Sehr geehrte Schulleitung, sehr geehrte Lehrer,

die Reinickendorfer Allgemeine Zeitung ist die Lokalzeitung für den Bezirk Reinickendorf, die an rund 500 Vertriebsstellen 14-täglich kostenlos zum Mitnehmen bereitliegt.

Für unsere jüngsten Leser gibt es in jeder Ausgabe die Kinderpost. Hier geht es um allein um die Themen der Kinder – Hobbys, Berufe und Aktionen aus dem Bezirk werden von Kindern für Kinder vorgestellt. Rätsel, Witze und Buchtipps laden mit kleinen Texten zum Lesen ein.

Das Projekt „Schüler machen Zeitung“ ist neu und vielleicht interessant für Sie als Lehrer. Nutzen Sie die Kinderpost als Unterrichtsprojekt und gestalten Sie mit Ihrer Klasse oder einer Gruppe von Schülern eine eigene Kinderpost.

Mit diesem Projekt wollen wir den Schülern im Bezirk die Möglichkeit geben, selbst und aktiv an der Gestaltung einer Zeitung mitzuwirken und die Ergebnisse einer großen lokalen Leserschaft präsentieren zu können. Die RAZ erscheint aktuell mit einer Auflage von 40.000 Exemplaren.

Mit dem beiliegenden Leitfaden habe ich für die Kinder bereits viele wichtige Informationen zusammengestellt, die für die Erstellung einer Kinderpost entscheidend sind. Darin sind die direkten Erfahrungen unserer Kinderreporter eingeflossen.

Während des Projektes stehe ich Ihnen als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung. In der Vorbereitung stimmen wir uns ab, in welcher Ausgabe der RAZ die von Ihren Schülern gestaltete Kinderpost erscheinen wird, damit Sie genügend Zeit für die Realisierung einplanen können. Jeder Schüler wird dann einen eigenen Leitfaden (s. Anlage) erhalten.

Ich freue mich sehr, von Ihnen zu hören und wünsche Ihnen einen guten Start in das neue Schuljahr.

Herzliche Grüße
Maren Bucec
Redaktion und Leitung der Kinderpost

Polizeimeldungen aktuell

Überfall in Pfandleihhaus

27. Juni (Tempelhof) – Unbekannte verschafften sich heute Vormittag Zutritt zu einem Leihhaus in Tempelhof. Nach den bisherigen Ermittlungen sind drei Maskierte in einen Keller eines Wohnhauses am Tempelhofer Damm eingedrungen. Von dort gelangten die Täter, nachdem sie die Decke durchbrachen, in die Räumlichkeiten des Geschäftes. Als der 69-jährige Inhaber und eine 45-jährige Angestellte kurz vor 10 Uhr in das Pfandleihhaus kamen, warteten die Räuber bereits. Sie bedrohten den Mann und die Frau mit einer Schusswaffe und forderten die Herausgabe von Wertsachen, u.a. Schmuck. Anschließend flüchtete das Trio mit der erlangten Beute zunächst zu Fuß über den Hinterhof und den dort angrenzenden Gärten in Richtung Ordensmeisterstraße. Dort sind sie in ein Auto eingestiegen und in unbekannte Richtung davongefahren. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Die Überfallenen wurden nicht verletzt.

Falsche Spendensammler - sechs Festnahmen

27. Juni (Friedrichshain-Kreuzberg) – Zivilpolizisten des Landeskriminalamts nahmen gestern Nachmittag drei Männer und drei Frauen fest, die als mutmaßliche falsche Spendensammler unterwegs waren. Gegen 14.25 Uhr beobachteten die Beamten die Personen, wie sie in der Behrenstraße mehreren Jugendlichen eine Spendenliste einer erfundenen Organisation vorhielten und Geld dafür einforderten, welches sie dann auch bekamen. Zudem bedrängten sie die Spenderinnen anschließend und versuchten, ihnen weiteres Geld zu stehlen, was jedoch misslang. Plötzlich entfernten sich die Tatverdächtigen und bestiegen einen Bus der BVG, wo sie dann festgenommen wurden. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeibeamte eines Abschnitts und einer Einsatzhundertschaft unterstützen ihre Kollegen bei den Maßnahmen. Die Festgenommenen im Alter von 14, 15, 16, 17, 19 und 35 wurden einem Fachkommissariat des Landeskriminalamts überstellt, welches die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen hat.

Körperverletzung beim Abschleppen eines Autos

27. Juni (Wedding) – Am gestrigen Abend kam es in Gesundbrunnen zu einer Körperverletzung, als ein Auto abgeschleppt werden sollte. Nach ersten Ermittlungen wurde gegen 21.40 Uhr ein Abschleppunternehmen beauftragt, einen Wagen von einem privaten Grundstück in der Swinemünder Straße zu entfernen. Nachdem der 20-jährige Mitarbeiter das Fahrzeug aufgeladen hatte, erschien der Fahrzeugnutzer und forderte ihn auf, dieses wieder abzuladen. Hieraus entstand zwischen den beiden ein Streit, in dessen Verlauf der 21-Jährige Autofahrer die Polizei anrief und den Beamten mitteilte, dass er mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand bedroht wurde. Bei dem anschließenden Gerangel, wurde die 19-jährige Begleiterin des Angestellten durch Gas leicht verletzt. Später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Apparatur zum Versprühen von Tierabwehrspray handelte. Die Frau kam mit einer leichten Augenreizung zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Die Beamten leiteten Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung mit Waffen, fahrlässige Körperverletzung und Nötigung ein.

Fahrgast bei Unfall schwer verletzt

27. Juni (Spandau) – In den gestrigen Mittagsstunden trug ein Senior bei einem Unfall in Siemensstadt schwere Verletzungen davon. Ersten Ermittlungen zufolge wechselte ein 29-jähriger Skoda-Fahrer, der auf der Nonnendammallee in Richtung Rathaus Spandau unterwegs war, gegen 13.30 Uhr den Fahrstreifen. Der daneben fahrende BVG-Bus der Linie 139 musste daraufhin so stark bremsen, dass fünf Fahrgäste, darunter ein 82-Jähriger, verletzt wurden. Auf Grund der Schwere der Verletzungen, kam der Senior zur stationären Behandlung 

Überfall auf Lottoladen

27. Juni (Treptow-Köpenick) – Zwei Jugendliche überfielen gestern Nachmittag einen Lottoladen in Plänterwald. Den Angaben der 45 Jahre alten Angestellten zufolge, betrat das Duo gegen 17.30 Uhr das Geschäft in der Köpenicker Landstraße und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Geld. Die Mitarbeiterin kam dieser Aufforderung nach. Anschließend flüchteten die Räuber mit der Beute in Richtung Plänterwald. Die 45-Jährige kam mit dem Schrecken davon.

Ein Schwerverletzter und zwei Leichtverletzte bei Auseinandersetzung

27. Juni (Mitte) – In der Nacht kam es in Mitte zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der drei Männer verletzt wurden. Ersten Ermittlungen zufolge sollen sich die drei Verletzten, im Alter von 18, 20 und 21 Jahren, gemeinsam mit Freunden und ihnen Unbekannten gegen Mitternacht am Neptunbrunnen in der Spandauer Straße aufgehalten haben. Plötzlich habe ein Unbekannter eine Glasfasche geworfen, die jedoch niemanden traf. Daraufhin sei es zu einem Handgemenge gekommen, in dessen Verlauf zwei Männer Reizgas versprühten. Die beiden 18 und 20 Jahre alten Männer erlitten leichte Augenreizungen, die zum Teil ambulant von alarmierten Rettungskräften behandelt wurden. Im Zuge der Anzeigenaufnahme erfuhren die Beamten, dass unter der Liebknechtbrücke der 21-Jährige liege, der eine Schnittwunde aufwies. Diese habe er von einem ihm namentlich nicht bekannten Mann im Anschluss an das Handgemenge mit einem Messer zugefügt bekommen. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die genauen Hintergründe der Tat sind nun Teil der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 3 führt.

