Hermsdorf – Wasser und Wolken bestimmen zurzeit das Geschehen im Hermsdorfer Auenhof. Allerdings erscheinen die Naturgewalten in diesem Fall nicht direkt am Himmel, vielmehr hängen sie in der Galerie unweit des Tegeler ...

Bezirk – Um verlässliche Daten für die Schulplanung zu haben, stellt jeder Bezirk einen Schulentwicklungsplan für einen bestimmten Zeitraum auf. Der Plan für den Bezirk Reinickendorf ist für den Zeitraum 2015 bis 2019, ...

Hockey-Power

Wittenau – Wenn die Saison auf dem Feld unmittelbar bevorsteht, dann bietet der Himbärcup der Berliner Bären auf der Sportanlage Göschenstraße eine willkommene Gelegenheit zur Formüberprüfung. Und so war es auch bei der ...

Hermsdorf – „BERLIN“ steht in großen schwarzen Lettern auf der quietschgelben Umhängetasche. Die­se schwingt leicht nach vorne, als er sich zur Begrüßung tief verbeugt. Masataka Koduka rückt die Brille zurecht, ...

Reinickendorf – Es ging noch einmal hoch her am letzten Spieltag der Tischtennis-Regionalliga Nord in der Sporthalle der Grundschule am Schäfersee in der Baseler Straße. Die Halle war gut besucht, die Männer der Füchse ...

Bezirk – Der Fall sorgte für Empörung und für Schlagzeilen: Im März haben muslimische Eltern in einer Kindertagesstätte in Reinickendorf massiv gegen einen Kita-Erzieher protestiert und mit einer Unterschriftenaktion ...

Bezirk – Die Crème de la Crème der Berlin-Liga hatte sich am vergangenen Wochenende in Reinickendorf angesagt. Eine Woche nach dem Bezirksderby zwischen dem Nordberliner SC und den Füchsen (2:1 für den NOSC) war ...

Bezirk – Jetzt ist es raus, das Sommerprogramm der Volkshochschule. Auf 42 Seiten präsentiert der Bildungsträger rund 200 Kurse für die Haupt­urlaubszeit. Beispielsweise: „Die geheimsten Pasta-Rezepte italienischer ...

Frohnau – Die Freiwillige Feuerwehr Frohnau lud am Ostersamstag zum sechsten Mal zum Osterfeuer vor die Johanneskirche. Nach extremen Wetterlagen der vergangenen zwei Jahre, von Schnee bis Supersonne, mussten die ...

Bezirk – Sie werden wegen ihrer sexuellen Orientierung beschimpft, bespuckt, verprügelt: Weit mehr als 100 Übergriffe auf Schwule, Lesben und Transsexuelle wurden 2016 bei der Berliner Polizei gemeldet, die Dunkelziffer ...

Heiligensee – Das Gelände an der Hennigsdorfer Straße bietet einen traurigen Anblick. Vor dem Pförtnerhäuschen steht ein Bürostuhl, aber der ist ausrangiert, da sitzt schon lange keiner mehr drauf. Und das eiserne Rolltor ...

Tegel – Partyhengste dürfen sich freuen, aber Anwohner befürchten Lärmbelästigungen, Parkplatznot, ein Müllproblem, Urinproben im Vorgarten durch Betrunkene. Das im Sommer zum achten Mal stattfindende Tegeler Hafenfest ...

Biker und Christ

Reinickendorf – „Fahre nie schneller, als dein Schutzengel fliegen kann.“ Diesen Rat gibt Bernd Schade mit Blick auf die vergangene Saison nicht von ungefähr. In der Hauptstadtregion starben 29 Motorradfahrer – neun ...

Tegel – Dort, wo Live-Musik ertönte, ist nun Stille. Dort, wo Menschen sich nach der Arbeit zum Bier und zum Feiern trafen, bleiben die Türen zu. Die Hafenbar im Keller der Seeterrassen an der Wilkestraße 1-5 in Tegel ist ...

 Tegel – Am 4. Mai spricht Prof. Conrad Wiedemann im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe über Wilhelm von Humboldt und sein Ideal des mündigen Menschen. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr in der Humboldt-Bibliothek in der ...

Bezirk/Mitte – Von außen ist der französischen Botschaft am Pariser Platz nicht anzumerken, welche Gartenkunst sich hinter ihren hohen Mauern versteckt. Terrassen mit grazilen Birken und Lavendel auf einem lichten Hof laden ...

Bezirk – Die Trommler auf der Tribüne hauten noch ein wenig vehementer und lauter als sonst auf die Pauke, die Spielerinnen der Spreefüxxe auf der Bank waren längst vom Sitz- in den Stehmodus übergegangen und intonierten ...

Outrigger-Regatta

Konradshöhe – Saisonauftakt: Zum 13. Mal lädt der Berliner Kanu-Club Borussia e. V. (BKCB) die Wassersportler am 29. April zur Regatta „Rund um Scharfenberg“ ein. Traditionell werden alle Bootsklassen drei Runden mit ...

Hermsdorf – Das Auenhof Café der Aagaard Galerie in Alt-Hermsdorf 11 setzt im April seine Liederabendreihe fort: Am 29. April lädt die Band Tha Papapui erneut zu einem atmosphärischen wie klangvollen Abend mit befreundeten ...

Lübars – Der Gasthof Alter Dorfkrug Lübars ist eine Institution im ältesten Dorf von Berlin. Im ersten Einwohnerverzeichnis von Lübars wird 1592 der Bauer Matthias Rathenow als Krugwirt erwähnt. Das heutige ...

Wittenau – „Ob Bier, Käse oder Brot, immer mehr Leute sagen bei einigen Lebensmitteln dem Discounter Lebewohl. Sie wollen zurück zur Handarbeit“, sagt Kaffeeröster Robert Hänsel. Er steht in einer Garage in der ...

Heiligensee – Ein sonniger Märztag: Auf dem Gelände des Schullandheims „Walter May“ werden fleißig Besen und Harken geschwungen. Der Förderverein und gleichzeitige Eigentümer und Betreiber des Schullandheims hat seine ...

Bezirk – Bereits Ende April öffnen die ersten privaten Gärten mit einer frühen Blütenpracht ihre Pforten für alle, die Interesse am Garten und am Gärtnern haben. Zu den Höhepunkten am 20. und 21. Mai können die Besucher ...

Bezirk – Kinder ab elf Jahren dürfen mit dem Fahrrad nicht auf dem Gehweg fahren. Tun sie es dennoch und verursachen dabei einen Unfall, kann das schwerwiegende Folgen haben. Nun verurteilte das Oberlandesgericht Werne in ...

Reinickendorf – Aus der Küche im Erdgeschoss dringt der Duft von frisch angebratenen Zwiebeln. Topfgeklapper wird unterbrochen von lautem Lachen. Ein paar Mieter haben sich zum gemeinsamen Kochen verabredet. Nebenan im großen ...

Ein neues Heim

Lübars – 1,3 Quadratmeter in luftigen neun Metern Höhe mit Ausblick über Lübars: Diese exklusive Immobilie ist einem ebenso exklusiven Kundenkreis vorbehalten, nämlich Ciconia ciconia, dem Weißstorch.

In diesen ...

Heiligensee/Tegel – Dort, wo sich vorher Kleingärten und eine Grünfläche des Ausflugslokals Sommerlust befanden, bohren sich nun direkt neben der alten Kegelhalle Bagger in den märkischen Sand und hinterlassen tiefe Gruben. ...

Bezirk – Xenia Schlingelhof zeigt, was Sache ist. Geschmeidig bewegt sich die 27-Jährige auf dem 9,75 mal 6,40 Meter großen Court. Sie spielt Squash und sie hat es in dieser Sportart weit gebracht. Xenia ist die Nummer 16 in ...

Bezirk – Die Anzahl der Geflügelpest-Fälle und die in diesem Zusammenhang aufgefundenen verendeten Wildvögel hat sich deutlich verringert. Allerdings wurden noch einige Fälle der Krankheit sowohl bei Wildvögeln als auch in ...

Polizeimeldungen aktuell

Verdächtige zu homophoben
Straftaten ermittelt

28. April (Mitte) – Das mit Bildern und Video gesuchte Trio wurde ermittelt. Nach der veröffentlichten Fahndung ging eine Vielzahl von Hinweisen bei dem Polizeilichen Staatsschutz ein, die zur Namhaftmachung der Frau und einem der Männer führten. Zu diesen werden nun intensive Ermittlungen geführt. Der zweite mutmaßliche Angreifer stellte sich gestern auf einem Polizeiabschnitt.

Raub bei Juwelier -
Alle Tatverdächtigen ermittelt

28. April (Mitte/Wilmersdorf) – Gestern Nachmittag nahmen Beamte des Spezialeinsatzkommandos den dritten Tatverdächtigen zu einem Raub in einem Juweliergeschäft im Oktober vergangenen Jahres fest. Durch intensive Ermittlungen des Fachkommissariats des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin wurden bereits im Dezember 2016 zwei mutmaßliche Mittäter des 33-Jährigen festgenommen. Die beiden Männer, 24 und 30 Jahre alt, befinden sich seit dem 14. Dezember 2016 in Untersuchungshaft. Der 33-Jährige wurde gestern gegen 17.15 Uhr in der Nähe eines Parks in Wilmersdorf festgenommen, als er seine zwei großen Hunde ausführte. Die Ermittler stellten bei der anschließenden Durchsuchung eines von dem 33-Jährigen bewohnten Apartments in der Bundesallee unter anderem mehrere Armbanduhren sicher. Die Ermittlungen zur Herkunft dieser Schmuckstücke dauern an.

Schwer verletzter Fahrgast
in BVG-Bus bei Verkehrsunfall

28. April (Pankow) – Bei einem Verkehrsunfall am gestrigen Abend wurde in Heinersdorf ein Mann schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen fuhr gegen 19.30 Uhr ein bisher unbekannter Autofahrer von einem Parkplatz in der Romain-Rolland-Straße auf die Fahrbahn. Vermutlich achtete er nicht auf den herannahenden BVG-Bus der Linie X45. Der 52-jährige Busfahrer konnte einen Zusammenstoß nur durch eine Gefahrenbremsung verhindern. Dadurch stürzte ein 81 Jahre alter Fahrgast. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Senior mit inneren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 1 übernimmt die weitere Bearbeitung.

Festgenommener Fahrraddieb
hatte Drogen dabei

28. April (Spandau) – Zivilfahnder nahmen heute früh in Spandau einen mutmaßlichen Fahrraddieb vorläufig fest. Die Ermittler des Polizeiabschnitts 23 beobachteten gegen 3.15 Uhr an den Fahrradständern am Bahnhof Rathaus Spandau den Mann, der von einem Fahrrad verschiedene Fahrradteile abbaute. Als der mutmaßliche Dieb auf einem mitgebrachten Fahrrad wegfahren wollte, griffen die Fahnder zu und nahmen den 26-Jährigen fest. Neben 30 gestohlenen Fahrradteilen fanden die Polizisten noch geringe Mengen Marihuana, Amphetamin, Haschisch sowie Bargeld. Darüber hinaus entdeckten die Polizisten zwei verbotene Böller. Aufgrund der gefundenen Drogen besteht der Verdacht, dass er mit diesen handelt. Die entdeckten Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der 26-Jährige wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung für das zuständige Kommissariat für Drogendelikte der Polizeidirektion 2 eingeliefert. Er soll einem Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Polizeilicher Schusswaffeneinsatz 
nach Bedrohung

28. April (Kreuzberg) – Nach der Bedrohung von Polizeikräften durch einen Mann in den gestrigen Nachmittagsstunden können die Erstinformationen präzisiert bzw. korrigiert werden. Nach den derzeitigen Ermittlungen soll sich der Vorfall wie folgt ereignet haben: Die Besatzung eines Funkwagens war für Ermittlungen im Klinikum in der Kreuzberger Dieffenbachstraße. Als sie gegen 15.40 Uhr das Krankenhaus verließen, kam plötzlich ein Mann auf sie zu und richtete eine Schusswaffe auf die drei Polizeikräfte. Trotz mehrmaliger Aufforderung, die Waffe fallen zu lassen, und der Androhung des Schusswaffengebrauchs zielte er weiter auf die Beamten. Daraufhin gab einer der Polizisten einen Schuss auf den Angreifer ab. Der Schuss traf den 26-jährigen Mann im Bereich des Unterbauchs und verletzte ihn schwer. Er wurde sofort operiert; Lebensgefahr besteht jedoch nicht.
Wie in allen Fällen, bei denen Personen durch den Schusswaffeneinsatz von Polizisten verletzt werden, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Wie sich bei den anschließenden Ermittlungen herausstellte, handelte es sich bei der Waffe des 26-Jährigen um eine Schreckschusswaffe.
Der bereits wegen Waffendelikten bei der Polizei bekannte Mann soll wegen seines psychischen Zustands einem Amtsarzt für eine Unterbringung vorgestellt werden.

(K)ein Kinderspiel – das
Präventionstheater der Polizei Berlin
mit Kindern für Kinder
startet in der Polizeidirektion 3

28. April (Mitte) – Am 5. Mai 2107 findet die Premiere von „(K)ein Kinderspiel“, ein Präventionsprojekt gegen sexuellen Missbrauch von Kindern, in der Polizeidirektion 3 statt. Damit wird das Theaterstück, welches seit nunmehr zwölf Jahren vornehmlich in der Polizeidirektion 1 (Pankow und Reinickendorf) gespielt wurde, jetzt auch mit den Kindern und für die Kinder im Stadtbezirk Mitte aufgeführt. Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klassenstufe können beim Besuch des Theaterstücks „(K)ein Kinderspiel“ lernen, in welchen Situationen sie auf ihr Bauchgefühl hören und mit einem lauten „NEIN“! eine Grenze aufzeigen sollten. In altersgerechter Interaktion vermittelt ein Känguru namens „Huggy“ mit Polizeiweste und Polizeimütze den Kindern, dass nicht jeder Fremde - aber vor allem auch nicht jeder Bekannte - gute Absichten verfolgt. Die Stiftung Hänsel und Gretel fördert mit über 515 bundesweiten Projekten Kinderbewusstsein! Sie schützt Kinder vor Gewalt und Missbrauch, hilft kindlichen Opfern und deren Familien und sorgt somit für mehr Aufmerksamkeit für Kinder! Hänsel und Gretel bringt Erwachsene dazu, die Welt mit Kinderaugen zu sehen! Die Stiftung ist Kooperationspartner und Förderer des Projektes “(K)ein Kinderspiel“, welches seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 mit Schülern der Vineta Grundschule in Mitte einstudiert wird.
Weitere Informationen zu „(K)ein Kinderspiel“ finden Sie im Internet unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/kids-teens/artikel.156223.php

Sachbeschädigungen

28. April – In Friedrichshain, Neukölln und Alt-Treptow kam es in der vergangenen Nacht zu Sachbeschädigungen an Gebäuden. In einem Fall wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Friedrichshain – Gegen 23.45 Uhr bemerkte ein Sicherheitsmitarbeiter, dass Unbekannte einen leerstehenden Neubau in der Rigaer Straße mit Farbe beschädigt hatten. Offenbar hatten sie insgesamt 25 Farbbeutel gegen die Fassade geworfen.
Neukölln – Rund 15 Minuten später, gegen Mitternacht, bemerkten Mitarbeiter einer Bar in der Weserstraße eine verdächtige Personengruppe, die sich fluchtartig in Richtung Reuterplatz entfernte. Kurz darauf stellten sie dann fest, dass das Gebäude, in dem sich neben der Bar auch ein Hostel befindet, mit Farbbeuteln beworfen worden war.
Treptow-Köpenick– In der Straße Am Treptower Park nahmen Polizeibeamte einen 19-Jährigen vorläufig fest, der in Verdacht steht, einen Schriftzug gegen eine Fassade des Park Centers geschmiert zu haben. Ein Zeuge hatte gegen 1.30 Uhr zwei Personen bemerkt, die sich auf der Rückseite des Parkhauses aufhielten und sich nach seiner Einschätzung verdächtig verhielten. Daraufhin hatte er die Polizei verständigt. Als die Beamten wenig später eintrafen, rannten beide davon. Den 19-Jährigen konnten die Polizisten jedoch einholen und nahmen ihn fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er wieder entlassen.

Festnahme nach Überfall

28. April (Reinickendorf) – Überfallen wurde in der vergangenen Nacht in Reinickendorf eine Café-Bar. Gegen 23.50 Uhr betraten nach bisherigen Ermittlungen zwei mit Schal und Kapuze maskierte Männer die Bar in der Ollenhauer Straße und sollen mit Messer und Schusswaffe eine 26-jährige Angestellte und anwesende Gäste bedroht haben. Während ein Räuber die Kellnerin und die Gäste in Schach gehalten habe, soll sich sein Komplize hinter den Tresen begeben und dort verschiedene Behältnisse einschließlich der Kasse durchwühlt haben. Mit Geld und Zigaretten flüchteten die Räuber anschließend zu einem gegenüberliegenden Parkhaus eines Supermarkts. Da die Ausfahrten verschlossen waren, liefen die Räuber zum Geschäftseingang. Ein 23-jähriger Zeuge war den Flüchtenden gefolgt, woraufhin es zu einem Gerangel kam. Während alarmierte Zivilfahnder vom Polizeiabschnitt 14 einen Tatverdächtigen festnahmen, konnte der Komplize entkommen. Der 20-Jährige wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung für das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 eingeliefert. Verletzt wurde niemand.

Schwer verletztes Kind

28. April (Lichtenberg) – Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Kind schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 76-Jährige gegen 18.20 Uhr mit ihrem Toyota in der Vincent-van-Gogh-Straße in Richtung Falkenberger Chaussee unterwegs und hielt an der Randowstraße an einem Zebrastreifen an, da Fußgänger die Vincent-van-Gogh-Straße überqueren wollten. Als sie wieder anfuhr, erfasste die Autofahrerin mit ihrem Wagen den Zwölfjährigen, der nach Angaben von Zeugen zügig auf einem Tretroller von links über den Zebrastreifen gefahren kam. Der Junge erlitt bei dem Zusammenstoß einen Beinbruch. Rettungssanitäter brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Mit Dessous auf frischer Tat geschnappt

28. April (Pankow) – Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Weißensee einen mutmaßlichen Einbrecher vorläufig fest. Ersten Ermittlungen zufolge hörte ein Anwohner der Gustav-Adolf-Straße gegen 2.35 Uhr das Klirren von Glas und schaute aus einem Fenster seiner Wohnung. Hierbei habe er einen Mann gesehen, welcher gerade in ein gegenüberliegendes Bekleidungsgeschäft für Damen einbrach. Aus dem Fenster heraus sprach er den Mann an, welcher daraufhin mit Beute in der Hand Richtung Langhansstraße flüchtete. Alarmierte Polizisten des Abschnittes 14 entdeckten den mutmaßlichen Einbrecher wenig später zwischen geparkten Autos in der Langhansstraße und nahmen ihn fest. Der 24-Jährige hatte die Dessous über seine Kleidung gezogen. Er wurde zu einer Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen. Auf die Dessous musste er jedoch verzichten. Eine Atemalkoholüberprüfung bei dem 24-Jährigen ergab zudem einen Wert von etwa 1,1 Promille.

Geschlagen und beraubt

28. April (Spandau) – Ein Mann wurde in der vergangenen Nacht in Siemensstadt geschlagen und beraubt. Nach bisherigen Erkenntnissen hob der 28-Jährige gegen 22.15 Uhr an einem Geldautomaten am Siemensdamm Geld ab und ging anschließend zu einem nahegelegenen Parkplatz. Dort habe ihn ein Unbekannter angesprochen und unter einem Vorwand zu einem Auto gelockt. Während der Mann den Geldabheber dann an dem Wagen mit einer Schusswaffe bedroht habe, kam ein weiterer Mann hinzu. Beide hätten dann die mitgeführte Tasche des 28-Jährigen gefordert. In der Annahme, einem makabren Scherz aufgelaufen zu sein, verweigerte der Bedrohte die Herausgabe dieser. Daraufhin soll ihm ein Räuber mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, wodurch der 28-Jährige leichte Verletzungen erlitt. Anschließend gab der Angegriffene die Tasche heraus und die Räuber flüchteten damit in Richtung Stadtautobahn. Mit ihnen soll noch ein dritter Mann geflüchtet sein, welcher entfernt an einem Betonpfeiler gewartet haben soll. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2.

Radlerin bei Verkehrsunfall
schwer verletzt

27. April (Kreuzberg) – Heute früh wurde eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg schwer verletzt. Gegen 6 Uhr befuhr die 48-Jährige die Skalitzer Straße in Fahrtrichtung Schlesisches Tor. Nach den bisherigen Erkenntnissen, soll sie hierbei das Rotlicht an der Wiener Straße missachtet haben. Ein 42-jähriger Mercedes-Fahrer, der auf der Oranienstraße in Richtung Wiener Straße unterwegs war, stieß mit der Frau zusammen. Rettungskräfte brachten die Radfahrerin mit Verletzungen am Rücken zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die Unfallbearbeitung übernommen.

Fußgängerin schwer verletzt

27. April (Pankow) – In Pankow wurde heute Vormittag eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr der 56-jährige Fahrer eines Fiats gegen 9.30 Uhr mit seinem Kastenwagen auf der Elsa-Brändström-Straße in Richtung Prenzlauer Allee. Beim Abbiegen nach rechts in die Neumannstraße stieß er mit einer 73 Jahre alten Passantin zusammen. Die Fußgängerin stürzte und verletzte sich schwer an der Hüfte. Sie kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Drogenhändlerbande zerschlagen -
Haftbefehle und
Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

27. April (Charlottenburg-Wilmersdorf/Spandau) – Nach umfangreichen Ermittlungen von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft Berlin wurden gestern im Verlauf des Tages Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse in Charlottenburg, Spandau, Tiergarten und Neukölln vollstreckt. Gegenstand der Ermittlungen war ein seit Dezember 2016 bandenmäßig durchgeführter Drogenhandel im Bereich der U-Bahnlinie U7 zwischen den U-Bahnhöfen Jakob-Kaiser-Platz und Rathaus Spandau. Acht Männer im Alter von 21 bis 55 Jahren und eine 37-jährige Frau stehen im Fokus der Ermittlungen. Die Fahnder beschlagnahmten bei den Durchsuchungen der Wohn- und Aufenthaltsorte rund 160 g Heroin, etwa 80 g Kokain, 105 g Streckmittel, vier Blister Tilidin sowie eine Vielzahl von weiteren Beweismitteln, deren Auswertungen noch laufen. An den polizeilichen Maßnahmen waren rund 90 Polizeibeamte beteiligt. Die Ermittlungen dauern an.

Frauen mit Reizgas attackiert

27. April (Spandau) – Im Ortsteil Falkenhagener Feld und in Staaken wurden in der vergangenen Nacht zwei Frauen mit Reizgas attackiert. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 18-Jährige gegen 1.15 Uhr in der Falkenseer Chaussee unterwegs, als ihr ein Unbekannter unvermittelt ein Reizgas ins Gesicht gesprüht und anschließend die Handtasche entrissen habe. Damit flüchtete der Räuber in Richtung Erzgebirgsweg. Mit Augenreizungen und Schmerzen im Gesicht wurde die Überfallene in ein Krankenhaus gebracht, aus dem sie nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurde.
Während der Ermittlungen wurde bekannt, dass gegen 0.25 Uhr an einer Haltestelle an der Heerstraße Ecke Magistratsweg ein Mann versucht hatte, einer 24-Jährigen die Handtasche zu rauben. Der Unbekannte trat aus dem Dunkel hervor und soll der jungen Frau ein Reizgas ins Gesicht gesprüht haben. Ein anschließendes Wegreißen der Tasche misslang, da in diesem Augenblick ein Linienbus der BVG die Haltestelle anfuhr. Daraufhin flüchtete der Räuber ohne Beute. Die Augenreizung der 24-Jährigen wurde von Rettungssanitätern am Ort behandelt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen und prüft Zusammenhänge zwischen den beiden Taten.

Nach räuberischem Diebstahl –
Polizei bittet um Mithilfe

27. April (Spandau) – Mit der Veröffentlichung eines Bildes sucht die Polizei Berlin nach einem Mann, der im Dezember vergangenen Jahres eine Krankenschwester des Vivantes Klinikum Spandau verletzt haben soll. Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll der Gesuchte am 28. Dezember 2016, gegen 11.45 Uhr, Bargeld und ein Handy aus einem Patientenzimmer des Klinikums in der Neuen Bergstraße gestohlen haben. Die damals 27 Jahre alte Krankenschwester ertappte den Mann und versuchte, ihn an der Flucht zu hindern. Der Mann soll die Mitarbeiterin dann gegen eine Glastür gestoßen haben, so dass sie leichte Verletzungen erlitt. Anschließend gelang ihm mit der Beute die Flucht. Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt den Gesuchten und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 in der Charlottenburger Chaussee 75 in 13597 Berlin-Spandau unter der Rufnummer (030) 4664 – 27 31 15 (innerhalb der Bürodienstzeit) oder (030) 4664 – 27 11 00 (außerhalb der Bürodienstzeit) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des Gesuchten können Sie unter: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.584944.php einsehen.

Tote Frau in Einfamilienhaus
Mordkommission ermittelt

27. April (Marzahn-Hellersdorf) – In einem Einfamilienhaus in Kaulsdorf wurde gestern Nachmittag eine Frau leblos aufgefunden. Eine Angehörige entdeckte gegen 16.50 Uhr in dem Haus im Münsterberger Weg den Leichnam der 45-jährigen Frau und alarmierte die Polizei. Die Frau könnte Opfer eines Tötungsdeliktes geworden sein. Sie soll heute obduziert werden. Die Ermittlungen übernahm die 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin.

Mann offenbar aus Fenster gestoßen
Festnahme

27. April (Lichtenberg) – Ein Mann soll gestern Nachmittag in der Rudolf-Grosse-Straße in Karlshorst aus dem Fenster eines Wohnheims gestoßen worden sein. Nach Angaben von Zeugen soll der 24-jährige Bewohner des Heims aus seinem im Hochparterre gelegenen Zimmer gegen 16.50 Uhr von einem Gleichaltrigen, der ebenfalls in dem Wohnheim lebt, geschubst worden sein. Der Gestoßene erlitt Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zu dem Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes führt die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin.

Schwerverletzte Fußgängerin

27. April (Tempelhof) – Schwer verletzt wurde in der vergangenen Nacht eine Fußgängerin in Mariendorf. Nach Angaben von mehreren Zeugen war ein 48-Jähriger gegen 22.45 Uhr mit seinem BMW in der mittleren Spur des Mariendorfer Damms in Richtung Eisenacher Straße unterwegs. In Höhe Strelitzstraße soll von links die 39-jährige Passantin auf die Fahrbahn gelaufen sein. Der BMW-Fahrer soll noch eine Gefahrenbremsung eingeleitet haben, konnte jedoch einen Zusammenstoß mit der Fußgängerin nicht mehr verhindern. Die 39-Jährige erlitt Kopf- und Rumpfverletzungen sowie Verletzungen an Armen und Beinen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und verblieb stationär. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4.

Überfall auf Spätkauf

27. April (Kreuzberg) – Überfallen wurde in der vergangenen Nacht ein Spätkauf in Kreuzberg. Gegen 23.20 Uhr betraten zwei maskierte Männer einen Spätkauf in der Naunynstraße. Während ein Maskierter einen 19-jährigen Angestellten mit einem Messer bedrohte und Geld forderte, ging der Komplize sofort in die hinteren Räume. Dadurch wurde der dort schlafende 57-jährige Inhaber wach und machte lautstark auf sich aufmerksam. Daraufhin flüchteten die Räuber ohne Beute in Richtung U-Bahnhof Görlitzer Park. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5.

Auto brannte in Parkhaus

27. April (Steglitz) – In einem Parkhaus in Steglitz brannte gestern Nachmittag ein Auto. Gegen 16.30 Uhr ging eine 51-Jährige zu ihrem in einem Parkhaus in der Düppelstraße stehenden Mercedes, bemerkte an ihrem Wagen die zerstörte Scheibe der Beifahrertür und entdeckte auf dem Beifahrersitz ein Paar brennende Socken. Auf dem Weg zu einem Notrufmelder bemerkte die 51-Jährige einen geparkten Opel, in dem es brannte. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen und stellte ein zerstörtes Dreiecksfenster an dem Auto fest. Das zuvor brennende Paar Socken in dem Mercedes hatte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes herausgeholt, so dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Die Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin.

Homophob beleidigt und verletzt

26. April (Neukölln) – Am 25. April zeigte ein 22-jähriger Mann auf einem Polizeiabschnitt an, dass er am Vortag dreimal nacheinander von verschiedenen Personen homophob beleidigt und geschlagen wurde.
Nach seinen Angaben wurde er am 24. April gegen 6 Uhr an der Ilse- Ecke Schierker Straße im Vorbeilaufen von zwei entgegenkommenden Männern mehrfach und lautstark beleidigt. Der 22-Jährige lief weiter und wurde wenig später an der Kreuzung Fuldastraße Ecke Sonnenallee erneut von zwei Unbekannten homophob beleidigt.
Gegen 6.50 Uhr wurde er an der Einmündung Weser- Ecke Fuldastraße von einer achtköpfigen Personengruppe umringt, beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Der 22-Jährige konnte den Angreifern entkommen, die Personengruppe flüchtete in verschiedene Richtungen.
Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung übernommen.

Uhren brutal geraubt –
Belohnung ausgelobt

26. April (Charlottenburg) – Bisher konnte der abgebildete Unbekannte trotz intensiver Ermittlungen nicht identifiziert werden. Daher hat die Staatsanwaltschaft Berlin nun eine Belohnung ausgelobt:
Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, durch die der oder die Täter überführt werden kann/können, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro (Fünftausend Euro) ausgelobt. Die Kriminalpolizei der Direktion 2 bittet die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe und hat folgende Fragen:
Wer kennt den Täter und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
Wer kennt eine Person, die solch eine schwarze Jacke mit weißem Adidas-Aufdruck auf dem Rücken besitzt?
Wer kann Angaben zu dem Tatfahrzeug, einem grauen Fiat 500, machen?
Wer wurde Zeuge von einem der vier Überfälle und hat sich noch nicht bei der Polizei gemeldet?
Wer kann sonstige Angaben machen, die zur Aufklärung der Taten führen können?
Hinweise nimmt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 in der Charlottenburger Chaussee 75, 13597 Berlin-Spandau unter der Rufnummer (030) 4664 – 273117 (innerhalb der Bürodienstzeit) oder unter (030) 4664 – 271100 (außerhalb der Bürodienstzeit) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung der Belohnung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Bilder und eine Videosequenz des Gesuchten können Sie unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.585581.php einsehen.

Tatverdächtiger mit Bildern gesucht
Die Polizei bittet um Mithilfe

26. April (Wilmersdorf) – Mit der Veröffentlichung von Bildern sucht die Polizei nach einem Mann, der in einer U-Bahn einen anderen Fahrgast mit einer Glasflasche in Wilmersdorf verletzt haben soll. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der 53-Jährige am 15. Januar 2017 gegen 4.40 Uhr in der U-Bahn der Linie U 7 in Fahrtrichtung Rudow unterwegs. Zeugenaussagen zufolge fiel das spätere Opfer den anderen Fahrgästen durch seinen alkoholisierten Zustand und lautes Sprechen auf. Der Unbekannte soll daraufhin den 53-Jährigen mehrfach zur Ruhe aufgefordert haben. Als er dieser Aufforderung nicht nachkam, sei der Gesuchte aufgestanden und habe ihm eine Bierflasche auf den Kopf geschlagen, die dabei zerbarst. Der Mann verließ die Bahn am U-Bahnhof Berliner Straße in unbekannte Richtung. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Der Tatverdächtige ist 20 bis 30 Jahre alt und ungefähr 175 cm groß, hat eine kräftige Figur und schwarze Haare. Zur Tatzeit hatte er einen dunklen Dreitagebart. Er war mit einer schwarzen Daunen-/Kapuzenjacke, einer schwarzen Hose mit deutlich abgesetzten hellen Nähten und hellen Sportschuhen bekleidet. Schräg über der Schulter trug er einen hellen Rucksack mit schwarz abgesetzten Taschen.
Die Ermittler fragen:
Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person und deren Aufenthaltsort machen?
Wer kann sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nehmen das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 in der Charlottenburger Chaussee 75 in 13597 Berlin unter den Rufnummern (030) 4664 – 273320/46 (Bürodienstzeiten) und (030) 4664 – 271100 (Dauerdienst), per Fax (030) 4664 – 273399 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des Tatverdächtigen können unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.584026.php  eingesehen werden.

Verkehrsunfälle mit Motorradbeteiligung

26. April (Pankow/Lichtenberg) – Bei Unfällen mit Motorradbeteiligung wurden gestern Abend in Prenzlauer Berg und Fennpfuhl zwei Frauen schwer und ein Mann leicht verletzt.
Pankow – Nach den bisherigen Aussagen befuhr ein 47-jähriger Mann mit seiner Yamaha gegen 18.45 Uhr die Knaackstraße in Richtung Prenzlauer Allee. In Höhe der Rykestraße soll unvermittelt eine 74 Jahre alte Fußgängerin, eine australische Touristin, auf die Straße getreten sein. Beide stießen zusammen. Die 74-Jährige erlitt eine schwere Beinverletzung und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Kradfahrer konnte nach ambulanter Behandlung seiner Verletzungen die Klinik wieder verlassen.
Lichtenberg – Nach ersten Ermittlungen befuhr eine 37-jährige Frau mit ihrer Yamaha die Landsberger Allee in Richtung Innenstadt. Gegen 19.10 Uhr verlor sie aus noch ungeklärter Ursache kurz nach der Kreuzung Landsberger Allee/Franz-Jacob-Straße/Judith-Auer-Straße die Kontrolle über ihre Maschine, stürzte und erlitt Verletzungen am ganzen Körper. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurde. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Landsberger Allee in Höhe der Unfallstelle in Richtung Mitte bis kurz nach 20 Uhr gesperrt.

Mutmaßlicher Fahrer
nach Unfallflucht ermittelt

25. April (Friedrichshain-Kreuzberg) – Dank einer aufmerksamen Zeugin konnte das Unfallfahrzeug schnell ausgemacht und dadurch die Identität eines 35-jährigen Mannes ermittelt werden, der unter dem dringend Verdacht steht, den Unfallwagen gefahren zu haben. Die Frau sah am Morgen nach dem Unfall das beschädigte Carsharing-Fahrzeug in der Scharnweber- Ecke Finowstraße, dass sie zunächst anmieten wollte. Aufgrund der Beschädigungen verzichtete die Frau darauf und verständigte nach der Veröffentlichung des Zeugenaufrufs die Polizei.

