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Verführerisches Süßes aus Polen

Das Kandulski-Team um Nicole Januszkiewicz (r.) hat 20 Torten im Angebot. Das Kandulski-Team um Nicole Januszkiewicz (r.) hat 20 Torten im Angebot. Foto: ks

Tegel – Eigentlich wollte Nicole Janusz­kiewicz vor Jahren mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten auswandern. Heute schaut die junge Frau nur noch mit einem Lächeln auf ihre damalige Absicht zurück. Sie hat es nicht bereut, ihrem Heimatbezirk treu geblieben zu sein. Die Reinickendorferin mit polnischen Wurzeln ist mittlerweile zu einer viel beschäftigten und erfolgreichen Geschäftsfrau avanciert. Seit nunmehr fünf Jahren betreibt sie mit ihrer Mutter das Café und die Konditorei Kandulski in der Berliner Straße, schräg gegenüber vom hinteren Ausgang des U-Bahnhofes Alt-Tegel.

Der Name Kandulski dürfte nicht unbedingt jedem ein Begriff sein. Er geht auf einen polnischen Konditor zurück, der dreifacher Weltmeister seiner Zunft war. Kandulski ist heute das größte Familienunternehmen Polens, Hauptsitz und Produktion befinden sich in Poznan. Man besitzt eigene Filialen, beliefert zahlreiche Gastronomiebetriebe sowie Hotels im In- und Ausland. Mehrmals wöchentlich kommt die Ware frisch aus dem östlichen Nachbarland auch in die hiesige Franchise-Dependance, die einzige übrigens in Berlin. „Am Anfang war es etwas schwierig, die Kunden von polnischen Konditorprodukten zu überzeugen“, gesteht Nicole Januszkiewicz. Doch inzwischen habe sich die Qualität herumgesprochen, man sei zu einer festen Größe im Kiez avanciert. „Wir sind sehr zufrieden, die Reinickendorfer kommen gerne zu uns“, stellt die Jungunternehmerin fest. Ein Grund für die Resonanz dürften die kunstvoll verzierten Torten sein. Rund 20 Sorten stehen zur Auswahl, alle übrigens ohne Konservierungsstoffe. Sie heißen Cappuccino-, Eierlikör- oder Champagnercremetorte. 

Zu den beliebtesten der süßen Verführer zählt die Chicagotorte, bestehend aus Biskuitteig, Sahne, Walnüssen, Mandelkrokant und Schokoladen-Ganache. Acht verschiedene Käsekuchen gehören ebenfalls zu den Verkaufsschlagern. Blechkuchen, Kleingebäck, Petit Fours, Pfannkuchen und Pralinen ergänzen das Sortiment. Eine polnische Spezialität sind „Martinshörnchen“ mit Marzipan, weißem Mohn und Nüssen, die nach EU-Richtlinie nur mit Zertifikat hergestellt werden dürfen. Alle Offerten gibt es nicht nur an der Theke für den Außer-Haus-Verkauf, die beiden angeschlossenen Gasträume bieten gleichfalls Platz für den Verzehr vor Ort. Kaffeespezialitäten sowie andere Heiß- oder Kaltgetränke eignen sich als Begleiter. Das Interieur mit Stühlen und Sesseln in Beige sowie Tischen in Marmoroptik vermittelt typisches Caféhaus-Ambiente. Wer will, der kann hier auch frühstücken, 20 Varianten und Eierspeisen stehen auf der Karte. 

Ein weiteres Standbein des Hauses sind die Hochzeitstorten, welche individuell auf Bestellung angefertigt werden. Mehrere Etagen stellen kein Problem dar. 30 Paare konnte man so im vergangenen Jahr noch ein wenig glücklicher machen. ks

Letzte Änderung am Dienstag, 28 Februar 2017 09:18

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Meldungen kurz & knapp

Freizeit | Gastronomie | Umland

Folk im Hof der Feuerwache

Hennigsdorf – Am Samstag, 15. Juli, startet ab 18 Uhr die beliebte sommerliche Veranstaltung „Folk im Hof“ im historischen Hof der Alten Feuerwache in der Hauptstraße 4. Eröffnet wird der Abend von „The Broken Jug Ramblers“. Ab 20 Uhr folgt dann „Clover“, die mitreißenden Celtic Folk Rock und irische Balladen spielen. Tickets gibt es zu 11 Euro, ermäßigt 9 Euro in der Stadtinformation Hennigsdorf und an weiteren regionalen Vorverkaufskassen sowie online über www.hennigsdorf.de und www.reservix.de

Ausstellung Bunte Vielfalt

Glienicke – Noch bis zum 30 August sind die Bilder von Erika Ziegert in der Caféteria des Casa-Reha-Seniorenpflegeheims „Angerhof“, Hauptstraße 73, zu sehen. Die Ausstellung, die immer freitags bis sonntags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet ist, zeigt einen leichten, sommerlichen Mix von Bildern aus dem Stadtraum. Die Aufnahmen wurden nicht am Computer bearbeitet.

Rosi braucht Hilfe

Lübars – Die Pony-Dame Rosi ist an einer Kolik erkrankt, weil ihr Besucher der Alten Fasanerie immer wieder heimlich Futter über den Zaun geworfen haben. Wegen der Erkrankung befindet sie sich nun in tierärztlicher Behandlung. Um die Kosten zu stemmen, ist die Alte Fasanerie auf Spenden angewiesen. Die Kontodaten lauten: Elisabethstift – Berliner Sparkasse, IBAN: DE82 1005 0000 2040 0032 50, SWIFT/BIC: BELADEBEXXX, Verwendungszweck: Spende Rosi Tierarztkosten.

Ferienziel VHS Reinickendorf

Seddiner See – Vom 23. bis 30. Juli können im Garten der Heimvolkshochschule (VHS) am Seddiner See plastisch Arbeiten in Ton hergestellt werden. Bei diesem Wochenkurs wird am Seddiner See übernachtet. Für Schüler hat die VHS in den Sommerferien Englisch- und Deutschunterricht im Angebot. Die Ferienkurse starten am 21. oder 28 August und kosten zwischen 26 und 49 Euro. Weitere Infos unter Tel. (030) 90294 4800 oder www.vhs-reinickendorf.de

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