Kind rennt auf die Straße und prallt gegen Kleintransporter

27. Juni (Schöneberg) – Gestern Nachmittag rannte eine Sechsjährige auf die Fahrbahn der Albertstraße in Schöneberg und prallte gegen einen Kleintransporter. Zeugen berichteten, dass das Mädchen gegen 17 Uhr plötzlich zwischen geparkten Autos auf die Fahrbahn rannte. Sie stieß gegen den Transporter eines 38-Jährigen, der in Richtung Ebersstraße unterwegs war, und blieb verletzt auf der Gegenfahrbahn liegen. Die unverzüglich am Unfallort eingetroffenen Polizisten brachten das Mädchen in die stabile Seitenlage, wodurch die Atmung wieder einsetzte. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Sechsjährige zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Zusammenstoß zwischen Fußgänger und Motorradfahrer

26. Juni (Steglitz) – Bei einem Verkehrsunfall in Steglitz wurde heute Mittag ein Fußgänger schwer verletzt. Nach Zeugenaussagen soll der 80-Jährige unvermittelt vom Grünstreifen gegen 13.45 Uhr auf die Fahrbahn der Attilastraße getreten sein. Ein 31-jähriger Kawasaki-Fahrer, der auf der Attilastraße in Richtung Steglitzer Damm unterwegs war, stieß trotz des Versuches eines Ausweichmanövers mit dem Fußgänger zusammen. Beide stürzten. Während der Zweiradfahrer leichte Verletzungen an den Handgelenken erlitt, kam der Senior mit einer Kopfverletzung zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

Sattelzug erfasst Fahrradfahrer

26. Juni (Treptow-Köpenick) – Sehr viel Geistesgegenwart bewies heute Mittag ein verunglückter Radfahrer in Adlershof. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 48-jähriger mit einem Sattelzug gegen 12.35 Uhr das Ernst-Ruska-Ufer in östliche Richtung, bog nach rechts auf die Teltowkanalbrücke in Fahrtrichtung Wegedornstraße ab. Dabei erfasste er den 57-jährigen Radfahrer, der zuvor in gleicher Richtung unterwegs war und seinen Weg geradeaus fortsetzen wollte. Der 57-Jährige geriet unter die Sattelzugmaschine, konnte sich dort festhalten und somit Schlimmeres vermutlich verhindern. Nach etwa 60 Metern kam das Gefährt zum Stehen. Der Verletzte wurde noch am Ort von alarmierten Rettungskräften versorgt und kam mit multiplen Schürfwunden, einem Schädel-Hirn-Trauma und Prellungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

26. Juni (Pankow) – Heute Morgen stürzte eine Fahrradfahrerin in Prenzlauer Berg und verletzte sich dabei schwer. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr die 14-Jährige die Immanuelkirchstraße gegen 8 Uhr in Fahrtrichtung Greifswalder Straße. Zeugenaussagen zufolge soll dort ein 56-Jähriger seinen Volvo am rechten Fahrbahnrand ausgeparkt und abrupt abgebremst haben. Gleichzeitig versuchte das Mädchen einen Zusammenstoß zu vermeiden und stürzte bei diesem Ausweichmanöver. Rettungskräfte brachten das Mädchen mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 hat die weitere Bearbeitung übernommen.

Mann auf Gleise geschubst – Tatverdächtige mit Bildern gesucht

26. Juni (Pankow) – Mit der Veröffentlichung von Bildern sucht die Polizei nach drei Männern, die im Mai des vergangenen Jahres auf einem Bahnsteig in Prenzlauer Berg einen 19-Jährigen auf die Gleise geschubst haben sollen. Zeugenaussagen zufolge befand sich der damals 19-Jährige am 22. Mai 2016 gegen 2.40 Uhr auf dem U-Bahnhof Eberswalder Straße, als er unvermittelt von einer vierköpfigen Personengruppe gemeinschaftlich geschubst und getreten wurde. Einem der Täter gelang es, den Mann in das Gleisbett zu schubsen. Dieser kletterte wieder auf den Bahnsteig, bevor ein Zug ein- oder ausfuhr. Während ein Täter namhaft gemacht werden konnte, fehlen zu den drei weiteren Tatverdächtigen entscheidende Hinweise.
Die Polizei fragt:
Wer hat die Tat beobachtet?
Wer kennt die Täter oder deren Aufenthalt?
Hinweise bitte an den Polizeiabschnitt 15 in der Eberswalder Straße 6-9 in 10437 Berlin-Prenzlauer Berg unter der Rufnummer (030) 4664-115701 oder jede andere Polizeidienststelle. Die Bilder der Täter können im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.604350.php abgerufen werden.

Schüsse aus dem Fenster

26. Juni (Kreuzberg) – Gestern Nacht kam es in Kreuzberg zu einem Polizeieinsatz, weil Schüsse aus einem Wohnhaus gemeldet wurden. Zeugen beobachteten gegen 22.15 Uhr, wie in der Adalbertstraße aus einem geöffneten Fenster mehrere Schüsse abgegeben wurden. Sie alarmierten daraufhin die Polizei. Beamte einer Einsatzhundertschaft nahmen einen Tatverdächtigen in einer Wohnung im dritten Stock fest. Dabei wehrte sich der 29-Jährige. Zwischenzeitlich alarmierte Spezialeinsatzkräfte mussten nicht mehr zum Einsatz kommen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe und mehrere Platzpatronen. Der mutmaßliche Schütze kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle, die er anschließend wieder verlassen konnte. Gegen ihn wird nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte ermittelt.

Frauen geschlagen,
getreten und gewürgt

26. Juni (Mitte) – In den gestrigen Nachmittagsstunden schlug und trat ein Mann auf ein Pärchen in Mitte ein. Den Angaben der beiden Frauen zufolge, sprach sie der 45 Jahre alte Mann gegen 17 Uhr in englischer Sprache an, als sie auf einer Bank am Reichstagufer Ecke Neustädtische Kirchstraße saßen. Als ihm die beiden Frauen zu verstehen gaben, dass sie kein Interesse an einem Gespräch haben, zog er zunächst von dannen. Kurz darauf trat er erneut auf die beiden zu und stellte sich direkt vor die 30-Jährige, die ihn beiseiteschob. Unvermittelt soll der Mann der 30-Jährigen ins Gesicht getreten und geschlagen haben. Als sich ihre 28 Jahre alte Partnerin einmischte, kam es zum gegenseitigen Schlagabtausch, in dessen Verlauf der Mann der 28-Jährigen eine Flasche gegen den Kopf warf und sie mit dem Unterarm würgte, bis sie zu Boden ging und kurzfristig das Bewusstsein verlor. Erst zu Hilfe eilende Zeugen konnten die Frau befreien und den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festhalten. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn zu einer Gefangenensammelstelle. Die Frauen konnten nach ambulanter Behandlung die Klinik wieder verlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weitere Bearbeitung.

Gefährliche Körperverletzung,
Bedrohung und Verstoß gegen
das Waffengesetz - Festnahme

26. Juni (Mitte) – Gestern Abend führte das Rauchen in einem Kinosaal in Tiergarten zu einer Auseinandersetzung. Gegen 21.15 Uhr saßen die später Festgenommenen, zwei 21 Jahre alte Männer, rauchend in einem Kinosaal in der Voxstraße. Nachdem sich mehrere Besucher darüber beschwerten, kam es zwischen den beiden Rauchern und drei Frauen im Alter von 26, 29 und 31 Jahren, die hinter ihnen saßen, zu einem Streit. Während des Streits sollen die jungen Männer den Frauen ins Gesicht geschlagen, an deren Kleidung gerissen und sie mit einem Messer bedroht haben. Anschließend verließen die beiden das Kino und flüchteten in einem Taxi. Den verletzten Frauen gelang es, die Taxinummer zu notieren und die Polizei zu alarmieren. Polizisten des Abschnitts 34 stoppten das Taxi in der Nähe und nahmen die Schläger fest. Einer der beiden, ein Intensivtäter, wurde für das Fachkommissariat der Direktion 2 eingeliefert. Der andere konnte nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung die Gefangenensammelstelle wieder verlassen. Die Frauen wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und begaben sich selbst in ambulante Behandlung.

Mit über 2 Promille gegen Einsatzwagen gefahren

26. Juni (Friedrichshain) – Heute früh fuhr ein betrunkener Radfahrer gegen einen Einsatzwagen der Polizei in Friedrichshain. Auf Grund der unsicheren Fahrweise fiel der 40-jährige Radler Polizisten einer Hundertschaft gegen 3.30 Uhr in der Straße An der Ostbahn auf. Der Aufforderung anzuhalten, kam der Mann nicht nach, verlor dann die Kontrolle über sein Rad und stieß gegen den Einsatzwagen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 2 Promille. Die Beamten brachten den Radfahrer zu einer Gefangenensammelstelle, in der er sich einer Blutentnahme unterziehen musste.