Drei sind drei zu viel -
Zwei Festnahmen

25. April (Charlottenburg) – Zivilpolizisten des Abschnitts 25 nahmen heute früh zwei junge Männer in Heiligensee fest, die im Verdacht stehen, in Charlottenburg Motorräder gestohlen zu haben. Gegen 2 Uhr bemerkten die Beamten in der Schillerstraße einen Citroen Transporter. Zwei Männer stiegen aus und öffneten die Heckklappe. Geräusche ließen darauf schließen, dass größere Geräte oder Sachen eingeladen wurden. Da die Ermittler zudem feststellten, dass die am Citroen angebrachten Kennzeichen gestohlen waren, griffen sie zu. An der Autobahnausfahrt Schulzendorfer Straße hielten sie den Transporter an und nahmen die 19- und 23-jährigen Tatverdächtigen fest. Im Transporter fanden sich drei Motorräder, eine Kawasaki, eine Honda und eine BMW. Die Polizisten brachten die beiden mutmaßlichen Diebe zu einer Gefangenensammelstelle. Dort wurden sie erkennungsdienstlich behandelt und für das Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 eingeliefert. Wem die Motorräder gehören, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

Mann homophob beleidigt und
attackiert - Polizei sucht mit Bildern
und Video nach den Tätern

25. April (Mitte) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach zwei Männern und einer Frau, die im dringenden Verdacht stehen, den 39-jährigen Mann am 4. März 2017 gegen 1.45 Uhr attackiert zu haben. Ermittlungen ergaben, dass die Gesuchten sich in der Straßenbahn der Linie M 10 in polnischer Sprache lautstark abfällig über Schwule geäußert und den Mann homophob beleidigt haben sollen. Einer der Männer soll den 39-Jährigen im weiteren Verlauf angegriffen und ihm mit den Fäusten gegen den Kopf und Oberkörper geschlagen haben. Als der 39-Jährige sich zur Wehr setzte, soll die abgebildete Frau von dem anderen Begleiter eine Bierflasche genommen und dem Mann damit auf den Kopf geschlagen haben. Anschließend flüchtete das Trio aus der Straßenbahn.
Die Gesuchten sind zwischen 20 und 25 Jahre alt und wurden unmittelbar vor sowie nach der Tatbegehung von einer Videokamera aufgezeichnet.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kann Angaben zur Identität und/oder des Aufenthaltsortes der gesuchten Personen geben?
Wer hat sie vor, bei oder nach der Tatbegehung gesehen?
Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu den Gesuchten geben?
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 953 128, per Telefax unter der Nummer (030) 4664 953 199 oder per E-Mail lka531@polizei.berlin.de, über die Internetwache Berlin sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Bilder der Gesuchten und ein Video können im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.567484.php eingesehen werden.

Motorradfahrer schwer verletzt - 
Polizei sucht Unfallzeugen

25. April (Treptow-Köpenick) – Am Freitag, den 21. April, ereignete sich mittags in Oberschöneweide ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr der 30-Jährige mit seiner Yamaha gegen 12 Uhr die Oberspreestraße in Richtung Spindlersfelder Brücke. An dem dortigen Bahnübergang überholte er links einen wartenden Lkw an der sich öffnenden Schranke. Hinter dem Bahnübergang bog ein 53-jähriger Peugeot-Fahrer von rechts aus der Moosstraße kommend nach links in die Oberspreestraße ein. Hierbei berührten sich beide Fahrzeuge. Dadurch verlor der Motorradfahrer die Kontrolle und stieß mit dem Renault eines 49-Jährigen zusammen, der auf der Gegenfahrbahn stand. Der Zweiradfahrer zog bei dem Unfall eine offene Oberschenkelfraktur zu, die stationär in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Der 49-jährige Autofahrer erlitt einen Schock und Prellungen und konnte nach einer ambulanten Behandlung die Klinik wieder verlassen. Am Unfallort befand sich zufällig ein Krankenwagen, dessen Besatzung bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe leistete.
Die Ermittler fragen:
Wer war am 21. April 2017 am Unfallort und kann Angaben zum Unfallhergang machen?
Wer war der Fahrer des Lastwagens, der an der Schranke überholt wurde?
Wer war die Besatzung des Krankenwagens, die am Unfallort Erste Hilfe geleistet hat?Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 in 12489 Berlin- Adlershof, Nipkowstraße 23, unter der Rufnummer (030) 4664 - 672800 oder jede andere Polizeidienstelle entgegen.

Eingeklemmt unter Straßenbahn

25. April (Mitte) – Unter einer Straßenbahn eingeklemmt wurde gestern Abend in Mitte eine Radfahrerin. Nach Angaben einer Zeugin war die Frau gegen 19.10 Uhr in der Zionskirchstraße entgegen der Einbahnstraßenregelung in Richtung Teutoburger Platz unterwegs. Beim Überfahren der Kastanienallee wurde sie von einer von links kommenden Bahn der Linie M1 erfasst, die in Richtung Weinbergsweg fuhr. Die Zweiradfahrerin stürzte und klemmte sich einen Fuß unter der Straßenbahn ein. Nachdem sie befreit worden war, brachte ein Rettungswagen die 30-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 31-jährige Straßenbahnfahrer wurde ambulant behandelt. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3.

Lastwagen erfasst Fußgänger

24. April (Steglitz-Zehlendorf) – In Lichterfelde wurde heute Vormittag ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen soll ein 62-jähriger Fahrer eines Lkw auf dem Hindenburgdamm in Richtung Dürerstraße gefahren sein, um dann gegen 10.55 Uhr nach links in die Klingsorstraße einzubiegen. Beim Abbiegen soll der Sattelzug verkehrsbedingt auf dem Fußgängerüberweg zum Stehen gekommen sein. Beim erneuten Anfahren wurde der 68-jährige Fußgänger erfasst und überrollt. Er kam mit schweren Verletzungen an den Beinen zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt
in Cottbus soll auch Mann
in Berlin getötet haben

24. April (Berlin/Cottbus) – Dank der Kommunikation und des Ermittlungsaustauschs von Mordkommissionen aus Cottbus und Berlin ist es inzwischen gelungen, den Tatverdacht zu zwei Tötungsdelikten gegen einen 34-Jährigen zu erhärten.
Im Zuge von Ermittlungen durch die Cottbusser Mordkommission wegen eines Tötungsdeliktes an einem 65-Jährigen in Finsterwalde vom 30.01.2017 konnte ein 34-Jähriger ermittelt werden. Der Tatverdächtige wurde dann am 7. Februar bei einem Ladendiebstahl am Hermannplatz in Berlin-Neukölln aufgegriffen und festgenommen.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen der Polizeibeamten aus Cottbus fielen dann diverse Überschneidungen zu einem Berliner Tötungsdelikt vom 1. Februar auf, woraufhin die Cottbusser sich mit der ermittelnden 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin in Verbindung setzten. Deren Ermittlungen ergaben unter anderem, dass sich der Festgenommene seit der Tat in Finsterwalde in der Drogenszene rund um den U-Bahnhof Grenzallee bewegt hatte. Dort war er auch regelmäßig mit dem später Getöteten in Kontakt getreten, der selbst drogenabhängig und als Kleindealer tätig war. Zudem konnten Spuren nachweisen, dass er sich am Tatort befunden hatte. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der Festgenommene den 31-Jährigen in Raubabsicht getötet haben.

Motorradfahrer schwer verletzt

24. April (Pankow) – Bei einem Verkehrsunfall heute früh in Weißensee wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr der 61-Jährige mit einer Kawasaki gegen 6.40 Uhr die Berliner Allee und wollte nach links in die Rennbahnstraße abbiegen. Dabei stieß er mit einer 54-jährigen Mercedes-Fahrerin zusammen, die die Berliner Allee in Richtung Buschallee befuhr. Der Zweiradfahrer stürzte und erlitt schwere Beinverletzungen, die stationär in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 1 hat die weiteren Untersuchungen zur Unfallursache übernommen.

Durchsuchungsbeschluss
nach Betäubungsmitteldelikten
erfolgreich vollstreckt

24. April (Treptow-Köpenick) – Nach vorangegangenen Ermittlungen wegen der Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige durchsuchten Polizisten am Freitag eine Wohnung in Adlershof. Gegen 8 Uhr betraten die Beamten auf richterlichen Durchsuchungsbeschluss hin die Wohnung eines mutmaßlichen Betäubungsmittelhändlers in der Altheider Straße. Zu Beginn der Durchsuchung war der Mieter nicht anwesend, jedoch fanden die Ermittler mehrere mit vermutlich Betäubungsmitteln gefüllte Tütchen, Flaschen und Eppendorf-Ampullen. Unter anderem entdeckten die Polizisten einen dreistelligen Bargeldbetrag, eine elektronische Feinwaage, Ectasy-Tabletten und weitere Beweismittel. Zum Ende der Durchsuchungsmaßnahmen kamen der Tatverdächtige und ein Begleiter hinzu. In der Kleidung der beiden Männer fanden die Ermittler ebenfalls mutmaßliches Marihuana, Amphetamine und Testosteron. Während sein Begleiter noch in der Wohnung entlassen wurde, musste sich der mutmaßliche Dealer einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen.

Polizei sucht Zeugen
zu tödlichem Verkehrsunfall

24. April (Reinickendorf) – Im Zusammenhang mit dem am vergangenen Samstag tödlich verletzten Rollstuhlfahrer in Reinickendorf sucht die Polizei Berlin Zeugen.
Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet und sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten, sich mit dem Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2, Alt-Moabit 5a, 10557 Berlin, Tel.: (030) 4664-272800 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Wettbüro überfallen

24. April (Reinickendorf) – Ein maskierter und mit einer Machete bewaffneter Mann hat gestern Abend einen Überfall in einem Wettbüro in Reinickendorf verübt. Aussagen zufolge betrat der Unbekannte gegen 20 Uhr das Geschäft in der Scharnweberstraße, habe den 20 Jahre alten Angestellten mit der Machete bedroht und Geld gefordert. Der Verängstigte kam der Aufforderung nach, und der Kriminelle flüchtete mit seiner Beute. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Betrunkener versucht Motorrad
zu stehlen – Festnahme

24. April (Charlottenburg) – Polizisten nahmen in der vergangenen Nacht in Charlottenburg einen 36-Jährigen fest, der versucht hatte, das Zündschloss eines Motorrades zu manipulieren. Gegen 23.30 Uhr fiel den Beamten der Mann in der Kaiser-Friedrich-Straße auf, als er auffällig lange und scheinbar nervös am Lenker eines abgestellten Suzuki Motorrades herumhantierte. Als plötzlich ein Auto neben ihm hielt, entfernte sich der Mann schlagartig. Die Polizisten sahen sich das Motorrad daraufhin näher an und entdeckten, dass das Schloss des Zweirades offen stand und auch am Lenkradschloss manipuliert worden war. Sie nahmen den sich noch in der Nähe befindenden Mann vorläufig fest. Neben diversem Einbruchswerkzeug hatte er auch zwei Messer bei sich. Der deutlich alkoholisierte 36-Jährige wurde für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert.

Unfall gebaut und weggerannt

24. April (Neukölln) – Zu Fuß entfernte sich gestern Nachmittag ein noch unbekannter Mann nach einem Verkehrsunfall in Buckow. Gegen 17.45 Uhr fuhr der Unbekannte mit einem Audi auf dem Buckower Damm in Richtung Rufacher Weg. Nach Angabe von Zeugen soll der Audi mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. An der Ausfahrt zu einem Parkplatz eines Supermarktes kam es dann zum Zusammenstoß zwischen dem Audi und einem Ford, dessen 33 Jahre alter Fahrer den herannahenden Wagen offenbar übersah als er auf die Fahrbahn fuhr. Durch den Aufprall wurden die Wagen gegen zwei parkende Autos geschleudert. Der 33-Jährige erlitt einen Bruch der Hüfte und einen Milzanriss und wurde von alarmierten Rettungskräften zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der andere Unfallbeteiligte entfernte sich zu Fuß, noch bevor die Polizei eintraf. Die Ermittlungen dauern an.

Nach Partylärm in Wohnung – 
Polizei beendet Feier

23. April (Neukölln) – Wegen des großen Lärms mussten Polizisten heute früh eine Party in einer Wohnung in Neukölln beenden, an der bis zu 90 Personen teilgenommen hatten. Nachdem sich Nachbarn der Partygastgeber gegen 2.40 Uhr über den großen Lärm in der Wohnung des Wohnhauses in der Jonasstraße beschwert hatten, forderten die hinzugerufenen Polizisten die Mieter auf, die Lautstärke zu reduzieren. Dies blieb zunächst ohne Erfolg, da weitere Beschwerden bei der Polizei eingingen und die Beamten das zweite Mal, gegen 3.30 Uhr, an der Wohnungstür klopfen mussten. Die Mieter zeigten sich einsichtig, jedoch ein Teil der Gäste nicht, da die Beamten nun von den Feiernden beleidigt und aufgefordert wurden, das Haus zu verlassen. Kurze Zeit später attackierten mehrere Personen zwei Polizistinnen an der Eingangstür zur Wohnung, schlugen auf die Beamtinnen ein und bespuckten sie. Einsatzbeamte setzten das Pefferspray gegen die Angreifer ein, alarmierten weitere Beamte zur Wohnung, woraufhin sich die Situation beruhigte. Bei der Räumung der Wohnung stellte sich heraus, dass bis zu 90 Gäste in der Wohnung feierten. Weil sich einige ehemalige Gäste auch auf der Straße zur Wehr setzten, indem sie die Beamten bespuckten und nach ihnen schlugen, mussten die Polizisten die Betroffenen abdrängen und von sich schubsen. Zwei alkoholiserte Tatverdächtige, eine 28-jährige Frau sowie ein 26-jähriger Mann, wurden vorübergehend festgenommen und zur Blutentnahme gebracht. Die Beamten leiteten Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ein. An dem Einsatz waren rund 30 Polizisten beteiligt, von denen eine Beamtin leicht verletzt wurde.

Mann fremdenfeindlich
beleidigt und geschlagen

23. April (Hellersdorf) – Aus einer Gruppe von drei bis vier Personen heraus wurde gestern Abend ein Mann in Hellersdorf attackiert und geschlagen. Kurz nach 18 Uhr stand der 24-jährige türkische Staatsbürger auf dem Gehweg der Neue Grottkauer Straße Ecke Erich-Kästner-Straße, als er aus der Gruppe heraus zunächst fremdenfeindlich beleidigt wurde. Als der Mann über sein Handy die Polizei alarmierten wollte, schlug einer der Männer ihm mit der Faust ins Gesicht. Durch die Wucht des Schlages stürzte der 24-Jährige, woraufhin die Unbekannten ihn auf dem Gehweg liegend traten. Anschließend entfernte sich die Gruppe unerkannt. Der Angegriffene erlitt leichte Verletzungen, die zunächst nicht behandelt werden mussten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen der fremdenfeindlichen Tat.

Räuber stürzte und erlitt Beinbruch

23. April (Friedrichshain) – Ein mutmaßlicher Räuber erlitt in der vergangenen Nacht bei seiner Flucht in Friedrichshain einen Beinbruch. Gegen 23 Uhr kontrollierte ein 47-jähriger Sicherheitsdienstmitarbeiter den 55-jährigen Mann in einem Lebensmittelmarkt in der Revaler Straße, da er Lebensmittel in seiner Tasche versteckt hatte, die von ihm zuvor nicht bezahlt wurden. Der Tatverdächtige wehrte sich gegen seine Überprüfung und schlug dem Mitarbeiter mit der Faust ins Gesicht. Anschließend rannte der Mann mit seiner Tasche aus dem Geschäft und stürzte unmittelbar vor dem Lebensmittelmarkt und zog sich die Beinverletzung zu. Nachdem seine Personalien geklärt waren, kam er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter erlitt eine leichte Verletzung im Gesicht, die zunächst nicht behandelt werden musste. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die weiteren Ermittlungen.

Mitarbeiter der BVG
attackiert und verletzt

23. April (Pankow) – Leichte Augenverletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten, erlitt ein Fahrscheinkontrolleur in der vergangenen Nacht in Weißensee. Der 25-jährige Mitarbeiter kontrollierte mit seinem Kollegen die Fahrscheine von Fahrgästen in der Straßenbahn der Linie M4, die in Richtung Falkenberg unterwegs war. In der Buschallee stiegen der Mitarbeiter und sein Kollege gegen 22.30 Uhr mit einem Fahrgast aus, da dieser keinen Fahrschein vorzeigen konnte und die Personalien für das erhöhte Beförderungsentgeld festgestellt werden mussten. Der Mann griff nun in seinen Rucksack, holte ein Pfefferspray heraus und sprühte damit dem 25-Jährigen ins Gesicht. Anschließend flüchtete der mutmaßliche „Schwarzfahrer“ vom Tatort. Dummerweise ließ er jedoch seinen Rucksack zurück, in dem seine Versicherungskarte steckte und er namentlich ermittelt werden konnte. Bei dem Renitenten handelt es sich um einen 26-jährigen Mann, der zudem ein Tütchen mit Drogen in seinem Gepäck hatte, das nun zur „Aufbewahrung“ bei der Polizei liegt.

Nach Unfallflucht –
Polizei sucht nach Fahrer eines
Autos einer Carsharing-Firma

23. April (Friedrichshain) – Derzeit noch unbekannt ist der Fahrer eines Autos, das in der vergangenen Nacht einen Fußgänger in Friedrichshain erfasst und schwer verletzt hatte. Bisherigen Ermittlungen zufolge lief der 23-jährige Fußgänger gegen 0.50 Uhr vom Gehweg aus kommend zwischen geparkten Fahrzeugen hindurch auf die Fahrbahn der Kopernikusstraße. Dort wurde der junge Mann von dem Fahrzeug erfasst, das in der Kopernikusstraße in Richtung Gärtnerstraße unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Fußgänger einen angebrochenen Wirbel sowie eine Kopfverletzung. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wo er sich derzeit außer Lebensgefahr befindet. Der Fahrer des Carsharing-Wagens entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den schwerverletzten Mann zu kümmern. In diesem Zusammenhang haben die Verkehrsermittler folgende Fragen:
Wer hat den Verkehrsunfall in der vergangenen Nacht in der Kopernikusstraße beobachtet und kann Angaben zum Fluchtfahrzeug machen?
Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst in der Polizeidirektion 5 unter der Telefonnummer (030) 4664 – 572 800 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Bei Streitigkeiten mit Messer verletzt

23. April (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht wurde eine Frau in Reinckendorf bei Streitigkeiten verletzt. Gegen 22.10 Uhr geriet die 21-Jährige in einer Wohnung im Grünrockweg mit ihrem 26-jährigen Lebensgefährten in Streit. Hierbei soll der Tatverdächtige die junge Frau mit einem Messer attackiert und dabei am Hals sowie am Bein verletzt haben. Rettungskräfte brachten die Frau zur Behandlung in ein Krankenhaus, das sie auf eigenen Wunsch bereits wieder verließ. Polizisten nahmen den Angreifer vorübergehend fest. Das Fachkommissariat der Polizeidiretkion 1 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach Verkehrsunfall geflüchtet

23. April (Lichtenberg) – Gestern Abend kam es in Alt-Hohenschönhausen zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 20-jähriger Mann gegen 20.40 Uhr mit seinem Pkw Suzuki die Gehrenseestraße in Richtung Hohenschönhauser Straße. Ein unbekannt gebliebener Autofahrer bog aus der Wollenberger Straße nach rechts in die Gehrenseestraße ein, ohne die Vorfahrt zu beachten. Dabei kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Vorfahrtmissachtende entfernte sich anschließend ohne anzuhalten vom Unfallort. Rettungskräfte brachten den Suzuki-Fahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Sein ebenfalls 20-jähriger Beifahrer klagte über Schmerzen am Oberkörper. Zeugenaussagen zufolge soll es sich bei dem Fluchtfahrzeug um einen roten Alfa Romeo gehandelt haben. Die weitere Bearbeitung bzw. Suche nach dem unbekannten Fahrer führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6.

Schwerverletzter Fußgänger

23. April (Pankow) – In der vergangenen Nacht wurde ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der 58-jährige Mann gegen 0.45 Uhr die Fahrbahn der Greifswalder Straße in Richtung Storkower Straße bei Rot betreten haben. Ein 61-jähriger BMW-Fahrer, der die Greifswalder Straße in Richtung Berliner Allee befuhr, konnte nicht mehr rechtszeitig bremsen und erfasste den Fußgänger. Rettungskräfte brachten den Mann mit Knochenbrüchen an beiden Beinen und Verletzungen am Kopf zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

Vermisster wieder da

23. April (Reinickendorf) – Der 37-Jährige, der seit dem 18. April 2017 vermisst wurde, ist wieder da. Bundespolizisten entdeckten den Mann in der vergangenen Nacht gegen 0.30 Uhr am S-Bahnhof Wannsee und übergaben ihn seiner Mutter.

Tödlicher Verkehrsunfall

22. April (Reinickendorf) – Bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf ist heute Vormittag ein Rollstuhlfahrer ums Leben gekommen. Der 67-Jährige befuhr gegen 9 Uhr mit seinem elektrischen Rollstuhl die Ollenhauerstraße in Richtung Waldstraße. Als er nach links in die Kienhorststraße einbiegen wollte, übersah er vermutlich den entgegenkommenden Renault eines 63-Jährigen, der in Richtung Kurt-Schumacher-Damm unterwegs war. Es kam hierbei zum Zusammenstoß. Der Rollstuhlfahrer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen der alarmierten Polizisten und Rettungskräften noch am Unfallort gestorben ist.
Der Autofahrer wurde leicht verletzt zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Seine 11-jährige Tochter, die auf der Rückbank des Fahrzeugs gesessen hatte, blieb unverletzt.
Für den Zeitraum der Unfallaufnahme durch den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 war die Ollenhauerstraße für rund fünf Stunden gesperrt.

Auseinandersetzung vor Restaurant

22. April (Schöneberg) – Wegen eines schweren Landfriedensbruchs mussten gestern Abend Polizisten zu einem Restaurant in Schöneberg ausrücken. Zeugenangaben zufolge sollen sich gegen 19.20 Uhr mehrere Personen vor der Lokalität in der Lietzenburger Straße gegenüber gestanden haben, die unter anderem mit Messern, Macheten und Kuhfüßen bewaffnet gewesen sein sollen. Zuvor sei eine der Gruppen mit einem Auto vor das Restaurant gefahren und habe sich dann mit weiteren Personen, die zu Fuß dorthin kamen, zusammengeschlossen. Die späteren Kontrahenten befanden sich in der Lokalität und seien dann, ebenfalls bewaffnet, vor dieses getreten. Beide Gruppen, deren Anzahl unklar ist, sollen sich nun gegenüber gestanden und verbal bedroht haben. Als alarmierte Polizisten eintrafen, flüchtete der Großteil beider Gruppen, so dass eine körperliche Auseinandersetzung verhindert werden konnte. Ein 33-Jähriger, der beteiligt gewesen sein soll, wurde vorläufig festgenommen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein Messer, welches sie sicherstellten. Das Fahrzeug, ein KIA, ließen die Geflüchteten zurück. In diesem fanden die Polizisten Beweismittel. Die Ermittlungen, vor allem zu den Hintergründen, dauern an.

Verletzte bei Verkehrsunfällen

22. April – Zum Teil schwere Verletzungen trugen Personen bei Unfällen in Charlottenburg – Vermutlich auf Grund ihres gesundheitlichen Zustandes wollte eine 23-jährige Smart-Fahrerin gegen 19.30 Uhr die Stadtautobahn BAB 100, die sie in Richtung Nord befuhr, verlassen. Hierzu wechselte sie in Höhe der Rudolf-Wissel-Brücke den Fahrstreifen und stieß gegen einen 51 Jahre alten Motorradfahrer, der stürzte. Das Motorrad rutschte gegen den LKW eines 37-Jährigen, in dem es sich verkeilte. Eine 43 Jahre alte Mercedes-Fahrerin wurde ebenfalls von der Smart-Fahrerin getroffen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer und die 23-Jährige mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Die anderen beiden Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Auf Grund der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten war die BAB 100 in Höhe der Unfallstelle zum Teil komplett für rund eineinhalb Stunden gesperrt.
Schöneberg – Gegen 20.20 Uhr parkte ein 28 Jahre alter Ford-Fahrer seinen Wagen aus einer Parklücke in Martin-Luther-Straße aus. Vermutlich übersah er dabei eine 68-jährige Fußgängerin, die die Fahrbahn überquerte. Die Frau stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu, die stationär in einer Klinik behandelt werden müssen.

Kinder angegriffen und
Bushaltestelle beschädigt

22. April (Tiergarten) – Zwei Betrunkene griffen gestern Abend zwei Kinder in Moabit an und zerstörten anschließend die Scheibe einer Bushaltestelle. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden betrunkenen Männer, im Alter von 26 und 27 Jahren, gegen 18 Uhr die 11- und 13-jährigen Jungen auf dem Gehweg der Otto-Dix-Straße angesprochen und den Eisbecher des 11-Jährigen gefordert haben. Hierzu packte einer der beiden den Jungen am Jackenkragen. Der 11-Jährige konnte sich losreißen und flüchten. Anschließend packte einer der beiden den Lenker des Fahrrades des anderen Kindes und zog es an sich heran. Auch der 13-Jährige konnte sich losreißen und flüchten. Beide Männer sollen dann zu einem Wartehäuschen der BVG in der Invalidenstraße gegangen sein und dort mit Pflastersteinen die Scheiben eingeworfen haben, obwohl eine 87 Jahre alte Frau darin saß. Diese wurde glücklicherweise nicht verletzt. Alarmierte Polizisten nahmen die Männer fest und brachten sie zu einer Gefangenensammelstelle, um ihnen Blut abnehmen und sie erkennungsdienstlich behandeln zu lassen.

BVG-Bus durch Schüsse beschädigt

22. April (Lichtenberg) – In der vergangenen Nacht wurde ein BVG-Bus in Lichtenberg von Unbekannten beschossen und dadurch beschädigt. Der 27-jährige Fahrer der Nachtbuslinie N50 befuhr gegen 2.30 Uhr die Josef-Orlopp-Straße. Plötzlich nahm er zwei Knallgeräusche wahr und stoppte sein Fahrzeug. Bei der näheren Betrachtung entdeckte er zwei Einschusslöcher in der Mitte der Frontscheibe und an der letzten Scheibe auf der Fahrerseite. Der BVG-Mitarbeiter und seine sechs Fahrgäste blieben unverletzt. Das Fachkommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Busfahrer rassistisch beleidigt

22. April (Spandau) – Gestern Abend beleidigte ein Fahrgast einen Busfahrer der Linie 137 in Wilhelmstadt. Der 46-jährige BVG-Mitarbeiter war mit dem Bus gegen 21.15 Uhr auf der Wilhelmstraße unterwegs. Er hatte einen 53-jährigen Fahrgast beim Besteigen des Fahrzeugs an der Haltestelle Am Ziegelhof auf das bestehende Rauchverbot hingewiesen, wonach der Raucher nur widerwillig diesem Hinweis nachkam. Als der Bus an der Endhaltestelle Heerstraße Ecke Gärtnereiring zum Stehen kam, stieg der 53-Jährige aus und trat an die vordere Eingangstür heran. Hierbei beleidigte er den Busfahrer rassistisch. Alarmierte Polizisten stellten bei dem sichtlich alkoholisierten Mann nach einer Atemalkoholkontrolle einen Wert von rund 1,8 Promille fest. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übernimmt die weitere Bearbeitung.

Trickbetrüger aufgeflogen

21. April (Neukölln) – Die Staatsanwaltschaft Berlin bekam im April 2017 deutsche Mobilfunknummern mitgeteilt, die zu mehreren Fällen des Enkeltricks bzw. des Betruges durch falsche Polizeibeamte in Polen benutzt worden waren. Intensive Ermittlungen der Kriminalbeamten des Fachkommissariats für Trickdiebstahl/Trickbetrug des Landeskriminalamtes führten gestern zu einer Wohnung nach Buckow. Gegen 15 Uhr drangen Polizisten in die Wohnung in der Straße Grüner Weg ein und nahmen vier Personen, drei Männer und eine Frau fest. Ein fünfter, ein 27-jähriger Mann, versuchte sich der Festnahme zu entziehen, sprang vom Balkon der im 1. OG gelegenen Wohnung direkt in die Arme der dort befindlichen Beamten. Er blieb unverletzt. Ein aus dem Fenster geworfenes Mobiltelefon wurde sichergestellt.
Eine im Anschluss angeordnete Durchsuchung der Wohnung führte zum Auffinden diverser Beweismittel. Die drei Männer im Alter von 30, 36 und 37 Jahren sowie die 33-jährige Frau werden heute einem Richter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt. Der 27-Jährige ebenfalls - gegen ihn liegt bereits ein Haftbefehl in anderer Sache vor.
Die Ermittlungen und die Auswertung der Beweismittel dauern an.

Thomas Martin TURCK vermisst – 
Polizei bittet um Mithilfe

21. April (Reinickendorf) – Mit der Veröffentlichung eines Bildes bittet die Polizei Berlin bei der Suche nach Thomas Martin TURCK um Mithilfe. Der 37-Jährige verließ am Dienstag, den 18. April 2017, gegen 14 Uhr, ein Lebensmittelgeschäft in der Marktstraße in Reinickendorf und kehrte nicht zu seiner Familie zurück. Aufgrund seines Autismus‘ ist er nicht in der Lage, Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen und selbst um Hilfe zu bitten. Er ist ortsunkundig und orientierungslos. Der Vermisste ist 37 Jahre alt, etwa 184 cm groß, hat dunkelblonde kurze Haare und ist von sehr kräftiger Gestalt. Er trug einen beigefarbenen Anorak, ein rot-blau kariertes Flanellhemd, eine blaue Jeanshose und dunkle Halbschuhe.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer hat den Vermissten seit dem Zeitpunkt seines Verschwindens gesehen
Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen?
Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 in 13437 Berlin-Wittenau, Am Nordgraben 7, unter den Rufnummern (030) 4664 – 173300 (Bürodienstzeiten) und (030) 4664 – 171100 (Dauerdienst), auch per E-Mail an Dir1K33@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Foto des Vermissten kann im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.583835.php eingesehen werden.

Fahrzeuge angezündet

21. April (Neukölln) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht zwei Fahrzeuge eines Restaurants in Neukölln angezündet, wodurch drei weitere Autos in Brand gerieten. Ein Passant alarmierte gegen 4.50 Uhr die Berliner Feuerwehr in die Herrfurthstraße, nachdem er die Flammen an den zwei hintereinander parkenden Smarts gesehen hatte. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer, dass auf drei weitere Fahrzeuge, einen VW-Touran, Mitsubishi Colt sowie Renault Twingo übergegriffen hatte. Während der Renault nur leicht beschädigt wurde, brannten die übrigen vier Fahrzeuge komplett aus. Menschen wurden nicht verletzt. Da eine politische Tatmotivation derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, führt der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen.

Zu spät gesehen – Schwer verletzt

21. April (Treptow-Köpenick) – Schwer verletzt wurde gestern Nachmittag ein Radfahrer in Oberschöneweide. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 15.40 Uhr ein 53-jähriger Radfahrer die Straße An der Wuhlheide aus Richtung Firlstraße in Richtung Köpenick entlang. In Höhe des Städtischen Friedhofs trat ein 23-jähriger Fußgänger zwischen geparkten Autos hindurch auf den Radweg und wurde von dem 53-jährigen Radfahrer erfasst. Der Radler erlitt schwere Verletzungen und musste zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fußgänger erlitt leichte Verletzungen, verzichtete jedoch vor Ort auf eine ärztliche Behandlung.

Brennendes Auto

21. April (Lichtenberg) – Rechtzeitig gelöscht werden konnte ein Fahrzeug durch einen Taxifahrer heute früh in Friedrichsfelde. Gegen 0.30 Uhr bemerkte ein Passant in der Dolgenseestraße den brennenden Audi und alarmierte die Feuerwehr. Der zufällig vorbeifahrende 31-jährige Taxifahrer übernahm ebenfalls die Initiative, hielt an und griff zum eigenen Feuerlöscher. Mit Hilfe dessen löschte er das Feuer und verhinderte somit größere Beschädigungen. Die Ermittlungen hierzu führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

Zu Boden gerissen und beraubt

21. April (Friedrichshain) – Zu Boden gerissen und beraubt wurde gestern Nachmittag in Friedrichshain eine Seniorin. Bisherigen Ermittlungen zufolge lief die 80-Jährige gegen 15 Uhr die Fahrbahn der Krautstraße entlang, als ein hinter ihr fahrender Radfahrer ihr den Einkaufsbeutel von der Schulter gerissen habe, so dass sie stürzte und dabei eine Kopfverletzung erlitt. Der mutmaßliche Räuber flüchtete in Richtung Blumenstraße. Während der Flucht soll sich ein unbekannter Passant dem Tatverdächtigen in den Weg gestellt haben, worauf dieser zu Fall kam, sein Fahrrad liegen ließ und zu Fuß in Richtung Singerstraße flüchtete. Die 80-jährige rüstige Frau hingegen verfolgte mit weiteren bislang unbekannten Radfahrern den mutmaßlichen Räuber vergeblich. Bevor der Täter über die Andreasstraße entkommen konnte, warf er seine Beute weg. Die Pensionärin musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5.

Spätkauf überfallen –
Angestellter erleidet Stichwunden

21. April (Neukölln) – Überfallen wurde in der vergangenen Nacht ein Spätkauf in Neukölln. Angaben zufolge hätten gegen 22.20 Uhr zwei Maskierte das Geschäft in der Treptower Straße betreten und seien sofort in den Lagerraum gestürmt. Hierbei habe einer der Täter ein Messer gezogen und einen 40-jährigen Angestellten bedroht. Sein Komplize soll derweil einem weiteren, 37-jährigen Mitarbeiter mit einem Schlagstock gedroht haben. Bei dem darauffolgenden Gerangel, das sich in den Verkaufsraum verlagerte, erlitt der 37-Jährige mit einem Messer einen Stich in das Bein. Als sein Kollege dem Räuberduo mit einem Baseballschläger drohte, flüchtete dieses ohne Beute aus dem Geschäft. Der 37-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er sofort operiert wurde und weiterhin intensivmedizinisch behandelt wird. Der 40-Jährige blieb unverletzt. Die Ermittlungen hierzu führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5.

