam und auf Bitten nicht los gelassen wurde, verdrehte er einem Verdächtigen einen Daumen. Dieser soll daraufhin dem 53-Jährigen in das Gesicht und gegen die Brust geschlagen haben. Nachdem zwei unbekannte Zeugen eingegriffen hatten, gelang es dem Passanten, sich einige Meter zu entfernen und die Polizei zu alarmieren. Beamte nahmen aufgrund der Personenbeschreibungen kurz darauf in der Nähe die drei mutmaßlichen Täter vorläufig fest. Die Festgenommenen, zwei 19 Jahre alte Männer und ein 21-Jähriger, wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und erkennungsdienstlich behandelt. Während zwei Verdächtige für das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 eingeliefert wurden, konnte ein 19-Jähriger seinen Weg fortsetzen. Rettungssanitäter brachten den Angegriffenen mit Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde.

Polizeilicher Staatsschutz
ermittelt nach Beleidigung

14. März (Friedrichsfelde) – Gestern Vormittag soll ein Jugendlicher in Friedrichsfelde angegriffen und fremdenfeindlich beleidigt worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 15-Jährige gegen 9.40 Uhr in der Straße Alt-Friedrichsfelde unterwegs, als er von einem Unbekannten, der alkoholisiert gewesen sein soll, angesprochen wurde. Der Mann soll den Jugendlichen dann gegriffen und zu sich gezogen haben. Aus dem Griff konnte sich der 15-Jährige lösen und sich unverletzt in eine Straßenbahn flüchten. Nachdem der Sachverhalt zunächst über Internetwache angezeigt worden war, wurde ein Funkwagen zur Wohnanschrift des 15-Jährigen geschickt und er zum Sachverhalt befragt. Das genaue Geschehen ist Gegenstand weiterer Ermittlungen, die der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen hat.

Vollstreckter Durchsuchungsbeschluss

14. März (Lichtenberg) – Beamte der 31. Einsatzhundertschaft vollstreckten in Alt-Hohenschönhausen am vergangenen Sonntag einen Durchsuchungsbeschluss wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Polizisten durchsuchten gegen 15.45 Uhr eine Wohnung in der Simon-Bolivar-Straße und fanden circa 200 Gramm Marihuana, ein Fläschchen Anabolika, zwei Luftdruckgewehre, verbotene Knallkörper sowie knapp 19.000 Euro. Darüber hinaus beschlagnahmten die Einsatzkräfte drei Elektroschocker, die als Taschenlampen und Handy getarnt waren. Der mutmaßliche Drogenhändler im Alter von 33 Jahren wurde in der Wohnung nicht angetroffen. An dem Einsatz waren 16 Polizeibeamte beteiligt.

Tankstelle überfallen –
Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

14. März (Marzahn) – Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach einem Unbekannten, der in dringendem Verdacht steht eine Aral-Tankstelle in Marzahn überfallen zu haben. Der Tatverdächtige betrat am Donnerstag, den 8. September 2016, gegen 5.35 Uhr den Verkaufsraum in der Landberger Allee und forderte den 25-jährigen Mitarbeiter mit einem Messer in der Hand auf, die Einnahme aus der Kasse herauszugeben. Der mutmaßliche Räuber drohte ihm ein weiteres Mal, sprang dann auf den Verkaufstresen und griff schließlich selbst in die geöffnete Kasse. Er nahm das Geld an sich und flüchtete damit in unbekannte Richtung. Der Angestellte wurde nicht verletzt. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 6 in der Bulgarischen Straße 55 in 12435 Berlin unter der Rufnummer (030) 4664 – 673115 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Bilder des Gesuchten können Sie im Internet unter
http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.570236.php einsehen.

Frau mit unbekannter
Flüssigkeit angegriffen –
Zeugen gesucht

14. März (Prenzlauer Berg) – Glücklicherweise wurde eine Frau in der vergangenen Nacht bei einem Angriff mit einer Flüssigkeit in Prenzlauer Berg nicht verletzt. Die 41-Jährige gab gegenüber Polizisten an, dass sie kurz nach Mitternacht auf dem Gehweg der Straße Am Friedrichshain in Richtung Greifswalder Straße unterwegs war, als ihr ein Unbekannter mit einem Fahrrad hinterher fuhr. Kurz darauf drehte sich die Passantin zu dem Radfahrer um. In diesem Moment war der Mann in gleicher Höhe mit der 41-Jährigen und spritzte eine unbekannte Substanz in Richtung ihres Kopfes. Die 41-Jährige riss instinktiv ihren Schal hoch, so dass nur dieser von der Flüssigkeit getroffen wurde. Anschließend flüchtete der Angreifer auf seinem Fahrrad in Richtung Bötzowstraße. Eine Absuche verlief erfolglos. Die Attackierte blieb unverletzt. Kriminaltechniker waren am Ort und sicherten Reste der Substanz. Die Auswertung dauert an. Zeugen werden gebeten, sich mit den Ermittlern der Kriminalpolizei der Direktion 1 unter der Telefonnummer (030) 4664 – 173 315 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Gruppe greift Männer in U-Bahn an

14. März (Kreuzberg) – In Kreuzberg ist eine Personengruppe gestern am frühen Abend geflüchtet, nachdem sie zwei Männer angegriffen haben sollen. Nach bisherigen Erkenntnissen waren der 34-Jährige und der 38-Jährige gegen 18.20 Uhr mit einer U-Bahn der Linie U7 in Richtung Rudow unterwegs. Im Zug wurden die beiden zunächst von einer größeren Personengruppe angesprochen. Während der weiteren Fahrt soll es dann zu einem lauten Streit zwischen der Gruppe und den Männern gekommen sein. Aus der Gruppe heraus sollen die beiden Fahrgäste dann mit Fäusten in die Gesichter geschlagen worden sein. Am U-Bahnhof Mehringdamm verließ die Gruppe dann die Bahn und flüchtete. Bei dem Angriff hatten beide leichte Kopfverletzungen erlitten. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 übernahm die Ermittlungen.

Schwerletzter Fußgänger

14. März (Marzahn) – Schwer verletzt wurde ein Fußgänger gestern Nachmittag in Marzahn. Nach ersten Ermittlungen war eine 28-Jährige gegen 15.45 Uhr mit einem Smart in der Marzahner Promenade in Richtung Raoul-Wallenberg-Straße unterwegs. An einer Bushaltestelle trat aus derzeit noch ungeklärten Gründen der 19-Jährige auf die Fahrbahn. Trotz einer Bremsung erfasste die Autofahrerin ihn und schleuderte ihn in die Luft. Der Fußgänger wurde mit Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Überfall auf Supermarkt

14. März (Tempelhof-Schöneberg) – Unbekannte haben gestern Abend in Lichtenrade einen Lebensmitteldiscounter überfallen. Kurz vor 21 Uhr betraten zwei mit Tüchern maskierte Männer das Geschäft in der John-Locke-Straße und begaben sich sofort in das Büro der Geschäftsleitung. Dort bedrohten sie den allein anwesenden Angestellten mit Messern und forderten Geld. Mit Beute flüchteten die Räuber anschließend durch den Notausgang in Richtung Finchleystraße. Der 49-jährige Mitarbeiter blieb unverletzt. Die Ermittlungen hat das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 übernommen.

Festnahmen nach Farbschmiererei

14. März (Kreuzberg) – Polizisten der 31. Einsatzhundertschaft nahmen in der vergangenen Nacht in Kreuzberg zwei Männer nach einer Farbschmiererei vorläufig fest. Gegen 23.30 Uhr beobachteten die Beamten die beiden Berlinbesucher in der Skalitzer Straße, als einer mit einer Farbrolle auf die Fassade eines Mietshauses einen circa 10 Meter langen Schriftzug malte, während der andere Schmiere stand. Als das Duo den Einsatzwagen bemerkte, ergriffen sie die Flucht in Richtung Görlitzer Park. Polizisten nahmen die Verfolgung auf und nahmen die beiden kurz darauf fest. Die 32 und 33 Jahre alten Festgenommenen wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlichen Behandlungen entlassen. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Tatverdächtiger ermittelt

13. März (Friedrichshain-Kreuzberg– Nach der Veröffentlichung von Bildern gingen im Laufe des Tages bei der ermittelnden Dienststelle mehrere Hinweise auf einen 34-jährigen Mann ein. Der nunmehr Tatverdächtige konnte namhaft gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.
Erstmeldung vom 13. März
Pornografische Bilder gezeigt – Polizei bittet um Mithilfe

Raub eines Audi

13. März (Prenzlauer Berg) – Ein Bewaffneter überfiel heute früh in Prenzlauer Berg einen Autofahrer. Als der 37-Jährige gegen 6 Uhr nach bisherigen Erkenntnissen auf einem Parkplatz in der Prenzlauer Allee seinen Audi verließ, sprach ihn der Unbekannte an. Er soll den Autofahrer bedroht und die Herausgabe von Portemonnaie, Handy und Fahrzeugschlüssel gefordert haben. Nachdem der 37-Jährige das Verlangte übergeben hatte, stieg der mutmaßliche Räuber in den Wagen des Überfallenen und flüchtete in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen und die Fahndung nach dem gestohlenen Auto führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1.

Festnahmen von
mutmaßlichen Räubern in Neukölln

13. März (Neukölln) – Polizeieinsätze zur Bekämpfung von Raubüberfällen auf Geschäfte in Neukölln führten zu Festnahmen von mutmaßlichen Räubern. Fahnder der Polizeidirektion 5 beobachteten am vergangenen Freitag in den Abendstunden einen verdächtigen Mann, der offenbar ziellos im Mittelbuschweg umherlief und sich letztlich auf eine Parkbank vor einer Zoohandlung setzte. Gegen 18.50 Uhr lief der Mann plötzlich in das Geschäft, bedrohte die beiden Kassiererinnen im Alter von 54 und 59 Jahren mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Geld. Da sich die Kasse nicht öffnen ließ, zog der Mann ohne Beute aus dem Geschäft und wurde von den Zivilpolizisten noch an der Eingangstür festgenommen. Ermittlungen zu seiner Person ergaben, dass der Mann für drei weitere Raubtaten auf Geschäfte in Betracht kommt. So soll er am 1. und am 7. März 2017 einen Drogeriemarkt in der Grenzallee und am 6. März 2017 einen Lebensmittelmarkt in der Emser Straße überfallen haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin erließ ein Ermittlungsrichter einen Haftbefehl gegen den 18-Jährigen.
Bereits am 3. März 2017 nahmen Zivilfahnder bei einem Sondereinsatz fünf Jugendliche in der Silbersteinstraße fest, die sich zuvor an einem Lebensmittelmarkt aufhielten und diesen kurz vor Geschäftsschluss ausspähten. Als die mutmaßlichen Räuber sich immer wieder die Kapuzen ihrer Jacken über den Kopf zogen und einer der Beteiligten gegen 22 Uhr versuchte über einen Hintereingang in das Geschäft zu gelangen, nahmen die Beamten die Tatverdächtigen im Alter von 14 und 15 Jahren fest. Bei ihnen fanden die Polizisten zwei Messer und eine Schreckschusspistole. Alle Beteiligten wurden nach ihren Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Weitergehende Nachforschungen ergaben, dass einer der Festgenommenen im Alter von 15 Jahren für einen Überfall am 3. März 2017 auf ein Geschäft in der Hermannstraße in Betracht kommt.

Pornografische Bilder gezeigt –
Polizei bittet um Mithilfe

13. März (Friedrichshain-Kreuzberg) – Mit Bildern sucht die Polizei nach einem Mann, der im Dezember letzten Jahres einem Mädchen pornografische Bilder gezeigt haben soll.
Der Gesuchte habe das Kind am 17. Dezember 2016, gegen 14 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Warschauer Straße zunächst angesprochen und anschließend aufgrund eines Zugausfalles die situative Orientierungslosigkeit ausgenutzt, um dem Kind mehrere pornografische Bilder auf seinem Smartphone zu zeigen.
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664- 913 101, per Telefax an die Rufnummer (030) 4664- 913 199, per E-Mail an lka131@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Bilder des gesuchten Mannes befinden sich unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.569587.php

Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

13. März (Kreuzberg) – Gestern Nachmittag wurden Ermittlungen gegen einen Passanten eingeleitet, der seinen Arm in Kreuzberg zum Gruß nach oben gestreckt hatte. Gegen 15.45 Uhr waren Beamte einer Einsatzhundertschaft mit einem Wagen im Kottbusser Damm unterwegs und bemerkten den 48-Jährigen, wie dieser in gleicher Richtung laufend den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß hob und dabei die Polizisten anschaute. Die Einsatzkräfte stoppten ihr Fahrzeug und überprüften den Passanten. Anschließend brachten sie ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung zur Gefangenensammelstelle und entließen ihn dann. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Verletzte bei Unfällen

13. März (Tempelhof/Mitte) – Bei Unfällen in Tempelhof und Moabit sind gestern ein Kind, eine Frau und ein Mann schwer verletzt worden. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 3 und 4 führen hier die Ermittlungen.
Tempelhof – Bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein 40-Jähriger gegen 14.15 Uhr mit einem VW im Loewenhardtdamm in Tempelhof in Richtung Boelckestraße unterwegs und stieß an der Gontermannstraße mit einem von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten Opel zusammen. Mit diesem befuhr eine 38-Jährige die Gontermannstraße in Richtung Badener Ring. Bei dem Zusammenstoß erlitten die Opel-Fahrerin und ihr neun Jahre alter Sohn schwere Verletzungen. Rettungssanitäter brachten die beiden zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus. Der 40-jährige Autofahrer blieb unverletzt.
Mitte – Gegen 19.30 Uhr bog nach ersten Erkenntnissen ein 56-Jähriger mit seinem Renault von der Levetzowstraße links auf die Gotzkowskybrücke ab. Dabei erfasste er einen 55 Jahre alten Passanten, der nach Angaben von Zeugen bei Grün die Straße überquert hatte. Der 55-Jährige prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Renaults und fiel dann auf die Straße. Rettungssanitäter brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klink. Der Renault-Fahrer wurde nicht verletzt.

Casinoraub scheiterte

13. März (Steglitz-Zehlendorf) – Am gestrigen Abend scheiterte in Zehlendorf ein Raubüberfall auf ein Casino. Gegen 19.05 Uhr betrat ein Mann die Spielstätte in der Machnower Straße und forderte von einer Angestellten die Herausgabe der Kasse. Der 48-Jährigen gelang es jedoch aus dem Casino zu entkommen und den Inhaber zur Hilfe zu rufen. Der 44-Jährige eilte aus einem benachbarten Café herbei und hielt den mutmaßlichen Räuber fest. Die Kassiererin alarmierte derweil die Polizei. Beamte des Polizeiabschnittes 43 nahmen den 29-Jährigen vorläufig fest. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme lieferten sie ihn für die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 ein.

Festnahme nach
Überfall auf Restaurant

13. März (Charlottenburg) – In der vergangenen Nacht wurde ein Restaurant in Charlottenburg überfallen. Gegen 23.30 Uhr betraten zwei maskierte Männer das Lokal in der Richard-Wagner Straße, sollen Gäste mit einer Schusswaffe bedroht und Geld sowie Wertgegenstände gefordert haben. Dazu kam eine 31 Jahre alte Angestellte aus den hinteren Räumen. Auch von ihr sollen die mutmaßlichen Räuber Geld und Wertsachen sowie die Tageseinnahmen des Restaurants verlangt haben. Als sie kein Geld übergab, schlug ein Täter der Frau mit der Waffe ins Gesicht. Anschließend durchsuchten sie die Schubladen der Bar und nahmen die Kellnergeldbörse an sich. Bevor das Duo die Gaststätte verließ, ließ es sich noch von zwei Gästen im Alter von 32 und 66 Jahren Geld geben. Der Inhaber des Restaurants hatte sich zum Zeitpunkt des Überfalls in der Küche aufgehalten, folgte den Flüchtenden und alarmierte die Polizei. In der Bismarckstraße konnten Beamte des Polizeiabschnittes 24 einen mutmaßlichen Räuber vorläufig festnehmen. Dem Komplizen gelang die Flucht. Die Mitarbeiterin hatte durch den Schlag eine Kopfverletzung erlitten und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Bei der Durchsuchung des 32-jährigen Festgenommenen entdeckten die Polizisten Drogen. Er wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 übergeben.

Maskiertes Räubertrio
überfällt Zeitungsladen

12. März (Neukölln) – Unbekannte überfielen heute früh einen Kiosk in Neukölln. Am S-Bahnhof Neukölln betraten gegen 6 Uhr drei Maskierte den Zeitungsladen. Ein Räuber bedrohte die 60-jährige Inhaberin mit einem Messer und forderte Geld. Nachdem das Trio das Geld hatte, flüchtete es in unbekannte Richtung. Die 60-Jährige blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen.

Sechs Verletzte bei vier Unfällen

12. März (Pankow/Charlottenburg/ Lichtenberg/Wedding– Bei Unfällen in Prenzlauer Berg, Charlottenburg, Lichtenberg und Gesundbrunnen sind in den gestrigen Nachmittagsstunden und in der frühen Nacht zwei Frauen und vier Männer verletzt worden. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 1, 2, 6 und 3 übernahmen die Unfallbearbeitungen.
Pankow – Gegen 17.25 Uhr war bisherigen Ermittlungen zufolge ein 46-Jähriger mit seinem Peugeot in Prenzlauer Berg in der Schönhauser Allee in Richtung Gleimstraße unterwegs. Er hielt dann in zweiter Reihe und sein 44 Jahre alter Beifahrer öffnete die Tür. In diesem Moment stieß ein 22-jähriger Radfahrer mit seiner Schulter gegen die Tür, prallte dann gegen den Außenspiegel eines geparkten VW, schleuderte anschließend über die Motorhaube des VW und kam dann vor dem Wagen auf der Fahrbahn zum Liegen. Der junge Zweiradfahrer erlitt Rumpf-, Bein- und Armverletzungen. Rettungssanitäter brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Peugeot-Fahrer und sein Mitfahrer blieben unverletzt.
Charlottenburg – Ein 22-Jähriger befuhr nach ersten Ermittlungen gegen 18.45 Uhr mit einem Motorrad den linken Fahrstreifen der Stadtautobahn BAB 100 in Richtung Rudolf-Wissell-Brücke in Charlottenburg und wechselte mit der Kawasaki in Höhe Spandauer-Damm-Brücke in den mittleren Fahrstreifen hinter einen Mercedes. Der 34-jährige Mercedes-Fahrer musste seinen Wagen staubedingt abbremsen. Der 22-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf. Dabei wurden er und seine zwei Jahre jüngere Sozia schwer verletzt und kamen zu stationären Behandlungen in eine Klinik. Während der Mercedes-Fahrer in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurde, blieben seine 27 Jahre alte Ehefrau und sein Baby unverletzt. Umherfliegende Teile des Zweirads hatten die Motorhaube eines Renaults beschädigt. Der 24-jährige Fahrer des Renaults wurde nicht verletzt.
Lichtenberg – Mit seinem VW war Ermittlungen zufolge ein 72-Jähriger gegen 19.25 Uhr in der Gürtelstraße in Lichtenberg in Richtung Möllendorffstraße unterwegs und soll bei Grün die Frankfurter Allee geradeaus überfahren haben. Dabei erfasste er einen zwei Jahre jüngeren Radfahrer, der von rechts kam und die Frankfurter Allee in Richtung Pettenkoferstraße befuhr. Bei dem Zusammenstoß hatte der 70-jährige Zweiradfahrer einen Beinbruch erlitten und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der VW-Fahrer wurde nicht verletzt.
Wedding – Bisherigen Erkenntnissen zufolge war eine 39-Jährige kurz nach 22 Uhr mit ihrem Kleinkraftrad in der Badstraße in Gesundbrunnen in Richtung Brunnenstraße unterwegs und wollte links in die Behmstraße abbiegen. Dabei stieß sie mit einem entgegenkommenden Mazda zusammen, mit dem ein 57-Jähriger die Brunnenstraße in Richtung Badstraße befuhr. Mit Bein-, Arm- und Rumpfverletzungen brachten Rettungssanitäter die Zweiradfahrerin zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Von Unbekanntem verletzt

12. März (Kreuzberg) – In den gestrigen Nachmittagsstunden kam ein 32-Jähriger zur stationären Behandlung in eine Klinik, nachdem er von einem Unbekannten in Kreuzberg verletzt worden war. Den Aussagen des Opfers zufolge habe er sich gegen 14.40 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Schönleinstraße aufgehalten und sei mit einem ihm unbekannten Mann in Streit geraten. Plötzlich habe er ihm mit einem Gegenstand gegen den Kopf geschlagen. Anschließend flüchtete der Täter. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten mit einer blutenden Wunde in eine Klinik.

Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

12. März (Charlottenburg/Mitte) – Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen zu zwei Körperverletzungen und Beleidigungen mit fremdenfeindlichem und rassistischem Hintergrund in Charlottenburg-Nord und Mitte übernommen.
Charlottenburg – Gegen 17.30 Uhr spielte eine Neunjährige auf einem Spielplatz am Reichweindamm in Charlottenburg-Nord und geriet mit ihrem Bruder in Streit. Kurz darauf sei eine Frau zu ihnen gekommen und habe das Mädchen mit einem gefüllten Stoffbeutel mehrmals gegen den Oberkörper geschlagen. Bevor die Täterin ihren Weg fortsetzte, soll sie die Neunjährige noch fremdenfeindlich beleidigt haben. Anschließend rannten die Kinder nach Hause und erzählten der Mutter von dem Vorfall, die daraufhin die Polizei alarmierte. Das Mädchen klagte über Schmerzen im Rücken und begibt sich selbst in ärztliche Behandlung.
Mitte – Zwei junge Frauen, beide 16 Jahre alt, hielten sich gegen 20.45 Uhr am Alexanderplatz auf, als sie von einem 17-Jährigen angesprochen wurden. Nach einer, wie die beiden 16-Jährigen beschrieben, anfänglichen Neckerei, soll der Jugendliche mehrmals in die Gesäße der beiden getreten und sie rassistisch beschimpft haben. Alarmierte Polizisten nahmen die Personalien des Jugendlichen auf und entließen ihn abschließend. Die beiden jungen Frauen trugen keine Verletzungen davon.

Festnahme nach schwerem Raub

12. März (Mitte) – Mit Hilfe eines aufmerksamen Zeugen gelang Polizisten heute früh die Festnahme eines Mannes, der zuvor mit einem unbekannten Komplizen ein Lokal in Mitte überfallen haben soll. Kurz vor 3 Uhr lief der Zeuge die Torstraße entlang, als er Hilferufe vernahm. Kurz darauf habe er den später Festgenommenen flüchten und den 40-jährigen Wirt hinterher eilen sehen. Der Tatverdächtige lief in den Volkspark am Weinbergsweg und versteckte sich dort in einem Gebüsch. Alarmierte Polizisten nahmen den 20-Jährigen fest und fanden auf seinem Fluchtweg sowie in seinen Taschen ein Messer und das Diebesgut. Der junge Mann musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen, bevor er an die Kriminalpolizei der Direktion 3 übergeben wurde.

Festnahme dank
aufmerksamem Polizeischüler

12. März (Wedding) – Dank der Aufmerksamkeit eines Polizeischülers nahmen Polizisten gestern am frühen Abend in Wedding einen Mann nach einer Sachbeschädigung fest.
Gegen 18.50 Uhr beobachtete der 19-jährige Auszubildende zwei Männer im Alter von 48 und 66 Jahren, die in der Schöningstraße vor einer Kneipe in Streit geraten waren. Nachdem die beiden Männer auseinander gegangen waren, warf der jüngere Steine in die Scheiben der Kneipe. Anschließend lief er davon. Der Polizeischüler alarmierte Kollegen und folgte dem mutmaßlichen Steinewerfer. In der Glasgower Straße konnten die hinzugerufenen Polizisten den 48-Jährigen festnehmen. Nach der Personalienfeststellung entließen die Beamten den Mann am Ort.

Nach Überfall schwer verletzt

12. März (Marzahn-Hellersdorf) – Personal eines Krankenhauses in Biesdorf rief gestern Mittag gegen 13 Uhr die Polizei. Dort befand sich ein 30-Jähriger mit schweren Gesichtsverletzungen zur stationären Behandlung. Der Verletzte teilte den Beamten mit, dass er Freitag gegen 22 Uhr mit einer U-Bahn der Linie U5 vom Frankfurter Tor in Richtung Hönow unterwegs war. Gestern Morgen war er mit starken Schmerzen im Gesicht in seiner Wohnung aufgewacht und zudem bemerkte er, dass ihm seine zwei Handys und die Geldbörse fehlten. Was genau geschehen ist und wo, ist nun Gegenstand der Ermittlungen des Raubkommissariats der Polizeidirektion 6.

Raser erwischt

11. März (Schöneberg) – Eine nächtliche Raserei auf der Stadtautobahn BAB 100 in Schöneberg hat nun Konsequenzen für den Fahrer. Kurz nach 23.30 Uhr bemerkte eine Zivilstreife der Autobahnpolizei den Raser, der mit einem Mercedes unterwegs war. Da staunte der junge Mann nicht schlecht, als ihn die Beamten in Höhe des Autobahnkreuzes Schöneberg stoppten. Bei erlaubten 80 Km/h fuhr er 56 Stundenkilometer zu schnell. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 280 Euro, 2 Monate Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg zu.

Schlägereien

11. März (Charlottenburg/Tiergarten) – Zu zwei Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen in Charlottenburg und Tiergarten mussten Beamte der Polizeiabschnitte und Bereitschaftspolizei ausrücken.
Charlottenburg – Beamte des Polizeiabschnitts 25 wurden gegen 0.20 Uhr zum U-Bahnhof Berliner Straße alarmiert, weil dort ein 16-Jähriger von einem bislang Unbekannten durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper verletzt wurde. Der Jugendliche kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Inwiefern seine Verletzungen in Zusammenhang mit einer zuvor stattgefundenen Schlägerei am Hardenbergplatz stehen, prüft derzeit ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei. Zeugen hatten die Polizei dorthin alarmiert, weil mehrere Personen gegen 23.20 Uhr vor einem Schnellrestaurant in Streit gerieten und sich hierbei auch geschlagen haben sollen. Auch hier wurde der 16-Jährige von den Beamten überprüft, eine Beteiligung konnte jedoch aufgrund der Tatsache, dass sich alle Personen unerkannt entfernt hatten, nicht nachgewiesen werden.
Tiergarten – In der Lützowstraße gerieten kurz vor 4 Uhr vor einer Diskothek etwa 30 bis 40 Personen aus bislang noch ungeklärter Ursache in Streit, der in einer Schlägerei endete. Bei Eintreffen der Polizisten entfernten sich die Beteiligten zunächst in mehreren Kleingruppen in Richtung Genthiner Straße und Kluckstraße. Mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei konnten schließlich 31 Personen vorübergehend festgenommen und überprüft werden. Ein 19-Jähriger wehrte sich bei der Festnahme derart, dass er zu Boden gebracht und vorübergehend gefesselt werden musste. Bei ihm fanden die Polizisten ein Messer und Drogen. Zwei Polizisten verletzten sich bei der Festnahme, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Bei der Schlägerei zwischen den Beteiligten verletzten sich insgesamt drei Personen, von denen eine mit Schnittverletzungen an der Hand in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Nachdem die Personalien aller Festgenommenen überprüft wurden, kamen sie wieder auf freien Fuß. Die Polizisten leiteten Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. An dem Einsatz waren rund 40 Polizeibeamte beteiligt.

Mann erlitt Schnittverletzung

11. März (Wedding) – Gestern Nachmittag kam es zu einer Auseinandersetzung in Wedding, bei der ein 27-Jähriger schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert wurde. Gegen 17.45 Uhr soll es zwischen dem später Verletzten und zwei Männern in einem Lokal in der Müllerstraße zu verbalen Streitigkeiten gekommen sein, die in einem Handgemenge vor dem Lokal mündeten. Im Laufe dessen, wurde der 27-Jährige von einem seiner Kontrahenten vermutlich mit einem Messer am Arm verletzt. Anschließend flüchteten die Täter. Der Verletzte kam mit einer Schnittverletzung zur stationären Behandlung in eine Klinik. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zur gefährlichen Körperverletzung übernommen, da ein Bezug zur Rockerszene derzeit nicht ausgeschlossen werden kann.

Unfall mit mehreren Verletzten

11. März (Kreuzberg) – In den gestrigen Abendstunden ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Kreuzberg, bei dem ein Mann schwer- und fünf weitere Personen, darunter zwei Polizisten, leicht verletzt wurden. Derzeitigen Ermittlungen zufolge fuhr ein Einsatzwagen der Polizei mit Sonder- und Wegerechten auf dem Mehringdamm vom Platz der Luftbrücke kommend gegen 20.50 Uhr bei Rot in den Kreuzungsbereich Gneisenaustraße ein. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit dem VW eines 52-Jährigen, der auf der Gneisenaustraße aus Richtung Hasenheide kommend bei Grün auf die Kreuzung fuhr. Durch den Zusammenstoß prallte der VW gegen einen Lichtmast auf der Mittelinsel. Der 52-Jährige zog sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde von alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Beamten, die leichte Verletzungen erlitten, traten nach ambulanter Behandlung vom Dienst ab. Zwei Passanten, ein 25-jähriger Mann und eine 64 Jahre alte Frau, wurden von Fahrzeugteilen getroffen und ambulant in einer Klinik behandelt. Eine weitere 56-jährige Passantin zog sich eine leichte Verletzung am Fuß zu, die keiner medizinischen Behandlung bedurfte.

Explosion
bei Vorführung in Chemielabor

11. März (Schöneberg) – Zu einer Explosion kam es gestern Vormittag bei einer Vorführung in einem Chemielabor einer Berufsfachschule in Schöneberg. Anlässlich eines "Tages der offenen Tür" arbeitete ein 21-jähriger Schüler gegen 11.25 Uhr in einem Chemielabor in der Berufsfachschule am Viktoria-Luise-Platz an der Vorbereitung einer Vorführung. Hierbei kam es aus bislang noch nicht geklärter Ursache zur Umsetzung von zwei chemischen Stoffen, in Folge dessen diese explodierten. Der 21-Jährige erlitt schwere Handverletzungen, die in einem Krankenhaus operiert werden mussten. Drei weitere Mitschüler im Alter von 19 und 22 und 25 Jahren erlitten ein Knalltrauma sowie leichte Gesichtsverletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen zur Ursache der Explosion.

Zigarettenlieferant
überfallen und verletzt

11. März (Spandau) – bei einem Überfall gestern Mittag in Spandau, wurde ein Zigarettenlieferant von dem Räuber geschlagen und getreten und dabei verletzt. Nachdem der 49-jährige Mitarbeiter ein Zeitungsgeschäft in der Streitstraße mit Ware beliefert hatte, schlich sich der Unbekannte gegen 13.40 Uhr von hinten an den Mann heran, schlug ihm mit den Fäusten mehrfach ins Gesicht und trat auf ihn ein. Anschließend bedrohte der Räuber den Mitarbeiter mit einer Pistole und forderte die Herausgabe von Geld. Der Täter erhielt die Beute und flüchtete zu Fuß in Richtung Michelstadter Weg. Der 49-Jährige erlitt durch die Schläge und Tritte Gesichtsverletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen.

Radfahrer bei
Verkehrsunfall schwer verletzt

11. März (Hellersdorf) – Schwere Verletzungen, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden müssen, erlitt ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Hellersdorf. Der 88-jährige Fahrradfahrer fuhr bisherigen Ermittlungen zufolge gegen 16 Uhr in den Kreuzungsbereich Hellersdorfer Straße Ecke Cecilienstraße ein und wurde hierbei von dem vorfahrtsberechtigten Autofahrer im Alter von 53 Jahren erfasst. Der Senior erlitt eine schwere Kopfverletzung und kam mit der Berliner Feuerwehr ins Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Mit Stichverletzungen
ins Krankenhaus

11. März (Neukölln/Lichtenberg) – In den gestrigen Abendstunden kamen zwei Männer mit Stichverletzungen nach Auseinandersetzungen in Neukölln und Fennpfuhl in Kliniken.
Neukölln – Gegen 20 Uhr gerieten zwei Männer in der Sonnenallee in Streit, in dessen Verlauf ein 25-Jähriger einem 26 Jahre alten Mann eine Machete auf den Kopf geschlagen haben soll. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann, der eine Schnittwunde am Kopf erlitten hatte, zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der Tatverdächtige konnte im Rahmen der Ermittlungen namhaft gemacht werden. Auf ihn kommt nun ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung zu.
Lichtenberg – Ebenfalls 25 und 26 Jahre alt, sind zwei Männer, die gegen 21.40 Uhr in einer Wohnung im Weißenseer Weg in Streit gerieten. In Folge des Einsatzes eines oder mehrerer Messer, kamen beide Kontrahenten mit Stichverletzungen in eine Klinik. Während der 25-Jährige operiert werden und stationär verbleiben musste, wurde der 26 Jahre alte Mann nach ambulanter Behandlung festgenommen und für die Kriminalpolizei der Direktion 6 eingeliefert.

Geschlagen, getreten und beraubt

11. März (Friedrichshain) – Auf Grund eines nächtlichen schweren Raubes in Friedrichshain, kam gestern ein Jugendlicher mit Verletzungen in eine Klinik. Ersten Ermittlungen zufolge soll der 15-Jährige nach einer Geburtstagsfeier im Volkspark Friedrichshain gegen 22.40 Uhr von einer etwa fünfköpfigen Gruppe unter Androhung von Schlägen zur Herausgabe seines Handys aufgefordert worden sein. Als er sein Telefon aus der Manteltasche zog, schlug ihm einer der Unbekannten ins Gesicht, ein weiterer zog ihn zu Boden, wo ihm mehrfach ins Gesicht getreten wurde. Anschließend flüchteten die Täter mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Der 15-Jährige ging nach Hause und alarmierte von dort die Polizei. Er erlitt Verletzungen im Gesicht sowie eine Schädelprellung, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden.

Auto brannte

11. März (Reinickendorf) – In den frühen Morgenstunden versuchte ein Unbekannter ein Auto in Reinickendorf in Brand zu setzen. Anwohner der Hechelstraße bemerkten gegen 4.15 Uhr laute Geräusche und sahen einen Unbekannten, der zunächst die Seitenscheibe eines dort geparkten Peugeot einschlug, anschließend eine Flüssigkeit auf den PKW kippte und versuchte dieses in Brand zu setzen. Nach einer kurzen Stichflamme erlosch das Feuer selbstständig. Verletzt wurde niemand, dem Täter gelang die Flucht. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernahm die weitere Bearbeitung.

Festnahmen nach Raubserie

10. März (Berlin) – Fünf Männer wurden gestern wegen des Verdachts des bandenmäßigen Raubes in mehreren Fällen festgenommen.
Bereits seit Anfang Januar führte die Kriminalpolizei der Direktion 1 gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin dieses umfangreiche Ermittlungsverfahren. Den fünf Männern im Alter zwischen 17 und 20 Jahren wird vorgeworfen, an mindestens sechs Raubtaten in Berlin und Brandenburg seit Januar 2017 beteiligt gewesen zu sein. Dabei hatten die Tatverdächtigen zunächst über ein Internet-Kleinanzeigenportal ihre späteren Opfer kontaktiert und Interesse an zumeist sehr hochwertigen Handys signalisiert. Nachdem dann im Anschluss für den vermeintlichen Kauf ein Treffpunkt ausgehandelt war, wurden die Besitzer der Telefone unter massiver Gewaltanwendung beraubt.
Alle fünf Wohnungen der vermeintlichen Räuber wurden daraufhin gestern Vormittag in Treptow-Köpenick, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg durchsucht und die Tatverdächtigen festgenommen. Dabei sicherten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial, darunter Handys, Computer und Gegenstände, die als Tatmittel verwendet wurden. Darüber hinaus konnte man Beweismittel auffinden, die auf die Festgenommenen als deutschlandweite Bestellbetrüger schließen lassen. Offenbar hatten sie mit gehackten online-Bezahlsystem-Zugängen via Internet meist sehr hochwertige Technik und Bekleidung geordert und mittels der fremden Konten bezahlt. In der Wohnung eines Tatverdächtigen konnten zudem gefälschte Banknoten in unterschiedlicher Stückelung sichergestellt werden. Erste Auswertungen der Ermittler ergaben, dass die Männer für Ihre Raubzüge jeweils Fahrzeuge eines Carsharingunternehmens genutzt hatten. Den Zugang zu diesen Autos hatten sie sich ebenfalls mit gehackten Konten ahnungsloser Nutzer verschafft. Zudem wurden diese gehackten Konten deutschlandweit übers Internet vertrieben, sodass es auch in anderen Bundesländern zu zahlreichen Betrugstaten gegen Carsharingunternehmen kam.
Gegen drei der Beschuldigten im Alter von 17, 18 und 19 Jahren erließ ein Ermittlungsrichter heute Haftbefehl. Zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren kamen nach Rücksprache mit dem ermittelnden Staatsanwalt auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt

10. März (Mitte) – Zu einem Verkehrsunfall, bei dem mehrere Menschen leicht verletzt wurden, kam es heute früh bei einer Einsatzfahrt in Mitte. Ersten Ermittlungen zufolge befuhr die Besatzung eines Polizeiwagens mit Blaulicht und Martinshorn gegen 5 Uhr die Chausseestraße in Richtung Torstraße. Im Kreuzungsbereich Invalidenstraße Ecke Chausseestraße stieß der Einsatzwagen und ein 37-Jähriger, welcher mit seinem Auto auf der Invalidenstraße aus Richtung Nordbahnhof bei grüner Ampel ebenfalls in den Kreuzungsbereich hineinfuhr, zusammen. Die Polizisten und der Fahrer des Seat wurden leicht verletzt. Alle drei verzichteten jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Sowohl das Polizeifahrzeug, als auch der Seat waren nicht mehr fahrfähig und mussten abgeschleppt werden.
Die weitere Bearbeitung führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3.

