Zwischen Himmel und Erde

Freude bei allen Beteiligten über den erfolgreichen Projektabschluss Freude bei allen Beteiligten über den erfolgreichen Projektabschluss Foto: mb

Heiligensee – „Es ist irre viel passiert in den letzten drei Wochen!“ – mit diesen Worten begrüßte die Schulleiterin Cordula Hobein der Ellef-Ringnes-Grundschule im Erpelgrund die Gäste des zweiten Festes anlässlich des Integrationsprojektes „Zwischen Himmel und Erde“ „Hier waren Maler, und die haben unsere Schule gestrichen“, erzählt Hanna ins Mikrofon. Für die Antwort auf die Frage, ob den Kindern ihre Schule gefällt, brauchte es keinen Verstärker. Ein lautes „Jaaa!“ erschallte über den vollen Schulhof. Für das Freiwilligenteam aus 16 geflüchteten Männern, Eltern und der Schulleitung war das sicher ein schöner Dank. Viele Kinder, Eltern, Nachbarn und Interessierte waren gekommen, um die planmäßige Fertigstellung der frisch renovierten 2.400 Quadratmeter in Klassenräumen, Fluren und Treppenhäusern zu feiern.

Symbolisch übergaben der Schirmherr Robert Harting, deutscher Diskuswerfer und Olympiasieger, Daniel Tietze, Staatssekretär für Integration, Arbeit und Soziales in der Senatsverwaltung und Uwe Brockhausen, stellvertretender Bezirksbürgermeister, die frisch gestrichene Grundschule. Dabei nutzen die Schüler des Schülerparlaments die Gelegenheit, den Gästen einige Fragen zu stellen. Auf dem youtube-Kanal der RAZ sind die kompletten Interviews mit Robert Harting und Uwe Brockhausen zu sehen. Das Projektteam rund um die Initiatoren aus der Apostel Petrus Gemeinde, dem Diakonischen Werk Reinickendorf und dem Integrationsbeauftragten Oliver Rabitsch plant bereits in den Sommer- und Herbstferien bis zu weitere drei Schulen zu renovieren. Cordula Hobein betonte noch einmal die deutliche Symbolkraft dieses Projektes und bedankte sich bei allen Beteiligten für die Zeit, die Kraft, das oft ehrenamtliche Engagement und die finanzielle Unterstützung der Sponsoren. Die Kosten für die Renovierung, etwa für Material, Arbeitskleidung oder Manpower, wurden komplett von Unternehmen aus Reinickendorf und Pankow getragen. Ein besonderer Dank gilt in diesem Fall der Firma bito, der Firma Theodor Bergmann und der Firma Schmidt + Sohn Aufzüge. Einige von ihnen haben schon das Spielplatzprojekt im Märkischen Viertel unterstützt. mb

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Meldungen kurz & knapp

Soziales | Senioren | Kirche

Integrationsprojekt läuft weiter

Reinickendorf – Gute nachbarschaftliche Beziehungen, ein friedliches Zusammenleben im Kiez und respektvolles Miteinander – auch die zweite Maleraktion des Integrationsprojekts „Zwischen Himmel und Erde“ ist nun erfolgreich abgeschlossen. Flüchtlinge haben in gemeinsamer Arbeit mit Freiwilligen aus der Baptistengemeinde Schulräume in der Reginhardt-Grundschule gestrichen. Von Mitte Mai bis Anfang Juni verschönerten sie so das Souterrain der Schule. Insgesamt sechs Räume und ein Flur erhielten neue Farbe. In den Sommerferien plant das Projektteam, eine weitere Schule im Märkischen Viertel zu renovieren. Das Projekt wird unter anderem aus Mitteln des Masterplans Integration und Sicherheit des Berliner Senats gefördert.