Mann vor U-Bahnhof
mit Messer attackiert –
Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

21. April (Friedrichshain) – Wegen des Verdachts des fremdenfeindlichen Übergriffs auf einen Mann in der vergangenen Nacht in Friedrichshain führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes alarmierten gegen 22.30 Uhr die Polizei zum Vorplatz des U-Bahnhofs Warschauer Straße, nachdem ein 30-jähriger indischer Staatsbürger von einem Mann mit einem Messer attackiert worden sei. Der 30-Jährige soll die Attacken mit seinen Händen abgewehrt und hierbei Schnittverletzungen erlitten haben. Alarmierte Beamte des Polizeiabschnitts 51 nahmen den 38-jährigen Angreifer kurz darauf am Warschauer Platz Ecke Rother Straße fest. Er verletzte sich bei dem Angriff ebenfalls an der Hand. Nach Angaben des 30-Jährigen soll der Tatverdächtige ihn zunächst nach seiner Herkunft befragt und anschließend angegriffen haben. Der Angegriffene musste wegen seiner erlittenen Handverletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der bereits wegen fremdenfeindlicher Beleidigungen in Erscheinung getretene Tatverdächtige wurde dem Landeskriminalamt überstellt.

Senior bei Wohnungsbrand verletzt

21. April (Spandau) – Bei einem Wohnungsbrand gestern Abend im Ortsteil Wilhelmstadt, erlitt ein Senior eine Rauchgasvergiftung und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein vorbeilaufender Passant sah gegen 20 Uhr Rauchschwaden aus dem Fenster im 3. Obergeschoss des Wohnhauses in der Wilhelmstraße emporsteigen und alarmierte die Berliner Feuerwehr. Rettungskräfte gelangten in die Wohnung des 87-jährigen Mannes, der zu diesem Zeitpunkt bereits aufgewacht war und in dem stark verqualmten Wohnungsflur stand. Die Ermittlungen zur Brandursache, die derzeit noch unklar ist, führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

Mutmaßlicher Räuber stellt sich

20. April (Neukölln) – Nach Veröffentlichung von Bildern zu einem schweren Raub in einem Wettbüro in Neukölln stellte sich heute einer der Tatverdächtigen in Begleitung seines Anwaltes. Der 16-Jährige räumte seine Tatbeteiligung ein, die Ermittlungen nach seinem mutmaßlichen Mittäter dauern an.

Tatverdächtiger stellt sich
nach Öffentlichkeitsfahndung

20. April (Pankow) – Nach einer Öffentlichkeitsfahndung zu einer Raubtat meldete sich einer der beiden Abgebildeten, ein 17-Jähriger, gestern Nachmittag gegen 15 Uhr auf einem Polizeiabschnitt in Pankow. In seiner Vernehmung war der Jugendliche geständig. Auch den zweiten Gesuchten, ein ebenfalls 17-Jähriger, konnten die Ermittler namhaft machen. Bei den auf Grund eines richterlichen Beschlusses durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen fanden die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe und weitere Beweismittel. Die Ermittlungen dauern an.

Nach Angriff und Beleidigung mit
fremdenfeindlichem Hintergrund -
Polizei bittet um Mithilfe

20. April (Schöneberg) – Mit der Veröffentlichung eines Phantombildes suchen die Ermittler nach einem Mann, der am 25. März 2017 eine 55-Jährige im U-Bahnhof Nollendorfplatz fremdenfeindlich beleidigt haben soll. Bepackt mit ihren Einkäufen befand sich die Frau gegen 14.45 Uhr auf einer Rolltreppe zum U-Bahnhof der Linie U2. Nach ihren Angaben trat ihr dabei ein unbekannter Mann unvermittelt gegen den Oberschenkel und schubste sie gegen die Rolltreppe. Bei dem Versuch, dem Täter zu folgen, soll sie unter anderem mit den Worten „Scheiß Ausländer raus“ beleidigt und mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sein. Die Geschädigte konnte nur mühsam ihr Gleichgewicht halten und einen Sturz von der Treppe vermeiden. Die Ermittler fragen:
Wer kann Angaben zu dem Täter bzw. zu seinem Aufenthalt machen?
Wer hat den Tathergang beobachtet und kann sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt das Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt in Berlin-Tempelhof, Bayernring 44, unter der Rufnummer (030) 4664 – 953316 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Das Phantombild des Tatverdächtigen finden Sie unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.576060.php

Verletzte nach Verkehrsunfall

20. April (Charlottenburg) – Ein Schwer- und drei Leichtverletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles gestern Abend in Westend. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 19.25 Uhr ein 52-jähriger Fahrer eines Krankentransporters die Heerstraße stadtauswärts mit Blaulicht und Martinshorn. Als er die Kreuzung Heerstraße/Mohrunger Allee bei rotem Ampellicht überqueren wollte, fuhr eine 57-Jährige mit ihrem VW aus der Mohrunger Allee in den Kreuzungsbereich bei Grün ein, um nach links in die Heerstraße abzubiegen. Auf der Kreuzungsmitte stießen beide Fahrzeuge zusammen. Der Krankenwagenfahrer erlitt schwere Kopfverletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und verblieb stationär. Die VW-Fahrerin und ihre 72- und 79-jährigen Begleiterinnen erlitten leichte Verletzungen und konnten nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Die Patientin im Krankentransporters blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2.

Schwer verletzter Motorradfahrer

20. April (Tempelhof) – Schwer verletzt wurde gestern Nachmittag ein Motorradfahrer in Marienfelde. Gegen 16.10 Uhr befuhr, ersten Ermittlungen zufolge, ein 52-jähriger Fahrer eines Linienbusses die Bahnstraße aus Richtung Belßstraße kommend. In Höhe des Kiepertplatzes wollte er mit seinem Bus in einen Haltestellenbereich einbiegen, als ihm aus dem dazugehörigen Wendebereich ein anderes Auto entgegen kam. Dieses ließ er durchfahren und setzte gerade erneut an, in den Bereich einzufahren, als ihm ein 54-Jähriger mit seiner Yamaha aus Richtung Albanstraße entgegen fuhr. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Der Zweiradfahrer stürzte und erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und verbleibt stationär.

Mann bei Auseinandersetzung verletzt

20. April (Mitte) – Gestern Abend erlitt ein Mann bei einer Auseinandersetzung zweier Gruppen in Mitte leichte Verletzungen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei gegen 21.30 Uhr zum U-Bahnhof Alexanderplatz. Den Beamten sagte er, dass ein 25-jähriger Mann in Begleitung weiterer Personen auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz unterwegs gewesen sei und gerade in eine U-Bahn der Linie U8 steigen wollte, als dieser mit einem Mann aus einer anderen Personengruppe zusammenstieß. Beide Gruppen gerieten daraufhin zunächst verbal miteinander in Streit, doch mündete dieser in eine Schlägerei. Hierbei soll ein 17-jähriger Jugendlicher aus der fremden Gruppe, dem 25-Jährigen eine Flasche auf den Kopf geschlagen haben. Fahnder der Bundespolizei entzogen dem Jugendlichen die Freiheit und übergaben ihn Beamten des Polizeiabschnittes 32. Der 17-Jährige wurde für ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Direktion 3 eingeliefert und erkennungsdienstlich behandelt. Der 25-Jährige erlitt leichte Verletzungen und konnte nach ambulanter Behandlungen entlassen werden.

Verletzungen durch Atemwegsreizungen

20. April (Marzahn-Hellersdorf)) – Kunden eines Supermarktes in Biesdorf trugen gestern Nachmittag Verletzungen davon. Gegen 17.15 Uhr alarmierten sie Feuerwehr und Polizei zu einem Supermarkt in der Weißenhöher Straße. Dort klagten eine 27-jährige Frau und ein 60-jähriger Mann über Reizungen der Augen und der Atemwege, nachdem sie die Toiletten des Marktes aufgesucht hatten. Ihren Angaben zufolge soll zuvor eine Gruppe Jugendlicher die Räume verlassen haben. Auf Grund der Beschreibung, konnten Beamte des Polizeiabschnittes 62 auf dem Elsterwerdaer Platz eine Gruppe Jugendlicher feststellen. Bei der Überprüfung eines 17- und 14-Jährigen sowie einer 14-jährigen Jugendlichen fanden und beschlagnahmten die Beamten jeweils ein Tierabwehrspray, einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker und Drogen. Alle drei wurden zu einer Gefangenensammelstelle gebracht, dort erkennungsdienstlich behandelt und anschließend von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt. Die beiden Verletzten konnten nach ambulanter Behandlung die Klinik wieder verlassen. Gegen die drei Jugendlichen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Ohne Fahrerlaubnis unterwegs –
Autofahrer verursacht drei Verkehrsunfälle

20. April (Neukölln) – Ein rücksichtsloser Autofahrer verursachte gestern Nachmittag drei Verkehrsunfälle in Neukölln, bei denen zwei Autofahrerinnen verletzt wurden. Beamte der 12. Einsatzhundertschaft führten gegen 15.30 Uhr eine Verkehrskontrolle in der Niemetzstraße Ecke Braunschweiger Straße durch. Als die Polizisten den Fahrer eines Renault Clio überprüfen wollten, fuhr der Mann mit einem weiteren Fahrzeuginsassen davon. In der Richardstraße angekommen, stieß er mit seinem Auto gegen den in der rechten Fahrspur wartenden Pkw einer 32-jährigen Frau. Davon unbeeindruckt, fuhr der Mann weiter und flüchtete nun in die Einbahnstraße der Richardstraße. Allerdings fuhr er entgegen der vorgegebenen Fahrtrichtung und streifte dabei den entgegenkommenden Pkw einer 21-jährigen Frau. Auch hier hielt der Mann es nicht für nötig stehen zu bleiben. In der Geygerstraße war der Verkehrsrowdy in Richtung Donaustraße unterwegs, stieß dort gegen einen geparkten VW Golf und blieb stehen. Beamte des Polizeiabschnitts 54 stellten den 19-jährigen Mann sowie seinen 18-jährigen Beifahrer. Die Überprüfung des jungen Fahrers ergab, dass er keine Fahrerlaubnis hat und die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gestohlen worden waren. Die Beamten stellten den bereits abgemeldeten Wagen sicher und ließen ihn zu einer Polizeidienststelle abschleppen. Verletzt wurden bei den Unfällen die 32-jährige Golf-Fahrerin, die mit einer Kopfverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus kam sowie die 21-jährige Fahrerin eines VW Passat, die glücklicherweise nur leicht verletzt wurde und sich selbst in ärztliche Behandlung begeben wird. Der 19-Jährige sieht nun einem Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht entgegen. Darüber hinaus wird derzeit geprüft, wie der Mann an die gestohlenen Autokennzeichen kam.

Beschädigtes Polizeifahrzeug

19. April (Tempelhof) – In der vergangenen Nacht gegen 23.15 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes einen beschädigten Einsatzwagen der Polizei in Tempelhof. Unbekannte hatten einen Stein auf die Windschutzscheibe eines am Tempelhofer Damm abgestellten Opel Corsa geworfen und diese zerstört. Das Auto kann nun nicht mehr für den Zentralen Objektschutz genutzt werden. Die Kriminalpolizei der Direktion 4 übernahm die weiteren Ermittlungen.

Nach versuchter räuberischer Erpressung – Polizei bittet um Mithilfe

19. April (Treptow-Köpenick) – Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach zwei Männern. Am 14. Januar 2017 wurde ein Ehepaar in Köpenick Opfer einer versuchten räuberischen Erpressung. Gegen 18.30 Uhr folgten zwei unbekannte Männer dem damals 67-Jährigen und seiner 65-jährigen Ehefrau auf dem Weg aus einem Geschäft zu ihrer Wohnanschrift in der Janitzkystraße. Dort forderten sie die Herausgabe von Bargeld. Ihrer Forderung verliehen sie durch Zeigen und Durchladen einer vermeintlichen Schusswaffe Nachdruck. Als die Täter bemerkten, dass der 67-Jährige die Polizei mit einem Handyanruf alarmierte, flohen sie in unbekannte Richtung. Die Ermittler fragen:
Wer kann Angaben zu den abgebildeten Tatverdächtigen und deren Aufenthaltsort machen?
Wer kann Hinweise zu der Tat geben?
Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 6 in der Bulgarischen Straße 55 in 12435 Berlin-Plänterwald unter der Telefonnummer (030) 4664 – 673100/20 oder (030) 4664 – 671100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) sowie per E-Mail an Dir6K31@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Bilder der Gesuchten können Sie im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.582909.php einsehen.

Überfall mit Messer und Schlagstock

19. April (Neukölln) – Leicht verletzt wurde in der vergangenen Nacht ein 20-jähriger Angestellter eines Spätkaufs bei einem Raubüberfall in Neukölln. Gegen 22.35 Uhr betraten, nach Angaben des jungen Mannes, zwei Maskierte das Geschäft in der Hobrechtstraße. Sie hätten ihn abwechselnd mit einem Messer und einem so genannten „Totschläger“ bedroht. Ein dritter Täter hatte währenddessen den Eingangsbereich bewacht. In mitgebrachten Sporttaschen verstauten die Kriminellen dann Bargeld, Zigaretten sowie Süßigkeiten und flüchteten. Drei Zeugen beobachteten die Flüchtenden und einem 21-Jährigen gelang es in der Ohlauer Straße, kurzzeitig einen von ihnen festzuhalten und ihm die Sporttasche mit einem Teil der Beute zu entreißen. Den Räubern gelang jedoch die Flucht. Der Überfallene gab an, sich selbst in ärztliche Behandlung begeben zu wollen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schweren Raubes.

Bedrohung, versuchter Raub,
Diebstahl mit Messer und
gefährliche Körperverletzung –
Tatverdächtiger festgenommen

19. April (Lichtenberg) – Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Friedrichsfelde einen 24-Jährigen fest, der in dringendem Tatverdacht steht, zuvor mindestens einen Diebstahl, einen versuchten Raub und eine gefährliche Körperverletzung begangen zu haben. Der 24-Jährige soll zunächst gegen 22 Uhr in der U-Bahn der Linie 5 versucht haben, einem 21-Jährigen die Halskette zu entreißen und diesen mit einem Messer bedroht haben. Dem jungen Mann war die Flucht gelungen und er hatte die Polizei verständigt. Nur wenige Minuten danach soll der später Festgenommene, der sich in Begleitung eines anderen jungen Mannes befand, einem 15-Jährigen das Tablet auf dem U-Bahnhof Friedrichsfelde entrissen haben. Als ein 25-Jähriger das sah und dazwischen ging, drohte der Bewaffnete diesem ebenfalls mit dem Messer und entwendete seinen Rucksack. Als der Mann ihm hinterher lief, um seinen Rucksack zurück zu bekommen, stach der 24-Jährige mehrfach mit dem Messer auf ihn ein. Polizisten, die in diesem Moment am Bahnhof eintrafen, nahmen ihn fest, bevor er flüchten konnte. Seinem Begleiter gelang die Flucht. Der Verletzte musste aufgrund von Stichverletzungen am Arm und im Rückenbereich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Dem Festgenommenen wurde in einer Gefangenensammelstelle Blut abgenommen, da neben einer deutlichen Alkoholisierung auch der Verdacht bestand, dass er Betäubungsmittel konsumiert haben könnte. Die Ermittlungen dauern an.

Tankstelle überfallen - 
Tatverdächtiger stellt sich

18. April (Schöneberg) – Bereits in der vergangenen Woche, am 12. April, erschien ein 23-jähriger Mann auf der Wache eines Polizeiabschnitts und räumte ein, zwei Raubtaten im Schöneberg begangen zu haben. Der junge Mann gab an, am 19. März und am 4. April eine Tankstelle in der Kreuzbergstraße überfallen zu haben. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, eingeliefert und von Ermittlern des Raubkommissariats der Polizeidirektion 4 vernommen. In seiner Vernehmung legte er ein umfassendes Geständnis ab. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten umfangreiche Beweismittel zu den Taten und beschlagnahmten diese. Der 23-Jährige erhielt am 13. April einen Haftbefehl mit Haftverschonung.

Mutmaßlich Bankeinbruch vorbereitet

18. April (Charlottenburg) – Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens alarmierten gestern Nachmittag die Polizei zu einer Bank in Charlottenburg. Die im Erdgeschoss befindliche Filiale am Kaiserdamm war Ziel von unbekannten Einbrechern, die versucht hatten, durch die Decke einer darüber liegenden leerstehenden Wohnung in die Bank zu gelangen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die Täter nicht in den Tresorraum gelangten und ohne Beute flüchteten. Ein Fachkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Unbekannte beschädigen Scheiben

18. April (Schöneberg) – Gestern Abend zeigte ein Mitarbeiter einer türkischen Begegnungsstätte in Schöneberg eine Sachbeschädigung an. Gegen 19 Uhr stellte der Anzeigende drei beschädigte Scheiben zu den Räumen in der Martin-Luther-Straße fest, wobei ein Pflasterstein eine Scheibe durchschlagen hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt prüft eine mögliche politische Motivation der Tat.

Gemeinschaftlicher schwerer Raub –
Polizei bittet mit der Veröffentlichung
von Bildern um Mithilfe

18. April (Neukölln) – Zu einem schweren Raub in einem Wettbüro in Neukölln am Sonntag, 19. Februar 2017, bitten die Ermittler des Fachkommissariats die Bevölkerung um Mithilfe. Nach den bisherigen Ermittlungen betraten zwei Männer gegen 23.30 Uhr das Wettbüro „Wettpunkt“ in der Hermannstraße. Während einer der Täter direkt an den Angestellten herantrat und unter Vorhalt einer Pistole das Öffnen der Kassenschublade forderte, stellte sich der zweite Täter in die Eingangstür und hielt diese für eine spätere Flucht offen. Als der Mitarbeiter die Kassenschublade geöffnet hatte, entnahm der Räuber das Geld und flüchtete mit seinem Komplizen über die Hermannstraße in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt die abgebildeten Personen?
Wer kann Angaben zu deren Identität oder ihrem Aufenthaltsort machen?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nehmen das Referat Verbrechensbekämpfung der Polizeidirektion 5 in der Jüterboger Straße 4 in 10965 Berlin-Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664 – 573100 (Bürodienst) oder (030) 4664 – 571100 (Dauerdienst) sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Bilder der gesuchten Tatverdächtigen können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.562636.php einsehen.

Festnahme nach
Einbruch mit Gullideckel

18. April (Pankow) – Zwei Männer verschafften sich heute früh mit einem Gullideckel Zutritt zu einem Lebensmittel- und Tabakwarengeschäft in Prenzlauer Berg. Eine Anruferin hörte gegen 4.25 Uhr in der Senefelder Straße einen verdächtigen Knall und rief daraufhin die Polizei. Die Polizisten stellten am Geschäft eine eingeschlagene Fensterscheibe fest. In und vor dem Geschäft lagen mehrere Zigarettenschachteln auf dem Boden. Eine bisher unbekannte Zeugin aus der Senefelder Straße rief den Polizisten vom Balkon zu, dass die beiden Täter in Richtung Stubbenkammerstraße geflüchtet seien. Bei der Absuche der Umgebung stellten die Beamten in der Senefelder Straße weitere Zigarettenschachteln sicher und nahmen am Fröbelplatz einen 18-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Dessen mutmaßlicher Mittäter ist weiter flüchtig. Der Verdächtige wurde für die Kriminalpolizei der Direktion 1 eingeliefert, die Ermittlungen dauern an.

Streit zwischen zwei Familien
endete mit einem Verletzten

18. April (Treptow-Köpenick) – Heute früh gegen 4 Uhr erlitt ein Mann bei einem Familienstreit in Oberschöneweide eine Kopfverletzung. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen gerieten zwei Familien in der Edisonstraße während einer Feier in Streit. Ein 49-Jähriger aus einer der beiden feiernden Familien wollte den Streit schlichten. Dabei soll er von einem 25-Jährigen einen Schlag mit einer Holzlatte auf den Kopf abbekommen haben. Anschließend flüchteten der Täter und zwei weitere Zeugen aus dem Mehrfamilienhaus, konnten aber von Polizisten des Polizeiabschnitts 66 in der Siemensstraße gestellt werden. Alle drei wurden nach Feststellung ihrer Personalien am Ort entlassen. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht und verblieb stationär. Die Ermittlungen führt das zuständige Kommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6.

Taxifahrer zeigt Zivilpolizisten
Mittelfinger – Im Taxi zwei
mutmaßliche Drogenhändler

18. April (Kreuzberg) – Der auffällig schlechten Fahrweise und des beleidigenden Verhaltens eines 47-jährigen Taxifahrers ist es zu verdanken, dass Polizisten in der vergangenen Nacht in Mitte einen mutmaßlichen Drogenhändler festnehmen und diverse Betäubungsmittel beschlagnahmen konnten. Gegen 23.20 Uhr fiel den Zivilpolizisten in der Köpenicker Straße ein Taxi auf, das mit überhöhter Geschwindigkeit und unter teilweiser Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer fuhr. Daraufhin entschlossen sich die Polizisten, das Taxi zu kontrollieren. An einer roten Ampel an der Kreuzung Köpenicker Straße/Michaelkirchstraße stellten sie sich deshalb neben den Wagen und signalisierten dem Fahrer durch das Zeigen einer Anhaltekelle, dass sie ihn kontrollieren wollen. Da der Mann nicht reagierte, hupten sie kurz, woraufhin dieser nichts Besseres zu tun hatte, als den Mittelfinger in Richtung der Beamten zu zeigen. Bei der daraufhin folgenden Überprüfung stieg den Polizisten sofort ein auffälliger Geruch in die Nase. Die beiden nicht angeschnallten Fahrgäste im Alter von 20 und 22 Jahren wurden nun – genau wie der 47 Jahre alte Taxifahrer – überprüft. Dabei händigte der 22-Jährige zwei Tütchen mit Cannabis aus, begab sich danach zu dem Taxi und versuchte, unbemerkt einen Rucksack aus dem Kofferraum zu holen und ihn unter dem Taxi zu verstecken. Als er sah, dass die Polizisten das bemerkten, rannte er davon. Daraufhin legten die Beamten dem 20–jährigen Fahrgast die Handfessel an. In dem Rucksack befanden sich 125 Tütchen mit Cannabis und Bargeld. Der 20-Jährige leistete bei seiner Festnahme und anschließenden Durchsuchung Widerstand, indem er um sich trat. Die Polizisten blieben jedoch unverletzt. Der Festgenommene wurde für die weiter ermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Seinem Komplizen gelang die Flucht. Die Polizisten schrieben Strafanzeigen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln, Widerstands und Beleidigung.

Unfall beim Wenden

18. April (Neukölln) – Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln wurde gestern Abend ein 19-Jähriger in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der junge Mann gegen 21.15 Uhr mit einem Citroen auf der Hermannstraße in Richtung Hermannplatz unterwegs. Nach Aussage von Zeugen fuhr er dabei auf der rechten Fahrspur, betätigte plötzlich den linken „Blinker“ und wendete, offenbar ohne den auf der linken Spur fahrenden Mercedes eines 32-Jährigen zu bemerken. Beide Autos stießen daraufhin zusammen, wobei der Citroen ins Schleudern geriet und in Höhe einer Einfahrt zum Stehen kam. Der verletzte 19-Jährige konnte sich nicht mehr selbst aus dem Wagen befreien. Die Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 32-Jährige erlitt nur leichte Verletzungen und gab an, sich selbst in ärztliche Behandlung begeben zu wollen. Während der Unfallaufnahme war die Hermannstraße bis Mitternacht gesperrt.

Handtaschenräuber kam nicht weit

18. April (Neukölln– Ein 16-jähriger mutmaßlicher Räuber kam gestern Abend in Neukölln mit seiner Beute nicht weit. Nach Angaben einer 44-Jährigen, sei ihr der Jugendliche gegen 20.25 Uhr nach dem Verlassen des Tempelhofer Feldes in die Oderstraße gefolgt. Dort habe er sie von hinten festgehalten, ihr mehrfach ins Gesicht geschlagen und ihr anschließend die Handtasche entrissen. Durch die Hilferufe der Frau waren Passanten aufmerksam geworden, die den flüchtenden Jugendlichen in der Kienitzer Straße festhielten und ihn wenig später den alarmierten Polizisten übergaben. Der 16-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend seiner Mutter übergeben. Die 44-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht und musste ambulant behandelt werden. Die Ermittlungen wegen Raubes dauern an.

Von Romantik auf
Aggression in Sekunden

18. April (Pankow) – Ein 17-Jähriger wurde in der vergangenen Nacht in Pankow aggressiv, weil er sich offenbar nicht lange genug von seiner Freundin verabschieden konnte. Nach derzeitigen Erkenntnissen wollte der Jugendliche seiner gleichaltrigen Freundin gegen 23.45 Uhr an der Straßenbahn-Haltestelle Stiftsweg/Breite Straße ganz besonders lange Adieu sagen und verhinderte mehrfach das Schließen der Türen. Als der 22-jährige Straßenbahn-Fahrer ihn aufforderte doch bitte die Bahn zu verlassen, damit er weiter fahren könne, rastete der „Romantiker“ schlagartig aus und zog einen Teleskopschlagstock aus der Tasche. Seine Freundin versuchte ihn noch abzuhalten, aber der 17-Jährige lief gemäß Zeugen zur Fahrerkabine, schlug mit dem Stock zweimal gegen die Bahn und bedrohte den 22-Jährigen durch die Scheibe. Als er bemerkte, dass der Fahrer den Notknopf gedrückt hatte, flüchtete der aufgebrachte Jugendliche. Polizisten stellten ihn wenig später in der Nähe fest. Auch hier zeigte er seinen ganzen Charme und beleidigte die Beamten fortwährend. Den Schlagstock hatte er versucht in der Nähe zu entsorgen, gab aber zu, dass es seiner sei. Eine Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von rund 0,9 Promille. Da keine Erziehungsberechtigten erreicht werden konnten, brachten ihn die Polizisten zum Jugendnotdienst. Gegen ihn wird jetzt wegen Sachbeschädigung, Nötigung, Beleidigung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der Straßenbahnverkehr musste aufgrund des Vorfalls für rund eine Stunde unterbrochen werden.

Radfahrer bei
Verkehrsunfällen verletzt

18. April (Reinickendorf/Marzahn-Hellersdorf) – Bei Verkehrsunfällen in Wittenau und Mahlsdorf wurden gestern Nachmittag zwei Radfahrer schwer verletzt. Beide kamen in Krankenhäuser, wo sie stationär verbleiben mussten.
Gegen 15.15 Uhr soll ein 85-jähriger Radler gemäß Zeugen aus einem Park in der Triftstraße kommend direkt auf die Fahrbahn gefahren sein, ohne auf den Verkehr zu achten. Ein 76-Jähriger, der mit seinem Fiat in Richtung Alt-Wittenau unterwegs war, soll noch versucht haben zu bremsen und auszuweichen, erfasste den Radfahrer aber dennoch mit seinem Fahrzeug. Der 85-Jährige prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Autos und blieb dann verletzt auf der Fahrbahn liegen. Nach erster Inaugenscheinnahme hatte er Verletzungen am Kopf und am linken Unterschenkel erlitten.
Auch ein 68 Jahre alter Radfahrer in Mahlsdorf erlitt eine stark blutende Kopfplatzwunde, nachdem er von einem Auto erfasst worden war. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr eine 43-Jährige gegen 17.20 Uhr mit ihrem Opel auf der Roedernstraße und übersah offenbar den von rechts kommenden 68 Jahre alten Radfahrer. Der Mann prallte gegen die Motorhaube und die Frontscheibe des Wagens. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Unfall am Kurfürstendamm

17. April (Charlottenburg) – Bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg wurden gestern Abend vier Männer verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es gegen 22.30 Uhr am Kurfürstendamm Ecke Cicerostraße zum Zusammenstoß von zwei Mercedesfahrern. Ein 23-Jähriger soll dabei mit seinem Wagen auf dem Kurfürstendamm in Richtung Adenauer Platz unterwegs gewesen sein. Auf der Kreuzung stieß er dann mit dem Fahrzeug eines 28-Jährigen zusammen, der den Kurfürstendamm in Richtung Cicerostraße überquert haben soll. Durch den Zusammenstoß kam der Jüngere mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab, riss ein Verkehrszeichen aus dem Boden und kam schließlich auf dem Gehweg zum Stehen. Der andere Unfallwagen schleuderte ebenfalls noch rund 30 Meter weiter und kam schließlich entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen. Durch herumfliegende Fahrzeugteile kam es auch zu Beschädigungen an einem Ford, der am Fahrbahnrand parkte. Laut Zeugenaussagen soll zumindest der Jüngere der beiden mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Wie es genau zu dem Unfall kam ist jedoch noch Gegenstand der Ermittlungen. Neben den beiden Fahrern erlitten auch zwei 29 und 39 Jahre alte Insassen des 23-Jährigen Verletzungen. Alle vier wurden von Rettungskräften der Feuerwehr in Krankenhäuser gebracht.

Überfall in Spätkauf

17. April (Pankow) – Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat in der vergangenen Nacht einen Überfall in Prenzlauer Berg verübt. Gegen 0.30 Uhr betrat der Täter das Geschäft in der Schönhauser Allee, trat direkt auf den 53-jährigen Mitarbeiter zu, bedrohte ihn mit einem Messer und forderte ihn auf, die Kasse zu öffnen. Als der Bedrohte dem nachgekommen war, griff der Kriminelle in die Kasse und flüchtete anschließend mit seiner Beute in Richtung Erich-Weinert-Straße. Der 53-Jährige blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Explosion in BVG-Betriebsraum

17. April (Zehlendorf) – Unbekannte haben gestern Abend in Dahlem einen Betriebsraum der BVG beschädigt. Um 20.18 Uhr meldeten Zeugen eine Explosion auf dem U-Bahnhof Podbielskiallee. Als die Polizisten eintrafen, stellten sie fest, dass es in einem durch die BVG genutzten Raum zu einer Explosion einer offenbar selbst gebastelten Konstruktion einer mit Farbe gefüllten Plastikflasche und eines Polenböllers gekommen war. Die Farbe klebte überall an den Wänden des Raums. Verletzt wurde niemand. Zeugen hatten zuvor eine Gruppe Jugendlicher auf dem Bahnsteig gesehen. Die Videoaufzeichnungen der BVG wurden sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Taxifahrer attackiert

17. April (Köpenick) – Glücklicherweise unverletzt blieb eine Taxifahrer in der vergangenen Nacht in Köpenick, nachdem ein Unbekannter die Heckscheibe seines Fahrzeuges eingeschlagen hatte. Der 59-jährige Fahrer gab den alarmierten Polizisten gegenüber später an, dass er gegen 1 Uhr in der Wendenschloßstraße eine Frau als Fahrgast aufgenommen hatte. Die Unbekannte setzte sich auf den Beifahrersitz und ließ sich zum gewünschten Zielort in die Bahnhofstraße fahren. Dort angekommen, so die Angaben des 59-Jährigen, änderte die Frau ihre Meinung und ließ sich von dem Fahrer zurück in die Wendenschloßstraße chauffieren. Als der Fahrer den gewünschten Zielpunkt, ein Vereinshaus in der Wendenschloßstraße erreicht hatte, trat ein Maskierter an das Fahrzeug heran und versuchte die Fahrertür zu öffnen. Da der 59-Jährige zuvor die Tür verriegelt hatte, misslang der Versuch, so dass der Fahrer sein Taxi schnell wendete und in Richtung Salvador-Allende-Straße flüchtete. Der Maskierte lief derweil dem Fahrer hinterher, der mit seinem Wagen in eine Sackgasse hineinfuhr und dort abermals wenden musste. Beim Wendemanöver soll die Frau das Fahrzeug verlassen haben, ohne ihre Rechnung zu bezahlen. Als der 59-Jährige mit seinem Fahrzeug seinen Verfolger in der Sackgasse passierte, schlug dieser die Heckscheibe des Autos ein. Ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei führt die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Raubüberfalls.

Einbruch in Bürgeramt –
Tatverdächtige festgenommen

17. April (Wilmersdorf) – Beamte des Polizeiabschnitts 26 haben gestern Abend gegen 21:30 Uhr zwei mutmaßliche Einbrecher in Wilmersdorf festgenommen. Aufgrund einer ausgelösten Alarmanlage im Bürgeramt Charlottenburg-Wilmersdorf fuhren die Beamten zum Hohenzollerndamm. Dort angekommen sahen die Polizisten drei Männer in dem Haus, von denen einer im Alter von 33 Jahren noch am Tatort festgenommen werden konnte. Er wehrte sich gegen seine Festnahme, so dass die Beamten das Pfefferspray gegen ihn einsetzen mussten. Bei der Festnahme verletzten sich zwei Polizisten, die ihren Dienst jedoch fortsetzen konnten. Ein weiterer mutmaßlicher Einbrecher im Alter von 34 Jahren lief den Beamten vor dem Gebäude in die Arme. Ermittlungen am Einbruchsort ergaben, dass die Tatverdächtigen über die Eingangstür in das Gebäude eingedrungen waren und es ohne Beute wieder verlassen mussten. Die beiden Festgenommenen wurden einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt. Die Fahndung nach ihrem Komplizen dauert an.

Mit quietschenden Reifen und
einer Zivilstreife im Schlepp

16. April (Reinickendorf) – Provozierend verhielt sich gestern Abend ein Alfa Romeo Fahrer auf dem Kurt-Schumacher-Damm in Reinickendorf. Gegen 21.10 Uhr stand er vor einer Zivilstreife der Autobahnpolizei an einer roten Ampel kurz vor der Auffahrt zur BAB 111. Er ließ wiederholt den Motor aufheulen und fuhr dann bei Grün mit quietschenden Reifen auf die Autobahn. Die ihm folgenden Polizisten führten eine Geschwindigkeitsmessung mittels Videotechnik durch. Bei erlaubten 80 km/h erreichte er eine Geschwindigkeit von 135 km/h. Den 23-jährigen Fahrzeugführer erwarten nun ein Bußgeld von mindestens 560,- Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein zwei monatiges Fahrverbot.

