Neue Obstbäume

Förster Frank Mosch und die Schüler pflanzten zwei durch die Waldfreunde Tegelsee e. V. finanzierte Apfelbäume. Förster Frank Mosch und die Schüler pflanzten zwei durch die Waldfreunde Tegelsee e. V. finanzierte Apfelbäume. Foto: Waldfreunde Tegelsee e.V.

Tegel – Schüler der vierten Klasse der Heiligenseer Otfried-Preußler-Grundschule haben in der letzten Aprilwoche die Streuobstwiese des Tegeler Forst um zwei Apfelbäume erweitert. Die feierliche Baumpflanzung auf der Gerlachwiese wurde durch einen neuen Förderverein finanziert: Der Verein Waldfreunde Tegelsee e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwerpunktmäßig das Forstgebiet Tegelsee zu unterstützen. Zweck des Vereins ist insbesondere die Förderung der Erhaltung von Naherholungsflächen und des Wildgeheges, um Waldbesuchern den Tegeler Forst attraktiv zu erhalten, aber auch die Aufklärung über die forstlichen Arbeiten und Förderung der Biodiversität.

Der gemeinnützige Verein gründete sich vor knapp zwei Jahren und hat sich bisher durch seinen Blog (www.waldfreunde-tegelsee.de), durch die Wiedererrichtung des Waldspielplatzes am Rallenweg, die Anbringung von Wildwarnreflektoren in der Heiligenseestraße und der Konradshöher Straße, sowie durch die Teilnahme am Konradshöher Straßenfest und beim Tegelseer Waldgottesdienst verdient gemacht.

Die Waldfreunde Tegelsee e. V. suchen weitere finanzielle Unterstützer für ihre Zukunftspläne, wie die Herausgabe einer Wanderkarte, die Gestaltung des Wildgeheges und das Aufstellen von Wegweisern, Bänken und Spielgeräten.

Nähere Informationen zu den Waldfreunden Tegelsee e. V. gibt es bei Gerd Koch unter der Telefonnummer 0176-39861094. Fragen zum Verein können auch jederzeit per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.

Die neuen Apfelsorten Roter Boskoop (groß, säuerlich, herbaromatisch) und Rote Alkmene (mittelgroß, saftig, süß) können bereits in diesem Herbst auf der Gerlachwiese genossen werden. sd

Letzte Änderung am Freitag, 12 Mai 2017 12:00

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Meldungen kurz & knapp

Verkehr | Mobilität | Umwelt

Zweigleisig nach Hennigsdorf

Bezirk – Die SPD Reinickendorf fordert einen zweigleisigen Ausbau der S-Bahn-Strecke von Schönholz nach Hennigsdorf. Die bisherige Planung, Tegel bis 2023 zweigleisig anzuschließen und Hennigsdorf weiterhin eingleisig zu belassen, würde zu lange dauern. Daher fordert die Partei den Senat auf, umgehend Verhandlungen mit dem Land Brandenburg und der Deutschen Bahn aufzunehmen, um den zweigleisigen Ausbau zügig aufzunehmen. Als Argument nennt die SPD in einer Pressemitteilung die Bevölkerungsentwicklung im Ballungsraum Berlin.

Dialog-Displays in Tegel-Süd

Tegel – Nachdem sich in den letzten Wochen Anwohner über Raser in der Namslausstraße in Tegel-Süd beschwert haben, hat nun Bezirksstadtrat Tobias Dollase sogenannte Dialog-Displays aufstellen lassen, die Autofahrern anzeigen, wenn diese zu schnell unterwegs sind. Zudem wurde der Polizeiabschnitt 11 in Tegel von Felix Schönebeck, dem Leiter der Kiez-Initiative „I love Tegel“, gebeten, in den betroffenen Bereichen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen vorzunehmen.

Vollsperrung Buddestraße

Tegel – Aufgrund der Baumaßnahmen am Tegel Center kommt es vom 17. bis zum 30. Juli zu einer Vollsperrung der Buddestraße und damit auch zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Die Busse 124, 125, 133, 220, 222, N22, N24, N25 und N33 sind von der Sperrung betroffen und werden in dem Zeitraum umgeleitet.

Ein zweiter Ausgang für den S-Bahnhof Alt-Reinickendorf

Reinickendorf – Die FDP-Fraktion in der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung hat in einer Pressemitteilung einen zweiten Ausgang am S-Bahnhof Alt-Reinickendorf gefordert, der zur Flottestraße führen soll. Davon erhoffen sich die Liberalen Anreize für die Anwohner, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. „Wir wollen den Bürgern ermöglichen mit weniger Zeitaufwand schneller zum Arbeitsplatz zu gelangen“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Otto. Außerdem würde ein weiterer Ausgang auch als Fluchtweg dienen, wenn der Aktuelle wegen eines Notfalls versperrt wäre.