Bus erfasst Radfahrer

25. Juni (Treptow-Köpenick) – Bei einem Verkehrsunfall heute Vormittag in Rahnsdorf wurde ein Fahrradfahrer schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen war der 62-jährige Fahrer des Busses der Linie 161 gegen 10 Uhr auf der Fürstenwalder Allee aus Richtung Schöneiche kommend unterwegs und bog an der Einmündung Schönblicker Straße nach links ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem von rechts heranfahrenden 43-jährigen Mountainbike-Fahrer. Ein Notarzt übernahm die Erstversorgung, ein Rettungswagen brachte den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Auslagen geplündert

25. Juni (Charlottenburg) – Hochwertige Damenhandtaschen waren heute früh das Ziel von Dieben in Charlottenburg. Nach den bisherigen Erkenntnissen haben mehrere Täter gegen 5.50 Uhr die Scheibe der Eingangstür des Geschäftes am Kurfürstendamm zerstört. Die unbekannten Täter gelangten in den Verkaufsraum und entwendeten in wenigen Minuten die Handtaschen aus den Regalen. Anschließend flüchteten die Kriminellen mit der erlangten Beute in unbekannte Richtung. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2.

Mann nach Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt

25. Juni (Steglitz) – Ein Mann wurde gestern Abend bei einer Auseinandersetzung in Steglitz lebensgefährlich verletzt. Gegen 19.50 Uhr geriet der 21-Jährige mit einem Bekannten auf dem Gehweg der Breite Straße aneinander. Im Verlauf des Streits fügte ihm der Mann eine lebensgefährliche Stichverletzung am Oberkörper zu. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung. Der Verletzte kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er aufgenommen und sofort operiert werden musste. Sein Zustand ist mittlerweile stabil. Die Ermittlungen nach dem Flüchtigen dauern an.

Versuchter Transporterdiebstahl - Festnahmen

25. Juni (Reinickendorf) – Zwei mutmaßliche Autodiebe gingen Zivilpolizisten des Abschnitts 12 in der vergangenen Nacht in Reinickendorf ins Netz. Gegen 1.45 Uhr bemerkten Zeugen, wie sich zwei Unbekannte Zugang zu ihrem Mercedes Sprinter verschafften, der in der Markscheiderstraße abgestellt war. Sie machten sich bemerkbar und alarmierten die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten nahmen noch in der Nähe zwei Tatverdächtige fest. An dem Fahrzeug stellten sie anschließend eine eingeschlagene Seitenscheibe, sowie Manipulationen an der Elektrik fest. Die Festgenommenen im Alter von 33 und 38 Jahren wurden der Kriminalpolizei der Direktion 1 überstellt, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Täter gingen leer aus

25. Juni (Reinickendorf) – Unbekannte sprengten heute früh einen Geldautomaten in Heiligensee. Die Tat ereignete sich gegen 3.15 Uhr in der Ruppiner Chaussee, auf dem Gelände eines Supermarktes. Außer eines lauten Knalls war für die Täter jedoch nichts zu holen – sie kamen nicht an das Geld und flüchteten ohne Beute vom Tatort. Im Gegensatz zum stark beschädigten Automaten wurde das Gebäude des Lebensmittelmarktes nicht beschädigt. Die Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen.

Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

25. Juni (Pankow) – Ein Unfall, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde, ereignete sich gestern Abend in Prenzlauer Berg. Gegen 19.40 Uhr, so der derzeitige Ermittlungsstand, fuhr ein 55-Jähriger mit seinem Taxi vorwärts aus einem Parkhafen auf die Fahrbahn der Stargarder Straße. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer, der die Straße in Fahrtrichtung Dunckerstraße befuhr. Der 49-Jährige fiel zu Boden und zog sich schwere Fußverletzungen sowie Hautabschürfungen zu. Er kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen werden musste. Der Taxifahrer blieb unverletzt.

Jugendlicher Räuber

25. Juni (Neukölln) – Mit einer Schusswaffe bewaffnet überfiel gestern Mittag ein Jugendlicher einen Kiosk in Gropiusstadt. Gegen 12.40 Uhr betrat der zunächst Unbekannte das Geschäft in der Hirtsieferzeile, stellte einen Rucksack auf den Tresen, bedrohte die Kioskbesitzerin mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Die 49-Jährige kam der Aufforderung nach, anschließend flüchtete der Räuber mit seiner Beute. Bei der Absuche der näheren Umgebung entdecken die alarmierten Polizeibeamten den Tatverdächtigen in der Rudower Straße und nahmen ihn fest. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung übergaben die Polizisten den 15-Jährigen seiner Mutter.

Tourist angetanzt – Festnahme

25. Juni (Mitte) – In der Dorotheenstraße in Mitte nahmen zwei außer Dienst befindliche Polizisten gestern Abend einen Antänzer fest. Gegen 18.30 Uhr wurde ein 58-jähriger Tourist aus Japan von zwei Männern, die Angaben aus Brasilien zu kommen, angesprochen und unter Vorzeigen eines Stadtplans nach dem Weg zum Alexanderplatz gefragt. Im nächsten Moment begann einer der Fragenden einen Tanz vorzuführen und versuchte dabei die am Handgelenk getragene Uhr des Mannes unbemerkt zu öffnen. Dies misslang, es kam zum Gerangel, dabei riss man dem Opfer die Uhr vom Handgelenk und die beiden Räuber flüchteten. Der 58-Jährige rannte laut rufend hinterher. Darauf wurden die beiden außer Dienst befindlichen Beamten aufmerksam, gaben sich als Polizisten zu erkennen und nahmen einen der beiden Täter, einen 21-Jährigen, fest. Alarmierte Kollegen übernahmen den Festgenommenen. Bei der Durchsuchung wurde die zuvor geraubte Uhr gefunden sowie eine in der Unterhose getragene Geldbörse. Die Uhr wurde dem leicht verletzten Berlinbesucher wieder ausgehändigt, das Porte­mon­naie beschlagnahmt, da der Verdacht besteht, dass es aus einer Straftat stammen könnte. Die Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfall sorgt für Aufsehen

24. Juni (Charlottenburg) – Ein Verkehrsunfall heute Mittag in Charlottenburg legte den Verkehr für rund 90 Minuten lahm. Nach den bisherigen Erkenntnissen war gegen 13.10 Uhr ein Auto, Kia Carens, auf dem Kurfürstendamm in Richtung Halensee unterwegs. Ohne ersichtlichen Grund fuhr der Pkw von der mittleren Spur plötzlich nach rechts und prallte dort gegen ein Schrammbord am Breitscheidplatz. Alarmierte Polizisten sperrten den Unfallort ab und nahmen den 23-jährigen Autofahrer und seine beiden Mitfahrer im Alter von 26 und 32 Jahren zur Klärung des Unfallhergangs in Gewahrsam. Bis auf eine Platzwunde, die einer der Insassen erlitt, wurde niemand verletzt. Vermutlich ist der junge Autofahrer, der seinen Führerschein 2016 gemacht hatte, übermüdet gewesen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 0 Promille.
Das Unfallfahrzeug wurde entstempelt, da kein Versicherungsschutz bestand. Die Ermittlungen dauern an.

Verdächtige Geräusche gehört – Einbrecher geflüchtet

24. Juni (Pankow) – Anwohner hörten heute Morgen gegen 7 Uhr verdächtige Geräusche aus einem Atelier in Prenzlauer Berg und alarmierten die Polizei. Eintreffenden Polizisten gegenüber gab der Zeuge an, dass er nachdem er die Geräusche in dem Wohnhaus in der Lychener Straße gehört hatte, sah, wie ein junger Mann mit Krücken in Richtung Danziger Straße geflüchtet sei. Bei der Absuche der näheren Umgebung nahmen die Beamten kurz darauf einen 18-Jährigen, der Gehhilfen dabei hatte, fest. Die Ermittlungen dauern an.