Trio angegriffen,
geschlagen und beraubt

16. April (Pankow) – Gestern Abend erschienen auf einem Polizeiabschnitt in Blankenburg zwei Männer und zeigten einen Übergriff an. Nach ihren Schilderungen befanden sich die beiden, 21 und 22 Jahre alt, in der Nacht vom 14. zum 15. April 2017 mit einem weiteren 27-jährigen Freund nach einem Diskothekenbesuch in einer S-Bahn zum Bahnhof Blankenburg. Bereits in dem Zug seien sie von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden. Ein Fahrgast der eingegriffen habe, soll ebenfalls angegangen worden sein. Am Bahnhof angekommen, verließen die Angegriffenen und auch die angreifende Gruppe den Waggon. Auf dem Bahnsteig setzen sich die körperlichen Übergriffe in Form von Schlägen und Tritten fort. Dem 21-Jährigen wird dabei ein Brustbeutel vom Hals gerissen. Anschließend flüchteten die Täter. Die drei jungen Männer erlitten leichte Verletzungen, die jedoch zunächst nicht medizinisch versorgt werden mussten. Inwiefern die Tat mit der sexuellen Orientierung, einer der Angegriffenen ist schwul und ein weiterer war geschminkt, zu tun hat, ist Gegenstand der Ermittlungen die der Polizeiliche Staatsschutz übernommen hat.

Eine Auseinandersetzung
im Straßenverkehr endet 
mit mehreren Anzeigen

16. April (Charlottenburg) – Gestern Nachmittag sind zwei Verkehrsteilnehmer in Westend aneinander geraten. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr ein 22-jähriger Mann, der sich in Ausbildung bei der Polizei Berlin befindet, gegen 16.10 Uhr mit seinem BMW den Kaiserdamm in Richtung Theodor-Heuss-Platz. An der Einmündung Soorstraße bog eine 56-Jährige mit ihrem Toyota nach rechts in den Kaiserdamm ein. Nach Aussage des 22-Jährigen, ohne dabei auf den Fließverkehr zu achten. Nach einer eingeleiteten Gefahrenbremsung folgte der BMW-Fahrer der Frau und betätigte dabei Lichthupe und Warnsignal. Als Antwort soll die Fahrerin ihm den gestreckten Mittelfinger gezeigt haben. Der junge Mann soll daraufhin die Autofahrerin überholt, ausgebremst und zur Rede gestellt haben. Als er nach dem geführten Streitgespräch wieder zu seinem Fahrzeug ging, soll sie mit aufheulendem Motor auf ihn zu und dicht an ihm vorbei gefahren sein, so dass sie ihn noch mit ihrem Fahrzeugaußenspiegel am Ellenbogen berührt haben soll. Gegen die Frau wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung im Straßenverkehr ermittelt. Den BMW-Fahrer, der sich als Zivilpolizist ausgegeben haben soll, erwarten nun neben einer Anzeige wegen Amtsanmaßung, auch Ermittlungen wegen Beleidigung und Nötigung im Straßenverkehr, die das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 2 übernommen hat.

Mann erlitt Stichverletzung

16. April (Mitte) – Bei einer Auseinandersetzung gestern Abend in Moabit erlitt ein Mann eine Stichverletzung. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen kam es in der Straße Alt-Moabit gegen 21.10 Uhr zu einem Streit zwischen zwei Personen. Plötzlich flüchtete einer der beiden in Richtung Stromstraße, der andere, offensichtlich schwer Verletzte, wechselte die Straßenseite. Alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr sowie ein Notarzt versorgten den 44-Jährigen und brachten ihn in eine Klinik, wo er sofort operiert werden musste. Die Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung übernahm das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5.

BVG-Bus beschädigt

16. April (Reinickendorf) – Kurz nach Mitternacht wurde in Tegel ein Linienbus mit einem Gegenstand beworfen, wobei eine Seitenscheibe stark beschädigt wurde. Nach Aussage des Busfahrers, stiegen an der Haltestelle Gorkistraße fünf Jugendliche in den Bus, dabei kam es zu Beleidigungen gegenüber dem Busfahrer. Das unflätige Verhalten des Quintetts setzte sich fort, so dass der 49-jährige Fahrer die Gruppe zum Aussteigen aufforderte. Als der Bus der Linie 125 die Fahrt fortsetzte, kam es an der Kreuzung Gorkistraße/Ziekowstraße aus der zuvor ausgestiegenen Gruppe zu dem Wurf mit dem unbekannten Gegenstand. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an.

Schwerverletzt nach Verkehrsunfall

16. April (Lichtenberg) – Gestern Nachmittag wurde ein Mann bei einer Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug in Rummelsburg schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr der 30-Jährige gegen 18 Uhr die Hirschberger Straße in Richtung Schreiberhauer Straße. In einer Rechtskurve rutschte er mit seinem Mercedes Viano in einen entgegenkommenden Mercedes-Benz eines 49-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls stieß dieser in einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Renault Twingo. Alarmierte Rettungskräfte mussten den eingeklemmten 49-jährigen Fahrer des Mercedes aus dem Auto befreien und brachten ihn mit einer Kopfverletzung und Verstauchungen an den Händen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernimmt die Unfallbearbeitung.

Handel mit Betäubungsmitteln -
Pärchen festgenommen

15. April (Friedrichshain) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 51 beobachteten gestern Nachmittag mehrere Personen, die nur kurz in einem Wohnhaus in der Rotherstraße in Friedrichshain verschwanden und dann wieder heraus kamen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass beide in einer Wohnung eine klare Flüssigkeit, vermutlich GBL, gekauft hatten. Mit einem erwirkten richterlichen Beschluss durchsuchten die Beamten gegen 21 Uhr die Wohnung in der Rotherstraße. Die 33-jährige Mieterin und der 41 Jahre alter Mieter wurden wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Betäubungsmittelhandels und Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetzt festgenommen. Bei Durchsuchung fanden die Polizisten unter anderem über 200 Tabletten, vermutlich Ecstasy, über 1000 Gramm Amphetamin und Methamphetamin in Pasten- und Pulverform, mehrere Packungen verschreibungspflichtiger Medikamente, Verpackungs- und Abfüllmaterial, Feinwaagen, Mobiltelefone und mehrere Tausend Euro Bargeld. Beide Festgenommenen waren bereits in der Vergangenheit mit Delikten aus dem Beriech der Rauschgift- und Arzneimittelkriminalität in Erscheinung getreten. Das Paar soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Mit Freundin auf der Haube
Verkehrsunfall verursacht

15. April (Friedrichshain) – Auf der Motorhaube eines BMW liegend wurde heute früh eine 16-Jährige bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen legte sich die Jugendliche gegen 4.30 Uhr auf die Haube des Autos, das vor einen Club am Warschauer Platz parkte, und wollte ihren alkoholisierten 19-jährigen Freund vermutlich dadurch daran hindern, mit dem Fahrzeug loszufahren. Der 19-Jährige fuhr trotzdem los in Richtung Rudolfstraße und bog dann in die Ehrenbergstraße ein. Dort prallte der BMW gegen zwei geparkte Autos, einen Hyundai und einen VW, kam zum Stehen und die junge Frau stürzte von der Haube auf die Straße und verletzte sich dabei am Handgelenk und am Rücken. Der BMW-Fahrer soll dann ausgestiegen, zu Fuß in Richtung Rudolfstraße geflüchtet sein und wurde an der Kreuzung Rudolfstraße/Ehrenbergstraße durch einen Zeugen eingeholt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die 16-Jährige kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Der 19-Jährige, der keinen Führerschein hat, wurde nach der Blutentnahme wieder entlassen. Der BMW, an dem sich gestohlene Kennzeichen befanden, wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Autobahnpolizei im Einsatz

15. April (bezirksübergreifend) – Gestern Abend fiel einer Streife der Autobahnpolizei ein SUV auf, der die Autobahn A113 sehr zügig in Richtung Süden befuhr. Die Geschwindigkeitsmessung ergab 106 km/h bei erlaubten 80. Als die Beamten die Fahrerin, eine 38 Jahre alte Frau, in Johannisthal in Höhe der Auffahrt Stubenrauchstraße gegen 21.50 Uhr stoppten und kontrollierten, bemerkten sie Alkoholgeruch im Atem der Frau. Mit im Auto saß der achtjährige Sohn. Bei einer anschließenden Atemalkoholkontrolle wurde ein Wert von über 1,2 Promille gemessen. Der Führerschein der 38-Jährigen wurde einbehalten.
Nur Stunden später, heute früh gegen 4.20 Uhr, geriet ein Golf GTI ins Visier der Streifenbeamten. Auf der BAB 111, kurz vor dem Tunnel Flughafen Tegel, fuhr der 30-jährige Fahrer mit 122 km/h mehr als doppelt so schnell wie die erlaubten 60 km/h. Den Raser erwarten nun ein Bußgeld von mindestens 960 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate ohne Führerschein.

Spätkauf überfallen

15. April (Kreuzberg) – Mit Messer und Schlagstock bewaffnet betraten gestern Abend zwei Maskierte einen Spätkauf in Kreuzberg. Die Räuber bedrohten gegen 21.40 Uhr den 35-jährigen Angestellten des Geschäfts in der Ritterstraße und forderten die Herausgabe der Einnahmen. Anschließend flüchteten die Kriminellen mit der erlangten Beute und ein paar Zigarettenschachteln aus der Auslage zu Fuß in Richtung Wassertorstraße. Der Überfallene wurde nicht verletzt. Die Ermittlungen übernahm das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5.

Alkoholisiert gegen Verkehrsschild

15. April (Schöneberg) – Schnittverletzungen erlitt in der vergangenen Nacht ein Autofahrer in Schöneberg. Gegen 22.50 Uhr trafen die alarmierten Polizisten am Unfallort in der Martin-Luther-Straße Ecke Badensche Straße ein. Der 30-jährige Opel-Fahrer, bei dem die Beamten Alkoholgeruch bemerkten, gab den Polizisten gegenüber an, dass er die Martin-Luther-Straße befuhr und nach links in die Badensche Straße abbiegen wollte, dann aber doch weiter geradeaus auf der Martin-Luther-Straße in Richtung Wartburgstraße bleiben wollte. Dieses Fahrmanöver misslang und der 30-Jährige stieß mit dem Verkehrsschild auf der gegenüber liegenden Mittelinsel zusammen. Der Verletzte kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Motorroller in Brand gesetzt

15. April (Friedrichshain) – Anwohner der Friedrichshainer Müncheberger Straße alarmierten in der vergangenen Nacht Polizei und Feuerwehr zu einem brennenden Motorroller. Gegen 0.15 Uhr sahen die Zeugen eine Gruppe Jugendlicher auf dem Gehweg und kurz darauf Flammen. Die alarmierten Rettungskräfte löschten den Brand, verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

52 Fahrzeuge waren zu schnell
und ein Autofahrer
hatte keinen Führerschein

14. April (Wedding) – 652 zu schnelle Fahrzeuge und ein Mann ohne Führerschein sind das Ergebnis einer Geschwindigkeitskontrolle am heutigen Karfreitag. Beamte der Autobahnpolizei führten zwischen 7.30 Uhr und 12 Uhr in der Seestraße zwischen Goerdelerdammbrücke und Sylter Straße in Richtung Wedding eine Geschwindigkeitsmessung durch. In dieser Zeit passierten knapp 1.200 Fahrzeuge die Stelle, an der eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gilt. 652 Fahrzeuge waren insgesamt zu schnell. Davon müssen offenbar 459 Fahrzeugführer mit einem Verwarnungsgeld und 193 mit einem Bußgeld rechnen. Darüber hinaus gibt es wohl für 67 mutmaßliche Raser ein Fahrverbot. Einige Fahrzeugführer wurden gestoppt, andere werden per Post von den Geschwindigkeitsüberschreitungen erfahren. Drei Temposünder fielen während der Geschwindigkeitsmessung den Polizisten besonders auf:
Eine Frau wurde gegen 7.40 Uhr mit einem VW mit 113 km/h geblitzt. Sie erwartet ein Bußgeld von mindestens 280 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot. Etwa 90 Minuten später passierte ein Bus ohne Fahrgäste die Kontrollstelle. Dieser war 34 Stundenkilometer zu schnell unterwegs. Der Fahrer muss jetzt mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro rechnen. Dazu kommen zwei Punkte und der Kraftfahrer wird wohl für einen Monat seinen Führerschein abgegeben müssen. Der Dritte im Bunde war ein Mann, dem gegen 11.30 Uhr zügig gefahrene 80 km/h von den Polizisten vorgeworfen wird. Der Mercedes wurde nicht nur geblitzt, sondern auch gestoppt und von Polizeibeamten überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der 52-jährige Autofahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Er sieht einem Strafverfahren entgegen

Mülltonnen angezündet - Feuer 
greift auf ehemaliges Kino über

14. April (Friedrichshain) – Wegen des Verdachts der Brandstiftung in Friedrichshain ermittelt seit heute früh die Kriminalpolizei. Gegen 5.20 Uhr hatte eine Zeugin Feuerwehr und Polizei in die Karl-Marx-Allee alarmiert, nachdem sie eine brennende Mülltonne bemerkt hatte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte das Feuer bereits auf ein nahe gelegenes Gebäude, in dem sich früher ein Kino befand, übergegriffen. Die Feuerwehr löschte die Flammen, durch die jedoch bereits die Fassade, Fenster und weitere Teile des Eventcenters beschädigt worden waren.
Nur wenige Minuten zuvor, hatten in der Proskauer Straße ebenfalls eine Mülltonne gebrannt. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand. Zusammenhänge zwischen den Taten werden geprüft. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Zehnjähriger von Taxi erfasst

14. April (Neukölln) – Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln erlitt gestern Nachmittag ein zehn Jahre alter Junge lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Kind gegen 16.50 Uhr offenbar ohne auf den Verkehr zu achten auf die Fahrbahn der Pannierstraße gelaufen sein. Ein 32-jähriger Taxifahrer gab an, er habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können und hatte den Jungen daraufhin mit seinem Wagen erfasst. Der Kleine schlug mit dem Kopf gegen die Motorhaube und blieb verletzt liegen. Ein Notarzt behandelte ihn noch am Ort. Rettungskräfte brachten ihn anschließend zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

Grundlos mit Reizgas besprüht

14. April (Wedding) – Ohne ersichtlichen Grund wurden gestern Abend in Gesundbrunnen drei 16-, 19- und 33-Jährige von einem Mann mit Reizgas besprüht und bedroht. Die drei gaben an, sie seien gegen 17.30 Uhr auf dem U-Bahnhof Gesundbrunnen gewesen, als ihnen der Unbekannte ohne Vorwarnung Reizgas entgegen gesprüht hätte. Die Angegriffenen hätten noch ihre Arme hochreißen können und seien daher nicht getroffen worden, hätten den Reizstoff jedoch eingeatmet. Als sie daraufhin in ein nahe gelegenes Restaurant geflüchtet seien, hätte sie der Unbekannte verfolgt und ihnen gedroht, sie sollten sich nicht mehr hier sehen lassen. Anschließend sei der Mann geflüchtet. Alarmierte Rettungskräfte spülten dem 33-Jährigen die Augen aus, die beiden 16- und 19-Jährigen lehnten das ab.

Festnahme nach Einbruch

14. April (Charlottenburg) – In der vergangenen Nacht haben Polizeibeamte in Charlottenburg einen mutmaßlichen Einbrecher vorläufig festgenommen. Gegen 22.40 Uhr alarmierte eine Zeugin die Polizei in die Lietzenburger Straße, da sie einen Mann dabei beobachtet hatte, wie er mit einem Schraubendreher eine Hauseingangstür aufgebrochen haben soll. Anschließend verschwand er in dem Wohnhaus. Die hinzugerufenen Polizeibeamten suchten in dem Gebäude nach dem Verdächtigen und entdeckten ihn in der Tiefgarage, wo er ein hochwertiges Fahrrad schob. Die Polizisten nahmen den mutmaßlichen Einbrecher daraufhin vorläufig fest. Bei seiner Durchsuchung entdeckten die Beamten den Schraubendreher in einer Jackentasche und im mitgeführten Rucksack Schmuck, Uhren und ein Handy. Anschließend sahen sich die Beamten den Keller näher an und entdeckten zwei aufgebrochene Türen zu Kellerverschlägen. Ob die bei dem Festgenommenen gefundenen Gegenstände aus den aufgebrochenen Kellerverschlägen stammen, ist Gegenstand der Ermittlungen. Der 37-Jährige wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung der Kriminalpolizei übergeben.

Erst Opfer dann Täter

13. April (Wedding) – Am gestrigen Abend kam es in der Weddinger Luxemburger Straße zu einem kuriosen Polizeieinsatz. Gegen 21 Uhr rief ein 23-jähriger Mann die Polizei und zeigte an, dass er Opfer eines Raubüberfalls geworden sei. Die Täter sollen ihn vor seinem Haus angesprochen und Geld gefordert haben. Unter der Androhung von Schlägen begab man sich in die Wohnung des Opfers. Die Täter sollen dann 300 € und sein Handy erbeutet haben. Ihm gelang es aus der Wohnung zu flüchten und die Polizei zu benachrichtigen. Als die Beamten die Wohnung nach den Tätern durchsuchten, fanden sie aber etwas ganz anderes. Die Beamten fanden 415 Pillen Ecstasy, 103 Gramm kristallisiertes Ecstasy und 330 Gramm Amphetamin. Während der Anzeigenaufnahme entstanden bei den Polizisten erhebliche Zweifel über die Glaubwürdigkeit des Mannes. Abgesehen von der Raubanzeige wurden nun ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Handels mit Rauschgift und das Vortäuschen eines Raubes eingeleitet. Er wurde einem Rauschgiftkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt, das die Ermittlungen führt.

Wegen Verdacht des Drogenhandels
festgenommen – Haftbefehl erlassen

13. April (Marzahn-Hellersdorf) – Wegen des Verdachts des Drogenhandels haben Polizeibeamte am 11. April 2017 das Grundstück, die Wohnung und Gewerberäume eines Mannes in Biesdorf durchsucht. Gegen 8 Uhr öffneten die Beamten die Türen der Gebäude in der Lötschbergstraße. Der 61-Jährige Mieter und ein junger Mann, bei dem es sich eigenen Angaben zufolge um einen 16-Jährigen handelt, wurden in der Wohnung festgenommen. Insgesamt stellten die Ermittler mehr als 250 Cannabispflanzen, Setzlinge, zwei Tüten mit „Gras“, mehrere hundert Euro Bargeld als mutmaßlichen Handelserlös und diverse Utensilien zum Verpacken, Wiegen und Züchten von Cannabis sicher. Darüber hinaus befanden sich in den Räumen neun Pistolen und zwei Gewehre. Derzeit wird geprüft, ob es sich bei einigen dieser Waffen um scharfe Schusswaffen handelt. Auch diese wurden mitsamt einer Fülle von Munition sichergestellt. Während der Jüngere der beiden Festgenommenen wieder auf freien Fuß kam, ist der 61-Jährige gestern einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden und erhielt einen Haftbefehl.

Streitigkeiten enden mit Messerstich

13. April (Friedrichshain) – In der vergangenen Nacht wurde ein Mann in Friedrichshain schwer verletzt. Gegen 2 Uhr geriet der 30-Jährige mit einer Bekannten in einem Hotelzimmer in der Samariterstraße in Streit. Nach den derzeitigen Erkenntnissen und den Aussagen der beiden Streithähne, schlug der Mann der Frau mehrfach ins Gesicht. Daraufhin zückte die 31-Jährige, die unter Alkoholeinfluss stand, ein Messer und stieß es ihm in den Bauch. Alarmierte Rettungskräfte brachten den schwer Verletzten in eine Klinik, in der er nach einer Notoperation stationär verbleibt. Polizisten nahmen die Frau noch am Tatort fest. Sie wird heute einem Haftrichter vorgeführt. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Fußgänger schwer verletzt

13. April (Schöneberg) – Ein Fußgänger wurde in der vergangenen Nacht in Schöneberg von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll der 37-Jährige kurz nach Mitternacht von der Mittelinsel des U-Bahnhofs Wittenbergplatz in Richtung Lietzenburger Straße unterwegs gewesen sein und bei roter Fußgängerampel die Fahrbahn betreten haben. Der 23-jährige Mercedes-Fahrer, der die Fahrbahn des Wittenbergplatzes in Richtung Kleiststraße befuhr, erfasste den Fußgänger. Alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den schwer Verletzten, bei dem Alkoholgeruch in der Atemluft wahrgenommen wurde, mit einem Schädelhirntrauma und einem Unterschenkelbruch zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer sowie die beiden Insassen blieben unverletzt.

Mopedfahrer verunglückt

13. April (Reinickendorf) – Mit Frakturen eines Armes und des Nasenbeins sowie einem Schädelhirntrauma kam gestern Abend ein Mopedfahrer nach einem Unfall in Reinickendorf in eine Klinik. Nach den bisherigen Ermittlungen befuhr ein 53-jähriger Audi-Fahrer gegen 20.30 Uhr die Pankower Allee in Richtung Residenzstraße. Als er nach links in eine Grundstückseinfahrt abbog, übersah er offensichtlich den entgegenkommenden 39-jährigen motorisierten Zweiradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß. Die alarmierten Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten das Unfallopfer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Audi-Fahrer blieb unverletzt. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme kam es bis zirka 22.40 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Transporter mutwillig in Brand gesetzt

13. April (Treptow-Köpenick) – Zu einem Fahrzeugbrand in Oberschöneweide mussten in der vergangenen Nacht Polizei und Feuerwehr ausrücken. Gegen 23 Uhr alarmierten zwei Männer die Rettungskräfte, da sie auf einem Parkplatz in der Straße zum FEZ 2 den brennenden Renault Trafic sahen. Das Feuer wurde gelöscht, verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen zu der Brandstiftung.

Zwei verletzte Polizeibeamte nach Verkehrsunfall

12. April (Charlottenburg) – Heute Vormittag kam es in Charlottenburg zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Pkw-Insassen verletzt wurde. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr der Funkwagen gegen 10.30 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Messedamm in Richtung Kaiserdamm zu einem Einsatz. Der Fahrer eines Seat befuhr den Kaiserdamm in Richtung Ernst-Reuter-Platz. Im Kreuzungsbereich Kaiserdamm Ecke Messedamm kam es zwischen beiden Fahrzeugen zu einem Zusammenstoß. Durch den Aufprall wurden beide Autos erheblich beschädigt. Der Fahrer des Polizeiautos und seine Kollegin wurden dabei leicht verletzt. Der Fahrer des anderen Autos blieb unverletzt. Am Unfallort wurde ein weiterer Funkwagen mit Blaulicht und Martinshorn stehend in einen Unfall verwickelt. Beim Vorbeifahren touchierte ein Lkw das Auto, wobei es zu Sachschäden kam. Die Ermittlungen des Verkehrsermittlungsdienstes der Dir 2 dauern an.

Fußgängerin und Motorradfahrer schwer verletzt - Polizei sucht Zeugen

12. April (Neukölln) – Zu einem Verkehrsunfall heute früh in Neukölln sucht der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 5 nach Zeugen. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 18-Jähriger mit seinem Motorrad gegen 7.30 Uhr auf der Hermannstraße in Richtung Britz. Als sich der Verkehr zurückstaute, sei er zwischen rechts geparkten Autos und haltenden Fahrzeugen hindurch gefahren. In Höhe der Thomasstraße soll eine 32 Jahre alte Fußgängerin die Hermannstraße von der Thomasstraße aus kommend zwischen den wartenden Fahrzeugen überquert haben. Trotz sofortigen Bremsens habe der Kawasaki-Fahrer einen Zusammenstoß mit der Passantin nicht verhindern können. Beide stürzten und wurden mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Ermittler bitten Zeugen des Verkehrsunfalls, sich bei dem Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Golßener Straße 6 in Berlin-Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664 – 57 28 00 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Ermittlungen nach gefährlicher Körperverletzung

12. April (Mitte) – In der vergangenen Nacht kam es in Mitte zu einer gefährlichen Körperverletzung. Gegen 21 Uhr soll ein 32-Jähriger nach seinen eigenen Angaben in der Vorhalle des S-Bahnhofs Alexanderplatz mit drei offenbar alkoholisierten, jungen Männern in Streit geraten sein. Im weiteren Verlauf soll das Trio den 32-Jährigen mit Fäusten und einer Glasflasche geschlagen haben. Anschließend flüchteten die mutmaßlichen Angreifer. In der Nähe des Tatorts nahmen Bundespolizisten einen 19-Jährigen vorläufig fest. Ein 17-jähriger Mittäter wurde von Beamten einer Einsatzhundertschaft festgenommen. Dem dritten Komplizen gelang die Flucht. Atemalkoholkontrollen bei den Festgenommenen ergaben bei dem 19-Jährigen einen Wert von etwa 1,7 Promille und bei seinem zwei Jahre jüngeren Komplizen einen Wert von etwa 0,9 Promille. Nach erkennungsdienstlicher Behandlungen wurden die Festgenommenen entlassen. Das Opfer wurde am Kopf leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Der Hintergrund der Tat sowie der genaue Tathergang sind Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 3.

Mehrere parkende Fahrzeuge aufeinander geschoben – Fahrer schwer verletzt

12. April (Charlottenburg-Wilmersdorf) – In der vergangenen Nacht verletzte sich ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall in Halensee. Gegen 2.15 Uhr befuhr ein 49-Jähriger die Stadtautobahn BAB 100 in Richtung Rathenauplatz. Nach den derzeitigen Erkenntnissen bog er mit seinem Mercedes an der Ausfahrt Halensee nach rechts in die Schwarzbacher Straße ab. Hierbei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, streifte ein Warnschild und geriet auf die linke Fahrbahnseite. Dort stieß er frontal in einen geparkten Mercedes. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die dahinterstehenden Fahrzeuge, ein BMW, ein Peugeot und ein VW, aufeinander geschoben. Rettungskräfte brachten den Fahrer zur stationären Behandlung in eine Klinik. Eine anschließende Überprüfung des Mannes ergab, dass er nicht nur alkoholisiert, sondern auch ohne eine gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Vermisster wieder da

12. April (Pankow/Nürnberg) – Der 64-Jährige, der seit dem 1. März 2017 vermisst wurde, ist wieder da. Er wurde in Nürnberg auf dem Gelände eines Autohauses orientierungslos sowie unversehrt angetroffen und seiner Ehefrau übergeben. Vermisstenmeldung Nr. 0851 vom 10. April 2017: Vermisster Ghanaer – Polizei bittet um Mithilfe Seit Donnerstag, den 6. April, wird ein 64-Jähriger vermisst. Der Ghanaer, der in Frankfurt am Main wohnt, hatte mittags gemeinsam mit seiner Frau einen Termin in der Ghanaischen Botschaft in der Stavanger Straße 17 in Prenzlauer Berg und verließ diese gegen 13 Uhr, um Briefmarken zu kaufen. Seither wird er vermisst. Es kam am Abend des 6. April, am Morgen des 8. April und am Morgen des 9. April zu kurzen telefonischen Kontakten zwischen dem Vermissten und seiner Ehefrau. Die Telefonate wurden vom Vermissten unvermittelt beendet, das Handy war danach nicht mehr erreichbar. In den Telefonaten gab der Vermisste entweder an, in Ghana bzw. in Frankfurt zu sein oder nannte Bahnhöfe in Berlin. Die Anreise nach Berlin war mit der Bahn erfolgt. Die Ehefrau äußerte die Vermutung, dass ihr Mann an Demenz erkrankt ist, da er seit einiger Zeit zunehmend verwirrter wirkte. Der 64-Jährige ist völlig ortsunkundig.

Spieler überfällt Spielcasino

12. April (Friedrichshain-Kreuzberg) – In der vergangenen Nacht hat ein Automatenspieler in der Reinickendorfer Straße in Wedding ein Spielcasino überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen rief der Unbekannte einen 20 Jahre alten Angestellten gegen 1.30 Uhr zu sich, als er an einem Automaten spielte. Der Kunde sprühte dem Mitarbeiter dann unvermittelt ein Reizgas ins Gesicht, schlug und trat ihn. Anschließend forderte der Angreifer Geld. Nachdem er dieses hatte, ergriff er die Flucht. Der 20-jährige Angestellte erlitt leichte Verletzungen. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 übernahm die Ermittlungen.

Motorradfahrer verstorben, Sozia schwer verletzt – Polizei sucht nach Zeugen

12. April (Neukölln) – Gestern Nachmittag kam es in Neukölln zu einem Unfall, der für einen Motorradfahrer tödlich endete. Ersten Ermittlungen zufolge war ein 48-Jähriger gegen 17.20 Uhr mit seinem BMW X6 in der Neuköllnischen Allee in Richtung Forsthausallee unterwegs und wollte offenbar nach links in die Planetenstraße abbiegen, obwohl dies aufgrund einer Baustelle derzeit verboten ist. Der entgegenkommende, 51 Jahre alte Motorradfahrer machte offenbar eine Gefahrenbremsung mit seiner Suzuki, um einen Zusammenstoß mit dem SUV zu verhindern. In der Folge stürzte der Kradfahrer mit der auf dem Motorrad befindlichen 14-jährigen Sozia. Der 51-Jährige prallte dann gegen den BMW X6, erlitt schwerste Verletzungen und verstarb trotz eingeleiteter Reanimation später im Krankenhaus. Die Mitfahrerin wurde mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Der SUV-Fahrer und seine 35-jährige Beifahrerin wurden nicht verletzt. Die Neuköllnische Allee war bis etwa 22.40 Uhr zwischen Grenzallee und Haberstraße gesperrt. Die Ermittler bitten Zeugen des Verkehrsunfalls sich bei dem Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Golßener Straße 6 in Berlin-Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664 – 57 28 00 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Mann nach Angriff stationär im Krankenhaus

12. April (Mitte) – Nach einem Angriff in der vergangenen Nacht in Moabit musste ein Mann stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Gegen 0.45 Uhr geriet der 20-Jährige bisherigen Ermittlungen zufolge im Kleinen Tiergarten mit einer Männergruppe in einen Streit. Im weiteren Verlauf wurde der 20-Jährige von einem Unbekannten aus der Gruppe heraus zunächst mit einer Bierflasche angegriffen und dann mit einem Messer am Nacken verletzt. Anschließend flüchtete der Angreifer gemeinsam mit den anderen Männern aus der Gruppe. Ein Passant leistete Erste Hilfe und alarmierte Polizei und Rettungskräfte. Diese brachten den Verletzten zur Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr soll dem Vernehmen nach nicht bestehen. Die Hintergründe und der Tathergang sind Gegenstand der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 3 führt.

Festnahme nach Juwelier-Überfall

12. April (Mitte) – Gestern Abend wurde in Tiergarten ein mutmaßlicher Räuber vorläufig festgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge betraten zwei Maskierte gegen 20.30 Uhr einen Juwelier in einem Einkaufszentrum am Potsdamer Platz. Beide sollen mit jeweils einem Hammer bewaffnet gewesen sein. Damit sollen die Bewaffneten den 33 Jahre alten Filialleiter und seinen 58-jährigen Mitarbeiter bedroht haben. Anschließend soll ein Maskierter das Glas einer Vitrine eingeschlagen und Uhren in eine mitgebrachte Tasche eingepackt haben, während sein Komplize aus einer offen stehenden Vitrine Uhren in einer Tasche verstaut haben soll. Zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes des Shopping-Centers bemerkten den Überfall beim Vorbeigehen und sollen zunächst von den beiden bewaffneten Männern bedroht worden sein. Die mutmaßlichen Räuber ergriffen anschließend die Flucht. Die Security-Mitarbeiter nahmen die Verfolgung auf, konnten einen Tatverdächtigen in der Linkstraße überwältigen und ihn dann zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten übergeben. Der Komplize sprang an der Joseph-von-Eichendorff-Gasse Ecke Linkstraße in einen bereitstehenden Wagen, mit dem mindestens ein weiterer Mittäter gewartet hatte. Das Auto entfernte sich in Richtung Reichpietschufer. Der Festgenommene im Alter von 20 Jahren wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung für die Kriminalpolizei eingeliefert.

Brennende Fahrzeuge

11. April (Friedrichshain-Kreuzberg) – Heute früh brannten zwei Fahrzeuge in Kreuzberg. Gegen 4.30 Uhr bemerkten Polizeibeamte des Polizeiabschnitts 52 während ihrer Streifenfahrt in der Gneisenaustraße, wie Flammen aus dem vorderen Bereich eines dort abgestellten Renault Clio schlugen. Alarmierte Rettungskräfte löschten dieses Fahrzeug und einen davor stehenden, durch die Hitzeeinwirkung in Mitleidenschaft gezogenen, Nissan Micra. Für den Zeitraum der Löscharbeiten war die Gneisenaustraße von der Schleiermacherstraße bis zur Baerwaldstraße für rund 45 Minuten gesperrt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Lebensmittelgeschäft überfallen

11. April (Neukölln) – Ein bislang unbekannter Räuber hat gestern Abend ein Lebensmittelgeschäft in Neukölln überfallen. Gegen 21.40 Uhr betrat der Mann das Geschäft am Kiehlufer, bedrohte den 54-jährigen Kassierer mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Geld. Nachdem der Räuber die Beute übergeben bekommen hatte, flüchtete er mit dem Geld in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen.

Enkeltrick aufgeflogen

11. April (Tempelhof-Schöneberg) – Beamte der Polizeidirektion 4 haben gestern Nachmittag eine Jugendliche in Lichtenrade festgenommen, die nach einem vorangegangenen Enkeltrickbetrug das ersparte Geld eines Senioren abholen wollte. Bereits am vergangenen Freitag, den 7. April 2017, ging der erste Anruf bei dem 89-jährigen Mann in der Beckmannstraße ein. Hier ließ ein junger Mann sich als Enkel des 89-Jährigen am Telefon erraten und erzählte dem Senioren, dass er Geld für den Kauf eines Autos benötige. Nachdem der Mann das Geld bei der Bank abgehoben und es wenig später einer angeblichen Bekannten übergeben hatte, erfolgte noch am gleichen Tag ein weiterer Anruf des dreisten jungen Mannes. Hier teilte er dem 89-Jährigen mit, dass er mehr Geld benötigen würde. Da das geforderte Geld dem Rentner jedoch nicht sofort ausgezahlt werden konnte, fand an diesem Tag glücklicherweise keine weitere Übergabe mehr statt. Nachdem der Kriminelle am gestrigen Tag gegen 10.15 Uhr sich wieder mit seinen angeblichen Geldnöten meldete, verabredete der Mann einen Termin zum Nachmittag. Die Täter wussten jedoch nicht, dass der 89-Jährige zwischenzeitlich mit seinem wahren Enkelsohn telefoniert und erfahren hatte, dass nicht er der Anrufer mit den Geldsorgen war. Nun ließ sich der Senior auf die Geschichte ein, alarmierte die Polizei, die dann am Nachmittag gegen 15.50 Uhr die 14-jährige Geldabholerin festnahm und sie dem Fachkommissariat für Betrugsdelikte beim Landeskriminalamt überstellten. Nachforschungen ergaben, dass die 14-Jährige bereits bei der ersten Geldübergabe am vergangenen Freitag das Geld von dem Betrogenen abholte. Die Ermittlungen und Fahndung nach den Drahtziehern dauern an.

