Detlef Fitzek wirft das Handtuch

Rücktritt nach zehn Monaten: Detlef Fitzek ist nicht mehr Trainer der 1. Männer im VfB Hermsdorf. Rücktritt nach zehn Monaten: Detlef Fitzek ist nicht mehr Trainer der 1. Männer im VfB Hermsdorf. Foto: privat

Hermsdorf – Es schien beinahe wie eine Liebesheirat, als Detlef Fitzek im Sommer des Vorjahres als neuer Trainer des Fußball-Landesligisten VfB Hermsdorf vorgestellt wurde. Er wohnt um die Ecke, ist in fünf Minuten auf dem Sportplatz an der Seebadstraße.

Und auch der Sportdirektor Sascha Krakowski war zu 100 Prozent von ihm überzeugt. „Detlef Fitzek ist kommunikativ, kommt gut mit jungen Spielern klar und hat hervorragende Kontakte.“ Aber zehn Monate später ist schon wieder alles aus. Am 11. Mai gab der 59-Jährige seinen sofortigen Rücktritt bekannt.

„Eigentlich wollte ich zum Saisonende aufhören, das habe ich unserem Vorsitzenden Bernd Adam schon vor dem Spiel gegen den 1. FC Schöneberg Ende April mitgeteilt“, sagte Fitzek der RAZ. „Aber es hatte keinen Zweck mehr.“ Fitzek beklagte, dass er in den letzten Wochen ständig Spieler für die in der Bezirksliga vom Abstieg bedrohte 2. Mannschaft abstellen musste. Und überhaupt hinkte seine Mannschaft dem selbst gesteckten Saisonziel, sich den Aufstieg zu erspielen, weit hinterher. Derzeit belegen die Rot-Weißen nur den 11. Tabellenplatz in der 1. Abteilung der Landesliga.

Die Mannschaft wird bis zum Saisonende nun von Uwe Großmann und Manfred Adler betreut, den Fitzek als Co-Trainer mitgebracht hatte. Zur neuen Saison will sich der Verein neu aufstellen. „Wir brauchen jemanden mit Stallgeruch“, sagt Sascha Krakowski. Also am besten einen aus dem Verein. Stefan Gerth, langjähriger Spieler des VfB, wäre eine Option. Er macht gerade seinen Trainerschein. bek

Letzte Änderung am Freitag, 26 Mai 2017 10:31

RAZ Grundschule Wahl Beruf

Meldungen kurz & knapp

Sport | Vereine | Gesundheit

Neue Intensivstation und therapeutisches Zentrum

Borsigwalde – Am 18. Juli wurde am Vivantes Humboldt-Klinikum Am Nordgraben der Grundstein für einen Erweiterungsbau gelegt. Der Neubau entsteht auf einem Areal rechts neben dem Klinikgebäude und wird auf drei Etagen Platz für 77 Betten haben. Im Erdgeschoss wird ein therapeutisches Zentrum für ambulante und stationäre Patienten eingerichtet. Vor allem neurologische und orthopädische Behandlungen sollen hier durchgeführt werden. Im ersten Stockwerk wird die Intensivstation und im zweiten die Komfortstation für die Frührehabilitation eingerichtet. Das neue Haus soll im zweiten Quartal 2019 fertig sein und kostet Vivantes 28,2 Millionen Euro.

Israelische Baketballer zu Gast

Wittenau – Bezirksbürgermeister Frank Balzer empfing kürzlich die Jugendmannschaft des Basketballclubs Irony aus der israelischen Partnerstadt Reinickendorfs Kiryat Ata in der Nähe von Haifa im Sitzungssaal des Rathauses. Im Rahmen ihres neuntägigen Berlin-Besuchs standen sowohl touristische Höhepunkte als auch Training und Testspiele auf dem Programm. Die 16- bis 17-jährigen Israelis trugen bei ihrem Besuch auch ein Spiel gegen den VfB Hermsdorf aus. Außerdem besuchten sie den Filmpark Babelsberg und nahmen an einer Stadtrundfahrt teil. Die Partnerschaft mit Kiryat Ata existiert nunmehr seit über 40 Jahren. Demnächst werden Auszubildende des Bezirksamtes nach Israel reisen.

Mädchen-Fußball in den Ferien

Lübars – Mädchen und Fußball, das passt nicht zusammen? Dieses Vorurteil hat unsere Frauen-Nationalmannschaft Lügen gestraft. Nun arbeitet der 1. FC Lübars an weiblichem Fußballnachwuchs. Hier können Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2011 in den Ferien Fußball spielen. Jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr bietet der Verein ein lockeres „Spaß“-Training an. Ansprechpartner sind Maja Bogs unter Tel. 0171-3420101 und Rainer Lux unter Tel. 0178-6581825. Trainiert wird auf den Sportplatz in der Schluchseestraße 73-75.

Sidebanner