Ein Mann – Zwei Taten - Festnahme

24. Juni (Lichtenberg) – Gleich zweimal ist ein 40-Jähriger gestern Abend mit Straftaten in Lichtenberg und im Ortsteil Fennpfuhl in Erscheinung getreten. Gegen 18.15 Uhr soll der Mann in der Bernhard-Bästlein-Straße einen 75-jährigen Mann unvermittelt erst verbal angegangen und dann geschlagen haben. Zudem versuchte der Angreifer dem Senioren einen Einkaufsbeutel zu entreißen. Dann ließ er von seinem Opfer ab, setzte sich auf ein Fahrrad und fuhr davon. Zeugen alarmierten die Rettungskräfte, die den 75-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Gegen 20 Uhr alarmierten Pflegekräfte eines Seniorenwohnheimes in der Möllendorffstraße die Polizei, da ein Mann dort randalierte. Der Randalierer hatte sich gewaltsam Zutritt zu einem Aufenthaltsraum verschafft und dort eine Glasscheibe, einen Fernseher sowie zwei Bilder beschädigt. Eintreffende Polizisten nahmen den Mann fest, der aufgrund der Personenbeschreibung und den weiteren Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung aus der Bernhard-Bästlein-Straße eindeutig identisch war. Da er sich eine tiefe Schnittwunde an einer Hand zugezogen hatte, kam er in ein Krankenhaus und musste sich einer Operation unterziehen. Die Ermittlungen dauern an.

Aufmerksamer Zeuge verhalf zur Identifizierung des Täters

24. Juni (Mitte) – Gestern Abend endeten verbale Streitigkeiten in Mitte mit mehreren Stichverletzungen. Gegen 18 Uhr gerieten auf dem Gehweg der Anna-Louisa-Karsch-Straße vor einem Restaurant zwei Männer in Streit. Aussagen zufolge soll im weiteren Verlauf der Streitigkeiten ein 25-Jähriger mit einem Stichwerkzeug mehrfach auf den 45-Jährigen eingestochen haben. Anschließend entfernte sich der jüngere Mann, wobei er von einem aufmerksamen Zeugen fotografiert und bis zur Karl-Liebknecht-Straße verfolgt wurde. Anhand dieser Aufnahme und der Beobachtung des Mannes, konnte der mutmaßliche Täter ermittelt werden. Eine anschließend richterlich angeordnete Durchsuchung der Wohnung, die von Beamten des Spezialeinsatzkommandos unterstützt wurde, führte zu dem 25-Jährigen. Der junge Mann wurde festgenommen und nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Rettungskräfte brachten den 45-Jährigen mit stark blutenden Verletzungen am Arm, die operativ versorgt werden mussten in ein Krankenhaus. Das Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Auf der Autobahnzufahrt liegengeblieben und betrunken eingeschlafen

24. Juni (Charlottenburg) – Gestern Abend stellte eine Streife der Autobahnpolizei in Charlottenburg auf der Zufahrt Kaiserdamm einen liegengebliebenen Mazda mit ungarischen Kennzeichen fest. Als die Beamten gegen 18.15 Uhr an das Fahrzeug herantraten, fanden sie den 36-jährigen Fahrer schlafend hinter dem Lenkrad vor und weckten ihn. Der intensive Alkoholgeruch im Fahrzeug veranlasste die Polizisten, bei dem Piloten eine Atemalkoholkontrolle durchzuführen. Diese ergab einen Wert von rund vier Promille. Als der Mann anschließend zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht wurde stellte sich heraus, dass er gar keinen Führerschein mehr besaß. Diesen hatte man ihm am Vortag, bei dem er ebenfalls stark alkoholisiert (Promillewert von 3,11) und in einen Verkehrsunfall involviert war, bereits abgenommen. Den Mann erwarten nun Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr, er kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

Zwei Verkehrsunfälle

24. Juni – Bei Verkehrsunfällen gestern Nachmittag und Abend wurden zwei Personen schwer verletzt. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 2 und 4 haben die weiteren Bearbeitungen übernommen.
Charlottenburg – Gegen 17.45 Uhr befuhr ein 35-jähriger Autofahrer die Brahestraße in Charlottenburg in Richtung Tegeler Weg. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll er beim Rechtsabbiegen in den Tegeler Weg mit seinem Toyota eine 55-jährige Radfahrerin, die den Tegeler Weg in Richtung Jacob-Kaiser-Platz befuhr, übersehen haben. Es kam zum Zusammenstoß, wobei die Fahrradfahrerin stürzte. Rettungskräfte brachten die Verunglückte mit Beinverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Schöneberg – Gegen 19 Uhr befuhr eine 34-jährige Autofahrerin die Eisenacher Straße aus Richtung Rixdorfer Straße. Als sie mit ihrem Opel Astra nach links in die Didostraße einbog, übersah sie den entgegenkommenden Motoradfahrer, der ebenfalls mit seiner Honda auf der Eisenacher Straße in Richtung Rixdorfer Straße unterwegs war. Es kam zur Kollision, wobei der 28-jährige Zweiradfahrer stürzte. Die Feuerwehr brachte den Mann mit Gesichts-, Bein- und Handverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen sowie der anschließenden Unfallspurensicherung kam es in dem Bereich zu einer rund zweistündigen Sperrung.

Mann mit Weinbrandflasche geschlagen

24. Juni (Charlottenburg) – Beamte des Polizeiabschnitts 25 bemerkten gestern Abend eine Auseinandersetzung in der Krumme Straße in Charlottenburg. Kurz vor 22 Uhr bemerkten die Polizisten auf dem Gehweg mehrere Personen, die augenscheinlich in eine Rangelei verwickelt waren. Es stellte sich heraus, dass ein Tatverdächtiger von Zeugen festgehalten wurde. Den Fahndern gegenüber wurde folgender Sachverhalt mitgeteilt: Ein 62-jähriger Mann saß auf einer Bank am Shakespeareplatz, als ein zunächst Unbekannter ihn ansprach und dann unvermittelt mit einer der beiden Schnapsflaschen, die er in den Händen hielt, schlug und seinen Weg fortsetzte. Der durch den Schlag gegen den Kopf verletzte lief hinterher und forderte den Schläger auf Stehen zu bleiben. Er und weitere Zeugen konnten den alkoholisierten Mann dann aufhalten, wobei es zu Handgreiflichkeiten kam. Dabei erlitt ein 58-Jähriger leichte Gesichtsverletzungen. Der 24-Jährige wurde von den Polizisten festgenommen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 2 Promille. Der verletzte 62-Jährige kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus; die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 2 dauern an.

Auseinandersetzung mit Verletzten

24. Juni (Spandau) – Zu einer Auseinandersetzung zu geschätzten 50 Personen in Spandau wurde in der vergangenen Nacht die Polizei alarmiert. Als die Polizeikräfte kurz nach 1 Uhr in der Schönwalder Straße vor einem Imbiss eintrafen, fanden sie noch drei verletzte Männer vor. Nach Zeugenaussagen soll es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Parteien gegeben haben, wobei auch Waffen unbekannter Art eingesetzt wurden. Die drei Verletzten im Alter von 28, 30 und 31 Jahren kamen unter anderem mit einer Kopfplatzwunde, Schnitt- und Gesichtsverletzungen zu ambulanten Behandlungen in Krankenhäuser. Die Ermittlungen, auch zu dem oder den Hintergründen, dauern an.

schwer verletzt

23. Juni (Neukölln) – Bei einem Verkehrsunfall heute Vormittag in Gropiusstadt wurde eine Fußgängerin schwer verletzt. Ein 45-Jähriger fuhr gegen 11.35 Uhr nach Ladetätigkeiten mit einem Transporter rückwärts auf den Joachim-Gottschalk-Weg. Dabei erfasste er die 86-jährige Frau, die in Begleitung eines Angehörigen die Fahrbahn des Joachim-Gottschalk-Wegs hinter dem Mercedes überquerte. Die Seniorin stürzte und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, der Fahrer des Fahrzeugs und der 54-jährige Begleiter blieben unverletzt.

Feuer beschädigt mehrere Autos

23. Juni (Mitte) – In der vergangenen Nacht wurden in Mitte drei Autos durch ein Feuer beschädigt. Ersten Ermittlungen zufolge bemerkte eine Anwohnerin gegen 1.45 Uhr einen brennenden VW in der Griebenowstraße. Von diesem griff das Feuer auf einen Mercedes und einen weiteren VW über. Der zuerst brennende VW und der direkt links danebenstehende Mercedes wurden durch das Feuer nahezu völlig zerstört. Der andere VW wurde leicht beschädigt. Alarmierte Brandbekämpfer löschten das Feuer. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernimmt die weiteren Ermittlungen.