Verletzter bei Streitigkeiten

10. März (Mitte) – Gestern Abend gerieten zwei Männer am Fernsehturm in Mitte in Streit. Gegen 19.25 Uhr gingen die beiden Männer in der Panoramastraße aus zwei Personengruppen heraus, unvermittelt aufeinander los. Hierbei wurde ein 21-Jähriger vermutlich durch einen Messerstich am Hinterkopf verletzt. Als der Angreifer mit seinen Begleitern Richtung U-Bahnhof Alexanderplatz flüchtete, verfolgt vom Geschädigten, nahm eine Polizeistreife das Geschehen wahr und eilte hinterher. Der Verletzte brach blutend im Eingangsbereich zusammen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten zu einer ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Bei dem Tatverdächtigen, dem die Flucht gelang, soll es sich um einen 19-Jährigen handeln, der Zeugen und dem Opfer bekannt ist. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Schwere Raubtaten

10. März (Wilmersdorf/Neukölln) – In den gestrigen Abendstunden kam es in Wilmersdorf und Gropiusstadt zu Raubtaten.
Wilmersdorf – Gestern Abend haben unbekannte Täter einen Getränkemarkt in Wilmersdorf überfallen. Gegen 18.10 Uhr betraten zwei Männer den Verkaufsraum in der Düsseldorfer Straße und sollen mit einer Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Ein 28-jähriger Mitarbeiter der Filiale öffnete daraufhin die beiden Kassen und übergab die Einnahmen. Anschließend flüchteten beide Täter über die Pfalzburger Straße in unbekannte Richtung. Körperlich unversehrt, jedoch unter Schock stehend, musste das Opfer noch am Tatort ambulant behandelt werden. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 hat die Ermittlungen übernommen.
Neukölln – Ein 17-Jähriger wurde gestern Abend Opfer eines versuchten schweren Raubes in Gropiusstadt. Gegen 19.50 Uhr ging der Jugendliche auf dem Weg zu seinen Freunden an einem Spielplatz im Anna-Siemsen-Weg vorbei und wurde dort von drei Personen gerufen. Da er diese irrtümlich für seine Kumpels hielt, begab er sich zu ihnen. Hier wurde er sofort gepackt und durchsucht. Durch die heftige Gegenwehr des jungen Mannes, konnten ihm keine Wertgegenstände weggenommen werden, er erlitt aber eine Stichverletzung im linken Oberschenkel und Schmerzen durch einen Schlag in den Magen. Er wurde nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus wieder entlassen. Den Unbekannten gelang die Flucht. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übernimmt die weitere Bearbeitung.

Beschädigtes Fahrzeug

10. März (Friedrichshain-Kreuzberg) – Gestern Abend wurde in Friedrichshain ein BMW einer Carsharing-Firma beschädigt. Gegen 21.15 Uhr, so die Angaben der Zeugen, ging ein Maskierter in der Rigaer Straße um das Fahrzeug herum, schlug alle Autoscheiben ein und flüchtete anschließend. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Bei Rot überquert -
Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen

10. März (Lichtenberg/Mitte) – In den gestrigen Mittags- und Nachtstunden kam es zu schweren Verkehrsunfällen in Rummelsburg und Moabit.
Lichtenberg – Kurz nach 13.30 Uhr soll ein 33 Jahre alter Fußgänger die Frankfurter Allee in Höhe der Rosenfelder Straße bei Rot überquert haben, als ihn der Mercedes einer 62-Jährigen erfasste. Der Mann, der alkoholisiert gewesen sein soll, wurde mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten mit mehreren Knochenbrüchen in eine Klinik, in der er operiert werden musste und stationär verbleibt.
Mitte – Ebenfalls bei Rot, soll ein 22-jähriger Radfahrer gegen 23.30 Uhr die Turmstraße überquert haben. Ein 36 Jahre alter Taxi-Fahrer erfasste den jungen Mann, so dass dieser schwere Verletzungen davontrug. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Discounter überfallen

9. März (Schöneberg) – Unbekannte Täter überfielen heute früh eine Discounterfiliale in Schöneberg. Als die 32-jährige stellvertretende Filialleiterin gegen 5.15 Uhr die Filiale über den Haupteingang in der Kreuzbergstraße betreten hatte, wurde sie von drei Männern überrascht, die aus der Damentoilette stürmten. Das Trio, teilweise vermummt und mit Messern bewaffnet, zwang die Frau zur Herausgabe von Bargeld. Der Aufforderung kam die 32-Jährige nach. Anschließend brachten sie die Frau zu Boden und fesselten sie. Am Boden liegend entwendeten die Männer das Mobiltelefon aus der Hosentasche des unverletzt gebliebenen Opfers und flüchteten in unbekannte Richtung. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die Ermittlungen übernommen.

Hochsitz brannte

9. März (Steglitz-Zehlendorf) – Vollkommen zerstört wurde ein Hochsitz in Nikolassee, der in den gestrigen Abendstunden brannte. Ein Passant alarmierte Feuerwehr und Polizei zu einem Waldstück an der Havelchaussee, nachdem er das Feuer gegen 19.45 Uhr entdeckte. Die Rettungskräfte löschten die Flammen, die den Hochsitz komplett zerstörten. Verletzt wurde niemand. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Geschlagen, getreten und beraubt

9. März (Prenzlauer Berg) – Mit schweren Gesichtsverletzungen kam gestern Nachmittag ein Mann zur stationären Behandlung in eine Klinik, nachdem er von Unbekannten in Prenzlauer Berg beraubt worden war. Der 38-Jährige, so die Angaben eines Zeugen, sei kurz vor 15 Uhr in der Greifswalder Straße von vier namentlich Unbekannten, mit denen er zuvor zusammen getrunken habe, plötzlich angegriffen worden. Zunächst soll ihm das Quartett Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und ihm anschließend gegen den Kopf geschlagen und getreten haben. Im Anschluss stahlen die Männer das Bargeld ihres Opfers und flohen in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 hat die Ermittlungen zum schweren Raub übernommen.

Schwerverletzte bei Unfällen

9. März (Treptow-Köpenick/Tiergarten) – In den Abend- und Nachtstunden kam es zu Verkehrsunfällen in Plänterwald und Tiergarten, bei denen drei Schwerverletzte anschließend in Kliniken kamen.
Treptow-Köpenick – Ein 79-Jähriger befuhr gegen 18.50 Uhr mit seinem Toyota die Neue Krugallee. Den hinter ihm fahrenden Zeugen war er bereits durch eine unsichere Fahrweise und sehr dichtes Vorbeifahren an den geparkten Autos aufgefallen. Aus bislang unersichtlichen Gründen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen abgestellten Wagen, der dadurch gegen einen weiteren geschoben wurde. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Mann mit seinem Auto, hierbei wurde ein 46-jähriger Fußgänger durch den Heckspoiler am Oberkörper getroffen. Rettungskräfte brachten den 79-Jährigen mit Prellungen im Beckenbereich und den Fußgänger mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Die Neue Krugallee musste für rund zwei Stunden für die Unfallaufnahme gesperrt werden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.
Tiergarten – Kurz vor Mitternacht fuhr eine 22-Jährige mit ihrem Mini im Kreisverkehr am Großen Stern. Als sie rechts in die Straße des 17. Juni abbog, kam es zum Zusammenstoß mit einem 63 Jahre alten Radfahrer, der die Straße auf dem Radweg überquerte. Der Radler stürzte und kam mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Hund griff Polizisten an

8. März (Reinickendorf) – Der Hund eines Randalierers in Tegel wurde heute Vormittag bei einem Angriff auf einen Polizisten erschossen. Gegen 14 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei in die Schlieperstraße, nachdem ein Mann auf der Straße randalierte und die Eingangstür eines Wohnhauses beschädigt hatte. Bei sich hatte der 38-Jährige einen Kampfhund, den er nicht an der Leine hielt. Nachdem die Polizisten den alkoholisierten Mann vergeblich aufgefordert hatten seinen Hund anzuleinen, der Mann lautstark und in einer aggressiven Haltung auf einen der Beamten zulief, griff das Tier den Polizisten an und wurde durch einen Schuss aus der Dienstwaffe seines Kollegen getötet. Der alkoholisierte Mann kam wegen einer erkennungsdienstlichen Behandlung zu einer Polizeidienststelle und konnte anschließend wieder nach Hause gehen. Ein Bekannter des 38-Jährigen übernahm den getöteten Hund.

Thomas Steiner vermisst -
Polizei bitte um Mithilfe

8. März (Tempelhof) – Mit der Veröffentlichung eines Bildes bittet die Polizei Berlin bei der Suche nach Thomas Zbigniew Steiner um Mithilfe.
Der 35-Jährige hat seine Wohnung in der Ringstraße in Mariendorf am Donnerstag, den 16. Februar 2017 ohne Personalpapiere, Geld und Mobiltelefon verlassen. Wechselkleidung hat er ebenfalls nicht dabei. Herr Steiner ist 193 cm groß und schlank. Er wiegt circa 75 kg, ist sportlich und hat grüne Augen. Seine braunen Haare trägt er zu einem Zopf gebunden. Er ist psychisch krank, hat ein sehr freundliches Wesen.
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 in Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664 - 47 33 45 oder 4664-471100 (außerhalb der Bürodienstzeit) sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Bild des Vermissten kann im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.569399.php eingesehen werden.

Bundesweite Durchsuchungen bei
führenden Mitgliedern von
Deutschlands größtem bekannten
Underground-Economy-Forum

8. März (Bundesweit) – Die Generalstaatsanwaltschaften Bamberg, Frankfurt am Main und Koblenz sowie die Staatsanwaltschaften Köln, Osnabrück, Saarbrücken, Stuttgart und Verden (Aller) führen gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Landeskriminalämtern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in einer gemeinsamen Bund-Länder-Gruppe umfangreiche Ermittlungen gegen führende Mitglieder des Underground-Economy-Forums „crimenetwork.biz“.
In den Abendstunden des 07.03.2017 durchsuchten mehr als 1000 Ermittler durch das Bundeskriminalamt koordiniert im gesamten Bundesgebiet über 120 Wohnungen und Geschäftsräume und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher.
In Zusammenhang und als Ausfluss der gemeinsamen Ermittlungsgruppe erfolgten in enger Zusammenarbeit durch das LKA Berlin und die StA Berlin auch 14 Durchsuchungen im Berliner Stadtgebiet. Betroffene dieser Maßnahmen waren Nutzer des Forums, die über diese im sogenannten Darknet agierende Plattform unter anderem betrügerisch erlangte Waren, Drogen und Arzneimittel verkaufen. Die Ermittlungen ermöglichten es erstmals, einen umfassenden Einblick in die im Darknet stattfindenen Straftaten zu erlangen sowie die Nutzer zu identifizieren und strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Im Rahmen der in Berlin erfolgten Durchsuchungsmaßnahmen, an denen 130 Polizistinnen und Polizisten beteiligt waren, konnten umfangreiches Beweismaterial, insbesondere Computer, Speichermedien, Drogen und Arzneimittel sichergestellt werden, welche nunmehr ausgewertet werden.
Ein Novum in diesem Phänomenbereich: Erstmals arbeiteten Cyberspezialisten verschienener Landeskriminalämter und des BKA in einer Ermittlungsgruppe im Bundeskriminalamt in Wiesbaden zusammen. Gemeinsam werteten sie in vier Monaten über eine Million Postings und private Nachrichten von mehr als 260 Usern des Underground-Economy-Forums aus. Sie identifizierten insgesamt 153 Mitglieder des Forums, elf von ihnen werden der Führungsebene zugerechnet. Die anschließenden Ermittlungen gegen die einzelnen Tatverdächtigen führen die zuständigen Polizeidienststellen in den Bundesländern.
Den elf mutmaßlichen Administratoren des Forums wird insbesondere den Tatvorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. Gegen die Nutzer des Forums wird vornehmlich wegen Betruges, Computerbetruges, Datenhehlerei und Geldwäsche sowie des illegalen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln, Arzneimitteln und Waffen ermittelt.

Auto angezündet

8. März (Lichtenberg) – Ein VW Golf fiel heute früh in Neu-Hohenschönhausen vermutlich Brandstiftern zum Opfer. Ein Anwohner alarmierte gegen 5 Uhr die Feuerwehr in die Straße Am Berl, als er den brennenden Pkw auf dem Parkplatz sah. Die Retter löschten die Flammen an dem Auto. Ein daneben stehender Pkw wurde leicht beschädigt. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Die Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Tatverdächtiger alarmiert selbst die Polizei

8. März (Treptow-Köpenick) – Vermutlich aus Angst vor seinem erzürnten Opfer hat ein mutmaßlicher Räuber vergangene Nacht in Altglienicke selbst die Polizei alarmiert.
Zunächst- so die Schilderung des Opfers- hatte der 42-jährige Mann mit zwei weiteren Tätern den 23-Jährigen beim Verlassen eines Spielcasinos in der Grünauer Straße überwältigt. Die drei brachten ihr Opfer gemeinsam zu Boden und verletzten es mit einem Messer an der Hand. Anschließend flüchteten die Angreifer. Dem 23-Jährigen fiel auf, dass sie ihm offenbar sein Bargeld entwendet hatten und verfolgte einen der Täter. Um nicht dem Zorn des offensichtlich aufgebrachten Verfolgers ausgeliefert zu sein, rief der Mann schließlich über den Notruf die Polizei zu Hilfe. Die eintreffenden Beamten machte er durch Winken auf sich aufmerksam. Der 42-Jährige kam nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß- hatte sich allerdings vor möglichen Blessuren bewahrt. Die Komplizen des Festgenommenen konnten flüchten.

Polizist bei Widerstand leicht verletzt

8. März (Wedding) – Während eines Einsatzes am Leopoldplatz kam es gestern am späten Nachmittag in Wedding zu einem Handgemenge mit einem Alkoholisierten, wobei ein Polizist verletzt wurde. Der 37-Jährige hatte gegen 17.10 Uhr Passanten belästigt, weswegen die Polizei gerufen wurde. Der Mann widersetzte sich den Anweisungen und geriet mit einem der Beamten in ein Gerangel, wobei dieser am Arm verletzt wurde. Der Betrunkene spuckte dem Polizisten anschließend ins Gesicht. Da der Festgenommene bei der Personalienfeststellung einräumte, an diversen hochgradig ansteckenden Krankheiten zu leiden, wurde der Beamte anschließend in einem Krankenhaus behandelt.

Festnahmen nach Diebstahl aus Auto

8. März (Charlottenburg) – Gleich vier Spitzbuben gingen Zivilpolizisten gestern Abend in Charlottenburg ins Netz. Bereits gegen 14 Uhr nahmen zwei Polizisten des Abschnitts 25 einen 19-Jährigen ins Visier, der ihnen bereits aufgrund seiner Vorerkenntnisse kein Unbekannter war. Im weiteren Verlauf konnten sie beobachten, wie dieser Mann mit drei weiteren Komplizen einparkende Fahrzeuge in Augenschein nahm. An der Pestalozzi- Ecke Leibnitzstraße sprachen sie dann eine ausparkende Autofahrerin an, die jedoch ihren Weg fortsetzte. Gegen 19 Uhr schienen die Vier zum Erfolg gelangt zu sein. Einer der Männer sprach eine einparkende Autofahrerin in der Kantstraße auf einen vermeintlichen Heckschaden ihres Autos an, während ein anderer auf der Beifahrerseite ihr Portemonnaie entwendete. Die Frau wurde erst wenig später auf diesen Diebstahl aufmerksam, als sie von den Polizisten angesprochen wurde. Schließlich konnten die Diebe unter Mithilfe weiterer Beamter in einem Geschäft in der Leibnitzstraße festgenommen werden. Das Portemonnaie lag in einem Mülleimer. Die Männer im Alter zwischen 19 und 49 Jahren wurden dem ermittelnden Kommissariat der Kriminalpolizei übergeben.

Einbrecher festgenommen

8. März (Wilmersdorf) – Polizisten haben vergangenen Nacht in Wilmersdorf einen Mann nach versuchtem Einbruch festgenommen. Einem aufmerksamen Anwohner waren gegen 3.15 Uhr verdächtige Geräusche auf der Ludwigkirchstraße aufgefallen. Er sah, wie der 37-Jährige gerade einen BMW aufhebelt und einstieg. Die alarmierten Polizisten konnten ihn unmittelbar danach festnehmen.

Verletzter bei Straßenraub

8. März (Kreuzberg) – Das verletzte Opfer von vier Unbekannten wurde gestern Abend nach einem Raub in Kreuzberg ambulant versorgt. Der 32-Jährige wurde gegen 20 Uhr vor dem Victoriapark von einem Unbekannten angesprochen und unmittelbar danach von zwei weiteren Männern niedergeprügelt. Einer der Täter fügte ihm dabei Schnitte im Gesicht zu. Ein vierter Komplize stand währenddessen Schmiere. Mit dem Portemonnaie des Mannes flüchteten die Angreifer danach.

Drogerie überfallen

8. März (Neukölln) – Ein Unbekannter hat gestern Abend einen Neuköllner Drogeriemarkt überfallen. Er betrat gegen 18:50 Uhr das Geschäft in der Grenzallee, bedrohte zwei Verkäuferinnen mit einer Pistole und ließ sich Bargeld einpacken. Er flüchtete anschließend mit seiner Beute. Verletzt wurde niemand.

Räuber scheiterten

8. März (Lichtenberg) – Unverrichteter Dinge verließen gestern Abend drei Maskierte nach versuchtem Raub ein Geschäft in Fennpfuhl. Die drei Maskierten hatten gegen 19.20 Uhr das Geschäft in der Storkower Straße betreten. Einer bedrohte die allein anwesende 51-jährige Verkäuferin mit einem Messer und forderte Geld aus der Kasse. Das verneinte die Frau jedoch, rannte auf die Straße und rief laut um Hilfe. Die drei Unbekannten flüchteten daraufhin in Richtung Rudolf-Seiffert-Straße.

Raub im Getränkeladen

8. März (Kreuzberg) – In einem Getränkeladen in Kreuzberg gelangte ein Unbekannter gestern bei einer Raubtat zum Erfolg. Der Mann betrat gegen 21.40 Uhr das Geschäft in der Reichenberger Straße, gab dem allein anwesenden Angestellten vor, eine Waffe bei sich zu führen und ließ sich Geld aushändigen. Er flüchtete in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand.

Tödlicher Verkehrsunfall

7. März (Tempelhof) – Bei einem Verkehrsunfall heute Vormittag wurde ein Fußgänger in Mariendorf tödlich verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen soll ein 49-jähriger Mann gegen 11.15 Uhr in der Dederingstraße dem Fahrer eines LKW beim Einparken auf einem Firmengelände geholfen haben. Dabei wurde er von dem 58-jährigen Fahrzeugführer des Sattelschleppers beim Rückwärtsfahren erfasst, gegen ein parkendes Fahrzeug gedrückt und erlitt hierbei lebensgefährliche Verletzungen. Alarmierte Rettungskräfte versuchten den Mann wiederzubeleben was jedoch nicht erfolgreich war. Er verstarb noch am Unfallort. Die weitere Bearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 übernommen.

Unter Drogeneinfluss und 
ohne Führerschein unterwegs

7. März (Charlottenburg) – Polizisten des Verkehrsermittlungsdienstes haben heute Vormittag einen Autofahrer in Charlottenburg überprüft, der unter Drogeneinfluss stand und keine Fahrerlaubnis besaß. Gegen 9.45 Uhr stoppten die Polizisten an der Kreuzung Fraunhofer Straße Ecke Marchstraße einen VW Passat, nachdem der Fahrer mit dem Auto ohne zu Blinken aus einer Grundstücksausfahrt fuhr und die Fraunhofer Straße in Richtung Marchstraße mit auffällig langsamer Geschwindigkeit entlang rollte. Nachdem die Polizisten den 42-Jährigen nach Führerschein und Fahrzeugpapieren befragten, gab er zunächst an, daß der Führerschein zu Hause und die Fahrzeugpapiere in einer Adresse in Spandau lägen. Ermittlungen ergaben nun jedoch, daß der VW-Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt, das Auto nicht zugelassen und auch nicht versichert ist. Zudem waren die Kennzeichen mit falschen Siegeln versehen. Darüber hinaus bestand der Verdacht, dass der Mann Drogen genommen hatte. Er wurde in die Gefangenensammelstelle der Direktion 2 gebracht und konnte nach einer Blutentnahme wieder nach Hause gehen. Der VW wurde auf richterliche Anordnung beschlagnahmt. Der 42-jährige sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren ohne Versicherungsschutz und Fahren unter Drogeneinfluss entgegen.

