Der Baustart verzögert sich

Noch ist die Oranienburger Straße frei. Noch ist die Oranienburger Straße frei. Foto: bek

Wittenau – Viereinhalb Jahre sollen die Arbeiten an der Oranienburger Straße dauern, und Anwohner und Autofahrer wurden bereits im Februar und März vor der Großbaustelle gewarnt. Doch still ruht der See: Bauarbeiten haben noch nicht begonnen, und Autofahrer haben auf der Oranienburger Straße nach wie vor freie Fahrt. Die Umfahrung über die Cyclopstraße wird noch nicht genutzt. Das wundert die Reinickendorfer, schließlich war der Baubeginn schon einmal verschoben worden, und zwar auf den 2. Mai. Doch nichts geschieht, und die Betroffenen wandten sich an die RAZ, die bei Bezirksstadträtin für Bauen, Bildung und Kultur, Katrin Schultze-Berndt, nachfragte.

Sie erklärte: „Am Sachstand der fehlenden verkehrsrechtlichen Anordnung hat sich leider immer noch nichts geändert. Die Verkehrslenkung Berlin optimiert immer noch die provisorischen Lichtsignalanlagen. Wir fragen regelmäßig nach“, erklärt sie. Somit steht der Baustart an der Oranienburger Straße weiter in den Sternen.

Leser der Reinickendorfer Allgemeine Zeitung wunderten sich zudem über Straßenmarkierungen, die erst gesetzt und anschließend wieder entfernt wurden, ohne dass irgendeine Bautätigkeit geschehen sei. Dazu sagt Schultze-Berndt: „Die gelben Streifen wurden im Zusammenhang mit der Anlegung der Mittelstreifendurchbrüche aufgeklebt und waren nur temporär für die Maßnahme erforderlich. Anschließend wurden sie wieder entfernt.“ fle

Letzte Änderung am Freitag, 26 Mai 2017 10:28

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Meldungen kurz & knapp

Verkehr | Mobilität | Umwelt

Zweigleisig nach Hennigsdorf

Bezirk – Die SPD Reinickendorf fordert einen zweigleisigen Ausbau der S-Bahn-Strecke von Schönholz nach Hennigsdorf. Die bisherige Planung, Tegel bis 2023 zweigleisig anzuschließen und Hennigsdorf weiterhin eingleisig zu belassen, würde zu lange dauern. Daher fordert die Partei den Senat auf, umgehend Verhandlungen mit dem Land Brandenburg und der Deutschen Bahn aufzunehmen, um den zweigleisigen Ausbau zügig aufzunehmen. Als Argument nennt die SPD in einer Pressemitteilung die Bevölkerungsentwicklung im Ballungsraum Berlin.

Dialog-Displays in Tegel-Süd

Tegel – Nachdem sich in den letzten Wochen Anwohner über Raser in der Namslausstraße in Tegel-Süd beschwert haben, hat nun Bezirksstadtrat Tobias Dollase sogenannte Dialog-Displays aufstellen lassen, die Autofahrern anzeigen, wenn diese zu schnell unterwegs sind. Zudem wurde der Polizeiabschnitt 11 in Tegel von Felix Schönebeck, dem Leiter der Kiez-Initiative „I love Tegel“, gebeten, in den betroffenen Bereichen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen vorzunehmen.

Vollsperrung Buddestraße

Tegel – Aufgrund der Baumaßnahmen am Tegel Center kommt es vom 17. bis zum 30. Juli zu einer Vollsperrung der Buddestraße und damit auch zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Die Busse 124, 125, 133, 220, 222, N22, N24, N25 und N33 sind von der Sperrung betroffen und werden in dem Zeitraum umgeleitet.

Ein zweiter Ausgang für den S-Bahnhof Alt-Reinickendorf

Reinickendorf – Die FDP-Fraktion in der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung hat in einer Pressemitteilung einen zweiten Ausgang am S-Bahnhof Alt-Reinickendorf gefordert, der zur Flottestraße führen soll. Davon erhoffen sich die Liberalen Anreize für die Anwohner, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. „Wir wollen den Bürgern ermöglichen mit weniger Zeitaufwand schneller zum Arbeitsplatz zu gelangen“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Otto. Außerdem würde ein weiterer Ausgang auch als Fluchtweg dienen, wenn der Aktuelle wegen eines Notfalls versperrt wäre.