Füchse greifen nach Titeln

Erzielte vor allem in der zweiten Halbzeit wichtige Treffer: Frederik Simak. Erzielte vor allem in der zweiten Halbzeit wichtige Treffer: Frederik Simak. Foto: bek

Bezirk – Klatschpappen hatten mal wieder Hochkonjunktur am vergangenen Sonnabend in „Füchse-Town“. Die Halbfinals um die Deutsche Meisterschaft in B- und A-Jugend standen in der Lilli-Henoch-Halle auf dem Programm. Und als einziger Verein in Deutschland haben es die Füchse Berlin in beiden Wetttbewerben unter die besten vier gebracht. Die „Hütte“ war also brechend voll. Unter den etwa 300 Zuschauern Tobias Dollase. „Das ist richtig guter Sport, den die Jungs bieten“, sagte der Sportstadtrat.

Das kann man wohl sagen. Die B-Jugend allerdings tat sich gegen die SG Flensburg/Handewitt eine Halbzeit lang zunächst schwer, vergab zu viele Würfe und dazu zwei Siebenmeter. 9:9 hieß es nach 30 Minuten, aber dann drehten die Berliner Jungs auf und es lief nun wie am Schnürchen. Am Ende stand ein 25:16-Sieg gegen im bisherigen Verlauf der Saison unbezwungene Flensburger zu Buche, beste Werfer waren Aaran Krau und Nils Lichtlein (je 5). „Es war das bisher beste B-Jugendspiel der gesamten Saison“, lobte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning.

Und ein hervorragendes Polster für das Rückspiel am kommenden Sonnabend in Flensburg. Das Ticket für die beiden Endspiele in der A-Jugend-Meisterschaft haben sich die Füchse bereits gesichert. Aber es war eine spannende Angelegenheit gegen den SC DHFK Leipzig. 30:28 hatten die Füchse das Hinspiel gewonnen, nun setzten sich in eigener Halle mit 35:34 (16:14) durch.

Co-Trainer Rolf Riemer pustete tief durch, Trainer Bob Hanning sagte: „Der Sieg war zwar nie gefährdet, aber wir haben es nochmal spannend gemacht. Es war leider wenig souverän.“ Überzeugt haben allerdings Tim Rozman (11/4), Frederik Simak (8) und Mex Raguse (6). Am kommenden Sonnabend steht das erste Finale in eigener Halle gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen an. Der genaue Anwurftermin stand bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest. bek

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Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

Neue Intensivstation und therapeutisches Zentrum

Borsigwalde – Am 18. Juli wurde am Vivantes Humboldt-Klinikum Am Nordgraben der Grundstein für einen Erweiterungsbau gelegt. Der Neubau entsteht auf einem Areal rechts neben dem Klinikgebäude und wird auf drei Etagen Platz für 77 Betten haben. Im Erdgeschoss wird ein therapeutisches Zentrum für ambulante und stationäre Patienten eingerichtet. Vor allem neurologische und orthopädische Behandlungen sollen hier durchgeführt werden. Im ersten Stockwerk wird die Intensivstation und im zweiten die Komfortstation für die Frührehabilitation eingerichtet. Das neue Haus soll im zweiten Quartal 2019 fertig sein und kostet Vivantes 28,2 Millionen Euro.

Israelische Baketballer zu Gast

Wittenau – Bezirksbürgermeister Frank Balzer empfing kürzlich die Jugendmannschaft des Basketballclubs Irony aus der israelischen Partnerstadt Reinickendorfs Kiryat Ata in der Nähe von Haifa im Sitzungssaal des Rathauses. Im Rahmen ihres neuntägigen Berlin-Besuchs standen sowohl touristische Höhepunkte als auch Training und Testspiele auf dem Programm. Die 16- bis 17-jährigen Israelis trugen bei ihrem Besuch auch ein Spiel gegen den VfB Hermsdorf aus. Außerdem besuchten sie den Filmpark Babelsberg und nahmen an einer Stadtrundfahrt teil. Die Partnerschaft mit Kiryat Ata existiert nunmehr seit über 40 Jahren. Demnächst werden Auszubildende des Bezirksamtes nach Israel reisen.

Mädchen-Fußball in den Ferien

Lübars – Mädchen und Fußball, das passt nicht zusammen? Dieses Vorurteil hat unsere Frauen-Nationalmannschaft Lügen gestraft. Nun arbeitet der 1. FC Lübars an weiblichem Fußballnachwuchs. Hier können Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2011 in den Ferien Fußball spielen. Jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr bietet der Verein ein lockeres „Spaß“-Training an. Ansprechpartner sind Maja Bogs unter Tel. 0171-3420101 und Rainer Lux unter Tel. 0178-6581825. Trainiert wird auf den Sportplatz in der Schluchseestraße 73-75.

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