Radfahrerin vom Auto erfasst

11. April (Steglitz-Zehlendorf) – Schwere Verletzungen erlitt eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Zehlendorf. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 30-jähriger VW-Fahrer gegen 19.30 Uhr in der Lissabonallee in Richtung Lindenthaler Allee. An der Einmündung Lissabonallee zur Lindenthaler Allee bog der Mann mit seinem Fahrzeug nach links in die Lindenthaler Allee ab und erfasste hierbei die 19 Jahre alte Radfahrerin, die in der Lindenthaler Allee in Richtung Lloyd-G.-Wells-Straße unterwegs war. Die 19-Jährige erlitt bei dem Unfall eine schwere Kopfverletzung und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Nach Verkehrsunfall in Altglienicke – Fahrer flüchtet vergeblich

11. April (Treptow-Köpenick) – Nach einem Verkehrsunfall gestern Abend in Altglienicke flüchtete der Fahrer zunächst zu Fuß und ließ seinen schwer verletzten Beifahrer im Auto sitzen. Der Fahrer eines VW fuhr bisherigen Erkenntnissen zufolge in der Ortolfstraße in Richtung Warnowstraße. Gegen 21.15 kam der Mann mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Straßenlaterne. Im weiteren Verlauf fuhr er über die linke Straßenseite auf den Gehweg und stieß gegen einen Grundstückszaun. Der Fahrer soll anschließend das Auto verlassen und zu Fuß geflüchtet sein. Im Fahrzeug hinterließ er seinen schwer verletzen Beifahrer im Alter von 24 Jahren. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr mussten den im Auto eingeklemmten Mann befreien, in dem das Dach abgetrennt wurde. Der Schwerverletzte kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der mutmaßliche Unfallfahrer hingegen wurde kurze Zeit später in der Venusstraße gestellt. Der am Kopf verletzte 34-jährige Mann kam nach einer ambulanten Behandlung zur Blutentnahme auf eine Polizeidienststelle. Der VW wurde von den Verkehrsermittlern wegen des Verdachts auf technische Mängel sichergestellt. Hier wird nun ein technisches Gutachten in Auftrag gegeben. Während der Unfallaufnahme war die Ortolfstraße für rund zwei Stunden gesperrt.

Jugendliche angegriffen und beraubt – alle Tatverdächtigen ermittelt

10. April (Neukölln) – Nachdem bereits einen Tag nach der Veröffentlichung von Bildern der Tatverdächtigen zu einem Raub in Rudow zwei 16- und 18-Jährige ermittelt werden konnten, führten weitere Hinweise nun auch zur Identifizierung der beiden anderen Tatverdächtigen. Es handelt sich um zwei 16 Jahre alte Jugendliche. Weitere Ermittlungen müssen nun klären, bei wem der Identifizierten es sich um den mutmaßlichen Haupttäter handelt. Pressemeldung Nr. 0822 vom 7. April 2017: Jugendliche angegriffen und beraubt – zwei Personen ermittelt Durch die Öffentlichkeitsfahndung konnten bereits ein Jugendlicher und ein junger Mann namhaft gemacht werden. Die beiden anderen abgebildeten Unbekannten werden weiterhin gesucht und die Ermittlungen dauern an. Erstmeldung Nr. 0808 vom 6. April 2017: Jugendliche angegriffen und beraubt – Tatverdächtiger und Zeugen mit Bildern gesucht Opfer eines Raubes wurde am 2. Dezember 2016 eine Jugendliche in Rudow. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die 14-Jährige gegen 18 Uhr auf dem Verbindungsweg zu ihrem Wohnhaus in der Prierosser Straße von einem jungen Mann angesprochen, welcher sich vorher von einer dreiköpfigen Gruppe, gleichsam alles junge Männer, trennte. Der mutmaßliche Räuber sprach die 14-Jährige an und stellte verschiedene Fragen, bis sie zur Beantwortung einer solchen Frage ihr Handy herausholte. In diesem Moment soll der Tatverdächtige gegen ihre linke Schulter geschlagen und ihr das Mobiltelefon aus der Hand gerissen haben. Anschließend flüchtete er zurück in Richtung Prierosser Straße, wo die drei anderen stehen geblieben waren. Von dort flüchtete er mit einem aus der Gruppe weiter in Richtung Köpenicker Straße.

Fremdenfeindlicher Übergriff angezeigt

10. April (Tempelhof-Schöneberg) – Beamte eines Polizeiabschnitts wurden heute Nachmittag wegen des Verdachts eines fremdenfeindlichen Übergriffs in eine Klinik gerufen.Dort schilderte eine 17-Jährige, gegen 12.15 Uhr von zwei Männern und einer Frau wegen ihres Kopftuches auf dem Gehweg des Tempelhofer Damms zwischen S-Bahnhof Tempelhof und Ullsteinstraße verbal attackiert und anschließend geschlagen worden zu sein. Ihre Hautabschürfungen und die Platzwunde am Arm wurden ambulant behandelt. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Bilanz der stadtweiten polizeilichen Schwerpunktmaßnahmen zum Thema Radfahrsicherheit

10. April (berlinweit) – Vom 27. März bis zum 7. April 2017 hat die Polizei Berlin im Rahmen einer Schwer-punktaktion im gesamten Stadtgebiet gezielte Maßnahmen zum Schutz von Radfahrenden an verkehrsreichen und unfallbelasteten Kreuzungen und Einmündungen durchgeführt. Im Vordergrund stand dabei- wie schon zum Saisonbeginn des Vorjahres- die aufmerksame Beobachtung des Verhaltens rechtsabbiegender Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer gegenüber Radfahrenden. Wie gefährlich das Abbiegen von Autofahrern für das Leben und die Gesundheit von Radfahrenden sein kann, zeigt die hohe Zahl der Verkehrsunfälle in diesem Zusammenhang. Im vergangenen Jahr hatten sich in Berlin 928 solcher Rechtsabbiegeunfälle ereignet, dabei wurden sechs Radfahrende getötet, 44 schwer- und 700 leicht verletzt. In der ersten Aktionswoche stand die präventive Sensibilisierung und Aufklärung der Verkehrsteilnehmenden im Vordergrund der polizeilichen Maßnahmen. Die Verkehrssicherheitsberaterinnen- und berater der Polizeiabschnitte führten intensive Informationsgespräche, verteilten Flyer mit Rechts- und Verhaltenshinweisen, zeigten in anschaulicher Weise die besonderen Gefahren des so genannten Toten Winkels auf und überprüften in Lkw die Spiegeleinstellungen und ob die Sicht nach draußen beispielsweise durch Wimpel, Gardinen, Poster oder andere Gegenstände eingeschränkt war. Insgesamt wurden 121 solcher Präventionsaktionen durchgeführt. In der zweiten Woche folgten dann überwiegend an denselben Örtlichkeiten gezielte Verkehrskontrollen zur Ahndung der typischen Fehlverhaltensweisen in Kreuzungsbereichen. Insgesamt wurden dabei 2.224 Kraftfahrende nach einem Fehlverhalten angehalten. In 1.947 Fällen waren die Verstöße so eindeutig oder gravierend, dass Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt werden mussten. Neben 351 Abbiegeverstößen und 291 Rotlichtmissachtungen wurden auch verbotene Handynutzung, Missachtung der Gurtpflicht, Nichtbetätigen des Blinkers und weitere Verstöße angezeigt. Auch die Radfahrenden wurden in ihrem Verhalten überwacht. Die eingesetzten Polizeibeamten verschlossen insbesondere dann nicht die Augen, wenn die Radfahrenden noch bei rotem Ampellicht in Kreuzungsbereiche einfuhren oder verkehrswidrig Gehwege nutzten. Insgesamt wurden gegen sie 1.151 Anzeigen gefertigt (darunter 748mal das Missachten von roten Ampeln und 299 Anzeigen wegen des Fahrens auf Gehwegen). Ein durchgeführter Alkoholtest bei einem Radfahrenden ergab einen Wert von 1,98 Promille. Auch in diesem Fall wurde eine Strafanzeige gefertigt. Insgesamt zeigen die Erfahrungen während der Kontrollen und Beobachtungen die Notwendigkeit auf, auch künftig einen gewissen Überwachungsschwerpunkt zu setzen. Eine weitere vergleichbare Sicherheitsaktion ist deshalb bereits für Mitte Juli dieses Jahres geplant.

Raser überholt Zivilstreife

10. April (Tempelhof-Schöneberg) – Viel zu schnell war heute Nacht ein Autofahrer auf der A 100 in Tempelhof unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Oberlandstraße überholte gegen 1.30 Uhr ein sichtlich unter Zeitdruck stehender 29-jähriger Minifahrer die Zivilstreife des Verkehrsdienstes. Die Polizisten ermittelten eine gemessene Geschwindigkeit von 174 km/h. Erlaubt sind dort 80 km/h. Der zu schnelle Autofahrer wird es nun langsamer angehen lassen müssen. Ihn erwartet ein Fahrverbot und eine Geldbuße bis zu 2000 €.

Frau fremdenfeindlich beleidigt

10. April (Neukölln) – Derzeit noch unbekannte Jugendliche haben gestern Abend eine Frau in Neukölln fremdenfeindlich beleidigt. Gegen 18 Uhr schaute die 17-jährige Mieterin aus ihrer im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Aronsstraße gelegenen Wohnung heraus. Hier sah sie zwei Jugendliche, die auf dem Gehweg standen und im selben Augenblick sich mit Sturmhauben maskierten. Anschließend beschimpften sie die 17-Jährige fremdenfeindlich und entfernten sich bevor die alarmierten Polizisten vor dem Haus eintrafen. Die Frau gab den Beamten an, dass sie bereits in der Vergangenheit des Öfteren fremdenfeindlich beleidigt und attackiert worden sei. Verantwortlich hierfür, so die Frau, sei eine etwa zehnköpfige Gruppe Jugendlicher, die in der Nachbarschaft wohnen würde. Aus dieser Gruppe heraus sei sie bereits am 6. April beleidigt und mit einem Stein beworfen worden. Hierbei soll sie sich am Schienbein verletzt haben. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und fremdenfeindlichen Beleidigung.

Seniorin von Kleinkind angefahren und schwer verletzt

10. April (Spandau) – Derzeit unbekannt sind ein Kleinkind und deren Eltern, die gestern Abend einen Verkehrsunfall im Stadtteil Falkenhagener Feld verursacht haben sollen, bei dem eine Seniorin schwer verletzt wurde. Bisherigen Ermittlungen zufolge befand sich die 83-jährige Frau gegen 18.30 Uhr auf dem Gehweg im Freudenberger Weg, als sich das Kleinkind in Begleitung eines fahrradfahrenden Erwachsenen auf einem Fahrrad mit Stützrädern näherte und gegen die Seniorin fuhr. Die Frau stürzte gegen ein abgestelltes Motorrad und verletzte sich dabei schwer am Kopf und zog sich eine Oberschenkelfraktur zu. Die Fahrradfahrerin wartete mit dem Kleinkind nicht auf das Eintreffen der Polizisten und fuhr davon. Die 83-Jährige kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen und sucht die verantwortliche Radfahrerin und das Kleinkind.

Rollerfahrerin bei Verkehrsunfall verletzt

10. April (Friedrichshain-Kreuzberg) – Zur Beobachtung in ein Krankenhaus kam eine schwangere Rollerfahrerin, die gestern Abend von einem Auto in Kreuzberg erfasst und verletzt wurde. Kurz nach 22 Uhr fuhr der 20-jährige Renault-Fahrer vom rechten Fahrbahnrand aus in den Fließverkehr der Dudenstraße und erfasste hierbei die 28-jährige Rollerfahrerin, die zu diesem Zeitpunkt in der Dudenstraße in Richtung Platz der Luftbrücke unterwegs war. Die schwangere Frau stürzte bei dem Unfall und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der 20-Jährige blieb unverletzt.

Fahrzeuge in Brand gesetzt

10. April (Treptow-Köpenick) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht zwei Autos in Müggelheim und Köpenick in Brand gesetzt. In beiden Fällen führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes die Ermittlungen. Gegen 21.45 Uhr sah ein Passant in der Friedrichshagener Straße ein Feuer auf der Ladefläche eines VW-Transporters und alarmierte die Berliner Feuerwehr. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Auf dem Transporter lag Gerümpel, das nach einer Kellerräumung entsorgt werden sollte. Das Feuer griff auf den Fahrzeuginnenraum über und beschädigte die Sitze des PKWs. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. In der Gosener Landstraße wurde eine Anwohnerin durch einen lauten Knall auf einen brennenden BMW aufmerksam und alarmierte kurz vor 23 Uhr die Berliner Feuerwehr sowie Polizei. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den brennenden Pkw, der nahezu vollständig abbrannte. Menschen wurden hierbei nicht verletzt.

Steine von Dach geworfen

10. April (Pankow) – Unbekannte haben in der vergangenen Nacht und heute früh mehrere Steine von dem Dach eines Häuserkomplexes in Prenzlauer Berg geworfen. Anwohner sahen zunächst gegen 23.20 Uhr, wie mehrere Kieselsteine vom Dach der Wohnsiedlung in der Knaackstraße / Danziger Straße fielen. Die Zeugen sahen auch, wie mehrere Personen über ein Baugerüst auf das Dach gelangten und kurze Zeit später in Richtung Knaackstraße flüchteten. Durch die heruntergeworfenen Steine wurde die Windschutzscheibe eines geparkten PKWs beschädigt. Etwa drei Stunden später, gegen 2.45 Uhr warfen Unbekannte einen größeren Stein von dem Dach einer Wohnsiedlung in der Schliemannstraße / Raumerstraße, der in der Nähe von vier Passanten aufschlug. Auch hier blieben Menschen durch die feige Tat glücklicherweise unverletzt. Einsatzkräfte der Polizei Berlin suchten mit Unterstützung des Polizeihubschraubers den Dachkomplex nach Personen ab, die sich jedoch unerkannt entfernen konnten. Auf dem Dach fanden die Beamten Bierflaschen, Feuerlöscher sowie Steine. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 führt die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Sachbeschädigung.

Waffen vermutet, mehrere Kilo Drogen gefunden

7. April (bezirksübergreifend) – Intensive, längerfristige Ermittlungen eines Fachkommissariats des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und bandenmäßigen Rauschgifthandels führten gestern Morgen zum Fund von über 17 Kilogramm Drogen. Insgesamt durchsuchten die Ermittler berlinweit neun Wohn- und Geschäftsanschriften, ein Grundstück einer Kleingartenanlage in Lichtenrade, zwei Bankschließfächer sowie drei Fahrzeuge. In einer Wohnung in Marzahn entdeckten die Beamten über acht Kilogramm mutmaßlichen Marihuanas, weitere über acht Kilo in einem angemieteten Lagerraum in Friedrichshain. Zudem beschlagnahmten sie Geld in sechsstelliger Höhe als mutmaßlichen Handelserlös. Waffen wurden bei den Durchsuchungen nicht gefunden. Die Ermittler nahmen zwei Männer im Alter von 42 und 33 Jahren sowie eine 33-jährige Frau als Verdächtige vorläufig fest. Sie wurden heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehle gegen das Trio wegen bandenmäßigen Betäubungsmittelhandels erließ.

Einbruch in Edelmetallhandelshaus – Zeugen gesucht

7. April (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Zu dem Einbruch in die Goldhandelsgesellschaft „pro aurum“ in Tiergarten am Sonntag, 2. April 2017, bitten die Ermittler des Fachkommissariats die Bevölkerung um Mithilfe. Nach den bisherigen Ermittlungen drangen mindestens drei Täter über das rückseitig gelegene Nachbargrundstück in das Kellergeschoss des Bürogebäudes in der Hardenbergstraße 8 ein, verschafften sich Zugang zu den im Keller gelegenen Räumlichkeiten des Edelmetallhandelshauses und sprengten mehrere Tresore. Später flüchteten die unbekannten Täter mit der erlangten Beute in einem Auto in Richtung City West. Bei diesem Pkw könnte es sich um einen hochmotorisierten Pkw Audi A4 Quattro TDI, Farbe schwarz handeln. So ein Fahrzeug wurde später ausgebrannt in der Neuköllner Gradestraße 124 aufgefunden. Zur Tatzeit des Einbruchs fand in unmittelbarer Nähe der Berliner Halbmarathon statt, so dass es Zeugen geben könnte.
Die Kriminalpolizei fragt:
- Wer hat am Tattag von früh morgens 2.15 Uhr bis mittags 12.45 Uhr verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
- Wer kann Angaben zu den Tätern und/oder zum Fluchtfahrzeug/Fluchtweg machen?
- Wer hat Beobachtungen im Zusammenhang mit dem ausgebrannten Audi gemacht?
- Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt das LKA 443 (Qualifizierte Einbruchsdelikte) am Tempelhofer Damm 12 in 12101 Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664-944 328, per Fax: 030/4664-944398, per E-Mail: LKA443@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Stolpersteine besprüht

7. April (Tempelhof-Schöneberg) – Unbekannte haben zwei Stolpersteine in Friedenau mit Farbe besprüht. Ein Passant hatte die Polizei heute Morgen gegen 8.50 Uhr über die Beschädigungen in der Fregestraße informiert. Die beiden unmittelbar nebeneinanderliegenden, in den Gehweg eingelassenen Gedenktafeln waren mit silberner Farbe besprüht worden. Die Polizei fertigte eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Brennende Autos und Mülltonnen in Westend – Tatverdächtiger festgenommen

7. April (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Polizeibeamte in Westend nahmen heute früh einen 16-Jährigen vorläufig fest, der in Verdacht steht, mehrere Autos und Mülltonnen in Brand gesetzt zu haben. Gegen 3.10 Uhr brannten auf einem Müllplatz in der Westendallee mehrere Kunststoffmülltonnen. Durch das Feuer brannten zwei unmittelbar daneben geparkte Autos – ein Seat und ein Peugeot - vollständig aus. Nahezu zeitgleich gingen in der Reichsstraße ein VW und ein Skoda in Flammen auf. Der VW brannte ebenfalls vollständig aus, der Skoda wurde stark beschädigt. Im Wachholderweg und im Machandelweg waren außerdem noch weitere Mülltonnen angezündet worden. Den Tatverdächtigen konnten Polizisten noch in der Nähe festnehmen, er wurde zunächst dem weiterermittelnden Brandkommissariat überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Jugendliche angegriffen und beraubt – Zwei Personen ermittelt

7. April (Neukölln) – Durch die Öffentlichkeitsfahndung konnten bereits ein Jugendlicher und ein junger Mann namhaft gemacht werden. Die beiden anderen abgebildeten Unbekannten werden weiterhin gesucht und die Ermittlungen dauern an.Erstmeldung Nr. 0808 vom 6. April 2017: Jugendliche angegriffen und beraubt – Tatverdächtiger und Zeugen mit Bildern gesucht. Opfer eines Raubes wurde am 2. Dezember 2016 eine Jugendliche in Rudow. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die 14-Jährige gegen 18 Uhr auf dem Verbindungsweg zu ihrem Wohnhaus in der Prierosser Straße von einem jungen Mann angesprochen, welcher sich vorher von einer dreiköpfigen Gruppe, gleichsam alles junge Männer, trennte. Der mutmaßliche Räuber sprach die 14-Jährige an und stellte verschiedene Fragen, bis sie zur Beantwortung einer solchen Frage ihr Handy herausholte. In diesem Moment soll der Tatverdächtige gegen ihre linke Schulter geschlagen und ihr das Mobiltelefon aus der Hand gerissen haben. Anschließend flüchtete er zurück in Richtung Prierosser Straße, wo die drei anderen stehen geblieben waren. Von dort flüchtete er mit einem aus der Gruppe weiter in Richtung Köpenicker Straße. Die Kriminalpolizei sucht nun mit Bildern nach dem Tatverdächtigen und den Zeugen. Bislang konnte nicht ermittelt werden, welcher der abgebildeten jungen Männer der in Rede stehende Tatverdächtige ist. Die Kriminalpolizei fragt daher: • Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten Personen sowie deren Aufenthaltsorten machen? Zeugen werden gebeten, sich mit dem Raubkommissariat der Direktion 5 in der Jüterboger Straße in Berlin-Kreuzberg unter den Rufnummern (030) 4664-573100 und 4664-573110 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Bilder der Gesuchten finden Sie unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.579988.php

Verkehrskontrolle zur Feststellung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr

7. April (Friedrichshain-Kreuzberg) – Von gestern Mittag bis in die Abendstunden führten Polizeibeamte in Kreuzberg eine Sonderkontrolle zur Verfolgung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr durch. In der Bevernstraße überprüften sie in der Zeit von 13 bis 19 Uhr insgesamt 68 Fahrzeuge und führten bei den Kontrollierten 53 Drogenschnelltests durch. Insgesamt schrieben die Beamten unter anderem fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verdachts des Führens eines Fahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und leiteten zwei Strafermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. In einem Fall bestand bei einem 23–jährigen VW Golf-Fahrer der Verdacht des Kokainkonsums. Gegen ihn wurde ebenfalls ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet.

In Burgerladen eingestiegen

7. April (Tempelhof-Schöneberg) – Auf frischer Tat nahmen heute früh Polizisten in Friedenau einen Einbrecher fest. Ein Zeuge hatte gegen 4 Uhr bemerkt, dass aus einem Oberlicht eines Burgerrestaurants in der Rheinstraße zwei Füße herausragten und in dem Geschäft verschwanden. Verwundert über diese Entdeckung alarmierte er die Polizei. Die wenig später eingetroffenen Beamten nahmen in der Gaststätte einen 36-Jährigen fest und lieferten ihn für die weiterermittelnde Kriminalpolizei ein.

Autobrand

7. April (Lichtenberg) – Auf einem Parkplatz in der Bernhard-Bästlein-Straße in Fennpfuhl brannte in der vergangenen Nacht ein VW Transporter. Eine 56-jährige Passantin hatte die Flammen an dem Wagen gegen 3.20 Uhr bemerkt und Feuerwehr und Polizei verständigt. Die Feuerwehr löschte die Flammen an dem Firmenfahrzeug, der Laderaum brannte jedoch vollständig aus. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

Mit Grillgabel bedroht

7. April (Tempelhof-Schöneberg) – Mittels einer Grillgabel versuchte sich gestern Abend in Schöneberg ein Unbekannter als Räuber. Gegen 20.30 Uhr betrat der Mann einen Discounter in der Kleiststraße, soll einen Kassierer mit dem Fleischbesteck bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem ihm die Kassenlade übergeben worden war, versuchte der Täter mit seiner Beute zu flüchten. Ein zweiter Mitarbeiter des Geschäfts war jedoch ebenso geschickt im Improvisieren wie der Kriminelle und nutze einen Einkaufswagen, um den Flüchtenden zu stoppen. Der Räuber verlor daraufhin seine Tüte mit der Beute und suchte das Weite.

Beim Wenden Motorrad erfasst

7. April (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Schwere Verletzungen erlitt gestern Nachmittag gegen 16.45 Uhr ein Motorradfahrer in Westend. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 40-Jähriger mit seinem BMW auf der Masurenallee in Richtung Theodor-Heuss-Platz unterwegs. An einem Durchbruch des Mittelstreifens wollte er Wenden und übersah hierbei offenbar den 22-jährigen Motorradfahrer, der mit seiner Suzuki in Richtung Neue Kantstraße fuhr. Der Motorradfahrer sowie seine 23 Jahre alte Sozia stürzten. Während der 22-Jährige nur leichte Verletzungen erlitt, die keine sofortige Behandlung notwendig machten, musste die Frau vor Ort von einem Notarzt behandelt werden. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Masurenallee musste aufgrund des Unfalls in Richtung Neue Kantstraße für rund zwei Stunden gesperrt werden.

Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt

7. April (Steglitz-Zehlendorf/Marzahn-Hellersdorf) – Bei Verkehrsunfällen in Lichterfelde und Hellersdorf wurden gestern Nachmittag jeweils Kinder verletzt und mussten stationär in Krankenhäusern aufgenommen werden. Gegen 15.30 Uhr riss sich, nach Angaben seiner Großmutter, ein Fünfjähriger los und rannte bei Rot auf die Fahrbahn der Drakestraße. Eine 21-Jährige, die mit ihrem Peugeot in Richtung Habelschwerdter Allee unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Jungen. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn in eine Klinik. In der Stendaler Straße in Hellersdorf überquerte gegen 15.40 Uhr ein 13-Jähriger mit seinem Rad die Fahrbahn und nutze dafür Lücken zwischen verkehrsbedingt haltenden Fahrzeugen. Auf der Linksabbiegerspur floss der Verkehr jedoch, was der Junge offenbar übersah. Eine 50-Jährige erfasste ihn mit ihrem Smart. Der 13-Jährige prallte gegen die Frontscheibe und erlitt Kopfverletzungen.

Streit eskaliert

6. April (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Heute Vormittag erlitt ein Mann bei einem Streit in Wilmersdorf eine Stichverletzung. Nach den bisherigen Erkenntnissen betrat der 35-Jährige gegen 10 Uhr in Begleitung seiner Ehefrau eine Kantine in der Prinzregentenstraße. Dort kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem 38-jährigen Mann. Der Streit verlagerte sich nach draußen, wo der Disput eskalierte und der 35-Jährige unvermittelt dem 38-Jährigen mit einem unbekannten Gegenstand in den Rücken stach. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion  2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Falsche Polizeibeamte den Richtigen
ins Netz gegangen – Festnahmen

6. April (Mitte) – Dank der Geistesgegenwart einer Betroffenen gelang gestern Mittag die Festnahme von drei falschen Polizeibeamten. Gegen 8.30 Uhr alarmierte die 76-Jährige aus der Schmidstraße in Mitte die Polizei, nachdem sie über mehrere Tage hinweg mit einem Mann telefonierte, welcher sich als Polizist ausgab und sie mit einer erdachten Geschichte dazu bewegt haben soll, ihr Bankkonto zu kündigen beziehungsweise nahezu alles Geld abzuheben. Nachdem die Seniorin dem mutmaßlichen Betrüger die baldige Auszahlung des Geldes mitteilen wollte, diesen telefonisch jedoch nicht erreichen konnte, wählte sie den Notruf der Polizei und schilderte den bisherigen Hergang. Daraufhin nahmen nun echte Kriminalbeamte des LKA bei der Frau und verabredeten mit ihr, dem falschen „Oberinspektor“ gegenüber die Geschichte aufrechtzuerhalten. Als die vom Anrufer angekündigten falschen Polizisten gegen 13.30 Uhr das Geld abholen wollten, konnten weitere Ermittler des Landeskriminalamtes und Fahnder des Polizeiabschnittes 54 zugreifen und einen 25-Jährigen an der Wohnungstür und seine zwei 27- und 28-jährigen mutmaßlichen Mittäter in einem Renault am Heinrich-Heine-Platz festnehmen. Das Trio wurde zu einer Gefangenensammelstelle gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen. Der falsche Inspektor ist zurzeit unbekannt. Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

Durch Messerstich verletzt

6. April (Spandau) – Gestern Abend wurde ein Mann auf dem U-Bahnhof Siemensdamm in Siemensstadt von einem unbekannten Täter verletzt. Gegen 21 Uhr fand eine Passantin den 28-Jährigen auf einer Bank auf dem Bahnsteig sitzend vor. Er hielt sich ein Tuch vor den Bauch und äußerte ihr gegenüber in gebrochenem Englisch, dass er von zwei ihm unbekannten Männern beim Aussteigen aus der U-Bahn nach Geld gefragt worden wäre. Als er dies verneinte, soll einer der mutmaßlichen Täter unvermittelt zugestochen haben. Anschließend flüchteten die beiden Männer in unbekannte Richtung. Das Opfer erlitt eine Stichverletzung am Oberkörper. Rettungskräfte brachten den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zu schnell die Falschen überholt

6. April (Schöneberg) Ein junger Mann fiel in der vergangenen Nacht durch seine rasante Fahrweise auf der Stadtautobahn einer Zivilstreife der Autobahnpolizei auf. Gegen 22.20 Uhr war der 21-Jährige mit einem VW Passat auf der BAB 100 in Richtung Autobahnkreuz Neukölln unterwegs. In Höhe der Ausfahrt Alboinstraße überholte er mit dem Wagen das zivile Fahrzeug der Verkehrsstreife mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 144 Stundenkilometern statt der dort erlaubten 80 km/h. Beim Wiedereinscheren setzte sich der 21-Jährige mit dem Passat so dicht hinter einen vor ihm fahrenden Wagen, dass ein angemessener Sicherheitsabstand nicht mehr gegeben war. Außerdem versuchte er durch Lichthupe, das vorausfahrende Auto zum Freimachen des Fahrstreifens zu bewegen. Aufgrund dieser rücksichtslosen Fahrweise stoppten die Zivilfahnder den Passat und überprüften das Auto. Dabei stellte sich heraus, dass der 21-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und dass für das Fahrzeug kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Zudem gehörten die an dem Passat angebrachten Kennzeichen zu einem BMW. Der Wagen selbst war bereits seit geraumer Zeit stillgelegt und auch die Besitzverhältnisse konnten nicht geklärt werden, so dass der Wagen sichergestellt wurde. Der junge Mann muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Nötigung im Straßenverkehr verantworten.

Festnahme nach Drogenhandel

6. April (Treptow-Köpenick) – Dank des Hinweises eines aufmerksamen Bürgers gelang es Zivilfahndern des Polizeiabschnitts 66 gestern Nachmittag zwei mutmaßliche Drogenhändler in Oberschöneweide festzunehmen. Die Beamten beobachteten nach dem anonym eingegangenen Tipp gegen 14.45 Uhr in der Edisonstraße einen Mann, der vor einem Hauseingang offenbar Drogen an drei Männer übergab. Bei der Überprüfung der drei mutmaßlichen Drogenkäufer im Alter von 21, 20 und 14 Jahren fanden die Beamten tatsächlich Rauschgift bei ihnen. Nach weiteren Ermittlungen konnten die Fahnder eine Wohnung ausfindig machen, die offenbar als Bunker für die Drogen diente und sich ebenfalls in der Edisonstraße befindet. Daraufhin wurde von einem Richter ein Durchsuchungsbeschluss für diese Wohnung erlassen. In der Wohnung trafen die Polizisten den 33-jährigen Wohnungsmieter an, sowie den 22-jährigen Mann, den sie vorher beim mutmaßlichen Rauschgifthandel beobachtet hatten. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden sie darüber hinaus 28 Verkaufseinheiten Haschisch, sowie Geld, eine Schreckschusspistole, Verpackungsmaterialien und weitere Beweismittel und stellten die Gegenstände sicher. Der Wohnungsmieter wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Den 22-jährigen Verdächtigen überstellten die Fahnder nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung dem Rauschgiftkommissariat der Direktion 6.

Fußgänger erfasst

6. April (Steglitz) – Heute früh wurde ein Fußgänger bei einem Unfall in Steglitz schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen war ein 36-Jähriger gegen 6 Uhr mit seinem VW im Steglitzer Damm in Richtung Attilastraße unterwegs und erfasste in Höhe Langensteiner Weg den von links kommenden 58-jährigen Fußgänger. Der Passant erlitt Rippenbrüche und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernahm die Unfallbearbeitung.

Jugendliche angegriffen und beraubt
Tatverdächtiger und Zeugen
mit Bildern gesucht

6. April (Neukölln) – Opfer eines Raubes wurde am 2. Dezember 2016 eine Jugendliche in Rudow. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die 14-Jährige gegen 18 Uhr auf dem Verbindungsweg zu ihrem Wohnhaus in der Prierosser Straße von einem jungen Mann angesprochen, welcher sich vorher von einer dreiköpfigen Gruppe, gleichsam alles junge Männer, trennte. Der mutmaßliche Räuber sprach die 14-Jährige an und stellte verschiedene Fragen, bis sie zur Beantwortung einer solchen Frage ihr Handy herausholte. In diesem Moment soll der Tatverdächtige gegen ihre linke Schulter geschlagen und ihr das Mobiltelefon aus der Hand gerissen haben. Anschließend flüchtete er zurück in Richtung Prierosser Straße, wo die drei anderen stehen geblieben waren. Von dort flüchtete er mit einem aus der Gruppe weiter in Richtung Köpenicker Straße.
Die Kriminalpolizei sucht nun mit Bildern nach dem Tatverdächtigen und den Zeugen. Bislang konnte nicht ermittelt werden, welcher der abgebildeten jungen Männer der in Rede stehende Tatverdächtige ist. Die Kriminalpolizei fragt daher:
Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten Personen sowie deren Aufenthaltsorten machen?
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Raubkommissariat der Direktion 5 in der Jüterboger Straße in Berlin-Kreuzberg unter den Rufnummern (030) 4664-573100 und 4664-573110 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Bilder der Gesuchten finden Sie unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.579988.php

Joggerin überfallen –
Tatverdächtiger festgenommen

6. April (Pankow) – Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung von Bildern eines mutmaßlichen Räubers nahmen Polizeibeamte in der vergangenen Nacht gegen 0.45 Uhr in Gesundbrunnen einen Tatverdächtigen fest. Mehrere Hinweise aus der Bevölkerung hatten die Beamten auf die Spur des 17-Jährigen geführt, bei dem es sich nach erster Einschätzung um den Gesuchten handelt. Die Ermittlungen dauern an.

Taxifahrer beraubt

6. April (Treptow-Köpenick) – Am helllichten Tag überfielen gestern zwei Unbekannte einen Taxifahrer in Bohnsdorf. Nach Angaben des 35-Jährigen hatte er die beiden Männer am Alexanderplatz aufgenommen. Die Fahrgäste hätten als Ziel zunächst den Groß-Berliner-Damm und dann die Waldstraße angegeben. Als das Taxi gegen 14 Uhr in der Waldstraße hielt und der Taxifahrer die Männer aufforderte zu bezahlen, hätten sie ihm sie ihm unvermittelt mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Der 35-Jährige gab an, das Bewusstsein verloren zu haben. Als er wieder zu sich kam, habe er das Fehlen der Tageseinnahmen bemerkt. Der Überfallene klagte über starke Kopfschmerzen. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Auto in Flammen

6. April (Marzahn) – Wegen des Verdachts der Brandstiftung an einem Renault in Marzahn ermittelt seit der vergangenen Nacht ein Brandkommissariat. Ein Anwohner der Langhoffstraße hatte um 1.05 Uhr Feuerwehr und Polizei verständigt, nachdem er den brennenden Wagen bemerkt hatte. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Der Renault brannte im vorderen Bereich völlig aus. Durch die Hitze wurde auch ein davor geparkter Kleinbus leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an.