„Polizeibeamte“ festgenommen

23. Juni (Neukölln) – Wegen des Tatverdachts des versuchten Trickbetruges wurden gestern Nachmittag in Buckow zwei Männer festgenommen.
Zunächst hatte ein Unbekannter über ein Callcenter eine 76-jährige Frau im Heideläuferweg angerufen und sich als Polizist zu verstehen gegeben. Er erklärte der Dame, sie stünde auf einer Liste von Spitzbuben, die in Kürze in ihre Wohnung einbrechen wollten. Aus diesem Grund würde man präventiv Kollegen vorbeischicken, die ihre Wertsachen wie Schmuck und Bargeld abholen und sichern würden. Da auf dem Telefon die 030110 als Anrufer-Nummer angezeigt wurde, schöpfte die Dame zunächst keinen Verdacht.
Gegen 16.45 Uhr erschienen dann auch drei Männer am Haus der Frau - allerdings ohne die Rechnung mit echten Polizisten gemacht zu haben. Zwei der Trickbetrüger im Alter von 28 und 31 Jahren gingen den Beamten ins Netz. Ein Komplize der Beiden konnte flüchten.
Die Männer wurden dem zuständigen Kommissariat beim Landeskriminalamt übergeben. Gegen den älteren Festgenommenen lagen der Polizei bereits einschlägige Erkenntnisse vor. Die Polizei rät:
Seien Sie bei solchen Anrufen misstrauisch!
Legen Sie den Hörer immer auf, denn sonst landen Sie wieder im Callcenter!
Wählen Sie die 110, Sie brauchen keine 030 vorwählen, oder rufen Sie Ihren Wohnortabschnitt an und teilen Sie das Geschehene mit! Die Telefonnummern des zuständigen Abschnitts finden Sie oft im Treppenhaus!
Polizeibeamtinnen und -beamte fragen am Telefon, ohne dass von Ihnen vorher eine Anzeige erstattet wurde, nicht nach Wertgegenständen!
Die wirksamste Maßnahme zur Verhinderung solcher Taten ist die Löschung Ihres Telefonbucheintrags.
Lassen Sie sich von bei Ihnen erscheinenden Einsatzkräften, ob in Uniform oder zivil, die Dienstausweise zeigen!
Ziehen Sie Nachbarn oder Verwandte hinzu, denen Sie vertrauen!
Weitere Hinweise zum Schutz vor Trickbetrügern und deren Maschen finden Sie im Internet unter Diebstahl und Einbruch - Berlin.de.

Handy und Portemonnaie geraubt

23. Juni (Friedrichshain) – In der vergangenen Nacht wurde ein Fußgänger Opfer eines Räubers in Friedrichshain. Zeugenaussagen zufolge lief der 34-Jährige gegen 22.50 Uhr auf dem Gehweg der Tamara-Danz-Straße, als er unvermittelt von einem Unbekannten angesprochen wurde. Der Mann drohte in englischer Sprache mit einer vermeintlichen Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Geld. Als er daraufhin nicht reagierte, verspürte der 34-jährige Mann einen Schlag ins Gesicht und ging zu Boden. Der Räuber durchsuchte die Taschen des Geschädigten und entnahm dessen Portemonnaie und Handy. Anschließend flüchtete er in Richtung Warschauer Brücke. Rettungskräfte brachten den 34-Jährigen mit einer Platzwunde am Jochbein zur Behandlung in ein Krankenhaus. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mehrere Verkehrsunälle

23. Juni – Bei Verkehrsunfällen wurden gestern mehrere Verkehrsteilnehmer schwer verletzt. Die Verkehrsermittler der Polizeidirektionen haben die weiteren Bearbeitungen übernommen.
Friedrichshain – Gegen 9.30 Uhr befuhr ein 62-Jähriger mit seinem Dacia die Karl-Marx-Allee in Friedrichshain. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß er beim Linksabbiegen in die Straße der Pariser Kommune mit einem entgegenkommenden 21-jährigen Kraftradfahrer zusammen. Der Suzuki-Fahrer stürzte. Ein hinter ihm fahrender 30-Jähriger konnte seinen Mercedes nicht rechtzeitig stoppen, klemmte den 21-Jährigen unter der Frontschürze ein und schob ihn über die Fahrbahn. Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Steglitz – In Lichterfelde befuhr ein 67-Jähriger mit seinem Fahrrad gegen 18 Uhr die Drakestraße in Fahrtrichtung Unter den Eichen. Eine 37-jährige Autofahrerin, die ihren BMW kurz zuvor eingeparkt hatte, soll Augenzeugen zufolge unvermittelt die Fahrertür geöffnet haben. Trotz des Versuchs, der Tür auszuweichen, stürzte der Radler gegen die halboffene Tür und anschließend auf die Fahrbahn. Er wurde mit Verletzungen am Kopf- und Rumpfbereich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Treptow-Köpenick – Auf einer S-Bahnbrücke in Adlershof stießen zwei Radler zusammen. Gegen 20.30 Uhr befuhr ein 28-Jähriger den gemeinsamen Rad- und Gehweg der Köpenicker Straße in Fahrtrichtung Adlergestell. Am Adlergestell Ecke Glienicker Weg stieß er mit einem entgegenkommenden 35-jährigen Fahrradfahrer zusammen. Beide stürzten und zogen sich schwere Verletzungen zu, die stationär behandelt werden mussten.

Autoeinbrecher festgenommen

23. Juni (Steglitz-Zehlendorf) – Gestern Abend gingen in Steglitz zwei Autoknacker den Zivilpolizisten ins Netz. Gegen 21.30 Uhr bemerkten die Beamten einen dumpfen Knall auf einem Parkplatz Düppelstraße Ecke Kieler Straße. Sie beobachteten einen Mann, der mit einem Hammer die Scheibe eines geparkten Mercedes einschlug. Währenddessen beugte sich ein Zweiter in das Fahrzeug. Die Polizisten nahmen die beiden 36-jährigen Männer, die weiteres Diebesgut bei sich hatten, fest. Bei einer Absuche des Parkplatzes entdeckten die Beamten noch zwei weitere Fahrzeuge mit eingeschlagener Seitenscheibe. Die Einbrecher wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und für ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 eingeliefert.

Tatverdächtiger nach Saunabrand identifiziert

22. Juni (Tempelhof-Schöneberg) – Ermittler des Brandkommissariats beim Landeskriminalamt haben heute am späten Nachmittag einen Mann als Tatverdächtigen zu der fahrlässigen Brandstiftung in dem Saunaclub namhaft gemacht. Durch das Feuer in dem Saunaclub am 5. Februar 2017 waren drei Menschen zu Tode gekommen.
Ein gezielter Hinweis hatte die Beamten zu dem 35-Jährigen geführt. Er befindet sich zurzeit wegen eines anderen Deliktes im offenen Vollzug in einer Justizvollzugsanstalt in Heiligensee. Die Ermittlungen in dem Fall dauern weiter an.

Getränkekiosk beraubt und Messer zurückgelassen

22. Juni (Mitte) – Zwei Männer bedrohten gestern Abend eine Kioskangestellte in Mitte. Aussagen zufolge sollen die beiden Unbekannten jeweils mit einem Messer bewaffnet gegen 20 Uhr den Verkaufsraum in der Brunnenstraße betreten haben. Unter dem Vorwand eine Packung Kaugummi kaufen zu wollen, ließen sie die 50-jährige Mitarbeiterin die Kassenschublade öffnen. Dabei führten sie vermeintliche Stichbewegungen über den Tresen hinweg in Richtung ihres Oberkörpers durch und forderten die Herausgabe des Geldes. Anschließend griffen sie in die Kasse und flüchteten Richtung Rosenthaler Platz. Eines der Messer ließen sie jedoch auf dem Verkaufstresen zurück. Die Angestellte wurde nicht verletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Feuerzeug zündete nicht – Brandstiftung misslang

22. Juni (Neukölln) – Bei dem Versuch ein Kraftrad in Neukölln anzuzünden, konnte der vermeintliche Brandstifter gestellt werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen war gegen 18 Uhr ein 34-Jähriger in der Schillerpromenade gerade damit beschäftigt, die Batterie seines dort auf dem Gehweg geparkten Motorrollers auszutauschen. Hierbei wurde er plötzlich von einem Mann angesprochen, der zwei Kanister in den Händen hielt. Anschließend soll der verwirrt wirkende Herr den Inhalt eines Behälters auf der Vespa ausgeschüttet haben. Als er danach ein Feuerzeug aus der Hosentasche holte um zu zündeln, versagte dieses. Alarmierte Polizisten stellten den 52-Jährigen im Nahbereich und entließen ihn nach einer Identitätsfeststellung. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weitere Bearbeitung übernommen.