Mehrere Demonstrationen in Mitte - 
Einsatz von Pfefferspray

7. März (Mitte) – Die Polizei betreute gestern Abend mehrere Veranstaltungen in Mitte. Während der Großteil der Demonstrationen störungsfrei verlief, versuchte eine Störergruppe gegen 20 Uhr den Aufzug "BÄRGIDA- Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes" zu behindern. Eine 40-köpfige Personengruppe versuchte im Bereich der Spandauer Straße auf Höhe des Roten Rathauses die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen.
Trotz Platzverweisen drängten weiterhin rund 20 Personen gegen die Polizeikette. Die Einsatzkräfte mussten Pfefferspray einsetzen und die Personengruppe wegdrücken, um den weiteren Verlauf der Demonstration zu gewährleisten. Bis zum Erreichen des Endplatzes am Alexanderplatz gegen 22 Uhr kam es wiederholt zu Störversuchen, die von den Einsatzkräften unterbunden wurden.
Es wurden Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte, Sachbeschädigung und Landfriedensbruch gefertigt.

Vor Abreise festgenommen

7. März (Charlottenburg) – Gemeinsame Ermittlungen der Zivilfahnder der Polizeiabschnitte 16 und 31 führten gestern Mittag in Westend zur Festnahme eines mutmaßlichen Autoeinbrechers. Er konnte gegen 13.50 Uhr von den Ermittlern am Zentralen Omnibusbahnhof am Messedamm festgenommen werden, als der 22-Jährige dort einen Fernbus Richtung Riga besteigen wollte. In seinem Gepäck fanden die Polizisten hochwertige Fahrzeugzubehörteile. Darunter unter anderem Lenkräder, Navigationssysteme und Multimediakomponenten. Wann und wo diese Gegenstände gestohlen wurden, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Der 22-Jährige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung für das Einbruchkommissariat der Direktion 3 eingeliefert und soll heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgestellt werden.

Diebesgut den Falschen angeboten

7. März (Prenzlauer Berg) – In der vergangenen Nacht nahmen Zivilbeamte einen Dieb in Prenzlauer Berg fest. Die Polizisten, die sich um Mitternacht auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Prenzlauer Allee aufhielten, wurden von einem 42-Jährigen, der zwei Kisten mit Elektrowerkzeugen mit sich trug, mit der Frage: "Möchtest Du eine Flex kaufen?" angesprochen. Als sich die Streifenbeamten den Inhalt der Kisten zeigen ließen, gaben sie sich anschließend als Polizeibeamte zu erkennen. Verdutzt über die überraschende Situation wurde der vermeintliche Dieb redselig und gab die Herkunft der Gerätschaften preis. Diese hatte er angeblich aus einer bereits offenstehenden Baustelle entwendet. Bei der Absuche des vom Verdächtigen genannten Tatortes in der Gubitzstraße Ecke Grellstraße, stellten die Beamten diverse Einbruchspuren und Beschädigungen fest. Die vom mutmaßlichen Dieb angegebenen Personalien ergaben, dass der 42-Jährige bereits mit Haftbefehl gesucht wird. Da er keinen Personalausweis dabei hatte, wurde er einem Polizeigewahrsam zur Identitätsfeststellung zugeführt. Das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Schwere Verkehrsunfälle

7. März (Neukölln/Pankow/Kreuzberg) – In den gestrigen Nachmittags- und Nachtstunden kam es zu schweren Verkehrsunfällen in Neukölln, Pankow und Kreuzberg.
Neukölln – Derzeitigen Ermittlungen zufolge soll ein 39 Jahre alter Fahrer eines Motorrollers gegen 16.30 Uhr auf der Sonnenallee von der Grenzallee kommend in Richtung Saalestraße unterwegs gewesen sein und den LKW eines 35-Jährigen rechts überholt haben. Beim Einscheren kam es vermutlich zur Berührung beider Fahrzeuge, so dass der Zweiradfahrer und sein neunjähriger Sozius stürzten und vom Laster überrollt wurden. Trotz Reanimationsmaßnahmen durch alarmierte Rettungskräfte verstarb der 39-Jährige noch am Unfallort. Der Junge erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Laster-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden konnten. Auf Grund der Unfallaufnahme war die Sonnenallee zwischen Grenzallee und Saalestraße für rund vier Stunden gesperrt.
Pankow – Gegen 17.20 Uhr fuhr eine 35 Jahre alte VW-Fahrerin auf der Wisbyer Straße in Richtung Bornholmer Straße, als sie verkehrsbedingt bremsen musste. Ein hinter ihr fahrender VW eines 46-Jährigen fuhr auf. Die 35-Jährige verletzte sich bei dem Aufprall schwer, so dass sie noch am Unfallort von einem Notarzt behandelt werden musste. Rettungskräfte brachten die Verletzte mit schweren Rückenverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Kreuzberg – Ohne Licht, so die Zeugenaussagen, fuhr eine 21-Jährige gegen 22.30 Uhr mit ihrem Renault auf dem Kottbusser Damm von der Kottbusser Brücke kommend in Richtung Hermannplatz. Kurz vor der Lachmannstraße betrat ein 28 Jahre alter Mann die Fahrbahn, um den Kottbusser Damm zu überqueren. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Fußgänger mehrere Meter durch die Luft schleuderte und letztlich auf der Fahrbahn liegen blieb. Ein alarmierter Notarzt versorgte den Mann, der anschließend mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik kam. Die Unfallstelle blieb für rund zwei Stunden gesperrt.

Nach Überfall verletzt

7. März (Neukölln) – Der Mitarbeiter eines Fotostudios in Neukölln, kam nach einem Überfall am Nachmittag in eine Klinik. Seinen Angaben zufolge, habe ein ihm Unbekannter gegen 15 Uhr das Geschäft im Herrnhuter Weg betreten und nach dem WC gefragt. Von diesem aus, rief der Mann nach dem 34-jährigen Angestellten, da dort angeblich ein Wasserschaden vorlag. Im Badezimmer sprühte der Täter dem 34-Jährigen Reizgas ins Gesicht und stahl anschließend Ware aus dem Geschäft. Bei dem Versuch, ihn an der Flucht zu hindern, trat und schlug der Räuber auf den Angestellten ein, bevor ihm die Flucht gelang. Der

Ein buntes Allerlei an Straftaten

6. März (Friedrichshain) – In Friedrichshain versuchte sich in der vergangenen Nacht ein 35-Jähriger einer Polizeikontrolle zu entziehen und verursachte hierbei einen Verkehrsunfall. Gegen 23 Uhr war Polizisten ein Audi in der Kynaststraße aufgefallen. Nachdem sie dem Fahrer daraufhin signalisiert hatten anzuhalten, versuchte dieser davon zu fahren und stieß hierbei mit einem Polizeiwagen zusammen. An dem Audi und dem Polizeifahrzeug entstand jeweils Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Die Kontrolle des Fahrers offenbarte dann die Gründe für seinen Fluchtversuch. Der Audi sowie die daran befestigten Kennzeichen waren als gestohlen gemeldet, der 35-Jährige war zudem alkoholisiert und konnte keine Fahrerlaubnis vorweisen. In dem Wagen fanden die Beamten außerdem ein Butterflymesser, einen Wurfstern, eine geringe Menge Drogen sowie Medikamente. Sowohl der 35-Jährige als auch sein 24 Jahre alter Beifahrer wurden vorläufig festgenommen und für die weiterbearbeitende Kriminalpolizei eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

Mann nach Angriff gesucht –
Polizei bittet um Mithilfe

6. März (Charlottenburg) – Mit Bildern sucht die Polizei Berlin einen Mann, der im Dezember 2016 eine Frau in Charlottenburg angegriffen und beleidigt haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 48-Jährige am 10. Dezember 2016, gegen 19.15 Uhr mit ihrem Auto auf dem Radfahrschutzstreifen in der Budapester Straße gegenüber dem Olaf-Palme-Platz gehalten haben, um in eine Parklücke einzuparken. Kurz darauf soll es dann zwischen dem Mann, der auf dem Gehweg sein Rad schob, und der Autofahrerin zu einem Streit gekommen sein. Im weiteren Verlauf der verbalen Auseinandersetzung, soll der Unbekannte die Frau zunächst beschimpft haben. Als die Frau nach dem Fahrradlenker des Mannes gegriffen haben soll, habe dieser ihr mit beiden Fäusten gegen die Brust geschlagen. In der Folge stürzte die Frau auf die Straße. Ein dort fahrendes Auto musste daraufhin ausweichen, um einen Zusammenstoß mit der Attackierten zu verhindern. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Angreifer über die Nürnberger Straße. Die 48-Jährige war leicht verletzt worden.
Ein Zeuge hatte den Angriff bemerkt und Fotos, mit denen die Ermittler jetzt nach dem Mann suchen, gefertigt.
Der mutmaßliche Angreifer soll etwa 45 bis 55 Jahre alt und circa 180 bis 187 cm groß sein. Zur Tatzeit trug er eine Brille.
Zeugen werden gebeten, sich bei dem Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 in der Straße Alt-Moabit 5a in 10557 Berlin unter der Telefonnummer 030 / 4664 – 272 800 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Bilder des gesuchten Mannes befinden sich unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.567594.php

Busfahrer mit Waffe bedroht

6. März (Wedding) – Ein Unbekannter bedrohte gestern Abend einen Busfahrer in Gesundbrunnen. Gegen 20.40 Uhr bestiegen drei Männer an einer Haltestelle an der Aroser Allee Ecke Gotthardtstraße einen Bus der Linie 128. Nachdem der Busfahrer zwei Personen den Zutritt zum Bus aufgrund nicht gültiger Fahrscheine verweigert hatte, verblieb der Dritte und setzte die Fahrt bis zur Endhaltestelle in der Schwedenstraße fort. Als er dort von dem 40-jährigen Kraftfahrer zum Verlassen des Fahrzeugs aufgefordert wurde, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Dabei soll der mutmaßliche Täter eine Schusswaffe aus dem Hosenbund gezogen und eine Durchladebewegung in Richtung des Busfahrers getätigt haben. Der Unbekannte entfernte sich in Richtung U-Bahnhof Osloer Straße. Der 40-Jährige blieb unverletzt. Das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 hat die Ermittlungen übernommen.

Auto prallt gegen Ampel

6. März (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht ist in Reinickendorf beim Ausweichen ein Auto gegen eine Ampel geprallt. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 58-Jähriger gegen 22.10 Uhr mit einem Lkw in der Lindauer Allee in Richtung Waldstraße unterwegs und wollte links in die Ollenhauer Straße abbiegen. Dabei soll der Fahrer weit mit der Sattelzugmaschine in die Spur des entgegenkommenden Mercedes gefahren sein. Mit dem Wagen befuhr ein 23-Jähriger die Waldstraße in Richtung Lindauer Allee. Um einen Zusammenstoß mit dem Laster zu verhindern, zog der 23-Jährige den Wagen nach rechts und prallte gegen eine Fußgängerampel, die sich auf der Mittelinsel in der Ollenhauer Straße befindet. Durch die Wucht des Aufpralls kippte die Ampel um und es lösten sich Teile, die gegen einen Opel prallten. Mit dem Opel wartete ein 79-Jähriger an der roten Ampel in der Ollenhauer Straße. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. In der Folge des Unfalls fiel die Ampel aus. Der Mercedes war nicht mehr fahrfähig und musste abgeschleppt werden. Bis kurz vor 23 Uhr war die Kreuzung während der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die Unfallbearbeitung.

Mehr als 100 km/h zu schnell

6. März (Charlottenburg) – Sehr schnell war gestern Nachmittag in Charlottenburg-Nord ein Auto unterwegs. Gegen 17 Uhr wurde auf der Stadtautobahn in Höhe Goerdelersteg in Richtung Beusselstraße ein Audi mit 183 km/h bei erlaubten 80 Stundenkilometern geblitzt. Davon wird der Raser oder die Raserin wohl per Post erfahren. Mindestens 1360,- Euro werden von der Bußgeldstelle gefordert werden. Dazu kommen zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Ermittlungen nach Hasskriminalität

6. März (Mitte) – Nach einem Fall von Hasskriminalität gestern Nachmittag in Moabit hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen. Eine 58-jährige Zeugin sprach in der Straße Alt-Moabit Polizeibeamte an und teilte diesen mit, dass ein Mann gegen 14.15 Uhr in der gleichen Straße einem 16-Jährigen ein Werbeschild in den Rücken geworfen haben soll. Die Zeugin sprach den Mann daraufhin auf sein Verhalten an. Er soll ihr gegenüber dann angegeben an, dass er dies gemacht habe, da der Jugendliche angegeben hat, schwul zu sein. Anschließend wollte der mutmaßliche Angreifer den Jugendlichen erneut attackieren, wurden von Passanten jedoch abgehalten. Anschließend entfernte sich der Verdächtige mit einem Audi vom Ort. Eine Suche nach dem Wagen verlief erfolglos. Der Jugendliche klagte über Rückenschmerzen. Die Ermittlungen dauern an.

Festnahme von mutmaßlichen Einbrechern

6. März (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht haben Zivilfahnder vom Polizeiabschnitt 12 in Frohnau vier mutmaßliche Einbrecher vorläufig festgenommen. Die Polizisten entdeckten das Quartett gegen 23.50 Uhr in der Welfenallee unter einem Baum, wie diese an einem Safe hantierten. Der Tresor war aufgebrochen und leer. In dem von den Vieren genutzten Mietwagen entdeckten die Beamten einen Hammer und bei einem mutmaßlichen Einbrecher Geld. Ob dieses in dem Safe war und woher der Tresor stammt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Festgenommenen im Alter von 19, 30, 31 und 33 Jahren wurden zu erkennungsdienstlichen Behandlungen zur Gefangenensammelstelle gebracht und anschließend dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 1 übergeben. Die Vier sind der Polizei mit Einbruchstaten bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Brennende Fahrzeuge

6. März (Spandau/Mitte) – In Spandau und Mitte brannten gestern Abend und in den frühen Nachtstunden zwei Autos. Verletzt wurde niemand. In beiden Fällen übernahmen Brandkommissariate beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen.

Eine 20-jährige Passantin bemerkte gegen 20.30 Uhr Flammen am linken Vorderrad eines 19 Jahre alten Ford Fiesta in der Nauener Straße in Spandau. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr konnte der Brand von eingesetzten Polizeibeamten mit einem Feuerlöscher erstickt werden. Der Wagen, der bereits mit einem Gelbpunkt versehen war, wurde dabei leicht beschädigt.

Gegen 22.15 Uhr beobachtete ein 47-jähriger Mann in der Griebenowstraße in Mitte, wie Flammen an einem geparkten BMW hochschlugen und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Der Zeuge löschte dann geistesgegenwärtig mit Gartenwasser die an der Fahrzeugunterseite in Brand geratenen Bauteile, bevor die Brandbekämpfer eintrafen. Das Auto wurde leicht beschädigt.

Mutmaßlicher Autodieb festgenommen

6. März (Zehlendorf) – Beamte nahmen in der vergangenen Nacht in Zehlendorf einen mutmaßlichen Autodieb fest. Gegen 0.05 beobachtete ein Anwohner in der Straße Am Schlachtensee einen Mann, wie sich dieser in dem Sprinter aufhielt und an dem Zündschloss manipulierte. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den 58-jährigen Verdächtigen auf dem Fahrersitz fest und führten ihn einem Polizeigewahrsam zu. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er für das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 4 eingeliefert.

Mit Auto frontal zusammengestoßen
Fahrer im Krankenhaus

5. März (Treptow-Köpenick) Gestern Abend ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Grünau. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 28-Jähriger gegen 20.15 Uhr mit einem VW das Adlergestell in Richtung Grünau. Er überholte zwei Autos und versuchte anschließend wieder einzuscheren, wobei er mit einem entgegenkommenden VW Caddy eines 61-Jährigen frontal zusammenstieß. Der Wagen des Jüngeren geriet dadurch ins Schleudern, touchierte einen Opel einer 61-jährigen Frau und prallte anschließend gegen einen Baum, wo er dann zum Stehen kam. Durch den Unfall verteilten sich Trümmerteile auf der gesamten Fahrbahn, welche von einer 35-Jährigen und einer 50-Jährigen mit ihren Autos überfahren wurden. Dadurch wurden auch diese Fahrzeuge beschädigt. Der 61-jährige Fahrer des entgegenkommenden VW erlitt leichte Kopfverletzungen, die am Ort ambulant behandelt wurden. Der 28-Jährige erlitt eine Augenverletzung und musste in einem Krankenhaus zur Behandlung stationär aufgenommen werden. Das Adlergestell blieb zwischen Schappachstraße und Kablower Weg wegen der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten bis etwa 2.45 Uhr komplett gesperrt.

Supermarkt überfallen

5. März (Wedding) Zwei Unbekannte raubten gestern Nachmittag Geld aus einem Einkaufsladen in Gesundbrunnen. Gegen 17.20 Uhr betraten sie den Laden in der Ackerstraße und stellten sich als mutmaßliche Kunden an einer Kasse an. Einer des Duos besprühte den Kassierer dann mit Pfefferspray und nahm anschließend Geld aus der bereits geöffneten Kasse an sich. Zusammen flüchteten sie mit der Beute aus dem Geschäft. Der 24-jährige Mitarbeiter erlitt Verletzungen an den Augen und musste ambulant behandelt werden.

Festnahmen nach
mehreren Laubeneinbrüchen

5. März (Lichtenberg) Polizisten des Abschnitts 64 nahmen gestern Abend mehrere mutmaßliche Laubeneinbrecher in Lichtenberg fest. Um kurz vor 22 Uhr bemerkte ein Zeuge den Schein mehrerer Taschenlampen in einigen Lauben einer Kleingartenanlage an der Rhinstraße und alarmierte daraufhin die Polizei. Als die Beamten eintrafen, sahen sie zunächst zwei Unbekannte in eine Laube flüchten. Sie bemerkten, dass daran eine Fensterscheibe eingeschlagen war und trafen im Inneren auf insgesamt acht Personen. Sie nahmen den Erwachsenen, sechs Jugendliche und ein Kind vorläufig fest. Weitere Ermittlungen ergaben, dass auch in vier andere Lauben eingebrochen worden war. Die mutmaßlichen Täter hatten daraus zahlreiches Diebesgut wie Armbanduhren, Schmuck, einen Fernseher, Orden und Medaillen sowie Alkohol und Nahrungsmittel entwendet, teilweise noch bei sich getragen beziehungsweise in einer Laube deponiert. Während der 19-Jährige und jeweils drei 14- und 17-Jährige in eine Gefangenensammelstelle kamen, wurde das 13-jährige Kind, welches in einer Jugendeinrichtung wohnt, seinem Betreuer übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Mit Hammer Autoscheibe
eingeschlagen – Festnahme

5. März (Spandau) – Beamte des Polizeiabschnitts 23 haben in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Autoknacker im Ortsteil Wilhelmstadt festgenommen, der zuvor mit einem Hammer eine Autoscheibe eingeschlagen haben und ins Fahrzeug eingebrochen sein soll. Ein Zeuge alarmierte gegen 1.20 Uhr die Polizei in die Straße Am Südpark, als er den mutmaßlichen Einbrecher bei der Tat beobachtete. Alarmierte Polizisten nahmen den alkoholisierten Mann im Alter von 29 Jahren noch am Tatort fest. Eine Atemalkoholmessung bei dem Tatverdächtigen ergab einen Wert von 1,68 Promille. Bei ihm fanden die Beamten eine gestohlene EC-Karte. Die entsprechende Diebstahlstat dazu ereignete sich voraussichtlich gestern Abend. Dabei wurde einer 56-jährigen Frau die Scheckkarte mit Geldbörse aus der Handtasche entwendet. Inwiefern der Festgenommene für diese Tat in Betracht kommt, wird von einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei in der Polizeidirektion 2, dem der Mann überstellt wurde, geprüft.