Auf frischer Tat bemerkt

6. April (Charlottenburg) – Der Versuch zweier Männer in ein Taxi einzubrechen blieb in der vergangenen Nacht in Charlottenburg-Nord nicht unbemerkt. Ein Anwohner des Klausingrings hatte gegen 2.30 Uhr beobachtet, wie die beiden die Seitenscheibe eines geparkten Taxis einschlugen, und daraufhin die Polizei verständigt. Die Polizisten nahmen die Tatverdächtigen, die noch versuchten einen Teil des Diebesguts wegzuwerfen, wenig später vorläufig fest. Es besteht der Verdacht, dass die beiden 19- und 21-Jährigen zuvor bereits aus fünf anderen Autos in der Nähe Navigationsgeräte und andere Dinge gestohlen hatten. Die Festgenommenen wurden in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Schwer verletzter Radfahrer

5. April (Pankow) – Mit schweren Verletzungen am Kopf und mehreren Knochenbrüchen kam heute Morgen ein Radfahrer zur stationären Behandlung in eine Klinik, nachdem er von einem Bus der BVG in Pankow erfasst wurde. Zeugenangaben und denen des 54 Jahre alten Busfahrers zufolge, soll der 57-jährige Fahrradfahrer kurz vor 9 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Schönholzer Straße in Richtung Wollankstraße unterwegs gewesen sein. Als er auf die Busspur fuhr, um vermutlich die Fahrbahn zu überqueren, erfasste ihn der Busfahrer, der noch versucht haben soll, auszuweichen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in eine Klinik.

Blitzeinbruch in Juweliergeschäft

5. April (Treptow-Köpenick) – Fünf Männer in weißen Overalls und verspiegelten Brillen hatten in der vergangenen Nacht in Friedrichshagen ein Auto zu einem Einbruchswerkzeug umfunktioniert. Gegen 2.25 Uhr rammten die Unbekannten mit einem VW Golf in der Bölschestraße die Tür eines Juweliergeschäfts auf. Im Anschluss begaben sich die Täter in das Geschäft, zertrümmerten die Vitrinen mit einem Vorschlaghammer sowie Brecheisen und entwendeten mehrere Armbanduhren. Ein 25-jähriger Augenzeuge wurde von einem der Täter verjagt, konnte aber noch beobachten wie die Kriminellen mit zwei hochmotorisierten Pkw der Marke Audi in Richtung Schöneiche flüchteten. Der Golf blieb am Tatort zurück, jedoch wurde im Innenraum des Fahrzeugs ein Feuerlöscher entleert. Die Ermittlungen dauern.
Die Polizei fragt:
Wer hat die Tat beobachtet oder etwas Verdächtiges bemerkt?
Wer kann Hinweise zu den Tätern geben?
Wem sind zwei Audis aufgefallen und kann Angaben über die Fluchtrichtung machen?
Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise zur Tat geben?
Hinweise nimmt das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes am Tempelhofer Damm 12 in 12101 Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664 – 944 321, per E-Mail lka443@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Joggerin überfallen –
Tatverdächtiger
mit Bildern gesucht

5. April (Pankow) – Mit der Veröffentlichung eines Videos sowie einzelner Fotosequenzen sucht die Kriminalpolizei nach einem jungen Mann und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Am Sonntag, 19. März 2017, ist gegen 21.35 Uhr eine 40-jährige Joggerin im Mauerpark in Prenzlauer Berg äußerst brutal überfallen worden. Der Täter schlug dabei mehrfach mit einem Ziegelstein auch auf die bereits am Boden liegende Frau ein und raubte ihre Jacke. Das Opfer erlitt bei dem Überfall schwere Kopfverletzungen und musste stationär behandelt werden.
Die Ermittler fragen:
Wer kann Angaben zu dem Überfall im Mauerpark machen?
Wer kennt den abgebildeten Mann und/oder kann Angaben zu seiner Identität
sowie seinem Aufenthaltsort machen?
Wer kann sonstige Hinweise geben?
Hinweise bitte an das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 in der Pankstraße 29 in 13357 Berlin-Wedding unter der Telefonnummer (030) 4664 – 173 114 oder Fax (030) 4664 – 173 199 oder die Internetwache der Polizei Berlin sowie jede andere Polizeidienststelle.
Bilder und Video können Sie unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.572855.php sehen.

Mann mit Schusswaffe bedroht – 
SEK durchsucht Wohnung

5. April (Reinickendorf/Marzahn) – Gestern früh ist ein 32-jähriger Mann von seinem Cousin in seiner Wohnung im Ortsteil Märkisches Viertel mit einer Schusswaffe bedroht worden. Nach bisherigen Ermittlungen erschien der 35-Jährige gegen 6.10 Uhr an der Wohnung des 32-Jährigen. Durch den Türspion sah dieser, dass sein Cousin eine Schusswaffe in der Hand hielt, und alarmierte die Polizei. Zuvor hätte der 35-Jährige bereits mehrfach angerufen und gedroht ihn umzubringen. Hintergrund seien persönliche Streitigkeiten zwischen den beiden Cousins. Als alarmierte Beamte des Polizeiabschnitts 12 an der Wohnung eintrafen, war der Bewaffnete bereits geflohen. Daraufhin wurde von einem Richter ein Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung in Marzahn erlassen. Gegen 14.40 Uhr durchsuchten Polizisten des Abschnitts 62 gemeinsam mit Beamten des SEK die Wohnung des 35-Jährigen in der Sella-Hasse-Straße. Dabei fanden sie eine offenbar scharfe Schusswaffe, ein Luftdruckgewehr, zwei Schreckschusswaffen, eine Reizstoffpistole sowie eine Sprühdose mit Reizstoff, außerdem zwei Handgranatenattrappen und Munition und stellten die Gegenstände sicher. Die Untersuchungen hierzu dauern an. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

5. April (Marzahn) – Drei schwer verletzte Menschen kamen heute früh nach einem Verkehrsunfall in Marzahn zur stationären Aufnahme in Krankenhäuser. Derzeitigen Ermittlungen zufolge könnte der Fahrer des Unfallfahrzeugs gegen 3.45 Uhr aufgrund einer Verkehrskontrolle an der Kreuzung Landsberger Allee/Zossener Straße sein Fahrzeug gewendet haben und davon gerast sein. Ein Polizeifahrzeug brach aufgrund der hohen Fluchtgeschwindigkeit die Nachfahrt ab. Kurz darauf hatte der Passatfahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, schleuderte über die Mittelinsel, wobei drei Bäume abgeknickt wurden. Schließlich kam das Auto auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite an einer Laterne zum Stehen. Alle drei Insassen wurden bei dem Unfall schwer verletzt, wobei der Fahrer und dessen Beifahrer in Lebensgefahr schweben. Der Motorblock des VW, der aufgrund der Wucht des Aufpralls herausgerissen wurde, lag etwa fünfzig Meter weiter entfernt. Zur Rekonstruktion des Unfalls wird ein Gutachter hinzugezogen. Mögliche Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten, sich mit dem Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6, Dir 6 K23 VED, in der Nipkowstraße 23 in 12489 Berlin- Adlershof unter der Telefonnummer (030) 4664- 672 800 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Mann durch Faustschläge verletzt

5. April (Reinickendorf) – Gestern Abend wurde ein 45-Jähriger in einem Imbiss am Wilhelmsruher Damm im Ortsteil Märkisches Viertel verletzt. Gegen 21 Uhr kam es zwischen dem Geschädigten und vier weiteren Männern zu verbalen Streitigkeiten. Anschließend sei der Mann von den unbekannten Tätern gemeinschaftlich mit Faustschlägen attackiert worden. Er erlitt dabei eine Platzwunde am Kopf und Hautabschürfungen. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ob ein politisches Tatmotiv besteht, prüft derzeit der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Brennender Pkw

5. April (Pankow) – In der vergangenen Nacht brannte ein Mercedes Benz in Weißensee. Gegen 1.20 Uhr geriet der geparkte Vito in der Smetanastraße in Brand. Alarmierte Rettungskräfte löschten das Feuer. Der Wagen wurde im Bereich des Motor- und Fahrgastraumes stark beschädigt. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Ob es sich um eine politisch motivierte Tat handelt, prüft der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Schwer verletztes Kind bei Verkehrsunfall

5. April (Treptow-Köpenick) – Gestern Nachmittag wurde eine 13-Jährige in Bohnsdorf bei einem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge befuhr das Mädchen gegen 16.30 Uhr den gemeinsamen Rad- und Fußweg im Kablower Weg aus Richtung Adlergestell kommend. Von einer Grundstücksausfahrt wechselte es unvermittelt auf die Straße. Eine 65-jährige Autofahrerin konnte nicht schnell genug ausweichen. Es kam zu einer Kollision, bei der sich die junge Radlerin Verletzungen am Arm und an der Schulter zuzog. Rettungskräfte brachten das Mädchen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 hat die weitere Bearbeitung übernommen.

Motorradfahrer schwer verletzt

5. April (Schöneberg) – Gestern Nachmittag erlitt ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Pkw in Schöneberg schwere Verletzungen. Zeugenaussagen zufolge soll der 44-jährige Golf-Fahrer gegen 14.20 Uhr auf der Hauptstraße in Richtung Potsdamer Straße gefahren sein. Dann sei er bei grünem Linksabbiegerpfeil in die Grunewaldstraße abgebogen. Der auf der Hauptstraße entgegenkommende 26-jährige Kradfahrer prallte im Kreuzungsbereich gegen das Auto und schleuderte aufgrund der Wucht des Aufpralls mehr als 20 Meter über die Fahrbahn. Er kam mit einem Unterschenkelbruch und diversen Prellungen stationär in eine Klinik. Der Autofahrer erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt. Ob der Motorradfahrer die rote Ampel missachtet hatte, ist Gegenstand der Verkehrsunfallermittlungen.

Einnahmen geraubt

5. April (Schöneberg) – Gestern Abend wurde eine Tankstelle in Schöneberg der Tageseinnahmen beraubt. Aussagen zufolge betrat gegen 21.05 Uhr ein Maskierter die Tankstelle in der Kreuzbergstraße, habe den Mitarbeiter hinter dem Tresen beiseite geschubst und den 30-jährigen Angestellten zur Herausgabe des Kasseninhaltes aufgefordert. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam, hätte er ihn mit einem so genannten Totschläger bedroht. Der Maskierte ergriff das Geld aus der anschließend geöffneten Kasse und flüchtete.. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Vermisster Junge wieder da

4. April (Friedrichshain) Der elfjährige Junge aus Friedrichshain ist wieder da. Kurz vor 23.30 Uhr kehrte er unversehrt zu seiner Wohngruppe in der Boxhagener Straße zurück. Wo sich der Junge aufgehalten hat, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Elfjähriger vermisst –
Polizei bittet um Mithilfe

4. April (Friedrichshain) –  Mit einem Bild sucht die Polizei Berlin nach dem elfjährigen Julian MAY aus Friedrichshain, der seit den frühen Abendstunden vermisst wird. Nach bisherigen Ermittlungen verließ der Junge kurz nach 18 Uhr nach einem Streit das betreute Wohnen in der Boxhagener Straße, in dem er lebt. 
Der Junge wird wie folgt beschrieben:
elf Jahre alt
etwa 1,50 bis 1,53 m groß
schlankbraunes, kurzes Haarrunder Kopf
runder Bauch
Julian wirkt jünger und kleiner. Er trug eine graue Jeanshose und eine blau-grau karierte Strickjacke.
Die Ermittler fragen:
Wer hat Julian gesehen?
Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
Hinweise nimmt heute Nacht der Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion 5 unter der Telefonnummer (030) 4664 – 571 100, ab morgen früh die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes Berlin in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 912 444 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Bild des Jungen finden Sie unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.579681.php

Nach gefährlicher Körperverletzung -
Polizei vollstreckt Haftbefehle und
Durchsuchungsbeschluss

4. April (Spandau) – Nach der gefährlichen Körperverletzung am 21. März 2017 sind gestern Nachmittag in Spandau zwei Haftbefehle und ein Durchsuchungsbeschluss vollstreckt worden. Während ein mutmaßlicher Angreifer im Alter von 36 Jahren gegen 15 Uhr in einem Hotel in der Staakener Straße in Spandau vorläufig festgenommen und anschließend sein Zimmer durchsucht wurde, nahmen die Ermittler seinen 34-jährigen Komplizen gegen 17.25 Uhr in der Charlottenburger Chaussee fest, nachdem dieser zur Vernehmung erschienen war. Bei der Durchsuchung wurden Beweismittel gefunden. Die Auswertungen dauern an. Die Festgenommenen werden heute zur Verkündung der Haftbefehle einem Richter vorgeführt.

Bordell und Spielothek überfallen -
Polizei bittet um Mithilfe

4. April (Schöneberg/Steglitz) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus Überwachungskameras bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der im Februar dieses Jahres zwei Überfälle in Schöneberg und Steglitz verübte. Am 4. Februar 2017 betrat der Gesuchte gegen 21.40 Uhr das Bordell "Ashton" in der Dominicusstraße 33, soll eine 45 Jahre alte Angestellte mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem der Unbekannte das Geforderte nicht erhielt, überfiel er rund zwei Stunden später die Spielothek "Glücksmühle" am Steglitzer Damm 40, soll von einer 31-jährigen Mitarbeiterin wiederum unter Vorhalt eines Messers Geld gefordert haben und anschließend mit der Beute geflüchtet sein.
Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:
180 bis 190 cm groß
20 bis 30 Jahre alt
schlanke Gestalt, schmales, hellhäutiges Gesicht
feiner Oberlippenbart
sprach deutsch mit polnischem Akzent
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt die abgebildete Person und kann Angaben zu ihrer Identität und/oder Aufenthaltsort machen?
Wer hat Beobachtungen, die im Zusammenhang mit den Taten stehen könnten, gemacht?Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz unter der Rufnummer (030) 4664 - 473 112 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des Gesuchten finden Sie unter dem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.579443.php

Paar nach Rauschgifthandel festgenommen

4. April (Charlottenburg) – Rauschgiftfahnder der Polizeidirektion 3 nahmen gestern in Charlottenburg einen Mann und eine Frau fest, die im Verdacht stehen mit Drogen zu handeln. Am U-Bahnhof Mierendorffplatz wurden der 46-Jährige und die 24-Jährige, die den Fahndern als mutmaßliche Drogenhändler aus dem Kleinen Tiergarten bekannt waren, von den Polizisten beobachtet und gegen 14.50 Uhr kontrolliert und durchsucht. Bei ihnen wurden insgesamt 27 Verkaufseinheiten Haschisch und Ampullen mit einem weißen Pulver sowie ein Taschenmesser gefunden. Die Festgenommenen sollen heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats der Direktion 3 dauern an.

Polizist bei
Fahrzeugkontrolle verletzt

4. April (Tiergarten) – In Tiergarten wurde in der vergangenen Nacht ein Polizeibeamter bei der Kontrolle eines Autos verletzt. Kurz vor 1.20 Uhr bemerkten der 25-jährige Polizist und seine Kollegen einen weißen Audi, der mit überhöhter Geschwindigkeit im Tunnel Tiergarten in Richtung Süden unterwegs war. Als der Audi-Fahrer an der Ausfahrt Reichpietschufer an einer roten Ampel hielt, stellten die Beamten ihr Einsatzfahrzeug quer vor den Pkw und stiegen aus. In diesem Moment setzte der unbekannte Fahrer den Audi zurück, fuhr an dem Einsatzwagen vorbei, streifte dabei den Polizeikommissar und flüchtete in unbekannte Richtung. Der 25-Jährige erlitt eine Prellung am Fußknöchel. Er wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt und musste seinen Dienst beenden. Die Ermittlungen zu dem Audi und dem Fahrer dauern an.

Mutmaßlicher Einbrecher festgenommen

4. April (Wedding) – Dank der Unterstützung von zwei Zeugen nahmen Beamte des Polizeiabschnitts 35 heute früh einen mutmaßlichen Einbrecher vorläufig fest. Nach bisherigen Ermittlungen bemerkte ein 40-jähriger Angestellter einer Bar in der Seestraße gegen 3.30 Uhr einen Einbruch in einen benachbarten Spätkauf und alarmierte die Polizei. Gemeinsam mit einem weiteren Zeugen ging der 40-Jährige zum Spätkauf, schob die Außenjalousie hoch und entdeckte den mutmaßlichen Einbrecher. Daraufhin ergriff der Verdächtige die Flucht. Die beiden Zeugen folgten ihm, hielten ihn fest und übergaben ihn der Polizei. Der Verdächtige hatte offenbar ein Fenster im Innenhof zu dem Spätkauf aufgebrochen. Der 27-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend dem Einbruchskommissariat der Direktion 3 übergeben.

Falsche Polizeibeamte am Telefon –
Hinweise der Ermittler

4. April (berlinweit) – Mit einer Vielzahl von Taten verursacht auch dieses Jahr wieder das Phänomen falsche Polizeibeamte hohe Schäden. Hierbei geben sich Männer und Frauen am Telefon als Polizeibeamte, zum Beispiel auch als Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA), aus und erklären zielgerichtet, meist älteren Menschen, dass man gegen angeblich korrupte Bankmitarbeiter ermittelt. Zudem geben die Betrüger vor, dass sie aus einer Festnahme heraus an die Unterlagen der Angerufenen gekommen seien und diese nun bitten, große Geldsummen abzuheben oder sogar ihre Konten leerzuräumen. Anschließend sollen sie das zuvor abgehobene Geld mit nach Hause nehmen und dort zunächst aufbewahren, bis sich wieder jemand bei den Opfern meldet. In diesen erneuten Anrufen geben die Betrüger dann vor, dass das Geld zur Sicherheit bei der Polizei aufbewahrt und zum Beispiel durch so genannte verdeckte Ermittler abgeholt werden würde.
Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich vor Trickbetrügern schützen:
Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür: Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen.
Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Die Ansprechpartner für Seniorensicherheit des Landeskriminalamtes sind für weitere Fragen telefonisch unter der Rufnummer (030) 4664 – 979 222 zu erreichen. Einmal monatlich werden am Columbiadamm 4 in Tempelhof (U-Bahnhof Platz der Luftbrücke) Informationsveranstaltungen durchgeführt, die mit vorheriger Anmeldung besucht werden können.
Ferner finden Sie Präventionshinweise und Tipps auf der Homepage der Polizei Berlin unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/diebstahl-und-einbruch/artikel.119066.php

Alkoholisiert im Auto geschlafen

4. April (Tempelhof) – Alkoholisiert schlief gestern Abend ein Autofahrer auf der Stadtautobahn in seinem Wagen in Tempelhof. Gegen 21 Uhr bemerkten Polizisten in der Auffahrt Oberlandstraße zur BAB 100 in Richtung Autobahnkreuz Schöneberg den stehenden Seat. Am Steuer saß der 38-Jährige schlafend bei laufendem Motor. Die Beamten öffneten die Fahrertür und ihnen stieg sofort starker Alkoholgeruch in die Nasen. Das anschließende Wecken des Autofahrers gelang den Autobahnpolizisten nur schwer. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem desorientiert wirkenden Fahrzeugführer ergab einen Wert von etwa 2,3 Promille. Der Seat wurde von der Autobahn gefahren und der 38-Jährige zur Gefangenensammelstelle. Nach Blutentnahme und Beschlagnahme seines Führerscheins durfte der 38-Jährige gehen.

Kommt ein Deckel geflogen

4. April (Tempelhof) – Autobahnpolizisten staunten nicht schlecht, als ihnen gestern in Tempelhof auf der Stadtautobahn ein Deckel eines Farbeimers entgegen geflogen kam. Gegen 14.15 Uhr machten sich die Beamten auf der BAB 100 kurz vor dem Tunnel Ortskern Britz in Richtung Autobahndreieck Neukölln auf die Suche nach dem Verlierer des Deckels und wurden schnell fündig. Ein Kipplaster mit Kran hatte offenbar den Deckel, der glücklicherweise kein Fahrzeug getroffen hatte, von der offenen Ladefläche verloren. Die Autobahnpolizisten leiteten den Kipplaster am Britzer Damm von der BAB 100 und kontrollierten den Lkw. Die nächste Hauptuntersuchung wäre bereits im Januar fällig gewesen. Darüber hinaus wies die Lenkung Mängel auf, so dass der Kipplaster samt überwiegend geladener Holzteile für ein technisches Gutachten sichergestellt wurde. Den Fahrer und den Halter erwarten Bußgelder und Punkte.

Jugendliche und Kind
bei Unfällen verletzt

4. April (Reinickendorf/Marzahn-Hellersdorf– Schwer verletzt wurden gestern Nachmittag in Biesdorf und in Heiligensee eine Jugendliche und ein Kind. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 6 und 1 übernahmen die Unfallbearbeitungen.
Reinickendorf – Etwa 25 Minuten später befuhr eine 73-Jährige Ermittlungen zufolge mit einem Smart die Schulzendorfer Straße in Heiligensee in Richtung der Straße Am Dachsbau und erfasste ein drei Jahre altes Mädchen, dass von rechts auf die Fahrbahn gelaufen war. Rettungssanitäter brachten die Dreijährige mit Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Smart-Fahrerin wurde nicht verletzt.
Marzahn-Hellersdorf – Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 43-Jähriger gegen 15.50 Uhr mit einem Multicar in der Köpenicker Straße in Biesdorf in Richtung Apollofalterallee unterwegs und erfasste in Höhe des U-Bahnhofs Elsterwerdaer Platz die 15-Jährige, die nach Angaben von Zeugen von rechts bei Rot die Straße betreten haben soll. Die Jugendliche erlitt Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Autofahrer blieb unverletzt.Pärchen mit Reizgas attackiert

4. April (Wedding) – Gestern Abend ist ein Pärchen in Gesundbrunnen mit einem Reizgas angegriffen worden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge saß das Paar, ein 33 Jähriger und seine drei Jahre jüngere Lebensgefährtin, in einer Grünanlage am Brunnenplatz auf einer Bank. Plötzlich trat ein Mann von hinten an die Bank heran und soll dem Pärchen ein Reizgas ins Gesicht gesprüht haben. Anschließend flüchtete der unbekannte Angreifer. Die Attackierten klagten über Augenreizungen. Die Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei der Direktion 3.

Einbruch in Bürogebäude

3. April (Charlottenburg) – Unbekannte brachen in den frühen Morgenstunden am Sonntag, 2. April 2017, in ein Bürogebäude in der Charlottenburger Hardenbergstraße ein. Nach den bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter durch den Keller Zugang in das Gebäude und zu einer dortigen Firma. Die Einbrecher bohrten zwei Stahlschränke an und sprengten diese anschließend mittels Gaseinleitung auf. Die Ermittlungen, die andauern, übernahm ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

Gemeinsame Meldung mit StA -
Festnahmen und Durchsuchungs-
maßnahmen wegen Drogenhandels

3. April (bezirksübergreifend) – Wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln haben Polizeibeamte gestern mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft Berlin mehrere Wohnungen durchsucht.
Bereits seit Oktober des vergangenen Jahres standen mehrere Männer wegen des bandenmäßigen Handels mit Drogen im Visier der Fahnder. Nachdem einer der Tatverdächtigen gestern Nachmittag bei der Übergabe von Kokain an einen mutmaßlichen Konsumenten beobachtet worden war, klickten die Handschellen. Elf Berliner Wohnungen und eine Wohnung im Landkreis Teltow-Fläming wurden in diesem Zusammenhang durchsucht. Zudem stellten die Ermittler mehrere hundert Gramm Kokain, etwa ein Kilogramm Haschisch, mehrere zehntausend Euro als mutmaßlichen Handelserlös sowie diverse Händlerutensilien in den zwölf Wohnungen und in sechs Autos sicher.
Insgesamt wurden sieben Männer im Alter zwischen 22 und 47 Jahren festgenommen. Während der Jüngste nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß kam, sollen die übrigen sechs Tatverdächtigen heute einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.

Gemeinsame Meldung mit StA – 
Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes

3. April (Neukölln) – Wegen des Verdachts der versuchten Tötung haben Polizisten gestern Nachmittag eine Frau in Neukölln festgenommen. Ersten Ermittlungen zufolge hatte die 46-Jährige gegen 15.10 Uhr die 86-jährige Wohnungsinhaberin dermaßen schwer verletzt, dass diese zur intensivmedizinischen Betreuung in eine Klinik kam.
Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die die 5. Mordkommission beim Landeskriminalamt übernommen hat.

„Nein“ zu Gewalt – egal wo!
Ein Gewaltpräventionsprojekt
der Polizeidirektion 6

3. April (bezirksübergreifend) – Bereits zum dreizehnten Mal führt die Polizeidirektion 6 in der Zeit vom 3. bis 7. April 2017 das Präventionsprojekt „Nein“ zu Gewalt – egal wo! in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Treptow-Köpenick durch. Für Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Jahrgangsstufen werden an sechs Oberschulen in den drei Bezirken vielseitige Projekttage durchgeführt. Im Rahmen dieser Workshops werden die Kinder und Jugendlichen u. a. über auftretende Gewalt im Alltag, mögliche Gefahren im Internet und den sozialen Netzwerken, richtiges Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln, Zivilcourage, Suchtprophylaxe, speziell zum Konsum von Alkohol und Drogen und Auswirkungen von Gewalt aus medizinischer Sicht sowie die sexuelle Selbstbestimmung aufgeklärt. Charakteristisch für das Projekt ist das kooperative Zusammenwirken von Fachleuten unterschiedlichster Institutionen und Einrichtungen wie z. B. der S-Bahn Berlin GmbH und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Beratungsstellen sowie der Bundespolizei, der Polizei Berlin und dem Unfallkrankenhaus Berlin, um hier nur einige der Mitwirkenden zu nennen. Für diese jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit wurde das Präventionsprojekt „Nein“ zu Gewalt – egal wo! von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt im November 2013 beim Berliner Präventionspreis mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Mittlerweile haben sich 325 Schulklassen mit ca. 6.600 Schülerinnen und Schülern an dem Projekt beteiligt und jährlich werden es mehr.

Schwer verletzter Radfahrer

3. April (Kreuzberg) – Gestern Abend wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw ein Radfahrer schwer verletzt. Gegen 20.50 Uhr befuhr ein 38-jähriger Autofahrer die Kreuzberger Dudenstraße in westliche Richtung. Nach den bisherigen Erkenntnissen touchierte er den links neben ihm fahrenden Radfahrer, als er sich zum Linksabbiegen einordnen wollte. Dabei kam es zur Kollision beider Fahrzeuge, wobei der 37-jährige Radfahrer zu Boden stürzte. Rettungskräfte brachten den Mann mit einer Kopfverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weitere Bearbeitung übernommen.

Brennender Audi

3. April (Neukölln) – In der vergangenen Nacht brannte ein Pkw in Britz. Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte gegen 1.40 Uhr einen lauten Knall in der Gradestraße. Die 55-Jährige nahm einen hellen Lichtschein hinter einem Palisadenzaun einer dort angrenzenden Laubenkolonie wahr und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die eingetroffenen Einsatzkräfte stellten einen brennenden Audi A4 fest, der trotz sofortiger Löschmaßnahmen vollständig ausbrannte. Den ersten Erkenntnissen zufolge war der Wagen am 23. November des vergangenen Jahres entwendet worden. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Handtaschenraub

3. April (Köpenick) – In der vergangenen Nacht entriss ein unbekannter Mann einer Frau in Köpenick die Handtasche. Gegen 0.45 Uhr trat der Räuber in der Müggelheimer Straße auf einem Hinterhof an die 25-Jährige heran, stieß sie zu Boden und entriss ihr die Handtasche mit den Tageseinnahmen eines Gastronomiebetriebes. Die Frau blieb unverletzt. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Zwei Jugendliche festgenommen

3. April (Mitte) – Vergangene Nacht wurden nach einem versuchten Diebstahl zwei Jugendliche vorläufig festgenommen. Gegen Mitternacht beobachtete ein Anwohner am Michaelkirchplatz von seinem Balkon aus, wie zwei Unbekannte ein Ausstellfenster eines dort abgestellten Wohnmobils öffneten. Zivilpolizisten des Polizeiabschnitts 32 nahmen einen mutmaßlichen Täter beim Verlassen des Fahrzeugs und den Zweiten nach einer kurzen Verfolgung vorläufig fest. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 3 übernimmt die weitere Bearbeitung.

Brennender Holzschuppen auf Kitagelände

3. April (Lichtenberg) – Gestern Nachmittag brannte ein Holzschuppen auf dem Gelände einer Kita vollständig aus. Gegen 16.10 Uhr bemerkte ein Zeuge in der John-Sieg-Straße das brennende Gartenhaus und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die eingesetzten Kräfte löschten das Feuer, welches jedoch den Schuppen vollständig zerstörte. Das zuständige Brandkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Raub in Kiosk

3. April (Kreuzberg) – Opfer eines unbekannten Räubers wurde ein Kioskbetreiber vergangene Nacht in Kreuzberg. Gegen 2.40 Uhr verließ der 56-jährige Besitzer kurz seinen Kiosk in der Kottbusser Straße und lehnte die Eingangstür nur an. Als er zurückkam wurde er von einem Unbekannten in den Magen geschlagen. Davon benommen bemerkte er nicht, wie der mutmaßliche Täter die Tageseinnahmen raubte und in unbekannte Richtung flüchtete. Der Geschädigte blieb unverletzt. Das zuständige Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mann überfallen
und schwer verletzt

2. April (Wedding) – Mehrere Täter überfielen heute früh einen Mann in Gesundbrunnen und fügten ihm mehrere Stichverletzungen zu. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 34-Jährige gegen 5 Uhr im Bereich Prinzenallee Ecke Osloer Straße unterwegs, als er von mehreren Unbekannten angegriffen worden sein soll. Sie sollen ihm zunächst Reizgas ins Gesicht gesprüht und dann versucht haben, ihm seine Geldbörse abzunehmen. Das gelang ihnen jedoch nicht und es soll sich eine weitere Auseinandersetzung entwickelt haben. Im weiteren Verlauf erlitt der Überfallene Stichverletzungen an einem Bein und im Bereich des Oberkörpers. Anschließend sollen die Angreifer geflüchtet sein. Der Verletzte schleppte sich noch bis zur Koloniestraße, wo Zeugen auf ihn aufmerksam wurden und einen Rettungswagen sowie die Polizei verständigten. Er kam zur Behandlung und stationären Aufnahme in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

Jugendlicher mit Stichverletzung
im Krankenhaus

2. April (Friedrichshain) – Zwei Gruppen Jugendlicher gerieten in der vergangenen Nacht in Friedrichshain in einen Streit. Gegen 1.30 Uhr, so der derzeitige Ermittlungsstand, gerieten die Gruppen zunächst verbal im Volkspark Friedrichshain aneinander. Als sich die eine Gruppe daraufhin entfernte, soll sie von zwei Jugendlichen aus der anderen Gruppe verfolgt worden sein. Anschließend soll das Duo mit Bierflaschen auf die Gruppe geworfen und dabei einen 16-Jährigen getroffen haben. Kurze Zeit später, an einem Ausgang des Parks, sollen die Verfolger denselben 16-Jährigen attackiert, zu Boden gebracht und geschlagen haben. Dann soll einer der Beiden ihm mit einem Gegenstand in die Hüfte gestochen haben. Er erlitt dadurch eine stark blutende Wunde, die zunächst von alarmierten Polizisten erstversorgt wurde. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Lebensgefahr besteht nicht. Einen mutmaßlichen Schläger im Alter von 18 Jahren nahmen die Beamten noch im Park fest. Er kam nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß. Sein Mittäter, der zugestochen haben soll, ist flüchtig. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Auto brannte

2. April (Charlottenburg) – Aus bisher unbekannten Gründen geriet in der vergangenen Nacht ein Auto in Charlottenburg in Brand. Ein Zeuge bemerkte das Feuer gegen 1.20 Uhr in der Wundtstraße und alarmierte die Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer im Heckbereich des Opel Vectra, so dass kein größerer Schaden entstand. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

In Streit geraten und Pfefferspray versprüht

2. April (Mitte) – Ein Streit zwischen zwei Männern und einer Gruppe in Mitte endete für zwei Beteiligte mit Verletzungen im Gesicht. Gegen 1 Uhr gerieten die Beteiligten in der Panoramastraße aneinander. Gemäß derzeitigem Ermittlungsstand soll das Duo zunächst einen Mann aus der größeren Gruppe geschlagen haben. Daraufhin soll ein Unbekannter aus der Gruppe den 19-jährigen mutmaßlichen Angreifer mit Pfefferspray besprüht haben. Anschließend flüchtete die größere Gruppe in unbekannte Richtung. Herbeigerufene Polizisten stellten den 19-Jährigen und seinen 18 Jahre alten Begleiter sowie einen Beteiligten aus der Gruppe noch in der Nähe des Tatorts. Der 20-Jährige erlitt eine Platzwunde im Gesicht, die er jedoch nicht behandeln lassen wollte. Der Ältere des Duos trug durch das Pfefferspray Reizungen an den Augen davon, die vor Ort von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt wurden.