11. Aktions- und Präventionstag der Polizeidirektion 6 am 25. Juni 2017

21. Juni (Marzahn) – Am Sonntag, den 25. Juni 2017, lädt die Polizeidirektion 6 zum 11. Aktions- und Präventionstag ein. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr können die Besucherinnen und Besucher auf dem Polizeigelände in der Cecilienstraße 92 in Berlin-Marzahn einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit werfen und sich zu Themen der Kriminal- und Verkehrsunfallprävention beraten lassen. "Wie sichere ich meine eigenen vier Wände und mein Auto? Wie erkenne ich Falschgeld und welchen Schaden verursacht der illegale Zigarettenhandel? Wie ist die Polizei ausgerüstet und welche Fahrzeuge nutzt sie? Was kann ich tun, wenn mein Kind straffällig geworden ist?" Auf diese und viele weitere Fragen geben die Fachleute der Polizei Berlin Antworten.
Darüber hinaus können Groß und Klein, z. B. bei der Spurensuche und dem Rauschbrillenparcours, aber auch bei den vielen anderen Mitmach-Aktionen und Quizspielen interessante Erfahrungen sammeln und nützliches Wissen mit nach Hause nehmen.
Radfahrer können unter Vorlage eines Personaldokuments das eigene Fahrrad registrieren lassen. Für Action, Spaß und Spannung ist mit den Vorführungen der Polizeihunde und den Einsatztrainern sowie der Polizeidrohne gesorgt. Das "Interkulturelle Dorf" entführt in fremde Länder und das bunte Bühnenprogramm mit Auftritten der Combo des Landespolizeiorchesters Brandenburg, der Polizeirockband "Hundertzehn", der "Berlin Police Pipe Band" mit ihren Dudelsäcken sowie die Gesangs- und Tanzdarbietungen verschiedener Kulturvereine verspricht abwechslungsreiche Unterhaltung.
Für das leibliche Wohl steht ein umfangreiches Getränke- und Speisenangebot zur Verfügung.
An dieser Veranstaltung beteiligen sich unter anderem die Berliner Feuerwehr, der Zoll, die Ordnungsämter Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg, das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz, die Berliner Verkehrsbetriebe, diverse Opferschutzvereine, die pad gGmbH, unsere interkulturellen Netzwerkpartner - Lyra e.V., Vision e.V., Babel e.V., Reistrommel e.V., Vereinigung der Vietnamesen in Berlin & Brandenburg e.V. und die Caritas - sowie die Berliner Wasserbetriebe und die Landesverkehrswacht Berlin.

Nach Brand im Sauna-Club - Polizei sucht Tatverdächtigen mit Bildern

21. Juni (Schöneberg) – Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der in den Nachtstunden des 5. Februar diesen Jahres in einem Sauna-Club in Schöneberg fahrlässig einen Brand verursacht haben soll. Gegen 22.15 Uhr bemerkten Gäste den Brand im Untergeschoss des "Apollo Splash Club" in der Kurfürstenstraße. Die Flammen brachen in einer Kabine aus und verursachten eine intensive Rauchentwicklung. Drei Gäste starben.
Die Polizei fragt:
Wer kann Angaben zur Identität des Gesuchten und dessen Aufenthaltsort machen?
Wer war am Tattag Gast im Untergeschoss des Sauna-Clubs, kann Hinweise zum Tatgeschehen geben und wurde noch nicht von der Polizei befragt?
Hinweise nimmt das zuständige Brandkommissariat beim Landeskriminalamt, Keithstraße 30, 10787 Berlin, unter der Rufnummer (030) 4664-912100 oder (030) 4664-912101 (zu den Bürodienstzeiten) oder jede andere Polizeidienststelle (außerhalb der Bürodienstzeiten). Die Bilder des Gesuchten können im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.558113.php abgerufen werden.

Die 214 wurde zum Verhängnis - Festnahme

21. Juni (Pankow) – In der vergangenen Nacht gelang im Ortsteil Wilhelmsruh die Festnahme eines mutmaßlichen Diebes von Autoteilen. Gegen 2.20 Uhr hörte eine 31-jährige Anwohnerin der Hielscherstraße verdächtige Geräusche und sah aus dem Fenster. Auf der Straße entdeckte sie einen Mann, der an ihrem Auto kniete und am linken Vorderrad hantierte. Als sich der Mann an einem der hinteren Räder zu schaffen machen wollte, machte sie sich durch Rufen bemerkbar und der Mann ergriff die Flucht. Noch in der Nähe nahmen alarmierte Beamte des Polizeiabschnitts 13 einen 49-jährigen Tatverdächtigen fest. In seiner Tasche fanden die Ermittler 214 Radnabenabdeckungen und mögliches Tatwerkzeug. Er wurde dem Polizeiabschnitt 13 zu weiteren Ermittlungen überstellt.

Mit gestohlener Kreditkarte bezahlt – Gesuchter meldet sich

21. Juni (Tempelhof) – Nach der Öffentlichkeitsfahndung von gestern hat sich der mit Bildern Gesuchte über einen Rechtsanwalt bei der Polizei gemeldet. Es handelt sich um einen 22-jährigen Mann aus Berlin. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Erstmeldung Nr. 1384 vom 20. Juni 2017: Mit gestohlener Kreditkarte bezahlt – Polizei sucht mit Bildern nach Zeugen und dem Verdächtigen

Radfahrer zusammengestoßen

21. Juni (Marzahn) – Zu einem Radunfall kam es gestern Nachmittag in Marzahn. Gegen 16.45 Uhr war ein 68-Jähriger auf einem Zweirad in der Allee der Kosmonauten, Fahrtrichtung Helene-Weigel-Platz, unterwegs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 37-Jähriger zu diesem Zeitpunkt in derselben Richtung auf einem Rad rechtsseitig hinter dem Älteren. In Höhe eines Gebäudes entschloss sich der Vorausfahrende nach rechts abzubiegen und soll dieses auch angezeigt haben. Beim Abbiegen stießen beide zusammen und fielen zu Boden. Dabei erlitt der Jüngere Knochenbrüche im Bereich des Beckens und der Schulter. Er kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der 68-Jährige konnte mit Hautabschürfungen seinen Weg fortsetzen.

Aus dem Diebstahl wurde nichts

21. Juni (Tempelhof) – Zivilpolizisten der Abschnitte 43 und 44 vermasselten in der vergangenen Nacht zwei mutmaßlichen Motorraddieben in Tempelhof die Tour. Gegen 2.50 Uhr beobachteten die Beamten, wie sich zwei Unbekannte auf ein Firmengelände in der Komturstraße begaben und kurze Zeit später von dort zurückkehrten. Dabei schob einer der Beiden ein Motorrad, welches sie offensichtlich in einen in der Nähe geparkten Transporter verladen wollten. Als das Duo die Polizisten bemerkte, flüchtete es, kam jedoch nicht weit und wurde von den Beamten festgenommen. An der Suzuki entdeckten sie ein beschädigtes Lenkradschloss. Nach einer Spurensuche konnte das Zweirad dem Halter, einem 40-Jährigen, wieder ausgehändigt werden. Die beiden Festgenommenen im Alter von 38 und 46 Jahren wurden der Kriminalpolizei überstellt. Den Transporter beschlagnahmten die Polizeibeamten als mutmaßliches Tatmittel.