Kinder bei Verkehrsunfällen
schwer verletzt

5. März (Neukölln/Pankow) – Bei zwei Verkehrsunfällen gestern Nachmittag in Britz und Wilhelmsruh wurden zwei Kinder schwer verletzt.
In der Buschkrugallee betrat ein sechsjähriger Junge vom Gehweg aus die Fahrbahn und wurde hierbei vom Kia eines 56-Jährigen erfasst. Das Kind kam mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.
Kurz nach 16 Uhr fuhr ein 60-jähriger Fahrer eines Mercedes in der Hauptstraße in Richtung Schillerstraße und kollidierte gegen 16.10 Uhr mit dem Fahrzeug einer 23-jährigen Ford-Fahrerin, die zu diesem Zeitpunkt von rechts aus der Lessingstraße kam und die Vorfahrt zu beachten hatte. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der in einer Kindersitzschale liegende dreimonatige Säugling Verletzungen und kam mit Schnittwunden im Gesicht zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Die 23-Jährige und der 60-jährige Mercedes-Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mussten ambulant behandelt werden.

Mutmaßlicher Taschendieb
auf Flohmarkt festgenommen

4. März (Wedding) Auf einem Flohmarkt in Wedding wurde ein mutmaßlicher Taschendieb vorläufig festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen schaute sich eine 34-Jährige gegen 11.10 Uhr auf dem Markt am Leopoldplatz an den Ständen um, als sie plötzlich das Gefühl hatte, dass jemand an ihrer umgehängten Handtasche hantierte. Als sie sich umgedrehte sah sie zuerst den geöffneten Reißverschluss an ihrer Tasche und dann den Mann, der ihr Smartphone in den Händen gehalten haben soll. Die Frau rief sofort um Hilfe, woraufhin zwei Männer den mutmaßlichen Taschendieb bis zum Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten festhielten. Die Polizisten brachten den 38-Jährigen zur erkennungsdienstlichen Behandlung zur Gefangenensammelstelle und übergaben ihn anschließend dem Fachkommissariat für Taschendiebstahl beim Landeskriminalamt Berlin. Die 34-Jährige nahm glücklich von den Beamten ihr Handy wieder in Empfang. Weitere Informationen befinden sich auf der Internetseite der Polizei Berlin.

Zusammenstoß zwischen Auto 
und Motorrad – ein Schwerverletzter

4. März (Reinickendorf) – Schwere Verletzungen erlitt heute Vormittag ein Motorradfahrer bei einem Unfall in Reinickendorf. Nach bisherigen Erkenntnissen bog ein 26-Jähriger gegen 11.30 Uhr mit einem Transporter von der Straße Am Schäfersee rechts in die Residenzstraße ab. Dabei erfasste er den 44-Jährigen, der mit seinem Zweirad in der Residenzstraße in Richtung Franz-Neumann-Platz unterwegs war. Der Kradfahrer stürzte und kam mit einer Schulterfraktur sowie Schürfwunden in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Der Autofahrer wurde nicht verletzt. Gegen 14.15 Uhr wurde die Sperrung der Residenzstraße wieder aufgehoben. Die Unfallaufnahme erfolgte vom Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1.

Auffahrunfälle nach Kollision –
Autobahn gesperrt

4. März (Wilmersdorf) – Glücklicherweise wurde bei Unfällen am späten Vormittag auf der Stadtautobahn in Wilmersdorf niemand schwerer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 75-Jähriger gegen 11.45 Uhr mit seinem Opel über die Auffahrt Detmolder Straße auf die BAB 100 in Richtung Hohenzollerndamm auf und setzte seine Fahrt im rechten Fahrstreifen fort. Plötzlich soll vor ihm ein Laster gebremst haben. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wollte der Senior mit seinem Wagen in den mittleren Fahrstreifen wechseln und stieß mit zwei dort fahrenden Fahrzeugen, ein Audi A3 und ein Transporter, zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Opel, prallte zunächst gegen die Leitplanke, die die beiden Richtungsfahrbahnen voneinander trennt und kippte dann auf die linke Seite. In der Folge gab es zwischen einem VW einer 23-Jährigen, einem Laster und einem Audi A6 Auffahrunfälle. Rettungssanitäter brachten den 75-jährigen Opel-Fahrer, seine 71 Jahre alte Ehefrau und die VW-Fahrerin zu ambulanten Behandlungen in ein Krankenhaus. Der Audi A3-Fahrer, seine 37-jährige Beifahrerin und das zehn Monate alte Baby wurden leicht verletzt und am Ort behandelt. Der Opel und der VW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme war die Stadtautobahn ab Ausfahrt Detmolder Straße in Richtung Hohenzollerndamm etwa eine Stunde gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernahm die Unfallbearbeitung.

Mutmaßliche Einbrecher festgenommen

4. März (Lichtenberg/Reinickendorf– In Neu-Hohenschönhausen und in Wittenau wurden gestern Abend mutmaßliche Wohnungseinbrecher vorläufig festgenommen. Die Einbruchskommissariate der Polizeidirektionen 6 und 1 ermitteln. Die Festgenommenen sollen zum Erlass von Haftbefehlen einem Richter vorgeführt werden.
Fahnder der Polizeidirektion 6 bemerkten gegen 18 Uhr in der Darßer Straße in Neu-Hohenschönhausen drei Männer, die aus einem BMW ausstiegen und in verschiedene Richtungen verschwanden. Später erschienen die Drei wieder einzeln am Auto, stiegen ein und fuhren los. Kurz darauf stoppten die Ermittler den Wagen. Auf der Rücksitzbank entdeckten die Polizisten unter anderem Armbanduhren, Ketten, Armreifen sowie Perlenschmuck und in der Mittelkonsole einen Schraubendreher sowie Handschuhe. Die gefundenen Gegenstände und das Auto wurden beschlagnahmt. Wo der Schmuck herstammt, ist noch unbekannt. Die drei Festgenommenen im Alter von 26, 29 und 32 Jahren wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und erkennungsdienstlich behandelt.
Zivilfahnder der Direktion 1 bemerkten am Abend einen Mercedes, der langsam durch die Straßen der Reinickendorfer Ortsteile Frohnau, Hermsdorf, Waidmannslust und Wittenau fuhr. Die Ermittler verloren den Wagen kurz aus den Augen und entdeckten ihn später im Angersbacher Pfad in Wittenau. Das Auto war ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkt; von den Insassen fehlte jede Spur. Gegen 20.30 Uhr kehrten zwei Männer zu dem Mercedes zurück, stiegen ein und fuhren los. Die Polizisten folgten dem Auto, hielten es an und kontrollierten dieses sowie die beiden Insassen. Im Inneren des Fahrzeugs fanden die Beamten Einbruchswerkzeug, ein Verdächtiger hatte Einweghandschuhe bei sich. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer offenbar versucht hatten, in ein Haus im Angersbacher Pfad einzubrechen. Sie sollen darüber hinaus für einen Einbruch in ein Haus im Landenhäuser Weg verantwortlich sein. Nach ersten Informationen soll dabei jedoch nichts entwendet worden sein. Die Beamten brachten den 26-jährigen Festgenommenen sowie seinen drei Jahre älteren Komplizen zu erkennungsdienstlichen Behandlungen zu einer Gefangenensammelstelle.

Drogen und Waffen sichergestellt

4. März (Wedding) – Beamte der 12. Einsatzhundertschaft haben gestern Nachmittag zwei mutmaßliche Drogenhändler in Wedding festgenommen sowie Waffen und Drogen beschlagnahmt. In der Wildenowstraße beobachteten die Zivilpolizisten gegen 14.45 Uhr einen Mann beim Handel mit Drogen. Nachforschungen ergaben, dass er mit einem Komplizen dort die Drogengeschäfte abwickelte und das Rauschgift hierzu in der Wohnung des Komplizen in der Sparrstraße bereitgehalten wurde. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Drogenhändler im Alter von 24 Jahren in der Sparrstraße fest und erwirkten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die sogenannte „Bunkerwohnung“. Dort drangen die Polizisten wenig später ein und nahmen seinen Komplizen im Alter von 52 Jahren fest. In der Wohnung fanden die Beamten insgesamt zwei Kilogramm Cannabis, zwei Schreckschusswaffen, ein Messer sowie 15 Handys. Beide Festgenommenen wurden einem Rauschgiftkommissariat der Kriminalpolizei in der Polizeidirektion 3 überstellt.
Ein Bild von den beschlagnahmten Drogen, Waffen und Handys können im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.567490.php eingesehen werden.

Mann attackiert - Lebensgefahr

4. März (Kreuzberg) – Nach einem Angriff gestern Mittag in Kreuzberg schwebt ein Mann in Lebensgefahr. Ein Zeuge alarmierte gegen 13.45 Uhr Polizei und Rettungssanitäter in die Oranienstraße, nachdem er zunächst auf einem Hof zwischen zwei Männern einen lauten Streit wahrgenommen und kurz darauf einen schwer verletzen Mann gefunden hatte. Der 33-Jährige wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und musste notoperiert werden. Sein Zustand ist weiterhin kritisch. Am Ort nahmen die Polizisten einen 29-Jährigen fest, der den 33-Jährigen angegriffen haben soll. Der Festgenommene wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 5 übergeben. Er soll heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

In Parteibüro eingebrochen

4. März (Charlottenburg) – Unbekannte sind in ein Parteibüro in Charlottenburg, Mierendorffstraße eingebrochen und haben die Einrichtung beschädigt. Ein Mitarbeiter zeigte den alarmierten Polizisten an, dass die Einbrecher in das im Erdgeschoss des Wohnhauses gelegene Büro gewaltsam eingedrungen waren und die Möbel mit einem Pulverfeuerlöscher beschädigt hatten. Da eine politische Tatmotivation derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen.

Nackt in Tankstelle randaliert

4. März (Mitte) – Polizeibeamte nahmen heute früh in Mitte einen nackten Randalierer vorläufig fest. Nach bisherigen Ermittlungen betrat der zunächst unbekannte Mann, der bis auf einen Schuh unbekleidet war, die Tankstelle in der Holzmarktstraße und randalierte. Der Nackte räumte Getränke sowie Lebensmittel aus den Regalen und zerstörte diese damit. Alarmierte Polizisten versuchten den Randalierer festzunehmen, wogegen er sich wehrte. Fünf Beamten gelang es die Gegenwehr zu brechen und den Mann zu überwältigen. Mit einem Rettungswagen wurde der Festgenommene in ein Krankenhaus gebracht. Erst nach Gabe eines Medikaments beruhigte sich der Randalierer. Er verblieb stationär in der Klinik, in der ihm auch Blut abgenommen wurde. Ermittlungen am Morgen führten Polizisten zu einem Club in der Holzmarktstraße. Hier lag eine Jacke mit Geldbörse und Ausweis des Mannes. Demnach ist er 26 Jahre alt.

Raus aus dem Polizeigewahrsam, 
rein ins Polizeigewahrsahm

4. März (Mitte) – „Raus aus dem Polizeigewahrsahm, rein ins Polizeigewahrsam“ galt heute früh einem Jugendlichen in Moabit. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 17-Jährige gegen 2.50 Uhr in der Beusselstraße einen 22-Jährigen angegriffen haben und wurde kurz darauf von alarmierten Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Zur Identitätsfeststellung brachten die Polizisten den Festgenommenen zur Gefangenensammelstelle in die Perleberger Straße. Nach Abschluss der Maßnahmen hätte der 17-Jährige gehen können, wollte dies jedoch offenbar nicht, woraufhin er dann aus dem Gebäude gebracht wurde. Er sprang dann mit dem Knie voraus in die Scheibe der Eingangstür. Die Scheibe ging zu Bruch und der Jugendliche wurde zurück in die Gefangenensammelstelle gebracht. Dort wurde ihm nach richterlicher Anordnung von einem Arzt Blut abgenommen. Bis 8 Uhr wurde ein Anschlussgewahrsahm verhängt. Anschließend durfte er gehen und ging auch.

Motorradfahrer bei Unfall verletzt

4. März (Reinickendorf) – Schwer verletzt wurde ein Motoradfahrer gestern Nachmittag bei einem Unfall in Tegel. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 22-Jähriger kurz vor 17 Uhr mit einem Honda in der Holzhauser Straße in Richtung Miraustraße unterwegs. An der Wittestraße wendete der junge Mann mit dem Wagen und stieß dabei mit dem entgegenkommenden Zweiradfahrer zusammen, der mit einer Yamaha in der Holzhauser Straße in Richtung Autobahn unterwegs war. Der 26 Jahre alte Kradfahrer wurde von Rettungssanitätern mit Rückenverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die Unfallbearbeitung.

Discounter überfallen

4. März (Neukölln) – Unbekannte haben gestern Abend in Buckow einen Discounter überfallen. Kurz vor 19 Uhr betraten ersten Ermittlungen zufolge drei Jugendliche den Sonderpostenmarkt in der Rudower Straße und täuschten zunächst vor etwas kaufen zu wollen. Eine 25-jährige Mitarbeiterin forderte dann das Trio auf, das Geschäft zu verlassen, da dies bereits geschlossen sei. Daraufhin bedrohte ein Täter die Angestellte und ihre hinzukommende Chefin mit einem Reizgas und einem spitzen Gegenstand. Ein Komplize forderte dann die Kassenöffnung. Die 31 Jahre alte Filialleiterin öffnete die Kasse und ein Täter entnahm das Geld. Anschließend flüchtete das Räuber-Trio mit der Beute. Die Filialleiterin und ihre Mitarbeiterin blieben unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen.

Mann bei Angriff leicht verletzt

4. März (Wedding) – Heute früh wurde ein Mann bei einem Angriff in Gesundbrunnen leicht verletzt. Der 39-jährige zeigte an, dass er mit seinem ein Jahr älteren Lebensgefährten in einer Straßenbahn der Linie M10 in Richtung S- und U-Bahnhof Warschauer Straße unterwegs war. Kurz vor dem U-Bahnhof Bernauer Straße sprachen ihn zwei Männer und eine Frau in der Tram an und fragten ihn, ob er schwul sei. Dies bejahte er. Daraufhin beschimpfte das Trio den 39-Jährigen homophob und schlug ihm ins Gesicht. Bevor die Angreifer flüchteten, schlug ein Täter dem Attackierten noch eine Flasche auf den Kopf. Anschließend verließen die Drei die Tram am U-Bahnhof Bernauer Straße. Der 39-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und klagte über Kopfschmerzen. Sein Lebensgefährte blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.

Schlägereien auf U-Bahnhöfen

4. März (Mitte) – Mehrere Personen gerieten gestern auf zwei U-Bahnhöfen in Streit und schlugen sich.
Auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz beobachtete ein 46-jähriger Zeuge kurz nach 21 Uhr, wie sich zwei Personengruppen auf der Zwischenebene zur U8 lautstark stritten. Einer der Beteiligten zog im weiteren Verlauf des Streits ein Pfefferspray und setzte dies gegen seine Widersacher ein. Hierbei wurde der in unmittelbarer Nähe stehende und bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht beteiligte Zeuge im Gesicht verletzt. Die beteiligten Personen entfernten sich sofort aus der Zwischenebene des Bahnhofs. Alarmierte Polizisten nahmen aufgrund der Täterbeschreibungen kurze Zeit später im Nahbereich drei Männer vorübergehend fest. Einer der Beteiligten, ein 18-Jähriger, hatte ein Pfefferspray bei sich. Ob es sich hierbei um das kurz zuvor eingesetzte Spray handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Er wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Der Tatverdächtige sowie seine beiden Begleiter im Alter 22 und 46 Jahren konnten nach einer Identitätsfeststellung nach Hause gehen.
Derzeit noch unklar ist der Hintergrund eines Streits zwischen einem 26-Jährigen und einer sechsköpfigen Personengruppe auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke gegen 23.30 Uhr. Bisherigen Ermittlungen zufolge geriet der Mann bereits in der S-Bahn mit den Personen in Streit. Am S-Bahnhof Jannowitzbrücke stieg er eigenen Angaben zufolge aus dem Zug aus, woraufhin er von den Beteiligten auf den U-Bahnhof verfolgt wurde. Dort soll ihn ein 27-Jähriger von hinten mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben. Der Mann wehrte sich und soll daraufhin dem 27-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben, der daraufhin zu Boden ging. Seine Begleiter sollen nun den 26-Jährigen attackiert und Pfefferspray gegen ihn eingesetzt haben. Der Mann ging wegen der Schläge zu Boden und soll kurzfristig das Bewusstsein verloren haben. Als er kurz darauf wieder zu sich kam, soll er einen unbeteiligten Mann im Alter von 20 Jahren, der ihm zu Hilfe eilte, getreten haben. Sowohl der 26-Jährige als auch sein Widersacher wurden von Rettungssanitätern der Berliner Feuerwehr am Ort behandelt. Die anderen, an der Schlägerei beteiligten Personen, flüchteten unerkannt. Die alarmierten Beamten leiteten Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Fahrradbesitzer ermittelt

3. März (Marzahn-Hellersdorf) – Die Besitzer der Fahrräder haben sich bei den Ermittlern des Polizeiabschnitts 63 gemeldet.

Festnahme von 
mutmaßlichen Geldfälschern

3. März (Kremmen/Berlin) – Gemeinsame Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und des Fachkommissariats für Geldfälschung beim Landeskriminalamt Berlin führten zu Festnahmen von zwei mutmaßlichen Geldfälschern. Der 46-jährige Mann und seine gleichaltrige Komplizin wurden gestern Nachmittag gegen 15 Uhr in Kremmen vorläufig festgenommen, nachdem sie ein im Internet inseriertes Handy mit Falschgeld bezahlt hatten. In dem Auto der Frau sowie in ihrer und der Wohnung ihres Mittäters entdeckten die Ermittler umfangreiche Beweismittel. Darunter mehrere 50 Euro Falsifikate, eine Spielekonsole, Tablets, Mobiltelefone und Smartwatches, die größtenteils in Berlin mit Falschgeld bezahlt worden waren. Das Falschgeld hatte der 46-Jährige im Darknet gekauft. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Festgenommenen entlassen.
Ein Bild zu den beschlagnahmten Gegenständen befindet sich unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.567457.php

Auto brannte

3. März (Neukölln) – In der vergangenen Nacht brannte in Britz ein Auto. Ein Anwohner entdeckte den brennenden Fiat gegen 2.10 Uhr in einer Grünanlage in der Gutschmidtstraße und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Brandbekämpfer löschten die Flammen. Der Wagen wurde stark beschädigt. Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug am 24. Februar 2017 an der Wildenbruch- Ecke Schandauer Straße in Neukölln entwendet worden war. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 5 dauern an.

Fußgängerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

3. März (Steglitz-Zehlendorf) – Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Dahlem erlitt eine Fußgängerin schwere Verletzungen. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr ein 79-jähriger Mercedes-Fahrer in der Marshallstraße in Richtung U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim und bog gegen 16 Uhr nach links in die Argentinische Allee ab. Hierbei übersah der Senior den von rechts kommenden und vorfahrtsberechtigten Pkw einer 44-jährigen VW-Fahrerin, die daraufhin ausweichen musste und die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Die Frau geriet mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und erfasste dort die 36-jährige Fußgängerin. Diese musste wegen ihrer erlittenen Kopfverletzung am Unfallort von einem Notarzt zunächst behandelt werden und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die 44-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock und musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Überfälle

3. März (Mitte/Neukölln/Spandau) – Unbekannte Räuber haben gestern Abend Geschäfte in Gesundbrunnen, Neukölln und Spandau überfallen und sind mit der Beute geflüchtet.
In der Gerichtstraße betraten zwei Maskierte gegen 18.20 Uhr ein Tabakwarengeschäft und bedrohten die 47-jährige Inhaberin mit einer Pistole. Während einer der Täter über den Tresen sprang und sich Geld aus der Kasse nahm hielt sein Komplize die 47-Jährige mit der Pistole in Schach. Nachdem die Räuber der Frau das Handy aus der Hand gerissen hatten flüchteten sie mit einem an der Tür wartenden Komplizen in unbekannte Richtung. Die Inhaberin blieb bei dem Überfall unverletzt.
Zwei Unbekannte begaben sich gegen 20 Uhr vom Verkaufsraum aus kommend in die Büroräume eines Lebensmittelmarktes in der Braunschweiger Straße. Dort werden sowohl der 21-jährige Mitarbeiter als auch seine 56-jährige Kollegin mit einem Messer bedroht und anschließend gefesselt. Die Täter nahmen sich den Schlüssel für den Geldschrank und raubten das darin liegende Geld. Anschließend nahmen sie das Handy der 56-Jährigen an sich und flüchteten mit der Beute über den Parkplatz des Lebensmittelmarktes in unbekannte Richtung. Die beiden Mitarbeiter erlitten bei dem Überfall einen Schock, mussten zunächst jedoch nicht behandelt werden.
Kurz vor Ladenschluss, um 21 Uhr, betraten zwei Männer ein Geschäft für Telekommunikation in den Spandau Arcaden in der Klosterstraße. Sie bedrohten den 27-jährigen Mitarbeiter mit einem Messer und forderten die Herausgabe von Geld sowie Handys. Anschließend flüchtete das Duo unerkannt. Der Mitarbeiter erlitt bei dem Überfall einen Schock.

Überfall auf Geldtransporter gescheitert

3. März (Marzahn) – Dem schnellen Handeln von zwei Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma ist es zu verdanken, dass ein Überfall gestern Abend auf deren Geldtransportfahrzeug in Marzahn scheiterte. Kurz nach 21 Uhr rammte in der Straße Allee der Kosmonauten ein ohne Licht entgegenkommender Fahrer eines Mercedes den Geldtransporter und stoppte diesen. Etwa zeitgleich soll ein zweiter Pkw hinter dem Transporter gehalten haben. Drei bewaffnete Täter bedrohten im weiteren Verlauf die beiden Mitarbeiter im Alter von 46 und 49 Jahren, schrien „Überfall“ und forderten sie auf, das Fahrzeug zu öffnen. Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer ignorierten dies, beschleunigten den Wagen und flüchteten zurück auf das Firmengelände. Die Täter zündeten daraufhin eines der Tatfahrzeuge, ein Mercedes 500 SE, an und flüchteten mit dem zweiten Tatfahrzeug in unbekannte Richtung. Ermittlungen zu dem in Brand gesetzten Fahrzeug ergaben, dass dies bereits im Dezember vergangenen Jahres gestohlen worden war. Beide Mitarbeiter standen unter dem Eindruck des Geschehens und mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Ein Raubkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen und Fahndung nach den Tätern.

Alkoholisierter Mann zeigt „Hitlergruß“

3. März (Friedrichshain-Kreuzberg) – Beamte der 14. Einsatzhundertschaft haben in der vergangenen Nacht einen alkoholisierten Mann auf dem U-Bahnhof Strausberger Platz vorübergehend festgenommen, der zuvor lautstark „Heil Hitler“ gebrüllt und den „Hitlergruß“ gezeigt hatte. Gegen 23.45 Uhr alarmierte ein Fahrgast die Polizei, nachdem er den 40-jährigen Tatverdächtigen auf dem Bahnsteig hat herumbrüllen hören. Ein Atemalkoholtest bei dem Pöbler ergab einen Wert von 1,59 Promille. Der Polizeiliche Staatsschutz bei Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von verfassungsfeindlichen Symbolen.

Schwer verletzter Motorradfahrer

2. März (Mitte) – Bei einem Verkehrsunfall in Mitte wurde am Morgen ein Motorradfahrer schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 46-Jährige gegen 7.45 Uhr mit seiner Kawasaki die Scharnhorststraße in Richtung Boyenstraße. In Höhe eines Krankenhauses fuhr ein 29-Jähriger mit einem VW aus einem Grundstück und bog nach links in die Scharnhorststraße ein. Dabei übersah er offenbar den Motorradfahrer und beide stießen zusammen. Der Kawasaki-Fahrer stürzte und erlitt Knochenbrüche. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Der VW-Fahrer wurde leicht verletzt und ambulant behandelt. Die Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 übernommen.

Mutmaßlicher Fahrraddieb festgenommen – 
Wem gehören die Fahrräder?

2. März (Mahlsdorf) – Beamte des Polizeiabschnitts 63 nahmen am späten Vormittag in Mahlsdorf einen mutmaßlichen Fahrraddieb vorläufig fest. Ein Zeuge alarmierte gegen 11.40 Uhr die Polizei zum S-Bahnhof Mahlsdorf, da er einem Mann folgte, der ein Fahrrad entwendet haben sollte. Der 45-jährige Passant stand an einer Bushaltestelle und entdeckte auf der anderen Straßenseite den Verdächtigen, der mit einem Bolzenschneider ein Fahrradschloss durchtrennte und sich dann mit dem weißen Damenrad auf den Bahnsteig des S-Bahnhofs begeben haben soll. Auf dem Bahnsteig nahmen die alarmierten Polizisten den Mann dann fest. Der 22-Jährige wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen. Der Bolzenschneider, den der Festgenommene bei sich hatte, wurde beschlagnahmt. Das entwendete Rad brachten Polizisten zum Polizeiabschnitt 63. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 22-Jährige zunächst versucht haben soll, ein blaues Damenrad zu entwenden. Hier hatte das Schloss dem Bolzenschneider standgehalten. Die Ermittler des Abschnittskommissariats vom A 63 suchen jetzt die Besitzer der Damenräder. Sie werden gebeten, sich auf der Wache des Polizeiabschnitts 63 in der Heinrich-Grüber-Straße 35 in Kaulsdorf unter der Telefonnummer 030 / 4664 – 663 700 zu melden.
Die Bilder der Fahrräder befinden sich unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.567073.php

Haftbefehl wegen Betruges

2. März (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Ein Ermittlungsrichter erließ gestern einen Haftbefehl wegen versuchten Betruges gegen eine junge Frau. Die 20-Jährige steht im Verdacht, in mindestens drei Fällen versucht zu haben, ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Zudem ist sie bereits in Deutschland und der Schweiz wegen weiterer, ähnlich gelagerter Fälle einschlägig in Erscheinung getreten.
Bereits am 15. Dezember 2016 hatte sie gemeinsam mit einem noch Unbekannten eine 74-Jährige in Baumschulenweg beinahe um einige Tausend Euro erleichtert. Dabei hatte sich ihr Komplize telefonisch bei der Dame gemeldet, sich als Polizist ausgegeben und sie aufgefordert, möglichst viel Geld von der Bank abzuheben. Glücklicherweise war eine Bankmitarbeiterin argwöhnisch geworden und hatte die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen dann die 20-Jährige fest, ohne dass es zur Übergabe des Geldes gekommen war.
Am 28. Februar hatte vermutlich derselbe Mann in einem eigentlich unbewohnten Haus in Schmargendorf angerufen und war an den nur zufällig anwesenden Besitzer geraten. Ihm gegenüber gab er sich als dessen Sohn aus und bat für ein eiliges Geschäft um mehrere zehntausend Euro. Zum Schein ging der Hausbesitzer auf die Bitte ein und informierte währenddessen die Polizei und einen Nachbarn. Als die als "Notarin" angekündigte 20-Jährige eintraf, versuchte er die Frau zunächst im Haus festzuhalten. Ihr gelang allerdings die Flucht- bis sie auf der Straße auf die eintreffenden Beamten stieß.
Beinahe zeitgleich zeigte ein 79-Jähriger in Staaken bei einem Polizeiabschnitt an, dass er fast Opfer des Enkeltricks geworden wäre. Ein Mann hatte sich per Telefon als Enkel ausgegeben und um einen großen Geldbetrag für ein Immobiliengeschäft gebeten. Nur weil seine Frau unmittelbar danach mit dem wahren Enkel telefoniert hatte, flog der Schwindel auf. Als die angekündigte Empfängerin des Geldes in Form der 20-Jährigen auftauchte und den geplatzten Deal bemerkte, floh sie unter einem Vorwand von dem Grundstück der beinahe Geprellten. Ein involvierter Nachbar des Paares hatte allerdings Fotos von der Betrügerin machen können.
Ob die Frau und der Komplize für weitere Taten in Frage kommen, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang wieder einmal auf die Gefahren hin, die von solchen Betrügern ausgehen. Seien sie vorsichtig! Geben Sie niemals Wertgegenstände oder Geld auf Verdacht in fremde Hände. Im Zweifelsfall holen Sie sich Hilfe bei Nachbarn oder Bekannten und informieren Sie sofort die Polizei.
Hinweise zu den verschieden Arten des Trickbetruges finden Sie im Internet auf unserer Homepage unter https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/diebstahl-und-einbruch/artikel.119066.php

Scheiben von Lokal eingeworfen

2. März (Kreuzberg) – Unbekannte zerstörten in der vergangenen Nacht mehrere Scheiben eines Lokals in Kreuzberg. Gegen 22.30 Uhr tauchten etwa 15 dunkel gekleidete Maskierte vor der Gaststätte in der Reichenberger Straße auf und schlugen mit Gegenständen auf insgesamt elf Scheiben ein und beschädigten diese. Anschließend flüchteten sie auf Fahrrädern in Richtung Ratiborstraße. Drei Angestellte befanden sich zu diesem noch in dem Lokal, die jedoch nicht verletzt wurden. Da eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs übernommen.

Festnahme nach Autoeinbruch

2. März (Tempelhof) – Polizisten nahmen in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Autoeinbrecher in Mariendorf fest. Gegen 0.20 Uhr beobachtete eine Zeugin, wie sich ein Mann in einem geparkten Auto am Imbrosweg Ecke Goldenes Horn zu schaffen machte und alarmierte die Polizei. Zivilbeamte des Abschnitts 47 nahmen den 25-Jährigen noch im Auto fest. Sie stellten Aufbruchspuren an dem Wagen fest und beschlagnahmten bei dem Tatverdächtigen Einbruchwerkzeug. Außerdem ergab eine Überprüfung, dass der Mann bereits per Haftbefehl wegen Diebstahls gesucht wurde.

Auffahrunfall mit
schwerverletzter Person

2. März (Wedding) – Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte gestern Abend einen Unfall in Gesundbrunnen. Zunächst musste ein 51 Jahre alter Autofahrer gegen 22 Uhr verkehrsbedingt an einer Ampel in der Wollankstraße Ecke Nordbahnstraße anhalten, als sich hinter ihm ein Mini Cooper mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit näherte und mit voller Wucht auf seinen Toyota auffuhr. Dadurch wurde der Wagen auf den Gehweg geschleudert, touchierte einen Baum und kam erst an einer Bushaltstelle zum Stehen. Der Toyota-Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen am Kopf, Armen und Beinen. Er wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem 29-jährigen mutmaßlichen Unfallverursacher nahmen Polizisten Alkoholgeruch wahr und maßen bei einem Atemalkoholtest knapp 1,1 Promille. Sie nahmen ihm daraufhin den Führerschein ab. Er blieb bei dem Unfall unverletzt und musste nach erfolgter Blutentnahme seinen Weg zu Fuß fortsetzen.

Nach Festnahme 
mutmaßlicher Drogenhändler - 
Polizei beschlagnahmt Drogen 
und scharfe Schusswaffen

1. März (Neukölln) – Gemeinsame Ermittlungen des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin in einem Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Drogen führten am 28. Februar 2017 zur Festnahme von vier Tatverdächtigen. Kurz vor 22 Uhr beobachteten Zivilfahnder in der Urban- Ecke Geibelstraße, wie sich zwei der mutmaßlichen Drogenhändler im Alter von 26 und 27 Jahren mit einem unbekannt gebliebenen Drogenlieferanten zur Abwickelung eines Drogengeschäfts trafen. Unmittelbar im Anschluss daran wurden die beiden Männer von den Zivilpolizisten festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Händler und ihrer mutmaßlichen Drahtzieher vollstreckt. Mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes drangen die Polizisten in der vergangenen Nacht gegen 0.45 Uhr in insgesamt sechs Wohnungen der mutmaßlichen Drogenhändler und Unterstützer im Alter zwischen 26 und 41 Jahren in den Stadtteilen Neukölln, Gropiusstadt und Britz ein. Zudem wurden auch die Autos der Tatverdächtigen durchsucht. In einem Fahrzeug eines Tatverdächtigen im Alter von 30 Jahren fanden die Polizisten neben 200 ml Tilidin eine scharfe Schusswaffe. Bei einem weiteren 41-jährigen mutmaßlichen Drogenhändler Cousin beschlagnahmten die Polizisten ebenfalls eine scharfe Schusswaffe und Kokain. Mit Unterstützung von Finanzermittlern des Landeskriminalamtes wurden darüber hinaus die Fahrzeuge der beiden Männer, ein BMW 640 sowie Daimler Benz S 350, sichergestellt. Einen Haftbefehl erhielten gestern zwei der Festgenommenen im Alter von 27 und 30 Jahren. Ihr 26-jähriger Komplize erhielt einen Haftbefehl mit Verschonung.

Nach Verkehrsunfall abgestelltes Fahrzeug – 
Polizei sucht Zeugen

1. März (Mitte) – Zu einem abgestellten Fahrzeug nach einem Verkehrsunfall im Gesundbrunnen sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Am Freitag, den 24. Februar 2017 verursachte gegen 19.30 Uhr ein bislang unbekannt gebliebener Tatverdächtiger einen Verkehrsunfall in der Ramlerstraße. Der Fahrzeugführer hatte sich zuvor einer Polizeikontrolle entzogen, flüchtete durch den Tiergartentunnel, über die Heidestraße, Sellerstraße, Schulzendorfer Straße, Gartenstraße, Bernauer Straße, Badstraße sowie der Brunnenstraße und musste dann durch zwei verkehrsbedingt wartende Fahrzeuge in der Ramlerstraße anhalten. Beamte, die dem Wagen folgten, traten an den nunmehr stehenden Opel Corsa des Unbekannten heran. In diesem Moment fuhr der Fahrer plötzlich los, verletzte die beiden Beamten leicht an einem Arm und Bein und beschädigte die beiden wartenden Autos, um zu entkommen. Polizisten entdeckten den blauen Opel Corsa mit schwarzer Motorhaube kurze Zeit später in der Ackerstraße. An dem Auto waren gestohlene Kennzeichen angebracht. Die beiden verletzten Polizisten konnten ihren Dienst fortsetzen. Hinweise hierzu nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3 unter der Rufnummer (030) 4664-372352 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Bild des sichergestellten Fahrzeugs finden Sie im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.566514.php.

Mit Messern verletzt -
Tatverdächtige mit Bildern gesucht

1. März (Mitte) – Mit der Veröffentlichung von Bildern sucht die Polizei nach zwei Tatverdächtigen, die im dringenden Verdacht stehen zwei Männer im Oktober des letzten Jahres in Mitte mit Messern schwer verletzt zu haben. Wie bereits berichtet, ereignete sich die Tat am Mittwoch, den 19. Oktober 2016 gegen 04.15 Uhr in der Bernhard-Weiß-Straße Ecke Alexanderstraße. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 3 in der Perleberger Str. 61 A in 10559 Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664-373110 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Bilder der Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.525780.php einsehen.

Auszubildende der Polizei Berlin 
bieten eigene Öffentlichkeitsarbeit

1. März (Berlin) – Ab dem 1. März bis zum 31. März 2017 werden zwei Auszubildende des mittleren Polizeivollzugsdienstes den behördeneigenen Snapchat-Kanal selbstständig betreiben, um so Einblicke in die Ausbildung an der Polizeiakademie Berlin zu gewähren. Die dafür ausgewählten Beamten wurden zuvor in diese Aufgabe eingewiesen und werden fortan eigene Inhalte veröffentlichen. Mit diesem Probelauf setzt die Polizei Berlin den Weg einer modernen, transparenten, kommunikativen und vielfältigen Behörde fort.
Mit dem am 7. Juli 2016 eröffneten Snapchat-Account startete die Polizei Berlin anlässlich der YOU-Messe 2016 und ermöglicht seither einer überwiegend jüngeren Zielgruppe interessante Einblicke in die Arbeit der Polizei Berlin und informiert zu ausgewählten Themen des polizeilichen Alltags.
Den Einblick in den Alltag unserer Auszubildenden erhalten die Nutzer der App Snapchat unter dem Accountnamen "Polizei.Berlin" oder durch das Einlesen der Kontaktinformationen über den angefügten Snapcode.
Bilder der Beamten sowie den Snapcode finden Sie unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.566375.php

Autos angezündet

1. März (Kreuzberg) – Unbekannte zündeten gestern Abend auf einem Parkplatz einer Sicherheitsfirma in Kreuzberg mehrere Autos an. Passanten bemerkten gegen 18.45 Uhr die brennenden Autos am Halleschen Ufer und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Die Feuerwehr löschte die Brände an den sechs Ford Fiesta. Alle Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

In Gemeindehaus
eingebrochen und festgenommen

1. März (Schöneberg) – Polizisten nahmen in der vergangenen Nacht fünf Jugendliche nach einem Einbruch in Schöneberg fest. Gegen 2.10 Uhr bemerkte ein Zeuge die fünf mutmaßlichen Einbrecher in dem Kirchengebäude in der Hauptstraße und alarmierte die Polizei. Die gerufenen Beamten nahmen die Jungs noch in den Räumlichkeiten fest. Ermittlungen ergaben, dass die jungen Männer im Alter von 15 bis 17 Jahren durch eine aufgehebelte Tür ins Innere gelangt waren. Ein Gemeindebüro verwüsteten sie. Ob auch Gegenstände fehlen, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Das Quintett wurde der Kriminalpolizei der Direktion 4 überstellt.