PC-Raum neu gestaltet

Lübars – Mit der Unterstützung des Bezirksamtes sowie ehrenamtlich Engagierter wurde der PC-Raum des Senioren-Freizeitclubs Lübars neu gestaltet. Dafür wurden neun Computer neu verkabelt, die Software auf den modernsten Stand gebracht und Vor­aussetzungen für ein serverbasiertes Netzwerk geschaffen. „Wir haben unsere eigene Cloud“, sagte Rolf Antkowiak, der zweimal wöchentlich im Club ehrenamtlich als Administrator wirkt.

10. Kiezfest Tegel-Süd

Tegel – „Tegel Süd tut gut“ – unter diesem Motto findet am 8. Juli das 10. Kiezfest Tegel-Süd statt. Von 13 bis 18 Uhr wird in der Sterkrader Straße ein Bühnenprogramm geboten, bei dem sich die unterschiedlichsten Menschen und Einrichtungen präsentieren – dabei sind auch die Havel-Müller-Grundschule, die Tageszentren Tegel-Süd sowie das metronom.

Öffnungszeiten Ehrenamtsbüro

Wittenau – Das Ehrenamtsbüro im Rathaus Reinickendorf, Eichborndamm 215, Raum 26, hat montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie dienstags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Hier können sich Ehrenamtsinteressierte über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, wie man sich im Bezirk engagieren kann. Außerdem können Reinickendorfer die Mitarbeiter unter Tel. (030) 90294-5108 und ehrenamtsbuero@web.de erreichen.

Chorkonzert, Bläserklänge und Offenes Singen

Tegel – Am 9. Juli erwarten Konzertbesucher um 16 Uhr in der Dorfkirche Alt-Tegel festliche Klänge für Chor, Bläser, Orgel und mitsingende Konzertbesucher. Die Kantorei und das Bläserensemble Tegel treten unter der Leitung von Heidemarie und Markus Fritz auf. Im Anschluss laden Pfarrer und Kirchenmusiker aus Reinickendorf im Rahmen der Reihe „Selber Singen“ zu einem Offenen Singen ein. Es findet ab zirka 17 Uhr am Tegeler See statt. Treffpunkt ist die rote Telefonzelle an der Greenwichpromenade. Mitwirken werden unter anderem Bläser und Chöre des Kirchenkreises Reinickendorf unter der Leitung von Kreisposaunenwartin Sabine Schmidt und Kreiskantor Jörg Walter. Die Moderation übernimmt Pfarrerin Ute Sauerbrey.

Kiezfest Rund um die Auguste

Reinickendorf – Bereits zum 17. Mal findet am 8. Juli das Kiez-Fest „Rund um die Auguste“ statt, bei dem von 14 bis 18 Uhr auf dem Gelände hinter der Segenskirche, Auguste-Viktoria-Allee 17, ein von Kindern und Jugendlichen gestaltetes Bühnenprogramm, ein Graffiti-Workshop, Torwandschießen und vieles mehr geboten wird.

Stadtteilspaziergang in Alt-Wittenau

Wittenau – Spannende Geschichten über Alt-Wittenau können Groß und Klein beim Stadtteilspaziergang am Montag, 3. Juli, hören. Kulturwissenschaftlerin Jana Ritter wird von 16 bis 17 Uhr die Geschichte des Kiezes erlebbar machen. Wer mitspazieren möchte, kommt zur Evangelischen Familienbildungsstätte in den Spießweg 7-9. Um eine Anmeldung im Büro, Alt-Wittenau 73, Tel. (030) 81 46 49 47 oder 0176-43 25 04 18 wird gebeten. Die Kosten betragen vier Euro.

Besuch der Medina-Moschee

Märkisches Viertel – Die Apostel-Johannes-Gemeinde lädt am 7. Juli Interessierte um 13 Uhr dazu ein, die neue Medina-Moschee, Finsterwalder Straße 4, zu besuchen und das Freitagsgebet auf Türkisch und Deutsch zu erleben. Anschließend können Fragen gestellt werden, und außerdem wird das neue islamische Kulturhaus erläutert. Anmeldung bei Dirk Stratmann unter Tel. (030) 4000 9666 oder per E-Mail an stratmann-berlin@t-online.de