Zweiter bundesweiter Aktionstag wegen so genannter „Hasspostings“ – Durchsuchungen auch in Berlin

20. Juni (berlinweit) – In mehreren vom Polizeilichen Staatsschutz und der Staatsanwaltschaft Berlin geführten Ermittlungsverfahren wegen der Veröffentlichung strafrelevanter so genannter „Hasspostings“ in sozialen Medien bzw. Netzwerken wurden heute in der Zeit von 6 bis 7.30 Uhr zehn Durchsuchungsbeschlüsse in Rathenow, Steglitz, Lichtenberg, Neukölln, Pankow, Spandau, Treptow, Schöneberg sowie Tempelhof vollsteckt. Die Ermittlungen werden überwiegend wegen des Verdachts der Volksverhetzung geführt und richten sich gegen neun Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 66 Jahren. Sie sollen über soziale Netzwerke strafbare Inhalte verbreitet haben. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel, wie beispielsweise Laptops und Handys, aber auch Schlagringe und Drogen gefunden und sichergestellt. An dem Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes unterstützt durch das Spezialeinsatzkommando Berlin sowie Dienstkräfte der Polizeiinspektion West des Bundeslandes Brandenburg beteiligt.
Die Ermittlungen sowie die Auswertung der Beweismittel dauern an.
Wie auch schon im vergangenen Jahr erfolgte die Vollstreckung dieser Beschlüsse im Rahmen eines vom Bundeskriminalamt koordinierten Einsatzes in 14 Bundesländern. Mit diesem zweiten länderübergreifenden Einsatz soll fortgesetzt und entschlossen den Straftaten und radikalen Äußerungen im Internet begegnet werden.

Mit gestohlener Kreditkarte bezahlt – Polizei sucht mit Bildern nach Zeugen und dem Verdächtigen

20. Juni (Tempelhof) – Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach einem mutmaßlichen Betrüger. Der Gesuchte steht im Verdacht, am 7. Oktober 2016 in einer Parfümerie in einem Einkaufszentrum am Tempelhofer Damm Parfüm mit einer gestohlenen Kreditkarte bezahlt zu haben. Einen Tag später erschien der Unbekannte erneut im Geschäft und wollte seinen Einkauf mit einer Kreditkarte bezahlen. Als der Zahlvorgang zurückgewiesen worden war, verließ er zunächst das Geschäft, kehrte jedoch kurz darauf mit einer anderen Kreditkarte zurück. Die Zahlung scheiterte erneut, der Unbekannte ging aus der Parfümerie und kam nicht wieder zurück. Die Verkäuferin wunderte sich über das Verhalten des Kunden, alarmierte die Polizei und erstattete Anzeige.
Anschließende Ermittlungen ergaben, dass eine der genutzten Kreditkarten und der dazugehörige Brief mit der PIN einem 28-Jährigen im September 2016 von einer Bank im Abstand von wenigen Tagen übersandt worden waren. Bei dem Angeschriebenen kamen die Briefe jedoch nicht an. Ein paar Wochen später kam es dann zu dem beschriebenen Parfümkauf. Darüber hinaus soll der Gesuchte mit der Kreditkarte in einem Supermarkt, einem Sportgeschäft, einer Drogerie und einem Bekleidungsgeschäft verschiedene Waren mit der entwendeten Kreditkarte erstanden haben.
Die Ermittler fragen:
Wer kann Angaben zur Identität des abgebildeten Mannes sowie seines Aufenthaltsortes machen?
Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Zeugen werden gebeten sich bei dem Fachkommissariat für Warenbetrug unter der Telefonnummern (030) 4664-925200 oder (030) 4664-925201, per E-Mail oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Bilder des Gesuchten befinden sich unter folgendem Link: http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.594342.php

Kind und Radfahrer bei Unfällen schwer verletzt

20. Juni – Bei Unfällen in den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden sind in Lichtenrade und in Wannsee ein Kind und ein Radfahrer schwer verletzt worden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernahm die Unfallbearbeitungen.
Tempelhof – Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 62-Jähriger gegen 16.20 Uhr mit seinem Renault in Lichtenrade in der Groß-Ziethener Straße in Richtung Lichtenrader Damm unterwegs und erfasste in Höhe Taunusstraße den neunjährigen Jungen, der von links die Straße überquerte. Der Junge erlitt Kopf- und Beinverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Zehlendorf – Gegen 20 Uhr befuhr ein 60-Jähriger bisherigen Ermittlungen zufolge mit einem VW die Wannseer Königstraße in Richtung Potsdamer Chaussee, stoppte den Wagen einige Meter hinter der Hohenzollernstraße und fuhr dann rückwärts in eine Grundstückseinfahrt. Dabei stieß er mit dem 20 Jahre alten Radfahrer zusammen, der mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Königstraße in Richtung Potsdamer Chaussee unterwegs war. In der Folge stürzte der Zweiradfahrer und zog sich Kopfverletzungen zu. Rettungssanitäter brachten ihn zur Behandlung in eine Klinik, in der er stationär aufgenommen werden musste. Der VW-Fahrer wurde nicht verletzt.

Festnahme nach gefährlicher Körperverletzung

20. Juni (Zehlendorf) – Polizeibeamte haben in der vergangenen Nacht in Nikolassee einen Mann nach gefährlicher Körperverletzung vorläufig festgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge feierte ein 21-Jähriger seinen Geburtstag mit Freunden an einem Strand in der Nähe des Badeweges. Gegen 0.50 Uhr bemerkte er das Fehlen eines Bierkastens, den er zum Kühlen ins flache Wasser gestellt hatte. Daraufhin sprach er den Mann an, der in der Nähe mit zwei Bekannten zeltete. In der Folge entwickelte sich ein Streitgespräch und der angesprochene Mann soll dem Geburtstagskind dann mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen haben. Begleiter des Angegriffenen alarmierten Rettungskräfte und Polizei. Während sich die Sanitäter um die Versorgung des Verletzten kümmerten und ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachten, nahmen Polizisten den mutmaßlichen Angreifer fest. Der 26-Jährige wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und der Kriminalpolizei der Direktion 4 übergeben. Wer den gesuchten Bierkasten entwendete, ist nicht bekannt.

Nach gefährlicher Körperverletzung - Polizei sucht Tatverdächtige mit Bildern

19. Juni (Kreuzberg) – Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach den Abgebildeten, die in Verdacht stehen, aus einer 10-köpfigen Gruppe heraus am 16. Dezember 2016 eine gefährliche Körperverletzung in Kreuzberg begangen zu haben. Gegen 21 Uhr trafen sich die beiden späteren Opfer, ein 16-Jähriger und ein damals 17-Jähriger, mit drei Freundinnen am Kottbusser Tor. Alle waren Schweizer Austauschschüler. Bereits auf dem Bahnsteig sahen sie die vier Gesuchten, die sie beobachteten. Als die Tatverdächtigen bemerkten, dass die Gruppe französisch sprach, beleidigten sie sie in französischer Sprache. Alle stiegen anschließend in die U-Bahn ein und verließen diese am U-Bahnhof Schlesisches Tor. Die beiden 16- und 17-Jährigen wurden von der Gruppe verfolgt und in der Skalitzer Straße angegriffen. Beide wurden geschlagen und getreten, indem ihnen die jungen Männer mehrmals die Knie in Rücken, Bauch und Gesicht rammten. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen. Glücklicherweise erlitten die Angegriffenen nur leichte Verletzungen.
Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:
südländisches Aussehen
15 bis 18 Jahre alt
sprachen deutsch
Die Polizei fragt:
Wer kennt die abgebildeten Personen, hat sie möglicherweise schon auf dem U-Bahnhof Kottbusser Tor gesehen und kann Angaben zur Tat oder den Tatverdächtigen machen?
Hinweise nimmt das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 5 in der Jüterboger Straße 4, 10965 Berlin-Kreuzberg, unter der Rufnummer (030) 4664-573100 (Montag bis Freitag, 7 bis 15 Uhr), Fax: (030) 4664-573199 oder unter (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten), Fax: (030) 4664-571199 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Bilder der Gesuchten können im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.600765.php abgerufen werden.

Kabelbrand auf Bahngelände

19. Juni (Treptow) – Unbekannte haben heute früh auf dem Bahngelände der Deutschen Bahn AG in Alt-Treptow mehrere Stromkabel in Brand gesetzt. Mitarbeiter der Deutschen Bahn alarmierten gegen 3.30 Uhr die Polizei, nachdem sie zwischen den S-Bahnhöfen Treptower Park und Sonnenallee aus einem abgedeckten Kabelschacht Rauchschwaden emporsteigen sahen. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten mehrere brennende Signal- und Steuerungskabel. Menschen wurden durch den Brand nicht verletzt. Aufgrund des Feuers kam es zu Einschränkungen des Bahnverkehrs der S-Bahnlinien S8, S9 und ein Abschnitt der Ringbahn. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatschutzes beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen, da derzeit eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen wird.