Brandstiftung

1. März (Neukölln) – In Gropiusstadt brannten in der vergangenen Nacht zwei Autos. Gegen 0.30 Uhr hörten Anwohner zunächst einen Knall und bemerkten dann zwei brennende Autos auf einem Parkplatz am Horst-Caspar-Steig. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen an den beiden Mercedes. Ein BMW, der in der Nähe stand, wurde durch die Flammen leicht beschädigt. Es gab keine Verletzten und ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Verkehrsunfall
mit schwerverletztem Kind

1. März (Neukölln– Schwere Verletzungen am Bein erlitt ein Kind gestern Abend bei einem Verkehrsunfall in Neukölln. Ein 78 Jahre alter Mercedes-Fahrer befuhr die Sonnenallee in Richtung Treptow. Gegen 18.20 Uhr soll bisherigen Erkenntnissen zufolge plötzlich der Elfjährige mit seinem Tretroller unmittelbar an der Einmündung der Sonnenallee Ecke Heinrich-Schlusnus-Straße vom Gehweg auf die Fahrbahn gerollert sein. Hierbei wurde er von dem Auto erfasst und stürzte. Der Junge kam mit einem alarmierten Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Festnahme nach Hoteleinbruch

1. März (Wilmersdorf) – Durch aufmerksame Anwohner konnte gestern Abend ein 15-Jähriger bei einem Einbruch in ein Hotel in Wilmersdorf festgenommen werden. Gegen 22 Uhr wurde der Tatverdächtige dabei beobachtet, wie er durch ein Erdgeschossfenster in die Rezeption eines Hotels in der Motzstraße kletterte. Hier versuchte er den Inhalt einer Geldkassette zu entwenden. Zwei Mittäter standen Schmiere, flüchteten aber ohne ihren Kumpel und entkamen. Der Jugendliche wurde durch die gerufenen Polizisten noch in dem Gebäude festgenommen und der Kriminalpolizei übergeben. Die weiteren Ermittlungen hat ein Einbruchskommissariat in der Direktion 2 übernommen.

Sperrung nach
ausgelöster Höhenkontrolle

1. März (Neukölln) – Ein Autotransporter mit vier geladenen Kleintransportern sorgte gestern Nachmittag für zwei Vollsperrungen auf der BAB 113. Gegen 16.10 Uhr löste der Laster die Höhenkontrolle am Tunnel Rudower Höhe aus, woraufhin der Tunnel insgesamt für eine halbe Stunde komplett gesperrt werden musste. Um das Fahrzeug von der Autobahn zu bekommen, musste diese für eine weitere Viertelstunde ab 18.20 Uhr komplett gesperrt werden. Darüber hinaus stellten die zum Ort geeilten Beamten der Autobahnpolizei schwere Mängel an der Bremsanlage des LKW fest, so dass das Fahrzeug sichergestellt wurde. Der 30-jährige Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von insgesamt 2800 Euro für eine Geldbuße und die Verfahrenskosten hinterlegen.

Neuer Ermittlungsstand nach 
Fenstersturz in Friedrichshain

28. Februar (Friedrichshain-Kreuzberg) – Die Ermittlungen der 7. Mordkommission in Zusammenhang mit dem tödlichen Fenstersturz des 49-jährigen Mannes am 26. Februar 2017 in der Koppenstraße führten zum vorläufigen Ergebnis, dass der Mann vermutlich nicht Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Sowohl die Obduktion des Leichnams als auch die Spuren in der betreffenden Wohnung ergaben bislang keine Hinweise auf ein Tötungsdelikt. Die zunächst als Tatverdächtige festgenommenen Männer wurden nach ihren Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Jalousien und Fenster beschädigt

28. Februar (Lichtenberg) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht mehrere Außenjalousien und Fenster zweier Gaststätten in Pankow und in Lichtenberg beschädigt.
Ein Anwohner alarmierte heute kurz nach 2 Uhr die Polizei in die Falkenberger Straße in Weißensee, nachdem er durch laute Geräusche die beschädigte Fensterfront entdeckt hatte. Der Zeuge gab an, dass er fünf dunkel gekleidete Personen mit Kapuzen in Richtung Piesporter Straße hat weglaufen sehen.
Gegen 11.30 Uhr entdeckten Passanten ebenfalls Beschädigungen an den Rollläden und Fensterscheiben einer Gaststätte in der Rummelsburger Margaretenstraße und alarmierten die Polizei. Auch hier dürfte der Tatzeitraum in der Nacht gelegen haben, entsprechende Alarmierungen der Polizei aus der Nacht- bzw. Tatzeit sind bisher noch nicht bekannt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen ist eine politische Tatmotivation nicht auszuschließen. Daher hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen und prüft, ob Zusammenhänge dieser beiden Fälle bzw. zu weiteren Straftaten bestehen.

Nach Verkehrsunfall verstorben

28. Februar (Neukölln) – An den Folgen seiner schweren Verletzungen verstarb gestern Abend der 33-jährige Familienvater in einem Krankenhaus, der am Vormittag von einem VW in Buckow erfasst worden war. Er ist das dritte Verkehrsunfallopfer im Jahr 2017.

Fußgänger von Auto erfasst

28. Februar (Reinickendorf) – Schwere Verletzungen erlitt gestern Nachmittag ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Tegel. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte ein 15-jähriger Schüler gegen 16.45 Uhr die Brunowstraße, offenbar ohne auf den Straßenverkehr zu achten. Dabei wurde er von dem Renault einer 43-Jährigen erfasst und prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Der Jugendliche kam mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 1 übernommen.

Festnahme nach Brandstiftungen

28. Februar (Tiergarten) – Polizeibeamte haben vergangene Nacht im Zusammenhang mit mehreren Brandstiftungen im Hansaviertel einen Tatverdächtigen festgenommen.
Ab 21.50 Uhr kam es innerhalb von 70 Minuten zu mehreren Alarmierungen der Polizei und Feuerwehr von Anwohnern und Passanten aufgrund von brennenden Mülltonnen und Papierkörben. Eine der brennenden Mülltonnen stand direkt an der Fassade der Hansabücherei in der Altonaer Straße in Flammen. Nur durch das schnelle Eingreifen der Retter der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden. In unmittelbarer Nähe zu diesem Tatort nahmen die Beamten schließlich einen 26-jährigen Mann als Tatverdächtigen fest, nachdem ein Mülleimer auf einer Grünfläche in Flammen aufgegangen war. Der Mann führte zum Zeitpunkt seiner Festnahme geeignete Gegenstände zum Zündeln bei sich.
Er wurde dem zuständigen Brandkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt.

Zwei Leichtverletzte nach Verpuffung

28. Februar (Spandau) – Mit leichten Verletzungen kam ein Ehepaar in eine Klinik, nachdem sie ihr stark beschädigtes Haus in einer Kleingartenanlage in Wilhelmstadt verlassen konnten. Gegen 23 Uhr kam es aus bislang ungeklärten Gründen zu der Verpuffung, in deren Folge Teile des Gebäudes, unter anderem das Dach, einstürzten. Während sich die 66 Jahre alte Frau aus eigener Kraft aus dem Haus retten konnte, musste ihr 73-jähriger Ehemann von alarmierten Rettungskräften der Feuerwehr aus den Trümmerteilen befreit werden. Die Ermittlungen eines Brandkommissariats dauern an.

Einbruch mit anschließendem Brand

28. Februar (Neukölln) – In den Abendstunden brannte ein Bauwagen in Britz, nachdem Unbekannte in diesen eingebrochen waren. Ein Passant bemerkte gegen 21.30 Uhr die Flammen an dem Bauwagen, der auf einem Gelände an der Zaandamer Straße stand und als Büro eines Autohandels genutzt wurde. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr löschten den Brand, was Spuren eines Einbruchs zum Vorschein brachte, bei dem Unbekannte Geld und andere Gegenstände entwendet hatten. Ob die Brandstiftung dem Vertuschen des Einbruchs dienen sollte, ist nun Bestandteil der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 5 übernommen hat.

Frau mit unbekannter 
Flüssigkeit verletzt

28. Februar (Friedrichshain) – In der vergangenen Nacht kam eine Frau zur stationären Behandlung in eine Klinik, nachdem sie durch eine unbekannte Substanz verletzt wurde. Den Aussagen der 27-Jährigen zufolge sei sie kurz nach Mitternacht auf dem Gehweg der Jungstraße in Friedrichshain unterwegs gewesen, als ihr von einem unbekannten Radfahrer, der ihr entgegen kam, eine Flüssigkeit ins Gesicht geschüttet wurde. Der Radler, den sie als lediglich dunkel gekleidet beschreiben konnte, setzte seinen Weg fort. Um was für eine Flüssigkeit es sich handelte, ist nun Bestandteil der Ermittlungen zu einer schweren Körperverletzung.

Mit Messer bedroht und angegriffen

28. Februar (Spandau) – Eine Frau erlitt gestern Nachmittag eine Stichverletzung, als sie in Spandau beraubt wurde. Ihren Angaben zufolge wurde die 28-Jährige gegen 14.30 Uhr auf dem Vorplatz des Rathaus Spandau in der Carl-Schurz-Straße von zwei ihr unbekannten Männern mit einem Messer angegriffen und soll verletzt worden sein. Anschließend flüchteten die Räuber mit erbeutetem Schmuck und Mobiltelefon. Das Opfer kam in eine Klinik, wo die Bauchverletzung behandelt wurde. Lebensgefahr bestand nicht.

Geldbörse zurück erbeutet

28. Februar (Kreuzberg) – Polizisten nahmen in den gestrigen Nachmittagsstunden eine Frau in Kreuzberg fest, die zuvor eine Geldbörse gestohlen hatte. Nachdem einer 46-Jährigen kurz nach 16 Uhr die Geldbörse auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Moritzplatz gestohlen wurde, gelang es ihr und ihrer 18-jährigen Tochter die 39 Jahre alte Diebin trotz Gegenwehr festzuhalten und den Polizisten zu übergeben. Einem Mann, der Teil des Diebes-Duos gewesen sein soll, gelang die Flucht. Die 39-Jährige wurde für das Landeskriminalamt eingeliefert.

Zigarettenautomat gesprengt

28. Februar (Zehlendorf) – Unbekannte sprengten in der Nacht einen Zigarettenautomaten in Zehlendorf. Zeugen hatten gegen 3.15 Uhr einen lauten Knall gehört und zwei Männer beobachtet, die in Richtung Loebellstraße flüchteten. Alarmierte Polizisten stellten den gesprengten Automaten an der Schmückertstraße Ecke Seibtweg fest. Die Unbekannten hatten diverse Zigaretten und Bargeld gestohlen.

Vereinsverbot des Landes Berlin - 
Polizei Berlin durchsucht mehrere Orte

28. Februar (berlinweit) – Im Zusammenhang mit einem Vereinsverbotsverfahren des Landes Berlin, das den Verein "Fussilet 33 e.V." betrifft, durchsucht die Polizei Berlin in Amtshilfe für die Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin seit heute 6 Uhr zeitgleich in mehreren Berliner Bezirken. Die Maßnahmen erfolgen an insgesamt 24 Orten und umfassen mehrere Wohnungen, zwei Firmenanschriften sowie sechs Hafträume.
Die Durchsuchungsmaßnahmen nach dem Vereinsgesetz dauern zurzeit noch an. Insgesamt sind in Berlin rund 450 Polizistinnen und Polizisten an dem Einsatz beteiligt. Weitere Informationen zum Vereinsverbotsverfahren und zum Einsatz wird Innensenator Andreas Geisel heute Mittag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt geben.

Mit lebensgefährlichen 
Verletzungen im Krankenhaus

27. Februar (Neukölln) – Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein Mann bei einem Unfall heute Vormittag in Buckow. Nach bisherigen Erkenntnissen rannte ein Vierjähriger gegen 10.30 Uhr vom Gehweg auf die Fahrbahn der Rudower Straße. Sein Vater lief ihm hinterher, zog ihn zurück und stieß ihn auf den Gehweg. Dabei wurde der 33-Jährige von einem VW erfasst, mit dem ein 45-Jähriger in Richtung Johannisthaler Chaussee unterwegs war. Dabei erlitt der Vater lebensbedrohliche Verletzungen und wurde zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Vierjährige zog sich leichte Verletzungen zu und verblieb stationär zur Beobachtung in einer Klinik. Der VW-Fahrer wurde ambulant mit einem Schock in einem Krankenhaus behandelt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Rudower Straße ab Zadekstraße bis etwa 12.15 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 übernahm die Unfallbearbeitung.

Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßen-
verkehr am Karnevalswochenende

27. Februar (berlinweit) – Zum Höhepunkt der Karnevalszeit führte die Polizei Berlin am vergangenen Wochenende verstärkte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in der gesamten Stadt durch. Erfahrungsgemäß finden auch in Berlin vor dem Rosenmontag viele Faschingsveranstaltungen und Feierlichkeiten statt. Deshalb ging es insbesondere um das gezielte Erkennen fahruntüchtiger Fahrzeugführer und die Verhinderung von Verkehrsunfällen unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss.
Insgesamt sind im Rahmen stationärer und mobiler Kontrollen 5.008 Fahrzeugführer überprüft worden. 43 Fahrzeugführer waren deutlich alkoholisiert, bei 22 von ihnen wurde ein Alkoholwert von mehr als 1,1 Promille festgestellt. Der Spitzenwert lag bei etwa 1,9 Promille. Damit waren die Fahrzeugführer absolut fahruntüchtig und sehen nun einem Strafverfahren entgegen. Eine Drogenbeeinflussung erkannten die hierfür besonders geschulten Einsatzkräfte bei 55 Fahrzeugführern, denen die Weiterfahrt untersagt wurde. Außerdem wurden Blutentnahmen angeordnet. Die Betroffenen haben nun mit hohen Geldbußen und der Anordnung von Fahrverboten oder dem Entzug der Fahrerlaubnis zu rechnen.
Mehrere Betroffene versuchten sich den Kontrollen durch Flucht zu Fuß oder mit dem Fahrzeug zu entziehen.
Beispielsweise widersetzte sich der Fahrer eines Opel in der Nacht zum Sonntag in der Hauptstraße in Schöneberg den eindeutigen Weisungen eines Polizisten zum Anhalten. Erst lautstarke Rufe der Beamten veranlassten ihn schließlich doch, mitten auf der Fahrbahn zu halten. Er selbst stand unter Drogeneinfluss und hatte keine Fahrerlaubnis. In seinem Fahrzeug wurden Betäubungsmittel gefunden.
In einer Kontrollstelle in der Märkischen Allee versuchte ein Autofahrer erfolglos mit gefälschten Dokumenten über seine Identität zu täuschen. Auch dieser als Intensivtäter bekannte Fahrer stand unter dem Einfluss von Drogen und hatte keine Fahrerlaubnis.
Darüber hinaus wurden weitere 34 Fahrzeugführer ohne gültige Fahrerlaubnis angetroffen. Bei insgesamt 16 Fahrzeugen bestand kein Versicherungsschutz. Zusätzlich wurden in 757 Fällen wegen anderer Verkehrsverstöße weitere Anzeigen geschrieben.

Festnahmen nach Überfällen

27. Februar (Steglitz-Zehlendorf) – Intensive Ermittlungen des Raubkommissariats der Polizeidirektion 4 und der Staatsanwaltschaft Berlin führten in den vergangenen zwei Wochen zu Festnahmen von mutmaßlichen Räubern. Nach dem versuchten Überfall auf den Zeitungsladen in der Königstraße in Wannsee am 14. Februar 2017 war der maskierte Verdächtige in einen Audi gestiegen, in dem ein Fahrer gewartet hatte. Beide fuhren dann vom Tatort weg. Dabei konnte von Zeugen ein Kennzeichen abgelesen werden, so dass der Wagen zur Fahndung ausgeschrieben wurde.
Polizeibeamte entdeckten den Audi am Samstag, 18. Februar 2017 in der Neuen Kreisstraße in Wannsee und nahmen die beiden 18-jährigen Insassen vorläufig fest. Der Audi wurde beschlagnahmt. Während einer der beiden entlassen wurde, erhielt der andere am darauffolgenden Tag einen Haftbefehl. Anschließende Ermittlungen führten die Ermittler vom Raubkommissariat zu drei Komplizen der Festgenommenen. Beamte eines Spezialeinsatzkommandos nahmen zunächst in der Nacht vom 19. zum 20. Februar 2017 in einem Einkaufszentrum in Gropiusstadt eine 20 Jahre alte Frau sowie ihren 21 Jahre alten Lebensgefährten fest. Das Pärchen bekam dann am Montag Haftbefehle und befindet sich in Untersuchungshaft. Der dritte Mittäter, ein Mann im Alter von 21 Jahren, erhielt eine Woche nach dem Überfall auf den Zeitungsladen einen Haftbefehl, nachdem er einen Tag zuvor festgenommen worden war.
Die Inhaftierten stehen auch im Verdacht ein Ehepaar am 28. Januar 2017 in ihrer Wohnung in der Waldsassener Straße in Marienfelde überfallen zu haben. Die Tatverdächtigen waren in die Wohnung eingedrungen, sollen die 80-Jährige und ihren 82 Jahre alten Ehemann gefesselt und Geld entwendet haben. Dabei wurde das Ehepaar leicht verletzt. Darüber hinaus prüfen die Ermittler, ob die Tatverdächtigen für weitere Überfälle verantwortlich sind. Wegen noch erforderlicher Ermittlungen konnte die Veröffentlichung erst heute erfolgen.

Autos angezündet

27. Februar (Kreuzberg) – Trotz schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannten vergangene Nacht in Kreuzberg zwei Autos aus. Ein Zeuge hatte gegen 4.30 Uhr den Brand auf dem Hinterhof des Hauses in der Skalitzer Straße bemerkt und sofort über den Notruf Hilfe angefordert. Die beiden VW Up einer Firma brannten bis auf das Gerüst komplett aus. Ein drittes Auto wurde leicht beschädigt.
Da eine politische Tatmotivation nicht auszuschließen ist, ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Nach Fenstersturz - Kriminalpolizei
ermittelt wegen Totschlags

27. Februar (Friedrichshain) – In Zusammenhang mit dem tödlichen Fenstersturz eines Mannes gestern Abend in Friedrichshain, führen Beamte der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 die Ermittlungen wegen des Verdachts des Totschlages. Bisherigen Ermittlungen zufolge stürzte aus bislang ungeklärter Ursache ein 49-jähriger Mann gegen 20 Uhr aus dem Fenster einer im 5. Obergeschoss gelegenen Wohnung in der Koppenstraße. Ein Notarzt versuchte vergeblich den schwerverletzten Mann zu reanimieren, er verstarb noch am Einsatzort. Nachforschungen im Wohnhaus ergaben, dass sich zum Zeitpunkt des Fenstersturzes fünf Männer im Alter von 19 bis 48 Jahren in der Wohnung aufgehalten haben sollen, die im Zuge der Ermittlungen vorübergehend festgenommen und dem Fachkommissariat überstellt wurden. Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass es im Vorfeld zu einem Streit zwischen den Beteiligten gekommen sein soll. Die Ermittlungen zu den Abläufen in der Wohnung vor dem Sturz des Mannes aus dem Fenster dauern an.

Vorläufige Festnahme 
nach Kioskeinbruch

27. Februar (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht nahmen Zivilbeamte einen Einbrecher in Wittenau fest. Gegen 23.40 Uhr bemerkten die Polizisten zwei Männer, die mit einer Axt die Scheibe eines Kiosks in der Schlitzer Straße einschlugen. Noch bevor die Einbrecher das Geschäft betreten konnten, eilten die Beamten herbei und nahmen einen 18-Jährigen fest. Seinem Komplizen gelang die Flucht.