Festnahmen nach Schmierereien

1. April (Reinickendorf) – Polizisten des Abschnitts 12 nahmen gestern Abend mehrere mutmaßliche Graffiti-Sprayer in Waidmannslust fest. Ein Zeuge meldete gegen 21.35 Uhr eine Sachbeschädigung in einem baufälligen Gebäude am Waidmannsluster Damm. Als die Beamten dort eintrafen, bemerkten sie zunächst drei Jugendliche, die sich bereits in Richtung Dianaplatz davonmachten. Sie überprüften das Trio und stellten in ihren getragenen Rucksäcken zahlreiche Farbsprühdosen fest. Während der Überprüfung kletterte ein weiterer Jugendlicher mit Taschenlampe vom besagten Gelände über den Zaun, verfing sich an einem dort angebrachten Stacheldraht, blieb dort hängen und musste von einem Beamten befreit werden. Diesen Moment nutzte einer des Trios und flüchtete. Als zur Unterstützung weitere Polizisten eintrafen, erfolgte auf dem Gelände eine Absuche nach weiteren mutmaßlichen Sprayern. Dabei stießen die Beamten auf zwei auf dem Boden liegende Jugendliche, die offenbar gestürzt waren. Einer der beiden 15-Jährigen kam mit Verdacht eines Beinbruchs in ein Krankenhaus, während der Andere vor Ort behandelt wurde. Um auszuschließen, dass sich weitere, möglicherweise auch verletzte Personen im stark baufälligen Haus befinden und dieses nicht ohne weiteres komplett begangen werden konnte, kam eine Drehleiter der Feuerwehr zum Einsatz. Dafür musste der Waidmannsluster Damm von 22.30 Uhr bis kurz vor 23 Uhr zwischen Artemisstraße und Dianaplatz in beiden Richtungen gesperrt werden. Noch mehr Personen wurden jedoch nicht angetroffen. Im Inneren des Gebäudes stellten die Polizeibeamten diverse frische Farbsprühereien fest. Die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren wurden verständigt, die ihre Sprößlinge nach den polizeilichen Maßnahmen wieder in Empfang nehmen durften.

Mann überfallen und verletzt

1. April (Kreuzberg) – Mehrere Unbekannte überfielen in der vergangenen Nacht einen Mann in Kreuzberg. Gemäß den bisherigen Ermittlungen befand sich ein 30-Jähriger gegen 3.20 Uhr am Spreewaldplatz und wurde von zwei bis vier Männern angegriffen. Einer der Unbekannten soll ihn mit einem Messer bedroht haben, während ein Komplize ihm sein Portemonnaie entwendete. Im Zuge des Angriffs erlitt der 30-Jährige vermutlich durch das Messer Verletzungen am linken Oberschenkel und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er behandelt wurde. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat den Fall übernommen und führt die weiteren Ermittlungen.

Motorradfahrerin schwer verletzt

31. März (Treptow-Köpenick) – Bei einem Verkehrsunfall heute Vormittag in Plänterwald erlitt eine Motorradfahrerin schwere Kopf- und Beinverletzungen. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr die 53-jährige Motorradfahrerin in der Straße Am Treptower Park in Richtung Baumschulenweg. Gegen 10.45 Uhr wechselte die Frau mit ihrem Krad von dem mittleren in den rechten Fahrstreifen und stieß gegen einen dort geparkten Hyundai-Transporter. Die Frau kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Ermittlungen gegen
einen Polizeibeamten

31. März (Berlin) – In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt das Landeskriminalamt derzeit wegen Verstößen gegen das Kunsturheberrechtsgesetz und Beleidigung auf sexueller Grundlage. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand steht ein 28-jähriger Beamter im dringenden Verdacht während seiner Zeit bei einer Einsatzhundertschaft Fotos von zwischenzeitlich identifizierten Polizistinnen sowie von derzeit noch unbekannten Frauen ohne deren Wissen und Zustimmung in Alltagssituationen, so u.a. beim Sport, gefertigt und auf einer Internetseite veröffentlicht zu haben, die überwiegend zur Verbreitung pornografischen Materials genutzt wird.
Dabei soll der Beamte sowie auch andere Nutzer dieser Plattform die Bilder mit beleidigenden Kommentaren mit sexuellem Hintergrund versehen haben.
Der Beamte befindet sich derzeit nicht im Dienst, disziplinarische Maßnahmen werden derzeit geprüft.
In diesem Zusammenhang führt das Landeskriminalamt außerdem Ermittlungen gegen einen weiteren Beamten wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Landesdatenschutzgesetz.
Die gemeinsamen Ermittlungen dauern an.

Vier Festnahmen
nach Wohnungseinbruch

31. März (Steglitz/Reinickendorf) – Nach vorangegangenen umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 2 und der Staatsanwaltschaft Berlin konnten am Mittwoch, den 29. März 2017, zwei Männer im Alter von 52 und 23 Jahren und zwei Frauen im Alter von 54 und 30 Jahren als mutmaßliche Täter eines vollendeten Wohnungseinbruchs vorläufig festgenommen werden. Nach den bisherigen Ermittlungen sollen die vier Einbrecher mit einem Auto unterwegs gewesen sein und gezielt Ausschau nach älteren Menschen gehalten haben. Zunächst soll das Quartett versucht haben in Berlin-Lankwitz einen 103-Jährigen unter einem Vorwand aus seiner Wohnung zu locken, um ihm den Wohnungsschlüssel zu entwenden. Später soll ein 73-Jähriger auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes angesprochen worden sein. In Berlin-Reinickendorf trafen die Tatverdächtigen letztendlich auf einen 72-jährigen Mann, der gerade seine Wohnung verlassen hatte. Die 54-jährige Tatverdächtige soll den Mann angesprochen und umarmt haben. Hierbei soll sie ihm unbemerkt den Wohnungsschlüssel entwendet haben. Diesen soll sie anschließend an ihre drei Begleiter weitergegeben haben, die mit dem Schlüssel in die Wohnung gelangten und dort Wertsachen entwendeten. Kurz darauf konnten alle Vier von Zivilfahndern des Einbruchskommissariats der Polizeidirektion 2 festgenommen werden. Am gestrigen Tage wurden sie einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehle erließ.

Einbruch ins Bode-Museum -
Ermittler bitten um Mithilfe

31. März (Mitte) – Mit der Veröffentlichung von Fotos der Tatwerkzeuge bittet das Landeskriminalamt der Polizei Berlin die Bevölkerung um Mithilfe. Bei dem Einbruch in das Bode-Museum in der Nacht zu Montag, den 27. März, ließen bisher unbekannte Täter folgende Gegenstände zurück: das Griffstück einer Axt, eine dreiteilige Leiter, eine Schubkarre, einen sogenannten Transporthund (Brett mit Rollen) und einen Türkeil.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer hat diese Gegenstände bei einer Person vor dem 27. März 2017 gesehen?
Wer hat Personen beim Kauf von solchen Gegenständen beobachtet?
Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen?
Hinweise nimmt das Kommissariat für Kunstdelikte am Tempelhofer Damm 12 in 12101 Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664 - 944 400, per E-Mail lka444@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Fotos der Tatwerkzeuge finden Sie unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.576537.php

Schwer verletzte Fußgängerin
nach Verkehrsunfall

31. März (Spandau) – Heute früh wurde eine Fußgängerin in Spandau bei einem Verkehrsunfall verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen betrat die 33-Jährige gegen 6 Uhr bei "Grün" die Fahrbahn des Altstädter Rings in Richtung Altstadt, als sie von einem nach links in den Altstädter Ring einbiegenden Citroen Berlingo erfasst wurde. Als der 71-jährige Fahrer zuvor mit seinem Kastenwagen auf der Moritzstraße aus Richtung Galenstraße fuhr und links abbog kam es hierbei zum Zusammenstoß mit der Frau, die dabei auf den Asphalt stürzte. Hierdurch verletzte sie sich am linken Knie und erlitt eine Platzwunde am Kopf. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Fußgängerin in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 hat die weiteren Maßnahmen übernommen.

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

31. März (Mitte) – Zwei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls letzte Nacht in Mitte. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr ein 27-jähriger Fahrer eines Mercedes auf der Torstraße in Richtung Mollstraße und wollte gegen 0.45 Uhr nach rechts in die Karl-Liebknecht-Straße abbiegen, wobei er nach Zeugenangaben mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein soll. Hierbei stieß er auf der Kreuzung mit dem 37-jährigen Fahrer eines Renault zusammen. Der Renault-Fahrer fuhr aus der Mollstraße kommend in Richtung Torstraße und wollte an der Ampel für Linksabbieger ebenfalls in die Karl-Liebknecht-Straße fahren. Durch den Zusammenstoß kollidierte der 37-Jährige mit dem Mast der dortigen Tramhaltestelle.
Er erlitt durch den Aufprall einen Schock sowie leichte Rumpfverletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der Mercedes-Fahrer erlitt leichte Handverletzungen, Rettungskräfte behandelten ihn am Unfallort ambulant.
Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 führt die Ermittlungen zum Unfallhergang.

Autofahrerin überfallen

31. März (Neukölln) – Nach einem nächtlichen Überfall in Neukölln gelang den Tätern die Flucht. Gegen 1.35 Uhr, so die Angaben der 32-jährigen Autofahrerin, saß sie in der Lichtenrader Straße in ihrem Auto, als ein unbekannter Mann plötzlich die Fahrertür ihres geparkten Wagens öffnete. Zeitgleich kam ein weiterer Mann hinzu und bedrohte sie mit einer Waffe. Der Türöffner forderte die Herausgabe von Bargeld und EC-Karte. Die 32-Jährige gab zunächst vor, kein Geld dabei zu haben, woraufhin die Täter die Forderung wiederholten und sie schließlich das Geforderte herausgab. Beide flüchteten anschießend in Richtung Selchower Straße. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5.

Schwer verletzter
Motorradfahrer und Sozius

31. März (Charlottenburg) – Bei einem Verkehrsunfall in der vergangenen Nacht in Westend wurden ein Motorradfahrer und sein Sozius schwer verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand war der 20-Jährige gegen 23.15 Uhr mit seiner Honda und einem 22-jährigen Sozius in der Masurenallee in Richtung Neue Kantstraße unterwegs. In Höhe des Hammarskjöldplatzes wendete eine 50-Jährige mit ihrem Opel, um ebenfalls in Richtung Neue Kantstraße weiterzufahren. Dabei erfasste sie den Motorradfahrer und seinen Mitfahrer, die nach Angaben von Zeugen sehr schnell unterwegs gewesen sein sollen. Beide kamen mit der Maschine nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzten an einer Bushaltestelle. Rettungskräfte brachten beide schwer verletzt zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Verletzungen des Älteren sind lebensbedrohlich. Die Opel-Fahrerin und ihr 68-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und konnten nach Behandlungen die Klinik wieder verlassen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und wurden vom Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernommen.

Reisebus aus dem Verkehr gezogen

31. März (Wilmersdorf) – Gestern Abend zogen Beamte des Verkehrsermittlungsdienstes einen dänischen Reisebus mit erheblichen Mängeln in Wilmersdorf aus dem Verkehr. Kurz vor 19 Uhr fiel den Polizisten der Reisebus auf, der auf der Stadtautobahn BAB 100 unterwegs war. An der Abfahrt Hohenzollerndamm hielten sie ihn an und begannen mit der technischen Kontrolle. Diese ergab, neben einem Tachostand von 1,2 Millionen Kilometern, folgende Mängel:
Durchgerosteter Fahrzeugrahmen
Ausgeschlagene Lenkung
Verölter Motor
Beschädigte Stoßdämpfer
Defekte Toilettenleitung, Flüssigkeit lief stetig auf die Fahrbahn
Defekte Druckluftbremsanlage
Auf Grund der zunächst festgestellten Mängel sowie des Tachostandes, war eine weitere Personenbeförderung ausgeschlossen. Die Beamten stellten den Bus zur Erstellung eines technischen Gutachtens sicher. Der 52-jährige dänische Busfahrer hatte 66 Jugendliche, die zu Sportturnieren unterwegs waren, befördert. Nach der Sicherstellung organisierte das Unternehmen einen neuen Bus, der die Sportler zu ihren Unterkünften brachte. Der Busfahrer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.600 Euro bei der Polizei hinterlegen.
Bilder der Mängel können unter dem Link https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.578268.php eingesehen werden.

Offenbar alkoholisiert und ohne
Führerschein beschädigt ein
Autofahrer acht geparkte Autos

31. März (Tempelhof) – In der vergangenen Nacht hat ein Autofahrer acht geparkte Autos in Marienfelde beschädigt. Bisherigen Ermittlungen zufolge war der Mann mit einem Fiat gegen 23.30 Uhr in der Maximilian-Kaller-Straße in Richtung Dr.-Jacobsohn-Promenade unterwegs und verlor offenbar kurz hinter der Weskammstraße die Kontrolle über den Wagen. Zunächst touchierte der Fiat einen VW Lupo sowie einen Seat und prallte dann gegen einen VW Touran. Durch die Wucht des Aufpralls wurden in der Folge ein weiterer VW Lupo, ein VW Golf, ein Mazda und ein Renault zusammengeschoben. Der Fiat fuhr dann auf die linke Straßenseite, stieß dort gegen einen Mercedes und kam dann zum Stehen. Eine Passantin eilte nach ihren eigenen Angaben zu dem Fiat, öffnete die Fahrertür und entdeckte einen benommen wirkenden Mann mit einer stark blutenden Kopfplatzwunde. Der Fahrer stieg aus und flüchtete zu Fuß. Der Fiat blieb verlassen zurück. Alarmierte Polizisten trafen bei der anschließenden Überprüfung der Halteranschrift in der Nähe des Unfallorts den mutmaßlichen Fahrer des Fiats an. Der 25-Jährige hatte Kopfverletzungen, war offenbar alkoholisiert und nicht im Besitz eines Führerscheins. Er kam zunächst zur Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen. Anschließend durfte er gehen. Der Fiat wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen und die Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernommen.

Schwer verletzte
Autofahrerin nach Unfall

31. März (Charlottenburg) – Schwer verletzt kam eine Autofahrerin gestern Nachmittag nach einem Unfall in Charlottenburg in ein Krankenhaus. Gegen 17.25 Uhr stießen an der Kreuzung Kurfürstendamm Ecke Knesebeckstraße ein Zivilfahrzeug der Polizei und ein Renault Twingo zusammen. In der Folge überschlug sich der Renault Twingo und kam auf dem Dach zum Liegen. Passanten halfen der 39-jährigen Twingo-Fahrerin aus dem Auto. Rettungssanitäter brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahnder blieb unverletzt. Der Unfallhergang ist derzeit unklar und Gegenstand der Ermittlungen, die beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 geführt werden.

Autos brannten

31. März (Hellersdorf) – In der vergangenen Nacht brannten in Hellersdorf drei geparkte Autos. Anwohner bemerkten gegen 1.15 Uhr die drei brennenden, älteren Autos in der Mittenwalder Straße und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer. Menschen wurden nicht verletzt. Bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge brannte zunächst ein VW. Dann griff das Feuer auf einen Lada und einen Honda über. Der VW brannte komplett aus. Die anderen beiden Wagen wurden stark beschädigt. Die Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin.

Beleidigung mit
homophobem Hintergrund

31. März (Kreuzberg) – In den gestrigen Abendstunden beleidigten zwei Unbekannte in einem Fitness-Center in Kreuzberg einen Mann. Ermittlungen zufolge trainierte der 20-Jährige gegen 21.15 Uhr in einem Sportstudio am Kottbusser Damm und soll von zwei dort ebenfalls trainierenden Männern in arabischer Sprache aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden sein. Dabei sollen die unbekannten Männer sehr laut gesprochen haben, so dass auch andere Mitglieder des Sportstudios die Beschimpfungen hören konnten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen zu der Beleidigung mit homophobem Hintergrund.

Schüler rassistisch beleidigt

31. März (Köpenick) – Gestern Nachmittag beleidigte ein Unbekannter in Köpenick einen Jugendlichen rassistisch. Gegen 18 Uhr erschien der 14-Jährige zusammen mit seinen Eltern auf dem Polizeiabschnitt 66 und gab an, dass er gegen 14.15 Uhr zusammen mit zwei Schulkameraden, 14 und 15 Jahre alt, auf dem Heimweg in der Bahnhofstraße war. Seiner Aussage zufolge stellte sich ihm der Unbekannte in Höhe eines Imbisses in den Weg, zeigte den Hitlergruß und beschimpfte ihn rassistisch. Anschließend ging der Mann zu einer Gruppe Männer zurück, aus der er sich vorher gelöst hatte. Verängstigt setzte der Schüler zusammen mit seinen Freunden den Weg fort. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.

Ermittlungen nach Landfriedensbruch
und gefährlichen Körperverletzungen

31. März (Spandau) – Gestern Abend kam es in einem Park in Spandau zu einem Landfriedensbruch und gefährlichen Körperverletzungen. Nach Angaben mehrerer Passanten seien gegen 19.15 Uhr rund 50 Personen, dem Aussehen nach offenbar Jugendliche, Heranwachsende und junge Männer, im Münsinger Park aufeinander losgegangen. Die Beteiligten sollen mit Reizstoffsprühgeräten, Ledergürteln und Messern bewaffnet gewesen sein. Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, flüchteten die Verdächtigen in Richtung Rathaus Spandau. Im Lindenufer wurden dann sechs junge Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren und zwölf junge Männer im Alter von 17 bis 23 Jahren überprüft. Zwei Männer, beide 23 Jahre alt, hatten gerötete Augen. Ein 23-Jähriger hatte dazu noch eine Hautabschürfung an einer Hand und der andere klagte über Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen. Während er zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht wurde, wurde der andere am Ort von Rettungskräften behandelt. Messer und Reizstoffsprühgeräte führten die überprüften Frauen und Männer nicht mit. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie entlassen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Feuer gelegt

30. März (Neukölln) Unbekannte haben heute früh auf einem Firmengelände in Britz zwei Fahrzeuge in Brand gesetzt. Ein vorbeifahrender Zeitungsausträger alarmierte gegen 3.20 Uhr die Berliner Feuerwehr in die Späthstraße, nachdem er die Flammen auf dem Grundstück einer Parkett- und Dielenbodenfirma sah. Einsatzkräfte stellten auf dem Gelände fest, dass an mehreren Stellen Holz sowie ein Ford-Wohnmobil und ein Mercedes in Brand gesetzt wurden. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer, durch das die beiden Fahrzeuge zerstört wurden. Durch die Löscharbeiten konnte ein Übergreifen des Brandes auf das Firmengebäude verhindert werden. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen.

Mutter und Tochter
bei Unfall schwer verletzt

30. März (Charlottenburg-Wilmersdorf) –  Schwer verletzt wurden heute Morgen eine Mutter und ihre Tochter bei einem Verkehrsunfall in Schmargendorf. Ersten Ermittlungen zufolge war ein 38-Jähriger gegen 8.10 Uhr mit seinem Land Rover auf dem Hohenzollerndamm in Richtung Rudolstädter Straße unterwegs und erfasste trotz sofortigem Brems- und Ausweichmanöver die 36-Jährige und ihre sechs Jahre alte Tochter. Beide überquerten den Hohenzollerndamm und liefen nach Angaben von Zeugen von rechts zwischen wartenden Autos durch. In der Folge des Aufpralls wurden die Frau und das Mädchen nach rechts auf den wartenden Opel einer 51-Jährigen geschleudert. Die 36-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam in ein Krankenhaus, in dem sie sofort operiert werden musste. Rettungskräfte brachten ihre Tochter mit Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2.

Schwerpunkteinsatz
der Polizeidirektion 6 –
„Da für Dich“ auch im ÖPNV

30. März (bezirksübergreifend) –  „Mit Sicherheit durch Berlin! Polizeidirektion 6...Da für Dich auch im ÖPNV!“ ist das Motto eines Schwerpunkteinsatzes gemeinsam mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der Bundespolizei. Von Samstag, den 01.04.2017, bis zum Sonntag, den 02.04.2017, zeigen in der Zeit von 19 bis 1 Uhr Polizistinnen und Polizisten der Polizeidirektion 6 in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf sowie Treptow-Köpenick eine verstärkte Präsenz in der U-Bahn, den Bussen und den Straßenbahnen. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BVG sollen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln gehoben und Fragen rund um das Thema Sicherheit beantwortet werden. Zusätzlich können sich Interessierte an einem Informationsstand am Bahnhof Lichtenberg beraten lassen und Hinweise zum Schutz vor Diebstahl, vor Einbruch, aber auch zur Zivilcourage erhalten...denn helfen kann jeder! Zusätzliche Informationen zum Thema Prävention erhalten Sie unter Tel. 4664 - 604250 (zu Bürodienstzeiten) oder im Internet unter https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/.

Erfolgreiche Durchsuchungen –
Rauschgift, Waffen und
Diebesgut sichergestellt

30. März (Spandau) Nach monatelangen, intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 2 und der Staatsanwaltschaft Berlin wurden am vergangenen Dienstag acht Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und fünf Männer und eine Frau vorläufig festgenommen. Den Festgenommenen im Alter von 25 bis 52 Jahren wird vorgeworfen, aus zwei Spandauer Lokalen heraus mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Bei den Durchsuchungen von mehreren Wohnanschriften überwiegend in Spandau und den beiden Lokalen in den Straßen Am Juliusturm und Beerwinkel stellten die Ermittler etwa 16 Gramm Kokain, über 2,5 Kilo Marihuana, knapp 90 Gramm Amphetamin, mehrere tausend Euro Bargeld, sieben scharfe Schusswaffen und über 160 Schuss Munition sicher. In einem Lagerraum in der Schöneberger Kurfürstenstraße fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut in einer Größenordnung von mehreren Lkw-Ladungen wie Schuhe, Kleidung, Elektrogeräte, Zigaretten und diverse Kunstgegenstände. Der Abtransport der sehr großen Menge von sichergestellten Gegenständen wird heute fortgesetzt. Die Ermittlungen, aus welchen Straftaten diese Gegenstände stammen könnten, dauern an.

Bei Auseinandersetzung
mit Messer verletzt

30. März (Tiergarten) – Aus bisher nicht bekannten Gründen kam es in der vergangenen Nacht in einer Wohnung in Moabit zu einem Streit zwischen zwei Männern. Nach ersten Ermittlungen alarmierte gegen 2.30 Uhr eine Anwohnerin die Polizei, nachdem der 57-jährige Wohnungsmieter sie darum gebeten hatte. Die Beamten trafen ihn im Treppenhaus mit einem Messer in der Hand an. Er hatte eine oberflächliche Schnittverletzung am Hals. Ein 38-Jähriger wurde anschließend in der Wohnung des 57-Jährigen mit einer Stichverletzung im Bauch aufgefunden. Beide Beteiligten kamen zu Behandlungen in Krankenhäuser. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 3.

Liegengebliebener Lkw geborgen

30. März (Pankow) – Nach umfangreicher Vorbereitung wurde gestern Abend der auf der Autobahn A10 in Pankow liegengebliebene Schwertransporter geborgen. Gegen 22 Uhr begann die Umladung des auf dem Großraum- und Schwertransport befindlichen Mastteils. Unter Einsatz zweier Schwerlastkräne wurde die Ladung von dem defekten Anhänger auf ein Ersatzfahrzeug verladen. Anschließend konnte der durch den Brand beschädigte Anhänger demontiert und abtransportiert werden. Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen war der betroffene Bereich der Autobahn A10, Fahrtrichtung Autobahndreieck Barnim, für rund viereinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde in diesem Zeitraum über die Autobahn A114 umgeleitet.

Schwerer Raub auf Café -
Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

30. März (Neukölln) – Mit der Veröffentlichung von Bildern sucht die Polizei nach einem Räuber, der im Oktober 2016, ein Café in Neukölln überfallen haben soll. Gemeinsam mit zwei Komplizen hatte er am 27. Oktober 2016, gegen 1 Uhr, ein Lokal in der Donaustraße betreten. Dort bedrohte er die damals 49-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe der Einnahmen. Anschließend flüchtete das Trio mit der Beute.
Beschreibung des Tatverdächtigen:
Etwa 175 cm groß
Ungefähr 22-25 Jahre alt
Schlanke Statur
Südländisches Aussehen
Die Ermittler fragen:
Wer kann Angaben zu der Tat machen?
Wer kennt die abgebildete Person und kann Angaben zu ihrer Identität und deren Aufenthaltsort machen?
Wer kann sonstige Hinweise geben?
Hinweise bitte an das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 in der Jüterboger Straße 4 in 10965 Berlin-Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664 - 57 31 00 oder Fax (030) 4664 - 57 31 99 sowie außerhalb der Bürodienstzeiten unter (030) 4664 - 57 11 00 oder die Internetwache der Berliner Polizei sowie jede andere Polizeidienststelle.
Die Bilder des Tatverdächtigen können unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.527504.php eingesehen werden.

Auseinandersetzung
und versuchter Raub

30. März (Mitte) – In der vergangenen Nacht gerieten zwei Männer mit mehreren Unbekannten auf einem U-Bahnhof in Mitte in einen Streit. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich ein 18-Jähriger mit einem Begleiter gegen 22 Uhr auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz, Bahnsteig der U8, als beide mit mehreren Männern in Streit gerieten. Als dieser dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung eskalierte, flüchtete der 18 Jahre alte Mann in Richtung des Bahnsteigs der U2. Einer der unbekannt Gebliebenen verfolgte ihn und holte ihn an der Treppe zum Bahnsteig der U2 ein. Dort soll er den 18-Jährigen dann mit einer Glasscherbe angegriffen haben, wodurch er leichte Verletzungen an einer Hand erlitt. Anschließend soll ihm der Angreifer in die Jackentasche gegriffen und versucht haben sein Handy zu rauben. Das gelang jedoch nicht, so dass der unbekannte Täter ohne Beute zurück in Richtung U8 flüchtete. Zusammen mit den weiteren Beteiligten stieg er in die U-Bahn Richtung Wittenau ein und konnte entkommen. Der Begleiter des 18-Jährigen blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Festnahme nach Einbruch

30. März (Mitte) – Ein mutmaßlicher Einbrecher ging der Polizei gestern Nachmittag in Mitte ins Netz. Eine aufmerksame Anwohnerin beobachtete zunächst gegen 15 Uhr in einem Wohnhaus in der Fehrbelliner Straße wie ein Unbekannter eine Wohnung verließ und kurz darauf wieder dort hineinging. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeibeamte nahmen aufgrund einer Personenbeschreibung einen 33-jährigen Tatverdächtigen noch im Haus fest. Bei ihm fanden die Beamten mutmaßliches Einbruchswerkzeug und Briefe aus der Wohnung. Der Mann wurde der Kriminalpolizei der Direktion 3 überstellt.

Glück im Unglück

30. März (Prenzlauer Berg) – Glimpflich verlief ein Verkehrsunfall gestern Abend in Prenzlauer Berg für ein Mädchen. Gegen 19.30 Uhr überquerte die Sechsjährige nach derzeitigem Kenntnisstand in der Greifswalder Straße kurz hinter der Käthe-Niederkirchner-Straße an einem Übergang für Fußgänger die Gleise der Tram-Linie M4 und übersah dabei offenbar die von links heranfahrende Straßenbahn, die in Richtung Danziger Straße unterwegs war. Das Kind wurde von der Tram erfasst und mehrere Meter mitgeschleift. Äußerlich offensichtlich unverletzt brachten die alarmierten Rettungskräfte das Mädchen zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Der 49-jährige Straßenbahnfahrer stand unter dem Eindruck des Geschehens und musste seinen Dienst beenden.

Gestohlenes Motorrad
auf Ladefläche – Festnahme

29. März (Marzahn) – Beamte der Polizeidirektion 6 haben heute in den frühen Morgenstunden den Fahrer eines Transporters in Marzahn festgenommen, der ein gestohlenes Motorrad auf der Ladefläche seines Fahrzeuges transportiert hatte. Ein Anwohner der Allee der Kosmonauten sah gegen 2.30 Uhr vier Personen, die aus einem Transporter stiegen und versuchten eine abgestellte Honda auf das Fahrzeug zu laden. Ein vorbeifahrendes Taxi störte die mutmaßlichen Diebe, so dass drei von ihnen zu Fuß in unbekannte Richtung flüchteten und der Fahrer des Transporters davon fuhr. Alarmierte Beamte der Polizeiabschnitte 61 und 62 stoppten wenig später den Ford-Transit auf der Kreuzung Allee der Kosmonauten Ecke Landsberger Allee und entdeckten in dem Fahrzeug eine gestohlene BMW. Der 25-Jährige wurde festgenommen und einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei überstellt, das gestohlene Motorrad sichergestellt.

Totes Baby in Lichtenberg –
Massenspeicheltest
und neue Erkenntnisse

29. März (Lichtenberg) – Im Fall eines im März 2016 aufgefundenen toten Säuglings in Lichtenberg führten die Ermittlungen inzwischen zu neuen Erkenntnissen. Im Zuge dessen bittet die 7. Mordkommission erneut um Hinweise aus der Bevölkerung.
Am 8. März 2016 gegen 14.40 Uhr hatte ein Passant auf dem ehemaligen Friedhofsgelände in der Ruschestraße 9 in 10367 Berlin-Lichtenberg einen blauen Müllsack im Gebüsch gefunden, in dem sich, in zwei Handtücher eingewickelt, der Leichnam eines Säuglings befand. Die bisherigen Ermittlungen führten nicht zur Namhaftmachung von Tatverdächtigen.
Umfangreiche und zeitaufwändige molekulargenetische Untersuchungen erbrachten inzwischen weitere Erkenntnisse über die noch unbekannte Mutter des Kindes. Demnach dürfte diese die meiste Zeit ihres Lebens nicht in Deutschland verbracht haben. Am ehesten ist davon auszugehen, dass sie aus dem südosteuropäischen Raum stammt und erst einige Jahre vor der Geburt des Säuglings in die Region Berlin kam.
Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse wurde durch die Staatsanwaltschaft Berlin ein richterlicher Beschluss zur Durchführung einer DNA-Reihenuntersuchung (sog. Massenspeicheltest) bei sämtlichen Frauen und Mädchen, die aus Südosteuropa stammten, im Bezirk Lichtenberg wohnen oder wohnten und im gebärfähigen Alter sind, erwirkt.
Hierzu wurden durch die 7. Mordkommission über 1600 Frauen und Mädchen schriftlich für die 14. Kalenderwoche (03. bis 06. April 2017), zur Abgabe einer Speichelprobe, vorgeladen. Der „Massenspeicheltest“ wird in unmittelbarer Nähe vom Fundort des toten Säuglings in der DRK-Notunterkunft, Ruschestraße 104, in 10365 Berlin, durchgeführt.
Weitere kriminaltechnische Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass die Mutter des toten Kindes vermutlich in einem Haushalt gewohnt haben dürfte, in dem eine dunkel getigerte Hauskatze gelebt hat. Im Hinblick auf die neuen Erkenntnisse bitten die Ermittler erneut um Hinweise von Zeugen:
· Wer hat in der Zeit vom 6. bis zum 8. März 2016 Beobachtungen im Bereich der Grünanlage in der Ruschestraße gemacht?
· Wer kann Angaben zur Herkunft des getöteten Säuglings machen?
· Wer hat im oben angegebenen Zeitraum Personen in der Grünanlage oder in der näheren Umgebung mit einem blauen Plastikmüllsack gesehen?
· Wer kennt Frauen, die Ende Februar/Anfang März 2016 schwanger waren, danach aber nicht mit einem Baby gesehen wurden oder eine Schwangerschaft kaschiert haben könnten?
· Welche Frau war ab Anfang März 2016 wegen möglicher Beschwerden, die auf eine nicht fachgerechte Geburt hindeuten, in ärztlicher Behandlung?
· Wer kennt Personen, die im Besitz der abgebildeten Handtücher waren und nun nicht mehr sind?
· Wer weiß, wo derartige Handtücher vertrieben werden oder wurden?
· Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise bitte an die 7. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Berlin–Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 777 oder an eine andere Polizeidienststelle.

Brandstiftungen

28. März (Reinickendorf) – In Reinickendorf kam es in der vergangenen Nacht zu mehreren Brandstiftungen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.
Gegen 0.30 Uhr alarmierte eine 35-Jährige Polizei und Feuerwehr in die Sommerstraße, nachdem sie Brandgeruch und ein lautes Knallgeräusch wahrgenommen hatte. Auf einer Zufahrt zu einer Tiefgarage standen drei Müllcontainer sowie ein daneben geparktes Auto in Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand
Gegen 4.10 Uhr brannte ein Müllcontainer in der Provinzstraße. Noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr, löschten Polizisten die Flammen.

Fahrgast angegriffen

26. März (Reinickendorf) – Heute früh soll ein Mann in Reinickendorf einen Fahrgast in einem Bus geschlagen haben. Gegen 4.25 Uhr war der BVG-Bus der Linie 128 im Kurt-Schumacher-Damm in Richtung Flughafen Tegel unterwegs, als ein Mann unvermittelt einem anderen Fahrgast mehrmals gegen den Kopf geschlagen haben soll. Der Fahrer stoppte daraufhin den Bus. Verärgert über die Fahrtunterbrechung soll der mutmaßliche Angreifer dann den 57 Jahre alten BVG-Mitarbeiter beleidigt haben. Als die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten eintrafen, wurden auch diese beschimpft und geschlagen. Der vermeintliche Schläger, der offenbar unter Alkoholeinfluss stand, zeigte sich weiterhin unkooperativ und wurde zu einer Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht. Der 31-jährige Fahrgast erlitt leichte Verletzungen am Kopf und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Während ein Polizist Kopfverletzungen erlitt, klagte sein Kollege über Schmerzen am Arm und Bein. Beide Beamten konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.

Vom Verhalten Jugendlicher gestört
Mann festgenommen

25. März (Reinickendorf) – Polizeibeamte in Reinickendorf nahmen gestern Abend einen 39-Jährigen vorläufig fest, der zuvor eine 15-Jährige gewürgt und ein Handy beschädigt haben soll. Gegen 19.45 Uhr soll es nach Angaben der Beteiligten zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Mann und mehreren Mädchen gekommen sein, weil diese auf dem U-Bahnhof Paracelsus-Bad mit Schalen von Sonnenblumenkernen herumgespuckt haben sollen. Der 39-Jährige soll die Mädchen aufgefordert haben, das zu unterlassen. Als die Jugendlichen sich davon unbeeindruckt gezeigt hatten und eine von ihnen begonnen hatte, zu telefonieren und dabei wegdrehte, soll der Mann ihr das Handy entrissen und es auf den Boden geworfen haben. Als sich daraufhin eine 15-Jährige zwischen ihn und ihre Freundin gestellt hatte, soll der 39-Jährige ihr an den Hals gegriffen und sie gewürgt haben. Anschließend war der Mann gemeinsam mit einer Begleiterin in die U-Bahn gestiegen und weggefahren. Die Jugendlichen waren ihm gefolgt, hatten die Polizei alarmiert und die Notbremse gezogen. Am U-Bahnhof Osloer Straße nahmen Polizisten den 39-Jährigen vorläufig fest. Noch während seiner Festnahme spuckte der Mann in Richtung der Mädchen und wurde immer aggressiver. Die Polizisten mussten ihn zu Boden bringen und ihm die Handfessel anlegen um weitere Attacken auf die Jugendlichen zu verhindern. Zu den gemachten Vorwürfen wollte er sich nicht äußern. Die Beamten brachten ihn für eine erkennungsdienstliche Behandlung in eine Gefangenensammelstelle. Die 15-Jährige klagte über Schmerzen am Hals und ließ sich in einem Krankenhaus behandeln. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung dauern an.

