Hohe Ehre für Tom Kierey

Tom Kierey (r.) nimmt die Auszeichnung von Dr. Markus Nitsche entgegen. In der Mitte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Tom Kierey (r.) nimmt die Auszeichnung von Dr. Markus Nitsche entgegen. In der Mitte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Foto: DBS/Ralf Kuckuck

Tegelort/Köln – Tolle Auszeichnung für Tom Kierey: Der für den in Tegelort ansässigen Berliner Kanu-Club Borussia startende Dresdner wurde vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) zum DBS-Nachwuchssportler 2016 gekürt. Der 22-Jährige wurde bei einem Festakt mit 400 geladenen Gästen am 26. November im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln geehrt. Auf der Bühne stand Kierey zusammen mit den Leichtathleten Vanessa Low (Weitsprung/Sprint), Niko Kappel (Kugelstoßen) und der 4x100-Meter-Staffel (David Behre, Johannes Floors, Markus Rehm und Felix Streng), die als Behindertensportler des Jahres 2016 ausgezeichnet wurden.

Tom Kierey kämpft hart für seinen Erfolg, trainiert über 25 Stunden in der Woche, neben seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Bei der Weltmeisterschaft 2016 auf der Duisburger Regattabahn holte er zum dritten Mal den WM-Titel. Bei den Paralympics im September in Rio de Janeiro verpasste er das oberste Treppchen um die Winzigkeit von 9 Hundertstel und musste sich hinter dem Sieger Sergej Yemelianov (Ukraine) mit Silber begnügen. Für Tom Kierey bedeutete das nichts anderes als „eine klare Ansage für Tokio“, also die nächsten Paralympics in vier Jahren.

Der diesjährige DBS-Ehrenpreis ging an das IPC-Governing Board für seine Null-Toleranz-Politik bei der Dopingbekämpfung. Dabei begrüßte der DBS die Entscheidung des IPC, alle russischen Athleten von den Paralympics 2016 auszuschließen. Dazu hatte sich das IOC vor den Olympischen Spielen in Rio bekanntlich nicht durchringen können. bek

Letzte Änderung am Donnerstag, 15 Dezember 2016 10:30

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Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

Neue Intensivstation und therapeutisches Zentrum

Borsigwalde – Am 18. Juli wurde am Vivantes Humboldt-Klinikum Am Nordgraben der Grundstein für einen Erweiterungsbau gelegt. Der Neubau entsteht auf einem Areal rechts neben dem Klinikgebäude und wird auf drei Etagen Platz für 77 Betten haben. Im Erdgeschoss wird ein therapeutisches Zentrum für ambulante und stationäre Patienten eingerichtet. Vor allem neurologische und orthopädische Behandlungen sollen hier durchgeführt werden. Im ersten Stockwerk wird die Intensivstation und im zweiten die Komfortstation für die Frührehabilitation eingerichtet. Das neue Haus soll im zweiten Quartal 2019 fertig sein und kostet Vivantes 28,2 Millionen Euro.

Israelische Baketballer zu Gast

Wittenau – Bezirksbürgermeister Frank Balzer empfing kürzlich die Jugendmannschaft des Basketballclubs Irony aus der israelischen Partnerstadt Reinickendorfs Kiryat Ata in der Nähe von Haifa im Sitzungssaal des Rathauses. Im Rahmen ihres neuntägigen Berlin-Besuchs standen sowohl touristische Höhepunkte als auch Training und Testspiele auf dem Programm. Die 16- bis 17-jährigen Israelis trugen bei ihrem Besuch auch ein Spiel gegen den VfB Hermsdorf aus. Außerdem besuchten sie den Filmpark Babelsberg und nahmen an einer Stadtrundfahrt teil. Die Partnerschaft mit Kiryat Ata existiert nunmehr seit über 40 Jahren. Demnächst werden Auszubildende des Bezirksamtes nach Israel reisen.

Mädchen-Fußball in den Ferien

Lübars – Mädchen und Fußball, das passt nicht zusammen? Dieses Vorurteil hat unsere Frauen-Nationalmannschaft Lügen gestraft. Nun arbeitet der 1. FC Lübars an weiblichem Fußballnachwuchs. Hier können Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2011 in den Ferien Fußball spielen. Jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr bietet der Verein ein lockeres „Spaß“-Training an. Ansprechpartner sind Maja Bogs unter Tel. 0171-3420101 und Rainer Lux unter Tel. 0178-6581825. Trainiert wird auf den Sportplatz in der Schluchseestraße 73-75.

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