Sperrung nach Unfall – 
zwei Leichtverletzte

26. Februar (Reinickendorf) – Wegen eines Verkehrsunfalls wurde heute Vormittag eine Autobahn in Tegel gesperrt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein 66-Jähriger gegen 10.45 Uhr falsch herum mit seinem Skoda in den Tunnel Flughafen Tegel eingefahren. Ihm kam ein 60-Jähriger mit seinem Audi entgegen, der in richtiger Richtung im Tunnel im linken Fahrstreifen auf der BAB 111 in Richtung Eichborndamm unterwegs war. Der Fahrer bremste seinen Wagen sofort. Ein hinter ihm fahrender Mann konnte seinen Mercedes nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr auf. Eine Kollision mit dem Skoda gab es nicht. Bei dem Zusammenstoß der beiden Autos erlitten der 74 Jahre alte Mercedes-Fahrer und seine 67-jährige Ehefrau leichte Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Der Skoda-Fahrer wurde im Anschluss durch eine Ärztin stationär in ein Krankenhaus eingewiesen. Sein Auto sowie seinen Führerschein beschlagnahmten die eingesetzten Polizeibeamten. Die BAB 111 war ab der Ausfahrt Kurt-Schumacher-Damm etwa zweieinhalb Stunden gesperrt

Festnahmen nach Diebstahl

21. Februar (Reinickendorf) – Beamte des Polizeiabschnitts 12 nahmen in der vergangenen Nacht im Ortsteil Märkisches Viertel zwei Tatverdächtige zu einem Einbruch in ein Auto fest. Eine Zeugin beobachtete drei Personen, die sich an dem Türschloss eines in der Tiefenseer Straße geparkten Transporters zu schaffen machten. Auf ihr Tun angesprochen, ließen sie zunächst von ihrem Vorhaben ab. Kurze Zeit später, gegen 1 Uhr, beobachtete die Zeugin das Trio, als es die Heckscheibe eines geparkten Autos einschlug und eine Baumaschine daraus stahl. Die alarmierten Polizisten nahmen eine 39 Jahre alte Frau und einen 40-Jährigen noch am Tatort fest. Dem Dritten des Trios gelang die Flucht. Die Festgenommenen wurden erkennungsdienstlich behandelt und für die Kriminalpolizei der Direktion 1 eingeliefert.

Vermisstes Mädchen wieder da

19. Februar (Reinickendorf) – Die vermisste Zwölfjährige aus Reinickendorf ist wieder da. Ein Hinweis führte die Ermittler gegen 20.45 Uhr nach Friedrichshain, wo das Mädchen in der Wohnung des gesuchten Zeugen angetroffen wurde. Sie hielt sich dort freiwillig auf. Anhaltspunkte auf eine Straftat liegen derzeit nicht vor.

Von der Fahrbahn abgekommen
Mordkommission übernimmt 
Ermittlungen zu vermisster 
Chantal LINK

19. Februar (Reinickendorf) – Seit fünf Tagen wird Chantal Isabelle LINK aus Reinickendorf vermisst. Es gibt keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der Zwölfjährigen und auch kein Lebenszeichen von ihr. Da eine Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, hat die 6. Mordkommission heute die Ermittlungen und die Suche nach dem Mädchen übernommen. Insbesondere wird nach dem Zeugen mit dem Namen „Philipp“ gesucht, zu dem die Vermisste am 14. Februar 2017, dem Tag ihres Verschwindens, Kontakt gehabt haben soll.
Daher bittet beziehungsweise fragt die 6. Mordkommission:
Der Mann mit Namen Philipp wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden!
Wer kann Hinweise zu dem Philipp geben?
Auch zu den bisherigen gestellten Fragen erhoffen sich die Ermittler weiterhin Hinweise:
Wer hat Chantal seit dem Abend des 14. Februar 2017 gesehen?
Wer kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen?
Wer kann Angaben zu möglichen Kontaktpersonen von Chantal machen?
Hinweise nimmt die 6. Mordkommission in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 666, per E-Mail: lka116-hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Chantal LINK weiter vermisst –
Neue Erkenntnisse und Fragen der Ermittler

19. Februar (Reinickendorf) – Die bisherigen Ermittlungen der Vermisstenstelle führten bisher nicht zum Bekanntwerden des Aufenthaltsortes der zwölfjährigen Chantal Isabelle LINK. Es ergaben sich jedoch nun weitere Anhaltspunkte: Noch am 14. Februar 2017, am Tage ihres Verschwindens, hatte sie am Abend Kontakt zu einem Mann, der vermutlich Philipp (genaue Schreibweise nicht bekannt) heißt. Möglicherweise war sie bei ihm Zuhause oder mit ihm in einer Wohnung. Dieser Mann ist als Zeuge im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Chantal Isabelle LINK für die Ermittler sehr wichtig.
Daher bittet beziehungsweise fragt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei:
Der Mann mit Namen Philipp wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden!
Wer kann Hinweise zu dem Philipp geben?
Auch zu den bisherigen gestellten Fragen erhoffen sich die Ermittler weiterhin Hinweise:
Wer hat Chantal seit dem Abend des 14. Februar 2017 gesehen?
Wer kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen?
Wer kann Angaben zu möglichen Kontaktpersonen von Chantal machen?
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 912 444, E-Mail: vermisstenstelle@polizei.berlin.de, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Chantal LINK vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

17. Februar (Reinickendorf) – Mit der Veröffentlichung eines Bildes bittet die Polizei Berlin bei der Suche nach Chantal Isabelle LINK um Mithilfe. Die 12-Jährige hatte zuletzt am Dienstag, den 14. Februar 2017 am S- und U-Bahnhof Wittenau gegen 16 Uhr Kontakt zu einer Freundin. Dort verabschiedete sie sich von ihr und hatte vor, zum S-Bahnhof Alexanderplatz zu fahren, um dort einen Freund zu treffen. Es gab bis zum Abend des 14. Februar 2017 gegen 21 Uhr noch Handynachrichten von der Vermissten an deren Freundin. Seither gibt es von Chantal LINK kein Lebenszeichen. Sie hat eine kräftige Gestalt und lange rotgefärbte Haare. Sie trug zuletzt eine schwarze Leggings, einen roten Kapuzenpulli, blauen Blouson sowie grüne Stoffschuhe.
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-912444, E-Mail: vermisstenstelle@polizei.berlin.de, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Bild der Vermissten kann im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.562553.php eingesehen werden.

Hinweis führt zur Überführung eines Verkehrssünders

16. Februar (Reinickendorf/Zehlendorf) – Der Hinweis eines Autofahrers führte heute früh zur Überführung eines Verkehrssünders. Aufgrund der bei der Verkehrspolizei eingegangenen Informationen zum mehrfach beobachteten Fehlverhalten eines morgendlichen Autofahrers, entdeckte die Besatzung einer Zivilstreife des Verkehrsdienstes den beschriebenen Mercedes gegen 5.30 Uhr in Reinickendorf. Bevor es den Beamten möglich war, den 53-Jährigen in Zehlendorf zu stoppen, überschritt der Wagen mehrfach in Tempo 30-Zonen und auf der Stadtautobahn deutlich die Geschwindigkeit. Zudem unterließ der Fahrer das Anzeigen eines Fahrstreifenwechsels, missachtete den Mindestabstand zu anderen Autos, die Vorfahrt eines anderen Fahrzeugs, die Haltesignale des Funkwagens sowie eine rote Ampel. Das Sammelsurium von Verkehrsverstößen zeichnete die Videotechnik des Einsatzwagens auf. Die Polizisten nahmen bei der Kontrolle in Zehlendorf dem 53-Jährigen, der angab verschlafen zu haben, den Führerschein ab und fertigten eine Strafanzeige wegen Verkehrsgefährdung. Über die Folgen seiner Fahrt entscheiden nun die Bußgeld- und die Führerscheinstelle.

Polizeibeamte bei Einsatz verletzt

16. Februar (Reinickendorf) – Bei einem Einsatz in Reinickendorf sind gestern Abend zwei Polizeibeamte verletzt worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde die Polizei gegen 20.30 Uhr zu einer häuslichen Gewalt in einer Wohnung im Uranusweg alarmiert. Die Frau und der Mann hielten sich im Schlafzimmer auf und der Mann sollte nach Aufforderungen von Polizisten dieses verlassen. Da der 30-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, wollten ihn zwei Beamte aus dem Zimmer bringen. Dabei versteifte sich der 30-Jährige und hielt sich am Türrahmen fest. Eine Kollegin kam den beiden Polizisten zu Hilfe, woraufhin der 30-Jährige den Türrahmen los ließ. In der Folge stürzte ein Polizeibeamter rückwärts in eine Glastür, die dabei zu Bruch ging. Den Polizisten gelang es dann, dem 30-Jährigen Handfesseln anzulegen und ihn aus der Wohnung zu bringen. Der Festgenommene kam in eine Gefangenensammelstelle und wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Der Polizist, der gegen die Glastür gefallen war, hatte sich eine Schnittverletzung am Rücken zugezogen und musste seinen Dienst nach einer Behandlung in einem Krankenhaus beenden. Eine Kollegin von ihm erlitt leichte Verletzungen und konnte ihren Dienst fortsetzen. Was zwischen dem 30-Jährigen und seiner Frau vorgefallen war, derzeit unklar.

Bank überfallen – mehrere Täter flüchtig

14. Februar (Reinickendorf) – Unbekannte überfielen heute Morgen eine Bankfiliale am Ludolfingerplatz in Frohnau. Noch vor Öffnung des Geldinstitutes verschafften sich mehrere maskierte, mit Schusswaffen und Reizgas bewaffnete Täter Zugang zu der Filiale, in dem sie die Reinigungskraft, eine 42-jährige Frau, überwältigten. Im weiteren Verlauf warteten die Unbekannten auf die zur Öffnungszeit erschienenen Mitarbeiter der Bank und überwältigten auch diese. Letztlich gelangten die Täter in den Tresorraum, wo sie gewaltsam mehrere Schließfächer öffneten. Mit der Beute aus den Fächern flüchteten sie in unbekannte Richtung. Die 42-jährige Reinigungskraft wurde leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren fünf Angestellten wurden nicht verletzt, standen aber unter dem Eindruck des Geschehens. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

Mutmaßlicher Schmuckdieb identifiziert

14. Februar (Mitte/Reinickendorf) – Dank des Hinweises eines Justizmitarbeiters sowie Informationen aus der Bevölkerung konnte der Gesuchte, dem zur Last gelegt wird, mehrere Trickdiebstähle im April 2016 begangen zu haben, namhaft gemacht werden. Es handelt sich um einen 33-Jährigen, der der Polizei Berlin bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt ist. Der Mann befindet sich derzeit wegen einer anderen Sache in Baden-Württemberg in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Berlin dauern an.

Rücksichtsloser Raser

13. Februar (Reinickendorf/Wedding) – Die Flucht eines Autofahrers vor der Polizei, von Wedding nach Reinickendorf, endete gestern Nacht mit einem schweren Verkehrsunfall.
Gegen 23.45 Uhr bemerkten Polizisten in der Plantagenstraße ein parkendes Fahrzeug mit einem scheinbar zusammengesackten Mann am Steuer. Auf dem Beifahrersitz entdeckten sie zudem eine Einwegspritze. Als die Beamten den Fahrer ansprachen, startete dieser plötzlich den Wagen und fuhr rückwärts los. Ohne eingeschaltetes Licht raste er mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Wedding. Dabei kam es an der Kreuzung zur Adolfstraße zu einem Zusammenprall mit einem Streifenwagen. Unbeeindruckt setzte er seine Fahrt in Richtung Reinickendorf fort, wobei er Gehwege sowie Grünflächen überfuhr und einen Skoda streifte und dabei beschädigte. Seine Fahrt endete schließlich in der Heiligenseestraße wo er von der Fahrbahn abkam und gegen ein Haltstellenschild sowie einen Baum prallte. Anschließend überschlug sich der Audi und kam auf dem Dach zum Liegen. Die Rettungskräfte der Feuerwehr zogen den 34- jährigen Fahrer durch eine eingeschlagene Seitenscheibe aus dem zwischenzeitlich brennenden Wagen und brachten ihn mit schweren Kopfverletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stehende Mann hatte keinen gültigen Führerschein und wurde bereits mit zwei Haftbefehlen wegen Diebstahlstaten gesucht. Zudem fanden die Beamten in seinem Wagen drei Kügelchen einer mutmaßlichen Droge. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die Heiligenseestraße bis 4.30 Uhr gesperrt. Zum Glück wurden durch die rücksichtslose Fahrweise des Mannes keine weiteren Personen verletzt.

Schmuckdieb mit Bildern gesucht

10. Februar (Reinickendorf/Mitte) – Mit der Veröffentlichung von Lichtbildern sucht die Polizei Berlin nach einem Unbekannten, der im April 2016 in Tegel und Mitte Trickdiebstähle begangen und dabei hochwertige Ringe aus Schmuckläden entwendet hat. Der Gesuchte, der sich als Oleg VOLOBEEV ausgegeben hat, ist 35 bis 40 Jahre alt, etwa 185 cm groß, schlank, weist eine vernarbte Gesichtshaut auf und trägt blonde, leicht gelockte lange Haare mit einem "Pferdeschwanz". Er sprach bei den Taten Englisch mit osteuropäischem Akzent und gebrochenes Deutsch. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm 12 in Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 - 944 401 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.560046.php einsehen.

Mutmaßliche Kioskeinbrecher kamen nicht weit

9. Februar (Reinickendorf) – Einer aufmerksamen Anwohnerin ist die Festnahme zweier mutmaßlicher Kioskeinbrecher durch Beamte des Polizeiabschnitts 12 in der vergangenen Nacht in Reinickendorf zu verdanken. Die Zeugin sah gegen 0.30 Uhr zwei Männer an dem Laden in der Reginhardstraße, die sich an der Fensterfront zu schaffen machten und sie schließlich einschlugen. Die Anwohnerin alarmierte sofort die Polizei und gab den Beamten eine Personenbeschreibung zu den beiden Männern. Offensichtlich bei der Tat gestört, ließen die mutmaßlichen Einbrecher von ihrem Vorhaben ab und flüchteten zunächst. Noch in Tatortnähe nahmen die Polizisten die beiden Tatverdächtigen im Alter von 22 und 23 Jahren fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam das Duo wieder auf freien Fuß.

Erfolgreiche Ermittlungen nach Büroeinbruch

7. Februar (Neukölln/Mitte/Reinickendorf) – Die gemeinsamen Ermittlungen des Einbruchskommissariats der Polizeidirektion 3 mit der Staatsanwaltschaft Berlin haben Hinweise zu einem Büroeinbruch vom 16. Januar 2017 in der Französischen Straße in Mitte ergeben. Es wurde Diebesgut aufgefunden und sieben Tatverdächtige konnten im Zusammenhang mit der Beute ermittelt werden. Bei der Tat wurden mehrere 360°-Kameras sowie weitere technische Geräte entwendet. Teile der Beute wurden kurz darauf im Internet zum Verkauf angeboten, was für die Ermittler eine erste Spur war und zu dem Händler führte. In der Wohnung des 34-Jährigen in Gropiusstadt beschlagnahmten die Beamten bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung am 31. Januar 2017 nicht nur Geräte aus dem Büroeinbruch, sondern auch weitere technische Gegenstände, die nach Wohnungs- und Büroeinbrüchen, Diebstählen aus Hotels sowie am Flughafen Tegel zur Fahndung ausgeschrieben waren. Weitere Recherchen führten zu einem 22-Jährigen in Reinickendorf, bei dem mehrere der entwendeten Kameras entdeckt und beschlagnahmt wurden. Während der Ermittlungen stellten die Beamten auch einen Polizeiauszubildenden fest, der im Besitz einer der gestohlenen Kameras war. Die Ermittlungen wegen Einbruchs sowie gewerbs- und bandenmäßiger Hehlerei, insbesondere zu den aufgefundenen und bislang nicht zugeordneten Beweismitteln sowie den einzelnen Tatbeteiligungen, darunter auch des Auszubildenden, dauern an.

Mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

7. Februar (Reinickendorf) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 12 nahmen gestern Abend in Wittenau zwei mutmaßliche Drogenhändler vorläufig fest. Die Fahnder entdeckten gegen 20.40 Uhr in der Wilhelm-Gericke-Straße einen auf dem Gehweg geparkten Peugeot, in dem nur der Beifahrer saß. Kurz darauf erschien der Fahrer des Wagens und legte eine Tasche auf die Rücksitzbank, stieg ein und fuhr los. Die Polzisten folgten dem Wagen und stoppten diesen in der Straße Alt-Wittenau. Nachdem der Fahrer die Tür geöffnet hatte, drang ein starker, Marihuana typischer Geruch aus dem Auto. Ein Fahnder roch daraufhin an der auf der Rücksitzbank liegenden Tasche. Da sich der Geruch verstärkte, öffnete ein Fahnder die Tasche und entdeckte einen etwa 50 cm x 50 cm großen Plastikbeutel, in dem sich offenbar Marihuana befand. Bei der Durchsuchung der Insassen fanden die Beamten bei dem 16-jährigen Beifahrer in einer Jackentasche eine Plastiktüte mit vermutlich ebenfalls Marihuana. Dazu entdeckten die Beamten bei beiden Geld. Der 18-jährige Autofahrer und sein jugendlicher Begleiter wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 1 übergeben. Anschließend wurden die Wohnungen der mutmaßlichen Drogenhändler mit einem richterlichen Beschluss durchsucht. Dort entdeckten die Fahnder weitere Drogen, Verpackungsmaterialien, Feinwaagen sowie gefälschte Geldscheine. Die Ermittlungen dauern an.

Nach Überfall auf Senior - Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

3. Februar (Reinickendorf) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Tatverdächtigen, der zusammen mit zwei weiteren Männern im August des vergangenen Jahres einen 90-jährigen Mann in Wittenau ausraubt haben soll. In den Vormittagsstunden des 3. August 2016 überfiel das Trio den Senior auf dem Parkplatz der Reichelt-Filiale am Wilhelmsruher Damm. Vor dem Einkauf hob der Überfallene Geld an einem Automaten der Berliner Bank-Filiale in der Oranienburger Straße ab, wobei er bereits von den Männern beobachtet wurde. Gegen 11.30 Uhr umringten ihn die Täter dann auf dem Parkplatz, durchsuchten ihn und raubten seine Geldbörse. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 1 in der Pankstraße 29 in Gesundbrunnen unter der Telefonnummer (030) 4664 - 173113 bzw. - 173100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder der Gesuchten finden Sie auf der Homepage der Polizei unter dem folgenden Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.557229.php

Bespuckt und rassistisch beleidigt

2. Februar (Reinickendorf) – Polizeibeamte nahmen gestern Abend in Reinickendorf einen Passanten vorläufig fest. Nach den Schilderungen eines 44-Jährigen und eines 16 Jahre alten Jugendlichen soll der 41-Jährige gegen 19.50 Uhr in der Auguste-Viktoria-Allee beiden zunächst ins Gesicht gespuckt haben. Anschließend beleidigte der Fußgänger den Jugendlichen rassistisch. Die Bespuckten alarmierten daraufhin die Polizei. Noch in der Nähe wurde der Verdächtige kurz darauf von den Beamten vorläufig festgenommen und nach der Personalienfeststellung am Ort entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.

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