Das Ziel: 100 Mitglieder

Probe des Popsonchors am 24. Januar im Labsaal Lübars Probe des Popsonchors am 24. Januar im Labsaal Lübars Foto: abs

Lübars – „Jeder kann singen, wenn es Spaß macht – auch ohne Noten.“ Mit dieser Einstellung und dem Ziel, 100 Chormitglieder zu vereinen, gründete die Frohnauer Musikerin Marion Karliczek 2009 mit sieben Laiensängern den Popsongchor.

Die Chorleiterin ist klassisch ausgebildete Flötistin, Sängerin, spielt mehrere Instrumente und zieht mit ihrer Begeisterung für Popsongs der Bands und Legenden der 1960er, 1970er und 1980er immer wieder auch alle Chormitglieder und Besucher der regelmäßigen Mitsingkonzerte mit. Inzwischen proben 65 Mitglieder jeden Dienstag von 20 bis 21.30 Uhr im Labsaal Lübars.

Das Alleinstellungsmerkmal des Popsongchores ist, dass jeder Sänger mit eigenem Mikrofon die Originalstimmen der Songs singt, nicht nur beim Konzert, sondern auch bei allen Proben. Dadurch wird der individuelle Klang einer jeden Stimme perfekt hörbar – und das alles ohne Noten, immer begleitet von den sechs Musikern der Rockband „Unter Verdacht“.

Der Chor ist wie eine große Familie. Seit dem ersten Auftritt 2010 in der Havelbaude Hohen-Neuendorf folgten Konzerte in der „Villa Felice“, dem Landhaus Hubertus, dem Kulturhaus Centre Bagatelle Frohnau, der Wabe in Prenzlauer Berg und dem Stammhaus Labsaal Lübars, in den regelmäßig zu Mitsingkonzerten eingeladen wird. 200 Mitsänger im Publikum verstärken dabei mit ihren Stimmen den Popsongchor, mit einem Songbook aller Texte, gestaltet vom Künstler Feet.

Zur erfolgreichen Kooperation mit dem Labsaal Lübars gehört auch der erste Auftritt im Juni 2016 bei der Féte de la Musique vor 1.000 Zuhörern. Die nächsten Gelegenheiten, den Chor zu hören, sind am 3. März um 20 Uhr in der Wabe, am 22. April um 18 Uhr im Kulturhaus Centre Bagatelle, im Sommer auf Usedom – oder einfach jeden Dienstag um 20 Uhr im Labsaal Lübars zum unverbindlichen Probehören oder –singen, denn das Ziel des Chores ist: „Wir möchten 100 werden“! abs

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Meldungen kurz & knapp

Kunst | Kultur | Kreatives

Der gefundene Garten

Märkisches Viertel – Am 14. Juli wird die Autorin Peggy Langhans um 19.30 Uhr in der Viertelbox, Wilhelmsruher Damm gegenüber vom Märkischen Zentrum, aus ihrer Novelle „Der gefundene Garten“ vorlesen und dabei von der Sängerin Maria Mané und dem Pianisten Manuel Bethe mit französischen Chansons begeleitet.

Ausstellung Portraits

Märkisches Viertel – Die Graphotek stellt bis zum 10. Juli mit verschiedenen Drucktechniken hergestellte Porträts im Fontane-Haus, Königshorster Straße 6, aus. Dieses ist montags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr, dienstags von 13 bis 17 Uhr und freitags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Schöneberger Klangkörper

Lübars – Ob Musical, Swing, nationale und internationale Volksmusik, Klassik, aktuelle Hits oder auch altbekannte Berlinlieder – für den Chor Schöneberger Klangkörper ist keines dieser Genres ein Fremdwort. Am 9. Juli um 18 Uhr spielen sie ein Konzert im Labsaal Lübars, Alt-Lübars 8. Der Eintritt beträgt 7 Euro (ermäßigt 5). Weitere Infos unter www.labsaal.de

Tegel liest Summer Night

Tegel – Die „Tegel liest Summer Night“ steht am 8. Juli wieder an. Von 17 bis 19 Uhr wird im meredo, Namslausstraße 45/47, Hörgenuss für die jüngeren Kinder geboten. Ab 19 Uhr wird dann Humorvolles und Spannendes für Jugendliche und Erwachsene vorgelesen. Unter anderem werden Renate Gutzmer, Peter Mannsdorf, Gitta Mikati, Meinhard Schröder, Julia Sandforth, Carola Wolff und Thorsten Falke lesen. Letzterer hat bei der Veranstaltung übrigens seine 50. Lesung. Der Eintritt ist frei.

„More than arts Festival“

Märkisches Viertel – Am 6. Juli steigt um 18 Uhr die Premiere des „More than arts Festival“, das vom 6. bis 8. Juli in der Jugendskunstschule Atrium am Senftenberger Ring 97 stattfindet. 300 Schüler der Bettina-von-Arnim-Schule präsentieren, inspiriert durch das Lutherjahr, unter dem Motto „X-Form: 95 Thesen heute. transform - perform - reform“ unterschiedliche künstlerische Produktionen. Weitere Aufführungen finden am 7. Juli um 18 Uhr sowie am 8. Juli um 16 Uhr statt. Infos: www.morethanarts.de