Neue Trattoria

Koch Dizi (l.), Inhaber Zeko und „Juniorchef“ Koch Dizi (l.), Inhaber Zeko und „Juniorchef“ Foto: ks

Tegel – Zeko, wie sie ihn alle bei seinem Spitznamen nennen, ist bekannt in Tegel. Er darf als Urgestein im Kiez gelten, gehört wie selbstverständlich in die dortige gastronomische Szene. Für lange Zeit verwöhnt er die Gäste im „Mercato Uno“ in der Markthalle, wechselt danach auf die andere Straßenseite ins Secco Philippo. Nun hat sich der Kenner italienischer Kochkunst einen lang gehegten Wunsch erfüllt und eine eigene Trattoria eröffnet. Sie nennt sich „Zeko Emilio“ und residiert seit Februar in der Schlieperstraße, Hausnummer 75.

Die Adresse hat eine lange Tradition im Gastgewerbe. Der steirische Wirt Kurt Kummer und seine Ehefrau Hannelore betrieben hier über viele Jahre das alpenländisch inspirierte Gasthaus „Servus Austria“. Nachdem sich die Wirtsleute in den Ruhestand verabschiedet haben, gab es ein Zwischenspiel unter dem Namen „Mainz trifft Tegel“. Jetzt, seit Anfang Februar 2017, ist italienische Küche Programm. Auf der bewusst übersichtlich gehaltenen Speisekarte findet der Gast hauptsächlich Suppen, Salate, Pizzen und Pasta. Zusätzliche Tagesangebote, immer jeweils zwei Fleisch- und Fischgerichte, stehen mit Kreide auf einer Schiefertafel. Saisonale Aspekte dürfen dabei nicht fehlen.

„Wir bieten eine leichte, aber schmackhafte Küche“ verrät Zeko seine Philosophie. Er legt wert auf die Feststellung, dass man sich als Trattoria versteht. „Einfach, aber gut – kein Schickimicki“ lautet die Devise. Zudem findet alles in Eigenregie statt. „Wir sind ein Familienbetrieb“, erzählt der Padrone nicht ganz ohne Stolz. Seine Frau Emili hilft mit, wo immer es geht. Schwager Dizi ist der Küchenchef. Der Hausherr weiß um die Schwierigkeiten seines Konzepts. In Anbetracht der zahlreichen italienischen Restaurants in Tegel sei es nicht einfach zu überleben. Deshalb hofft Zeko auf Mundpropaganda zufriedener Gäste. „Die ersten Wochen haben mir viel Mut gemacht“, resümiert er die Startphase.

Das südländische Ambiente spiegelt sich auch in der Inneneinrichtung wider. Tische und Stühle aus Holz vermitteln einen typisch ländlichen Charme. Sie gruppieren sich in der vorderen Gaststube um eine ovale Bar, die dem Kunden Rundumeinblicke in die vielfältige Getränkeauswahl gewährt. Blickfänge im hinteren Gastraum sind ein elektrisch betriebener, aber täuschend echt gestalteter Kamin sowie zahlreiche, gut gefüllte Weinregale. Insgesamt warten im Inneren gut 40 Sitzmöglichkeiten auf eine Platzwahl. Die Sommerterrasse mit noch einmal 24 Plätzen empfiehlt sich für das Speisen unter freiem Himmel. Auf Wunsch werden auch Buffets und geschlossene Gesellschaften organisiert. Gruppen, etwa Klassentreffen oder Geburtstagsfeiern, sind willkommen. Extrawünsche sollen kein Problem sein. ks

Letzte Änderung am Freitag, 26 Mai 2017 10:14

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Meldungen kurz & knapp

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Ein tierisches Sommerfest

Reinickendorf – Die Vereine „Tiere suchen Freunde“ und „Lupo’s Spürnasen“ laden am 18. Juni von 11 bis 17 Uhr zum gemeinsamen Sommerfest ein. Gäste mit Haustieren sind herzlich in der Seidelstraße 64 willkommen. Hundebesitzer können mit ihren Tieren an einem Geschicklichkeits-Parcour teilnehmen – hier werden die drei besten Teams mit Preisen belohnt. Außerdem können alle anderen Haustiere beziehungsweise ihre Besitzer am Fotowettbewerb teilnehmen. Einige Mitglieder des Vereins Lupo’s Spürnase, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, werden anlässlich dieses Jubiläums mit ihren Hunden ihr Können zeigen. Neben tierbezogenen Verkaufsständen stehen auch Informationen verschiedener anderer Tierschutzorganisationen bereit.