Gesuchter namhaft gemacht – Hinweisgeber gab den entscheidenden Tipp

19. Juni (Tempelhof-Schöneberg) – Eine Veröffentlichung von Bildern eines Tatverdächtigen am 16. Juni 2017 im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung führte zu dem entscheidenden Hinweis. Ein anonymer Anrufer meldete sich heute bei den Ermittlern und gab den wichtigen Tipp. Der mutmaßliche Täter konnte nun namhaft gemacht werden, die Ermittlungen dauern an.

Radfahrerinnen bei Verkehrsunfall verletzt

19. Juni (Zehlendorf) – Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Zehlendorf wurden zwei Radfahrerinnen schwer verletzt. Eine 75-jährige VW-Fahrerin fuhr auf der Potsdamer Straße in Richtung Teltower Damm. Kurz nach 14 Uhr fuhren die beiden Frauen im Alter von 15 und 52 Jahren mit ihren Rädern dem Radweg an einer Baustelle folgend hintereinander auf die Fahrbahn. Hierbei erfasste die 75-Jährige mit ihrem Fahrzeug die ältere Fahrradfahrerin. Sie und die vor ihr fahrende Tochter verloren die Kontrolle über ihre Räder und stürzten auf die Fahrbahn. Die Verletzten kamen mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Fußgängerin von Radfahrer erfasst

19. Juni (Kreuzberg) – Schwere Verletzungen erlitt eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Kreuzberg. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll der 22-jährige Radfahrer gegen 14.20 Uhr in Höhe der Einmündung Markgrafendamm zur Persiusstraße den Markgrafendamm in Richtung Elsenbrücke bei Rot überquert und dabei die 60-jährige Fußgängerin, die grün gehabt haben soll, erfasst haben. Sie musste in einer Klinik stationär aufgenommen werden.

Von der Fahrbahn abgekommen – Autofahrer lebensgefährlich verletzt

19. Juni (Spandau) – Derzeit noch unklar ist die Ursache eines Verkehrsunfalles gestern Nachmittag in Spandau, bei dem ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr der 69-jährige Fahrer eines Toyotas gegen 15.45 Uhr auf dem Falkenseer Platz in Richtung Falkenseer Damm. In Höhe der Neuendorfer Straße soll der Mann aus bislang noch ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein und prallte gegen einen Lichtmast. Der Mann kam mit einem Notarzt zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Aufgrund der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war der Falkenseer Platz zwischen der Aus - und Einfahrt zur Neuendorfer Straße für knapp vier Stunden gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Kinderwagen in Hausflur angezündet

19. Juni (Wedding) – In der vergangenen Nacht wurde in einem Mehrfamilienhaus in Wedding ein Kinderwagen angezündet. Anwohner sahen gegen 1.20 Uhr den brennenden Kinderwagen im Hausflur des Wohnhauses in der Müllerstraße und alarmierten die Feuerwehr. Das Feuer konnte durch die Mieter vor dem Eintreffen der Rettungskräfte gelöscht werden. Die Anwohner brachten sich selbst in Sicherheit, verletzt wurde niemand. Das zuständige Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Brennender Pkw

19. Juni (Charlottenburg) – Unbekannte haben gestern Abend ein Fahrzeug in Charlottenburg angezündet. Anwohner alarmierten gegen 21.30 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie eine Rauchentwicklung an einem BMW entdeckt hatten. Alarmierte Einsatzkräfte löschten das Feuer, durch das der Pkw beschädigt wurde. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die weiteren Ermittlungen.

Lebensgefährlich Verletzter bei Radrennen

18. Juni (Charlottenburg) – Im Rahmen eines Radrennens kam es heute Mittag in der Havelchaussee in Grunewald zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus noch nicht geklärter Ursache stürzte gegen 11.30 Uhr ein 16-Jähriger in einer Rechtskurve und zog sich hierbei sehr schwere Kopfverletzungen zu. Nach derzeitigem Stand war kein anderer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt. Der gesundheitliche Zustand des Jugendlichen ist kritisch.

Ohne Führerschein unterwegs und am Steuer eingeschlafen

18. Juni (Neukölln) – Ein 65-Jähriger verursachte heute Morgen in Neukölln einen Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann gegen 7.50 Uhr mit einem VW auf der Hermannstraße in Richtung Leinestraße unterwegs. Weil er nach eigenen Angaben kurz am Steuer eingeschlafen war, kam er plötzlich nach links von der Fahrbahn ab, fuhr ein Verkehrszeichen um und prallte gegen ein abgestelltes Motorrad. Der Mann zog dann, den noch rollenden Wagen wieder nach rechts und kam mittig auf der Fahrbahn zum Stehen. Das Verkehrszeichen wurde aus der Verankerung gerissen und auf die Fahrbahn geschleudert. Auch das Motorrad wurde auf die Fahrbahn geschoben. Der 65-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde von Rettungskräften zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Bei Überholmanöver mit Gegenverkehr zusammengestoßen

18. Juni (Tempelhof) – Bei einem Verkehrsunfall in Marienfelde wurden heute Morgen ein 40-Jähriger schwer, eine 35-Jährige und ein 71-Jähriger leicht verletzt. Nach Zeugenaussagen fuhr der 71-Jährige gegen 8.15 Uhr mit seinem Nissan auf dem Richard-Tauber-Damm in Richtung Daimlerstraße. Gemäß eines vor ihm fahrenden Zeugen, soll er dann plötzlich nach links in den Gegenverkehr gefahren sein, um zu Überholen und war hierbei frontal mit dem Toyota zusammengestoßen in dem der 40-Jährige und seine Beifahrerin saßen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. In einer ersten Befragung machte der 71-Jährige andere Angaben als die Zeugen. Die Ermittlungen dauern an.

Betrunkenes Paar überfallen

18. Juni (Mitte) – In Mitte gab heute früh ein Paar an, zuvor von drei Unbekannten überfallen worden zu sein. Gegen 4.45 Uhr hatten Mitarbeiter der BVG die Polizei verständigt, nachdem sie an der Kreuzung Otto-Braun-Straße/Mollstraße auf einen verletzten Mann aufmerksam geworden waren. Vor Ort trafen die Beamten auf den 41-Jährigen und seine 32- jährige Freundin. Beide waren stark alkoholisiert. Der Mann gab später im Krankenhaus an, dass beide gegen 4.30 Uhr auf dem Gehweg unterwegs waren, als plötzlich drei Unbekannte auf sie zugekommen seien und ihm gegen den Kopf geschlagen hätten. Der 41-Jährige sei daraufhin zu Boden gegangen, woraufhin die Angreifer auf ihn eingetreten hätten. Der Mann erlitt teilweise erhebliche Gesichtsverletzungen und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Seine Freundin blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Auseinandersetzungen bei Demonstrationen in Mitte

18. Juni (Mitte) – Insgesamt 19 Polizisten wurden bei Demonstrationen gestern Nachmittag in Moabit und Gesundbrunnen verletzt. Unter dem Motto „ gegen Geschichtsrevisionismus und neurechte Ideologien“ versammelten sich gegen 12.15 Uhr mehrere hundert Teilnehmer zu einem Aufzug am Leopoldplatz, um gegen eine in den Mittagsstunden angemeldete Versammlung in Gesundbrunnen zu demonstrieren. Gegen 13.40 Uhr liefen die Teilnehmer durch den Stadtteil Wedding zur Bernauer Straße in Gesundbrunnen. Schon während des Demonstrationsverlaufs versuchten die Teilnehmer die Wegstrecke der Versammlung „Gedenkveranstaltung 17.06. & Protest gegen aktuelle Regierungspolitik“ zu erreichen, die ab 14.30 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen begann. Auch hier fanden sich mehrere hundert Teilnehmer ein, um durch den Stadtteil Gesundbrunnen den Hauptbahnhof in Tiergarten zu erreichen. Da mehrere Protestler die Wegstrecke der Demonstration in der Brunnenstraße Ecke Stralsunder Straße blockierten, indem sie sich auf die Fahrbahn setzten, hielt der Aufzug gegen 15 Uhr am U-Bahnhof Voltastraße. Nach mehreren vergeblichen Aufforderungen die Fahrbahn zu verlassen und sich zu dem vorgeschlagenen Kundgebungsort Brunnenstraße Ecke Bernauer Straße zu begeben, trugen die Beamten einige der auf der Straße sitzenden Personen von d

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