Ordnungsamt Reinickendorf
mit Farbe besprüht

23. März (Reinickendorf) – Ein Zeuge meldete heute Morgen eine Sachbeschädigung an der Fassade vom Ordnungsamt Reinickendorf. Unbekannte hatten das Gebäude im Lübener Weg in der vergangenen Nacht zunächst unbemerkt mit Farbe besprüht. Zusätzlich wurden Beschädigungen an den Scheiben der Eingangstüren festgestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Mann schlägt Kind

22. März (Reinickendorf) – Mit schweren Verletzungen kam gestern Abend ein 12-Jähriger in eine Klinik, nachdem ihn ein Mann in Tegel geschlagen und getreten haben soll. Ersten Ermittlungen zufolge soll es zunächst zwischen dem 12-Jährigen und der 11-jährigen Tochter des Mannes zu Handgreiflichkeiten vor einer Freizeiteinrichtung in der Sterkrader Straße gekommen sein. Als das Mädchen ihren 31 Jahre alten Vater zu Hilfe rief, soll es zu gegenseitigen Schlägen und Tritten gekommen sein, wobei der 12-Jährige mehrfach von dem Mann geschlagen und bereits am Boden liegend getreten worden sein soll. Der Junge kam mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik, in der er am Kiefer operiert werden musste. Der 31-Jährige begab sich zunächst zu seiner Wohnung und alarmierte von dort die Polizei, um ebenfalls Strafanzeige zu erstatten. Bei der Auseinandersetzung erlitt er Verletzungen an der Hand, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Anschließend nahmen ihn Polizisten vorläufig fest, unterzogen ihn einer erkennungsdienstlichen Behandlung und lieferten ihn für die Kriminalpolizei der Direktion 1 ein.

Busfahrerin attackiert

19. März (Reinickendorf) – Eine Busfahrerin wurde gestern Nachmittag in Waidmannslust angegriffen. Gegen 14.35 Uhr hielt der Bus der BVG-Linie 222 an der Endhaltestelle Waidmannslust/Titiseestraße. Als alle Personen den Wagen verließen, soll die 43-Jährige aus einer Gruppe von vier Fahrgästen heraus zunächst beleidigt worden sein. Als sie die Gruppe aufforderte, das sein zu lassen, sei sie von zwei unbekannten Männern aus der Gruppe heraus geschlagen worden sein und stürzte daraufhin zu Boden. Anschließend flüchtete die Gruppe. Die Busfahrerin erlitt Verletzungen an Kopf und Nacken und kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Mann auf U-Bahnhof angegriffen

19. März (Reinickendorf) – Drei Unbekannte attackierten gestern Abend einen Mann auf einem U-Bahnhof in Reinickendorf. Gegen 21.30 Uhr war der 52-Jährige auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Residenzstraße unterwegs, als er plötzlich von drei Männern geschlagen und getreten wurde. Mitarbeiter der BVG wurden auf die Situation aufmerksam und gingen dazwischen, woraufhin die Angreifer flüchteten. Der Angegriffene blieb mit Verletzungen am Kopf zurück, wollte aber nicht von einer Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt werden.

Beleidigung mit
fremdenfeindlichem Hintergrund

18. März (Reinickendorf) – Heute Vormittag erstattete eine Frau auf dem Polizeiabschnitt 11 in Tegel eine Anzeige wegen Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund. Die 27-Jährige teilte in Begleitung einer Bekannten mit, dass sie gestern gegen 17.35 Uhr zusammen mit ihren Kindern mit einem Zug der Linie U6 vom Bahnhof Otisstraße Richtung Alt-Mariendorf fuhr. Im Zug soll sich eine männliche Person befunden haben, welche laut vor sich hinsprach. Die Anzeigende fühlte sich nicht angesprochen und beachtete den Mann nicht. Erst als sich weitere Fahrgäste zu ihr umdrehten, nahm sie wahr, dass der Mann offenbar mit ihr beziehungsweise über sie sprach. Den Inhalt verstand die 27-Jährige nicht. Während der weiteren Fahrt soll der Mann dann plötzlich aufgestanden, sich direkt vor sie gestellt und sie laut angesprochen haben. Dabei verstand die Frau ein paar Wörter, die auch beleidigend gewesen waren. Zwischen den Bahnhöfen Wedding und Reinickendorfer Straße soll der Unbekannte dann einige Schritte zurückgegangen sein und eine mitgeführte Flasche hoch gehoben haben, so dass die Anzeigende das Gefühl hatte, dass der Mann sie mit der Flasche schlagen wollte. Fahrgäste sollen den Pöbler dann am Bahnhof Reinickendorfer Straße aus dem Zug gedrängt haben. Der Hinausgedrängte blieb unbekannt. Die weiteren Ermittlungen werden vom Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin geführt.

Juwelier überfallen

18. März (Reinickendorf) – Unbekannte haben gestern Nachmittag einen Juwelier im Ritterlandweg in Reinickendorf überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen öffnete der Geschäftsinhaber gegen 17.10 Uhr auf Klingeln die Eingangstür und es stürmten drei Maskierte in den Laden. Während die Räuber den 56-Jährigen aufforderten, ruhig zu bleiben, zerschlug ein Täter mit einem Hammer das Glas einer Vitrine. Anschließend steckte er mit einem Komplizen den Schmuck aus der Vitrine ein. Die Unbekannten verließen das Juweliergeschäft durch die Tür, die der dritte Mann offengehalten hatte. Mit einem Auto, mit dem ein weiterer Komplize gewartet hatte, flüchteten die Räuber in Richtung Residenzstraße. Der 56-jährige Ladenbesitzer erlitt einen Schock. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 übernahm die Ermittlungen.

Zusammenstoß auf Kreuzung –
vier leicht Verletzte

16. März (Reinickendorf) – Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Einsatzwagen der Polizei Berlin und einem Mercedes eines 74-Jährigen in Tegel, sind heute Nachmittag vier Beteiligte leicht verletzt worden. Der Einsatzwagen war gegen 13.15 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf der Berliner Straße unterwegs. Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache kam es dann im Kreuzungsbereich Berliner Straße / Holzhauser Straße zu einem Unfall zwischen dem Polizeifahrzeug und dem Mercedes, der auf der Holzhauser Straße in Richtung Bernauer Straße unterwegs war. Bei dem Unfall erlitten die drei Polizeibeamten die in dem Einsatzwagen saßen, sowie eine 77- Jährige, die als Beifahrerin in dem Mercedes saß, Verletzungen. Alle vier mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Auto brannte

11. März (Reinickendorf) – In den frühen Morgenstunden versuchte ein Unbekannter ein Auto in Reinickendorf in Brand zu setzen. Anwohner der Hechelstraße bemerkten gegen 4.15 Uhr laute Geräusche und sahen einen Unbekannten, der zunächst die Seitenscheibe eines dort geparkten Peugeot einschlug, anschließend eine Flüssigkeit auf den PKW kippte und versuchte dieses in Brand zu setzen. Nach einer kurzen Stichflamme erlosch das Feuer selbstständig. Verletzt wurde niemand, dem Täter gelang die Flucht. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernahm die weitere Bearbeitung.

Hund griff Polizisten an

8. März (Reinickendorf) – Der Hund eines Randalierers in Tegel wurde heute Vormittag bei einem Angriff auf einen Polizisten erschossen. Gegen 14 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei in die Schlieperstraße, nachdem ein Mann auf der Straße randalierte und die Eingangstür eines Wohnhauses beschädigt hatte. Bei sich hatte der 38-Jährige einen Kampfhund, den er nicht an der Leine hielt. Nachdem die Polizisten den alkoholisierten Mann vergeblich aufgefordert hatten seinen Hund anzuleinen, der Mann lautstark und in einer aggressiven Haltung auf einen der Beamten zulief, griff das Tier den Polizisten an und wurde durch einen Schuss aus der Dienstwaffe seines Kollegen getötet. Der alkoholisierte Mann kam wegen einer erkennungsdienstlichen Behandlung zu einer Polizeidienststelle und konnte anschließend wieder nach Hause gehen. Ein Bekannter des 38-Jährigen übernahm den getöteten Hund.

Auto prallt gegen Ampel

6. März (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht ist in Reinickendorf beim Ausweichen ein Auto gegen eine Ampel geprallt. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 58-Jähriger gegen 22.10 Uhr mit einem Lkw in der Lindauer Allee in Richtung Waldstraße unterwegs und wollte links in die Ollenhauer Straße abbiegen. Dabei soll der Fahrer weit mit der Sattelzugmaschine in die Spur des entgegenkommenden Mercedes gefahren sein. Mit dem Wagen befuhr ein 23-Jähriger die Waldstraße in Richtung Lindauer Allee. Um einen Zusammenstoß mit dem Laster zu verhindern, zog der 23-Jährige den Wagen nach rechts und prallte gegen eine Fußgängerampel, die sich auf der Mittelinsel in der Ollenhauer Straße befindet. Durch die Wucht des Aufpralls kippte die Ampel um und es lösten sich Teile, die gegen einen Opel prallten. Mit dem Opel wartete ein 79-Jähriger an der roten Ampel in der Ollenhauer Straße. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. In der Folge des Unfalls fiel die Ampel aus. Der Mercedes war nicht mehr fahrfähig und musste abgeschleppt werden. Bis kurz vor 23 Uhr war die Kreuzung während der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die Unfallbearbeitung.

Festnahme von mutmaßlichen Einbrechern

6. März (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht haben Zivilfahnder vom Polizeiabschnitt 12 in Frohnau vier mutmaßliche Einbrecher vorläufig festgenommen. Die Polizisten entdeckten das Quartett gegen 23.50 Uhr in der Welfenallee unter einem Baum, wie diese an einem Safe hantierten. Der Tresor war aufgebrochen und leer. In dem von den Vieren genutzten Mietwagen entdeckten die Beamten einen Hammer und bei einem mutmaßlichen Einbrecher Geld. Ob dieses in dem Safe war und woher der Tresor stammt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Festgenommenen im Alter von 19, 30, 31 und 33 Jahren wurden zu erkennungsdienstlichen Behandlungen zur Gefangenensammelstelle gebracht und anschließend dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 1 übergeben. Die Vier sind der Polizei mit Einbruchstaten bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Zusammenstoß zwischen Auto 
und Motorrad – ein Schwerverletzter

4. März (Reinickendorf) – Schwere Verletzungen erlitt heute Vormittag ein Motorradfahrer bei einem Unfall in Reinickendorf. Nach bisherigen Erkenntnissen bog ein 26-Jähriger gegen 11.30 Uhr mit einem Transporter von der Straße Am Schäfersee rechts in die Residenzstraße ab. Dabei erfasste er den 44-Jährigen, der mit seinem Zweirad in der Residenzstraße in Richtung Franz-Neumann-Platz unterwegs war. Der Kradfahrer stürzte und kam mit einer Schulterfraktur sowie Schürfwunden in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Der Autofahrer wurde nicht verletzt. Gegen 14.15 Uhr wurde die Sperrung der Residenzstraße wieder aufgehoben. Die Unfallaufnahme erfolgte vom Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1.

Mutmaßliche Einbrecher festgenommen

4. März (Lichtenberg/Reinickendorf– In Neu-Hohenschönhausen und in Wittenau wurden gestern Abend mutmaßliche Wohnungseinbrecher vorläufig festgenommen. Die Einbruchskommissariate der Polizeidirektionen 6 und 1 ermitteln. Die Festgenommenen sollen zum Erlass von Haftbefehlen einem Richter vorgeführt werden.
Fahnder der Polizeidirektion 6 bemerkten gegen 18 Uhr in der Darßer Straße in Neu-Hohenschönhausen drei Männer, die aus einem BMW ausstiegen und in verschiedene Richtungen verschwanden. Später erschienen die Drei wieder einzeln am Auto, stiegen ein und fuhren los. Kurz darauf stoppten die Ermittler den Wagen. Auf der Rücksitzbank entdeckten die Polizisten unter anderem Armbanduhren, Ketten, Armreifen sowie Perlenschmuck und in der Mittelkonsole einen Schraubendreher sowie Handschuhe. Die gefundenen Gegenstände und das Auto wurden beschlagnahmt. Wo der Schmuck herstammt, ist noch unbekannt. Die drei Festgenommenen im Alter von 26, 29 und 32 Jahren wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und erkennungsdienstlich behandelt.
Zivilfahnder der Direktion 1 bemerkten am Abend einen Mercedes, der langsam durch die Straßen der Reinickendorfer Ortsteile Frohnau, Hermsdorf, Waidmannslust und Wittenau fuhr. Die Ermittler verloren den Wagen kurz aus den Augen und entdeckten ihn später im Angersbacher Pfad in Wittenau. Das Auto war ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkt; von den Insassen fehlte jede Spur. Gegen 20.30 Uhr kehrten zwei Männer zu dem Mercedes zurück, stiegen ein und fuhren los. Die Polizisten folgten dem Auto, hielten es an und kontrollierten dieses sowie die beiden Insassen. Im Inneren des Fahrzeugs fanden die Beamten Einbruchswerkzeug, ein Verdächtiger hatte Einweghandschuhe bei sich. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer offenbar versucht hatten, in ein Haus im Angersbacher Pfad einzubrechen. Sie sollen darüber hinaus für einen Einbruch in ein Haus im Landenhäuser Weg verantwortlich sein. Nach ersten Informationen soll dabei jedoch nichts entwendet worden sein. Die Beamten brachten den 26-jährigen Festgenommenen sowie seinen drei Jahre älteren Komplizen zu erkennungsdienstlichen Behandlungen zu einer Gefangenensammelstelle.

Motorradfahrer bei Unfall verletzt

4. März (Reinickendorf) – Schwer verletzt wurde ein Motoradfahrer gestern Nachmittag bei einem Unfall in Tegel. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 22-Jähriger kurz vor 17 Uhr mit einem Honda in der Holzhauser Straße in Richtung Miraustraße unterwegs. An der Wittestraße wendete der junge Mann mit dem Wagen und stieß dabei mit dem entgegenkommenden Zweiradfahrer zusammen, der mit einer Yamaha in der Holzhauser Straße in Richtung Autobahn unterwegs war. Der 26 Jahre alte Kradfahrer wurde von Rettungssanitätern mit Rückenverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die Unfallbearbeitung.

Fußgänger von Auto erfasst

28. Februar (Reinickendorf) – Schwere Verletzungen erlitt gestern Nachmittag ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Tegel. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte ein 15-jähriger Schüler gegen 16.45 Uhr die Brunowstraße, offenbar ohne auf den Straßenverkehr zu achten. Dabei wurde er von dem Renault einer 43-Jährigen erfasst und prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Der Jugendliche kam mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 1 übernommen.

Vorläufige Festnahme 
nach Kioskeinbruch

27. Februar (Reinickendorf) – In der vergangenen Nacht nahmen Zivilbeamte einen Einbrecher in Wittenau fest. Gegen 23.40 Uhr bemerkten die Polizisten zwei Männer, die mit einer Axt die Scheibe eines Kiosks in der Schlitzer Straße einschlugen. Noch bevor die Einbrecher das Geschäft betreten konnten, eilten die Beamten herbei und nahmen einen 18-Jährigen fest. Seinem Komplizen gelang die Flucht.

Sperrung nach Unfall – 
zwei Leichtverletzte

26. Februar (Reinickendorf) – Wegen eines Verkehrsunfalls wurde heute Vormittag eine Autobahn in Tegel gesperrt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein 66-Jähriger gegen 10.45 Uhr falsch herum mit seinem Skoda in den Tunnel Flughafen Tegel eingefahren. Ihm kam ein 60-Jähriger mit seinem Audi entgegen, der in richtiger Richtung im Tunnel im linken Fahrstreifen auf der BAB 111 in Richtung Eichborndamm unterwegs war. Der Fahrer bremste seinen Wagen sofort. Ein hinter ihm fahrender Mann konnte seinen Mercedes nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr auf. Eine Kollision mit dem Skoda gab es nicht. Bei dem Zusammenstoß der beiden Autos erlitten der 74 Jahre alte Mercedes-Fahrer und seine 67-jährige Ehefrau leichte Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Der Skoda-Fahrer wurde im Anschluss durch eine Ärztin stationär in ein Krankenhaus eingewiesen. Sein Auto sowie seinen Führerschein beschlagnahmten die eingesetzten Polizeibeamten. Die BAB 111 war ab der Ausfahrt Kurt-Schumacher-Damm etwa zweieinhalb Stunden gesperrt

Festnahmen nach Diebstahl

21. Februar (Reinickendorf) – Beamte des Polizeiabschnitts 12 nahmen in der vergangenen Nacht im Ortsteil Märkisches Viertel zwei Tatverdächtige zu einem Einbruch in ein Auto fest. Eine Zeugin beobachtete drei Personen, die sich an dem Türschloss eines in der Tiefenseer Straße geparkten Transporters zu schaffen machten. Auf ihr Tun angesprochen, ließen sie zunächst von ihrem Vorhaben ab. Kurze Zeit später, gegen 1 Uhr, beobachtete die Zeugin das Trio, als es die Heckscheibe eines geparkten Autos einschlug und eine Baumaschine daraus stahl. Die alarmierten Polizisten nahmen eine 39 Jahre alte Frau und einen 40-Jährigen noch am Tatort fest. Dem Dritten des Trios gelang die Flucht. Die Festgenommenen wurden erkennungsdienstlich behandelt und für die Kriminalpolizei der Direktion 1 eingeliefert.

Vermisstes Mädchen wieder da

19. Februar (Reinickendorf) – Die vermisste Zwölfjährige aus Reinickendorf ist wieder da. Ein Hinweis führte die Ermittler gegen 20.45 Uhr nach Friedrichshain, wo das Mädchen in der Wohnung des gesuchten Zeugen angetroffen wurde. Sie hielt sich dort freiwillig auf. Anhaltspunkte auf eine Straftat liegen derzeit nicht vor.

Von der Fahrbahn abgekommen
Mordkommission übernimmt 
Ermittlungen zu vermisster 
Chantal LINK

19. Februar (Reinickendorf) – Seit fünf Tagen wird Chantal Isabelle LINK aus Reinickendorf vermisst. Es gibt keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der Zwölfjährigen und auch kein Lebenszeichen von ihr. Da eine Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, hat die 6. Mordkommission heute die Ermittlungen und die Suche nach dem Mädchen übernommen. Insbesondere wird nach dem Zeugen mit dem Namen „Philipp“ gesucht, zu dem die Vermisste am 14. Februar 2017, dem Tag ihres Verschwindens, Kontakt gehabt haben soll.
Daher bittet beziehungsweise fragt die 6. Mordkommission:
Der Mann mit Namen Philipp wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden!
Wer kann Hinweise zu dem Philipp geben?
Auch zu den bisherigen gestellten Fragen erhoffen sich die Ermittler weiterhin Hinweise:
Wer hat Chantal seit dem Abend des 14. Februar 2017 gesehen?
Wer kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen?
Wer kann Angaben zu möglichen Kontaktpersonen von Chantal machen?
Hinweise nimmt die 6. Mordkommission in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 666, per E-Mail: lka116-hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Chantal LINK weiter vermisst –
Neue Erkenntnisse und Fragen der Ermittler

19. Februar (Reinickendorf) – Die bisherigen Ermittlungen der Vermisstenstelle führten bisher nicht zum Bekanntwerden des Aufenthaltsortes der zwölfjährigen Chantal Isabelle LINK. Es ergaben sich jedoch nun weitere Anhaltspunkte: Noch am 14. Februar 2017, am Tage ihres Verschwindens, hatte sie am Abend Kontakt zu einem Mann, der vermutlich Philipp (genaue Schreibweise nicht bekannt) heißt. Möglicherweise war sie bei ihm Zuhause oder mit ihm in einer Wohnung. Dieser Mann ist als Zeuge im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Chantal Isabelle LINK für die Ermittler sehr wichtig.
Daher bittet beziehungsweise fragt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei:
Der Mann mit Namen Philipp wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden!
Wer kann Hinweise zu dem Philipp geben?
Auch zu den bisherigen gestellten Fragen erhoffen sich die Ermittler weiterhin Hinweise:
Wer hat Chantal seit dem Abend des 14. Februar 2017 gesehen?
Wer kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen?
Wer kann Angaben zu möglichen Kontaktpersonen von Chantal machen?
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 912 444, E-Mail: vermisstenstelle@polizei.berlin.de, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Chantal LINK vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

17. Februar (Reinickendorf) – Mit der Veröffentlichung eines Bildes bittet die Polizei Berlin bei der Suche nach Chantal Isabelle LINK um Mithilfe. Die 12-Jährige hatte zuletzt am Dienstag, den 14. Februar 2017 am S- und U-Bahnhof Wittenau gegen 16 Uhr Kontakt zu einer Freundin. Dort verabschiedete sie sich von ihr und hatte vor, zum S-Bahnhof Alexanderplatz zu fahren, um dort einen Freund zu treffen. Es gab bis zum Abend des 14. Februar 2017 gegen 21 Uhr noch Handynachrichten von der Vermissten an deren Freundin. Seither gibt es von Chantal LINK kein Lebenszeichen. Sie hat eine kräftige Gestalt und lange rotgefärbte Haare. Sie trug zuletzt eine schwarze Leggings, einen roten Kapuzenpulli, blauen Blouson sowie grüne Stoffschuhe.
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-912444, E-Mail: vermisstenstelle@polizei.berlin.de, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein Bild der Vermissten kann im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.562553.php eingesehen werden.

Hinweis führt zur Überführung eines Verkehrssünders

16. Februar (Reinickendorf/Zehlendorf) – Der Hinweis eines Autofahrers führte heute früh zur Überführung eines Verkehrssünders. Aufgrund der bei der Verkehrspolizei eingegangenen Informationen zum mehrfach beobachteten Fehlverhalten eines morgendlichen Autofahrers, entdeckte die Besatzung einer Zivilstreife des Verkehrsdienstes den beschriebenen Mercedes gegen 5.30 Uhr in Reinickendorf. Bevor es den Beamten möglich war, den 53-Jährigen in Zehlendorf zu stoppen, überschritt der Wagen mehrfach in Tempo 30-Zonen und auf der Stadtautobahn deutlich die Geschwindigkeit. Zudem unterließ der Fahrer das Anzeigen eines Fahrstreifenwechsels, missachtete den Mindestabstand zu anderen Autos, die Vorfahrt eines anderen Fahrzeugs, die Haltesignale des Funkwagens sowie eine rote Ampel. Das Sammelsurium von Verkehrsverstößen zeichnete die Videotechnik des Einsatzwagens auf. Die Polizisten nahmen bei der Kontrolle in Zehlendorf dem 53-Jährigen, der angab verschlafen zu haben, den Führerschein ab und fertigten eine Strafanzeige wegen Verkehrsgefährdung. Über die Folgen seiner Fahrt entscheiden nun die Bußgeld- und die Führerscheinstelle.

Polizeibeamte bei Einsatz verletzt

16. Februar (Reinickendorf) – Bei einem Einsatz in Reinickendorf sind gestern Abend zwei Polizeibeamte verletzt worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde die Polizei gegen 20.30 Uhr zu einer häuslichen Gewalt in einer Wohnung im Uranusweg alarmiert. Die Frau und der Mann hielten sich im Schlafzimmer auf und der Mann sollte nach Aufforderungen von Polizisten dieses verlassen. Da der 30-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, wollten ihn zwei Beamte aus dem Zimmer bringen. Dabei versteifte sich der 30-Jährige und hielt sich am Türrahmen fest. Eine Kollegin kam den beiden Polizisten zu Hilfe, woraufhin der 30-Jährige den Türrahmen los ließ. In der Folge stürzte ein Polizeibeamter rückwärts in eine Glastür, die dabei zu Bruch ging. Den Polizisten gelang es dann, dem 30-Jährigen Handfesseln anzulegen und ihn aus der Wohnung zu bringen. Der Festgenommene kam in eine Gefangenensammelstelle und wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Der Polizist, der gegen die Glastür gefallen war, hatte sich eine Schnittverletzung am Rücken zugezogen und musste seinen Dienst nach einer Behandlung in einem Krankenhaus beenden. Eine Kollegin von ihm erlitt leichte Verletzungen und konnte ihren Dienst fortsetzen. Was zwischen dem 30-Jährigen und seiner Frau vorgefallen war, derzeit unklar.

Bank überfallen – mehrere Täter flüchtig

14. Februar (Reinickendorf) – Unbekannte überfielen heute Morgen eine Bankfiliale am Ludolfingerplatz in Frohnau. Noch vor Öffnung des Geldinstitutes verschafften sich mehrere maskierte, mit Schusswaffen und Reizgas bewaffnete Täter Zugang zu der Filiale, in dem sie die Reinigungskraft, eine 42-jährige Frau, überwältigten. Im weiteren Verlauf warteten die Unbekannten auf die zur Öffnungszeit erschienenen Mitarbeiter der Bank und überwältigten auch diese. Letztlich gelangten die Täter in den Tresorraum, wo sie gewaltsam mehrere Schließfächer öffneten. Mit der Beute aus den Fächern flüchteten sie in unbekannte Richtung. Die 42-jährige Reinigungskraft wurde leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren fünf Angestellten wurden nicht verletzt, standen aber unter dem Eindruck des Geschehens. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

Mutmaßlicher Schmuckdieb identifiziert

14. Februar (Mitte/Reinickendorf) – Dank des Hinweises eines Justizmitarbeiters sowie Informationen aus der Bevölkerung konnte der Gesuchte, dem zur Last gelegt wird, mehrere Trickdiebstähle im April 2016 begangen zu haben, namhaft gemacht werden. Es handelt sich um einen 33-Jährigen, der der Polizei Berlin bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt ist. Der Mann befindet sich derzeit wegen einer anderen Sache in Baden-Württemberg in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Berlin dauern an.

Rücksichtsloser Raser

13. Februar (Reinickendorf/Wedding) – Die Flucht eines Autofahrers vor der Polizei, von Wedding nach Reinickendorf, endete gestern Nacht mit einem schweren Verkehrsunfall.
Gegen 23.45 Uhr bemerkten Polizisten in der Plantagenstraße ein parkendes Fahrzeug mit einem scheinbar zusammengesackten Mann am Steuer. Auf dem Beifahrersitz entdeckten sie zudem eine Einwegspritze. Als die Beamten den Fahrer ansprachen, startete dieser plötzlich den Wagen und fuhr rückwärts los. Ohne eingeschaltetes Licht raste er mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Wedding. Dabei kam es an der Kreuzung zur Adolfstraße zu einem Zusammenprall mit einem Streifenwagen. Unbeeindruckt setzte er seine Fahrt in Richtung Reinickendorf fort, wobei er Gehwege sowie Grünflächen überfuhr und einen Skoda streifte und dabei beschädigte. Seine Fahrt endete schließlich in der Heiligenseestraße wo er von der Fahrbahn abkam und gegen ein Haltstellenschild sowie einen Baum prallte. Anschließend überschlug sich der Audi und kam auf dem Dach zum Liegen. Die Rettungskräfte der Feuerwehr zogen den 34- jährigen Fahrer durch eine eingeschlagene Seitenscheibe aus dem zwischenzeitlich brennenden Wagen und brachten ihn mit schweren Kopfverletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stehende Mann hatte keinen gültigen Führerschein und wurde bereits mit zwei Haftbefehlen wegen Diebstahlstaten gesucht. Zudem fanden die Beamten in seinem Wagen drei Kügelchen einer mutmaßlichen Droge. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die Heiligenseestraße bis 4.30 Uhr gesperrt. Zum Glück wurden durch die rücksichtslose Fahrweise des Mannes keine weiteren Personen verletzt.

Schmuckdieb mit Bildern gesucht

10. Februar (Reinickendorf/Mitte) – Mit der Veröffentlichung von Lichtbildern sucht die Polizei Berlin nach einem Unbekannten, der im April 2016 in Tegel und Mitte Trickdiebstähle begangen und dabei hochwertige Ringe aus Schmuckläden entwendet hat. Der Gesuchte, der sich als Oleg VOLOBEEV ausgegeben hat, ist 35 bis 40 Jahre alt, etwa 185 cm groß, schlank, weist eine vernarbte Gesichtshaut auf und trägt blonde, leicht gelockte lange Haare mit einem "Pferdeschwanz". Er sprach bei den Taten Englisch mit osteuropäischem Akzent und gebrochenes Deutsch. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm 12 in Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 - 944 401 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder des Gesuchten können Sie im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.560046.php einsehen.

Mutmaßliche Kioskeinbrecher kamen nicht weit

9. Februar (Reinickendorf) – Einer aufmerksamen Anwohnerin ist die Festnahme zweier mutmaßlicher Kioskeinbrecher durch Beamte des Polizeiabschnitts 12 in der vergangenen Nacht in Reinickendorf zu verdanken. Die Zeugin sah gegen 0.30 Uhr zwei Männer an dem Laden in der Reginhardstraße, die sich an der Fensterfront zu schaffen machten und sie schließlich einschlugen. Die Anwohnerin alarmierte sofort die Polizei und gab den Beamten eine Personenbeschreibung zu den beiden Männern. Offensichtlich bei der Tat gestört, ließen die mutmaßlichen Einbrecher von ihrem Vorhaben ab und flüchteten zunächst. Noch in Tatortnähe nahmen die Polizisten die beiden Tatverdächtigen im Alter von 22 und 23 Jahren fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam das Duo wieder auf freien Fuß.

Erfolgreiche Ermittlungen nach Büroeinbruch

7. Februar (Neukölln/Mitte/Reinickendorf) – Die gemeinsamen Ermittlungen des Einbruchskommissariats der Polizeidirektion 3 mit der Staatsanwaltschaft Berlin haben Hinweise zu einem Büroeinbruch vom 16. Januar 2017 in der Französischen Straße in Mitte ergeben. Es wurde Diebesgut aufgefunden und sieben Tatverdächtige konnten im Zusammenhang mit der Beute ermittelt werden. Bei der Tat wurden mehrere 360°-Kameras sowie weitere technische Geräte entwendet. Teile der Beute wurden kurz darauf im Internet zum Verkauf angeboten, was für die Ermittler eine erste Spur war und zu dem Händler führte. In der Wohnung des 34-Jährigen in Gropiusstadt beschlagnahmten die Beamten bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung am 31. Januar 2017 nicht nur Geräte aus dem Büroeinbruch, sondern auch weitere technische Gegenstände, die nach Wohnungs- und Büroeinbrüchen, Diebstählen aus Hotels sowie am Flughafen Tegel zur Fahndung ausgeschrieben waren. Weitere Recherchen führten zu einem 22-Jährigen in Reinickendorf, bei dem mehrere der entwendeten Kameras entdeckt und beschlagnahmt wurden. Während der Ermittlungen stellten die Beamten auch einen Polizeiauszubildenden fest, der im Besitz einer der gestohlenen Kameras war. Die Ermittlungen wegen Einbruchs sowie gewerbs- und bandenmäßiger Hehlerei, insbesondere zu den aufgefundenen und bislang nicht zugeordneten Beweismitteln sowie den einzelnen Tatbeteiligungen, darunter auch des Auszubildenden, dauern an.

Mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

7. Februar (Reinickendorf) – Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 12 nahmen gestern Abend in Wittenau zwei mutmaßliche Drogenhändler vorläufig fest. Die Fahnder entdeckten gegen 20.40 Uhr in der Wilhelm-Gericke-Straße einen auf dem Gehweg geparkten Peugeot, in dem nur der Beifahrer saß. Kurz darauf erschien der Fahrer des Wagens und legte eine Tasche auf die Rücksitzbank, stieg ein und fuhr los. Die Polzisten folgten dem Wagen und stoppten diesen in der Straße Alt-Wittenau. Nachdem der Fahrer die Tür geöffnet hatte, drang ein starker, Marihuana typischer Geruch aus dem Auto. Ein Fahnder roch daraufhin an der auf der Rücksitzbank liegenden Tasche. Da sich der Geruch verstärkte, öffnete ein Fahnder die Tasche und entdeckte einen etwa 50 cm x 50 cm großen Plastikbeutel, in dem sich offenbar Marihuana befand. Bei der Durchsuchung der Insassen fanden die Beamten bei dem 16-jährigen Beifahrer in einer Jackentasche eine Plastiktüte mit vermutlich ebenfalls Marihuana. Dazu entdeckten die Beamten bei beiden Geld. Der 18-jährige Autofahrer und sein jugendlicher Begleiter wurden zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 1 übergeben. Anschließend wurden die Wohnungen der mutmaßlichen Drogenhändler mit einem richterlichen Beschluss durchsucht. Dort entdeckten die Fahnder weitere Drogen, Verpackungsmaterialien, Feinwaagen sowie gefälschte Geldscheine. Die Ermittlungen dauern an.

Nach Überfall auf Senior - Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

3. Februar (Reinickendorf) – Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Tatverdächtigen, der zusammen mit zwei weiteren Männern im August des vergangenen Jahres einen 90-jährigen Mann in Wittenau ausraubt haben soll. In den Vormittagsstunden des 3. August 2016 überfiel das Trio den Senior auf dem Parkplatz der Reichelt-Filiale am Wilhelmsruher Damm. Vor dem Einkauf hob der Überfallene Geld an einem Automaten der Berliner Bank-Filiale in der Oranienburger Straße ab, wobei er bereits von den Männern beobachtet wurde. Gegen 11.30 Uhr umringten ihn die Täter dann auf dem Parkplatz, durchsuchten ihn und raubten seine Geldbörse. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 1 in der Pankstraße 29 in Gesundbrunnen unter der Telefonnummer (030) 4664 - 173113 bzw. - 173100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Bilder der Gesuchten finden Sie auf der Homepage der Polizei unter dem folgenden Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.557229.php

Bespuckt und rassistisch beleidigt

2. Februar (Reinickendorf) – Polizeibeamte nahmen gestern Abend in Reinickendorf einen Passanten vorläufig fest. Nach den Schilderungen eines 44-Jährigen und eines 16 Jahre alten Jugendlichen soll der 41-Jährige gegen 19.50 Uhr in der Auguste-Viktoria-Allee beiden zunächst ins Gesicht gespuckt haben. Anschließend beleidigte der Fußgänger den Jugendlichen rassistisch. Die Bespuckten alarmierten daraufhin die Polizei. Noch in der Nähe wurde der Verdächtige kurz darauf von den Beamten vorläufig festgenommen und nach der Personalienfeststellung am Ort entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.

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